Willkommen zurück zu Omkb Kickoff Edition zweitausendvierundzwanzig, presented by Sitecore. Sehr, sehr cool, dass ihr so zahlreich heute mit dazuschaltet und jetzt auch bei dem nächsten, bei der nächsten Session mit dabei seid. Weiter geht es nämlich mit dem, mit dem Titel „Von Likes zu Sales, wie Paid und Organic Social Media Marketing wirklich funktioniert". Mit dabei haben wir Daniel und René von AdsLab. Daniel, auch ein alter Bekannter des Hauses OMKB, war sowohl physisch auf der OMKB in Berlin als auch virtuell immer mal wieder mit am Start und hat immer, ja, immer sehr gute Slides und sehr gute Insights mit am-- mit dabei gehabt. Deswegen freuen wir uns auch heute hier bei der Kickoff Edition begrüßen zu dürfen. Daniel ist Social-Media-Marketer der ersten Stunde, das kann man so sagen, und war maßgeblich am Aufbau der Facebook-Communities und dem Aufbau der globalen Social-Media-Präsenz von MyDeals und den Urlaubspiraten verantwortlich, ne. Also sind ja durchaus bekannte Nummern, ähm, da draußen. Da war er mit am Ball. Anschließend war er Senior Marketing Manager bei Eventbrite, wo er das Performance Marketing leitete, mit dem Ziel, Veranstalter von der Plattform zu überzeugen. Er spricht regelmäßig, nicht nur bei uns, zu Marketing-Trends in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, TikTok und Co. Und in seiner Freizeit widmet er sich seiner jungen Familie oder seinen zwei Hunden oder auch beidem. (lacht) René ist auch heute mit dabei als, als Co-Speaker, die beiden im Duo. Er ist Marketing Manager bei AdsLab, seit zweitausendachtzehn im Online-Marketing tätig und hat umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen wie Instagram und Content-Marketing, Digital Products sowie Conversion-Optimierung. AdsLab als Agentur wurde zweitausendzwanzig gegründet, hat den Hauptsitz in Berlin, ist eine Social-First-Agency mit dem Ziel, durch laute und schlaue Werbeanzeigen die Business-Ziele ihrer Kunden zu erreichen. Spezialgebiete Marketing, Social Media Advertising und Media Buying. Und ich bin mir sehr, sehr sicher, dass, ähm, René und Daniel gleich einige coole Beispiele auch auf ihren Slides dabei haben, was so aus dem Hause AdsLab da immer mal wieder an kreativem Output, ähm, kommt. So, ihr zwei, herzlich willkommen zum OMKB-Kickoff. Seid ihr gut ins neue Jahr gestartet? Danke. Ja, und selber? (lacht) Ich habe übrigens jetzt- -auch nicht nur zwei, zwei Hunde, sondern ich habe jetzt auch zwei Schildkröten. Das kommt neu dazu. Zwei Schildkröten? Zwei Schildkröten, zwei Hunde und wie viele Kinder? Zwei. Ja. Hier sind sehr viele, sehr viele Mitbewohner jetzt zu Hause. Klingt gut. Kannst du ja auch noch erweitern. Also so 'n, so 'nen kleinen Zoo kann man ja durchaus immer mal wieder upgraden. Ähm, klingt auf jeden Fall sehr, sehr gut. (lacht) Klasse. Ja, ihr zwei, ich würde euch beiden auch noch mal so als einen der letzten wünschen... Ich mache das heute noch das eine oder andere Mal, ein frohes neues Jahr und ich hoffe, ihr seid richtig gut hereingekommen. Aber dann ab nächster Woche stelle ich das, äh, frohe neuen Wünsche dann auch ein. So, ähm, ich hab's gerade schon gesagt, von Likes zu Sales, wie Paid und Organic Social Media Marketing wirklich funktioniert, würde ich sagen, ähm, the Stage is yours und dann lass uns doch gleich zu Q&A wieder hier treffen im Stream. Perfekt, machen wir so. Dann... Bis gleich. Ich freue mich. Ähm, wir können jetzt nämlich loslegen mit unserem Thema „Likes zu Sales, Organic und Paid Social Media zwanzig vierundzwanzig". Wie mutige Unternehmen starke Marken aufbauen über Social Media und ihre Performance steigern, indem sie konventionelle Denkmuster hinter sich lassen. Ich habe mal folgende Agenda mitgebracht, wo wir heute drüber sprechen wollen. Das ist zum einen, warum Social Media zwanzig vierundzwanzig überhaupt unverzichtbar für wirklich jedes Unternehmen ist, weil wir immer wieder die Frage gestellt bekommen, geht das auch für die Branche? Geht das auch für B2B? Ähm, für alle ist Social Media unverzichtbar. Da gibt's keine Ausnahme. Für jeden macht das auf jeden Fall Sinn. Wie mutige Unternehmen konventionelle Denkmuster überwunden haben, Kundenbedürfnisse verstehen und dadurch Umsatz generieren. Auch ein sehr kleiner Deep Dive, äh, wo wir dann später reinspringen und die Kraft der Kombination aus Social-Media-Marketing und Werbeanzeigen, also genau wie Organic und Paid zusammenarbeiten, das erfahren wir jetzt in diesen, in dieser Deep-Dive-Session. Genau, wir starten mit, warum jedes Unternehmen Social Media braucht, Organic und Paid, innerhalb von zehn Slides. Social Media allgemein bedeutet einfach Aufmerksamkeit, Awareness für eine Marke. Das bedeutet, mit jedem Post, den wir online veröffentlichen, haben wir eigentlich das klassische Push-Marketing, dass man in den Kopf des Kunden hineinkommt und vielleicht eine Nachfrage schafft, ähm, für die es überhaupt noch gar kein Produktbewusstsein, noch gar kein Problembewusstsein gab. Das heißt, ich erfahre von einem Produkt, das mein Problem löst, über Social Media, weil es mir in den Feed einfach reingespült wird und dadurch habe ich dann halt eben diese Nachfrage, die ich erzeugen kann. Und ein sehr, sehr passendes Zitat, was wir da mitgebracht haben, ist von Vilma Nunez. Ähm, die hat gesagt: „If they don't see you, they won't buy from you." Ganz klassisch einfach, wenn man in Social Media nicht sichtbar ist, dann existiert man quasi nicht für diese potenziellen Kunden und dadurch, ja, hat man dann eben einen entscheidenden Nachteil gegenüber Wettbewerbern, die auf Social Media aktiv sind und vielleicht, ähm, mal den mutigen Schritt wagen und sich an TikTok ran trauen oder an Instagram ran trauen, an Kurzvideos ran trauen und damit halt eben auch, ja, Brand Building betreiben. Und was halt eben der, der extreme Vorteil ist, ist, dass man... Früher in der Vergangenheit musste man Google Ads schalten, man musste TV Spots schalten, man musste irgendwo in 'nem Zeitungsartikel, ähm, gesponsert werden. Das hat alles wahnsinnig viel Geld gekostet. Kostet's heute immer noch. Man muss immer noch dafür bezahlen. Und das Problem ist, Social Media ist auf der anderen Seite komplett kostenlos. Man kann auf TikTok, auf LinkedIn, auf YouTube Shorts oder YouTube allgemein, Pinterest, Instagram, überall kann man aktiv sein. Man kann dort seine Videos posten und das kostet nichts. Keinen einzigen Cent. Natürlich kostet es Geld, ähm, natürlich kostet es Zeit, die man investieren muss, aber man hat halt immer die Wahl, ähm, quasi for Free in einem Medium hunderttausende Leute zu erreichen und das sollte man als Potenzial auf jeden Fall verstanden haben als Unternehmen in zwanzig vierundzwanzig, dass man da kostenlos Reichweite generieren kann. Der schlaue Gary Vaynerchuk hat gesagt, "Most people don't produce enough content for how big the opportunity is for free attention". Das heißt, es gibt immer noch sehr viele Unternehmen, die sich da auch extrem zurückhalten, vielleicht mal einen Post pro Woche machen oder mal zwei, obwohl sie so ein krasses Potenzial haben, riesige Reichweiten zu generieren. Und was jetzt quasi auch immer die Frage ist, ist es nicht schon zu spät, mit Social Media anzufangen oder, ähm, beispielsweise auch mit Reels auf den Reels-Trend aufzuspringen, auf TikTok-Trends aufzuspringen? Ich habe hier mal eine sehr, sehr spannende Statistik mitgebracht, und zwar, wie viele der-- wie viel Prozent der geteilten Posts auf Instagram zum einen Foto-Posts sind, zum anderen Karussell-Posts und Kurzvideos, weil wenn wir Instagram öffnen, gefühlt alles ist voll mit Kurzvideos. Aber wie ist die Verteilung jetzt gerade aktuell, ähm, tatsächlich? Also was, was macht am meisten Content aus? Das Witzige ist, zweiundsiebzig Prozent der geteilten Posts sind immer noch Fotos, ganz normale einzelne Fotos, die veröffentlicht werden. Und das ist halt ein sehr, sehr überraschender Fakt, denn wenn man jetzt sich das weitere anschaut, nur vierzehn Prozent sind Karussell-Posts und nur vier Prozent sind Kurzvideos. Aber Instagram pusht diese vier Prozent so stark, dass halt einfach dadurch, ja, das einfach erscheint, als würde jeder heutzutage Kurzvideos machen. Und wenn man jetzt eben noch aufspringt, dann ist man noch nicht mal in den-- oder bei den ersten zehn Prozent. Das bedeutet einfach, es ist so extrem wichtig, auf Social Media, auf Organic zu setzen und ja, einfach auch Kurzvideos zu produzieren, um damit die Reichweiten zu erzielen. Denn Instagram und speziell andere Plattformen wie TikTok, die setzen halt eben darauf, diese Videos dann auch an so viele Nutzer wie möglich auszusteuern, wenn es halt eben guter Content ist. Das heißt, es ist auf gar keinen Fall, äh, zu spät, jetzt noch einzusteigen. Es gibt nämlich auch wahnsinnig viele Unternehmen und Start-ups, die jetzt gerade erst durch diesen Boom, äh, davon profitiert haben, Lazy Heroes, Holy Energy, Try Moin, ähm, Stanley Cup, die über Social Media Organic gewachsen sind, ähm, Underdogs oder Spaces zum Beispiel auch. Also es ist alles sehr, sehr junge Marken, die es halt einfach durch Social Media geschafft haben, einen riesigen Hype zu erzeugen und die Produkte dann eben nachher langfristig aufzubauen. Und was man jetzt auch immer sagen kann, ist natürlich die Aussage, Social Media ist doch nur bla, bla, bla, irgendwelche Boomer-Ausreden und Aussagen, warum man nicht auf Social Media setzen sollte. Aber eigentlich sollte man genau das Gegenteil tun, denn Social Media wird sehr, sehr viel wichtiger in Zukunft. Da komme ich gleich zu. Aber ich habe hier mal so eine kleine Gegenüberstellung gemacht, was zum Beispiel an Funktionen, die nicht nur Social-Media-Apps, sondern auch der Onlineshop, Google, Website, WhatsApp, alles Mögliche, auch von Instagram selber abgedeckt werden kann, auch von TikTok teilweise. Und das zeigt halt eben, da gehen die Plattformen noch viel stärker auch in Nicht-Social-Media-Bereiche. Und dazu habe ich mal eine kleine Statistik mitgebracht. Wenn wir uns die mal ganz genau anschauen, dann sehen wir hier, dass die, ähm, quasi die jüngere Zielgruppe oder die jüngeren Nutzer auf jeden Fall viel häufiger über soziale Netzwerke nach Informationen suchen, nach Produkten beispielsweise, wenn's um, um Shopping-Möglichkeiten gibt, ähm, geht, dass sie dann halt eben nicht mehr einfach 'ne Google-Suche machen oder direkt bei Amazon gucken, sondern die schauen erst mal bei TikTok oder bei Instagram sich, ja, Produktvideos dazu an oder auf, äh, dem Brand Account schauen die erst mal vorbei und gucken sich erst mal so 'n Produkt an. Weil's natürlich auch viel, viel einfacher ist, dadurch, dass sie sowieso schon in der TikTok-App sind und dann gar nicht mehr irgendwo erst mal in den Browser gehen müssen, um dann zu recherchieren, sondern es ist halt alles auf einer Plattform. Das bedeutet, das ist so 'n langfristiger Trend, dass die junge Generation jetzt halt einfach viel, viel stärker über Social Media sucht. Und auch da ist es wichtig, einfach 'n Profil zu haben, um gefunden zu werden, weil das halt eben wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch stärker zunehmen wird, so wie man's hier auch eben auf der, ähm, Slide sehen kann. Und dann noch 'ne zweite sehr, sehr interessante Statistik. Das ist die Top-Website oder Top-Websites, die, äh, Websites und Apps, die genutzt werden von Menschen in der Altersgruppe zwischen sechzehn und vierundsechzig. Also ein sehr breites Spektrum. Was man da halt eben sehr gut sehen kann, Social Networks ist schon auf Nummer zwei. Also eigentlich jeder, ähm, ist in irgendeiner Form bei Facebook angemeldet, bei TikTok, bei Instagram und diese Leute können dort erreicht werden. Was jetzt spannend ist, ist, dass auch Chat- und Messaging-Apps natürlich sehr häufig genutzt werden. Das heißt, WhatsApp hat wahrscheinlich, ja, sechsundneunzig Prozent haben, haben das, ähm, im letzten Monat genutzt. Jeder von uns hat so eine App auf dem Smartphone installiert. Ähm, dann Suchmaschinen beispielsweise auch Shopping-Möglichkeiten, Maps und Parking, E-Mail, Musik und so weiter. Also es-- die typischen Sachen, die jeder von uns aufm Handy hat. Und das Interessante ist, dass sowohl TikTok als auch Instagram genau in diese Bereiche auch mit reingehen wollen. Das heißt, Instagram versucht jetzt mehr dieses Chat-Feature auszubauen mit Broadcast-Channels, mit eigenen, ähm, DM-Filtermöglichkeiten, geht da rein, geht auch in den Bereich Suchmaschine natürlich viel stärker rein. TikTok-SEO, TikTok, äh, und, und Instagram-SEO sind 'n sehr großes Thema. Ähm TikTok kooperiert mit ähm Musikplattformen, da quasi direkt die Musik abspielen zu lassen. Wird ein immer größerer Konkurrent von Spotify oder von Eventim. Also ganz, ganz viele interessante Sachen. Das heißt, ja, man kennt es eigentlich aus China. Da heißt diese Riesen-Super-App nämlich WeChat, wo man genau diese ganzen Sachen, die ich euch gerade gezeigt habe, ja, einfach über eine App abwickeln kann. Ein sehr, sehr spannender äh Ansatz, dass aus meiner Sicht die Social Apps wie Instagram oder TikTok in der Zukunft auch noch na-- ähm viel mehr Nachfrage und Einfluss haben werden und nicht einfach nur wie Facebook vielleicht ein bisschen äh bei der jungen Zielgruppe in Vergessenheit geraten. Das heißt, da so eine Art Super-App, die wahrscheinlich dann später noch mehr Potenzial haben wird. Und jetzt haben wir als Marke die Möglichkeit, uns zu entscheiden. Wir können entweder diese Apps nutzen und richtig geilen Content posten, also geniale Werbung für unser Produkt machen oder wir gehen den dunklen Pfad und hauen einfach nur Werbeplattitüde nach Plattitüde raus. Also Seitenbacher, Bergsteiger-Müsli, das kannte Daniel nicht mal, aber ich bin davon irgendwie gebrandmarkt. Carglass repariert, Carglass tauscht aus. Und jetzt denkt man sich, ja, okay, das ist eigentlich eine leichte Entscheidung. Natürlich gehe ich nach links, aber die meisten Unternehmen gehen trotzdem nach rechts, weil sie halt einfach versuchen, ja ihr Produkt an den Mann zu bekommen und so hart wie möglich zu verkaufen. Und deswegen, ja, möchte ich gleich einmal zeigen, warum das eigentlich gar nicht so einfach ist für Unternehmen, auf Social Media wirklich erfolgreich zu sein und dafür habe ich drei Gründe mitgebracht, warum Unternehmen an Social Media scheitern. Der erste Fehler, ich hab's grad angesprochen, die versuchen häufiger zu verkaufen, als dass sie tatsächlich einen Mehrwert für den Nutzer, ähm für den Follower versuchen ähm zu realisieren und deswegen, ja, scheitern die meisten. Und was ich als richtig cooles Beispiel mal mitgebracht habe, ist die Geschichte von Google. Google ist ähm 1998 an den Markt gekommen und da gab es schon einundzwanzig andere Suchmaschinen. Da gab's zum Beispiel so was wie Yahoo, Lycos und paar, paar deutsche Anbieter auch und die haben alle das Gleiche gemacht. Das heißt, hätte Google da einfach gesagt, ich mach-- wir, wir machen genau das Gleiche, dann hätten sie es wahrscheinlich sehr, sehr schwer gehabt. Aber was Google halt eben gemacht hat, man sieht's hier, das ist quasi die Homepage. Ähm wenn man die aufgerufen hat, dann war erst mal alles voll mit Werbung. Dadurch haben sich diese Suchmaschinen finanziert und das hat aber auch dazu geführt, dass halt einfach die Seiten extrem lange geladen haben, damals äh 1998. Und Google hat's ja eben, wie, wie gezeigt, ganz, ganz einfach gemacht, dass sie erst mal diese Suchleiste nur gezeigt haben und dadurch viel, viel schneller waren als die komplette Konkurrenz und damit halt auch eben viel, viel beliebter waren. Und das hat nachher dazu geführt, dass Google das quasi als DNA implementiert hat, dass sie zuerst Mehrwert for free rausgeben und dass sie dann halt erst schauen, wenn sie überhaupt einen relevanten Marktanteil erreicht haben, dass sie dann erst versuchen, das Ganze zu monetarisieren. Die wären viel, viel langsamer gewachsen oder vielleicht sogar in der, in der Bedeutungslosigkeit wieder verschwunden, wenn sie gleich versucht hätten, von Anfang an das Ganze zu monetarisieren. Und der Alex Hormozy hat dazu einen schönen Spruch gehabt, und zwar, "Give, give, give, give, give, give until they ask." Also dass halt einfach die Nutzer so äh treu dem Produkt oder der, der Dienstleistung bleiben, dass sie nachher schon ja einfach Fans dieser Marke sind oder ein Produkt oder eine Dienstleistung so häufig nutzen, dass sie dann halt auch eben sofort bereit sind, dafür Geld zu zahlen, weil sie halt einfach davon so überzeugt sind. Und was Google jetzt gemacht hat oder was, was quasi das Ergebnis ist jetzt von der heutigen Betrachtungsweise, fünfundneunzig Prozent Marktanteil bei Mobile und Tablet und vierundachtzig Prozent bei Desktop suchen und das, ja, während die Wettbewerber, die ich jetzt gerade gezeigt habe, eigentlich schon in der, äh Bedeutungslosigkeit verschwunden sind, die konnten halt einfach gar nicht mithalten. Der zweite Fehler, den ich nun mal zeigen möchte, ist, Social Media als Imagepolitur zu nutzen. Funktioniert auch sehr, sehr schlecht. Das heißt, was ich mit Imagepolitur meine, ist einfach immer nur die ganzen positiven Eigenschaften von einem Produkt hervorzuheben. Am besten nur Fünf-Sterne-Bewertungen zeigen. Alles andere, wo so leicht Kritik ist, eher rauslassen, alles versuchen perfekt zu machen, perfekt darzustellen, beim kleinsten Hate schon zu überlegen: „Ah, ah, sollen wir den Post löschen, wenn da mal, mal ein kritischer Kommentar mit dabei ist, weil man damit irgendwie dann nicht umgehen kann, oder auf Kritik einfach auch gar nicht einzugehen. Also wenn's 'n Shitstorm gibt, einfach sich dazu gar nicht zu äußern oder auch negative Kommentare durch irgendwelche Wortfilter, ähm, dann einfach komplett zu verbergen, die Kommentarfunktion auszustellen und quasi einfach nur in den leeren Raum reinzu-- äh reinzuposten. Und das ist 'n richtig krasser Kontrast zu der Marke, die ich sehr, sehr äh cool finde als Beispiel, und zwar Liquid Death. Liquid Death macht Wasser (schmunzelt) in Dosen und die haben das Ganze so gebrandet, dass es ja, sehr, sehr cool aussieht. Also es ist einfach ganz normales Leitungswasser oder mit, äh, mit Sprudel und die haben's halt so gebrandet, dass es halt viel, viel cooler aussieht und 'n richtig, ja, starkes Branding hat. Und Liquid Death hat es eigentlich komplett durchgespielt, wie man mit Hate umgeht. Die haben dann zum Beispiel einen Kommentar bekommen unter ihrem Video, dass ein Nutzer lieber den Schweiß von einem fetten Typen ablecken würde, als äh-- oder von einem verschwitzen, fetten Typen ablecken würden, als dass sie dieses Wasser trinken würden. Und Liquid Death hat das genommen, also diesen Kommentar genommen und daraus einfach einen Taste Test gemacht. Richtig cool. Haben dann einfach einen Mann eingeladen und äh dann quasi A und B wie man es hier sieht, einfach mal auf den Tisch eine Dose gestellt und dann haben tatsächlich zehn, fünfzehn Probanden mal diesen Schweiß von dem dicken Typen abgeleckt und dann wurden sie gefragt: „Hey, was würdest du jetzt lieber machen? Würdest du eher das Getränk trinken oder ist der Schweiß besser?" Und das war, hat einfach für einen viralen Hit gesorgt, weil zum einen schon die Aufmerksamkeit durch diesen Kommentar extrem hoch war, dann halt durch dieses unkonventionelle Experiment. Und dann, als sie das Ganze geteilt haben, also die ähm Reaktion darauf, dann ist Folgendes passiert: Alle Leute haben es gefeiert, (lacht leise) also dass äh dass sie gesagt haben: „Hey, ich würde lieber von dem Six Pack von Ryan Gosling äh das das Wasser trinken, in der Hoffnung, dass das halt das nächste Experiment ist. Äh Marketing needs a race, auch immer ein sehr guter Indikator dafür, ob tatsächlich das Marketing gut ist. Und äh als letzten Kommentar auch so was wie: „Hey, man kann ja nicht mal einen Hate-Kommentar machen und die machen dich damit fertig. Und das hat halt dazu geführt, dass Liquid Death komplett durch die Decke gegangen ist in den letzten Jahren von drei Millionen auf hundertdreißig Millionen Umsatz im Jahr. Also ein richtig perfektes Beispiel dafür, dass man sich vor Hate-Kommentaren oder vor allen möglichen negativen Sachen nicht verstecken sollte, sondern dass man dadurch ja, das mit einem witzigen Twist einfach verarbeiten kann und da ein richtig großes Potenzial hat. Der letzte Punkt, über den ich sprechen möchte, ist Paralyse durch Analyse. Ich liebe diesen diesen Begriff, denn ähm das machen auch sehr viele, vor allem große Unternehmen, die noch ein bisschen konventioneller in diesen ganzen Social-Media-Bereich rangehen. Und da passiert nämlich immer folgendes: Man hat eine Idee und man pitcht die Idee und dann wird erst mal an diesem Skript beispielsweise herumgedoktort, weil das kann man so nicht sagen und das ist ein bisschen schwierig. Und können wir da vielleicht Branding-mäßig nicht noch das Logo mit ah reinmachen und unsere Schrift oben drauf packen, damit das ja damit halt man sofort versteht, dass das ah von uns ist. Ähm komplexe User Flows auch ein wichtiges Thema. Also dass Leute dann halt eben denken: „Okay, die haben jetzt diese Story gesehen, dann müssen wir hier dieses Real posten und dann kommen sie von da in unseren in unsere Bio und gehen auf den Link und so was. Funktioniert in der Regel gar nicht, dadurch dass halt ja, ein Reel beispielsweise zwei Wochen später erst jemandem angezeigt wird. Das heißt, man muss ähm ja diese verkopften Strategien ein bisschen zurückstellen, weil es halt einfach keinen Sinn macht. Genau das Gleiche, wie die perfekte Uhrzeit herausfinden zu wollen oder die perfekte Caption mit den perfekten Hashtags. Und da scheitern halt eben die meisten Leute dran oder die meisten Unternehmen dran, weil sie versuchen, eine Idee so lange zu schleifen, bis sie perfekt ist und nachher funktioniert sie dann halt eben komplett oder überhaupt nicht, ähm weil halt eben ja dann kein weil es nicht aneckt, beispielsweise weil es halt keine Emotion auslöst, weil es halt einfach nur ein Marketingpost ist. „Hey, unser Produkt ist ganz, ganz toll. Kauf das bitte. Und deswegen sollte man sich immer überlegen: „Hey, können wir nicht einfach zwanzig Posts mit vermeintlich unperfekten Skripten einfach mal nehmen und testen und schauen, was davon funktioniert, was funktioniert nicht? Im Vergleich dazu ein perfektes, einen perfekten Post zu teilen. Und das ist halt eben auch das, was Gary Vaynerchuk gesagt hat. Wir machen viel zu wenig dadurch, dass wir uns ja, einfach nicht trauen, diesen Content dann zu veröffentlichen. Was man jetzt halt eben machen kann, ist, dass man ja, einfach verschiedene Dinge am Content testet, also verschiedene Content-Säulen erst mal festlegt, die man testen möchte, verschiedene Content-Formate. Das bedeutet ähm, beispielsweise Social Proof mit reinzubringen ähm oder halt eben andere Formate. Call to Actions kann man testen. Sollten die Leute eher kommentieren, sollten sie einen Beitrag weiterleiten, Content-Arten auch auszutesten. Also sollte man jetzt einfach mal Karussell-Posts testen gegen Reels? Könnte Video Hooks testen? Also die gleiche Idee, der gleiche Inhalt mit dem gleichen Tipp, aber mit einem anderen Aufhänger, wie das Video startet, kann ganz, ganz anders funktionieren, wenn halt eben die Hook nicht langweilig ist, sondern halt das einhält, was es verspricht, aber halt auch eben interessant ist. Und genau das Gleiche auch mit Videolängen. Das bedeutet halt einfach, dass man ja gucken kann: Ist ein Zehn-Sekunden-Video besser? Ist ein Dreißig-Sekunden-Video besser? Was kommt gut an bei der Zielgruppe? Und was müssen wir weiterhin testen? Ähm was müssen wir vielleicht optimieren? Ein Hack, den man auch nehmen kann, um Content zu testen, ist ähm die Funktion auch im Feed teilen. Wenn man das deaktiviert, dann ähm postet man quasi nicht für seine eigenen Follower, sondern postet das Ganze einfach nur in den Reels-Tab. Und das funktioniert auch sehr, sehr gut. Teilweise werden dann die Videos sehr oder neuen Leuten ausgespielt und dadurch kann man auch noch mal dann quasi verschiedene Hooks gegeneinander testen. Genau. Und jetzt hat man natürlich dann auch so eine Art kleine Überprüfung, was man machen kann. Äh wenn jetzt zum Beispiel man wenig Likes bekommt, dann ist vielleicht die Idee nicht die allerbeste gewesen. Wenn man wenig Kommentare bekommt, dass man dann wahrscheinlich keine Emotionen ausgelöst hat. Wenn ich jetzt einfach ein Foto hier von dem Kaffee auf dem Tisch teile, dann hat man nicht das Bedürfnis, einfach da da zu kommentieren, wie wie toll das ist. Es muss halt was in den Leuten auslösen und eine Emotion dann halt eben äh ja berühren. Und dann so was wie durchschnittliche Views. Wenn man einfach eine schwache Hook hat, dann springen die meisten Leute schon am Anfang ab und dann äh bekommt man auch nicht so viel Reichweite. Wenig Shares heißt, dass man einfach nicht relatable ist, dass man das nicht an andere Personen weiterleiten möchte und weniger Speicherung heißen weniger Mehrwert. Also das heißt, man muss halt eben schauen, was das Ziel ist. Und wenn man viele Speicherungen erreichen möchte mit einem Educational Post, dann sollte man auf jeden Fall da gucken, habe ich da wirklich einen Mehrwert geliefert? Kann man sich das so merken oder muss man sich das abspeichern? Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Und wir haben jetzt gerade noch ein sehr schönes Zitat rausgesucht, und zwar: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das kennt wahrscheinlich jeder. Und meistens ist es ja so, dass der Marketingmanager dann noch mal drauf guckt vor der Veröffentlichung und dann einfach sagt: „Nein, machen wir so nicht. Das finde ich nicht gut, weil sie es teilweise auch gar nicht verstehen, was der TikTok-Content ist, weil es halt mal sehr schnell in Trends dann funktioniert und man da schnell, wenn man jetzt nicht beteiligt ist am Social-Media-Marketing als übergeordneter Marketingmanager, dass man es dann halt einfach nicht versteht und dann einfach sagt: „Nein, wollen wir nicht. Und das ist halt extrem wichtig, dass man darauf achtet, der Content muss nicht dem Marketingmanager gefallen, sondern der Zielgruppe. Der Content muss der Zielgruppe gefallen, nicht dem Marketingmanager. Und wer das zum Beispiel sehr, sehr gut umsetzt, ist folgende Marke auf TikTok, und zwar Ever. Die teilen nämlich das Ganze auch so ungefiltert und so spontan, dass es halt eben extrem authentisch ist und man dadurch das Gefühl hat, man ist mittendrin in diesem Content. Zum Beispiel meine Chefin hat gesagt: „Post auf TikTok, was du willst. Deshalb klettere ich jetzt ungesichert diesen Felsen hoch. Kauf unsere Backpacks, die sind gut. Einfach, was in jeder Feedback-Schleife sonst gescheitert wäre, haben die einfach ausprobiert und damit 50.000 Views erreicht. In den Kommentaren gab es so viele Leute, die dann kommentiert haben: „Hey, ihr habt so ein witziges Marketing, macht ihr richtig gut. Sehr sympathisch. Ich kaufe euren Rucksack. Ich habe schon alle Rucksäcke und so weiter. Die bauen sich halt einfach eine Community auf, dadurch dass sie halt einfach so authentisch sind. Genau. Und jetzt haben wir noch die Frage: Wie kann ich dann Organic und Paid nutzen, Umsatz zu generieren? Und da kommt gleich Daniel ins Spiel und der sagt uns nämlich gleich, wie Instagram sich verändern wird, wenn man bald keine Ads mehr schalten kann. Und deswegen gebe ich gleich weiter an Daniel. Vorher gehen wir noch mal ganz kurz rein in die Aussage von Alex Homosi, der gesagt hat: „Der Business that provides the most value wins. Das ist eben auch noch mal ein wichtiger Punkt, dass man versucht zu schauen, was machen die Wettbewerber und wie kann ich noch mehr Mehrwert liefern, halt einfach Leads zu generieren. Und das Witzige ist, dass man das Ganze so aufbauen kann. Zum einen, wenn man jetzt Leute erreichen möchte, die einen noch gar nicht kennen, dann machen wir das, was Daniel macht: Wir schalten Ads. Wenn wir aber Leute erreichen wollen oder eine Leadliste aufbauen wollen in Social Media, die uns schon kennen, dann machen wir folgendes: Wir posten Organic Social und wir können damit unendlich viele Leute erreichen über Instagram, über TikTok beispielsweise oder über LinkedIn und können dann Leads generieren. Und das Witzige ist, dass wir immer denken, dass Organic und Paid zwei ganz verschiedene Punkte sind, aber die liegen eigentlich kaum noch auseinander. Und Daniel wird uns jetzt mal erzählen, warum das so ist. Komm mal ran. Thank you. So, weiter geht's. Also ich finde das immer spannend, wenn René das sagt, weil es ist tatsächlich so, dass ich noch vor zwei Jahren den Leuten gesagt habe, oder vielleicht vor drei: „Hey, das, was ihr organic macht, also den Unternehmern haben wir gesagt: „Ey, ihr habt eine Organic-Strategie. Schön und gut, wir machen paid, aber wir kümmern uns nicht organic. Das ist nicht das, was wir uns anschauen. Und mittlerweile ist es so nah beieinander, dass wir selbst als Ads Lab gesagt haben: „Okay, wir müssen theoretisch auch beide, also wir bieten auch beide Services an, weil einfach beide Kanäle oder beide Disziplinen so viel voneinander lernen können. Und wie Rene schon angedeutet hat, da liegt gar nicht so viel auseinander. Und zwar, wenn ihr euch mal die Struktur anschaut von Ads und von Organic Posts, dann seht ihr, beide arbeiten nach dem sogenannten Hook-Story-Offer-Prinzip von, ich glaube Russell Brunson war der Erfinder. Das heißt immer, man arbeitet mit einer Hook, weil auch egal ob ich organisch oder bezahlt unterwegs bin, muss ich in den ersten Sekunden überzeugen. Ich muss eine Geschichte erzählen und auch da scheitern, wie gesagt, viele Unternehmen, die sich das theoretisch nicht von Organic angucken und einfach sagen: „So, die Geschichte sind einfach unsere USPs, und dann einfach ein USP nach dem nächsten an ihre Zielgruppe klatschen, statt halt mal wirklich eine relatable Geschichte zu erzählen und am Ende kommt halt das Offer beziehungsweise der CTA in beiden Fällen völlig okay. Und René hat es eigentlich schon gesagt: Wann nutzt man Ads und wann nutzt man Organic Posts? Auch das ist mehr und mehr miteinander verschmolzen. Also die hier, ich zeige mal das hier: Ja und Nein, sage ich zu diesen Quadranten, weil meiner Meinung nach gibt es mehrere Wege, die nach Rom führen. Wenn ich organisch was poste und es geht durch die Decke, dann sollte ich mit Ads unbedingt das Ganze verlängern, weil es wäre eigentlich schade, dass ein organisch gut laufender, möglicherweise sogar viraler Post, dann irgendwann nicht mehr die Zielgruppe erreicht. Dabei könnte ich ihn mit einem kleinen Paid-Schubser wieder quasi mehr Leben einhauchen. Variante zwei: Ich habe viel Zeit, Geld, was auch immer, Ressourcen eingesetzt, einen organischen Post zu erstellen und er geht nicht durch die Decke. Kann viele Gründe haben. Keine gute Uhrzeit gewählt. Ich habe vielleicht noch nicht viele Follower. Wie schade wäre es, dort nicht noch mal mit Paid, quasi mit ein bisschen Werbebudget eingesetzt, das Ganze mit Leben überhaupt erst auszustatten. Das heißt, meiner Meinung nach gibt es eigentlich keinen Grund, nicht Werbung zu schalten beziehungsweise nicht organische Posts auch als Werbung zu verlängern. Plus natürlich – und das ist vielleicht das Schöne an Ads –, einfach Dinge weiterhin zu testen. Organisch habe ich jetzt nicht unendlich Möglichkeiten, Dinge zu testen. René hat aber meiner Meinung nach heute einen riesen Golden Nugget hier noch gesetzt mit diesem Dark Feed. Posten mit dieser Dark Feed Post Möglichkeit, wo ihr quasi an eure Nicht-Zielgruppe einen organischen Post absetzen könnt, zu testen. Aber mit Ads könnt ihr das theoretisch die ganze Zeit machen. Also ihr könnt die ganze Zeit an Nicht-Community-Leute, also ohne die Community kaputt zu machen, sage ich mal, Dinge testen in Ads. Dann beides hat eine Plattform-Nativität. Also beides setzt aktuell total auf Short-Form-Video. Natürlich gehen auch Bilder, Carousels etc. Wir sagen immer, am Ende ist es die Botschaft beziehungsweise die Story, die ich erzähle, ist tausendmal wichtiger als jedes Format, das ich wähle. Aber wenn meine Botschaft komplexer ist, schwieriger zu erklären ist, dann macht das total Sinn, auf Short Form Video zu setzen. Und beides aktuell lebt von User Generated Content, bedeutet, wir als Verbraucher, Verbraucherinnen wollen aktuell Gesichter sehen, Geschichten von Menschen erzählt bekommen, eigentlich genauso wie im organischen Marketing. Das funktioniert am Ende meistens besser als ohne. Heißt nicht immer. Also man muss es am Ende testen, wie auch René schon gesagt hat. Hier noch mal kurz der Überblick, warum man einfach auch Paid einsetzen sollte, Organic. Ja, ich kann die Follower meines Accounts erreichen. Theoretisch kann ich sogar noch ein bisschen mehr, wenn ich mal viral oder etwas viral gehe, aber paid habe ich in der Theorie die Möglichkeit, alle zu erreichen, also meine gesamte Zielgruppe. Ich kann verschiedene Zielgruppenansprachen testen. Ich habe wahnsinnig viele Analysemöglichkeiten und kann dadurch noch mal viel, viel mehr Dinge ausprobieren in meiner Social-Media-Strategie, was über das Organic hinausgeht. Genau, das hatte ich, glaube ich, beide Szenarien gerade gesagt und das sind so, ich muss da ein bisschen so an Wellen denken. Ich habe irgendwie eine Welle, auf der reite ich und bin total glücklich und richtig cool und irgendwann schwappt die ab. Wie cool wäre es, wenn ich mein Surfboard irgendwie einen Knopf drücken könnte und dann verlängert sich die Welle. Und in dem zweiten Szenario, beziehungsweise das war Szenario zwei, in dem ersten Szenario kommt die Welle gar nicht erst zustande und das wäre total schade, weil ich habe ein cooles Surfboard geholt, habe total trainiert, habe was richtig, habe sogar ganz viel Geld ausgegeben. Passiert nicht. Einfach mit Paid das Ganze quasi ankurbeln. Und so kann das Ganze aussehen. Also wirklich, es kann passieren, dass mit minimalsten Einsatz von Paid-Budget, ich theoretisch vielleicht sogar meine Reichweite, meine organische Reichweite verdoppele. Und das wäre total schade, diese Option nicht zu nutzen. Also noch mal: Wenn ihr Content erstellt habt, organischen Content und der aus welchen Gründen auch immer nicht so viele Leute erreicht, wie er es verdient hätte, kann das super viele Gründe haben, aber es wäre fatal, meiner Meinung nach, als Unternehmen, da nicht Werbebudget in die Hand zu nehmen oder Pro-Tipp sogar, eigentlich von Anfang an Werbebudget mit einzuplanen. Das heißt, bei der Erstellung von euren organischen Inhalten könnt ihr euch auch immer überlegen: „Okay, egal welches Szenario eintritt, da sehe ich noch mal kurz zurück, eins oder zwei, ich plane Werbebudget ein, den Erfolg zu garantieren. Genau, das ist aber auch wichtig, egal was ihr macht. Also das heißt nicht, dass wenn ihr Werbebudget einsetzt, euer schlechter Content plötzlich gut wird. Das ist leider eine Wunschvorstellung von vielen Unternehmen und da muss ich leider den Zahn ziehen: Wenn der Content nicht gut ist, dann wird er sowohl organisch als auch mit sehr viel Werbebudget nicht funktionieren. Und das ist vielleicht noch mal das Spannende: Wenn der Content nämlich gut ist, dann wird das Werbebudget sogar, also es wird günstiger sein, noch mehr Leute zu erreichen, weil Meta oder TikTok ein Interesse daran haben, einfach, dass die Leute lange dranbleiben. Auch das ist immer so ein Mythos, dass man glaubt, ich gebe ein bisschen Budget aus und dann funktioniert das Ganze. Nein. Wenn ihr Werbebudget einsetzt für einen schlechten Content, dann wird es euch viel kosten, Leute zu erreichen, weil Meta so ein bisschen den Algorithmus und die Zielgruppe zwingen muss, euren Content zu sehen, weil er eigentlich gegen anderen Content, der viel relevanter und besser bei der Zielgruppe ankommt, eigentlich verliert. Ist der Content gut, wird der Content auch günstiger ausgespielt. Auch da noch mal bitte, bitte daran denken: Ads machen schlechten Content nicht gut. Ganz wichtig. Genau. Und dann, das ist vielleicht auch noch mal, das hat der René auch schon gesagt, nutzt Ads, einfach die Botschaften auch für Organic zu testen. Das ist ja das Schöne: Ihr könnt beispielsweise eine Ad schalten und drei verschiedene Aspekte beleuchten. Also wenn ihr ein Produkt vermarktet und ihr euch nicht ganz sicher seid, was ist eigentlich der Grund, warum die Leute dieses Produkt kaufen, dann geben euch die Metriken aus dem Ads-Manager eigentlich ganz viel Aufschluss darüber. Wie lange werden sich die Videos geschaut von den Leuten, die sich die Videos anschauen? Wie viele Leute klicken dann quasi raus auf eure Webseite? Ihr kriegt quasi ganz schnell einen Einblick dafür, was am besten funktioniert. Und nicht nur bitte auf harte Metriken schauen, also auf Sales, ja, auch wichtig, aber ihr seht auch eigentlich ganz schnell: Habe ich eine gute Hook? Habe ich eine gute Story? Habe ich ein gutes Offer? Wenn ja, kann ich eigentlich thematisch genau das Gleiche auch für mein Organic nutzen? Weil wenn das bei Paid funktioniert in diesen drei Varianten – und das ist die beste der drei Varianten ist zum Beispiel Variante zwei –, dann solltet ihr daraus quasi auch einen Organic Post machen. Also so sieht das Ganze aus. Hatte ich ja gerade gesagt, ihr habt ein Produkt und testet dann beispielsweise drei Botschaften gegeneinander. Und das haben wir mal gemacht für unseren Kunden Hama. Und zwar haben die ein neues Produkt gelauncht und das ist der Mac Charge Multi. So, das Ding, was kann es? Es kann quasi drei in eins, also drei Geräte mit einem Gerät aufladen, also euer iPhone, eure Apple Watch und AirPods beispielsweise kann das ganze Ding aufladen. Jetzt wusste Hama nicht, okay, warum kaufen Leute das? Also das ist ein neues Produkt. Wie soll Hama wissen, warum Leute dieses Produkt kaufen? Wir vermuten. Wir gehen quasi natürlich und machen eine Marktanalyse und schauen, vielleicht auch bei der Konkurrenz et cetera, warum kaufen Leute so ein Produkt? Und dann gab es drei. Quasi Botschaften, die er arbeitet haben. Einmal, das ist dieses Always Connected, bedeutet einfach, ich will, dass ich immer schnell alle drei Geräte gleichzeitig geladen habe, weil ich will sowohl am iPhone, an der Apple Watch, ich will halt immer da sein, ich will immer online sein. Clean und comfy bedeutet einfach keine Kabel, schön. Ich kann das alles so aufstellen, dass es auch sogar gut im Schlafzimmer aussieht und das Letzte ist so ein bisschen der Tech-Expert oder der Tech-Nerd, also so ein Apple-Fanboy, der einfach sagt: „Ey, für meine Apple-Geräte, die sind mir heilig. Da kann ich wirklich nur das Beste einsetzen. Und so sieht das Ganze dann aus. Also ganz easy. Was wir dann machen, ist, bevor wir dann in irgendeine High-Class-Produktion gehen, sagen wir: „Okay, ey, wir machen einfach einen Unboxing und ihr seht, alle Ads sind gleich. Das Einzige, was sich unterscheidet, ist die Botschaft. Und da sind wieder diese genau drei Botschaften, die ich euch vermittelt habe. Was kam dabei raus? Ey, Botschaft eins gewinnt. Also Botschaft eins hat in dem Fall gewonnen. Ich glaube, es war Tech Expert. Kann auch sein, dass ... Wir haben auch mehr Botschaften, als jetzt nur die drei getestet. Das ist jetzt nur zur Veranschaulichung. Ist super spannend. A: Jetzt hier steht, ist ein Strich zu Organic. A: Wir können, wenn wir also Organic über dieses Thema sprechen wollen, über diesen dreien-Eins-Charger, nutzen wir auf jeden Fall Botschaft eins. Aber was auch spannend ist, gerade auch jetzt hier im Fall von Hama: Diese ganze Werbekommunikation beziehungsweise die ganze Kommunikation rund das Produkt haben die Ads bewiesen, was am besten funktioniert. Also packen wir auch diese Botschaften auf die Webseite, bis hin zum Packaging. Wenn wir wissen, dass über die Ads mit Botschaft eins die Leute am ehesten dranbleiben, am ehesten das Produkt verfolgen, kaufen, wie auch immer, warum nutzen wir die Kommunikation dann nicht auch in allen unseren anderen Kommunikationswegen, Webseite, E-Mail, Organic? Dann nutzen wir das dann einfach. Und das ist meiner Meinung nach die Macht von Ads und auch das, wo man so ein bisschen über den Tellerrand Return on AdSband drübergucken muss. Ja, ich will natürlich auch profitabel sein, aber das hier ist unbezahlbar, dass euch Ads so was vermitteln können, mit welcher Werbebotschaft, mit welchem Marketing ihr überhaupt weitermachen solltet, zum Beispiel in dem Fall für eure Produkte. Genau, Umsatz generieren. Was machen denn dann die meisten? Es hat René auch schon ein bisschen angedeutet, dass sie so was machen. Ein bisschen so eine Dauerwerbesendung, dann hast du so ein Glas und sagen: „Oh, hey, cooles, weiß, das Produkt ist super, einen praktischen Henkel. All das, was wir ja irgendwie schon wissen. Und was ganz wichtig ist, dabei zu verstehen, dass Social Media ist halt nicht dieses Ganze verkaufen, sondern Social Media ist ein Marketingkanal. Social Media ist bitte keine Dauerwerbesendung. Und was wir gemerkt haben, was deshalb die wenigsten tun und aber über Ads auch pushen können, sind solche Dinge wie Community Building, was ich gerade gesagt habe, ein Zielgruppenverständnis. Ihr hört auf eure Zielgruppe, feiert Kommentare. Wir haben es leider auch schon ein paar mal gesehen, dass Unternehmen, wenn sie gesehen haben, jetzt kommen da so fünf, sechs negative Kommentare zu den zwanzig positiven: „Jetzt sollten wir langsam die Ad ausmachen. Nein, im Gegenteil, lasst sie an, hört auf die Zielgruppe, wendet es an, mit den nächsten Ads, mit den nächsten Organic Posts darauf einzugehen, bekommt dadurch Product Insights. Wie gesagt, ihr könnt so viel lernen. Das ist wie so eine Marktforschung in einem. Und seht Ads nicht nur an als reinen Verkaufskanal, sondern wirklich auch, eine Community aufzubauen und wie gesagt, macht damit eine Marktforschung, wenn es sein muss. Genau. Und wer das, glaube ich, so ein bisschen perfektioniert hat, ist McDonald's. Ich kenne das selber, vor allem, wenn man gerade einkaufen war oder gerade unterwegs ist und dann sieht man so das goldene M, dann sagt man sich so: „Oh, lassen wir da hinfahren, und dann kommt dieses „We have food at home. Und das hat McDonald's halt einfach übernommen und das ist halt so ... Also ich glaube, so muss man auf seine Zielgruppe hören beziehungsweise noch einen Schritt weiter: Man muss nicht nur auf die Zielgruppe hören, man muss wie die Zielgruppe reden. Und das kann man nicht, wenn man Kommentare ausschaltet, wenn man sagt, wie René auch gesagt hat: „Wir müssen nur perfekt sein, perfekt, perfekt. Und sobald irgendwie ein bisschen Negativität kommt, ziehen wir uns aus Social Media zurück. Das ist so, als ob ich in einen Raum gehe voller Menschen, mich da präsentiere, hundert Menschen sagen: „Ich bin nett, einer sagt: „Ich finde dich gar nicht so cool, und ich gehe raus und sage: „Okay, das mache ich nie wieder. Also das ist Social. Social Media bedeutet, ich höre auf die Leute und ich kommuniziere mit den Leuten. Ich verstehe, was sie an mir mögen, was sie nicht mögen, warum sie meine Produkte kaufen, warum sie sie nicht kaufen. Und wer das z. B. Auch von der Kommunikation natürlich smart gemacht hat, ist Apple. Auch bei diesem Produkt hier, also bei der Vision Pro, haben sie einfach nicht gesagt, wie in dem Beispiel mit der weißen Tasse, hat die und die Materialien und die und die Akkulaufzeit. Weil das ist gerade bei so einem Produkt, würde das überhaupt keinen Sinn machen. Stattdessen haben sie einfach mal alle möglichen Szenen gezeigt, also mal wirklich überlegt und sich in ihre Zielgruppe hineinversetzt und überlegt: Wo würde die Zielgruppe mit diesem Produkt in Anwendung gehen? Wo würden sie wirklich schauen, dass es auch einen Mehrwert hat? Weil einfach nur zu sagen, das und das ist damit möglich, ist nicht genug. Zeigt es, zeigt die Emotion dazu, weil in einer dieser ganzen Szenarien werde ich mich als Zielgruppe wiederfinden. Also ist, glaube ich, kein Wunder, dass Apple das smart macht. Wer das aber auch smart macht und die Marke können wir uns dann schon eher anschauen, so als Vorbild, ist Philadelphia, wo man auch sagen könnte: „Philadelphia, da gibt es doch 40 andere Marken und dann gehe ich einfach zu Edeka und hole mir von Gut und Günstig die Philadelphia. Und wahrscheinlich ist dennoch Philadelphia mit ihrem Frischkäse der Marktführer. Warum? Weil sie es geschafft haben, dass wir selbst Begriffe wie Philadelphia Cheesecake haben sie geprägt. Sie haben es geschafft, dass man nicht sagt Frischkäsekuchen, sondern Philadelphia-Käsekuchen. Und das schafft man halt nur, wenn man so wie Philadelphia quasi so positioniert, dass man einfach merkt: „Okay, krass, das ist Philadelphia Frischkäse. So kann mein Produkt aussehen, schmecken, so sehen Rezepte aus, wenn ich Philadelphia benutze. Und das ist, glaube ich, gerade. Und für alle Leute, die irgendwie schon mal gebacken haben oder sich irgendwie mal so ein cooles Bagel gemacht haben, jeder hat dann das Gefühl, ich muss das aber mit dem Original Philadelphia machen und nicht mit irgendeinem Frischkäse. Und das ist das, was man schaffen muss. Und hier vielleicht noch mal die Synergien deshalb aufgezeigt: Organic kann mein Social Proof, hat der René auch schon gesagt, und mein Trust stärken. Ich muss mit Organic es schaffen, dass ich immer wieder in die Köpfe der Leute komme, immer wieder Vertrauen wecke. Ich kann Profilbesucher hochbringen und Follower und Kunden. Paid ads hingegen, wenn ich dann das nämlich mache, beziehungsweise wenn ich also organic diese ganzen Dinge angehe und so mein Social Media, also mein Organic Social Media mache, dann hat das Einfluss auf meine Paid Ads. Weil natürlich, wenn ich dann als Marke – und das war auch wieder das Beispiel von Alex Hormosi – viel, viel mehr Wert gegeben habe und dann sage: „Hey, übrigens hier ist ein Produkt, was du dir kaufen oder runterladen kannst, dann gehen die Lead-Kosten runter, die Cost per Acquisition, also die Kosten pro Kauf gehen runter. Und wo ich auch schon, glaube ich, 30-mal heute gesagt habe, das Zielgruppenverständnis geht hoch. Das heißt, da sind Synergien. Wenn ich das so mache, also wenn ich quasi alles nach oben treibe, dann treibe ich natürlich noch mal das Zielgruppenverständnis noch mal weiten nach oben. Also bitte, bitte betrachtet das nicht mehr separat, so wie ich das noch vor zwei, drei Jahren gemacht habe, sondern versteht, dass das einen Einfluss darauf hat und nutzt das auch. Also wenn ihr in eure Werbekampagnen geht, dann versucht zu schauen, was hat organic funktioniert? Und andersherum, wenn ihr ein bisschen über eure Organic-Strategie nachdenkt, überlegt euch: Was hat bei Paid Ads gut funktioniert? Und nutzt das gegenseitig, diese Synergien. So, was haben wir denn noch? Genau, auch das sind so ein paar Beispiele, was man alles nutzen kann an Synergien, aber auch an Zielgruppenverständnis und einfach so ein bisschen, Reichweite aufzubauen. Also natürlich Co-Author-Post, also postet vielleicht auch noch mit einem weiteren Unternehmen oder mit einem Partner zusammen, nutzt Spark Ads auf TikTok, weil das macht natürlich auch enorm Sinn, weitere Möglichkeiten auszureizen, die die Plattformen haben. Ich habe noch Passion Pages aufgeschrieben, finde ich auch nett. Passion Pages war so ein Ding, was vor zehn Jahren irgendwie auf allen möglichen Social-Media-Konferenzen hoch-und hergeredet wurde und ich weiß, dass es da auch noch zwei, drei Unternehmen gibt, die das immer noch machen. Wir nutzen das folgendermaßen: Wenn wir als Unternehmen, also wenn ein Unternehmen wirklich sich unsicher ist mit der Kommunikation und sagt: „Ich will da ungern, dass wir der Absender dieser Ads sind, dann machen wir eine Passion Page. Die kann dann heißen, keine Ahnung, „Die schönsten Yoga-Übungen oder so was. Und das ist der Absender eurer Ads. Damit schafft ihr es, zum einen ein bisschen weg von eurer Marke zu gehen, was ja auch gut sein kann, und zum zweiten habt ihr dann vielleicht noch mal ein bisschen mehr Freiheit, Dinge auszutesten, weil ihr euch dann denkt: „Okay, wir sind nicht der Absender dieser Ads, sondern es ist diese Passion Page. Let's try it. Genau, da, Top fünf Learnings. Dann sind wir schon durch, Rene, Wahnsinn. Organic und Paid, bitte, bitte zusammen nutzen. Es hat extremes Potenzial. Betrachtet die Kanäle nicht auseinander, sondern wirklich schaut, was hat hier gut funktioniert, was hat da funktioniert. Und das Zweite: Nutzt quasi mit Paid oder nutzt Paid als Antreiber für eure Organic-Posts, egal ob sie durch die Decke gegangen sind oder ob sie durch die Decke gehen sollen. Paid kann der Motor und der Antreiber dafür sein. Für beides, sowohl organic als auch paid, gilt: Mehr Mehrwert als die Wettbewerber bieten. Dann gewinnt ihr. Ihr gewinnt nicht durch die knalligsten Effekte auf irgendwelchen Ads oder irgendwelchen Posts oder die tollsten Formate, sondern wenn ihr es schafft, mehr Mehrwert zu bieten, interessanter zu sein als die Konkurrenz, sowohl bei Organic als auch bei Paid, gewinnt ihr dieses Game. Und testet bitte bis zum Umfallen. Also nur weil mal eine Content-Idee nicht funktioniert hat, heißt das nicht, dass ihr dann aufhören solltet. Testet mehrfach. Geht einfach mal in euch, was da noch machbar ist. Ihr habt auch das Hammer-Beispiel gesehen: Es muss nicht mal so kompliziert sein. Also ihr müsst nicht sagen, für jede Idee brauchen wir ein eigenes Shooting, weil auch das ist ein riesen Irrglaube. Geht erst mal easy dran. Das ist das Schöne an Ads. Habt ihr, wie wir jetzt zum Beispiel in dem Fall, erst mal ein kostengünstig, günstiges Unboxing produziert, habt dadurch gelernt, was funktioniert hat, dann könnt ihr in die Produktion gehen, dann könnt ihr sagen: „Okay, weil sonst ist das Geld verbrennen. Wenn ihr beispielsweise auch ohne dieses Wissen Creator oder Influencer bucht, kostet euch das enorm viel Geld, wenn ihr nicht mal wisst, was die Influencer sagen sollen, weil ihr nicht wisst, was bei eurer Zielgruppe am besten ankommt. Genau, Organic und Paid werden immer ähnlicher. Ich glaube, das haben wir auch heute 40 mal gesagt. Und bitte, bitte testet Botschaften und nicht irgendwie einfach nur Formate. Also geht mir weg mit irgendwelchen Dingen, die ihr da testet, mit Farben oder sonst was. Am Ende gewinnt eine Ad gegenüber einer anderen, weil sie eine bessere Botschaft hat, weil sie einfach ein besseres Storytelling hat, eine bessere Relatability, auch die Dinge, die der smarte René auch gerade alle aufgezählt hat. Damit, René, Wahnsinn. Wir sind tatsächlich am Ende. Ich habe sonst hier noch was Kleines für euch, weil ich sage die ganze Zeit: „Boah, ihr müsst hier viel Content produzieren. Viel Content produzieren heißt wieder, nicht viele Shootings. Ihr müsst aber, wenn ihr dann in ein Shooting geht, also wenn ihr dann ein Shooting macht, also eine Ad erstellt, entweder mit Leuten, die das UGC für euch machen oder was auch immer, müsst ihr strategisch smart rangehen, dass ihr es dann in der Theorie schafft, mit einem Shooting, wir sagen mit einer Idee oder mit drei Schritten, wie auch immer, 100 Content Pieces machen, weil das ist möglich. Und dafür könnt ihr gerne mal euch dieses Content Framework von uns runterladen. Laden das kostenlos und da erklären wir so ein bisschen wirklich, wie wir von der Idee dahin kommen, dass wir es am Ende schaffen, theoretisch 100 Ads zu haben, die wir dann durchtesten können. Und damit sind wir tatsächlich durch. Und ich freue mich. Ich mache jetzt mal einmal so und einmal Audio, dass wir ... So, okay. Stark. Stark. Perfekt. Vielen lieben Dank. Das war ja eine sehr umfangreiche Reise, aber von der ersten bis zur letzten Minute auch total spannend. Ich glaube, gerade auch noch zum Schluss noch mal die Key Facts, Daniel. Da hast du noch mal alle Fragen, die zwischendurch reingekommen sind, irgendwie schon teilweise vorweggenommen. Trotzdem möchte ich gerne mit euch in die Q&A einsteigen, dass wir vielleicht hier und da noch mal ein bisschen mehr Fleisch an Knochen geben können. Wie starten wir von technischer Seite mit Kurzvideos? Habt ihr irgendwie Tipps, ja, perfekt, Daniel, jetzt sehen wir die auch noch richtig gut, irgendwie ein paar Hands-on-Tipps, wenn wir das Thema jetzt ... Ich habe eure Session jetzt gesehen und jetzt sagen wir: „Okay, wir müssen was machen, aber das soll jetzt nicht eher die große Hollywood-Produktion direkt zum Start werden. Wie gelingt der Einstieg? Also ganz einfach aus Sicht eines Content Creators, sich das iPhone schnappen und einfach Sachen aufnehmen. Man hat es auch in der Ad gesehen, aber auch in den Beispielen, die ich vorher bei Organic gebracht habe. Es ist alles mit dem Smartphone machbar. Heutzutage braucht man nicht mehr die 4K-Kamera, sondern kann das ganz einfach so dann umsetzen. Ich will auch noch was sagen. Ich finde auch bei dir, du selber als Beispiel, was ich sehr schlau finde, ist sogenanntes B-Roll-Material aufnehmen. Also quasi einfach die Kamera einfach laufen lassen, während man zum Beispiel arbeitet. Und das macht René immer in Perfektion. Er macht es genau so, wie wir jetzt auch gerade. B-roll-Material heißt einfach Material, das noch nebenbei läuft, weil dann kann das laufen und dann kann ich meine Botschaft über dieses B-Roll-Material stellen. Ich muss ja nicht immer in die Kamera sprechen, sondern ich kann irgendwas zeigen, schönes Video, wie ich arbeite und dann kommt so: „Hey, hier sind fünf Tipps für mehr Produktivität. Und das ist noch mal leichter, weil da muss ich echt nur die Kamera anmachen und theoretisch E-Mails abarbeiten, zum Beispiel. Ja, cooles Ding. Cooler Tipp auf jeden Fall. Wie würdet ihr generell sagen, wie man Content identifiziert, der zu einem passt zum Unternehmen? Gibt es da die Faustformel für? Natürlich entweder durchs Testen. Bei Organic ist es ein bisschen schwieriger, weil man nacheinander testen muss. Man kann nicht zehn Sachen gleichzeitig posten und dann gucken, was am besten ankommt. Es zieht sich ein bisschen mehr, aber dafür kann man dann zum Beispiel über ADS das Ganze relativ schnell testen, so wie wir es mit der Botschafterin versucht haben. Man muss aber auch auf der anderen Seite gucken, wie ist denn Content auf der entsprechenden Plattform aufgebaut? Also man kann natürlich das Beste und Hochklassigste ... Bei Instagram ist die Qualität immer noch ein bisschen höher, was Videoinhalte angeht, als bei TikTok. Da sieht es ja manchmal wirklich so aus, als hätte einer gerade aus der Hosentasche das Handy rausgezogen und einfach kurz den Tipp oder die Die Story erzählt, dass es bei Instagram noch ein bisschen mit Stativ, würde man, glaube ich, sagen, und einem Ringlicht ist eher so Instagram. Und da muss man halt eben schauen, wie sieht der Content auf der Plattform aus und dann ist das Ganze halt auch eben viel, viel authentischer. Und da muss man sich dann als Unternehmen auf jeden Fall mit beschäftigen. Also man sieht da schon, wer quasi selber Nutzer ist und Social Media dann richtig gut betreibt und wer halt einfach nur sagt: „Ach so, ja, TikTok wollen wir auch noch machen. Postet das einfach auch auf TikTok noch mal. Das heißt, da kann man nicht rangehen und sagen: „Ich nehme ein Video und poste das auf allen Plattformen. Das würde ich halt eben nicht empfehlen. Perfekt. Eine Frage, die häufiger mal kommt: Kann ich allgemeingültigen Content für YouTube-Shorts, Instagram, TikTok erstellen oder muss ich dezidiert auf die Channels anpassen? Vielleicht gerade zum Anfang ist das ja wahrscheinlich so eine Hürde, mit der sich auch viele beschäftigen. Ja, also das, was ich jetzt gerade gesagt habe, ist natürlich eher aus der Sicht eines großen Unternehmens, was die Kapazitäten hat. Wenn man aber ein kleines Unternehmen ist, ein Start-up oder wenig Kapazitäten dafür hat, selbstständig vielleicht nur ist, dann ist es natürlich besser, den Content, den man hat, auch auf mehreren Plattformen dann zu teilen, erst mal, dort sichtbar zu sein, zu gucken, was funktioniert, was funktioniert nicht. Es kann auch sein, dass ein Video, was ich für Instagram gedacht hätte, vielleicht auf TikTok viel, viel besser funktioniert, weil da die Zielgruppe vielleicht mehr auf meine Videos reagiert oder mir da mehr Input gibt. Also das heißt, als kleines Team würde ich da eher dann versuchen, das breitzustreuen, erst mal gefunden zu werden und man kann durch solche weiten Streuungen auch da erst mal gut Follower aufbauen und dann halt eben schauen, welchen Kanal man weiter verfolgt und welchen man vielleicht dann auch vielleicht ein bisschen nach hinten schraubt. Amen. Okay. Eine gute Frage, die ich hier auch noch mal sehe, ist auch eine Frage, die gab es früher schon, auch als Instagram-Story-Ad und Co. Kamen: Macht man sich mit Page-Schubser nicht die organische Reichweite kaputt, wenn man Meta signalisiert hat, dass man bereit ist, zu zahlen? Das kannst du erzählen. Das ist eine gute Frage. Ja, das ist eigentlich so ein Mythos. Und dann verweise ich immer auf das Geschäftsmodell von Meta. Also Meta hat nichts davon, quasi guten Content nicht auszuspielen. Metas Ziel ist ja, dass die Leute, auch TikToks Ziel, YouTube genauso, so lange wie möglich Zeit auf der Plattform verbringen. Das heißt, das wäre total fatal, von Meta zu sagen: „Oh, dieser Content würde wahrscheinlich viral gehen, aber wir zwingen mal das Unternehmen oder den Content Creator, Geld auszugeben, würde gar keinen Sinn machen, sondern das Ziel ist es, dass die Leute ... Also TikTok will ja eigentlich Viralität und Instagram und Facebook ja auch, weil dann würde bedeuten, mehr Leute sind länger auf der Plattform und ich kann mehr Werbeplätze verkaufen. Also es ist leider. Wäre das kon-- konträr zu dem Geschäftsmodell, wenn sie einfach sagen würden: „Nee, wir zwingen mal alle, Geld auszugeben." Und es stimmt auch nicht, dass wenn man einmal Geld ausgegeben hat, dass man dann immer Geld ausgeben muss, sondern dann ist der Content einfach nicht gut. Also, das ist so die böse Wahrheit, die man nicht hören will. Wenn dein Content nicht viral oder nicht ausgespielt wird, dann nicht, weil du nicht Geld ausgegeben hast, sondern weil er wahrscheinlich organisch einfach nicht gut war. Oder hatte ich ja auch gesagt, das Beispiel, du hast vielleicht noch eine kleine Followerschaft, dann ist es auch schwer. Es ist, ne, es ist schwerer mit tausend Followern als mit hunderttausend Followern, 'ne große Reichweite dann aufzubauen, würde ich jetzt sagen. Ja. Danke. (Lachen) Total. Gut, dann haben wir noch eine Frage, die ich auch ganz interessant finde. Wie happy seid ihr denn mit eurem eigenen Instagram-Game und der Reach? B2B ist ja schon spezieller. Ihr müsst es als Social-First-Agentur definitiv machen. Das ist klar, ist ja auch eine Referenz für euch, wenn man euch dann, äh, noch mal recherchiert. Aber wie sieht es mit anderen B2B-Businesses aus? Wie zufrieden bist du, René? (Lachen) Ähm, ja, auch bei uns ist das, das Thema natürlich, ähm, die Kapazitäten richtig zu, zu setzen. Wir haben jetzt gerade wieder angefangen. Ähm, sieht man auch, glaube ich, noch 'nen sehr guten Übergang zwischen den alten Videos und den neuen, und dem neuen Design. Da haben wir uns auch noch mal, äh, umgestellt, sozusagen. Und jetzt gerade sind wir auch für 2024 dran, wieder regelmäßiger und hochwertigeren Content noch mal zu teilen. Das heißt, das ist 'ne- Ja. Motivation, die dann halt eben auch über die Kanäle dann, äh, gestreut werden sollte. Aber wie in jeder Agentur, ich glaube, man ist immer sein eigener schlechtester Kunde. Also macht immer für die Kunden einen besseren Job und bei sich selber ist man dann immer als Allerletztes dran. Aber ja. (Lachen) Im Zweifel ist das so, ne. Ich habe es mir parallel gerade mal aufgemacht, aber ihr hattet ja hier teilweise auch schon, äh, zumindest Reels bin ich jetzt gerade mal, irgendwie mal sechzehntausend Reichweite, ne.Is ja schon-- Gab es ja schon einige Highlights, da kann man ja drauf aufbauen. Dafür, dass es so ein-- Ich meine, es ist immer trotzdem noch ein nischiges Thema, ne. Also egal, was wir hier behandeln. Dafür ist es gut. Wir reden ja leider nicht über geile, leckere Hamburger oder so. Machen wir nächstes Mal. Ja. (Lachen) Ähm, der, der, ähm, Frage war Teil, wie ihr das generell für B2B-Businesses, ähm, seht. Also habt ihr in eurem Kundenportfolio auch B2B-Business, wo ihr, ähm, erfolgreiche Strategien fahrt? Also würdet ihr sagen, auf jeden Fall testen oder muss man sich die Branche, ähm, anschauen? Also auf jeden Fall testen. Ähm, wie gesagt, es gibt super viele Beispiele, die man auch für B2B sich anschauen kann und-- Ich habe jetzt gerade das eine vergessen, was wir... Unserem Kunden oder was? Nee, eigentlich eins aus der-- aus 'ner Präsentation, aber kannst auch gerne mit den Hunden- Ja, soll ich? Ja. Also, wir haben, also wir haben zum Beispiel, äh, 'ne Recruiting Plattform Onlyfy, ehemals Xing oder auch Xing, äh, als Kunden und die haben tatsächlich über TikTok mit uns super erfolgreiche Ads, die nicht nur, und das ist ja im B2B wichtig, einfach nur Leads sammeln, sondern in dem Fall Sales Qualified Leads, und die besten, die meisten Sales Qualified Leads kommen über TikTok. Würde man niemals glauben. Also Platz eins, TikTok, Platz zwei, Meta, Platz drei erst LinkedIn. Also mega, mega interessant. Sales Qualified Leads, SQLs. Und das ist halt wirklich, also es ist möglich, selbst für so ein, ja, schwieriges B2B-Thema, einfach weil die Reichweite da ist und weil man sich noch mehr davon verabschieden muss von diesem Gedanken, meine Zielgruppe ist nicht auf, äh, auf TikTok, das stimmt nicht. Also, irgendwo habe ich 'ne Statistik, glaube ich, von, von TikTok selber gesehen, achten sechzig Prozent der User sind mittlerweile über fünfundzwanzig oder so. Also die Zielgruppe, aber auch der Content wird immer erwachsener und, äh, deshalb muss man es testen, äh, und wenn man es dann richtig macht, kann es super erfolgreich sein. Ja, und wir nehmen uns eure Session heute noch mit. Man braucht jetzt nicht die wochenlange Strategie sich erst ausarbeiten, sondern zweifel testen, vielleicht auch auf die Schnauze fallen, aber, äh, mit Testen vergisst du nichts, ne. Mir ist noch das Beispiel wieder eingefallen. Good Call, ist das eine B2B-Software-as-a-Service-Anwendung für Automatisierung, was so Kundencalls angeht, also so Customer Service. Und das wurde auch immer sehr, sehr viel gefragt, wie, wie das mit Software-as-a-Service aussieht. Einfach mal bei TikTok nach Good Call, ähm, schauen. Da gibt es super viele Beispiele, wie das auch eben aufbereitet ist. Also dass man nicht sagt, hey, wir sind Good Call und wir haben diese USPs, sondern dass es halt einfach dann, ähm, ja, besser und nativer einfach aufbereitet ist. Die Kamera quakt schon. Perfekt. Perfekt. Guter Hinweis. Ja, Jungs, dann haben wir es doch hier rund gemacht. Dann, dann können wir doch den Deckel drauf machen. Also vielen, vielen lieben Dank. Auch, äh, Daniel kennen wir jetzt ja schon als alten Hasen, aber René, auch du, total sympathisch, kurzweilig rübergebracht. Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich bin mir sicher, in der Audience wird das genauso gesehen und, äh, wir freuen uns, wenn ihr uns demnächst mal wieder beehrt. Machen wir, machen wir. Vielen, vielen Dank. Vielen Dank. Danke, dass wir hier sein durften. Ja, gerne. Schöne Restwoche euch beiden und bis ganz bald. Dir auch. Bis dann. Ciao. Ciao, ciao. Ciao, ciao. So, und hier geht es nach einer kurzen Pause auch gleich schon weiter. Unten seht ihr hier eingeblendet, die nächste Session 14 Uhr und dann freuen wir uns auf euch gleich und dann machen wir gemeinsam den Deckel auf die OKW Kickoff Edition drauf. Also bis gleich. Ciao, ciao.
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