(Musik) So, da sind wir wieder. Ganz kurze Pause. Jetzt bin ich mal gespannt, nachdem wir gerade den Worten von Sarah lauschen durften, wie dieser kurze Spot auf euch verkaufspsychologisch gewirkt hat. Wir gehen direkt weiter in den nächsten Themenkomplex und steigen richtig ein in das Thema Social-Media-Advertising. Und ich möchte ganz herzlich begrüßen die liebe Yvonne Iwanski, die uns jetzt entsprechend zugeschaltet ist und uns gleich berichten wird in ihrem Vortrag „Make Social Ads ehrlich again", wie mit entsprechend wertigem und intelligentem Kampagnenmanagement im Social-Media-Bereich das Maximum für eine Marke herausgeholt werden kann. Wie ich finde, 'n sehr, sehr aktuelles Thema und ich freue mich, dass es bei uns heute auf der Agenda ist und von dir, liebe Yvonne, gleich präsentiert wird. Yvonne selbst ist studierte Medienwissenschaftlerin, liebt nach eigenen Angaben Performance-Marketing im Social Web. Das ist also ihre ausgeprägte Leidenschaft. Und wir kennen Yvonne auch aus der Vergangenheit, aber als Speakering auf diversen digitalen Marketingfachveranstaltungen im Social-Media-Bereich. Sie arbeitet für Ehrlich Textil und Kerbholz. Dem einen oder anderen dürfte die Produktpalette bekannt sein. Kerbholz sind ja diese wunderschönen Uhren aus Holz, die zumindest sehr häufig in meinem Instagram-Feed entsprechend auftauchen und Ehrlich Textil ist nachhaltige Unterwäsche für Herren, Damen und auch für Kids, also eigentlich für die ganze Familie. Und, liebe Yvonne, ich begrüße dich, hoffe, du kannst uns sehen und hören. Hallo. Ja, tu ich. Hallo Yvonne. Ja, schön, dass du heute bei uns bist. Ich freue mich insbesondere sehr jetzt auf deinen Vortrag, weil ich feststellen muss, die Bad Ass in meinem persönlichen Stream auf Facebook und Instagram werden immer mehr, immer mehr, ähm, Anzeigen zum Thema ganz schnell reich werden, jetzt selbst optimieren und Co. und ich freue mich auf deine erfrischenden Ideen, wie man im Bereich Social Media heute kommunizieren sollte, um durchzustarten. Du hast das Wort. Ganz, ganz viel Spaß. (lacht) Vielen, vielen, vielen Dank. Ja, von mir ein herzliches Willkommen, äh, aus dem heimischen Kölner Homeoffice, äh, direkt aus dem Schlafzimmer gestreamt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, heute hier dabei zu sein. Äh, danke auch für die freundliche Einleitung. Es geht heute um Social Advertising, und zwar wie wir mit Ehrlich Textil für, ja, oder mit Social Ads für die Abverkaufspower im Advertising starten. So, es geht direkt los. Kurz zu mir: Ich bin, äh, 'ne kölsche Frohnatur, bin hier aufgewachsen, äh, habe hier Medienwirtschaft studiert und, äh, hatte diverse Stationen in, in Marketingbereichen und bin jetzt genau seit einem Jahr bei Kerbholz und Ehrlich Textil für den Bereich, äh, Paid Social und Display Advertising verantwortlich, leite hier quasi das Performance Marketing Managerin und zuvor bei ticket.io, einem Online-Ticketing-Anbieter gewesen. Aber wir sind ja nicht hier, um, äh, Infos über mich zu erfahren, sondern, äh, über die Brands. Das heißt, wir steigen direkt mal ein in Ehrlich Textil, wie es bereits ein bisschen vorgestellt wurde. Wir sind eine, wir sind ein Fashion Label aus Köln, äh, gegründet 2016. Wir produzieren nachhaltige, faire Unterwäsche, made in Europe. Und wie ihr schon auf den Bildern erkennen könnt, wir leben tatsächlich Emotionalität und so 'n bisschen Sexiness und daher haben wir Instagram für uns als Kanal natürlich ganz weit oben auf der Fahne geschrieben. Das heißt, genau da können wir unsere, unser Markenversprechen, unsere Produkte super kommunizieren. Und wie das alles vonstattengeht, das zeige ich euch heute. So, aber zuallererst: Wie funktioniert Social Advertising generell? Wenn ich durch meinen Feed scrolle, passiert mir nämlich das hier. Oh, schöne Jacke. Ach, da gibt's ja wieder Rabatt. Oh nein, 'n T-Shirt könnte ich auch wieder gebrauchen. Ah nein, da gibt es ja einen Sale. Uh, wie war das noch mal mit der Uhr? Äh, woher kam der Schmuck jetzt noch mal? Uh, Rucksack. Äh. Boah. Ziemlich viele coole Produkte, aber eigentlich gar keine Ahnung mehr, von welcher Marke das kam. Es ist ein Overload an Werbung, den wir mittlerweile im Social Advertising erleben. Sehr viele Marken wollen sich natürlich präsentieren, machen auch sehr, sehr viele coole Anzeigen, die einen triggern. Es ist sehr bunt, aber im Endeffekt bin ich als User einfach nur noch überladen, denn nicht nur im Social Advertising erleben wir viel Werbung, auch wenn wir draußen unterwegs sind, sei es eine Auto-Phone-Kampagne, sei es im Fernsehen, im Radio. Wir werden natürlich nur noch von Werbung geladen. Das heißt, da ist die Frage für uns: Wie bekommen wir uns denn in diesem ganzen Kosmos denn überhaupt noch richtig positioniert? Puh. Das heißt, für mich als Performance Advertiser stellt sich natürlich die Frage: Wie bleibt denn dann noch meine Werbung im Kopf hängen?Normalerweise würden wir sagen, okay, eine Werbung ist ganz traditionell, sehr markenfokussiert, oft unpersönlich und sehr aufdringlich und laut, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was aber mittlerweile sehr viel wichtiger geworden ist, vor allen Dingen im Social-Kontext, da wo wir uns ja genau mit eigentlich mit Freunden vernetzen wollen, wo wir Infos von Bekannten sehen, wo wir vielleicht auch Promis folgen, um so ein bisschen in dieses Private reinzukommen, wo wir ja gar nicht auf der Plattform sind, um Werbung zu kommunizieren. Was ist dann genau wichtig? Und zwar viel Storytelling, Personalisierung, bedürfnisorientiertes Konsumieren und eine Plattform oder Content, der harmonisch ist und zur Plattform passt. Denn sonst hat man eigentlich kaum Chancen, als Advertiser zumindest, auf der Plattform wahrgenommen zu werden. Das heißt, hier ist die Crux, Content zu generieren, der sich der Plattform anpasst, der auch zu den Usern passt, die auf der Plattform unterwegs sind, wo die Leute auch Lust haben, sich mit dem Produkt oder der Marke auseinanderzusetzen. Das heißt, Instagram und Facebook ist für uns ein Kanal, der organisch zumindest so funktioniert wie ein Schaufenster. Das heißt, die Leute kommen auf unsere Profile und bekommen sofort die volle Ladung Emotionen. Sie scrollen durch den Feed, sehen super viele Bilder von Menschen, die die Produkte tragen, die so ein bisschen auch die ganze Gefühlswelt zeigen oder die auch bestimmte Momente einfach einfangen. Das heißt, wir versuchen, über dieses Schaufenster unser Markenversprechen zu kommunizieren, welches das ehrliche Wohlfühlgefühl ist. Wir zeigen echte Menschen, authentische Menschen, Menschen, die auch nicht dem perfekten Schönheitsideal entsprechen. Nicht die klassische 90, 60, 90, sondern auch mal ein bisschen üppiger, vielleicht auch mal ganz schlank, Männlein, Weiblein, ein Muttermix aus allem, bei uns vor allen Dingen Diversität sehr, sehr, sehr wichtig ist. Das heißt, wir arbeiten mit Influencern zusammen, die genau diesen Content für diese Plattform ja eigentlich auch am besten erstellen können. Dann des Weiteren auch Fotografen, die die Produkte sehr, sehr schön inszenieren können. Und wir zeigen auch Kunden, denn wer trägt unsere Produkte? Klar, der Kunde. Und wer kann sich darin natürlich am wohlsten fühlen? Der Kunde. Also zeigen wir auch Bilder an der Kunden. So, das war es jetzt erst mal so primär zum Gefühl, welches wir vermitteln wollen mit Ehrlich Textil. Aber ich zeige euch jetzt natürlich, worauf es wirklich ankommt. Das heißt, Social Paid Ads. Und ich gebe euch fünf Tipps heute mit, um zu lernen, wie ihr mit eurem Content auch tatsächlich Produkte verkaufen könnt. Zuvor aber ein kleiner Buchtipp, und zwar Ogilvy on Advertising von David Ogilvy, geschrieben 1983, also auch schon ein echtes Stück her. Und so habe ich auf dem letzten Vortrag von Florian Litters auf dem Ads Camp im Mai 2020 das Buch noch mal zu zeigen bekommen. Super interessant. Es sind sehr viele Thesen aufgestellt worden, die tatsächlich jetzt, fast 40 Jahre später, immer noch greifbar sind. David O'Gilvey, der Autor, ist ein britischer Werbetexter, der 1911 geboren ist und vor allen Dingen für die Werbeclaims aus Schwebs, DAF oder Guinness bekannt ist. David hat ein paar Thesen aufgestellt, die wir auch heutzutage ganz gut auf unsere eigene Marketingstrategie adaptieren können. Ich zeige euch jetzt mal, wie. Und zwar Punkt Nummer eins: Stell das Produkt in den Vordergrund. Wir haben nämlich anfangs auch Bilder gezeigt, die tatsächlich ein bisschen weiter weg waren, wo so ein ganzes Geschehen gezeigt wurde, haben aber dann gemerkt, wenn das Produkt direkt im Vordergrund ist, dass das am besten funktioniert. Was wir hier gemacht haben, ist einen organischen Post, der zunächst organisch auch sehr gut funktioniert hat, der eine gewisse Traktion hatte, viel Engagement, viele Likes, viele Kommentare, haben den angenommen und als Sponsored Ad geschaltet, was total gut funktioniert hat, weil die Leute da schon einen gewissen Trust hatten unter dem Beitrag. Vor allen Dingen hier auch das Bild: Das Produkt ist klar im Fokus. Was noch ganz schön war, dass der Merken-Button hier immer mehr an Relevanz gewinnt. Das heißt, die Leute haben sich den Beitrag abgespeichert und für irgendwann später gemerkt. So eine Art der Anzeige eignet sich super gut im Upper Funnel. So, kommen wir zum nächsten Tipp. Und zwar verwende Tags-Einblendungen. Hier auf dem Beispiel seht ihr meinen Chef Benjamin, der für unsere Aktion geworben hat, die wir jetzt zuletzt hatten, nämlich „Support sustainable businesses.Wir haben gemerkt, dass wenn man Texteinblendungen (quaken) direkt auf das Medium wirft, dass es sofort ins Auge gestochen hat und das Werbeversprechen sofort verstärkt wurde. Was natürlich auch schön ist, dass der Content dadurch unmittelbar verständlich ist. Denn wie wir wissen unser eigenes Verhalten, wenn wir unterwegs sind, haben wir nicht oft die Möglichkeit, ähm, den Ton anzuhaben, weswegen natürlich auch die Botschaft sofort verlo-- verloren geht. Das heißt, nutzen wir Texteinblendungen, können, kann der Content sofort verstanden werden. Dazu kurz übergreifend: Tipp Nummer drei: Zeige die sprechende Person. (quaken) Was wir hier gesehen haben, das war auch wieder Benjamin, der kurz was, ähm, zur Marke Ehrlich Textil erzählt hat, wodurch auch natürlich ein ziemlich großer, ziemlich große Identifikation wieder stattfinden konnte. Wenn man den Sprecher sieht, ähm, sorgt es für Vertrauen. Ähm, man möchte sich ein bisschen mehr damit auseinandersetzen und vor allen Dingen dieses, äh, Werbemittel, welches wir hier genutzt haben, dass wir auch die Produktionsstätte gezeigt haben, zeigt, dass wir auch wirklich ein authentisches Unternehmen sind, zeigen, ähm, Dinge, die hinter den Kulissen passiert, dass, dass wir auch nichts zu verbergen haben und, ähm, macht uns natürlich auch viel, viel nahbarer. Diese Art der Anzeige funktioniert vor allen Dingen sehr gut im Mid-Funnel. Das heißt dann, wenn die Personen, also wenn Kunden schon auf unserer Website waren, sich mit uns auseinandergesetzt haben, erhalten sie so eine Anzeige im Retargeting, um dann noch mal zu sehen, okay, ähm, ist cool, gefällt mir. Kommen wir zu Tipp Nummer vier, und zwar: Zeige die Verpackung. Was wir hier gemacht haben, wir haben, ähm, wir haben die Produktverpackung gefilmt und auch direkt, ähm, ein Produkt, was natürlich super, super stark ist, um die Markenerkennung wieder zu triggern. Ähm, das Logo ganz am Anfang, ähm, steigert noch mal die Markenpräferenz. Und was wir hier auch wieder gemacht haben zum Thema Texteinblendungen, ist noch mal den Namen des Influencers draufgepackt, um da auch noch mal wieder für den Trust-und Social-Proof-Faktor zu sorgen. Also generell natürlich auch hier wieder dieses Story-Ad-Format, was grundsätzlich auch bei Instagram sehr, sehr gut funktioniert. Und das ist auch eine Art der Anzeige, die bei uns im Mid-Funnel sehr gut klappt. Dann overall eigentlich unser, äh, Tipp Nummer fünf, der alle Punkte eigentlich noch mal zusammenfasst, und zwar, ähm, das Produkt in Verwendung zu zeigen. Das heißt, wir haben hier eine Kundin, die auch gleichzeitig als Influencerin agiert, haben hier wieder die Texteinblendungen, die, äh, noch mal erklären, worum's hier gerade geht. Dann haben wir den, den, den Namen der Influencerin draufgepackt. Das heißt, es ist auch wirklich authentisch und ehrlich, was dahinter steckt. Und diese Art der Platzierung ist natürlich auch sehr beliebt bei Instagram, weil wir natürlich unser eigenes Verhalten kennen oder wie ich meins kenne. Ich bin mittlerweile ein sehr exzessiver Story-Gucker. Das heißt, Feed-Beiträge gehen bei mir fast schon unter. Und wenn ich immer durch die Story-Platzierungen gehe, dann bleibt man da hängen, wo man Gesichter sieht. Das heißt, wenn jemand in die Kamera spricht, wenn man das Gesicht sieht, bleibt man eher noch drauf hängen. Wenn dann jemand noch 'ne, ja, 'ne Meinung abgibt, 'ne Rezension abgibt, dann möchte ich mich natürlich auch noch mal eher mit, mit dem befassen, was er denn sagt. Was wir hier dann noch on top gemacht haben, im Upper Funnel, ist noch 'ne kleine Umfrage, also den Umfrage-Sticker dazu gepackt und dann noch mal abgefragt: „Hey, gefällt dir das, was du siehst, gerade wirklich? Ja, nein?" Und das hatte total gut funktioniert und war so mit der Social Boost bei uns. Ähm, jetzt ganz viel zum Thema Story-Platzierung, was aber natürlich auch dennoch wichtig ist bei Feed-Platzierungen, und zwar griffige Texte zu schreiben unterhalb des Textes, äh, unterhalb des Beitrags. Wir haben gemerkt, dass es super gut funktioniert, wenn wir Fragen stellen, dadurch noch mehr Interaktion, ähm, innerhalb der Anzeige passiert ist. Mit Emojis sind wir auch immer sehr, sehr gut gefahren. Ähm, bestenfalls haben wir's direkt in der ersten, äh, in der ersten, im ersten Satz stehen. Ähm, war sofort klickiger und generell ist es wichtig, Community-Management quasi auch innerhalb der Anzeige zu betreiben, weil dadurch noch mehr Traktion drauf ist. Die Leute geben ihr Feedback ab. Ähm, teilweise haben wir so viel Traktion drauf, dass, ähm, Kundinnen anderen Leuten sagen: „Hey, das Produkt ist total schön. Ich freue mich schon drauf, wenn es wieder verfügbar ist" oder "Wann kommt es denn in einer neuen Farbe?" Also es läuft total gut, um auch wieder Neukunden, ähm, davon zu überzeugen, weil die dann auch schon sehen: „Hey, es haben auch schon gewisse Leute gekauft, Leute kennen die Marke und das funktioniert super gut. Das heißt, auch wenn die Leute.Und wenn potenzielle Neukunden auf so einen Beitrag stoßen, landen sie dann vielleicht bestenfalls noch mal auf dem ehrlich textil Instagram Profil, sehen dann auch noch mal die Vielzahl an Content, klicken sich da durch, wie eben gesagt, durch so eine Art des Schaufensters und merken hey, scheint irgendwie ganz gut zu sein, weil ja doch so viele Leute darüber sprechen und sich darüber austauschen. Das heißt Organic shoppable post, wie ihr eben gesehen habt, ein Posting mit einer Kundin oder einem Influencer, der das Produkt trägt und dem Social Proof, der dadurch entsteht, ist der Performance booster für Social Advertising, was bei uns mega gut funktioniert. Das war alles jetzt mal so ein bisschen zum Thema Facebook und Instagram. Wir sind auch bei Pinterest sehr stark aktiv und haben da gemerkt, dass sich genau dieser Content, der der Content von Influencern, von Kunden, aber auch von uns, also User generated Content vor allen Dingen, dass dieser selbst bei Pinterest super gut funktioniert, denn das ist Content, der authentisch, ehrlich und real ist. Was wir nämlich vorher probiert haben, ist halt auch mit Bildern zu arbeiten, die unseren klassischen Katalogmodels zeigt, haben dann aber gemerkt, sobald kein Gesicht drauf ist, sobald auch nicht Texteinblendungen drauf sind, die gar nicht zum Produkt passen, dass es einfach nicht funktioniert. Wie auf dem Beispiel hier links z.B. sieht man, könnte halt auch glatt eine Werbung für Deoroller sein. Man weiß es gar nicht so genau. Und da hatte sich das natürlich auch in den Zahlen wieder gespiegelt werden da z.b. ein CPC von dreiig Cent und ein CTR von 0,83. Wohin gingen wir dann hinterher, als wir dann mit User Generated Content gearbeitet haben bzw. Mit dem Content, wo man Kunden sieht in unseren Produkten, dass die Leute sich dann natürlich viel besser damit identifizieren konnten und wir dann auch einfach auf ein CPC von nur fünf Cent gekommen sind bei einer Erhöhung der CTR auf 1,12 %. War also sehr sehr gut und kann kann ich auch jedem empfehlen, dass generell user generated Content eigentlich nahezu auf allen Plattformen gut funktioniert. Denn es ist einfach wichtig, den Content zu zeigen, mit dem sich die Leute identifizieren können und weil auch einfach nicht jeder aussieht wie ein Supermodel. So, wie beschaffen wir jetzt auch den ganzen Content? Das ist gar nicht mal so schwierig. Wir haben vor allen Dingen ein ausgeprägtes Influencer Marketing, welches für den die Content Beschaffung zuständig ist. Denn wir sagen okay auf den ganzen Plattformen oder Instagram hat sich natürlich dadurch zu der Plattform entwickelt, weil Influencer sie sehr stark geprägt haben. Also sagen wir okay, dann sollen es auch genau diejenigen sein, die den Content für uns erstellen, die sich natürlich am besten auch mit der Plattform auskennen. Dennoch, was wichtig ist, wir haben Moodboards wie auch Briefings erstellt, um eine klare Linie auch zu fahren. Das heißt, wenn Bilder nicht ganz in unser Repertoire oder in das Stimmungsbild passen, dann werden die auch nicht veröffentlicht. Sie müssen schon eine gewisse Tonalität haben, damit es auch passt. Gleichzeitig bekommen wir auch viele Kundenfotos geschickt, da sich die Community innerhalb des Hashtags sei ehrlich austauschen und eine gewisse Wertschätzung auch transportiert wird. Also ihr könnt das auch mal nachgucken, wenn ihr nach dem Hashtag sucht. Man sieht sehr, sehr viele Kundenbilder, weil die Leute halt einfach auch Lust haben da auch einzusteigen. Dann was ganz cool ist, ihr habt ja eben gesehen, Chef ist ganz oft im Bild zu sehen und das ist auch tatsächlich das, was sehr sehr gut funktioniert und zwar Gesicht zu zeigen, auch Gesicht hinter dem, was hinter einer Marke steht. Denn wir sind quasi eine Friend. Wir sind sowas wie die Mischung aus einer Brand und einem Friend. Das was man ja auch gerne auf Social Media Plattformen sehen möchte. Denn die Leute sind ja auch schließlich nicht da, um Werbung zu konsumieren, sondern neues zu entdecken, neues zu erfahren. Das heißt wir zeigen auch Gesicht, wir zeigen wer wir sind, wir zeigen das Team, die Geschäftsführung unserer Büros und haben dadurch auch den Content, den wir spielen können. So, ich hoffe ihr habt ein paar Dinge gelernt und zwar wie deine Werbung im Kopf bleibt, wie relevanter Content beschafft werden kann und wie Copywriting für Social Ads funktioniert. Und falls ihr Fragen habt, so meldet euch jetzt gleich ganz gerne. Ich bedanke mich ganz herzlich und wünsche noch viel Spaß bei der Konferenz. Das war's. Jawohl, liebe Yvonne, ganz herzlichen Dank für diese Reise durch eure Social-Media Aktivitäten, wie ich finde, ganz, ganz tolle Praxisbeispiele, die du uns und allen Zuhörerinnen und Zuhörern heute mit auf den Weg gegeben hast, wie ich finde.Inszeniert ihr die Produkte bei ehrlich textil, extrem hochwertig in der Produktdarstellung tatsächlich und das ist natürlich ein wunderschöner Best Practice im Social Media Advertising. Wenn wir einmal auf die Fragenseite wechseln, du hast es uns erzählt, auch unter dem Hashtag sei ehrlich, habt ihr ja dankenswerterweise viele Kundinnen, die euch entsprechend auch mit Bildmaterial versorgen und dann auch im Influencer-Marketing, insbesondere auf Instagram, für euch aktiv werden. Nehmt ihr auch Influencer außerhalb eures Kundenkreises mit auf in euer Social-Media-Marketing? Ja, aber sie haben tatsächlich so eine gewisse oder gewisse Anforderungen zu erfüllen. Das heißt, uns sind natürlich die Thema Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung sehr wichtig. Das heißt, der Influencer müssen dann schon so ein bisschen auch in das passen, was wir kommunizieren und dann arbeiten wir auch gerne auch mit einer Vielzahl. Also wir sichten wirklich regelmäßig und sehr viel den deutschsprachigen Markt, haben die komplette Abteilung auch in-house. Das heißt, wir sind da auch sehr, sehr eng mit den Leuten, aber uns ist da auch völlig egal, wie groß die Follower-Zahl ist, weil uns eigentlich das wichtig ist, dass die Leute sich auch wohlfühlen mit dem Produkt, wie gesagt, auch die Botschaft kommunizieren können und wir entsprechend den Content erhalten, der für unsere Plattform passt. Jawohl. Eine Anschlussfrage aus dem Zuschauer-zu-Seher-Bereich: Wie bekommt ihr denn die Fotos von euren Kunden? Also klar, über den Hashtag „Sei ehrlich. Das ist erst einmal der einfachste Anwendungsfall, aber bekommen die Kunden dann auch irgendeine Gegenleistung für die Bilder oder machen sie das einfach so, weil ihr eben entsprechend ein sehr hohes Involvement, eine sehr loyale Fanbase aufgebaut habt? Ja, tatsächlich eher zweiteres. Sie schätzen es einfach, dass sie repostet werden, dass wir sie auch wertschätzen. Wir verramschen den Content dann auch nicht. Der Content landet jetzt nicht auf einer Kaffeetasse in China oder so, sondern die Leute wissen auch, dass auf jeden Fall sehr behutsam damit umgegangen wird. Ja, vielen Dank. Eine weitere Frage, Thema Content-Beschaffung. Für euch natürlich dann im Hinblick auf die größte Loyalität sicherlich etwas, wo ihr euch in der absoluten Champions League bewegt. Ist es denn so, Influencer-Marketing – du hast es gerade einmal in Ansätzen erwähnt – ist denn durchaus ein sehr komplexes Thema. Die Zahl der Influencer wird immer unübersichtlicher. Wie kannst du uns einmal in der Praxis mal kurz vermitteln, wie ihr da tatsächlich vorgeht im Hinblick auf so einen Auswahlprozess? Wie sieht das aus? Wie angerissen, und zwar haben wir da ein ganzes Team hinter stecken. Wir kuratieren selbst, besuchen nach Profilen, wir suchen nach gewissen Hashtags, unter denen man solche Leute vielleicht finden könnte, Nachhaltigkeit, Diversity. Wir schauen dann, ob die Tonalität des Contents, den der Influencer bereits veröffentlicht hat, ob das auch zu dem passt, wie wir kommunizieren. Und nach einem gewissen Austausch Ja, kriegt man sich eigentlich doch schnell geeinigt, weil auch viele Kundinnen, Influencerinnen oder auch generell Personen im Social Media sich doch sehr mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Das ist natürlich auch ein sehr dankbares Thema mittlerweile, also Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Verarbeitung nachhaltiger Materialien. Und die Leute wollen halt auch genau diese Message spreaden. Und da sind wir natürlich auch noch sehr gut aufgestellt. Jawohl. Desiree und Melinda sagen im Chat: „Mensch, Influencer-Marketing, da muss man mittlerweile doch recht hohe Budgets auch vorweisen, um da tatsächlich Reichweiten zu generieren. Wie ist das bei euch? Habt ihr einen separaten Budgetposten für das Thema Influencer-Marketing? Und, ich weiß nicht, ob du darüber reden darfst, die hoch fällt aus, aber: Wie hoch fällt er aus beziehungsweise ist das eher ein Thema, wo ihr mehr und mehr Budget reingebt oder ist das konstant? Es wird ein immer relevanteres Thema. Budgets, es ist tatsächlich alles immer eine Sache der Verhandlungen. Wir arbeiten, wie gesagt, auch sehr viel mit kleineren Influencern zusammen. Das heißt, da sind auch noch nicht die großen Budgets vielleicht auch notwendig, weil wir natürlich auch die Plattform bieten, den Influencern auch Gestaltung zu ermöglichen. Das heißt, wenn wir ein Bild reposten, sehen es dann halt auch schnell mal hunderttausend Menschen. Das ist natürlich auch ein schöner Werbeeffekt. Also wir geben und wir nehmen und das passt eigentlich immer ganz oft und sehr, sehr gut zusammen. Das heißt, es lohnt sich natürlich auch immer wieder mal Geld reinzustecken, auch mal in einen etwas größeren Prozess nicht ren, aber wir haben selbst gemerkt, dass doch die Menge an qualitativen, guten Influencern ... Es hört sich immer sehr jetzt auch, weiß nicht, doof an, aber es sind halt auch Menschen und wir wollen dann lieber mit vielen zusammenarbeiten, die die Message teilen, was bei uns das einfach wichtiger ist und da müssen nicht zwangsläufig tausende Euros pro Influencer fließen. Okay, machen wir einen kleinen Themsprung. Du hast auch berichtet, Story-Formate sind eigentlich nicht mehr wegzudenken aus eurer Social-Media-Arbeit im Advertising, wie auch im Content-Bereich. Ich finde, die Story-Formate bei Instagram oder auch wenn sie auf Facebook laufen, sind ja auch sehr nah dran an den Formaten, die man mittlerweile in TikTok kennenlernt. Wie bewertest du den Kanal TikTok für euer Social-Media-Team. Seid ihr aktiv und welche Erfahrungen macht ihr? Da sind wir noch in den Kinderstuben. Da sind wir gerade noch in der Lernphase. Wir freuen uns auch auf heutige Vorträge, die wir zu dem Thema hören können. Gut, dann werden wir für den Nachmittag, ja. Wir haben da noch nicht so den großen Erfahrungsschatz.Sammeln können. Deswegen kann ich dazu auch noch nicht sagen. Okay. Aber aber wir haben es auf jeden Fall wahrgenommen und wollen auch mal was machen. Aber nur mal was machen ist schwierig, da muss schon eine Strategie sein. Das ist so natürlich keine Frage. Letzte Frage von meiner Seite, bevor ich noch an Sharp abgebe, Du hast ein paar Zahlen mitgebracht. Finde ich als Performance Marketing natürlich auch immer sehr spannend im Hinblick auf Klickraten, fast zwei Prozent CPCs je nach Format Richtung fünf, vier Cent. Was ist denn, wenn Du dir eure Zahlenlandschaft anschaust, eure wichtigste Erfolgmetrik, wenn ihr euer Advertising entsprechend bewertet, ist das der Return und Ad Spend? Sind das die Conversions, die ihr erzielt? Worauf schaust Du als Erstes, wenn Du wissen willst, wie der gestrige Tag gelaufen ist? Overall ist natürlich der ROAS der die KPI für mich, aber was natürlich auch sehr, sehr wichtig ist und nicht zu vernachlässigen, günstige CPCs bei bei hohen CTRs. Also wenn mein Content einfach nicht relevant ist, dann bringt es auch wenig, den zu schalten. Also ich achte darauf, dass ich da trotzdem performant unterwegs bin, dass die Leute sich für meinen Content interessieren, diese auch relevant ist. Denn dann oder das ist natürlich auch der größte Hebel, kostengünstig gutes Performancemarketing betreiben zu können. Also eine Mischung aus günstigen CPC, vor allen Dingen im LAPA Funnel, bei 'nem guten CTR. Dann ja und overall, das ist natürlich der RoAS, sehe ich auch auf die Lower Funnel Kampagnen, dass er auf jeden Fall das alles ausgleichen kann. Okay, Du sagst es gerade, Upper Funnel, Lower Funnel, Mid Funnel. Für uns sicherlich tagtägliche Begriff, aber scharf. Ich glaub, deine Frage zielt genau in die Richtung, deswegen geborene ich einmal ab. Genau. Das war vorab Yvonne, danke für für den Vortrag. Sehr, sehr sympathisch, wie ihr auch diesen Wertekatalog als Unternehmensphilosophie konsequent durchzieht. Also Chapeau, das das findet man nicht alltäglich. Tatsächlich hätte ich hier eine Frage in Richtung Upper und und mit Funnel. Du argumentierst hier ja auch mit 'ner gewissen Performance Sicht auf das ganze Thema. Mich würde interessieren, wie ist eure Tracking Logik? Mit Sicherheit betreibt ihr neben Social Media Advertising auch noch andere Advertising Gattungen im digitalen Segment. Das heißt, welche Tracking Logik verfolgt ihr und wie ist die Attribution, wie ist die Modellierung eurer Attribution dahinter? Social Media scheint 'n sehr, sehr wichtiger Kanal zu sein, aber vielleicht kannst Du uns da noch 'n bisschen tiefgehender was zu erzählen. Klar, Attribution sehr, sehr, sehr großes Thema. Sind wir auch immer noch dran, uns tiefgehend damit auseinanderzusetzen. Wir haben noch nicht so das Modell gefunden, womit wir alle Kanäle wirklich miteinander vergleichen können, haben aber festgestellt, dass der Social Traffic sehr relevant ist für die Conversions. Das heißt, eine 'n Social Touchfund ist maßgeblich für eine Conversion beteiligt, vor allen Dingen Facebook, Instagram, jetzt aber auch viel mehr Pinterest. Wir haben allein dreißig Prozent unseres Website Traffics, der über Pinterest reinkommt und das hat sich auch unmittelbar auf den Zahlen niedergewirkt. Wir schauen natürlich auch bei Google Analytics rein, wobei da auch letzten Endes leider immer die Singles aus of Troop Google bleibt. Noch ist es son bisschen auf Bauchgefühl hören, wobei wir da halt auch immer mehr auch Richtung Facebook Attribution gehen und da halt wirklich auch gucken, wo sich da die Conversions so niederschlagen, wie da die Plattformen miteinander übergehen. Aber es bleibt leider auch immer noch oft so, dass wenn ein Klick bei Facebook passiert ist, sich auch immer noch unser Newsletter wie auch andere Plattformen sich die Conversion zuschreiben. Wir versuchen zum Beispiel auch, Pinterest eher so als Upper Funnel Traffic Kanal zu sehen, wo hinterher dann halt auch zum Beispiel die Conversions dann über Facebook und Instagram gemacht werden. Es ist 'n Zusammenspiel, aber ich kann euch leider auch nicht die Eier legen, weil wir euch so präsentieren. Habe ich auch gar nicht erwartet, aber spannend, dass das ihr da schon deutlich breiter auch seht. Ja. Erstmal vorab Yvonne, danke für für den Vortrag. Sehr, sehr sympathisch, wie ihr auch diese Wertekatalog als Unternehmensphilosophie konsequent durchzieht. Also Chapeau, das das findet man nicht alltäglich. Tatsächlich hätte ich hier eine Frage in Richtung Upper und und mit Funnel. Du argumentierst hier ja auch mit 'ner gewissen Performance Sicht auf das ganze Thema. Mich würde interessieren, wie ist eure Tracking Logik? Mit Sicherheit betreibt ihr neben Social Media Advertising auch noch andere Advertising Gattungen im digitalen Segment. Also aus welcher Tracking Logik verfolgt ihr und wie ist die Attribution? Wie ist die Modellierung eurer Attribution dahinter? Social Media scheint 'n sehr, sehr wichtiger Kanal zu sein, aber vielleicht kannst Du uns da noch 'n bisschen tiefgehender was zu erzählen. Klar, Attribution sehr, sehr, sehr großes Thema. Sind wir auch immer noch dran, uns tiefgehend damit auseinanderzusetzen. Wir haben noch nicht so das Modell gefunden, womit wir alle Kanäle wirklich miteinander vergleichen können, haben aber festgestellt, dass der Social Traffic sehr relevant ist für die Conversions. Das heißt, eine 'n Social Touchfund ist maßgeblich für eine Conversion beteiligt, vor allen Dingen Facebook, Instagram, jetzt aber auch viel mehr Pinterest. Wir haben allein dreißig Prozent unseres Website Traffics, der über Pinterest reinkommt und das hat sich auch unmittelbar auf den Zahlen niedergewirkt. Wir schauen natürlich auch bei Google Analytics rein, wobei da auch letzten Endes leider immer die Single Source of Truth Google bleibt. Noch ist es son bisschen auf Bauchgefühl hören, wobei wir da halt auch immer mehr auch Richtung Facebook Attribution gehen und da halt wirklich auch gucken, wo sich da die Conversions so niederschlagen, wie da die Plattformen miteinander übergehen. Aber es bleibt leider auch immer noch oft so, dass wenn ein Klick bei Facebook passiert ist, sich auch immer noch unser Newsletter wie auch andere Plattformen sich die Conversion zuschreiben. Wir versuchen zum Beispiel auch, Pinterest eher so als Uper Funnel Traffic Kanal zu sehen, wo hinterher dann halt auch zum Beispiel die Conversions dann über Facebook und Instagram gemacht werden. Es ist 'n Zusammenspiel, aber ich kann euch leider auch nicht die Eier legen, bevor ich's da präsentieren. Hab ich auch gar nicht erwartet, aber spannend, dass das, dass ihr da schon deutlich breiter auch seht. Yvonne, Du hast interessanterweise ja auch einige CPC Zahlen gezeigt von vom Pinterest und auch schön zu sehen, dass Pinterest langsam in Deutschland auch an Advertising zunimmt. Wenn Du dir den gesamten Social Media Markt mal anschaust, neben Facebook, Instagram, Twitter, auch wenn Twitter in Deutschland gegebenenfalls 'n bisschen unterrepräsentiert ist, jetzt Pinterest etcetera, gibt es ja immer sehr, sehr kurze Timeframes, in denen sehr günstig eingekauft werden kann, bevor es dann inflationär, würde ich sagen, von vielen, vielen Advertisern adressiert wird. Kannst Du Stand heute sagen, auf welchen Kanal sich unsere Zuschauer vielleicht auch, was günstige CPCs und starke Conversion Rates angeht, konzentrieren sollten. Natürlich ist es unabhängig oder abhängig von dem Produkt, ohne Frage. Aber kannst Du son kurzen Hinweis geben, beschäftigt euch doch mal mit dem Thema xy. Da kann man grade ganz günstig Media einkaufen. Ich kann tatsächlich von Pinterest schwärmen. Zuletzt haben wir wirklich auch 'n großen Case präsentiert. Wir konnten nämlich feststellen, dass wir sehr, sehr günstig Traffic einholen konnten. Was aber wichtig ist zu sagen, Pinterest ist halt auch kein klassisches Social Media Netzwerk. Es ist eine visuelle Suchmaschine, dennoch lässt sich da wunderbar auch die eigene Marke inszenieren. Es gibt nämlich immer eine Nische oder ein bestimmtes Problem, welches oder wonach gesucht wird. Und wenn man sich genau da positioniert, kann das wunderbar in die gesamte Medienstrategie mit aufgenommen werden. Wobei natürlich auch die anderen Plattformen nicht ja, nicht vernachlässigt werden können. Das heißt Facebook, Instagram, jetzt auch gerade in der Coronazeit haben wir gemerkt, viele viele Advertiser sind ausgestiegen aus aus der Bewerbung, wodurch viele viel mehr Platz frei geworden sind, CPCs runtergegangen sind. Das haben wir wirklich sehr gut sehen können. Es ist 'n Zusammenspiel aus allem, aber Pinterest derzeit ziemlich hoch im Kommen, weil auch die Nutzerzahlen steigen. Man muss sich mittlerweile bei Pinterest auch anmelden, den Content sichten zu können. Das natürlich auchZiemlich cool für den Advertiser, weil er dann genau weiß, wer sich auch die Werbung anguckt. Ähm, für uns als, ja, sehr, ähm, emotionales Produkt wunderbar, sich zu platzieren. Mhm. Stichwort Visuals. Du hast es gerade schon angesprochen. Ihr arbeitet da ganz, ganz viel mit visuellen Objekten. Das ist jetzt ne etwas entferntere Frage, aber vielleicht habt ihr euch mit dem Thema tatsächlich schon beschäftigt. Das Ta-- Ist das Thema der künstlichen Intelligenz, der Erstellung von Bildern oder des Kuratierens von Bildern für euch n Thema? Oder ist es immer noch ein sehr manueller Prozess? Ja, sehr manuell. Wir stecken da sehr, sehr viel Liebe rein, weil wir glauben, dass, ähm, n Computer nicht wirklich (lacht leise) in erster Instanz nicht die Emotionen, ähm, rüberbringen kann, als wenn wir selbst täten. Ähm, wir stecken viel Liebe rein, sehr viel Persönlichkeit und das wird uns halt auch eben auch so hoch angerechnet. Ähm, was vielleicht n Thema sein könnte, ist n bisschen so Messenger-Dienste, um einfach den Support, ähm, zu verkürzen, ähm, oder das halt n bisschen abzunehmen. Ja, aber was den Content angeht, noch nicht. Kleinere Sachen auf jeden Fall. So n Thema Katalogkampagnen, ähm, Displaykampagnen und sowas ja. Ähm, aber wir sind zum Beispiel auch auf Social Media so stark unterwegs und es geht da so viel über Persönlichkeit, Emotionalität. Da möchten wir ungern Computer ranlassen. Okay, sympathische Antwort. Dann noch mal ne Rückfrage in Richtung eurer Influencer. Nutzt ihr Trading Plattformen oder sprecht ihr im Rahmen eines eigenen Scoutings eure Influencer selber an? Ja, primär nur wir selbst. Wir wissen, wie der Content auszusehen hat. Wir wissen, wie es läuft. Wir können dadurch auch eine viel bessere Bindung auch zum Influencer aufbauen. Das heißt, alles wird in-house gemacht. Okay, letzte Frage Yvonne von meiner Seite: Wie geht ihr mit Fraud um? Ja, also, habt ihr schon mal, mit Sicherheit habt ihr schon mal Influencer erwischt, die n bisschen Fraud betrieben haben. Wie geht ihr konkret mit dem Thema um? Ich hab verstanden, dass das Reichweite für euch nicht die relevanteste Metrik ist, sondern eher ob der Influencer von seinem Wertekatalog zu euch passt. Das kann ja auch schon im Vorfeld n sehr, sehr schönes Instrument sein, um Fraud auszuschließen. Aber mit Sicherheit kommt das immer mal wieder vor. Wie geht ihr inhaltlich mit dem Thema vor und vor allem, wie könnt ihr sowas technologisch identifizieren? Boah, Dialog. Ähm, ganz oft kriegt man das ja doch so mit, weil die Leute uns dann irgendwie auch doch vertaggen. Ähm, in den Dialog gehen, darüber sprechen, was Sache ist. Ähm, ja, im schlimmsten Fall melden, aber, äh, sich wirklich damit auseinandersetzen und gucken, was da passiert ist. Okay, gut. Herzlichen Dank, Yvonne. Dann, äh, würde ich, äh, wieder abgeben an Mario und sag erstmal danke schön. Ich danke euch.
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