Sh** in, gold out? - Konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz von externen Feed Engines, bei denen ihr bisher nicht wusstet, dass ihr sie braucht.
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Zusammenfassung

Feed Engines sind zentrale Verwaltungstools für Produktdatenfeeds im E-Commerce Marketing. Sie ermöglichen es dir, Produktdaten unabhängig von IT und Content-Teams zu optimieren, Daten kanalgerecht zu transformieren und deine Marketing-Kampagnen flexibel zu skalieren – ohne die Shop-Daten direkt zu verändern.

E-Commerce Marketing mit externen Feed Engines: Von Datenchaos zu automatisierter Optimierung

Der Titel des Vortrags von Bastian Hamel (Think11 GmbH) verspricht viel: "Shit in, Gold out?" – und tatsächlich geht es um eine zentrale Herausforderung im E-Commerce Marketing: Wie du deine Produktdaten über mehrere Kanäle hinweg optimierst, ohne in Abstimmungs-Chaos zu versinken. Hier erfährst du, warum externe Feed Engines für dein Online Shop Management unverzichtbar sind und wie sie dir helfen, deine Conversion Rate Optimierung voranzutreiben.

Was ist ein Produktdatenfeed – und warum ist er das Fundament deines Marketings?

Ein Produktdatenfeed ist im Grunde eine strukturierte Datei (meist CSV oder XML), die alle wichtigen Produktinformationen enthält. Jede Zeile steht für ein Produkt, jede Spalte für ein Attribut wie Titel, Beschreibung, Preis oder Verfügbarkeit. Diese Daten werden an verschiedene Marktplätze und Werbekanäle übermittelt, um dort deine Reichweite und Umsätze zu erhöhen.

Moderne Shopsysteme wie Shopify oder Shopware können Datenfeeds bereits von Haus aus generieren. Die Übertragung funktioniert über verschiedene Methoden: FTP-Upload, manuellen Upload, URL-Pull oder API-Schnittstellen. Doch hier beginnt das Problem – denn die Anforderungen der einzelnen Kanäle unterscheiden sich stark.

Die drei Herausforderungen beim Datenfeed-Management

1. Kanalvielfalt und unterschiedliche Anforderungen

Google Shopping, Amazon, Idealo, eBay, Facebook, Awin, Criteo oder AdRoll – jeder Kanal hat eigene Anforderungen an deine Produktdaten:

  • Unterschiedliche Attribute: Amazon verlangt "Bullet Points" (die meist nicht in deinem Shop vorhanden sind), Google Shopping braucht andere Felder als Facebook.
  • Verschiedene Kategorisierungen: Jeder Kanal hat eigene Kategorien und Taxonomien.
  • Vordefinierte Werte: Farben, Verfügbarkeitsstatus oder andere Attribute müssen auf Kanal-Standards gemappt werden. Beispiel: Die Farbe "Indigo" muss zu "blau" für Google Shopping passen.
  • Spezifische Formate: Google Shopping kennt die Verfügbarkeitswerte "in stock" oder "out of stock", während Idealo die Verfügbarkeit in Tagen oder als konkretes Lieferdatum braucht.

2. Erstellung vs. Optimierung – ein häufig unterschätzter Unterschied

Viele Unternehmen verwechseln diese beiden Phasen:

  • Erstellung: Der Datenfeed wird technisch aufgebaut, mit Pflichtfeldern gefüllt und ausgespielt. Kein Mapping, keine Optimierung – es funktioniert halt.
  • Optimierung: Alle Felder werden ausgefüllt, kategoriespezifische Attribute genutzt, Titel kanalgerecht angepasst, Werte gemappt und getestet. Das ist der Schlüssel zu besserer Performance.

Das Problem: Optimierung erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit – und die ist ein Organisations-Albtraum.

3. Ressourcen-Bottleneck und mangelnde Flexibilität

Wenn du 50.000 Produkte hast und dem Content Manager sagst: "Bitte passt alle Produkt-Titel für Google Shopping an und fügt neue Attribute ein" – dann wird es eng. Die klassische Situation:

  • IT muss den Feed technisch entwickeln
  • Content muss Daten nachpflegen (manuell bei 50.000 Produkten = unrealistisch)
  • Ständige Abstimmungsgespräche fressen Zeit auf
  • Testing? "Könnt ihr den Titel schon wieder anpassen?" – nach drei Monaten? Vergessen Sie's.
  • Skalierung ist quasi unmöglich

Die Lösung muss im Digital Marketing liegen, nicht in der IT-Abteilung.

Externe Feed Engines als Lösung – so funktioniert's

Eine externe Feed Engine wird zwischen deinen Webshop und deine Kanäle geschaltet. Sie empfängt die Produktdaten aus dem Shop, verwaltet sie zentral und spielt sie – modifiziert nach deinen Regelwerken – an die einzelnen Kanäle aus. Das Entscheidende: Der Shop selbst bleibt unverändert. Content und IT können weiterhin in Ruhe arbeiten.

Der Aufbau: Daten → Feed Engine → Mehrere Feeds für verschiedene Kanäle

Das Konzept ist elegant: Du verbindest deinen Shop einmalig mit der Feed Engine (das ist die initiale Einrichtung). Danach kannst du über Regelwerke und "eigene Datenfelder" Logiken definieren. Diese Regeln transformieren deine Rohdaten automatisch in kanalgerechte Formate – ohne IT, ohne manuelle Nachbearbeitung bei jedem Update.

Vorteile von externen Feed Engines

  • Unabhängigkeit: Du als Digital Marketer arbeitest ohne Abhängigkeit von IT oder Content-Team.
  • Flexibilität: Nach der initialen Einrichtung kannst du Regeln selbst anpassen – schnell, ohne Warteschlange.
  • Skalierbarkeit: Egal ob 5.000 oder 500.000 Produkte, egal ob 3 oder 30 Kanäle – die Engine wächst mit.
  • Zentralisierte Verwaltung: Alle Daten-Transformationen an einem Ort, nachverfolgbar und testbar.
  • Auslagerbarkeit: Du kannst eine Agentur einbinden, ohne ihr direkten Zugriff auf deine Shopdaten zu geben.
  • Testing: A/B-Tests bei Titeln, Beschreibungen und anderen Attributes sind möglich und einfacher durchzuführen.

Nachteile und Hürden

  • Kosten: Je nach Engine, Produktanzahl und Kanälen entstehen monatliche Gebühren.
  • Lernkurve: Die Interfaces sind nicht immer intuitiv; eine Einarbeitung ist notwendig.
  • Abhängigkeit vom Anbieter: Du bindest dich an einen weiteren Vendor; Preis und Feature-Änderungen musst du hinnehmen.

Feed Engines im praktischen Einsatz

Es gibt mehrere etablierte Anbieter auf dem Markt: Channable, Feed Dynamics, Channel Pilot und weitere. Sie arbeiten mit ähnlichen Konzepten, unterscheiden sich aber in UI, Features und Preis-Modellen.

Ein wichtiges Konzept bei der Verwendung sind "eigene Datenfelder": Das sind Regelwerke, die deine Shop-Daten transformieren, ohne sie zu verändern. Beispiel: Ein Regelwerk könnte sagen "Wenn Lagerbestand > 10, dann schreib 'in stock', sonst 'out of stock'" – kanalgerecht und automatisiert.

Fazit: Feed Engines sind ein Game-Changer für dein E-Commerce Marketing

Eine externe Feed Engine ist kein "Nice-to-have" für große Online Shops – sie ist ein Grundpfeiler moderner Conversion Rate Optimierung und Marktplatz-Strategien. Sie befreien dich von manuellen Prozessen, geben dir die Kontrolle über kanalgerechte Datenoptimierung zurück und schaffen Raum für echte strategische Arbeit statt Datenverwaltungs-Overhead.

Wenn du mehr als einen Kanal bedienst, mehr als 10.000 Produkte hast oder regelmäßig Daten anpassen musst: Eine Feed Engine ist nicht optional – sie ist ein Investment in deine Marketing-Effizienz.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Feed-Erstellung und Feed-Optimierung?

Erstellung bedeutet, den Feed technisch aufzubauen und mit Pflichtfeldern zu füllen – es funktioniert. Optimierung heißt, alle Felder auszufüllen, Daten kanalgerecht zu mappen, Titel anzupassen und zu testen. Optimierung erfordert mehr Koordination und ist die Basis für bessere Performance in den Marktplätzen.

Warum kann ich nicht einfach den Datenfeed meines Shops direkt an Google Shopping oder Amazon übergeben?

Weil jeder Kanal unterschiedliche Anforderungen hat: unterschiedliche Attribute, Kategorisierungen, vordefinierte Werte und Formate. Amazon braucht Bullet Points (die der Shop nicht hat), Google Shopping andere Verfügbarkeitsstatus als Idealo. Eine Feed Engine transformiert deine Daten automatisch in das richtige Format für jeden Kanal.

Kann ich eine Feed Engine als kleine oder mittlere E-Commerce-Firma nutzen?

Ja, allerdings lohnt sich die Investition vor allem ab einer gewissen Größe: mehrere Kanäle, viele Produkte, regelmäßige Anpassungen. Eine Feed Engine wird sinnvoll, wenn der manuelle Aufwand in IT und Content zu groß wird – oder wenn du schneller und flexibler reagieren möchtest als bisher.

Welche Feed Engines gibt es?

Marktführer sind Channable, Feed Dynamics und Channel Pilot. Alle folgen ähnlichen Konzepten, unterscheiden sich aber in Benutzerfreundlichkeit, Features und Preis. Die Wahl hängt von deinen spezifischen Anforderungen und Kanälen ab.

Muss ich meine Shopdaten ändern, wenn ich eine Feed Engine nutze?

Nein – das ist ein großer Vorteil. Die Feed Engine läuft zwischen Shop und Kanälen und transformiert die Daten, ohne den Shop anzutasten. Content und IT arbeiten ungestört weiter; du hast zentrale Kontrolle über alle Daten-Adaptionen an einem Ort.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Intro-Musik) Yes, für euch mit dabei: Bastian Hamel. Und um nahtlos anzuknüpfen an die vorige Session „Digital Marketer aus Leidenschaft", das kann man so sagen. Er ist Digital Marketing Manager bei der Think Eleven. Die Think Eleven haben wir gerade schon mal gehört, als Herr Schab hier im Talk war mit dem Alex Graf, gehört zu den Top fünfundzwanzig Performance-Marketing-Agenturen mit diversen Standorten in Deutschland und der Schweiz. Entwickelt unter anderem auch selbst, ähm, Marketingtechnologien und beantragte zuletzt ein Patent. Ich empfehle euch, guckt mal in den Blog von Think Eleven rein. Bastian ist mehr als acht Jahre lang im Online-Marketing unterwegs, sowohl im B2B als auch im B2C-Bereich, war zuvor Onsite, ähm, auf diversen Stationen, unter anderem bei der Leuchtenzentrale aktiv und er hat heute den Titel mitgebracht: Shit in Gold out. Musst du mir gleich mal erzählen, ähm, wie du darauf gekommen bist. Konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz von externen Feed-Engines, bei denen ihr bisher nicht wusstet, dass ihr sie braucht. Bastian, verheißungsvoller Titel. Was erwartet uns? Einiges, möchte ich sagen. (lacht) Merke ich, du möchtest direkt loslegen am liebsten, oder? Ja, wäre cool. Ich bin auf jeden Fall total froh, dass ich hier sein darf. Finde es super spannend. Bin auch froh, ich war bei der letzten MKB jetzt auch als Speaker einmal eingeladen. Darum fühle ich mich geehrt, dass ich jetzt noch mal wiederkommen darf. War also nicht ganz so furchtbar und freue mich jetzt gerne, euch hier noch mal zu zeigen, worum es in meinem Vortrag geht. Auch zu zeigen, ich weiß, der Titel ist ein bisschen Clickbaity und dass wir da aber sicherlich auch in Richtung gehen. Da ist auch Inhalt hinter. Sehr cool. Bastian, dann übernimm gerne und, äh, wir treffen uns dann gleich wieder hier drüben bei mir am Tisch zur anschließenden Q&A. Ja, super. Vielen Dank. Ich freue mich. Genau, ich möchte dann direkt mal anfangen. Glücklicherweise hat Christoph ja schon, äh, den Titel genannt. Das heißt, ich muss den nicht noch mal auswendig vortragen. Das freut mich sehr. Darum fange ich direkt mal mit einer Frage an, bevor wir überhaupt tiefer einsteigen. Und die Frage lautet: Ähm, was ist überhaupt ein Produktdatenfeed und wofür brauche ich den? Und das ist eine sehr grundsätzliche Frage und ein grundsätzliches Thema. Wenn wir uns das im E-Commerce angucken, wollen wir unsere Produkte auf verschiedene Marketingkanälen ausspielen und wir wollen die Daten übergeben und diese Produkte dann sozusagen dadurch die Reichweite erhöhen und die Produktdatenfeeds dafür nutzen, um im Endeffekt den Umsatz zu steigern. Das funktioniert über verschiedene Kanäle und was wir dafür brauchen, sind im Endeffekt eine Datei, die die Produktdaten enthält und die dann an diese Kanäle ausgespielt wird. Viele moderne Shopsysteme, Shopify, Shopware können diese Datenfeeds oder Dateien schon erstellen und das von Haus aus. Allerdings gibt es da ein paar Probleme mit. Da kommen wir später mit drauf zu sprechen. Und es gibt tatsächlich ein paar verschiedene Möglichkeiten, wie diese Sachen übergeben werden können. Das kann ein FDP-Upload sein, das kann der manuelle Upload sein, das kann, ähm, URL-Proof sein und, ähm, eine API-Schnittstelle. Aber am Ende des Tages ist der Datenfeed das Fundament des, ähm, Marketings im E-Commerce. Und darum, gerade im Hinblick auch auf die zunehmende Automation, Automation? Automatisierung, so, Entschuldigung, das Wort ist wirklich schwierig, ähm, ist es umso wichtiger, dass hier die Daten stimmen. Und darum gucken wir jetzt einmal ganz grundsätzlich an: Wie funktioniert überhaupt, ähm, der Datenfeed? Genau, wie funktioniert der Datenfeed? Das ist im Endeffekt, wenn man es ganz einfach runterbricht, ist es eine Tabelle. Man sieht das hier wunderschön auf dem Bildschirm. Ich habe mich da von Google inspirieren lassen. Das ist ein Ausschnitt aus dem Google Shopping-Feed. Wir sehen, die Zeilen oder jede Zeile entspricht einem Produkt. Wir sehen, erstes Produkt ist eins, zwei, drei, okay und so weiter. Und jede Spalte entspricht einem Attribut. Das heißt, ein Attribut kann sein, eine Eigenschaft, der Titel, man sieht es hier, oder die Beschreibung, ein gelber Teddybär, Preis et cetera et cetera. Das ist nur ein Ausschnitt. Diese, ja, Datenfeeds können natürlich viel länger sein und, ähm, wichtig ist, dass diese Dateien regelmäßig generiert werden, damit auch die Datenaktualität gewahrt bleibt. Was wir brauchen, ist eine neu generierte Datei, die wir dann ständig abrufen können. Grundsätzlich sind die in einem oder in mehreren Formaten verfügbar. In der Regel ist es eine CSV-Datei, also höchstwahrscheinlich eine Textdatei oder aber als XML-Datei. Genau. Wenn wir jetzt mit Datenfeeds arbeiten wollen, dann gibt es häufig mehrere Herausforderungen. Ich habe jetzt mal versucht, diese Herausforderungen in drei Kategorien aufzuteilen und möchte euch die einmal vorstellen. Und die erste Kategorie ist dabei im Endeffekt die Kanalvielfalt. Wie ihr sehen könnt, es gibt eine Vielzahl von Kanälen, auf die wir unsere Produkte überhaupt ausspielen wollen. Das ist hier Google Shopping, das ist Amazon, das ist Idealo, eBay, Facebook, Awin, also die Affiliates, dann Criteo mit dem Remarketing oder auch AdRoll, um ein bisschen Display Retargeting mit drin zu haben. Was diese ganzen, äh, Kanäle besonders macht, ist, die haben alle eigene Anforderungen an den Datenfeed. Sie haben eigene Attribute, sie haben eigene Kategorisierungen oder es gibt auch vorgegebene Werte, zum Beispiel Farbwerte. Und dann ist es so, dass bei diesen Farbwerten Filterfarben eventuell gematcht werden müssen. Und, ähm, genau, diese Filterfarben können sein: Indigo, das muss dann auf blau gematcht werden. Am Ende des Tages ist es so, dass wenn diese Kanäle unsere Daten verarbeiten wollen, müssen wir uns anpassen. Und vielleicht noch ganz kurz zwei konkrete Beispiele dazu: Wenn man sich Amazon anschaut und dort ein Produkt anlegen will, dann braucht man Bullet Points. Und diese Bullet Points habt ihr höchstwahrscheinlich nicht im Shop. Ich mag mich nicht irren. Es gibt Shops, die haben das, aber im Regelfall steht man dann da und hat keine Daten dafür. Oder aber ihr wollt Verfügbarkeiten übergeben. Bei Google Shopping ist eine Verfügbarkeit in Stock, out of Stock. Es gibt auch noch Pre-Order, ein paar andere Sachen. Bei Idealo zum Beispiel muss man die Verfügbarkeit in Tagen übergeben oder man kann sogar ein konkretes Lieferdatum übergeben. Muss man gucken: Wie kann ich das aus meinen Produktdaten überhaupt abstrahieren? Das ist die erste Herausforderung. Die zweite Herausforderung ist überhaupt erst mal zu gucken: Was ist der Unterschied zwischen der Erstellung eines Feeds und der Optimierung? Denn die Erstellung heißt erst mal, dass man überhaupt einen Produktdatenfeed erstellt, mit Daten füllt und ihn ausspielen kann.Dieser Datenfeed muss dann also technisch erstellt werden. Wir füllen die Pflichtfelder aus. Es wird aber oftmals kein Mapping stattfinden, weil wir keine Möglichkeit haben, diese Daten überhaupt zu mappen. Und wir können vielleicht die empfohlenen Datenfelder gar nicht ausfüllen, weil wir auch da keine Werte haben. Es kann sein, dass sie mit reinkommen, umso besser, aber im Regelfall ist das nicht so. Was wir aber machen wollen, ist den Datenfeed zu optimieren und den Datenfeed optimieren zu können, müssen wir alle Felder ausfüllen. Wir müssen die kategoriespezifischen Attribute und Felder nutzen. Wir müssen gucken, dass der Titel an den Kanal angepasst ist. Also Produkttitel sollten an den Kanal angepasst sein und auch, dass die Werte aus unserem Onlineshop mit den Werten in dem Kanal gemappt werden, dass wir ein eins zu eins Mapping haben und dass diese übereinstimmen. Und als Krönung des Ganzen, weil es eine Optimierung ist, müssen wir auch testen. Wir müssen gucken, was ist die beste Variante, die wir hier rausholen können. Und das führt uns natürlich zu einem Problem, denn wenn wir optimieren wollen, dann brauchen wir Unterstützung, und zwar in Form von Datenanpassungen aus dem Content Bereich oder aber auch in Form von technischer Unterstützung der Umsetzung durch die IT. Wenn Logiken angepasst werden sollen oder aber auch der Feed selbst erstellt werden soll. Dadurch kommt die entscheidende Frage auf "Wer macht das denn jetzt eigentlich?" Und da haben wir viele Probleme. Wir sehen, ähm, wir brauchen verschiedene Ressourcen. Wir brauchen die IT, wir brauchen den Content, wir brauchen viel Abstimmung zwischen diesen Bereichen. Wenn wir jetzt sagen, ich habe fünfzigtausend Produkte in meinem Shop, ich möchte diese gerne ausspielen und ich möchte jetzt sagen, ich brauche ein neues Attribut, dann gehe ich plötzlich zu meinem Content Manager hin und sage "Ey, könnt ihr mal fünfzigtausend Produkte nachpflegen?" Da freuen die sich. Wenn ich das dann noch mehrfach mache, dann wird es immer schwieriger. Man sieht, wenn man jetzt auch noch skalieren möchte, dann wird das immer schwieriger, denn wir brauchen immer mehr zusätzliche Ressourcen und alles wird sehr, sehr schwierig in der Abstimmung. Wir brauchen mehr Leute und wir sind super unflexibel. Wir müssen immer warten, wir müssen uns abstimmen. Das dauert alles Zeit. Wir können nicht auf Neuheiten reagieren, auf Neuigkeiten. Und wenn wir jetzt noch das Thema Testing mit reinnehmen und dann mal fragen "Sollen wir dann noch mal das Content Management fragen?" Wir haben gerade den Titel angepasst und nach drei Monaten komme ich wieder und sage "Könnte ich jetzt den Titel noch mal anpassen?" Dann springen die mir an den Hals bei fünfzigtausend Artikeln. Das können wir vergessen. Das heißt daher, ist es total sinnvoll und meiner Meinung nach auch wichtig, dass diese Produktdatenoptimierung innerhalb des digitalen Marketings liegt. Und die Frage ist natürlich jetzt, wie bekommen wir das überhaupt hin? Und da kommen wir zu einer Lösung. Und das sind die externen Feed Engines. Damit können wir dieses Problem in eine andere Richtung schieben und anders angehen. Und wie wir das machen, zeige ich jetzt. Das heißt im Endeffekt, eine externe Feed Engine hat mehrere Vorteile. Das heißt, wir können als digitaler Marketer damit unabhängig arbeiten. Wir sind also nicht auf IT angewiesen, wir sind nicht auf den Content angewiesen. Wir sind unglaublich flexibel. Also genau das, was vorher nicht vorhanden war. Wir sind einmal auf eine initiale Einrichtung angewiesen, das gebe ich gern zu. Das muss sein und wir müssen eventuell mal die eine oder andere technische Anpassung machen. Das bleibt nicht aus. Aber sonst können wir für uns alleine arbeiten, ohne auf die anderen Bereiche angewiesen zu sein. Und was wir vor allen Dingen auch machen können, wir können skalieren, und zwar in alle Richtungen. Die Anzahl der Produkte ist egal, die Anzahl der Kanäle ist egal, weil wir alles in der Hand haben und das Ganze über verschiedene Regelwerke wunderbar, ähm, erweitern können. Und was natürlich auch noch ein cooler Vorteil ist, wenn wir inhouse das Ganze nicht abbilden können, können wir dieses Thema auch outsourcen. Wir können zum Beispiel eine Agentur ins Boot holen, die wir dann nicht an unseren Produktdaten mit rumbasteln lassen müssen, sondern wir können sagen, hier ist die Feed Engine, hier habt ihr Zugriff, so und so soll es aussehen, Gas. Um das jetzt mal runterzubrechen. Es gibt natürlich auch noch einen oder andere Nachteil. Durch eine externe Feed Engine entstehen Kosten. Das hängt immer ein bisschen davon ab, wie hoch die Kosten sind, je nachdem, wie groß der Shop, wie viele Artikel, auch welche Engine man benutzt. Und zweiter Punkt, es bedarf einer gewissen Einarbeitung. Von alleine funktioniert das nicht und sie sind nicht immer so zugänglich, dass ich sagen würde, hm, von Tag eins an kann man damit loslegen und alles funktioniert wunderbar. So, wenn wir uns jetzt mal angucken, wie so eine Feed Engine überhaupt funktioniert, dann ist das eigentlich relativ simpel. Die Feed Engine wird im Endeffekt zwischen den Webshop und die Kanäle geschaltet. Das heißt, sie befindet sich dazwischen. Die Daten werden aus dem Webshop an die Feed Engine übergeben und dort zentral verwaltet. Das ist genau der Punkt. Wir können an dieser Stelle die Daten zentral verwalten, ohne die Shopdaten anzutasten. Das heißt, egal was wir in der Feed Engine machen, der Shop bleibt unangetastet. Content ist also glücklich und mithilfe von Regeln und verschiedenen, ähm, Lösungen, Logiken können wir dann die Produktdaten modifizieren und weiter ausspielen, sodass sie nachher für die ganzen Kanäle passen. Und am Ende des Tages können wir dann in der Feed Engine verschiedene Feeds erstellen, die für jeden Kanal, in diesem Beispiel jetzt Amazon, Google Ads und, äh, Facebook passen und dort die, äh, Spezifikationen erfüllen. Wenn wir uns jetzt noch mal das Ganze ein bisschen konkreter angucken, dann sage ich euch, ich habe das Beispiel Channel Pilot mitgenommen. Das hat nicht den Grund, dass ich das pitchen möchte, weil ich habe davon nichts, (lacht leise) sondern weil ich einfach sehr viel Erfahrung mit Channel Pilot habe. Ich bin quasi im Online Marketing mit Channel Pilot groß geworden, habe jetzt fast sieben, acht Jahre damit Erfahrung, habe sehr viel gemacht und, ähm, kann sagen, alle Beispiele, die wir nachher noch als Anwendungsfälle sehen werden, habe ich auch damit umgesetzt. Es gibt natürlich noch andere. Es gibt Feed Dynamics, Channable und wie sie alle heißen. Und die haben natürlich auch andere Konzepte, sehen ein bisschen anders aus. Aber ich möchte euch einmal zwei Teile zeigen aus diesem Channel Pilot, ähm, aus der Feed Engine. Da haben wir gleich ein bisschen, wenn wir in die Anwendungsfälle sehen gehen, sehen, wie das Ganze überhaupt aufgebaut ist. Und da gucken wir uns jetzt einmal dieses Bild an. Da sehen wir ein eigenes Datenfeld. Eigene Datenfelder sind eigentlich nichts anderes als Regelwerke, die unsere Daten aus dem Shop abhängig von bestimmten Funktionen oder Logiken modifizieren und dann einen neuen Wert ausgeben. In diesem Beispiel habe ich Clean HTML markiert. Das ist eine sehr einfache Funktion, trotzdem eine sehr nützliche Funktion. Stellt euch vor, ihr wollt die Beschreibung aus eurem Shop, ähm, anpassen und der Kanal, zu dem ihr ausspielen wollt, erlaubt kein HTML. In eurer Shopbeschreibung ist das aber drin. Dann nutzt ihr diese Funktion, sagt ich möchte Datenfeld Beschreibung, wie es jetzt aus dem Shop heißt, damit einmal ändern.Modifizieren. Und dann erhalten wir als Ergebnis nachher eine HTML freie Beschreibung raus. Diese können wir danach in Datenfeeds ausfügen, äh, einfügen und, ähm, weiter benutzen. Des Weiteren (hörbares Einatmen) gibt es noch 'ne gewisse kleine Programmiersprache, die dahinter steht mit einfachen Bedingungen wie if then. Es bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit, aber wenn man diese hinter sich gebracht hat, ist es halt sehr spaßig, auch damit zu arbeiten. Genau. Und das Ergebnis ist dann immer ein dynamisch berechneter Wert. Das heißt, durch diese Regelwerke, die wir haben, wird alles dynamisch berechnet und wir können damit dann auf alle Kanäle rausgehen. Der zweite spannende Punkt ist, ähm, im Endeffekt der Einblick in die Feederstellung. Wenn man es ganz einfach runterbricht, kann man sich hier jeden Datenfeed selbst zusammenklicken. Es gibt allerdings 'n paar coole Features, meiner Meinung nach, die ganz spannend sind. Es gibt Templates, ich nenn sie jetzt mal so. Im Endeffekt sind das Kanäle oder vorgefertigte Datenfeeds, die anhand, ähm, der Spezifikation des jeweiligen Kanals bereits, äh, zusammengestellt wurden, wo wir dann einfach nur unsere Daten mappen können. Oder die Datenfelder zuordnen können. Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Es gibt die Möglichkeit, Werte zu mappen. Wir sagen, ich hatte eben das Beispiel Indigo genannt, können dann sagen, wenn der, ähm, wenn die Farbe indigo ist, dann soll aber an diesem Kanal blau ausgespielt werden und so weiter. Wir können Filter nutzen, wie dynamisch Black oder White Listing erlauben und wir können auch, das ist noch ganz spannend, eine direkte Vorschau uns anschauen. Das heißt, es gibt 'n Vorschaubotton, den sieht man jetzt auf meinem Screenshot nicht, den ich da ausgeschnitten hab, aber dort können wir uns für ein zufälliges Produkt angucken, wie es dann ausgegeben würde und welche Daten dann in dem Datenfeed landen würden. Und das ist dann eine Sache, die unglaublich spannend ist, weil damit kann man sehr viel machen. Genau, dann würde ich jetzt einmal gucken, dass wir 'n bisschen tiefer in die ganze Thematik eintauchen und uns ein paar Anwendungsfälle anschauen. Ich sage noch mal vorab, diese Anwendungsfälle sind alle mit Channel Pilot von mir erstellt worden und auch umgesetzt worden. Das heißt, ich kann garantieren, wenn ihr Channel Pilot nutzt, funktioniert's. Bei anderen müsste man dann halt gucken, wie man das umsetzt und ob es umsetzbar ist. Genau, schauen wir uns den allerersten Punkt an, der al-- ist der Anwendungsfall. Ich hatte es initial schon mal erwähnt. Wir wollen Produkttitel optimieren. Warum ist das überhaupt wichtig? Weil die Produkttitel oder auch, weil das Suchverhalten auf verschiedenen Kanälen natürlich unterschiedlich ist. Gucken wir uns ein Beispiel an, das ich von einem Kunden habe und dieser hat ein Produkt in seinem Shop. Das sind im Endeffekt Sammelhüllen. Wir können uns das vorstellen wie eine viergeteilte Klarsichtfolie und, ähm, die funktioniert überhaupt nicht im Shop. Das gleiche Produkt, besser gesagt dasselbe Produkt hat er auch auf Amazon ausgespielt. Da hat er aber den Titel angereichert um verschiedene weitere Begriffe, wie zum Beispiel Fotohülle und dadurch ist es 'n Amazon Bestseller geworden. Da ist es quasi 'n absoluter Bestseller, nur dadurch, dass 'n Synonym hinzugefügt wurde zum Produkttitel. Sagt man natürlich, ja cool, dann füg ich einfach überall Synonyme hinzu und dann passt das. Das trifft aber dann wieder nicht auf jeden Kanal zu. Das heißt, wir müssen kanalspezifisch das Ganze anpassen. Und das können wir mit ChannelPilot machen mit einfachen Funktionen. Wir holen uns erstmal den Titel aus dem System raus und zerschneiden den dann. Können zum Beispiel sagen, trenne den, ähm, Produkttitel auf nach jedem Komma oder nach 'nem Leerzeichen und abstrahieren dann einfach nur den Namen oder die Bezeichnung des Produkts. Das haben wir dann und dann können wir dynamisch durch eine Logik Sachen hinzufügen. Das sind dann zum Beispiel Sachen wie, wir fügen am Anfang eine Marke ein, sagen nimm erst die Marke, die Produktmarke, dann fügt die Kategorie ein, dann fügt die Bezeichnung des Artikels ein und dann fügt vielleicht noch zwei, drei Attribute hinten rein, wie zum Beispiel Farbe oder Größe, Sachen, die einfach Sinn machen. Und das Ganze kann man dann natürlich noch ergänzen die Synonyme. Und woher kommen diese Synonyme? Die können wir zum Beispiel anlegen in ChannelPilot, wir können 'n eigenes Datenfeld machen, 'n bisschen Recherche natürlich vorausgesetzt. Und dann können wir sagen, Beispiel, was ich eben hatte, Sammelhülle, wenn Kategorie gleich Sammelhülle, dann nimm Synonym Photohülle noch mit zu und füge das hinzu. Und schon haben wir den Produkttitel 'n bisschen optimiert. Das Ganze können wir dann natürlich auch zum Testen nutzen und das ist ganz spannend, denn wir können durch diese Regeln, dass wir alle Artikel machen, egal ob hundert oder hunderttausend, und können dann auch testen, wir sagen irgendwann nach 'nem bestimmten Zeitraum, gut, dann ändern wir jetzt mal was, warten nächsten Zeitraum ab und vergleichen dann, wie hat sich die Produktleistung verbessert. Ich weiß, das ist nur eine Annäherung, es gibt natürlich Saisonalitäten et cetera, aber zumindest können wir so in die Richtung testen, was, äh, gut funktioniert und was nicht. Der nächste Anwendungsfall ist ein, ich sag's mal, improvisierter Anwendungsfall, entstanden 'n bisschen aus der Not heraus damals. Ähm, man kennt das sicherlich grade als Reseller. Man hat viele Produkte im Sortiment und bekommt vom Lieferanten keine, ähm, Beschreibung mitgeliefert. Wir haben nicht genug Leute, nicht genug Kapazitäten, um Beschreibungen für hunderttausend Produkte mit rauszunehmen und stehen dann da. Wir wollen die Produkte allerdings gerne bei zum Beispiel Google Shopping ausspielen. Und was machen wir da? Google Shopping sagt, das ist ein Pflichtfeld. Ich sag, ich hab aber keine Beschreibung. Ergebnis, ich kann das Produkt dort nicht ausspielen. Was wir aber machen können, ist, wir können uns selbst Beschreibungen generieren. Und das machen wir einfach, indem wir aus verschiedenen Datenfeldern, die aus dem Shop kommen, wie den Attributen, in diesem Beispiel haben wir jetzt die Artikelgröße, die Farbe, das Material und die Energieeffizienzklasse, können wir diese Sachen zusammenfügen und sagen, wir bauen uns vielleicht eine kleine Liste, stichpunktartig. Das heißt, wir nehmen dann den Namen des Attributs, fügen dann die Artikel, den Wert des Attributs hinzu, machen einen Bindestrich und verbinden das dann wieder, wie man da in der Mitte im Beispiel im Endeffekt sehen kann. Und das Ganze können wir vielleicht auch noch 'n bisschen strukturieren, das machen wir technische Daten, dann machen wir vielleicht noch mal je nachdem, was man noch so an Überschriften findet, Inhalt, sonst was und kann diese Sachen dann zusammenpacken. Und, ähm, was noch ganz wichtig ist, was man auch beachten sollte, man sollte checken, ob diese Datenfelder auch, ähm, wirklich gefüllt sind. Denn nichts ist hässlicher, als wenn jetzt bei diesem Beispiel stehen würde, Größe, Leerzeichen, Farbe, Leerzeichen, Material, Leerzeichen und Energieeffizienzklasse, Leerzeichen. Auch dafür bietet uns ChannelPilot 'ne Funktionalität. Die gibt's von Hauswart mitgeliefert. Man kann einfach checken, ist empty heißt die und dann kann man gucken, ist da 'n Wert mitgeliefert oder nicht. Es ist nicht die optimale Beschreibung, aber es ist eine gute Behelfslösung, mit der man sehr einfach sehr viele Beschreibungen generieren kann und im Endeffekt dann auch die, ähm, Aussteuerung auf bestimmten Kanälen forcieren kann.So, der nächste Punkt ist etwas komplexer und ist vor allen Dingen für Reseller relevant, die sehr viel Zeit mit Rabattaktionen oder die sehr häufig Rabattaktionen einsetzen. Ich habe hier, ähm, das haben wir auch beim damaligen Shop gemacht, in Channel Pilot irgendwann umgesetzt, Workflows zu verbessern. Denn das Problem, was man bei Rabattaktionen oftmals hat, gerade wenn die kanalübergreifend sind, man muss sehr viel einrichten, wenn man diese, ähm, Rabattaktionen starten will. Und man muss vor allen Dingen – und das ist dann ein bisschen nervig – sehr viel manuell machen. Und diese manuellen Sachen sind, ähm, ein bisschen schwierig, gerade weil... Ja, ähm, warum sind die manuell schwierig? Wir sind super fehleranfällig plötzlich an der Stelle, weil wir, ähm, immer wieder Daten eingeben müssen und je häufiger wir sowas manuell machen, desto schwieriger wird es. Dafür habe ich eine Lösung erarbeitet, wo wir einfach sagen, wir nehmen Channel Pilot, nehmen vier Datenfelder, das sind die, die ich hier eingegeben habe, das sind Startdatum, Enddatum, prozentualer Rabatt und Gutscheincode, und können sagen: „Ich möchte meine Rabattaktion kanalweit starten, indem ich hier nur Werte gebe, indem ich ein Startdatum, Enddatum, wie die Datenfelder heißen, angeben. Und, ähm, das Ganze läuft dann so ab, dass wir zum Beispiel beim Preis, wir nehmen jetzt das Preisfeld, eigentlich kommt der Preis direkt aus dem Onlineshop und wird weitergeleitet. Was wir jetzt mal machen: Wir erstellen ein eigenes Datenfeld für den Preis, bauen da eine Bedingung rein, und zwar eine Datumsabfrage, und sagen: „Wenn das Datum, das aktuelle Datum, innerhalb der Range zwischen Startdatum und Enddatum steht, dann soll der Preis abzüglich des prozentualen Rabatts ausgespielt werden. Plötzlich hat man einen Sale-Preis, ohne dass man jemals was dafür tun musste. Das Gleiche kann man machen mit dem Gutscheincode. Das Gleiche kann man machen mit, ähm, da gibt es zum Beispiel Idealo-Templates, wo man dann automatisiert einen Gutscheincode zu Idealo ausspielen kann, kann Rabattcodes dann ausspielen. Man kann ja auch das Ganze mit, ähm, wie sagt man, Google Shopping über die Marketingaktion koppeln. Was man im Endeffekt hinbekommen hat oder wie wir es gesagt haben: Wenn all das gelaufen ist – und das hat irgendwann sehr gut geklappt, es erfordert sehr viel Testing, ich muss es zugeben –, dann funktioniert das Ganze, dass man eine komplette Marketingaktion shopweit in fünfzehn Minuten oder weniger erstellen kann. Und das impliziert oder bedeutet, dass sowohl die Erstellung des Gutscheincodes im Shopsystem dabei ist, dass wir die Marketingaktion in Google Shopping erstellen und alles kanalweit ausspielen. Wir können das Ganze dann sogar noch erweitern, indem wir sagen, wir nehmen andere Rabattvarianten. Wir, ähm, passen unsere Preise eventuell auch in diesem Zeitraum vielleicht ein bisschen nach oben an, wenn wir Rabattaktionen haben. Da gibt es ja auch den einen oder anderen Kandidaten im Internet, der das gerne mal macht. Genau. Dann eine wichtige Sache, (räuspert sich) meiner Meinung nach, für die Aussteuerung auf verschiedenen Kanälen, ist einmal, dass man betrachtet, Produkte performen erst mal grundsätzlich nicht alle gleich und die Produkte performen nicht pro Kanal gleich. Das heißt, wir sind hier sehr, ähm, wir haben sehr unterschiedliche Performance und was wir machen können, ist aufgrund der Performance der einzelnen Produkte, die Ausspielung steuern. Dafür arbeiten wir mit Filtern und mit dem Channel Pilot eigenen Tracking. Channel Pilot kann KPIs artikelbasiert, ähm, tracken, insofern das Tracking eingerichtet ist. Ist 'ne ganz einfache Sache. Und dann kann man sagen, wenn der Artikel zum Beispiel zu viele Klicks hat, aber keine Conversions oder wenn der Artikel in der CPA zu niedrig ist, dann haben wir ein Problem, dann soll der nicht ausgespielt werden. Das Ganze kann man dynamisieren und dafür hat man dann verschiedene Möglichkeiten. Im Endeffekt kann man alle KPIs mit einbeziehen und das sogar kanalspezifisch. Das heißt, ich konnte zum Beispiel für Idealo festlegen: Passt das oder passt das nicht? Ist die CPA zu hoch? Ist die Conversion Rate zu schlecht? Wichtig ist nur, dass man so was wie Klicks größer dreihundert mit reinnimmt, dass man eine gewisse valide Datengrundlage hat. Es macht natürlich keinen Sinn, das bei zwanzig Klicks oder so schon auszusteuern. Genau, einfache Sache eigentlich, aber hilft natürlich, unnötige Kosten zu sparen und hilft auch, so Kostenfresser rauszuschmeißen, die immer wieder auf Preisvergleichstotalen entstehen. Artikel, die super viel geklickt werden, sich aber nicht verkaufen. Und von denen wollen wir eh nichts. So, der nächste Punkt ist ein bisschen, ähm, einfacher eigentlich. Es geht darum, wenn man Google Shopping benutzt – wir bleiben jetzt explizit beim Google Shopping-Beispiel –, dann ist man in der Aussteuerung meistens sehr einfach. Man sagt, ich haue hier meine Produkte rein, teile die vielleicht noch ein bisschen auf, aber startet dann seine Kampagne – Google Shopping ist natürlich jetzt meistens Performance Max – und, ähm, hat einen gewissen Zielroast, den man hinterlegt, und steuert dann aus. Das ist erst mal grundsätzlich nicht falsch. Es hat nur ein Problem, und zwar, dass die Marge der einzelnen Produkte überhaupt nicht gleich ist. Wenn wir jetzt verschiedene Hersteller haben, können die Produkte unterschiedliche Margen haben. Verschiedene Produkttypen können unterschiedliche Margen haben. Und daher kann das absolut Sinn machen, dass wir sagen: „Moment, wir spielen gar nicht nach Kategorien aus, nach Themen, sondern wir spielen tatsächlich nach Marge aus. Dann können wir nämlich den Zielroast pro Kampagne anpassen und die Aussteuerung dementsprechend, äh, forcieren. Das Ganze können wir relativ einfach über Channel Pilot und Custom Labels abbilden, indem wir einfach wirklich ein Datenfeld erstellen, indem wir sagen, wir berechnen die Marge. Das kann man kompliziert machen. Das kann man aber auch ganz einfach machen, indem man sagt, ich nehme den Verkaufspreis, ich nehme den Einkaufspreis und berechne das Ganze dynamisch, lege dann Cluster fest, sage, wenn der Verkaufspreis, äh, wenn dieser überbliebene, die Marge, einen bestimmten Bereich erreicht, dann übergeben wir das in Cluster A, also hier zum Beispiel vierzig Prozent Marge, oder in Cluster B zwanzig Prozent Marge, und können dann zwei Kampagnen machen und die Produkte dementsprechend aussteuern. Und das Schöne ist, dann können wir nämlich genau das tun, was wir machen sollten: Wir können höher bieten für Produkte, die eine höhere Marge haben, oder eben weniger bieten für Produkte, die weniger Marge haben. Im Endeffekt fördern wir so unseren Gesamtumsatz, denn wir würden auch Produkte jetzt verkaufen können, die wir sonst vielleicht gar nicht mit rauskriegen. Genau, dann eine Sache, ähm, die im E-Commerce, glaube ich, sehr spannend ist, das ist einfach wissen zu können: Wie sind die Preise überhaupt? Wie ist die Preissituation? Wie ist die Preissituation bei mir? Und dafür habe ich jetzt exemplarisch einmal eine kleine Tabelle erstellt. Wie ihr seht, sind da verschiedene Artikel. Nicht wundern. Ich habe die Artikel, äh, so aufgeführt. Ich habe kurz ins Kinderzimmer meiner Tochter geschaut und geguckt: Was finde ich da? Da sieht man jetzt Einhorn- und Teddybär. Die Realität spiegelt es eigentlich nicht wieder. Das müssten vier Fünftel Flamingo sein, damit es realistisch ist. Aber, ähm-Was heißt darum? Wir wollen ein bisschen mehr Abwechslung haben. Ich habe das jetzt sehr vereinfacht dargestellt, wie man sagen kann. Erst ist der Artikel, dann sieht man den eigenen Preis, dann sieht man vielleicht den Preis vom Wettbewerber eins und Wettbewerber zwei. Das ist jetzt eine ganz simple Darstellung. Wir können aber viel mehr und dafür können wir die Marktpreisanalyse von Channelpilot nutzen. Das heißt, Channelpilot ist in der Lage, eigentlich fürs Repricing gedacht, Preise auf Artikelebene für verschiedene Kanäle abzufragen. Und damit können wir natürlich einerseits Artikel dynamisch reprisen, das ist hier jetzt aber nicht das Thema, sondern wir können auch daraus eine Analyse bauen und das Ganze mit einfließen lassen. Wir schauen uns dann an, wie ist der Unterschied von Wettbewerber eins erst mal absolut zu unserem Preis? Wie ist er prozentual? Wie ist das Preisgefüge allgemein? Man kann Durchschnittspreise errechnen und gucken, wie liegen wir da? Wie ist der Unterschied zum Beispiel von Wettbewerber eins oder zwei zum UVP? Auch das ist ein spannendes Thema, gerade wenn die Lieferanten bestimmte Preisvorgaben haben. Das ist ja gar nicht so untypisch. Und im Endeffekt, wenn man das ganze ein bisschen weiterführt, hat man einen Datenfeed, den man nachher ausspielt, wo diese ganzen Daten drin sind. Man kann es als Tabelle verarbeiten, man kann es dann auch in bestimmte Formeln noch packen. Man kann aber auch sich was Kleines programmieren – so haben wir es gemacht – und eine kleine grafische Oberfläche dazu basteln, das Ganze ein bisschen mehr visualisieren. Und wenn man es wirklich drauf anlegt, kann man dann auch sagen: „Hey, Lieferant A, guck mal, was hier der Wettbewerber B macht. Bitte mal anrufen. Muss man aber natürlich immer entscheiden, ob das langfristig sinnvoll ist. Genau, dann ein Thema, was erst mal grundsätzlich trivial erscheinen mag, ist es aber nicht. Es ist ganz das Gegenteil. Es ist unglaublich wichtig. Das ist Datenaktualität. Und Datenaktualität ist gerade deswegen wichtig, weil Bestände und Preise immer passen sollen. Beispiel Google Shopping: Ihr seht ein Produkt, klickt drauf, seht ihr, der Preis passt, kommt dann in den Shop. Moment, der Preis ist viel höher, springt wieder runter, unnötige Kosten sind entstanden. Noch schlimmer, Beispiel Amazon: Ihr habt einen Artikel, der ausgespielt wurde. Der Bestand passt aber gar nicht. Das heißt, ihr steht jetzt, ähm, ihr habt keinen Bestand, müsst das aber bis zu einem bestimmten Datum rausschicken und guckt dann wieder auf eure KPIs und denkt: „Oh Gott, ich muss jetzt schon wieder bald so einen tollen Plan schreiben. Da habe ich gar keine Lust drauf oder das Konto wird gesperrt. Ist langfristig nicht so gut. Wenn wir jetzt das Beispiel Google Shopping sehen, haben wir das Problem, dass wir im Endeffekt einmal täglich nur einen Produktfeed abfragen können. Das ist eine relativ niedrige Frequenz, gerade wenn man flexible Preise hat oder dynamische Preise und besonders auch, wenn die Verfügbarkeiten sich ändern. Und das tun sie den ganzen Tag im Regelfall, wenn Produkte verkauft werden und das kann sehr schnell sein, dass Produkte nicht mehr auf Lager sind. Was wir dann machen können, ist, wir können zusätzliche Feeds erstellen. Das können wir ganz einfach machen über Channel Pilot. Diese zusätzlichen Feeds, ich nenne sie immer Update Feeds, kann man zum Beispiel ganz simpel gestalten. Da ist dann nur eine ID drin, da ist nur ein Preis drin und nur eine Verfügbarkeit drin. Davon erstellt man zwei Stück und dann legt man andere Zeiten fest im ähm Merchant Center und plötzlich hat man die dreifache Update-Frequenz. Man kann hier theoretisch bis zu vierundzwanzigmal pro Tag updaten, weil der Unterschied immer eine Stunde sein kann oder man kann stündliche Abfragfrequenz im Shopping beziehungsweise Merchant Center festlegen. Und was halt noch ganz spannend dabei ist, also eigentlich sehr simpel, wir müssen nur reduzierte Feeds ausspielen. Ähm, diese Sache kann man natürlich auch für andere Kanäle nicht immer machen, aber manchmal macht das Sinn. Und vor allen Dingen noch als kleinen Tipp vielleicht dazu: Bei Channel Pilot achtet darauf, wenn ihr das Ganze einrichtet, dass ihr dafür schon die Basis schafft. Man sagt normalerweise ein Feed, aber wir sollten einen Stammdaten-Feed erschaffen, wo wirklich alle Produktdaten drin sind, der einmal täglich aktualisiert wird. Das reicht vollkommen. Und dann noch einen zweiten Feed, wo Preise, wenn Preise nicht dynamisch sind, ist egal, dann nehmen wir lieber Verfügbarkeiten, die auf jeden Fall regelmäßig aktualisiert werden mit einer hohen Frequenz. Und das ist extrem wichtig und bietet auch die Basis, weil nur so können wir dann im Endeffekt Update-Feeds nutzen. So, dann, ähm, kommt im Endeffekt das Letzte. Der Letzte, genau. Das ist der Sanity Check für Shop-Daten, habe ich es genannt. Ich möchte das Ganze mit einer simplen Frage einleiten. Das ist, wenn ich jetzt mal grundsätzlich in die Runde frage und jeder sich für sich fragt: „Ich gucke auf meine Shop-Daten und gucke drauf: Habt ihr alle Shop-Daten im Blick? Wird die Antwort höchstwahrscheinlich „Ja klar, natürlich sein. Gehen wir jetzt ein bisschen weiter ins Detail und ich frage noch mal und dann fragt euch mal die Fragen: Haben alle meine Artikel, mindestens eins oder mehrere Artikelbilder? Sind alle Attribute vorhanden? Verdiene ich mit meinen aktuellen Produktpreisen überhaupt Geld mit meinen Produkten? Und haben alle Produkte eine Kategorie? Und wenn ja, passt diese auch? Dann könnt ihr vielleicht sagen: „Weiß ich gar nicht so genau. Und genau da greift dieses Konzept oder dieser Ansatz ein: Wir können das checken, auch mit Channel Pilot, indem wir uns einen Export Feed basteln. Das können wir relativ simpel machen, indem wir uns sagen, wir nehmen ein Datenfeld, ein eigenes Datenfeld, indem wir einfach schauen, wir holen uns da aus dem Shop jedes Datenfeld rein, in dem ein Bildlink drin sein sollte und prüfen das. Ist da was drin? Addieren wir da eine Zahl auf. Ist da keins drin, addieren wir die Zahl nicht dazu. Und am Ende können wir sagen, Artikel – gehen wir jetzt mal zurück, Oktopus – hat drei Bilder. Das können wir ausgeben. Genauso sind alle Attribute vorhanden. Da checken wir es auch, können dann gucken, was passt, was passt nicht und können dann die Artikel oder die Attribute ausgeben, die keinen, ähm, Wert drin haben. Dass wir dann wieder sagen können, ich bleibe mal beim Oktopus. Plötzlich steht da: „Oktopus fehlt Anzahl Arme, Oktopus fehlt Farbe. So, und genauso können wir das auch für die Preise machen. Da stellen wir ein neues Datenfeld, rechnen dann einfach aus: Was ist der Verkaufspreis minus der Einkaufspreis, minus eventuell inkludierte Versandkosten und auch weitere Faktoren und können dann gucken, was kommt für eine Zahl nachher raus. Und am Ende des Tages natürlich auch noch mal der Check für die Kategorisierung, ähnlich ah, wie bei den Artikelbildern. Wir gucken erst mal, ist überhaupt ein Wert vorhanden, können dann aber auch noch einen weiteren Step – da gebe ich zu, da ist es nur eine Annäherung, bisher ist es wirklich eine einfache Logik –, aber wir können auch sagen: „Kommt die Kategorie oder Wörter aus der Kategorie auch im Titel vor, zu sagen: „Macht diese Kategorie überhaupt Sinn, um so ein bisschen zu validieren? Ist die Zuordnung korrekt? Das funktioniert nicht immer. Das kann ich gleich sagen, aber man kann es als Annäherung versuchen.Und was dann am Ende rauskommt, sind vier verschiedene Datenfelder, die man in einem Feed übergeben kann. Kann sich dann angucken. Ich habe hier x Artikel und da steht dann jeweils, hat drei Artikelbilder, hier die Attribute fehlen. Da mache ich kein Geld mit oder da ist keine Kategorie dabei. Im besten Fall kommt natürlich irgendwie raus, alles ist super. Ich bin aber skeptisch, ob das wirklich immer der Fall sein wird. Und dann möchte ich eigentlich auch schon zum Abschluss kommen und das ist, es gibt grundsätzlich natürlich noch viel mehr Lösungsansätze, die man machen kann. Das, was ich gezeigt habe, ist einerseits nur die Sachen, die mir eingefallen sind. Kleine Auswahl, es gibt noch mehr. In Kürze der Zeit können wir nicht alles abbilden und es wird natürlich auch noch viel mehr Ideen geben, die man nutzen kann. Wichtig ist bei der ganzen Sache, über den Tellerrand hinauszublicken. Das heißt, seid kreativ oder sei kreativ. Und ich möchte noch einmal darauf hinweisen, ganz zum Abschluss, dass eine Feed Engine nicht nur Mittels und Zweck ist, sondern ein unglaublich mächtiges Marketing-Tool, mit dem man unglaublich viele spannende Sachen machen kann. Genau und dann möchte ich an dieser Stelle meiner abschließenden Folie eigentlich schon ... Genau, dann würde ich mich auf jeden Fall bedanken für die Aufmerksamkeit und hoffe gerne, seht ihr meine Kontaktdaten oder auch über die UMKB. Wenn es der Input gibt, gerne an mich. Ich bin total offen und total begeistert, wenn da noch irgendwas kommt, wenn ihr Ideen habt, wenn ihr sagt: „Hey, das wäre noch eine coole Idee, wenn ihr sagt: „Als Mist, können wir auch machen, aber wenn ich da einen Input kriege, wäre es super. Ja, und dann vielen Dank. Danke schön, Bastian. Komm gerne rüber. Ja, vielen Dank. Ich würde sagen, du hast das Thema Deep Dive, hast du in deine Slides einfließen lassen. Das war wahrhaftig ein Rundumflug, wirklich ein harter Deep Dive. Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Man merkt wirklich, dass du Passion mitbringst. Ich habe dich, glaube ich, gebührend angeteasert. Du hast eben alles gehalten, was ich gesagt habe. Hervorragend. Danke dir vielmals. Das freut uns sehr, danke. Die Eingangsfrage nämlich einmal vorweg: Wird es Folien zum Download geben? Ich glaube, das darf ich bestätigen. Korrekt? Ja, es gibt sogar noch einen Bonus-Anwendungsfall, den ich jetzt rauslassen musste, dann wird es zeitlich passen. Es gibt also ... Es gibt sogar noch einen Bonus-Anwendungsfall. Hervorragend. Lass uns in die Q&A einsteigen. Es sind einige Fragen eingegangen. Ab wann lohnt sich der Einsatz eines solchen Tools, Bastian? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten tatsächlich. Es hängt natürlich ein bisschen von der Größe des Shops ab und was man auch perspektivisch vorhat. Für einen Shop mit zehn eigenen Artikeln, würde ich sagen, lohnt sich nicht. Wenn man jetzt aber in größere Dimensionen denkt und auch skalieren möchte – das ist, glaube ich, ein sehr wichtiger Faktor –, dann sollte man perspektivisch damit reingehen, denn so unglaublich hoch werden die Kosten initial nicht sein. Es hängt natürlich immer davon ab, wo man sich anbinden möchte oder nicht, aber das sollte man dann schon ... Ich kann jetzt keine Größenordnung genau nennen und sagen, ab 100 Artikeln oder bei einer Shopgröße von 10.000 Besuchern. Schwierig zu sagen. Es hängt immer ein bisschen davon ab, wie weit man dann ... Ja, wahrscheinlich kannst du auch mit 100 Artikeln sehr viel Kraut und Rüben in deinem Datenfeed aus Magento oder so haben und dann würde es schon Sinn machen, das damit zu sortieren, weil du selber im Shop-System nicht klarkommst. Zu den Kosten hattest du gerade schon etwas gesagt. Eine Frage dazu habe ich nämlich auch gesehen, und zwar: „Wie viel kostet mich die Nutzung eines externen Tools wie Channel Pilot? Das ist wahrscheinlich sehr variabel. Oh ja, (lachen) ich kann jetzt gar keine konkreten Kosten nennen, weil Channel Pilot da, glaube ich, im Pricing tatsächlich individuelle Anfragen stellt. Ich weiß aber aus den Rechnungen und den ganzen Arbeiten damit, erstens ist es im Laufe der Zeit ein bisschen teurer geworden. Das liegt daran, dass es mehr Funktionalitäten gibt, dass es besser in den Anbindungen geworden ist, dass auch die Server deutlich besser geworden sind. Das ist schon sehr schwierig, da zu antworten. Es hängt davon ab, ob man zum Beispiel die Preisanalysen mit benutzen möchte. Da hängt es davon ab, wie der Umfang ist. Dann hängt es davon ab, wie viele Marktplätze man anbindet und am Ende des Tages, es kann dreistellig anfangen, aber auch nicht so hoch dreistellig, je nachdem, was für Verträge man da hat. Dann werden vielleicht anteilig Klickkosten, die haben verschiedene Modelle berechnet. Das muss man individuell aushandeln. Im Regelfall aber, wenn man jetzt über tausende Artikel spricht, dann ist das in Relation super wenig für das, was man daraus bekommt. Genau, und der Mehrwert ist dann mehr als gegeben. Genau. Hervorragend. Bastian, hier hat jemand direkt Interesse an deiner Expertise. Ahhhm Ich habe Interesse an einem Workshop im Umgang mit Channel Pilot. Bietet ihr so was auch an oder setzt ihr nur operativ also die Frage habe ich jetzt angehangen. (lachen) Tatsächlich haben wir darüber noch gar nicht gesprochen, aber wenn da natürlich Interesse besteht, sollten wir das intern mal diskutieren und derjenige kann natürlich super gerne auf mich zukommen oder auch auf uns als Think11 allgemein und kann man sich ja Gedanken drüber machen, ob ob das sinnvoll ist und ob das Spaß macht. Also Spaß machen wird es mir auf jeden Fall. Ja. Darum sehr gerne. Wir müssen nur gucken, wie man das abbilden kann. Okay, also- Aber gerne in Kontakt treten. Genau, also meldet euch gerne bei Bastian und den Kollegen der Think11. Hier schreibt jemand: „Ah Ging mir übrigens genauso. Ich habe früher mit Channel Pilot auch arbeiten dürfen in meiner operativen Zeit und das Backend hat sich ja erst mal ... ahhhm Also es sieht noch aus wie vor fünf, sechs, sieben Jahren, (lachen) also optisch nicht fern, aber hier schreibt jemand, der es vielleicht nicht kannte: „Das Backend sieht jetzt nicht so ultra intuitiv aus. Kann ich selbst effizient mit einem Tool wie Channel Pilot arbeiten? Wie lerne ich die Programmiersprache, von der du sprachst? (lachen) Also erst mal vielleicht zur Oberfläche selbst. Die war früher noch schlimmer. Ich will jetzt gar nicht die Oberfläche total schlecht reden, Channel Palat in allen Ehren. Sie ist aber verbesserungswürdig. Sie hat sich verbessert, gerade was diese Funktionalität, die ich eben aufgezeigt habe, macht, dass man überhaupt die Möglichkeit hat, in den Datenfeldern sich die Funktion anzeigen zu lassen. Das hattest du früher alles gar nicht. Da durftest du dann schön auf die Hilfeseite gehen, in der dann so eine Übersicht war, wo man dann sich das zusammensuchen musste. Wie man das Ganze effizient lernt? Ahhhm Es ist eine super steile Lernkurve, muss ich gleich sagen. Ahhhm Ich habe eine Weile gebraucht und auch gerade, da richtig gut drin zu werden, noch deutlich länger und da fällt man noch ein paar mal auf die Nase. Da bin ich ganz ehrlich, das passiert gerade Themen wie Repricing und so sind noch mal eine ganz heikle Sache. Wenn man es lernen will, heißt das aber einfach ausprobieren. Man kann sich ganz einfach herantasten. Diese Programmiersprache in Anführungszeichen ist jetzt auch nicht ultra komplex. Es sind im Endeffekt sehr viele Bedingungen und dann diese Funktionalitäten, die ich eben genannt habe, wie Clean HTML, werden auch alle erklärt. Dafür gibt es mittlerweile Erklärungen innerhalb dieser Datenfelder, mit denen man arbeiten kann. Man muss nur verstehen, wie die Logik ist.Wenn man sich einarbeitet, ähm, kriegt man das hin. Aber es geht nicht von heute auf morgen. Ich will jetzt nicht sagen, (lacht) meld dich bei Channel Pilot an und morgen baust du dir sonst was zusammen, so wie ich das gerade gezeigt habe. Das wird nicht passieren. Einmal am Wochenende hinsetzen, Crash-Kurs und dann läuft das am Montag. Es sei denn, man nimmt natürlich dann an dem potenziellen Workshop, äh, von uns teil. Da wäre der Lerneffekt natürlich sehr gut. Jetzt wird ein Schuh draus. Ich merke es schon. (lacht) Wo finde ich eine Liste der Marktplätze, die Channel Pilot anbietet? Wahrscheinlich direkt an die Kollegen aus Hamburg wenden. Ja, die Liste ist enorm. Da sind nicht nur Marktplätze drauf, sondern da sind Preiserungmaschinen drauf, auch für verschiedene Länder. Ähm, die haben aber, glaube ich, auf ihrer Seite tatsächlich auch eine Übersicht der einzelnen Marktplätze, wenn ich mich nicht täusche. Sonst anschreiben. Das Sales-Team ist da sehr, ähm motiviert. Ich meine, ich will jetzt keinen Sales für Channel Pilot betreiben. (lacht) (lacht) Aber eine Provision müsste jetzt drin sein. Also, ähm, bitte auf Bastian referenzieren, wenn ihr über Channel Pilot droht, Geschäft auszulösen. (lachen) Ähm, Bastian, hast du Erfahrungen gemacht, ob und wie man von Datenfeeds auch im SEO profitieren kann? Das ist eine gute Frage. Also, ähm, ich habe es tatsächlich im SEO-Bereich nicht gemacht. Ich habe aber mal so ein Experiment gemacht mit Google Ads. Das ist natürlich-- Da habe ich Keywörter extrahiert aus den ganzen Produkten und daraus versucht, verschiedene Keywords zu machen. Da hing noch ein kleiner Rattenschatz hinter. Ich wollte, hab irgendwann dynamische Kampagnen gebaut mit automatischen Hochlade-Feeds. Das hat funktioniert. Ähm, Performance war jetzt nicht so gut. Darum (lacht) habe ich das jetzt nicht so stolz erzählt. Aber wie man im SEO-Bereich, äh, davon profitieren kann, würde ich tatsächlich sagen, wenn kann man natürlich daraus Keywords extrahieren. Also wenn man seine Produktdaten, vielleicht in Keywords aufsplitten möchte, da hat man ein paar Möglichkeiten. Man kann auch Variationen darstellen natürlich, dass man sagt, Keyword Variationen erstellen ist jetzt vielleicht noch ein Ansatz. Ansonsten für den SEO Bereich selbst habe ich noch nicht drüber definiert. Das ist aber ein super spannende Frage und super spannender Ansatz, was man da noch mit machen könnte. Ich gehe davon aus, dass du die Frage mitnehmen wirst- -und dann ein bisschen rumtüftelst. (lachen) Ähm, wo ist der Vorteil zu anderen Push-Tools wie Savebuyer und ähnlichen? Der große Vorteil ist natürlich einerseits die Zugänglichkeit und andererseits, ähm, dass man hier schon sehr feedbezogen arbeiten kann. Das Ganze ist ja komplett darauf abgestimmt, seine Produktdaten zu optimieren. Das ist bei Savebuyer ja nicht zwangsläufig der Fall, sondern da kann man ja super viel einfach mit machen, um es mal ganz einfach runterzubrechen. Was bei Channel Pilot dann wirklich der Vorteil ist, du kannst die Daten genauso anpassen, wie du sie haben möchtest, optimieren und in die Richtung gehen, wie ich es eben auch schon teilweise dargestellt habe. Mhm. Okay, gut. Letzte Frage, die wir hier noch haben: Kann ich auch Daten aus meinem Shop oder anderen Systemen mit einfließen lassen? Das ist, das ist ganz spannend eigentlich. Also grundsätzlich habe ich schon gezeigt, man kann verschiedene Datenfeeds aus dem Shop importieren. Man kann aber eigentlich alles importieren. Es muss nur auf Produktebene sein. Das heißt, der Bezug muss immer ein Produktbezug sein. Das heißt, wenn ich jetzt sage, ich möchte zum Beispiel Daten aus Google Analytics zum Beispiel exportieren und mache dann als Matching-Type die Artikel-ID, dann würde das gehen. Solange wir irgendwie die Artikel zueinander matchen können, funktioniert das, um die Daten dann zuordnen zu können. Sonst wird es ein bisschen heilloses Durcheinander, weil Channel Pilot denkt sich dann: „Na gut, dann sind das ja alles eigene Artikel und plötzlich hat man dann Werte zu Artikeln. Das hilft einem halt nicht. Aber, ähm, es gibt auch die Möglichkeit, wenn man aus verschiedenen Quellen die gleichen Attribute benutzt, äh, dann werden Kombidatenfelder automatisiert erstellt und diese Kombidatenfelder enthalten dann immer jeweils die Daten aus dem aktuellsten Import. Hervorragend. Bastian, ich kann es nur noch mal erneut, ähm, sagen: Digital Marketier aus Leidenschaft. (lacht) Man merkt es auf jeden Du brennst für das Thema. Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Danke, dass du uns erneut gejoint hast und es wird sicherlich auch nicht das letzte Mal sein. Ich freue mich dann schon auf den nächsten Auftritt von dir und welches Thema du uns dann mitbringst. Sehr, sehr cool. Ja, vielen Dank, dass ich hier sein durfte und ich hoffe auch. Ich gucke mal, wie es rausgeht. Cool.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

Beschreibung

Ein Produktdatenfeed ist die Grundlage für die erfolgreiche Nutzung verschiedener Marketingkanäle, allen voran Google Shopping. Datenfeed-Optimierung bedeutet in diesem Kontext leider oftmals nur, mögliche Fehler zu beseitigen oder überhaupt einmal einen Datenfeed zu erstellen. Doch erst mit einer kanalspezifischen Optimierung lässt sich das Maximum aus euren Produktkampagnen herausholen. Hier erfahrt ihr, warum der Einsatz externer Tools bei der Feed-Optimierung sinnvoll sein kann. Anhand von Praxisbeispielen zeigt euch Bastian Hamel, welche Möglichkeiten solche Tools bieten und wie ihr damit Lösungen erstellt, die euch sowohl das Leben erleichtern als auch dazu beitragen, euer Marketing-Potential auszuschöpfen.

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