Google Ads Performance Mix - die besten Strategien für 2022
31:00
Sales & Vertrieb 0 Views

Google Ads Performance Mix - die besten Strategien für 2022

Zusammenfassung

Google Ads Performance Max ist ein neuer Kampagnentyp, der Search, Shopping, Display, YouTube und weitere Netzwerke kombiniert – mit begrenzten Steuerungsmöglichkeiten und gemischten Ergebnissen. Für 2022 sind Tracking-Alternativen wie Server-Side-Tracking und Click-ID-basiertes Tracking zentral, doch sollte man mit Cookie-basiertem Tracking und klaren KPI-Zielen starten.

Performance Marketing 2022: Die wichtigsten Trends und Strategien

Seit 2011 beschäftigt sich Smarketer intensiv mit Google Ads und hat sich dabei bewusst auf Performance Marketing spezialisiert – weg von Full-Service hin zu echter Expertise. Mit knapp 900 Kunden und 200 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus beobachtet das Team hautnah, wie sich die Branche entwickelt. In diesem Artikel teilen wir die wichtigsten Erkenntnisse zu den aktuellen Veränderungen und Strategien für erfolgreiches Performance Marketing.

Performance Max: Googles neues Rundum-Sorglos-Paket

Eines der größten Updates für Google Ads im Jahr 2021/2022 ist Performance Max. Dieser neue Kampagnentyp verkörpert Googles holistischen Ansatz: Statt einzelne Kanäle isoliert zu steuern, kombiniert Performance Max alles in einem Format.

Performance Max integriert:

  • Search (Suchnetzwerk)
  • Shopping
  • Display
  • YouTube
  • Discovery-Netzwerk
  • Maps
  • Gmail

Praktisch bedeutet das: Google wird zum Steuermann. Du lieferst Daten und Assets – Google optimiert die Platzierung automatisch.

Automatische Migration von Smart Shopping zu Performance Max

Falls du aktuell Smart-Shopping-Kampagnen betreibst, solltest du aufhorchen: Google plant bis Juli/September 2022, alle Smart-Shopping-Kampagnen automatisch in Performance-Max-Kampagnen umzuwandeln. Das ist nicht optional – es geschieht von selbst. Deshalb ist Vorbereitung jetzt essentiell.

Was musst du bei Performance Max beachten?

Die Steuerungsmöglichkeiten sind deutlich limitierter als bei klassischen Google-Ads-Kampagnen. Du fokussierst dich auf drei Hebel:

  • Assets (Bilder, Texte, Videos für RDA – Responsive Display Ads)
  • Feed-Optimierung (Product-Feed-Struktur, Kategorien, Preislabels)
  • Website-Qualität (die Basis für Googles Crawling und Landing Pages)

Eine Platzierungsauswertung (also: Welcher Traffic kam woher?) gibt es derzeit nicht – Google hat das aber auf der Roadmap.

Die Performance-Max-Realität

Erste Ergebnisse bei Großkunden sind gemischt. Einige berichten von guten Erfolgen, andere sehen: gleicher Umsatz, aber gestiegene Kosten – oft weil Google großzügig Display und YouTube befüllt hat. Das unterstreicht, wie wichtig solides Conversion-Tracking und klare KPI-Definition sind.

Tracking und Zielmessung: Das neue Labyrinth

Tracking ist 2022 komplizierter geworden. Datenschutzgesetze, Cookie-Einschränkungen und Googles phased-out Third-Party-Cookies zwingen dich, mehrgleisig zu denken. Es gibt nicht die eine Lösung – sondern ein Menü aus Alternativen.

Die Tracking-Systeme im Überblick

1. Cookie-basiertes Tracking (der Klassiker)
Immer noch die Basis. Problem: Ohne Nutzer-Zustimmung (Consent) funktioniert es nicht mehr so granular. Lösung: Consent Manager einbauen und Zustimmungsraten optimieren.

2. Server-Side-Tracking
Hier kommunizieren deine Server direkt mit Googles Servern – nicht über den Browser des Nutzers. Vorteile: Weniger abhängig von Cookies. Nachteil: Technisch anspruchsvoll, braucht externe Expertise und mehrere Tag-Manager-Konfigurationen. Für kleinere Shops oft overkill.

3. Click-ID-basiertes Tracking
Google tracked nicht den Nutzer selbst, sondern die Click-ID. Das ist anonymer, aber auch weniger präzise.

4. Googles Modellierungs- und Consent-Tools
Google arbeitet an Lösungen wie Enhanced Conversion Tracking und dem Consent Mode – Features, die fehlende Daten durch Modellierung kompensieren sollen.

Was ist mit Floc und Topics?

Googles Floc-Experiment ist gescheitert: Es sollte Nutzer anonymisieren, griff aber ungewollt mehr Daten ab. Der neue Ansatz heißt Topics: Nutzer werden nach Themen kategorisiert statt nach Kohorten. Das Ergebnis? Noch weniger Granularität als beim alten Cookie-Tracking. Individuelle Conversions lassen sich oft nicht mehr präzise zuordnen.

Die richtige Strategie für dein Tracking 2022

Wenn du einen neuen Shop aufbaust oder dein Tracking überarbeitest, folge diesem Plan:

  1. Schritt 1: Cookie-basiertes Tracking aufsetzen
    Das ist und bleibt die Basis. Baue einen Consent Manager ein und optimiere deine Zustimmungsrate.
  2. Schritt 2: Ziele definieren
    Bevor du eine Kampagne startest, brauchst du klare KPIs wie ROAS, Ziel-CPA oder Kosten-Umsatz-Relation. Überraschenderweise: Viele Kunden können beim ersten Gespräch gar keine konkreten Ziele nennen. Das ist ein häufiger Fehler.
  3. Schritt 3: Tracking-Alternativen erwägen
    Wenn Cookie-Tracking nicht ausreicht, tastets euch dann an Server-Side-Tracking oder Click-ID-Tracking heran. Aber erst nach Schritt 1 und 2.

Kernpunkte zum Mitnehmen

  • Performance Max kommt automatisch – bereite deine Assets und deinen Feed jetzt vor
  • Conversion-Tracking wird fragiler; Cookie-basiertes Tracking bleibt die Basis, braucht aber Consent-Optimierung
  • Klare, messbare Ziele (ROAS, CPA) sind nicht optional – sie sind der Anfang aller Kampagnen-Erfolge
  • Platzierungsauswertung in Performance Max fehlt bisher; Google arbeitet daran
  • Server-Side-Tracking ist technisch anspruchsvoll und nicht für jeden nötig
  • Topics und ähnliche Modellierungen sind weniger granular als früheres Tracking – plane realistisch

Häufige Fragen

Was ist Performance Max und wann wird meine Smart-Shopping-Kampagne automatisch umgestellt?

Performance Max ist ein neuer Google-Ads-Kampagnentyp, der Search, Shopping, Display, YouTube, Maps, Gmail und Discovery kombiniert. Google plant die automatische Migration aller Smart-Shopping-Kampagnen bis Juli/September 2022. Du solltest deine Assets und deinen Product-Feed vorher optimieren.

Kann ich bei Performance Max sehen, welcher Traffic aus welchem Kanal kommt?

Nein, derzeit nicht. Es gibt keine Placement-Auswertung. Google hat diese Funktion aber auf der Roadmap. Aktuell kannst du nur Assets, Feed und Landing Page optimieren.

Welches Tracking-System soll ich 2022 verwenden?

Starten Sie mit Cookie-basiertem Tracking + Consent Manager und optimieren Sie die Zustimmungsraten. Definieren Sie vorher klare KPIs (ROAS, CPA). Server-Side-Tracking oder Click-ID-basiertes Tracking sind Alternativen, wenn Cookie-Tracking nicht reicht – sind aber technisch komplexer.

Warum ist die Zieldefinition so wichtig?

Überraschend viele Kunden können beim ersten Gespräch keine konkreten Ziele wie ROAS oder Ziel-CPA nennen. Ohne klare KPIs kannst du deine Kampagnen nicht richtig optimieren. Das ist der häufigste Anfängerfehler.

Was ist mit Googles Floc-System passiert?

Floc wurde stille gelegt, weil es das Gegenteil seiner Intention erreichte: Statt Nutzer zu anonymisieren, griff es mehr Daten ab. Googles neuer Ansatz heißt Topics, ist aber weniger granular als früheres Cookie-Tracking.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

So, dann warten wir auf die Slides, die kommen gleich. Ah, kommt gleich. Erst mal schön, dass der Raum so schön voll ist nach Corona, so langer Zeit, dass wir hier alle wieder mal versammelt sind. Ja, ich bin jetzt alleine angekündigt gewesen. Ich habe noch mich dazu entschlossen, noch meinen Kollegen mit reinzunehmen, den Florian. Der ist selbst bei den Großkunden aktiv und hat da echt gute Einblicke und passend zum Thema halt, welche aktuellen Trends gibt es, welche Veränderung, habe ich mir ihn mit ins Boot geholt. Noch mal ganz kurz für die Leute, die uns noch nicht kennen: Wir als Marketer, reine Google Ads-Agentur, Microsoft jetzt neuerdings auch, sind rund zweihundert Leute, Tendenz steigend, ähm Mitarbeiter in Deutschland beziehungsweise noch darüber hinaus, haben knapp neunhundert Kunden. Und wann haben wir angefangen? 2014, ne 2014? Zehn Jahre sind wir jetzt schon mittlerweile einmal ... 2011 war das. 2011, ah ja fast richtig. Na ja, immer Zahlen nicht gut gelehrt. Genau. Und expandieren halt in Europa, versuchen, uns weiter in Richtung Internationalisierung aufzustellen, was natürlich auch mitunter ein Thema sein wird. Genau. Hier noch mal die kurze Agenda. Ah, steht's noch mal 2011. Sorry. Genau. Aber ganz früher noch mal kurzer Schwenk: Wir waren mal früher eine Full-Service-Agentur, haben so ziemlich alles angeboten, von SEO bis Social Media bis Landing-Page-Optimierung, haben uns da ein bisschen verrannt und haben uns dann relativ früh entschlossen, uns zu spezialisieren und wirklich nur Google Ads zu machen. Und das hat uns auf jeden Fall sehr geholfen hinsichtlich der Entwicklung. Genau, hier noch mal das Abdeck und dann gehen wir auch schon rein ins Thema. Genau. Aktuelle Veränderungen, Trends und Entwicklungen. Genau. Was sind die Gedanken zum Vortrag? Ja, also 2020, ne: Jeder weiß, äh, was ungefähr losgewesen ist. Wir hatten viele Veränderungen. Corona hat natürlich die Branche sehr stark geprägt. Dann Tracking beziehungsweise Tracking-Problematischen hinsichtlich des Gesetzgebers, die nachgebessert wurden, ob in Top-ähm-Problematiken. Auch Google hat uns beschäftigt gehalten hinsichtlich der Keywörter. Da hat sich auch einiges getan hinsichtlich dessen. Ähm Da kam eine Menge Sachen auf uns zu und tatsächlich war es bei vielen Kunden auch so, rückblickend betrachtet, dass wirklich viele Kunden echt gute Erfolge hatten. Natürlich, ich sage mal, Eventbranche jetzt natürlich ausgeschlossen, die hat natürlich ein großes Problem gehabt, aber bei vielen Kunden hat sich doch eine sehr gute Tendenz hinsichtlich sehr bemerkbar gemacht. Und wir sehen auch das Umfeld. Wir sind ja mit Google dicht im Austausch. Wir merken halt sehr stark 'ne Wegbewegung vom reinen Kompanien-Setup, dass man dort die ganzen Sachen stellt, sondern dass das vielmehr das drüber hinaus viel entscheidender wird. Es ist nicht nur das eine Keyword, was jetzt entscheidend ist, sondern eher der Aufbau darüber hinaus, von Tracking bis hinsichtlich der Blending Page zum Beispiel. Ne, aber da steigen wir jetzt Stück für Stück ein und da haben wir auch ein erstes Thema mitgebracht. Ähm Alle Leute, die jetzt hier im Seer affines könnten es kennen. Ich denke, das können die meisten auch schon halbwegs, ne. Das ist das Performance Max. Relativ neu ausgerollt. Und das ist auch meine erste Frage, Flo: Erklär doch mal den Leuten, die es vielleicht auch nicht kennen, was kann das? Was ist das, dass man so allgemein einen Viervier hat? Ja, danke erst mal für deine Einführung, äh, von Marketer und, äh, die Vorstellung. Ja, Performance Max ist eigentlich so ein bisschen, ich sag mal, ähm der neueste Shit von Google einfach und, ähm, Google verfolgt ja wirklich einen holistischen Approach, wo eben nicht nur ein einzelner, ein einzelner Kampagnenbereich abgedeckt wird, wie zum Beispiel man es von Shopping oder im Search kennt, sondern hier wird vieles in einen Topf geworfen. Man hat ja schon so den ersten Schritt, ist man ja schon gegangen bei der SSC, wo man auch wirklich diesen, also bei der Smart Shopping, wo man wirklich diesen Displayanteil zum Shopping mit dazu genommen hat. Und hier hat man wirklich das komplette Paket einfach reingenommen. Also wir reden hier wirklich über Display, YouTube, Discovery Netzwerk, aber auch natürlich Maps, Gmail und natürlich Shopping und Search, die da mit reinkommen. Genau, das ist schon mal grob so der, ähm, so können wir grob eigentlich die Performance max beschreiben. Okay, das ist erst mal so: Was steckt drin? Ja, was ändert sich denn jetzt für mich? Ich habe jetzt ein aktives Konto, bin da jetzt aktiv, jahrelang vielleicht schon aktiv. Äh, was habe ich zu beachten oder zu befürchten, vielleicht sogar? Ja, also grundsätzlich, ähm, zu befürchten hat man erst mal nichts. Man sollte immer Ruhe bewahren, ne. Aber, ähm, es gibt trotzdem eine Veränderung und das ist die, dass, äh, Google es gerade plant, bis, ich sage mal so, Juli, September, das ist so die Umschwungphase, wo alle Smart-Shopping-Kampagnen, wenn diese jetzt in euren Shops oder in euren Accounts drin sind, dann werden die automatisch wirklich umgewandelt in Performance-Max-Kampagnen und genau in diesem Bereich, äh, ja. Oder das ist das eigentlich, was passiert. Und da muss man halt schauen wirklich, dass man mit den Assets, äh, on point ist, dass man die auch wirklich einbindet, um dann auch wirklich von der Performance Max profitieren zu können und sich nicht einfach nur das aufzwingen zu lassen. Genau. Stichpunkt Asset hast du ja genannt. Ähm Was kann ich mir konkret da vorstellen? Worauf muss ich achten? Wie wird es ungefähr grob aussehen für die Leute, die es vielleicht jetzt nicht kennen, optisch? Ähm, ja, also eigentlich hat man da ganz normal seinen Feed auch wirklich zur Auswahl. Man kann da, ähm, auch sagen, was soll Google eigentlich crawlen. Aber weiterhin gibt es natürlich dann auch, ähm, ja, ganz normal diese Maske eigentlich für die RDA-Kampagnen, also die Responsive Display Ads. Gibt es ja ganz normal und, ähm, genau, einmal für den Discovery-Bereich, einmal für den Display-Bereich. Genau, und dann kann man die ganz normal einfügen, so wie es jetzt gerade auch bei den Display-Kampagnen der Fall ist. Und, ähm, genau, das ist eigentlich so das Setup, was man da hat. Okay, das ist ja jetzt ein Kampagnentyp, nur ist ja mehr oder weniger alles drin, ne? Hast du ja genannt gehabt. Was habe ich da jetzt für Steuerungsmöglichkeiten? Was gibt es da konkret? Also die Steuerungsmöglichkeiten, die sind auf jeden Fall, äh, sehr limitiert, sage ich mal. Es ist ein bisschen blackboxiger. Man muss sich natürlich auf das fokussieren, was man eben auch hat und das ist eben das Asset, der Feed, also das, womit die, äh, Performance Max am Ende arbeitet, und natürlich, ähm, ja, die Website an sich. Also auf diese Punkte muss man sich mehr fokussieren. Das ist jetzt nicht mehr, dass man wirklich gucken muss, ah, okay, wie steuere ich das aus. Ähm, macht vielleicht Sinn bei etwas größeren Konten, dass man da wirklich, weil die Möglichkeit hat, man nach wie vor wirklich den Feed, ähm, so zu optimieren beziehungsweise so umzugestalten, dass man die Performance-Max-Kampagnen darauf aufbauen kann, zum Beispiel eben auf Grundlage von Kategorieseiten und so weiter, ne. Also da gibt es auf jeden Fall noch einige Möglichkeiten, vielleicht auch mit Preislabels et cetera. Also die hat man da schon noch, ne. Sag mal so, das ist ja nun-Wann ist es ungefähr rausgekommen? Hast du ungefähr ein Datum? Entschuldigung, ich sage jetzt einfach mal Q4 2021, aber ... Da sind tatsächlich einige Tests schon gefahren. Wie sind so die aktuellen Ergebnisse so bei Großkunden beziehungsweise allgemeinen Kunden? Was ist deine Einschätzung nach? Die Ergebnisse, die sind tatsächlich durchmischt. Man kann es auf jeden Fall mal ausprobieren, macht ah ... Kann aber ... Wir haben Kunden gehabt, wo es wirklich gut gelaufen ist, aber auch Kunden, wo eigentlich der Umsatz wirklich konstant geblieben ist, aber im Gegenzug sind einfach nur die Kosten eben hochgegangen oder der Umsatz sei derselbe geblieben. Wahrscheinlich, weil viel einfach dann ein Displaynetzwerk einfach verbrannt wurde, mehr oder weniger. Habe ich da die Möglichkeit, mir zumindest Ergebnisse auszuwerten? Okay, ich habe ja Search mit drin, ich habe Shopping mit drin, ich habe Display mit drin, ich habe YouTube mit drin und das kann ja durchaus möglich sein. Ich überlege gerade, okay, ich habe jetzt so ein gesamtes Format. Google könnte ja gemein sein und sagen: „Okay, ich wäre eigentlich an dir nur verdienen und ich gebe dir jetzt einfach mal alles schön rein in YouTube und Performance gleich null gefühlt. Kann man da irgendwie was nicht auswerten oder dergleichen? Gibt es da Möglichkeiten? Placement Auswertung gibt es nicht, soll aber in der Roadmap ... Wir sind im engen Austausch mit Google und dort gibt es auch in der Roadmap eben schon so Ankündigungen, dass da auch viele Features hinzukommen sollen. Google hält sich da ein bisschen bedeckt, muss ich sagen, aber ansonsten kann man da ja aktuell nicht wirklich auswerten. Es ist ähnlich wie bei der SSC eigentlich. Okay, das wird spannend hinsichtlich, welche Optimierung ist, weil man ja rein theoretisch ja nur die Möglichkeiten hat, ich sage mal, die Sets auszusteuern, die Landing Page auszusteuern und vielleicht noch die Landing Page dahinter, die, wie du gesagt hast, gecrawlt hast, auszuwählen. Viel mehr gibt es ja tatsächlich nicht. Okay, spannend. Dann haben wir noch ein zweites Thema mit dabei. Das wäre Tracking und Zielmessung. Ich habe es ja grob angekündigt. Der Punkt ist natürlich ein bisschen schwierig geworden. Jeder, der wahrscheinlich Tracking eingebaut hat, wird wahrscheinlich schon gemerkt haben, okay, da gibt es jetzt besonders viel zu beachten beziehungsweise muss alles ganz genau ausweisen hinsichtlich der Datenschutzerklärung und dergleichen. Also da gibt es eine Menge Punkte. Genau, aber was ist so erst mal dein erster Eindruck hinsichtlich Tracking? Was gibt es da so für Veränderungen? Vielleicht, was gibt es für Systeme allgemein mal so einen Überblick? Also man hat da ja, ich sage mal, einen bunten Blumenstrauß an Systemen, die man nutzen kann. Wir haben ja jetzt gerade das Problem, dass man Cookie-Tracking, sage ich mal, wenn du jetzt den Consent Manager einbaust, dann nicht mehr ganz so weit kommt. Da reden wir dann auch wieder Zustimmungsratenoptimierung und so was. Aber grundsätzlich gibt es Alternativen natürlich zum Cookie-Tracking oder zum Cookie-basierten Tracking. Und das wäre zum Beispiel das Server-Side-Tracking, wo wirklich die Server miteinander interagieren. Ist technisch sehr anspruchsvoll. Das kann man jetzt nicht einfach so einbauen. Da braucht man schon wirklich jemanden, der das wirklich weiß. Und du musst auch mit mehreren Tech Managern arbeiten et cetera. Also eher kompliziert. Ahhhm Dann haben wir natürlich das Click-ID-basierte Tracking, wo wirklich der Kunde jetzt wirklich nicht mehr als solches genommen wird, sondern wirklich auf Grundlage seiner Click-ID genommen wird. Und ansonsten arbeitet ja Google gerade an Modellierungstools, zum Beispiel natürlich den Consent Modes, sage ich mal, von Google. Und genau, unter anderem natürlich gibt es ja auch noch so Tracking-Variationen wie Enhanced Conversion Tracking. So Sachen gibt es da genau. Okay, okay. Ich hatte mal gelesen, das Flog-System. Das hat ja Google kurzzeitig ausgerollt. Davon ist jetzt erst mal nichts zu hören. Ja, also man hat rausgefunden, soweit ich das ah weiß, dass das Flock-System eigentlich genau das Gegenteil macht, was es eigentlich soll. Es soll ja die Nutzer so ein bisschen anonymisieren, aber im Endeffekt wurden dann doch mehr Daten abgegriffen, als es eigentlich sollten und dementsprechend ist dieser Ansatz so ein bisschen gescheitert. Aktuell ist es so, dass das Thema Topics, das ist ja der neue Ansatz von Google, wo man wirklich nicht auf Flock ist ja dieses Kohorten basierte, also wo du wirklich Nutzer in Kohorten einsortierst. Aber das ahhh Topics ist eben ja eigentlich die Methode, wie man Leute in Themen, sage ich mal, anhand ihrer Themen eigentlich einsortiert. Da stellt sich mir die Frage: Kann ich da konkret überhaupt noch sagen bei Topics: „Okay, das ist die Conversion, die reinkam?, oder ist das denn noch so granular, wie wir es vielleicht beim Cookie-Tracking hatten? Nicht mehr. Nicht mehr. Nicht mehr, okay. Ja, wie gehe ich denn 2022 vor? Also ich habe jetzt einen Onlineshop. Stellen wir uns mal das vor. Okay, ich baue den jetzt auf. Wie gehe ich da am besten vor? Ähm Ja, grundsätzlich ist es so, dass man wirklich einfach schauen sollte, dass man wirklich erst mal mit dem cookie-basierten Tracking noch weiterhin arbeitet und das ist wirklich die Basis erst mal. Da kann man natürlich den Concept Manager einbauen und am Ende muss man halt schauen, dass man die Zustimmungsrate optimiert und dann kann man wirklich schauen: „Okay, möchte ich jetzt vielleicht noch mal eine Tracking-Alternative nehmen, wie zum Beispiel das Server-Side-Tracking et cetera, was ich gerade genannt habe. Dass man sich noch mal da herantastet, aber eben erst mal schaut, dass wirklich der Status quo so hergestellt ist, mit dem Cookie-Tracking und dem ganz normalen Consent Manager. Wenn man zuvor Ziele festgelegt hat ne. Eine Anekdote dazu: Ich bin ja im Vertrieb zuständig beziehungsweise habe ich auch eigene aktive Kunden und der ist doch erstaunlich, wie viele Kunden beim Erstgespräch keine klaren Ziele definieren können. Also wir sprechen jetzt von KPIs wie Kostenumsatzrelation, ROAS oder eine Ziel-CPA. Also das ist erstaunlich. Letzte Woche, wie viele Gespräche? Jeden Tag mindestens so zwei und da konnte keiner wirklich ein Ziel nennen. Also das ist wirklich erstaunlich, wie wenig da Zeit reingesteckt wird, weil letztendlich da alle Kampagnen beziehungsweise alle Maßnahmen letztendlich abgeleitet werden. Also da kann ich nur jeden abholen, der vielleicht da noch nicht so sagt: „Ich wäre mit meinem Ziel noch nicht so klar, dass man das auf jeden Fall nacharbeitet. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt. Genau Consent Mode hattest du noch mal erwähnt. Hast du da auch noch mal einen groben Überblick, was da ungefähr, wie es aussehen kann, wie das ungefähr läuft? Genau, das ist eigentlich ein Tool, was man, sage ich mal, mithilfe vom Google Tech Manager einbauen kann und anhand ah oder der Consent Mode schaut halt, okay, was ist die Zustimmungsrate aktuell, die du hast mit deinem Consent Manager und das wird dann eben hochmodelliert. Und da geht Google einfach davon aus.Eben Erwartungswertung. Also auch da werden wieder Zahlen hinzugefügt, wo man vielleicht auch nicht ... Ja, da muss man schon vertrauen, sage ich mal. Vertrauen, okay. Ich kann wahrscheinlich auch die Zahlen nicht sehen, die hoch modelliert werden? Nein. Auch ein spannender Punkt. Wir sehen schon so ein bisschen, die zielgenaue Ausrichtung der Ziele beziehungsweise Auswertung wird wahrscheinlich in der Zukunft gar nicht mehr so möglich sein. Okay, spannender Punkt. Genau, noch ein weiteres Thema. Wir haben es kurz hier in Erwähnung: Klickpreise und Budget. Da ist natürlich ein spannender Fall. Wir hatten jetzt Corona. Da ist natürlich auch da wieder meine erste Frage: Welche Beobachtung konntest du jetzt machen, so vielleicht zwei, drei Jahre jetzt zurückblickend? Was kann man da so ungefähr mitnehmen? Also was man auf jeden Fall sehen kann, durch Corona, ist es so, dass viele Onlineshops, sage ich mal, explodiert sind, dadurch dass eben viele Leute dann vermehrt oder diese Gewohnheit sich angeeignet haben, online zu shoppen. Weiß ja, denke ich, jeder oder jeder kennt wahrscheinlich irgendwo einen Onlineshop, der wirklich mal abgegangen ist, weil eben Corona da wirklich, ja ich sage mal, der Wind in den Segeln war. Und da dementsprechend, da es ja mehr Wettbewerber dementsprechend auch gibt, die dazugekommen sind, sind natürlich die Klickpreise auch gestiegen, da die Leute sich natürlich auch hoch geboten haben an der Stelle. Also sind auch die Kostenumsatzrelation demgemäß ein bisschen auseinandergegangen? Ja, genau. Die mussten wir bei einigen Kunden sogar lockern, dass wir wirklich ein bisschen mehr Spielraum haben, damit wir auch wirklich uns durchsetzen konnten gegenüber der Konkurrenz. Und genau, ist nicht in jeder Branche so, muss man ganz klar sagen, ist aber in einigen auf jeden Fall so. Okay, okay, interessanter Punkt. Ja, wie gehe ich denn da mit der Budgetplanung, vielleicht '22, so ungefähr mit Wie richte ich das Budget aus? Wie passe ich das vielleicht am besten an? Was schlägst du vor? Grundsätzlich ist es so beim Budget, man muss sich erst mal fragen: Was will man überhaupt erreichen? Viele sagen einfach: „Was für ein Budget soll ich jetzt nehmen? Natürlich, ich sage mal pauschal, immer so 5.000 €. Ist alles? Genau, in manchen Branchen. Wenn dann wirklich Search und Shopping-Setup, da bist du schon mal solide dabei. Kann sein, dass es für manche Branchen etwas weniger ist, dass du da schon wirklich einen großen Effekt hast, aber natürlich dann auch in manchen Branchen natürlich mehr ausgeben musst an der Stelle. Aber im Endeffekt erst mal sich fragen: „Okay, was will ich eigentlich erreichen? Will ich vielleicht eine Marktdominanz haben? Will ich was auch immer haben? Okay, also erst mal das Ziel festlegen und dann anhand dessen überlegen: „Okay, welches Budget brauche ich denn überhaupt? Genau. Bei CPCs, wie würdest du es ungefähr so mal Pi mal Daumen auswerten, so sagen: „Okay, ich habe jetzt einen Klickpreis von so und so. Empfiehlt sich da, welches Budget? Das ist auch noch häufige Frage, die ich bekomme. Wie würdest du da vielleicht vorgehen? Da kann man jetzt eigentlich nicht so wirklich Prognosen stellen, dadurch, dass sich der CPC ... Okay, du hast immer deinen Durchschnitts-CPC natürlich und der verändert sich dann einfach, weil du ja nicht überall immer auf der Eins bist. Dementsprechend kannst du es ja auch nicht so aus dem Keyword-Planner rauslesen. Dementsprechend würde ich das jetzt nicht unbedingt ... Also du kannst natürlich einen grob Umschlag machen, aber ich würde es jetzt nicht so ... Gibt es da ungefähr so Pi mal Daumen einen Wert, wie weit sich der CPC so erhöht hat, so Pi mal Daumen? Agenturweit hatten wir so die, ich glaube, dreizehn bis zwanzig Prozent, wo sich der CPC erhöht hat. Branchenübergreifend, oder was? Branchenübergreifend, über alle. Es gibt welche, die sind enorm gestiegen und es gibt welche, die sind einfach so geblieben und eben alles dazwischen, aber das ist schon so der Richtwert. Okay. Ja, Klickpreise, das wird ja immer teurer. Was kann ich denn machen dagegen? Eigentlich geht das ja immer mehr hoch. Bei mir würden jetzt Kunden sagen: „Ja, Herr Meister, das wird ja immer teurer. Irgendwann können wir das gar nicht mehr leisten. Eigentlich genau dasselbe wie bei der Performance Max. Wir müssen uns natürlich auf das konzentrieren, was wir auch wirklich kontrollieren können. Den CPC müssen wir halt mit umgehen und wir müssen uns einfach auf die zwei Stellschrauben fokussieren, zum Beispiel die Conversion Rate und die CTR. Also wirklich aus den Impressionen das meiste rausholen. Beeinflusst jetzt erst mal vielleicht nicht unbedingt den Klickpreis, außer natürlich den Qualitätsfaktor damit, aber natürlich die Conversion Rate.Der ist nach wie vor auch noch ein Punkt. Der ist ausschlaggebend, genau. Und wirklich die Conversion Rate optimieren, da wirklich das meiste aus den Klicks oder aus dem Budget, was man ausgibt, auch rausholen. Wie ist so deine Erfahrung hinsichtlich Conversion Rate? Bei meinen Erstgesprächen, ich empfehle es den Leuten, da auch ein Auge drauf zu schauen. Ist das auch bei Großkunden ein großer Umsetzungspunkt oder ist das eher so: „Ja, okay, wir machen es irgendwann mal und das wird so halb fertig irgendwie, wenn überhaupt gemacht? Ja, das ist tatsächlich so eine Sache bei der Umsetzung. Es kommt drauf an, was für Kunden sind. Bei Konzernen hast du einfach eine große Entscheidungsstruktur, aber wenn du mit einem Geschäftsführer redest, dann kommst du da eigentlich recht gut voran tatsächlich. Dann sehen die das auch einfach, dass da was getan werden muss und dass sie auch wirklich mehr aus ihren Klicks rausholen sollen. Ja, das ist heute der Punkt. Es liegt ja ganz nah. Wenn ich irgendwie einen Faktor verändere hinsichtlich der Conversion-Rate, dann profitieren ja alle Kanäle. Genau. Und eigentlich so naheliegend, da Verbesserungen anzulegen, bevor man in den Kampagnen, ich sage mal, vielleicht irgendeinen Keyword nachbucht oder dergleichen. Genau. Ja, okay. Gibt es noch weitere Maßnahmen hinsichtlich „Klickpreise optimieren, vielleicht da auch noch ein bisschen reinzugehen? Man sollte auf jeden Fall schauen, dass der Anzeigentitel wirklich catchy ist, dass er wirklich die Emotion anspricht und auch wirklich das Problem der Zielgruppe anspricht. Das ist sehr wichtig, wirklich diese CTR hochzuhalten und auch die Erwartung des Kunden dann einfach dementsprechend zu schüren, dass er auch dann im besten Fall abschließt auf der Website. Da gibt es auch immer häufig eine Frage: Was ist denn ein guter CTR-Wert? Was ist denn ein guter CTR-Wert durchschnittlich? Kann man das ungefähr so sagen? Nein. Der wird ja immer dadurch ermittelt oder dadurch festgelegt, indem Google einfach einen Benchmark setzt zu den anderen in der Branche. Der kann auch bei 1,7 liegen. Bei anderen liegt er halt bei 10%, et cetera. Das kann man nicht so pauschal sagen. Okay, da gibt es keinen krahaus Wert. Okay.Dann gehen wir doch noch zum nächsten Thema. Ne, jetzt wird es ein bisschen holistischer. Ne, Strategie und Campaign-Management. Ne, wir hatten ja jetzt so eingangs Performance Max erwähnt. Ne, wir sehen da Zentralisierung. Was ist da so dein Eindruck, wie wird vielleicht auch die Agenturarbeit zukünftig aussehen? Ähm, ich sag mal, Performance Max macht ja schon den Eindruck, okay, es gibt nur noch eine Kampagne und der Kunde hat eigentlich nur diese einen Kampagne und das war's am Ende vielleicht. Äh, was ist da so dein Eindruck? Also eigentlich, ähm, das typische Campaign-Management, das, äh, gibt es zum Beispiel noch bei, ähm, du wirst natürlich immer, äh, Search haben, du wirst Displaystrategien entwerfen können. Derzeit ist es ja so bei der Performance Max, dass du, ähm, dass diese einzelnen oder speziellen Kampagnen gegenüber der Performance Max, äh, präferiert werden, außer bei Shopping. Da wird die Performance Max präferiert. Aber ansonsten ist es so, du kannst diese Strategien immer noch fahren und auch immer noch, ähm, aufbauen. Das Management ist immer wichtig, aber was immer mehr in den Vordergrund, äh, rückt, ist einfach das Consulting wirklich. Also den Kunden beraten. Wir haben es gerade schon gesagt, Conversion Rate, CTR et cetera. Also solche Sachen sind eben wichtig, dass die Kommunikation einfach, äh, auch mit dem Nutzer dann einfach in dem Fall stimmt, um denjenigen dann wirklich länger im Funnel zu halten und, ähm, ja, dann zum Abschluss zu bewegen. Also wirklich dieser, dieses, ähm, Consulting, auch wirklich das Mindset für gewisse Dinge zu schaffen. Ne, vielleicht ist der Schock auch, wenn wir über das Thema Positionierung reden, ne, also wirklich auch diese Businessaspekte mit reinbringen. Das sind wirklich wichtige Themen, die es einfach, ähm, anzusteuern gilt und auf die es sich zu fokussieren gilt, weil da, ähm, auf diese Weise kriegen wir dann eigentlich die besten Ergebnisse tatsächlich. Also auch den Hebel wieder eher außerhalb der Kampagnen als innerhalb der Kampagnen, wie ich so ein bisschen raus höre. Ähm, Positionierung, Branding habe ich auch, äh, rausgehört, äh, das Thema. Genau, das ist auch ein wichtiger Punkt. Also ich stelle das auch immer fest bei Kunden, die reinkommen, dass sie halt mit Webseiten aufbauen oder reinkommen, wo man nicht klar sieht, was verkaufen die erstmal und zweitens, ähm, wo wollen die hin auch. Ne, also das sieht man dann doch sehr häufig, dass die Positionierung da sehr unausgeklügelt ist und man sieht halt häufig, dass sie dann auch langfristig daran scheitern. Das ist dann so dieser typische, wir nennen ihn ganz gerne den Imbiss-International-Effekt. Also ein Imbiss, der eine China-Fahnen-Anbi-- einen Döner anbi-, der eigentlich so ziemlich alles anbietet, bietet so ziemlich eigentlich gar nichts an. Oder man nimmt ihn nicht so als Experten halt wahr. Und, ähm, man merkt halt, dass dann eher das Spitze langfristig, auch meine Beobachtung, dann doch besser zum Ziel führt, auch beim Seher. Also, dass jetzt hier nicht nur, ne, wir hatten es ja eingangs erwähnt, die eine Kampagne erzielt, sondern das ganze große Bild. Genau, genau. Okay, ähm, was würdest du sagen, Zukunft? Ja, genau, hast du gesagt. Äh, entsprechend Consulting, also strategische Ansatz sind denn so auch, ich sag mal so, sind denn auch so andere Themen? Also wir haben jetzt hier Google Ads immer so ein bisschen gesehen. Ähm, wir haben Chrome auch ein bisschen gesehen. Gibt es da noch weitere Ausläufer hinsichtlich, äh, was wir noch machen können? Ähm, weiß nicht, Wettbewerbsanalyse wird auch ein großer Faktor sein. Weiß nicht, wie geht ihr da vor? Vielleicht auch bei euch im Team? Hmm, also grundsätzlich machen auf jeden Fall immer Benchmarks Sinn. Ne, was macht der Wettbewerb gerade? Es ist immer wichtig, einfach das auch mal abzuklopfen, wie die gerade so dastehen und womit man wirklich noch mal einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb wirklich erhaschen kann. Das ist auch noch mal eine sehr wichtige Sache, noch mal zu schauen, okay, was schreiben die so für Texte, wie gehen die so vor und welche Position haben die auch? Ne, bei manchen Wettbewerber, die haben einfach eine viel bessere Brand als man selbst oder der Kunde von einem. Und, ähm, dementsprechend können die sich auch einen viel höheren, äh, äh, Neukundenakquisepreis leisten, als jetzt vielleicht der eigene Kunde kann. Genau. Also deswegen Wettbewerbsanalysen sehr, sehr wichtig und eben auch immer ein Auge darauf haben. Was nimmst du für Tools? Also similar web nehmen wir auf jeden Fall, um zu schauen, okay, wie ist denn die Zusammensetzung auch von den ganzen, ähm, ja, von den ganzen Traffic-Quellen vom Kunden und, ähm, wie geht der so an die ganze Sache ran? Ansonsten natürlich ganz normal und herkömmlich einfach mal den Wettbewerb googeln oder einfach mal die wichtigsten Keywords, oder die Keywords, die einem halt wichtig sind, googeln für den Kunden und schauen, okay, ähm, da tauchen ja die meisten, die besten Konkurrenten ja direkt auf oder die größten Marktteilnehmer. Und das ist eigentlich so, das, wie man da vorgehen kann. Ansonsten, ähm, ja genau. Okay, sehr gut. Genau, ähm, wir wären schon fast wirklich bei der, beim nächsten Punkt Internationalisierung. Wie geht ihr da konkret vor? Also viele Shops, die bei uns ankommen, die sind ja sehr dachlastig. Ja. Äh, nach wie vor. Ähm, wie geht ihr jetzt vor, wenn ihr sagt, okay, wir wollen jetzt den französischen Markt-- wie sagt man, Land verschieden einsetzbar. Wie geht ihr da konkret vor? Ja, wir haben ja das Glück, sage ich mal, dass wir, ähm, gerade sehr internationale Kompetenzen eben auch, äh, bei uns haben im Team, sage ich mal, sodass da wirklich auch, ähm, jetzt zum Beispiel Frankreich abgedeckt ist, diese französische Sprache, dass, ähm, wir wirklich ein Team haben, was wirklich darauf spezialisiert ist, auf Internationalisierung oder auf diese Länder, die auch kulturell kennt und die auch, ähm, ganz genau weiß, wie sie Sachen schreiben müssen. Eben, na also nicht jeder kann ja unbedingt Französisch oder Spanisch oder wie auch immer. Und das sind jetzt eigentlich so unser, ich sag mal so, unser kleiner Bonus, den wir haben, ähm, wenn wir über das Thema Internationalisierung reden. Ansonsten muss man natürlich erst mal gucken, wie, wie ist der Markt denn gerade so aufgebaut? Na, ähm, mal reinschauen, auch was macht da der Wettbewerb et cetera. Das sind eigentlich die ganz normalen Analyse-Vorgehensweisen. Okay, also ganz klassisch. Äh, genau, ähm, gibt es da so, ich sag mal, die Hauptländer, welche werden so in der Regel angegangen? Ne, weil ich gehe jetzt auch von ganz Deutschland aus. Tatsächlich, also, also, wir-- da ist natürlich auch Konzept dabei, welche internationalen Kompetenzen wir bei uns aufgebaut haben. Ne, also wirklich Frankreich ist, äh, sehr stark, auch von Google, von den ganzen Auswertungen, vom Pro-Kopf-Einkommen et cetera. Und auch vom Suchvolumen ist Frankreich immer ein sehr interessanter Markt. UK auch, ist aber ein Drittland, also wegen Zoll et cetera, ähm, jetzt nicht unbedingt, äh, zu empfehlen, aber ansonsten auch wirklich ist Polen im Kommen. Genau. Und, ähm, eben auch, was ich gerade gesagt habe, Spanien, das haben wir eigentlich auch noch. Ist eigentlich auch noch ein, ja, sehr starkes Land. Tatsächlich, ja.Ich habe es hier ganz im Hintergrund zu sehen, Microsoft-Logo. Ist relativ rudimentär für die meisten, vielleicht auch noch nicht so häufig genutzt. Wie sind da so deine Erfahrungen? Vielleicht hast du da einen Überblick, wie ist da die Entwicklung? Gibt es da vielleicht auch irgendwelche Punkte, die auf uns zukommen? Wir reden ja viel über Google. Microsoft ist da immer so ein bisschen eher so am Rand. Ja, also Microsoft hat auf jeden Fall, gewinnt auf jeden Fall am Marktanteilen, so wie wir das sehen und ist auf jeden Fall auch eine Kraft, mit der man rechnen muss. Also wirklich, ich weiß gar nicht, wie viel Prozent von Google das mittlerweile hat. Das wird auf jeden-Zehn und fünfzehn Prozent hatte ich mal irgendwie im deutschen Markt ungefähr mal. -Also ungefähr, also das machen wir gerne so, dass wir wirklich so zehn bis fünfzehn Prozent vom aktuellen Google Ads Band wirklich anwenden und sagen: „Okay, das ist eigentlich so das Niveau, was man erwarten kann. Wenn man sieht, okay, man hat schon gute Google-Ads-Kampagnen, aber dann natürlich auch unter den Shift zu schaffen zu Bing eben dann an der Stelle oder zu Microsoft Ads, wie es jetzt heißt. Genau. Okay, sehr gut. Okay, ich weiß gar nicht, was sagt die Zeit? Wir haben ja gar keine Zeit im Blick. Dreiundzwanzig. Okay, dann hätten wir vielleicht noch ein bisschen Platz für ein paar Fragen auf jeden Fall. So, genau. Was lässt sich daraus ableiten? Ganz grobe Mal Takeaways, die wir da mitnehmen können. Also Tracking, natürlich nach wie vor ein wichtiger Punkt. Ahhh Du hast ja vorgeschlagen, erst mal mit dem Cookie-Tracking starten und dann die anderen parallel aufbauen. Mhm Das ist schon mal der erste Punkt, den wir mal abhaken können. Genau. Also Hashtag beziehungsweise Punkt CTA, also das Maximum aus dem Klick rausholen, in die Klickoptimierung gehen, weil Klickkosten steigen nach wie vor, zwanzig Prozent hast du erwähnt gehabt. Genau. Kampagenformate werden granularer. Da empfiehlst du auch, sollte man jetzt mit der Performance Max starten oder doch noch warten? Man kann sie durchaus testen, aber man sollte vielleicht noch etwas warten. Okay, genau. Aber wenn man risikofreudig ist, gerne testen. Aber man kann ja auch wirklich einen Traffic-Split fahren und mal schauen, wie die performt einfach. Kann sein, dass die auch super läuft bei einem, aber muss man halt testen tatsächlich. Okay. Genau. Kennzahlen, kennen Sie Ihre Kennzahlen? Die Empfehlung kann ich nur jedem ans Herz legen: Gerne in die Prüfung gehen, sauber aufstellen, weil da mangelt es nach wie vor bei vielen Kunden, die reinkommen, bei denen, die ankommen, hoffentlich nicht mehr. Genau. Creatives, hattest du ja erwähnt, Bilder beziehungsweise alles inherent. Das heißt ja auch, Videos werden relevanter. Genau. Ähm Genau. Und alle Kanäle darüber hinaus nutzen. Wir hatten es ja kurz erwähnt, Microsoft jetzt vielleicht mal ausprobieren. Vielleicht ist das eine Alternative. Und das Thema Branding hattest du ja auch erwähnt, die Randthemen. Es sind nicht mehr die kleinen Themen, sondern es sind die Brand beziehungsweise auch Positionierungsthemen. Mhm Genau, sehr gut. Genau. Dann, wie Sie uns erreichen können. Wir sind über Social Media, Podcast, verschiedenster Natur abholbar. Ansonsten nehmen wir noch gerne Fragen auf. Wer noch Fragen hat, gerne her damit. Ähm Dann beantworten wir die auch gerne von hier von der Bühne aus. Nicht schüchtern sein. Gerne her damit. Ja, gerne hier vorne. Ja. War jetzt sehr viel dabei von dem ............................ Habt ihr schon eine Ertrauen gemacht mit den Ganzen Konversationskollegen? Ja, wir testen es gerade, aber man muss sagen, es soll ja auch eine gewisse Modellierung stattfinden. Aber wir sehen da gerade eigentlich nur, dass sie genauso groß sind wie das eigentliche Tracking tatsächlich. Wir sehen da gerade keine Parallele. Wir haben es nämlich so aufgebaut, dass wir wirklich beides mal parallel laufen lassen haben und also wirklich noch mal ein Extra-Conversion-Tracking. Aber wir sehen da gerade noch zumindest keinen Unterschied und wir haben es jetzt schon, ich glaube, zwei Monate testen wir das jetzt schon und lassen es gerade laufen. Genau. Okay. Da war noch eine Frage, ne? Ja, wie seht ihr das mit dem Kampagnen-Setup? Ich habe jetzt Performance Max in allen von unseren Konten auch umgesetzt, in dem wir dann aber nichts anderes, was ich gesehen habe, auch. Ja, so das haben wir auch gefressen erfüllt. Habt ihr dann trotzdem auch noch jetzt einen Search Preis? Genau. Oder für die Target Impression oder das ganze Malus, der da vielfach search ist, tatsächlich? Also du kannst eigentlich alles so machen wie bisher, ähm weil, wie gesagt, die spezialen Kampagnen, das heißt, wenn du jetzt YouTube et cetera search hast, die werden gegenüber der Performance Max präferiert. Das bedeutet, wenn du eine Search-Kampagne hast, dann kommt alles ganz normal in Search rein. Ähm Ja, haben wir auch getestet. Ahhh Da ist auf jeden Fall das, was ich dir mitgeben kann. Du kannst ganz normal alles aufbauen, also nicht auf die Performance Max verlassen, ahhhm weil die macht auch bei Search manchmal sehr interessante, ahhh ich sage mal, Zusammenstellung, was wir gesehen haben. Und ansonsten, wenn du da mit der Brand noch arbeitest, dann kann ich dir empfehlen, dann muss man das über den Support machen, dann kann man die Keywords teilweise ausschließen lassen, ne? Und dieses Feature soll aber auch reinkommen, soweit ich das von Google weiß. Genau. Das ist auch wirklich im Interface einfach du hinterlegen kannst. Genau. Okay, vielleicht noch eine Frage, wenn noch jemand eine Frage hat. Ansonsten, wir hatten noch per Slido eine Frage, aber Florian, du hast sie indirekt auch schon beantwortet: Soll man auf Performance Max jetzt schon umstellen? Soll man es parallel laufen lassen? Du hattest gerade schon, glaube ich, darauf Stellung bezogen, aber vielleicht magst du darauf noch mal eingehen. Ja, grundsätzlich kann man das machen, wenn man so ein bisschen risikofreudiger ist. Man kann ja auch den Traffic oder den Traffic-Split wählen im Google Ads Interface. Und wenn man jetzt sagt: „Ich möchte jetzt noch mal gucken, vielleicht geht da doch noch mal was, weil wir haben auch gute Erfahrungen tatsächlich mit. Es ist immer so ein Coin-Flip eigentlich, was da passiert. Also ruhig mal testen, wirklich mal zehn, zwanzig Prozent vom Traffic über die Performance Max laufen lassen und dann kann man mal schauen, was bringen die Ergebnisse eigentlich? Das ist eigentlich so das Beste immer im Online-Marketing: Testen. Ja, sehr gut. Ja, dann vielen Dank euch beiden. Schön. Vielen Dank, Florian.

Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.

Im Video erwähnt

Tools & Agenturen aus diesem Talk — direkt im OMKI-Verzeichnis ansehen.

Beschreibung

Das Google Ads Universum ist im stetigen Wandel. Neben neuen Kampagnenformaten und Anzeigetypen, schreitet die Automatisierung im Ads Konto immer weiter voran. Und auch der Abschied von Drittanbieter Cookies erfordert innovative Lösungen von Advertisern. Smarketer zeigt dir die größten Trend-Themen für Google Ads im Jahr 2022 und praktische Tipps, wie du auf die Neuerungen reagieren solltest.

Themen in diesem Video

  • Smarketer

Dieses Video teilen

Mehr von Smarketer