The Return of the WhatsApp Newsletter?
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Video: The Return of the WhatsApp Newsletter?

Zusammenfassung

WhatsApp-Newsletter waren zwischen 2014 und 2019 ein erfolgreiches Format mit 90% Öffnungsrate. Seit Ende 2019 sind Massen-Newsletter nicht mehr erlaubt, doch WhatsApp bietet über die Business API offizielle Alternativen: User-Initiated Messages (kostenlos) und Business-Initiated Messages (ab 7 Cent pro Message). Mit sauberen Opt-ins, genehmigten Templates und automatisierten Workflows können E-Commerce-Unternehmen WhatsApp GDPR-konform für Kommunikation nutzen.

WhatsApp Newsletter: Das Comeback des erfolgreichen Kommunikationskanals

Lange Zeit galten WhatsApp Newsletter als eines der erfolgreichsten Marketing-Formate. Doch 2019 sperrte WhatsApp diesen Kanal ab – mit Folgen bis heute. Jetzt macht das Thema wieder Schlagzeilen. Wir erklären dir, was dahinter steckt und wie du WhatsApp für dein E-Commerce Marketing heute schon nutzen kannst.

Die Erfolgsgeschichte der WhatsApp Newsletter (2014–2019)

Zwischen 2014 und 2019 waren WhatsApp Newsletter ein Phänomen für E-Commerce und Medien:

  • 90% Öffnungsrate – deutlich höher als E-Mail
  • 25–35% durchschnittliche Klickrate
  • Keine Algorithmen, keine Spamfilter – direkte, ungefilter­te Kommunikation
  • Über 1 Million Abonnenten für große E-Commerce-Unternehmen und Medienmarken

Wer die KPIs herunterrechnete, sah: Ein E-Commercer mit einer Million Abonnenten konnte mit einer einzigen Newsletter-Message zu neuen Produkten enorme Verkaufsmengen generieren.

Was 2019 passierte: Das Aus für Massen-Newsletter

Im Dezember 2019 untersagte WhatsApp Massen-Newsletter offiziell. Eine offizielle Begründung gab es nicht, doch die Gründe liegen auf der Hand: Der Kanal wurde massiv für Spam, Fake News und politische Manipulation missbraucht – besonders in anderen Teilen der Welt. Matthias Matze Mehner, Managing Director und CMO von Messenger People by Sinch, erklärt: "Facebook als Konzern hat sich gedacht, da wollen wir jetzt mal das Thema Massenmessages über WhatsApp ausschließen."

Wichtig: Das Verbot galt nur für Newsletter, nicht für Business-Kommunikation insgesamt. WhatsApp schuf danach neue, offizielle Wege für Unternehmen.

WhatsApp für Business verstehen: API vs. App

Um WhatsApp geschäftlich zu nutzen, musst du das Ökosystem verstehen. Es gibt zwei Wege:

1. WhatsApp Business App (kostenlos)

Die App ist ideal für kleine Unternehmen wie Blumenläden oder Restaurants. Damit kannst du Kundenanfragen beantworten, aber keine Massen-Push-Nachrichten versenden.

2. WhatsApp Business API (über Software Provider)

Die API erfordert einen Software Solution Provider wie Messenger People, Sender oder Salesforce. Das ist die professionelle Lösung für E-Commerce und Unternehmen. Sie bietet:

  • GDPR-Konformität – das Hauptargument für die API
  • Rollenrechte für Mitarbeiter
  • Automatisierung und Chatbots
  • Business-Initiated Messages (Push-Nachrichten)
  • Skalierbarkeit

Nur über die API kannst du WhatsApp in Deutschland rechtssicher nutzen.

Die zwei Arten von Business-Nachrichten

User-Initiated Messages (kostenlos)

Der Kunde meldet sich zuerst bei dir – per WhatsApp, Phone, E-Mail oder im Store. Du antwortest. Das ist wie ein modernes Telefon und bessere E-Mail: kostenlos, einfach, legal. Beispiel:

  • Kunde schreibt: "Wann kommt meine Bestellung an?"
  • Du antwortest: "Ihr Paket wird heute geliefert."

Business-Initiated Messages (kostenpflichtig, aber mächtig)

Du schickst aktiv eine Push-Nachricht an den Kunden – ohne dass er dich vorher kontaktiert hat. Das ist das neue Newsletter-Modell. Hier gelten strikte Regeln:

Business-Initiated Messages: Vier Regeln für erfolgreiche Push-Nachrichten

1. Kosten: 7 Cent pro Message (in Deutschland)

Die erste Nachricht an einen Kunden kostet 0,07 €. Ausnahmen:

  • Kostenlos, wenn der Kunde vorher mit dir geschrieben hat und 24 Stunden nicht vergangen sind
  • Kostenlos, wenn der Kunde antwortet (öffnet wieder 24-Stunden-Fenster)
  • Neu ab Februar 2022: Die ersten 1.000 Messages pro Monat sind gratis pro Account

2. Opt-in: Ausdrückliche Zustimmung

Du brauchst ein sauberes Opt-in vom Kunden. Perfektes Beispiel aus der Praxis: Women's Best (E-Commerce). Im Checkout-Bereich bietet der Shop an: "Ja, ihr dürft mir über WhatsApp schreiben." Sobald der Kunde zustimmt und bezahlt, bekommst du automatisiert:

  • Bestellbestätigung (automatisiert)
  • Versandbestätigung (automatisiert, Tage später)
  • Feedback-Anfrage (automatisiert, eine Woche später)

3. Templates: Vorab von WhatsApp genehmigt

Das ist der entscheidende Punkt: Jede Business-Initiated Message muss einem Template (einer Vorlage) folgen, die WhatsApp einmalig genehmigt. Das Template kann dann unbegrenzt oft verwendet werden. Beispiel-Template:

"Hi {{name}}, deine Bestellung ist auf dem Weg zu dir. Hier ist dein Paket-Tracking-Link: {{tracking_url}}"

WhatsApp schaut dieses Template einmal an. Danach kannst du die Variablen {{name}} und {{tracking_url}} täglich neu füllen – die Vorlage selbst muss sich nicht ändern.

4. Kategorie: Transaktional statt Werbung

Deine Templates müssen in eine Kategorie fallen. Bisher erlaubte WhatsApp nur transaktionale Messages:

  • Reservierungsupdates
  • Ticket-Updates
  • Warnmeldungen
  • Termin- und Appointment-Updates

Werbliche, nicht-transaktionale Nachrichten waren bisher nicht erlaubt – doch das ändert sich gerade.

Praktisches Beispiel: E-Commerce mit WhatsApp

Hier siehst du, wie ein Online Shop WhatsApp für E-Commerce Marketing nutzt:

  1. Opt-in im Checkout: Kunde erlaubt WhatsApp-Nachrichten
  2. Automatische Bestellbestätigung: Sofort nach Kauf per Template
  3. Versandbestätigung: Mit Tracking-Link
  4. Feedback-Anfrage: Nach Lieferung
  5. Upselling möglich: "Deine Artikel sind gerade 10% günstiger" (bei vorangegangenen Chat)

Das Ergebnis: Höhere Conversion, bessere Kundenbetreuung, direkter Kontakt ohne Algorithmus-Filter.

Warum WhatsApp Business für dich interessant ist

  • 90% Öffnungsrate statt 20–30% bei E-Mail
  • Keine Spamfilter – deine Message kommt an
  • Keine Algorithmen – direkter Kontakt
  • GDPR-konform über die API
  • Automatisierbar – Transaktions-Messages ohne manuelle Arbeit
  • Günstig – ab Februar 1.000 Nachrichten/Monat gratis
  • Rechtssicher – klare Regeln von WhatsApp

Fazit: Das WhatsApp Newsletter-Comeback

Der klassische Newsletter ist tot – aber WhatsApp als Business-Kanal ist lebendiger denn je. Der Unterschied: Statt ungefilterte Massenmitteilungen gibt es jetzt strukturierte, Template-basierte Business-Initiated Messages. Das ist nicht weniger mächtig, sondern sogar besser für dein Online Shop Management – wenn du weißt, wie es funktioniert.

Der Einstieg ist einfach: Opt-in sammeln, Templates genehmigen lassen, automatisieren. Dann profitierst du von der Kraft eines Kanals, der bei 2+ Milliarden Menschen täglich aktiv ist.

Häufige Fragen

Warum hat WhatsApp Newsletter 2019 verboten?

WhatsApp sperrte Newsletter, um Missbrauch zu bekämpfen: Der Kanal wurde massiv für Spam, Fake News und politische Manipulation genutzt. Offizielle Gründe nannte WhatsApp nicht, doch Facebook als Mutterkonzern wollte Massen-Push-Nachrichten unterbinden.

Wie teuer sind WhatsApp Business Messages?

In Deutschland kostet die erste Nachricht an einen Kunden 7 Cent. Ausnahmen: kostenlos, wenn der Kunde vorher mit dir schrieb, oder wenn er antwortet. Ab Februar 2022 sind die ersten 1.000 Nachrichten/Monat gratis pro Account.

Brauche ich die WhatsApp App oder die API?

Für größere E-Commerce-Unternehmen brauchst du die WhatsApp Business API über einen Software Provider wie Messenger People. Die API ist GDPR-konform und ermöglicht automatisierte, skalierbare Business-Nachrichten. Die kostenlose App reicht nur für kleine Unternehmen.

Kann ich über WhatsApp Werbung verschicken?

Bisher nur transaktionale Messages (Bestellungen, Versand, Termine). Werbliche, nicht-transaktionale Nachrichten waren nicht erlaubt – das ändert sich gerade, wie Matthias Mehner andeutet.

Wie funktioniert das Opt-in für WhatsApp Messages?

Du holst die Zustimmung des Kunden explizit ein – zum Beispiel im Checkout deines Online Shops mit einem Häkchen: "Ja, ihr dürft mir über WhatsApp schreiben." Erst dann darfst du Push-Nachrichten versenden.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Ich freue mich, meinen geschätzten Kollegen Matthias Matze Meener anzukündigen. Matze ist Managing Director und CMO sowie Vicepresident, Strategy und Innovation von Messenger People und kommt heute mit seinem Vortrag auf die Main Stage The Return of the WhatsApp Newsletter? Wenn wir ein bisschen mehr über Matze erfahren wollen, seine bisherigen Stationen, bevor er Messenger People entsprechend begonnen hat groß zu machen. Er war über Jahre im Pro Sieben Sat eins Media Konzern als Head of Multichannel Marketing und Sales tätig, war davor Senior Manager New Media unter anderem bei Marco Polo und auch auf Agenturseite bei Rebel Media mehrere Jahre als Senior Consultant Digital Communication tätig. Matze hält einen Bachelor of Business Administration und ist ja, das verwundert jetzt niemanden, absoluter Experte für Messenger Marketing, WhatsApp, Chatbots und digitale Transformation. Er hat unter anderem im Jahr 2019 ein Fachbuch veröffentlicht zu dem Thema Messenger Marketing wie Unternehmen, WhatsApp und Co. Erfolgreich für Kommunikation und Kundenservice nutzen. Matze ist Kolumnist in der wöchentlichen Kolonne im Lead Digital Magazin, schreibt diverse Gastbeiträge auch in andere auf anderen Plattformen und ist geschätzter Interviewpartner und beliebter Gast in Podcast zum Beispiel von der Wirtschaftswoche, dem Handelsblatt oder den Digital Pioneers. Zudem kenne ich ihn zumindest auch von anderen Konferenzen wie OMR, Facebook oder der Social Media Week. Neben ganz viel Messenger Content ist Matze passionierter Inline Hockeyspieler, Mountain Biker und Familienvater mit zwei Kids zu Hause. Lieber Matze, ich hoffe du bist mir jetzt gerade live zugeschaltet und kannst mich gut hören und sehen. Schön, dass ich dich heute zum zweiten Mal bei uns hier auf der Stage begrüßen darf. Ja, vielen Dank. Was eine Vorstellung. Sehr gut. Kann ich das Slide dann skippen? Schön, dass ich da sein darf. Schön, dass ich auf der Mainstage sein darf. Erstmal noch Kompliment an euch Jungs. Also wirklich picobello, geiles Event. Du hast es ja gesagt, ich bin auf relativ vielen Events live, aber auch remote. Aber das, was ihr abzieht, sowohl als Gast, als Zuschauer, als Zuhörer, als auch für mich als Speaker, das ist erste Sahne. Also hier erstmal ein riesen Kompliment an euch. Das macht ihr echt super, super toll. Vielen, vielen Dank Matze für das Kompliment. Das nehmen wir natürlich gerne an. Erzähl doch mal, von wo bist du uns jetzt zugeschaltet gerade? Ich bin in München, München relativ nah am Hauptbahnhof. Wir haben hier ein kleines Büro, ein kleines Studio. Deswegen hoffe ich, passt das hier so mit Licht. Und das hier ist auch echt, also kein virtuell. Für euch, habe ich gedacht, ziehe ich mal das große Studio auf und ja, dann mache ich jetzt einen kleinen Vortrag, wenn ihr Lust habt. Absolut. Die Community ist ganz heiß und ich freue mich, dass es dir gut geht. Ich meine, es schaut uns ja keiner zu. Deswegen können wir auch über das Thema Gesundheit ein bisschen reden. Du hattest gestern deine zweite Corona Impfung, bist aber offensichtlich topfit und in der Lage, eben jetzt richtig durchzustarten. Insofern wünsche ich dir und unserer Audience ganz, ganz viel Spaß bei deinem Vortrag und wir sehen uns im Anschluss wieder beim Q A. Insofern let's go. Vielen Dank. Ja, ich bin immer noch fit. Alles. Wenn ich mich heute verhaspel oder irgendwelchen Quatsch erzähle, dann schiebt es bitte einfach auf meine Impfung. Aber ansonsten geht es mir gut. Kurz nach drei, das heißt so achtzig Stunde. Liebe Community, ich weiß, ist ein bisschen spät. Ich hoffe, ich kann es ganz informativ, ganz entertainment, ein bisschen lustig durchziehen. Ich hatte eigentlich mal 45 Minuten Zeit, jetzt habe ich nur noch 30, das heißt, ich rede ein bisschen schneller. Wer Lust hat, die Slides nachher zum Downloaden. Habe es heute früh schon mal gesagt, meldet euch gerne bei mir, weil es ist wirklich viel, viel Input aus der Praxis, den ich euch jetzt näher bringen will. Worum geht's? Das überspringen wir. Haben wir alles schon von mir gehört? Worum geht's genau? Es geht um die um das Thema WhatsApp Newsletter. War ja jetzt so Ende Juni diverse Medien oder eigentlich alle Medien, die das wieder aufgegriffen haben und die gesagt haben, hey, es kommt der Newsletter zurück, kommt der Newsletter ersatz zurück, bla bla bla. Was ist dran? Dafür will ich heute euch ein bisschen Erleuchtung bieten und euch natürlich ein bisschen Inspiration geben, wie ihr das vielleicht für euer Business heute schon einsetzen könnt. Kurzer Rückblick für alle, die noch nie was vom WhatsApp Newsletter gehört haben. Das war so zwischen 2014 und 2019 war das ein sehr, sehr erfolgreiches Format. War auch mein Einstieg damals ins Messenger Marketing. Und ja, das war wirklich sensationell. Geil. Wir reden hier bei WhatsApp Newsletter über eine Real Time Kommunikation. Wir haben keinen Algorithmus dazwischen wie bei Social Networks, keine Spamfilter dazwischen wie bei E Mail. Wir reden von einer 90 prozentigen Öffnungsrate, im Durchschnitt 25 35 % Klickrate. Und einige Accounts, sowohl große Medien als auch große E Commercer hatten über 1 Million Abonnenten auf WhatsApp. Und wenn ihr die KPIs dann mal runterrechnet, dann wisst ihr, wie viele Schuhe so ein E Commercer verkauft hat, wenn der so ein WhatsApp Newsletter rausgehauen hat und gesagt hat, hey, es gibt jetzt neue Sneakers. Mal so als Beispiel. Dann Ende 2019, im Dezember 2019 hat sich WhatsApp gedacht so hey nee, so auf das Thema Newsletter, was ja nie so ganz offiziell war, muss man ehrlich gestehen, haben wir gar keinen Bock mehr. Ich werde oft nach den Gründen gefragt. Eine offizielle Begründung gibt es nicht, aber es hat schon ein bisschen was damit zu tun, dass damit auch viel Schindluder getrieben wurde. Gerade in anderen Teilen der Welt wurde das sehr viel für Spam genutzt, aber auch ja für für politische Meinungsbildung, für Wahlmanipulation etc. WhatsApp ist halt einfach so ein riesen Kanal und da hat sich glaube ich Facebook als Konzern gedacht, ah, da wollen wir jetzt mal das Thema Massenmessages über WhatsApp erstmal ausschließen.Eindünn und hat gesagt: „Hey Leute, Newsletter über WhatsApp nicht mehr erlaubt. Das hieß aber nicht, dass jetzt das Thema WhatsApp für Unternehmen nicht mehr erlaubt war. Ganz im Gegenteil, WhatsApp hat nach dem Ende des Newsletters zwei Möglichkeiten geschaffen, wie Unternehmen ganz offiziell WhatsApp für ihr Business verwenden dürfen. Und ganz wichtig immer, wenn wir über WhatsApp reden, ist es deswegen so ein bisschen das Ökosystem von WhatsApp zu verstehen. Wir haben auf der einen Seite die WhatsApp Business App. Die App kennt ihr alle, die habt ihr auf eurem Handy, die haben auch eure Kunden später auf eurem Handy. Also das ist für die private Nutzung ganz klar. Whatsapp hat dann diese Business App entwickelt. Auch das ist eine Gratisapp und WhatsApp hat die WhatsApp Business API entwickelt und wie der Name API schon sagt, das ist halt nur eine technische Schnittstelle. Das heißt, das kann man sich jetzt nicht irgendwie kostenlos runterladen, sondern dafür braucht man dann einen sogenannten Software Solution Provider. Messenger People ist einer davon, Sender ist einer davon, Salesforce bietet das, glaube ich, auch an. Und nur, das Thema hier ganz kurz zu halten, nur über die WhatsApp Business API und eben über so eine Software ist es dann möglich, WhatsApp auch in Deutschland GDPR konform zu nutzen. Das ist das Hauptasset, warum man die API nutzen sollte, das Thema GDPR. Die API an sich hat schon auch noch ein paar ganz, ganz viele andere Vorteile, die jetzt so eine App nicht braucht. Die App ist halt wirklich so für den Blumenladen um die Ecke oder für das Restaurant. Mit der API habt ihr halt noch mehr Möglichkeiten, wie Rollenrechte für eure Mitarbeiter, das ganze Thema Automatisierung, Chatbots und auch das, worüber ich heute spreche, das Thema nennt das jetzt mal Newsletter. Auch das ist wirklich nur möglich, wenn ihr WhatsApp über die API nutzt. Was erlaubt euch WhatsApp? Was erlaubt uns WhatsApp? Was erlaubt WhatsApp allgemein an Kommunikation über die API zwischen Unternehmen und Kunden? Sind im Prinzip zwei Wege, zwei Use Cases, zwei Types of Messages, wie sie es nennen. Das eine ist relativ einfach zu verstehen: User Initiated Messages. Also der Kunde meldet sich bei euch. Kann man sich einfach vorstellen, ihr habt einen Telefonservice, ihr habt einen E Mail Service oder ihr habt vielleicht auch einen kleinen Store in der Innenstadt. Leute kommen rein, stellen euch eine Frage, ihr antwortet. Leute rufen euch an, haben eine Frage, ihr antwortet. Das sind user-initiated Messages bei WhatsApp. Die sind fein, die sind super, die sind relativ einfach zu verstehen. Die kosten auch nichts. Easy use case. Whatsapp gleich modernes Telefon und coolere E Mail. Das, worüber wir heute reden werden, worüber ich jetzt reden werde, ist der zweite Teil und der ist bei ganz vielen noch gar nicht so bekannt. Und zwar gibt es auch schon seit dem Bestehen der API die Möglichkeit von sogenannten business initiated messages. Business initiated messages heißt eben nicht, dass der Kunde sich zuerst bei euch meldet, sondern ihr könnt euch aktiv per Push bei eurem Kunden melden. Und da fällt das ganze Thema neuer Newsletter so ein bisschen rein und deswegen schauen wir uns diese business initiated messages mal ein bisschen genauer ein. Was diese business initiated messages nämlich haben, sind verschiedene Voraussetzungen. Da hat WhatsApp, ich hatte es ja gesagt, Angst vor Spam, Angst vor Fake News etc. Da haben die so ein kleines Reglement erschaffen, wenn oder wie besser gesagt, Unternehmen diese business initiated messages nutzen können. Das erste ist, was ihr wissen müsst, das ist nicht kostenlos. Whatsapp verlangt dafür Geld, und zwar immer für die erste Message, die gesendet wird. Das ist unterschiedlich pro Land. In Deutschland sind das momentan 0,07 €, also 7 Cent in etwa kostet es, wenn ihr euren Kunden so eine Message schickt. Das ganze Thema ist aber gratis, wenn ihr vorher mit dem Kunden in Kontakt wart. Also ein Kunde hat sich bei euch gemeldet, eine User-initiated-Message, ihr wart mit denen im Chat für ein neues Produkt, habt dem was empfohlen und schickt ihm dann 23 Stunden später noch mal eine Push-Nachricht mit „Hey, das gibt's jetzt übrigens 10% günstiger, dann ist es kostenlos, wenn der Kunde mit euch vorher im Kontakt war. Es ist auch gratis, wenn der Nutzer wieder antwortet. Das heißt, ihr schickt dem eine Message, das kostet Geld, der antwortet, dann öffnet sich wieder ein 24-Stunden-Fenster und ihr habt wieder alle anderen Messages, die ihr in diesen 24 Stunden austauscht, sind auch wieder gratis. Neu noch, exklusive News: Ab Februar '22 wird WhatsApp auch ein Freikontingent einführen. Das heißt, die ersten 1000 Messages pro Monat pro Account werden auch dann gratis sein. Im Moment bezahlst du noch von der ersten an. Ab Februar sind die ersten 1000 Messages pro Monat gratis. Kosten. Das Zweite, was wichtig ist für User Business Initiated Messages. Ihr braucht natürlich einen Opt-in. Ich habe hier mal ein Beispiel mitgemacht von jemand, der das schon nutzt. Das ist Women's Best, klassischer E-Commerce-Shop weltweit. Und wenn ich jetzt bei Womans Best hier im Checkout-Bereich bin, ich habe mir ein paar Smart Bars in Warenkorb gelegt, ich gebe denen meine Adresse an und unten sage ich denen jetzt: „Ja, ihr dürft mir auch über WhatsApp schreiben. Schon haben die ein sauberes Opt-in. Und wenn ich jetzt bezahle, bekomme ich automatisiert per WhatsApp die Bestellbestätigung: „Hallo Matze, hier ist deine Bestellbestätigung. Ein, zwei, drei Tage später bekomme ich dann auch automatisiert gepusht die Versandbestätigung: „Hey Matze, dein Paket ist unterwegs. Und was man auch noch machen könnte, ist eine Woche später könnte ich mir auch automatisiert noch mal eine Message schicken lassen: „hey Matze, haben dir denn die Schokoriegel geschmeckt? Bewerte uns doch mal, bewerte die Riegel.Whatever. Also das kann ich machen, wenn ich einmal dieses Opt-in sauber eingeholt habe. Und das Dritte, und das ist so ein bisschen der Kasus Knaxus an der ganzen Business-initiated Messages-Geschichte, ist das Thema Vorlagen. Ihr habt es vielleicht schon mal gehört, diese Business-initiated Messages – Gott, ich kann dieses Wort langsam nicht mehr sagen –, muss einmal von WhatsApp freigegeben werden. Jetzt ist es aber nicht so, dass jede Pushnachricht, die ihr rausschickt, sich WhatsApp noch mal anschaut. Nein, ihr müsst dafür ein sogenanntes Template anlegen. Whatsapp schaut sich einmal dieses Template, diese Vorlage an, gibt diese Vorlage frei und dann könnt ihr die natürlich jeden Tag unlimitiert raushauen, solange wie sich diese Vorlage nicht ändert. Wir haben dafür so ein Tool gebaut, wo man das einfach eindringt. Ich zeige euch später noch mal, wie das genau funktioniert. Nur noch mal, wenn wir bei dem Beispiel von Women's Best mit der Bestellbestätigung bleiben, dann seht ihr hier so, das Template sieht halt so aus: „Hi, Variable, da steht dann später mein Name drin. Deine Bestellung ist auf dem Weg zu dir. Hier ist dein Paket-Tracking-Link, Variable 2. Das wird natürlich jedes Mal individuell eingeführt, aber dieses eine Template, diese eine Form, das schaut sich WhatsApp einmal an, sagt „Okay, und dann könnt ihr dieses Template immer wieder verwenden. Vierter und letzter Punkt ist das Thema Kategorie. Das heißt, diese Template-Messages, die ihr da rausschicken möchtet, die müssen einer gewissen Kategorie zugehörig sein und diese Kategorie waren bisher alle transaktional. Ihr seht das hier, Reservierungsupdate, ein Ticketupdate, einen Alarm konnte man schicken, ein Appointment, Terminupdate etc. Also solche Messages wurden jetzt auch schon die letzten Jahre freigegeben. Was halt bisher nicht ging, war Werbung. Bisher durften wir keine Non-Transactational-Notification schicken, also keine werblichen Messages. Und das ist das, was sich jetzt ändern wird. Das heißt, wenn wir es ganz konkret sehen, was ist jetzt neu bei WhatsApp? Eigentlich nichts, vom Prinzip. Das heißt, ich habe auch mit dem Newsletter – nennen wir es ab jetzt mal so, kommt mir lockerer von den Lippen – mit dem Newsletter muss ich genau die gleichen Voraussetzungen erfüllen. Also ich habe Kosten, ich brauche einen Opt-in, ich muss eine Vorlage verwenden und es muss in eine Kategorie passen. Aber was ist jetzt neu? Ja, ich hatte es ja schon angebotet: WhatsApp testet Lockerung. Das heißt, in diesem ganzen Approval-Prozess, den ich euch gleich zeigen werde, nimmt es WhatsApp jetzt nicht mehr so genau. Wie gesagt, wir haben da schon ein bisschen Praxiserfahrung. Zeige ich euch gleich. Offiziell – und das kann ich auch schon bestätigen – heißt es: Wir haben jetzt beim Push über WhatsApp mehr Spielraum als früher. Das heißt, wir haben verschiedene Möglichkeiten, das auch newsletterartig, promotional-artig einzusetzen, zum Beispiel für Upselling. Du hast eine Reise bei uns gekauft. Willst du nicht noch den Windsurf-Kurs dazu buchen? Hey, die neue Kollektion von Marco Polo ist da, schau doch mal rein. Oder auch eine Aktion: „Hey, großer Sommerschlussverkauf oder Lagerverkauf, Black Friday. So was ist jetzt erlaubt. Oder auch so klassisch „Produkt wieder verfügbar. Entweder weil du es schon in den Warenkorb gelegt hast, Warenkorb-Abbrecher ist so ein typischer Case. Oder auch: „Hey, du hast doch vor zwei Wochen gefragt, ob es die blauen Turnschuhe auch in Größe 43 gibt. Gab es damals nicht. Jetzt sind sie wieder verfügbar. Also das ist so ein bisschen das, was WhatsApp jetzt so ein bisschen offiziell erlaubt. Und wir wären natürlich nicht Messenger People, wenn wir das nicht so ein bisschen versucht hätten, an die Grenzen zu führen: Was ist denn jetzt alles erlaubt? Das zeige ich euch gleich mit ein paar echten Best-Practice-Beispielen. Vorher noch, wie gesagt, es ist Beta, es wird getestet. Das heißt, es ist erst mal nicht überall erlaubt. Dieser Test ist offiziell, zum Beispiel in USA, aber in Indien nicht. Deutschland ist drinnen in dem Test. Wenn ihr aber jetzt aus Österreich und der Schweiz zuschaut, ist es offiziell noch nicht erlaubt, Promotional Messages über WhatsApp zu schicken. Ich sage euch aber gleich Spoiler: Bitte schaltet nicht aus, wenn ihr jetzt aus Wien zuschaut. Wir haben auch Kunden in Österreich und auch in der Schweiz, die schon Promotional Messages jetzt schicken können. Ich erkläre euch gleich, wie wir das am besten umgehen. Wichtig ist auch generell bei WhatsApp: Nicht jeder darf WhatsApp nutzen. Zum Beispiel, wenn ihr Drogendealerin seid, dann habt ihr ein Problem, dann werdet ihr keiner WhatsApp-Freigabe kriegen. Gilt auch für E-Zigaretten und Alkohol. Was haben wir schon mit Weingeschäften hin und her geschrieben? Aber wenn ihr einen schönen Weinversand habt, sorry, das fällt bei WhatsApp unter Drogendealer. Waffenhändlerin, Prostituierte, Online-Glücksspiel ist nicht erlaubt. Kryptowährung ist nicht erlaubt. Also ihr seht hier schon, diese ganze zwielichtige Missbrücke darf leider WhatsApp nicht nutzen. Politiker können wir irgendwie dazuzählen. Aber auch so komische Sachen wie Kontaktlinsenhändler stehen bei WhatsApp auf der schwarzen Liste. Ich weiß nicht wirklich, wieso, aber Kontaktlinsenhändler dürfen auch nicht WhatsApp nutzen. Wenn ihr da Fragen habt zu speziellen Cases, fragt mich gerne, fragt bei Messenger People nach. Wenn ihr jetzt ein normaler E-Commerce seid oder normaler Retail oder normaler B2B-Industrie, habt ihr damit aber in der Regel keine Probleme. So, Best Practice. Was können wir jetzt damit nutzen? Wie weit können wir das ausdehnen? Was müssen wir beachten? Wie gesagt, Casus Knaxus sind diese Vorlagen. Ich habe es euch vorhin an dem Beispiel Womans Best schon mal erklärt. Wie macht man das mit diesen Vorlagen? Relativ einfach. Bei uns gibt es so eine Submit-Form, wo ihr diese Vorlagen einfach eintragt.Gerne auch mit unserer Hilfe. Und dann gibt es eine künstliche Intelligenz von WhatsApp. Die schaut sich das dann an und gibt eigentlich diese Vorlagen, dieses Framing innerhalb von fünf Minuten frei. Ihr seht das hier so ein bisschen auf dem Screenshot. Da ist dann ein roter Punkt. Das heißt, das wurde von WhatsApp nicht freigegeben. Meistens, bei den meisten unserer Kunden ist es dann so, dass wir es einfach noch mal probieren und dann geht es und dann probieren wir es noch mal und spätestens dann geht es. Ab und zu gibt es mal Sachen, die werden überhaupt nicht von der KI freigegeben. Wenn wir aber der Überzeugung sind, hey, das ist ein ganz normaler Promotional Messages, die müsste freigegeben werden, dann können wir das über unser Account Management auch noch mal an WhatsApp, an unsere WhatsApp-Ansprechpartner eskalieren. Dann schauen sie sich das Ticket an und sagen: „Ja, stimmt. Das ist auch okay, das ist auch freigegeben. Ein paar Sachen werden halt einfach nicht freigegeben, aber hier ist es dann auch so, was ich sagte: Österreich, Schweiz. Normale Push-Nachrichten dürftet ihr ja schon schicken. Das heißt, die Frage wäre jetzt nur noch: Geht schon promotional? Wenn ihr hier ein bisschen versucht, den ganzen Kontext ein bisschen promotioneller zu machen, dann wird das höchstwahrscheinlich auch freigegeben. Ihr habt nichts zu verlieren, wenn ihr es nicht einfach testet. Entweder es wird freigegeben oder nicht. Und wie gesagt, unsere Erfahrung zeigt, gerade in Europa wird sehr, sehr viel mittlerweile freigegeben. Wir haben ein paar Sachen getestet, damit ihr mal so eine Orientierung habt: „Hey, was geht da jetzt mit dieser Template? Also ganz easy, ein klassisches Promotional, was jetzt gehen würde, wäre so was wie hier: Neu bei uns, also so ein Ticketverkäufer, neu bei uns im Vorverkauf, Vincent Weiß im Olympiastart, an dem und dem Datum. Tickets könnt ihr hier kaufen. Ihr seht, das wäre die Promotional Message, das Template „Neu bei uns im Vorverkauf, Doppelpunkt Variable. Ich glaube, das Prinzip ist relativ einfach zu verstehen. Also so was haben wir zum Beispiel freigegeben bekommen. Klassisches Cross Selling: „Hallo, du hast bei uns eine Übernachtung in unserem Hotel gebucht. Wie wäre es denn? Wir haben hier noch einen Ausflug zum Gipfel. Möchtest du den noch buchen? Ja, nein? Oder welchen möchtest du buchen? Auch hier wieder Variablen: Wie hoch ist der Rabatt? Welche Variablen, welche Touren werden angeboten? Das sind die Variablen. Das Frame: Du hast was gekauft und möchtest noch was dazukaufen, freigegeben. Hier genau noch mal so ein Cross-Selling: „Hallo, du hast bei uns schon mal eingekauft. Wir geben dir jetzt XY-Prozent auf deinen nächsten Einkauf, Wiederkauf, Zubehör, whatever. Template freigegeben. Solche Arten von Messages sind möglich. Ganz einfach, wenn wir es gar nicht so komplex machen wollen, auch das ist freigegeben worden: „Hallo, ich habe ein tolles Angebot. Wir haben heute für dich XY-Prozelt auf XY-Produkte. Noch ein schönes Bild dazu. Also auch so einfache Templates können freigegeben werden. Black Friday hatte ich ja schon mal gesagt. Also auch hier, wir melden uns anlässlich von Event A, B, C, kauf hier ein, du kriegst XY-Prozent Rabatt. Auch das freigegeben wurden. Und das Simpelste, was so ein bisschen das ganze Thema „Wir wollen uns unbedingt die Templates vorher anschauen, bevor wir sie freigeben. Das Simpelste, was uns freigegeben wurde, ist einfach nur: „Hallo, wir haben heute folgendes für dich: eins, zwei, drei, vier. Liebe Grüße. Also ihr seht, keine Angst vor diesen Vorlagen. Theoretisch kann man dann über diese Variablen hier alles Mögliche noch einfügen und ihr könnt sowohl Produkte als auch euren Content darüber distribuieren. Kurze Trinkpause. Habe schon zu viel Business-initiated Messages heute gesagt. Welche Zielgruppen kann ich bilden? Welche Daten habe ich eigentlich, die Leute jetzt so passgenau wie möglich mit meinem Content zu versorgen? Wir haben ja gesehen, das kostet ein bisschen Geld. Das heißt, es macht jetzt wenig Sinn, das immer noch an eine Million rauszuschicken, sondern smart ist ja – auch das kennt ihr, wenn ihr ein gutes E-Mail-Marketing macht –, das natürlich so benutzerrelevant wie möglich zu verschicken. Und da gibt es bei WhatsApp richtig geile Möglichkeiten, die ich euch jetzt mal zeigen will. Was nicht geht, sind Daten von WhatsApp. Wenn ihr über unser Tool WhatsApp nutzt, dann wisst ihr von dem Kunden, der sich bei euch meldet, erst mal generich nur den seinen Profilnamen bei WhatsApp und den seine Telefonnummer. Mehr Daten haben Unternehmen nicht von ihren Kunden per se über WhatsApp. Das zweite, was man dann machen kann, machen sollte, ist natürlich, die Daten aus dem Kontakt nehmen, also Nutzermerkmale wegschreiben, wenn ihr mit euren Kunden in Kontakt seid, zum Beispiel in einem Verkaufsgespräch oder ihr wisst, über welchen Touchpoint der kam. Der kam über eine Messe, kriegt ein anderes Angebot wie „Ah, der kam über den Printkatalog, kriegt er folgendes Angebot. Solche Nutzermerkmale lassen sich relativ leicht dokumentieren und dann natürlich zielgenau als Zielgruppen bilden. Ich habe euch mal einen Case mitgebracht. Nein, kein Case, das ist eine kleine Demo. Ich habe es auf vierfache Geschwindigkeit gedreht, damit das nicht zu lange dauert. Folgender Case: Ihr seht hier rechts jemanden, der in einem Golf Shop einkauft – ist nur eine Demo –, also jemand, der will hier ein paar Golfbälle kaufen. Und ihr seht hier links, quasi in dem Quadrat, das Content-Management-System von Messenger People, was jetzt so eine klassische Verkaufsberatung über diesen über WhatsApp macht mit diesem Herren, der Golfbälle kaufen will. Und der hat jetzt schon gesagt: „Hey, ich möchte ein paar Golfbälle kaufen. Alles klar. Was kann ich denn sonst noch für dich tun? Man beachte, hier ist jetzt kein Chatbot aktiv, sondern hier ist jetzt wirklich ein Verkaufsberater aktiv. Der Kunde sagt jetzt – ich muss ein bisschen schneller reden – „Hey, ich will noch ein paar Turnschuhe kaufen. Und jetzt lässt der Golfshop-Berater seinen Chatbot los, weil die Frage nach den Schuhen ist halt immer die gleichen: Welche Größe? Welche Marke? Welche Farbe? Das fragt jetzt der Chatbot ab. In der Zeit hat der Kundenberater Pause, kann er Pippi machen gehen, eine rauchen oder einen anderen Kunden beraten. Aber der Chatbot hat jetzt diese Information abgefragt.Habe ich euch im Conversational Commerce Webinar noch mal genauer erklären, wie das funktioniert. Für uns jetzt nur wichtig, diese Nutzermerkmale ja sind hier mal rot eingekreist. Das sind die Sachen, die wir jetzt weggespeichert haben. Das heißt wir wissen jetzt von dem Kunden der heißt Klaus der wohnt in München der mag Adidas und der hat ein Handicap von einundvierzig ja das ist jetzt einfach aus dem Verkaufsgespräch heraus vom Chatbot automatisiert mitgeschrieben worden und daraus kann ich natürlich jetzt eine Zielgruppe bilden indem ich sage hey ich will dem jetzt mal drei Monate später eine Push Notification schicken und sagen hey wir bieten jetzt einen Golfkurs in München an und dann schicke ich das natürlich nur an Leute die noch ein relativ schlechtes Handicap haben und die in München wohnen könnte man jetzt auch größer machen sagen alle die um München herum wohnen etc pp ja ziel Zielgruppen Daten aus Kontakt bilden was habt ihr vorher mit dem gesprochen was geht natürlich noch eher klassisch wieder hier in Relation zu einem E Mail Newsletter daten des Nutzers abfragen wer früher mit uns vielleicht schon das Thema WhatsApp Newsletter behandelt hat der kennt das wenn sich ein Kunde bei uns oder bei euch besser gesagt ein Abonnent neuer Abonnent abmeldet dann habt ihr relativ easy die Möglichkeit auch hier wieder über den Chatbot verschiedene Nutzermerkmale Attribute bei der Anmeldung abzufragen und abzuspeichern auch hier mal wieder ein kurzes kurzes Video jetzt eine Regionalzeitung da kommt erst noch mal die Datenschutzabfrage wird gefragt wie heißt du wie ist deine Postleitzahl ah und für was interessierst du dich ach der interessiert sich für Kultur und wohnt irgendwo München herum diese Profildaten kann der Kunde der Abonnent in dem Fall im Nachgang gerne jederzeit noch ändern der klickt einfach schreibt einfach nur Profil kriegt so einen Profillink hat er alle Daten nochmal aufgeschlüsselt da kann die dann noch mal anpassen auch praktisch wenn sich jemand in ein anderes Bundesland gezogen ist etc pp und kann so sein Profil ja up to date halten kennt der eine oder andere sicherlich aus dem E Mail Newsletter bereich hilft aber in dem fall dann auch wieder ja wenn wir bei dem case bleiben ah um dann zu sagen hey ich mache jetzt mir eine Zielgruppe kulturinteressierte aus münchen gebe hier eine postleitzahl range an und sage natürlich schickst du das nur an leute die sich für kultur interessieren also auch so kann man relativ kleinere zielgruppen bilden um dann wirklich effizient mit dem relevanten content mit auf whatsapp aufzutauchen was natürlich auch geht ähm über unser system ist natürlich ihr könnt auch einen datenimport machen wenn ihr die ähm das opt in habt wenn ihr die daten habt und die daten nutzen könnt dann könnt ihr eure daten natürlich auch von dem hub spot salesforce whatever welches crm auch immer an unser System andocken, da hochladen und können aus diesen Zielgruppendaten, die ihr vielleicht schon im E Mail Marketing oder so gesammelt habt, natürlich nutzen, um die Leute über WhatsApp anzusprechen. Wie baue ich am besten Subscriber auf? Ja, das ist ja auch die große Frage bei E Mail, aber natürlich auch beim Thema beim Thema WhatsApp plus das ganze Thema Opt in, was hier mit reinspielt, hatte ich ja gesagt, Opt in ist auch eine Voraussetzung von WhatsApp, aber hier auch Achtung, es ist eher ein DSGVO Thema als jetzt wirklich ein WhatsApp technisches Thema also ihr braucht nicht das opt in eure Abonnenten direkt auf WhatsApp ja ihr könnt dieses opt in überall auf der Welt einholen im persönlichen Gespräch also das ist hier ein Screenshot von der internen WhatsApp Unterlage WhatsApp selbst sagt selber wenn euch ein Kunde jetzt gesagt hat ja schickt mir gerne eine WhatsApp das ist meine Nummer habt ihr ein sauberes Opt in und dann könnt ihr ihm diese Nummer schicken wenn ihr vor fünf Jahren Gewinnspiel gemacht habt habt noch eintausend Telefonnummern irgendwie in der Datenbank habt aber auch das DSGVO konforme opt in habt ihn damals gefragt darf ich dir das auch per WhatsApp schicken könnt ihr es bei uns hochladen könnt ihr das an dem rausschicken also hier geht es wirklich eher darum seid ihr DSGVO mäßig auf der richtigen Seite ist nicht so sehr ein technisches requirement ein Tipp habe ich noch für alle unsere ex WhatsApp Newsletter Kunden viele von denen haben sich ja damals die die Kontaktdaten dann runtergeladen. Wir mussten die aus Datenschutzgründen dann irgendwann mal löschen. Aber wenn ihr noch diese alten WhatsApp Newsletter Abonnenten habt, ah diese Telefonnummern, auch die können wir heute wieder reaktivieren, weil da hatten wir ja vor zwei, drei, vier Jahren schon mal das WhatsApp opt in und da sollte es eigentlich kein Problem sein, die heute wieder über WhatsApp zu reaktivieren. Aber wie gesagt, bin jetzt nicht der Anwalt, das muss dann jeder mit sich selber klären, ob in DSGVO Thema kein WhatsApp Thema. Was natürlich super geht, habe ich euch gerade schon so ein bisschen gezeigt, ah wenn ihr mit den Kunden direkt im Chat seid, also wenn ihr nicht nur sagt hey, wir bieten jetzt ein WhatsApp Newsletter an, sondern wenn ihr sagt hey, wir bieten WhatsApp Service zum Beispiel an, ihr könnt uns alles mögliche fragen vor dem Kauf, nach dem Kauf und ihr fragt die Kunden dann hey, ist es eigentlich okay für dich, wenn wir dir einmal die Woche, einmal im Monat whatever tolles Angebot, spannenden Content et cetera schicken ist es natürlich total convenient, dass der Kunde dann sagt ja okay, schickt mir das gern zu zack weggespeichert super easy könnte das natürlich auch klassisch machen, wie ihr es vom E Mail Newsletter kennt. Ja, hier bei Vodafone. Wir schicken dir wichtige Updates per E Mail, per Push Notification oder per WhatsApp. Auch das technisch und DSGVO mäßig sicherlich möglich. Schlauer noch, Bon Brie macht das sehr schlau und sehr erfolgreich. Kennt ihr aber auch schon aus dem aus dem Thema E Mail. Gebt dem ein Goodie ja jetzt für WhatsApp anmelden und wir schicken euch dann jeden Tag jede Woche die heißesten Deals zu. Bon Brie macht so ich glaube drei viertausend Abonnenten die Woche, die die nur darüber generieren, dass sie sagen hey schreib uns über WhatsApp, wir schicken dir einen Special Code ah und dann bist du in unserer WhatsApp Liste mit drin.Größter Fan bin ich. Ich bin ja nicht nur der Messenger Marketing Matze, sondern der Messenger Matze. Größter Fan bin ich, wenn ihr den Messenger, wenn ihr WhatsApp ganzheitlich seht, also nicht nur als reinen Push Kanal, sondern als das, was es ist, nämlich ein Dialogkanal. Hier noch mal ein gutes Beispiel: Mein Lieblingsbeispiel, ich habe es heute früh schon mal kurz erwähnt, das ist Miss Pompadour. Man geht bei denen auf die Webseite und man kriegt an drei verschiedenen Stellen ein Angebot, das gesagt wird: „Hey, exzellente Kundenberatung, Farbberatung. Schreib uns über WhatsApp, wir helfen dir. Und wenn man dann den Leuten da geholfen hat, die ihre Farbe kaufen und dann wiederum sagt: „Hey, kann ich dir übrigens in zwei Wochen noch mal einen Special Rabatt schicken, etc. Pp., dann ist die Conversion natürlich super und dann werdet ihr sehen, habt ihr in dem ganzen Kosmos Conversational Commerce auch richtig viel Spaß und Erfolg. Checkout haben wir schon geklärt. Das war für uns Women's Best. Hier noch mal bei Erwin Müller. Die machen das in erster Linie über ihre Versandbestätigung. Also auch hier hast du einen guten Entry Point. Ja, ich lasse mir die Versandbestätigung schicken und auch dann könnt ihr die Leute direkt über WhatsApp anschreiben. Oder wenn ihr sagt, wir sind noch ganz blank, was ihr auch nutzen könnt, natürlich, ist Performance Marketing, Facebook Ads, Instagram Ads. Da gibt es verschiedene Ziele. Das wisst ihr sicherlich. Eins davon ist Ziel to WhatsApp. Was passiert da? Es öffnet sich halt nicht irgendeine Landing Page mit irgendeinem Produkt oder mit einem Formular, sondern wenn die Leute da drauf klicken, dann öffnet sich direkt der WhatsApp Dialog. Damit ihr euch das noch mal ein bisschen bildlich vorstellen könnt, habe ich euch hier auch noch mal ein kleines Video mitgebracht. Seht ihr hier in dem großen Smartphone. Hier haben wir mein Buch beworben, klassisches Carousel Ad, in dem Fall auf Facebook. Und wenn die Leute da drauf geklickt haben, hier seht ihr es noch mal, es öffnet sich das ganz normale WhatsApp, das ganz normale Mein privates WhatsApp. Es ist schon eine Message vorgefertigt: „Hallo Matze, ich interessiere mich für dein neues Buch. Mein kleiner Chatbot, der dahinter steht, erkennt jetzt A „Buch. Also der hat jetzt keine Frage oder so, sondern der will was über das Buch wissen, kriegt automatisiert per Chatbot ein paar Sachen gepusht zum neuen Buch, wo man es kaufen kann, ein paar Informationen und ich kann ihn auch zu einem kleinen Gewinnspiel überreden, wo es noch irgendwelche handsignierten Exemplare geht. Also das ist natürlich auch ein super geiler Conversion-Kanal, ads auf Facebook, Instagram schalten und dann die Leute in die WhatsApp-Conversion reinholen. Mein letzter Tipp, meine letzte Folie: Kauft nicht mein Buch. Es ist von 2019. Da hat sich viel, viel geändert. Viele neue Use Cases, ein paar Sachen gehen nicht mehr. Also ein Messenger-Marketing-Buch von 2019 braucht ihr nicht kaufen. Wenn ihr gerne noch mehr Praxistipps haben wollt, empfehle ich euch ganz wärmstens unser Playbook, das Messenger Playbook. Das aktualisieren wir jeden Monat. Da schreiben wir immer die aktuellsten, neuesten Use Cases rein. Mittlerweile sind da, ich glaube, über 20 verschiedene Unternehmen aus Deutschland drin in unterschiedlichsten Use Cases, von Verkaufen über Kundenservice bis Employer Branding, HR etc. Pp. Also wenn ihr euch weiterbilden wollt, könnt ihr mich natürlich jetzt gerne in unserer kleinen FAQ-Question fragen oder besser gesagt und ladet euch unser Playbook runter, weil da stehen wirklich ganz viele geile Sachen zum Thema Messenger-Kommunikation drin. So, die Klasse ist, glaube ich, happy, wenn ich ein bisschen eher fertig geworden bin. Freue mich aber jetzt trotzdem über ein paar Fragen, die noch reingekommen sind oder einen Moderator oder so was. (lachen) Da ist er. Damit können wir auf jeden Fall dienen, lieber Messenger-Matze. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für dein Folienfeuerwerk. So viel kann man sagen und vielen Dank insbesondere auch, dass es, denke ich, für unsere Community immer am werthaltigsten, für die vielen Best-Practice-Beispiele direkt von Unternehmen, die eben im Messenger-Marketing schon intelligente Entry Points gefunden haben, wie Erwin Müller oder eben bei Bon Prix, war gerade ganz erstaunt über das Wachstum, was da erzeugt wird über so einen Mechanismus. Ich denke, das ist extrem wertiges Wissen für unsere Community, Nebenthemen wie Aufklärung über DSGVO-Konformität und Co, wo ja echt viel Halbwissen herrscht, muss man sagen, in der Branche, sich natürlich auch die Regeln immer mal verändert haben. Insofern, lieber Matze, von meiner Seite stellvertretend schon einmal für die Community ganz, ganz herzlichen Dank. Richtig schicker, werthaltiger Vortrag. Es gibt natürlich auch Fragen, sowohl aus der Community als auch aus dem Moderatorenteam und da möchte ich gerne einmal zuerst auf dich referenzieren. Schieß einmal los. Sehr schön. Vielen Dank, Matze, für diesen schönen Vortrag. Lass uns mal über böse Bots sprechen. Bedeutet, wenn ich einen WhatsApp-Kanal betreibe, kann es ja durchaus passieren, dass vielleicht mein Customer Support dadurch deutlich mehr Aufwand auch oder dass bei meinem Customer Support deutlich mehr Aufwand produziert wird, weil irgendein böser Bot in regelmäßigen Abständen irgendwie immer wieder Nachrichten versendet. Die erste Frage ist: Ist das überhaupt schon ein Thema? Sind böse Bots da überhaupt ein Thema? Und die zweite Frage, die anschließende Frage ist: Wie strukturiert ihr so was im Regelfall? First Level Support, Bot, Second Level, dann Human? Oder wie ist da die Strategie? Ja, also Intro Bots, also die, die sich bei uns melden, habe ich in der Tat noch schon gehört. Kenne ich natürlich von anderen Plattformen. Habe ich aber noch nie als Thema bei WhatsApp gehört. Das ist spannend, aber nein, habe ich noch nichts gehört, dass die von Bots irgendwie penetriert werden. Andererseits muss man natürlich schon sagen, dass dadurch, dass es so eine niedrigschwellige Kommunikation ist, sich tendenziell schon mehr Leute melden als per Telefon, E-Mail, weil dann sagen die: „Ach, ich.Scheiß drauf ne. Und die Frage ist halt dann immer, weil das fragen mich dann auch viele potenzielle Kunden. Ach, da melden sich ja dann mehr Kunden bei mir. Sage ja im Zweifel, wenn die sich nicht melden, gehen die halt zur Konkurrenz und kaufen es da, weil da kriegen sie eine bessere Beratung etc. und genau dafür ist der zweite Punkt, den du sagst richtig und wichtig Automatisierung über First Level Chatbots, die erstmal grob das Thema eingrenzen, die schon mal nach dem Namen fragen, die das Thema Datenschutz schon mal abfragen. Das funktioniert super. Das raten wir auch jedem unserer Kunden. Ein, zwei, drei Fragen, um das ganze Thema des Kunden schon mal ein bisschen zu strukturieren, vielleicht dem einen oder anderen auch schon zu helfen. Wann habt ihr geöffnet? Kannst du die Öffnungszeiten schicken? Hast du nie wieder was mit dem Kunden zu tun? Aber auch wirklich so first level. So die Standardfragen abfragen, dann kommt der Agent dazu, sieht dann schon ach, das ist der Klaus, der hat das Handicap, der will neue Schuhe und dann Schuhgröße 41. Das spart halt Zeit und Geld und das ist es halt letzten Endes. Was das auch wieder ausgleicht Ja, es melden sich mehr Kunden bei euch als Unternehmen. Aber nein, am Ende des Tages habt ihr damit weniger Aufwand durch dieses ganze Thema Automatisierung, kürzere Messages etc.. Okay, cool, vielen Dank Matthias. Noch eine weitere Frage zum Thema CRM. Du hast gerade schon aufgezeigt, dass ihr mit vielen CRM Systemen kompatibel seid. Könnt ihr in Echtzeit Informationen aus den CRM Systemen abgreifen oder ist das eher was mit Blick nach vorne, bei dem du sagst, der User hat im CRM System natürlich seine Fußspuren hinterlassen? Und wenn ich per WhatsApp kommuniziere, wäre es natürlich super galant, auf diese Information auch in Echtzeit zuzugreifen, weil das natürlich die komplette Kommunikation auch programmatisch als Bot deutlich optimiert. Ich bin da jetzt nicht der Experte. Ich weiß, dass wir eine eine Restapi haben, die viele unsere Kunden nutzen und diese zwei APIs mit dem CM, ja die telefonieren halt miteinander. Und ich könnte mir schon vorstellen, dass wenn du zwei APIs connectest, dass du dann natürlich auch einen Real Time Datenaustausch hast. Ich weiß auch, dass jede jeder jedes CRM System, das eine API bietet, kann an uns angeschlossen werden, wie die jetzt so funktionieren über Webhooks etc. Pp. Bin ich raus. Unser CTO sagt immer wenn du eine Kaffeemaschine hast, die eine Schnittstelle hat, dann könntest du über unsere Software auch deine Kaffeemaschine bedienen. Alles andere liegt so ein bisschen an der Kaffeemaschine, dann. Ja, okay, sehr gut. Matze, noch mal so ein bisschen ein Blick in die Zukunft. Ja, Glaskugel. Wenn ich im Dienstleistungssegment bin und ich möchte vielleicht den Kunden auch über WhatsApp direkt closen. Glaubst du, dass in naher Zukunft WhatsApp auch Themen wie eSignature und Co nacharbeiten wird, sodass ich dann auch was, was Legal angeht, direkt über WhatsApp Verträge abschließen kann? Also so ein bisschen Glaskugel vielleicht. Vielleicht ist das jetzt auch nicht richtig Glaskugel, weil es ist sehr, sehr, sehr konkret. Du kannst hier gerne ein bisschen weiter ausführen. Was glaubst du, wird da jetzt noch kommen? Du bist ja immer sehr, sehr nah dran. Siehst du auch, um welche Neuerungszyklus da neue Features mit hinzugefügt werden? Was kannst du dazu sagen? Wann ist denn eure nächste Veranstaltung? Voraussichtlich im November. Ja, da sollten wir im November noch mal sprechen. Okay. Ja, was wir heute schon. Also wir wissen ja schon, dass das ganze Thema WhatsApp Payment und auch WhatsApp Checkout in anderen Ländern schon durch ist. Das heißt, es ist technisch schon fertig entwickelt, schaltet in Europa noch an der Reglement an, der Regulierung ist aber zum Beispiel Brasilien, Indien etc. Das sind schon Märkte, da kannst du heute schon sowohl Payment als auch Warenkorb Checkout machen. Was wir heute schon anbieten, sind auch hier wieder Schnittstellen zu den Shoppingsystemen. Also zum Beispiel wenn du ein Shopware Shop hast, kannst du den connecten direkt mit unserer Software und kannst dann dem Kunden, wenn der sagt ich will einen neuen Basketball kaufen, kannst du den direkt aus deiner Shopware Software den Basketball schicken und wenn der sagt ja, möchte ich kaufen, legst du den in deinen Warenkorb. Das funktioniert alles auf WhatsApp. Das einzige, was du dann noch machst oder was der Kunde macht Am Ende des Verkaufsgesprächs auf WhatsApp schickst du ihm halt einen Link und Checkout Link und da kommt er noch mal einmal auf die in dem Fall Shopify oder Shopware Checkout Seite. Da sieht er noch mal seinen Warenkorb, trägt seine Payments ein, bezahlt da. Das funktioniert sozusagen noch im Backend von Shopify, kriegt dann aber wieder so eine Notification gepusht per WhatsApp. Bestellung ist gerade eingegangen und dann bist du sozusagen wieder zurück in WhatsApp. Also im Bereich Payment müssen wir gerade noch so einen Umweg fahren. Aber das ist nur eine Frage der Zeit, bis wir das auch direkt on Plattform machen können, wie wir es zum Beispiel schon bei Apple können wir es ja schon mit Apple Pay. Okay, klasse, vielen Dank, lieber Matze. Ich gebe noch mal ab an Mario. Ja, genau, Matze, Es kommen auch noch interessierte Fragen aus unserer Community direkt in deine Richtung zum Thema Messenger Marketing. Und zwar interessieren sich unsere Zuschauerinnen und Zuschauer oder mindestens einer auf jeden Fall, ob es auch Kunden oder Best Practice Beispiele gibt im Messenger Marketing aus der öffentlichen Hand oder ob es aufgrund der bisherigen Datenschutzvorgaben da tatsächlich bisweilen keine sauberen Anwendungsfälle und gute Anwendungsfälle gibt, die dir zumindest bekannt sind. Liebe ich, weil das ist gerade so das Upcoming. Jetzt rede ich mit Englisch, das ist das nächste Thema. Was kommt erstmal DSGVO. Wer sich interessiert, kann sich bei mir melden. Es gibt von Datenschutzbeauftragten diverser Bundesländer Gutachten, dass es über eine Software wie Messenger People datenschutzkonform ist, dass Gemeinden, Rathäuser etc. WhatsApp für die Bürgerkommunikation nutzen können. Also DSGVO machen einen Haken dran. Ich hatte vorhin euch gezeigt, die Drogendealer, Waffenhändler und Politiker. Es war so, dass bis vor vier Wochen war da auch alles, was Government nennt, dass WhatsApp und da zählte auch ein Rathaus, eine Bürgerinformation etc. dazu wurde nur sehr, sehr ungern freigegeben von WhatsApp. Also es hing eher an WhatsApp.Hat sich durch Covid so ein bisschen gelockert. Wir haben ja auch, wir sehen ja auch verschiedene Bots vom Bundesministerium für Gesundheit etc. Also ja, Gemeinden, Länder. Der Bürgermeister als Institution Bürgermeister darf jetzt seit drei, vier Wochen den Service nutzen. Der Mann Bürgermeister von der CSU, der Politiker nicht, aber der das Bürgermeisteramt darf das jetzt seit drei, vier Wochen nutzen. Ich habe jetzt schon den ersten sehr coolen Use Case gesehen, aber ich habe ihn nicht mehr im Kopf. Einfach bei mir melden. Aber es gibt auf jeden Fall diverse Gemeinden, die das schon ganz cool machen. Teilweise auch mit coolen Chatbots sowohl für Tourismus als auch für wirklich Bürgerinformationen. Und ich wünsche es mir persönlich sehr, dass ich mal mit meiner Gemeinde per WhatsApp kommunizieren kann, weil das wirklich vieles einfacher macht. Das wäre tatsächlich auch für mich und für viele hier sicherlich ein Game Changer, wenn das möglich wäre. Wir haben noch Zeit für eine letzte Frage und die kommt wieder aus der Community, ähm aus dem Tagesgeschäft sozusagen. Wie gehen denn WhatsApp Bots mit Vertippern und Autokorrekturen um? Wenn ich zum Beispiel sensible Daten, also Mailadresse, Vorname oder ähnliches einmal in den Chat hineinbringe und mich dann naturgemäß wird ständig vorkommen, vertippe, falsche Daten dann gegebenenfalls im System stehen. Wie funktioniert sowas im Tagesgeschäft? Ja, ähm da will man jetzt vielleicht drauf hinaus, ob es da eine KI gibt, die erkennt, ob das jetzt matthias minus mahner at gmail oder matthias mahner at gmail kann keine künstliche Intelligenz der Welt entdecken. Es gibt auch nicht wirklich künstliche Intelligenz. Sorry, wenn ich jetzt mein Buzzword zerstöre. Neunundneunzig Prozent der Chatbots, die ich kenne, haben keine künstliche Intelligenz. Wir arbeiten hier mit ganz einfachen klick basierten Bots. Das heißt ja. Nein. Gib mir deinen Namen. Klaus. Dann kann natürlich ein System so einen Chatbot auch nochmal sagen Dein Name ist Klaus. Richtig? Ja. Aber wenn der Klaus sich zweimal verschreibt und Knaus schreibt, dann kriegt das keine künstliche Intelligenz der Welt raus, dass der doch eigentlich Knaus und nicht Klaus heißt. Das einzige, wo wir es ein bisschen einsetzen, wenn ich das noch erzählen darf, weil es auch ein cooler Use Case ist, ist beim ähm Strom ablesen. Ja, wir haben mit vielen Energieversorgern so ein Stromablese Bot gebaut, da gehst du nur in den Keller und du fotografierst wirklich nur dein Stromableser und die künstliche Intelligenz erkennt jetzt die Stromableser Nummer und die Stromablese Wert und kann daraus ein Plausibilitätscheck machen, weil es die Daten hat weiß. Ach, das ist Matthias Mehner. Das müsste seine Nummer sein und das müsste sein Wert sein. Und da gibt es einen kleinen Plausibilitätscheck über eine künstliche Intelligenz oder einer Masse an Daten, die dann sagt Hey Matze, das kann nicht sein, dass du im letzten Jahr nur eine Kilowattstunde verbraucht hast. Aber eigentlich die meisten Chatbots, fast alle Chatbots von uns funktionieren einfach nur simpel Frage Antwort. Und deswegen ist es ja gut, dass bei uns bei achtzig Prozent unserer Kunden dann immer noch mal jemand vom Support drüber schaut, der die Kommunikation steuert, der dann im Notfall auch noch mal abfragen kann Hey, heißt du wirklich Knaus oder wolltest du Klaus sagen? Okay, sehr schön. Verstanden. Vielen Dank auch für die Beantwortung dieser Frage. Und an dieser Stelle in Summe noch mal ganz herzliches Dankeschön an dich, lieber Matze, für diesen spannenden Vortrag. Man merkt, wie du für dieses Thema brennst und wie gut du dich und vielschichtig natürlich auch auskennst. Ich finde ein toller Mehrwert heute im Rahmen unserer OMKB und im Rahmen unseres Programms auf der Mainstage. Also ganz herzliche Grüße nach München und hoffentlich bis bald. Schön, dass du mit dabei warst, Matze. Vielen Dank. Wir sehen uns im November. Bis dahin machen wir. Wir sehen uns im November. Dass das stimmt? Music.

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Beschreibung

The Return of the WhatsApp Newsletter? – so funktionieren die neuen Möglichkeiten für WhatsApp Marketing 2021 Vor zwei Jahren hat WhatsApp den Versand von Newsletter und Promotion verboten. Jetzt gibt es aber good news für alle Marketers: WhatsApp hat die Richtlinien gelockert! Sonderangebote, personalisierte Produktempfehlungen oder relevante News können ab sofort wieder per WhatsApp Nachricht verschickt werden! Messenger-Experte Matze Mehner zeigt auf, welche neuen/alten Möglichkeiten das für Unternehmen eröffnet, was genau sich geändert hat, was zu beachten ist und was das für die das Thema Conversational Commerce bedeutet. „Matthias Mehner gilt als einer der wenigen echten WhatsApp-Versteher im deutschsprachigen Raum!“ schrieb das Fachmagazin T3N in Juni 2021. Nach einigen Jahren und in prominenten Unternehmen wie ProSieben oder Sony als Social Media Experte, hat er sich seit 2017 voll und ganz dem Thema Messenger Kommunikation und Conversational Marketing verschrieben. Als Geschäftsführer beim Software Spezialisten und WhatsApp Partner „MessengerPeople“ hat er Einblick in die Praxis von über 2.000 Unternehmen und Kampagnen. Matthias hat Lehraufträge an verschiedenen Akademien und hält über 50 Vorträge im Jahr.

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