(Musik spielt im Hintergrund) So. Ich würde sagen, damit wir pünktlich loslegen können, mache ich mal kurz 'n Sound- und Videocheck. Für die, die in der Session sind, könnte jemand in den Chat kurz schreiben, ob ihr mich sehen und hören könnt, ob das auch alles funktioniert. (holt Luft) Wunderbar. Sehen mich, funktioniert. Alles klar. Danke fürs Mitmachen hier. Und dann warten wir noch kurz, damit wir absolut pünktlich starten können, um dreizehn Uhr. dreizehn Uhr. It is, los geht's. Ja, hallo und herzlich willkommen. Ich will mit euch einen Blick auf das wohl spannendste Quartal im E-Commerce werfen, dass es jemals gab. Ähm, ich geb euch 'n paar Dinge in die Hand, damit ihr das meiste rausholen könnt. 'N bisschen aktuelle Zahlen, praktische Tipps und hoffentlich auch 'n paar Denkanstöße. Ähm, wer spricht hier? Servus, äh, aus München heute zugeschaltet. Mein Name ist Timo Bernsmann. Ich bin VP Marketing bei Finch. Das bedeutet, ich bin für unser globales Marketing verantwortlich mit 'nem Team in den USA und in Deutschland. Hm, ich bin seit fast fünfzehn Jahren im digitalen Marketing unterwegs, hab diverse Speakeraktivitäten, unter anderem bei der OMR, also bei den Online Marketing Rockstars mach ich den Deep Dives seit drei Jahren. Und ich hab jetzt auch die OMR Academy rund das Thema, äh, Google Ads mitgestaltet. Ich bin beim Seher Camp, ähm, immer mit dabei. Und bei unter 'nem anderen diversen Dingen. Ähm, ach ja, was ich auch noch-- ich habe auch beim neuesten OMR Report, Professional Guide Google Ads mitgeschrieben und ich freue mich auf Vernetzung auf LinkedIn oder falls irgendwann wieder möglich, auch gerne im echten Leben. Ähm, zwei Sätze zu Finch. Was macht Finch? Wer ist Finch? Ähm, wir helfen Marken, digital zu wachsen. Wie machen wir das? Na ja, aus der Erfahrung wissen wir eigentlich, dass gerade die strategische Komponente oft große Schwierigkeiten macht. Und, äh, genau da setzen wir eigentlich auch an, ähm, mit unseren Zielen das herauszufinden-- mit unseren Kunden herauszufinden, was sind denen ihre Ziele. Und wie man dann Unternehmensziele in Kampagnenziele übersetzt, da spielt eben, äh, unser Customer Success Team 'ne große Rolle. Die übersetzen die Ziele in eine Strategie. Dann kommt unsere Plattform ins Spiel. Colab ist, wo die Strategie unserer Kunden lebt. Ähm, hier werden eben verschiedene Taktiken zusammengefasst, um dann nachher eine Strategie zu, ähm, bilden. Dann ist unsere Kampagnenoptimierung, die wir eben in, ähm, Google, Amazon, Display und Bing Kampagnen sehr granular steuern. Also wir haben 'ne eigene Kampagnenstruktur, mit der wir arbeiten und die wir dann auch mit dem eigenen Algorithmus, 'ner eigenen Software, ähm, bespielen, also auch Bidding übernehmen. Dann gibt's eben noch den Part Insights Reporting, wo wir eben auch wieder connecten mit CoLab, dass man eben immer transparent sieht, was läuft hier eigentlich grade? Was verkaufe ich? Was funktioniert gut? Was funktioniert schlecht? Welche Produkte, ähm, funktionieren welche nicht? Genau, ähm, uns gibt's nicht seit gestern. Wir sind schon über zehn Jahre im Business, ähm, was vielleicht erwähnenswert ist und da sind wir auch sehr stolz drauf. Wir haben schon zweimal den Premier Partner Award von Google gewonnen. Äh, unser Hauptsitz ist in Salt Lake. In Europa findet man Fincher in Dublin, München, Kopenhagen und in Stockholm. Ja, äh, zurück zum Thema. Was erwartet dich in dieser Session? Ich will eigentlich -- moment, muss das mal hier kurz -- drei Dinge mit euch mal angehen. Erstens einfach noch mal diese Pandemie und das E-Commerce-Weihnachtsgeschäft, dieses Q4, was bedeutet das? Vielleicht auch 'n paar aktuelle Zahlen anschauen. Dann so 'n kurzen Überblick über: was ist überhaupt für-- was gibt's für wichtige Daten? Wieso spielen die 'ne Rolle? Wie sollte man damit umgehen? Und dann machen wir nen Black Friday Deep Dive, äh, zum Thema Search und Shopping. Ähm, wie sollte man damit umgehen? Ein bisschen Tipps und Tricks, wie man damit-- was man da so machen kann. (holt Luft) Ja, die Pandemie und das Weihnachtsgeschäft. Ja, wahrscheinlich geht's euch 'n bisschen wie mir. Ich hab ja noch große Schwierigkeiten, mir das vorzustellen, dieses Weihnachtsgeschäft in Zeiten von Corona. Und ja, das können wir alle schon nicht mehr hören, in Zeiten von Corona, aber letzten Endes ist es die Realität, mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Einkaufen ist anders, stationäres Einkaufen ist definitiv anders. Es gibt Beschränkungen. Ähm, viele Läden haben, äh, Beschränkungen, was die Anzahl der Kunden angeht, wir tragen Masken. Und ich glaube auch grade das klassische Last-Minute-Shopping, ähm, das viele praktizieren, wird in diesem Jahr so nicht stattfinden oder definitiv komplett anders stattfinden. Wir sehen's aktuell, die Fallzahlen in Großstädten steigen wieder. Äh, Dublin hat-- Dublin, also hier meine Kollegen in Dublin haben heute schon verkündet, da ist wieder Lockdown. Irland hat sechs Wochen La-Lockdown verkündet. Also bis zum ersten Dezember ist da wirklich wieder alles zu, was nicht notwendig ist. Und, ja, diese Unsicherheit ist einfach da und wir müssen uns darauf einstellen, dass es auch den Konsumenten verunsichert oder auch in andere Richtungen treibt. Und, ja, ich glaube, dass es ein Mitbringsel dieser Pandemie ist, dass wir eben diese digitale Transformation, die wahrscheinlich eher Jahre gedauert hätte, ähm, momentan sich dramatisch in Monaten abspielt. Also große Veränderungen in kürzester Zeit.( comment: einatmen ) Da kann man jetzt halten, was man will davon, aber es ist letzten Endes Fakt. Das ist hier auch so, äh, Online Delivery, wie man sieht, der Peak ist in, in Google ganz klar da. Also der Konsument verändert sich und wir sehen's natürlich auch bei unseren Kunden. Wir haben beispielsweise einen Kunden, der ist im (Leichtes Knacken) groß im Home-Fitness-Bereich aktiv. Ja, der hatte natürlich von März bis April bis in den Mai hinein quasi gefühlt jeden Tag Weihnachten. Also für den war es natürlich, ähm, fantastisch. Aber ja, was macht das mit den, mit den Konsumenten? Wie geht der damit um? Und das sind so Zahlen, die hat Google erhoben. Da sieht man schon deutlich, was die Leute sagen, ja. Zweiundsiebzig Prozent sagen, sie werden dieses Jahr mehr online einkaufen. Ja, ist ja irgendwie, irgendwie jedem klar, aber ich find's immer wichtig, dass man sich's auch noch mal bewusst macht. Dann gibt es auch diese Gruppe, die InStore-Shopper, also die da nach wie vor eigentlich stationär eingekauft haben, von denen sagen immerhin einundvierzig, also fast die Hälfte, dass sie dieses Jahr nach, äh, Weihnachtsgeschenken oder Geschenkideen online suchen werden. Und ja, auch dieses Verfügbarkeiten und Lieferzeiten war natürlich auch schon vor der Pandemie eine Herausforderung, aber ich glaube, die Konsumenten sind sich jetzt auch noch mal dessen einfach krasser bewusst geworden. Also ich glaub', auch das deutsche Trauma der, äh, leeren Klopapierregale, das sitzt tief. Deswegen, glaube ich, wird auch, es will eben eigentlich keiner mit leeren Händen unter'm Baum stehen. Deswegen, es wird dieses Jahr früher losgehen und es ist schon am Losgehen. Also letzte Woche war Prime Day, deswegen, das ist-- wir sind schon mittendrin. Und ja, d-- das ist natürlich auch 'ne weitere Zahl hier, dieses, ähm, die Leute machen sich Sorgen, wenn die Leute gefragt werden, wenn sie im Laden einkaufen, was müssten, was erwarten sie dann? Das ist eben diese Zahl hier, dreiundfünfzig Prozent wünschen sich kontaktlose Einkaufsmöglichkeit. Also, als auch dieses, wenn schon im stationären Handel, dann ist auf jeden Fall 'ne große Unsicherheit da und man wünscht sich eben 'ne klare Regulierung, wie das Ganze eben funktionieren soll. Hmm, ja, ich bin Fan de-- dieses Strich-- Sprichwortes, ich weiß gar nicht, ob's wirklich richtig übersetzt ist, aber im Chinesischen sind wohl, äh, das Wort Krise und Chance das gleiche Wort. Jetzt kann man natürlich sagen, dem einen seine Krise ist dem anderen seine Chance, aber ich kann's, glaub ich, auch für jeden einzelnen kann man das so sehen. Also irgendwo, wo als Unternehmen sich 'ne Krise auftut, ist auch immer Chance da, dass jetzt eben vielleicht das Problem, was aufgekommen ist, einfach anzugehen. Und ja, wenn man sich jetzt hier mal diese Zahlen anschaut, der deutsche Einzelhandel prognostiziert nach wie vor ein Umsatzplus für zwanzig zwanzig. Es ist nicht mehr, ähm, viel, aber sie rechnen zumindest noch mit einem Umsatzplus, was man positiv bewerten muss. Natürlich ist diese Zahl auch wieder, ähm, auch das muss man differenziert betrachten, wahrscheinlich ist da-- oder nicht wahrscheinlich, sondern da ist natürlich auch der Einzelhandel, ähm, Supermärkte mit drin, die natürlich 'nen Umsatz plus haben, weil die Leute eben Klopapier in Hülle und Fülle gekauft haben. Was ich aber sagen will, ist, der Handel wird es schwer haben und die Leute werden online einkaufen. Das sieht man natürlich in dieser Zahl. Ähm, online in der Versandhandel ist der große Gewinner in dieser Krise. Die Leute sind bereit, sie wollen online einkaufen und wer jetzt online v-verkaufen kann, der ist im Vorteil, der kann hier, ähm, Wachstum generieren. Hier fünfzehn Prozent ist der, äh, prognostizierte Steigerung im E-Commerce-Umsatz. Ähm, ja, das sieht gut aus. Also hier ist Chance. Unsere zeitensichere Lösungen, ich glaube, was halt funktioniert, ist Agilität. Also man muss einfach quasi flexibel sich drauf einstellen und das Beste aus der Situation machen und dann eben auch damit umgehen. Vielleicht auch hier, das gilt eigentlich schon für das ganze Jahr, 'ne Anekdote von 'nem Kunden von uns, der hat irgendwann im April festgestellt, dass er Corona bedingt 'ne wahnsinnig erhöhte Nachfrage nach dem verrückten Produkt Katzenbäumen hatte. Und das ist natürlich, wenn du die Daten analysieren kannst und das siehst, dann kannst du auch schnell drauf reagieren. Natürlich war es so, dass viele Leute zu Hause waren und festgestellt haben, oh, meine Katze sieht irgendwie ziemlich gelangweilt aus und dadurch ist dann die Nachfrage nach Katzenbäumen gestiegen. Da ist es dann eben, da ist die Chance, kann ich es sicherstellen? Habe ich, mm, genug Lagerkapazitäten? Und dann kann ich aus diesem Datensatz letzten Endes Umsatz generieren. Ja. Das vierte Quartal im Überblick, aber vielleicht dazu noch mal, äh, ein Blick auf das Gesamtjahr. Ähm, ich glaube, das fasst eigentlich, äh, sehr gut das zwanzig zwanzig auch im E-Commerce zusammen. Ähm, alle Unternehmen und auch Einzelpersonen sind voller Zuversicht mit großen Plänen und auch Wachstumsplänen ins neue Jahr gestartet. Und dann kam, ähm, unser Lockdown, alles kam zu 'nem abrupten Stopp, Aktienkurse brachen ein und wir sind in Lockdown gegangen. Und dann war natürlich auch das, was bedeutet das jetzt für meine Branche? Wie, was bedeutet das für alle? Also die Unsicherheit war natürlich eigentlich riesig. Auch das wieder aus bei uns natürlich die Kunden, die im Reisebereich waren, für die ist es dramatisch, für die war es dramatisch. Aber was ich eben auch schon gesagt habe, für andere, die haben dann auch schon gesehen, okay, es normalisiert sich. Und es war dann auch für uns gerade der Kunde, der groß im, äh, Bereich Home Fitness Geräte ist, der dann auch schon Anfang April kam da auch die Nachricht, hey, die Fabriken in China sind wieder geöffnet, die produzieren wieder. Es ist so 'n Licht am Ende des Tunnel ist, das Leben geht irgendwie vielleicht auch irgendwo wieder weiter. (hörbares Einatmen) Ja, und das, äh, sieht man dann jetzt, glaub ich, so in der Phase sind wir jetzt gerade, der E-Commerce boomt und jetzt haben wir so die Prognose auf dem Tisch, dass eben Q4 alle- (langes Ausatmen) welche Termine sind wichtig, äh, für das vierte Quartal? Hier vielleicht 'nen kurzen, äh-Überblick, ähm, auch auf die einzelnen kurzen will ich auch ganz kurz, äh, eingehen im Folgenden. Letzte Woche ging's los, Amazon Prime Day und irgendwo endet das Ganze dann je nach, ähm, Produkt oder Branche. Ich glaub, das ist auch immer wichtig und ich glaube, das ist auch vielleicht hier schon mal der wichtige Tipp: kommuniziert das vernünftig mit eurem Kunden, weil der Kunde macht sich natürlich Sorge: Bekomme ich das noch rechtzeitig, damit ich's unter'n Baum legen kann oder damit ich es eben noch in den Winterferien benutzen kann? Also kommuniziert rechtzeitig, wann ihr, äh, wie lange ihr zuversichtlich seid, dass der Kunde eben das Produkt auch noch bekommt. Also ob das jetzt ab dem fünfzehnten ist. Ich glaub, Weihnachten ist dieses Jahr 'n Dienstag, also dass der vierundzwanzigste ist 'n Dienstag. Was bedeutet das für eure Lieferkette? Kommuniziert das vernünftig. Ja, (holt Luft) Prime Day letzte Woche ist rum, hat Rekorde gebrochen. Ähm, ich glaube, es ist, ähm, damit ist sozusagen der Startschuss gewesen für dieses Q vier. Vielleicht einfach nur ganz kurz, was war hier wichtig zu oder neu? Dadurch, dass es normalerweise ist es ja ein Sommerevent, dieses Mal war's zum ersten Mal in, in Q4 und was ich eigentlich immer nur hier auch den Leuten bewusst machen will, wenn man sich mal diesen Prime Day, der meint, vermeintlich ja nur für Prime Mitglieder relevant ist, aber in Deutschland gibt es allein siebzehn Millionen Prime-Abos und wahrscheinlich werden nicht viele Haushalte 'n doppeltes Prime-Abo haben. Also es gibt in Deutschland ungefähr einundvierzig Millionen Haushalte. Man kann jetzt quasi hochrechnen, siebzehn Millionen Prime-Abos. Ich würde sagen, man kann die Zahl wahrscheinlich verdoppeln. Also hat man eben vierunddreißig, äh, Millionen Haushalte, die mit 'nem Prime-Abo versorgt sind. Also das ist schon 'n richtig wichtiger Marktplatz und das ist ja auch das, wenn man immer hört, vierzig Prozent in Deutschland, ich glaube, in den USA sind's mittlerweile fünfundfünfzig Prozent aller E-Commerce-Transaktionen passieren auf Amazon. Also wenn ich E-Commerce tue, dann komm ich da nicht drumherum, mir damit mich damit auseinanderzusetzen, was bedeutet es für mich und meine Produkte und für mich als Händler. Amazon, muss ich drüber nachdenken. (holt Luft) Ja, dann hier vielleicht so 'n Gedankenanstoß, den ich geben möchte, ähm, Singles Day, elfter November, dieses one one, one one, eins eins, ähm, ist (stammelt) äh, der größte Shoppingtag der Welt. Alibaba erzielte zweitausendneunzehn Umsatz von achtunddreißig Milliarden US-Dollar an einem einzigen Tag. Ähm, es stammt aus China, dort ist es 'ne riesen Geschichte mittlerweile. Und ich glaube, hier ist es wunderbare Möglichkeit, einfach mal First Mover zu sein und sich was einfallen zu lassen. Bei, das meine persönliche Prognose, ich sage, in fünf Jahren ist es für uns das normalste der Welt, dass wir eben diesen Singles Day im E-Commerce einfach mittragen. Denn am Ende ist es ja auch mit'm Black Friday nichts anderes gewesen, denn Black Friday, äh, dieses Jahr dreiundzwanzigster Elfter, ist 'ne Sache, die kommt aus den USA. Es ist der Tag nach Thanksgiving. Es ist aus den USA eigentlich 'n stationäres Event immer gewesen, wo die Leute gesagt haben, Donnerstag ist Thanksgiving, Freitag ist frei. Um die Leute von der Couch in die Malls zu bekommen, wurde der Black Friday irgendwie groß gemacht. Und hier gab's dann eben diese Sonderangebote, lockt die Leute in den Laden. Man kennt dann diese Bilder aus den Medien, wie sie bei uns noch zum Sommer- und Winterschlussverkaufsstart üblich waren. Ist genau das, was hier so 'n Riesending war. Und dann in Europa war's aber schon immer eigentlich der Digital First Event, wo einfach der E-Commerce-Handel sich das einfach zunutze gemacht hat. Hey, wir machen hier einfach mit. Deswegen ist es in Europa schon immer so ein eher 'n digitaler Event gewesen, der dann auch seinen Weg in den stationären Handel gefunden hat. Deswegen auch meine Prognose wieder: Singles Day, wir werden es erleben, das ist einfach, äh, 'ne, das ist einfach am Ende des Tages 'ne Möglichkeit, Werbung zu machen, äh, Aktionen zu fahren mit 'nem Fokus auf 'nem bestimmten Tag und ich mein, der elfte elfte, der passt eigentlich rein. Das ist mitten im November, da kann man, äh, kann man schon mitgehen. Wenn so diese bisschen Zahlen, die Vergleichbarkeit des Umsatzes ist manchmal schwierig, weil Singles Day ist eben groß in China im Moment, ähm, ja, einfach nur so, ihr bekommt die Slides und die Aufzeichnung ja im Nachgang, ist ja einfach noch mal so als Überblick. (lacht leise) Ja, bereite dich vor. Das ist hier, ähm, das, (lacht) die, die Botschaft, ähm, wichtige Entscheidungen, die hier eben anstellen. Und wo will ich überhaupt mitmachen? Welche, welche Promotions möcht ich machen? Black Friday ist am Freitag, Cyber Monday ist danach, Prime Day, Singles Day, was kann ich machen und wie weit kann ich mitgehen? An welchen Tagen kann und will ich Sonderangebote angebi- ... (pausiert für drei Sekunden) Das sind auch wirklich so strategische Überlegungen, die natürlich wichtig sind, damit man hier, äh, erfolgreich aufgestellt ist. Ich denke auch, was ich auch hier sagen will, ist, man muss ja nicht immer, ähm, nur die Preisschraube drehen, also dass man immer nur Attraktivität schafft über Discount, sondern man kann ja auch smart sein und tolle Bundles machen oder noch Produkte eben halt dazu packen und sagen, "Hier, wenn du das kaufst, bekommst du das", und der Vorteil, äh, der Discount ist dann vielleicht geringer. Oder man kann ja auch sozusagen 'n ??? draus machen, dass ich sag, welche Lagerbestände hab ich denn, ähm, oder welche Posten kaufe ich schon strategisch ein, um dann eben Black Friday, ähm, hier so, äh, Aktionen fahren zu können. Und natürlich, was macht die Konkurrenz? Wie wichtig ist das in meiner Branche? Hab ich 'n Vorteil, wenn ich alleine bin? Machen die anderen verrückte Dinge und ich lehne mich eben zurück? Hier ist quasi der Mensch gefordert bei unserer automatisierten, ähm, Welt, wo man sagen kann, hier, hier könnt ihr was dazu beitragen, um Erfolg oder Misserfolg richtig zu steuern. (Lippenschmatzen) Ja, Black Friday, Search und Shopping Deep Dive, ähm, möchte ich jetzt mit euch machen. Und ich glaube, in, in das-( comment: eingebaut werden will ) 'ne vernünftige Planung fängt immer damit an, dass man eben einfach noch mal zurückschaut und sich einfach noch mal die, äh, Performancedaten aus 2019 dann anschaut, mmh, was hat gut funktioniert, was nicht? Also welche Produkte haben sich vielleicht gut verkauft? Ähm, was für Aktionen habe ich gefahren und was kann ich irgendwie aus den Daten herauslesen, um mich jetzt besser auf das diesjährige Jahr vorzubereiten? Wie viel ist der Ad spend hochgegangen? Eben genau, welche Produkte haben sich gut verkauft, welche nicht und warum, vor allen Dingen? Ähm, ja, hier so ein paar Zahlen, ähm, von einem Kunden mitgebracht. Ähm, ist ein europäischer Kunde, der ist in mehreren Ländern aktiv. Das ist jetzt quasi der, äh, der Deutschlandbereich, den wir uns anschauen werden. Der war 2019 auch schon recht erfolgreich, äh, hat sich gegenüber 2018 konnte er sechsundfünfzig Prozent seinen Umsatz steigern. Hier einfach jetzt mal-- Wir schauen uns Daten an und bisschen auch wieder Denkanstöße geben, wieso, weshalb, warum, was können uns die Zahlen sagen? Ähm, hier schauen wir jetzt mal auf, äh, den Umsatz und die KUR, die KUR, Kostenumsatzrelation, im Englischen Cost per Value, CPV. Im Gegensatz zum ROAS, Return on Ad Spend, sagt mir diese Kennzahl eben den Kostenanteil in meinem Umsatz. Ähm, der ROAS sagt mir, wie viel bekomme ich für jeden eingesetzten Euro zurück. KUR sagt mir, wie hoch ist der Kostenanteil in meinem Umsatz. Also kurze Rechnung, um das vielleicht im Vergleich mal kurz gegenüberzustellen. Sagen wir, ich habe eine dreißigprozentige KUR, dann sind eben in hundert Euro Umsatz dreißig Euro Kosten drin. In ROAS wäre das dann eben drei Komma drei oder auch dreihundertdreiunddreißig. Ich gebe einen Euro aus und bekomme drei Euro dreiunddreißig zurück. Äh, nur kurzer Exkurs zur KUR- und ROAS-, ähm, CPV-Geschichte. Aber was sehen wir jetzt hier? Ähm, ja, was ich spannend finde, ist, in der Woche vor Black Friday geht die KUR hoch. Umsatz bleibt aus. Jetzt kann man wieder sagen, war wahrscheinlich zu erwarten. Die Leute sind abwartend in dem Bereich. Vielleicht wissen sie aus dem vergangenen Jahr, es wird eine Black-Friday-Aktion geben. Das ist dann auch wieder wichtig, wie gehe ich damit um? Strategisches Denken, sagen wir, wichtig ist auf jeden Fall, dass ich die Leute schon mal einsammel mit eben Remarketing-Listen. Dann habe ich schon mal den Cookie gesetzt und kann dann wiederum am Black Friday mit dieser Remarketing-Liste arbeiten, wenn ich sage, ich habe Leute, die vor sieben Tagen auch bei mir im Shop waren. Äh, was sehen wir noch? Nach Black Friday, äh, ist die KUR auch nicht stabil. Da sollte man vielleicht auch noch mal genauer hinschauen, was, wieso, weshalb, warum. Ähm, hat man die Gebote, äh, sind die außer Rand und Band gewesen, weil, ähm, die (kichert) einfach noch auf Black Friday waren? Ähm, muss ich vielleicht gegensteuern, weil so ein bisschen so ein Down ist, weil keine Aktion mehr da ist? Also quasi Cyber Monday war hier auch noch gut, um einfach quasi-- das ist genau das, wo man einfach quasi in die Analyse einsteigen kann und sagen kann: „Hey, wie sah es denn aus?" Ähm, weiteres ist dann, dass man sich auch vielleicht noch mal die Conversion Rate anschaut. Ähm, ich denke, auch hier sieht man so diese beiden Peaks, den Montag und den Freitag. Conversion Rate war höher als, äh, sonst. Das könnte man jetzt so interpretieren, dass man sagt: „Hey, die, die-- Es ist auf jeden Fall so, die Leute sind bereiter zu konvertieren. Vielleicht waren es aber auch einfach nur geile Aktionen, die der Kunde gemacht hat. Das ist genau das, im Vergleich zum Vorjahr auch noch mal anschauen: Ist die Conversion Rate gleich gewesen? Wie war die Attraktivität unserer Angebote? Am Ende kann man wahrscheinlich hier sagen, Black Friday hat erst mal gut funktioniert. Ähm, Moment. Ah ja. (kichert) Richtig vergleichen hört sich auch banal an, aber es ist halt auch an der Stelle wichtig, denn, äh, letztes Jahr war der Black Friday am 29. November und, und, ähm, in 2018 war er natürlich nicht am 29. November, sondern am 23. November. Deswegen da natürlich darauf achten, dass man richtig vergleicht. Dann muss es auch noch mal so-- Wo habe ich überhaupt noch Wachstum? Ähm, welche Wachstumsmöglichkeiten gibt's überhaupt? Hier bei dem Kunden sieht man jetzt eben, dass er über-- overall mit seinen Aktivitäten sechsundfünfzig Prozent Umsatzsteigung machen konnte und auch, ähm, 'ner, zu 'ner attraktiveren KUR. Die KUR hat sich auch um dreizehn Prozent verbessert. Kosten waren höher, aber bei geringerer KUR, ja wunderbar. Äh, und die Conversion Rate war eigentlich auch overall besser. Das habe ich gerade schon gesagt. Ähm, aber hier, wenn man dann im Detail reinschaut, dann sieht man ja, äh, Google war eigentlich rückläufig, ist halt auch sehr umkämpft. Mittlerweile ist jeder dabei. Das ist genau das, was ich anfangs gesagt habe. Einfach mal drüber nachschauen, wo sind eben, äh, Wachstumsmöglichkeiten? Der Kunde konnte hier über Amazon Advertising, ähm, halt deutlich noch mal, ähm, 'nen Umsatz generieren, den er sonst eben nicht gehabt hätte. Jetzt, Microsoft spielt jetzt hier nicht die große Rolle, ähm, aber trotzdem sollte man da auch noch mal genauer hinschauen. Äh, ist dann doch die Datengröße, ähm, aber bei fünfhundert Euro Umsatz an dem Tag ist es vielleicht dann einfach gar nicht so wichtig und man sollte seine Zeit an anderer Stelle besser investieren. Aber wichtig ist vielleicht auch noch mal zu überprüfen: Hat man - ich bin auch ein großer Freund, das, äh, immer wieder zu betonen, dass man Bing nicht vergessen sollte. Ähm, es gibt bestimmte Produkt-- äh, äh, Gruppen von Usern, die sind eben auf Bing zu Hause. Könnt ihr jetzt wieder böse sagen, die wissen nicht, wo sie sind, aber sei's drum. Ähm, es ist eigentlich einfach und sollte man nicht unterschätzen. (holt Luft) Ja, dann ist es natürlich auch noch mal wichtiger, wie, tiefer reinzuschauen, auch wenn man hier jetzt sieht. Es gab auch innerhalb von Amazon verschiedene Kampagnen und auch innerhalb von Amazon overall war es 'ne super Kur, aber dann-( comment: einblenden zu 00:02:42 ) Gab's halt auch Kampagnen, die waren deutlich besser und manche schlechter. Da muss man vielleicht auch noch mal reingehen. Was war jetzt hier das große Learning auf Produktebene? Noch mal gucken, was war da los? Noch mal, welche Angebote hatte ich? Welche Aktionen, welche Produkte im Einzelnen haben gut funktioniert? Welche Rabatte wurden angeboten et cetera. Gleiches gilt natürlich auch für Google. Das ist genau das, was ich sagen will. Vorbereitung, Daten vernünftig analysieren und richtig miteinander vergleichen. Dann kann man hier große Learnings eigentlich rausziehen. Ja, wenn man dann jetzt eben in die Planung geht, in das Wir-schauen-nach-vorne-Budgetplanung. Auch hier, ähm, ihr braucht einfach mehr Budgets. Es ist einfach besonders dieses Jahr braucht man deutlich mehr Budgets. Also auch noch mal anschauen und gucken, was war letztes Jahr los? Weil dieses Jahr wird-- weiß nicht, wie ihr es eingeplant habt und ich meine, ich weiß, dass auch, auch im Performance Bereich leider arbeiten wir immer noch mit, äh, oft mit Budgets, weil's halt in den Köpfen drin ist. Aber ich glaube, dass das DisQ vier Das Volumen steigt ja schon dramatisch. Wir wissen, dass es steigen wird. Deswegen auch da noch mal quasi draufschauen und wirklich alles möglich machen, weil am Ende des Tages wäre es dramatisch, wenn ihr eben nur aufgrund von einem unbegrenzten Budget eben nicht die Umsätze generieren könnt, weil ihr dann jetzt nicht mehr die Klicks kaufen könnt. Äh, und dann auch noch mal gerade dazu vielleicht über dieses unbegrenzte Budget. Es ist halt so, in dem Moment, wo ihr mit Technologie optimiert, sei es, äh, dass ihr Smart Bidding von Google benutzt oder 'ne, 'ne Technologie, wie wir sie sind. Es ist halt für diese Algorithmen sehr, sehr wichtig, dass sie eben schalten und walten können, weil sonst, wenn ihr sie begrenzt durch Budget, dann kann das System nicht funktionieren. Es hört sich blöd an, aber so ist es eben. Deswegen das bewusst machen. Solange die Kur oder das ROAS-Ziel eben erreicht wird, sollte man mit unbegrenzten Budgets arbeiten. Ähm, ja, und dann auch natürlich nicht vergessen: Nach Black Friday oder nach der Black Week ist es eben noch nicht vorbei, sondern da ist ja noch ein bisschen Weg zu gehen. Da braucht ihr auch dafür noch Budget. Also smarte Budgetplanung ist wichtig. Wenn wir uns mal die Keywordle anschauen. Macht es Sinn, generische Black-Friday-Cyber-Monday-Keywords zu erstellen? Ähm, da bin ich wieder: wahrscheinlich nicht. Da ist ein riesen Wettbewerb drauf. Schaut euch das genau an. Was natürlich Sinn machen könnte, ist genau dieses: Vielleicht mache ich eine Kampagne, indem ich genau diese generischen Black-Friday-Deals-Keyword reinlege, aber dann nur Leute anspreche, die eben schon mal bei mir auf der Seite waren. Oder vielleicht sogar noch stärker einschränke, nur die Leute, die eben vor einer Woche bei mir auf der Seite waren. Extra Kampagne, ein Layer als Audience, quasi nur an diese Audience, die ihr quasi erst gesammelt habt. Wenn die Black Friday/Cyber Monday Keywords erstellt worden sind, ähm, ist es auf jeden Fall wichtig, hier diese Gebote am Tag selbst zu überprüfen und reinschauen, wie das Ganze funktioniert. Also auch wenn ihr dann irgendwie Gebot Caps drin habt, ähm, schaut es euch einfach an. Wenn ihr auf Smart Billing seid, ist es egal. Da müsst ihr eher die, das Budget im Blick behalten, aber prüfen, was los ist. Und dann auch noch mal zwei auch banale Tipps, aber sehr effektiv. Erstens, äh, Aktivierung von Keywords, die im Laufe des Jahres vielleicht pausiert wurden, wo ihr einfach noch mal schauen könnt: „Hey, warum habe ich die eigentlich rausgenommen? Wo ist denn jetzt vielleicht 'ne Möglichkeit, gerade vielleicht für dieses Wochenende hier was mitzumachen?" Und eben auch wiederum mit der Kombination: „Ich spreche nur Leute an, die eben über eine Remarketing Liste aktiv bei mir sind." Und dann auch quasi das Pausieren von Keywörter. Legitime Sache. Ähm, kann man einfach, ähm, direkt mal einfach sagen: „Hey, äh, ich habe für diese Produkte keine Aktion, keine Deals, nichts. Da werden wir wahrscheinlich keinen Blumentopf gewinnen. Da kann man die auch mal pro-prophylaktisch eben pausieren und sagen: „Hey, ich gebe mein Geld da aus, wo ich weiß, dass ich erfolgreich werden-- sein werde. Hm, paar, bisschen was über die Anzeigengestaltung. Ja, auch hier, es ist halt wichtig, ähm, die Deals in den Überschriften auf jeden Fall hervorheben. Also macht euch da wahrscheinlich auch die Mühe, ein eigenes Anzeigen-Set rund um Black Friday zu erstellen. Dringlichkeit schaffen, ähm, beispielsweise mit der Countdown-Möglichkeit. Einfach hier quasi geschweifte Klammer in der Anzeige mal aufmachen. Dann kommt diese Countdown-Funktion, wo man eben sagen kann: „Hey, läuft nur noch so und so lange." Und dann das gesamte Arsenal an Anzeigenerweiterungen verwenden. Also Promotion Extension, Sitelinks, äh, für Black Friday Deals, Callout Extensions, Preiserweiterungen. Wirklich alles nutzen, was Sinn macht. Gerade an dem Tag ist es super wichtig, um hier den extra Boost an, äh, Quality Score, an Click-through-Rate zu bekommen. Auf jeden Fall einfach alles machen, was Sinn macht. (comment: *klickgeräusch*) Ja, noch mal hier kurz. Ähm, auch wichtig, wenn ihr spezielle URLs verwendet, schaut, dass die funktionieren, bevor ihr die Anzeigen live schaltet. Andererseits werden die abgelehnt, dann muss wieder überprüft werden. Also hier die Reihenfolge richtig machen, dass es eben funktioniert. Ähm, dann Pro-Tipp zwei: Automatisierte Regeln können dabei helfen, ähm, die eben ein- und auszuschalten, aber auf jeden Fall überprüfen, ob's eben funktioniert hat. Dann auch noch mal dieses „Ha ha, Funfact". Überhaupt gar nicht. Black Friday ist in Deutschland markenrechtlich geschützt, aber es gibt aus Februar eigentlich ein neues Urteil. Da ist es so, dass das Bundespatentgericht die Marke Black Friday für die Dienstleistung Werbung für nicht schutzfähig hält. Unter anderem müsse die Marke für die Dienstleistungen Marketing, Organisation und Durchführung von Werbeveranstaltungen, Planung von Werbemaßnahmen, Verbreitung von Werbeanzeigen, Werbung im Internet für Dritte, sowie eine Vielzahl weiterer Zusammenhang mit Werbung stehender Dienstleistungen, äh, gelöscht werden. Also es ist nicht kein Freifahrtschein. Wenn ihr da Unsicherheiten habt, äh, holt euch noch mal eine Rechtsberatung. Aber im Moment, es sieht es eigentlich danach aus, dass man durchaus, ähm, Black Friday eben in Anzeigen verwenden kann, ohne Abwarnrisiko. Dann Google Shopping Prep.Richtige Anzeigenformat wählen. Auch hier noch mal im Merchant Center reingehen und alles, was an Möglichkeiten eben gibt, kostenloser Versand oder eben diese Sonderangebote hervorzuheben, fünfzehn Prozent ??????? Was auch immer ihr habt, nutzen. Das erhöht eure Klickwahrscheinlichkeit. Dann die Sonderangebote im Feed markieren. Dann könnt ihr wiederum später damit arbeiten, um hier vielleicht aggressiver vorzugehen. Über Labels kann man da viel machen oder vielleicht auch wirklich nen zusätzlichen Feed erstellen, ähm, damit, damit ihr jetzt einfach sozusagen separat gut handeln könnt. Dann, was auch ganz wichtig ist, ähm, überprüft, dass, ähm, vielleicht euer Feed öfters geholt werde. Da könnt ihr euch manuell auch einloggen und quasi dann noch mal sagen, Catch Feed, Catch Feed oder den Intervall höher stellen, weil je nachdem, was eure Situation ist, wenn Produkte ausverkauft werden können oder ihr vielleicht noch mal am Tag selber die Preise aktualisiert werden. Es muss natürlich immer aktuell sein. Deswegen hier vielleicht lieber manuell noch mal anschieben und den Feed, ähm, überprüfen. Und auch noch mal an dem Tag vielleicht auch wirklich in das Merchant Center einloggen und gucken, ob irgendwas irgendwie schiefläuft. Dann drei Bidding und Budget Tipps für den großen Tag. Ähm, dadurch, dass es in Google Ads ja ein bisschen verzögert die Zahlen reinkommen, je nachdem, was für ein Conversion Tracking ihr nutzt, kann's trotzdem Sinn machen, in Analytics sich die eben Live Daten anzuschauen und einfach schon ein bisschen gucken, wo geht die ... ? Gegebenenfalls eben mit diesen Daten eben hier diesen nutzen, um Anpassungen vorzunehmen. Und natürlich hier auch noch mal Budget Check. Sicherstellen, dass es nicht ausgeschöpft wurde und dass eben gegebenenfalls ihr nachsteuern könnt. Also deswegen schaut in Analytics euch die Live Daten an und prüft einfach schon mal, geht das in die richtige Richtung. Da vielleicht auch nur aus dem Nähkästchen geplaudert: Bei uns bei aller Automatisierung und aller Technologie ist es halt wirklich so, dass die Großteil, ich will mal sagen, bei uns ist es wirklich so, im Account Management, dass am Black Friday, da ist es ein bisschen auch so, dass man auf Sicht fährt. Also da werden schon auch viele Keywörter wirklich (kichern) so von Hand gesteuert, weil es einfach nicht anders geht, weil es sowieso egal ist, weil kein Algorithmus sozusagen diese Daten ja so schnell reinkommt, sondern da muss man wirklich ein bisschen gucken, was mache ich wo, was sehe ich, was passiert, was funktioniert. Ja, dann diese Checkliste für das Nachbeben. Ähm, Gebote auf jeden Fall auf ein normales Level heruntersetzen, um dann das Budget nicht zu verbrennen direkt danach. Wenn ihr die Möglichkeit habt, das ist zum Beispiel ein großer Vorteil von unserer Lösung, nämlich dass man diesen Datensatz einfach rauslöscht aus der Automatisierung. Also wenn ihr mit Smart Bidding arbeitet bei Google, ist diese Möglichkeit nur für die in der teuren Variante, also in der Platform Lösung mit drin. Aber es ist natürlich wichtig, der Algorithmus darf ja natürlich nicht denken, dass Black Friday oder dieses Black Week Wochenende jetzt das Norm der Dinge ist und auf einmal denkt er: „Oh, ich habe auf diesem Keyword, das funktioniert ja super toll, da kann ich ja richtig viel Geld ausgeben. Das war in die letzten drei Tage so. Also das eben Daten ausschließen, wenn möglich. Und natürlich die ganzen Anzeigen wieder rausnehmen und nicht vergessen, die alten wieder zu aktivieren. So, ich glaube, ich bin gut in der Zeit. Halbe Stunde war geplant. Wir haben auf jeden Fall auch noch Zeit für Fragen, falls ihr welche habt. Kurze Zusammenfassung meiner Session. Ähm, der Kunde will online einkaufen und er wird so viel kaufen wie noch nie zuvor. Ähm, es geht definitiv früher los. Die Angst vor Lieferengpässen ist da. Ähm, da kann man auch quasi durchaus damit arbeiten. Und dann natürlich so ein bisschen meine Empfehlung: Aktionen, Rabatte sorgfältig und frühzeitig planen und auch wirklich das ganze Unternehmen mit einbinden. Das ist auch wieder der Klassiker. Nicht, dass die Performance Abteilung oder die Online Abteilung oder wie auch immer ihr strukturiert seit, sondern macht das als Ganzes. Es ist wichtig, dass da alle mitziehen und alle auch dessen sich bewusst sind. Preisaggressive Deals sind attraktiv, aber man kann durchaus auch Punkte machen mit kreativen Formaten und kreativen Angeboten. Fangt mit der historischen Analyse eurer Daten an und schaut, was ihr Learnings rausziehen könnt und dann trefft eure Entscheidung basierend auf Daten. Das ist so mein, äh, Anliegen. Ja, und für alle, die noch nicht genug haben jetzt von Black Friday. Wir haben einen wunderschönen Guide geschrieben. Ich poste euch auch die URL zur Landing Page hier in den Chat. Da könnt ihr auch noch mal den, den-- direkt die Slides gibt es auch im Nachgang, aber hier auch noch mal im Chat. Ähm, Landing Page zu unserem Black Friday Guide. Der, bin ich sehr stolz auf mein Team. Wunderschönes Ding, was sie da gebastelt haben. Sehr viel Inhalt, sehr viel Futter drin. So, damit wäre ich am Ende der Session und wäre ready für Fragen, falls ihr Fragen habt. (sechs Sekunden Pause) Nicht keine Schüchternheit. (sechs Sekunden Pause) Aber wenn nicht, auch in Ordnung. (sechs Sekunden Pause) Keine Frage, super Session. Alle Fragen beantwortet. (kichern) Wunderbar. Also dann sage ich noch mal, ähm, ich freue mich über Verlinkung auf LinkedIn. Ich sage jetzt speziell LinkedIn. Ich finde, Xing kann sterben. Sorry, Xing, aber gerne auf LinkedIn. Ich freue mich über Vernetzung und wünsche euch noch einen schönen Tag heute bei der Konferenz. Gute Sessions und vielleicht sehen wir uns mal im echten Leben in live. Bis dann. Ciao und Servus.
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