SEO: Wie gefährlich sind schlechte Links und wie erkennt man diese...
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SEO: Wie gefährlich sind schlechte Links und wie erkennt man diese...

Zusammenfassung

Links beeinflussen dein Google Ranking erheblich – Linkbuilding ist keineswegs tot. Ralf Seybold zeigt die zehn gefährlichsten Link-Typen, die Google nicht mag, und wie du schlechte Backlinks erkennst und mit dem Disavow-Tool entfernst.

SEO: Warum schlechte Links dein Ranking gefährden

Viele SEOs sprechen von Linkbuilding als "tot" – doch das ist ein Mythos. Tatsache ist: Links haben enormen Einfluss auf dein Google Ranking. Ein gutes Ranking entsteht nur durch das Zusammenspiel von drei Faktoren: sauberem Content, technisch einwandfreier Umsetzung und ausreichend Popularität durch Backlinks. Ohne Links schaffst du es kaum in die Top 10 – und falls doch, bleibst du dort nicht lange.

Das Problem: Viele Unternehmen sind mit schlechten Links bombardiert, ohne es zu merken. Diese können dich schneller aus deinen Rankings werfen, als dir lieb ist. Plötzlich verlierst du Impressionen, Klicks verschwinden – und oft liegt die Ursache nicht an fehlendem Content Marketing oder On-Page-Problemen, sondern an toxischen Backlinks.

Was ist ein schlechter Link?

Ein schlechter Link ist zunächst einer, der keine thematische Relevanz zu deiner Website hat. Aber Achtung: Nicht jeder Link ist von Anfang an "schlecht". Ein Casino-Link schadet einer Sportwetten-Website nicht, wird aber zum Problem im Maschinenbau. Ebenso können gute Links von minderwertigen Seiten stammen – und umgekehrt schlechte Links von hochwertigen Seiten.

Die entscheidende Frage: Hat der Link-Geber einen echten Wert für deine Zielgruppe? Wenn nein, solltest du diesen Backlink loswerden.

Die 10 Link-Typen, die Google nicht mag

1. Gehackte Websites

Hacker manipulieren deine robots.txt, setzen Seiten auf "nofollow" oder "noindex", damit der Google Spambot Schwierigkeiten hat. Oft landen gehackte Seiten komplett aus dem Google Index.

2. Linkfarmen und Spammy-Verzeichnisse

Das klassische Linkfarmen-Schema: Für kleines Geld (ab 169 US-Dollar für 10 Seiten) bekommst du hunderte Links von obskuren Verzeichnissen wie "The Globe". Diese sind leicht erkennbar: immer das gleiche Format (Punkt, Leerzeichen, Domain). Oft stammen solche Links auch von Wettbewerbern, die dir gezielt Negativ-SEO antun wollen.

3. Hotlinking und reine Weiterleitungsseiten

Seiten ohne echten Mehrwert – nur Bildersammlungen oder Weiterleitungen auf andere Domains. Google hasst das.

4. Content-Diebstahl mit negativen Inhalten

Besonders fiese Attacke: Deine wertvollen Inhalte werden geklaut und mit Dating-, Casino- oder Wettspiel-Inhalten gemischt. So wurde etwa der MIT-Blog dupliziert und mit Partnervermittlungs-Links unterlaufen. Im September 2019 passierte das sogar ahrefs: Die komplette Website wurde auf sohang.com geklont – inklusive Canonical-Tags auf ahrefs, um an Nutzerdaten zu kommen.

5. Presseportale mit Follow-Links

Laut Google Guidelines sollten Presseportale ausschließlich mit "nofollow" linken. Follow-Links von dort sind ein Verstoß.

6. Seiten ohne Nutzerwert

Links von Seiten, die weder indizierbar noch crawlbar sind, dir aber trotzdem Spam-Traffic bringen. In 99 % der Fälle vergeben solche Seiten negativen Trust.

7. Verlinkungen aus Spammy-Bereichen

Links aus Pornografie-, Casino- oder Kreditvermittler-Bereichen. Hier gibt es keine automatische Filterung – kein Tool der Welt erkennt das zuverlässig. Du musst manuell prüfen und loswerden.

8. Forum- und Bloglinks mit Money Keywords

Forum- und Bloglinks sind nicht per se schlecht – aber nicht mit kommerziellen Keywords verlinkt. Google erwartet hier das UGC-Label (User Generated Content) oder "Sponsored"-Attribute.

9. Google Bombing

Markennamen + Personen + negative Begriffe wie "Betrug", "Pleite" oder "Betrüger" werden gezielt verlinkt und mit Fake-News-Portalen unterstützt. So sollen Auto-Completion-Manipulationen entstehen.

10. Malware, Phishing und Virenseiten

Links von angesteckten Seiten sind absolute Tabu-Zone für Google.

Wie erkennst du schlechte Links?

Es gibt keinen universellen Automatismus – auch Tools wie SEMrush, SISTRIX oder ahrefs warnen nicht immer korrekt vor "niedrig gefährlichen" Links. Du musst manuell prüfen:

  • Thematische Relevanz: Passt der Linker zu deiner Branche?
  • Trust-Level: Ist die verlinkende Seite indexiert und crawlbar?
  • Linktext: Wurden Money-Keywords missbraucht?
  • Kontext: Steht der Link im relevanten Kontext oder ist er pure Werbung?
  • Häufung: Kommen plötzlich hunderte identische Links von der gleichen Quelle?

Schlechte Links loswerden: Das Disavow-Tool

Wenn du toxische Backlinks findest – besonders nach einer Negativ-SEO-Attacke – nutze Google's Disavow-Tool. Google selbst bestätigt: Es ist besser, schlechte Links zu disavowen, als sie zu ignorieren. Achte aber darauf, regelmäßig deine Search Console zu prüfen – dort schickt Google "blaue Briefe", wenn etwas gravierend falsch läuft (z. B. 1,7 Millionen Spam-Seiten in deiner Sitemap).

Fazit: Linkbuilding ist definitiv nicht tot

Links bleiben einer der wichtigsten Ranking-Faktoren. Aber nur gute, relevante, vertrauenswürdige Links helfen dir weiter – schlechte Links können dein Ranking innerhalb weniger Wochen zerstören. Investiere in Content Marketing und echtes Linkbuilding statt billige Linkfarmen. Und kontrolliere regelmäßig dein Backlink-Profil mit professionellen Backlink-Tools.

Häufige Fragen

Sind Backlinks immer noch wichtig für SEO?

Ja, definitiv. Linkbuilding ist nicht tot. Links sind ein Top-3-Ranking-Faktor neben Content und technischer SEO. Allerdings zählen nur hochwertige, relevante Links – schlechte Links können dein Ranking schnell zerstören.

Was ist der größte Unterschied zwischen guten und schlechten Links?

Gute Links haben thematische Relevanz zu deiner Website, stammen von vertrauenswürdigen, indexierten Seiten und passen natürlich in den Kontext. Schlechte Links kommen aus Linkfarmen, Spam-Bereichen oder gehackten Websites und bieten keinen Wert für deine Zielgruppe.

Wie erkenne ich, dass meine Website durch Negativ-SEO angegriffen wird?

Typische Warnsignale: Du verlierst plötzlich Impressionen und Rankings bei wichtigen Keywords, obwohl dein Content unverändert ist. In der Search Console sieht du dann oft hunderte neue, verdächtige Links von unbekannten Quellen oder gefälschte Sitemaps mit Millionen von Spam-Seiten.

Kann ich schlechte Links einfach ignorieren?

Nein. Google bestätigt: Schlechte Links sollten mit dem Disavow-Tool entfernt werden. Je schneller du reagierst, desto geringer der Schaden für dein Ranking.

Welche Link-Quellen sind am gefährlichsten?

Die Top-Gefahren: Linkfarmen-Verzeichnisse (The Globe, Webhost List), gehackte Websites, geklonte Content-Seiten mit Casino/Dating-Inhalten, Presseportale mit Follow-Links und Seiten aus Spam-Bereichen (Pornografie, Glücksspiel, Phishing).

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Hintergrundmusik) So, hallo. Herzlich willkommen. Ich hoffe, ihr könnt mich hören. (Hintergrundmusik) Wir haben zwölf Uhr und, ähm, dann fange ich doch direkt mal an. (Hintergrundmusik) Ich hoffe, ihr hört mich alle und, ähm, unser Thema heute ist: Wie gefährlich sind Links für dein Ranking? Wir haben ja immer wieder diese Thematik: Was haben wir denn, ähm, On Page-- Ist On Page unser Thema? Ist unser gutes Content Marketing ein Thema? Sind Links unsere Themen? Warum verlieren wir Rankings? Der-- Dieser Geschichte wollen wir heute mal nachgehen. Wie gefährlich sind die Links für dein Ranking? Ich bin Ralf Seibold, ich bin Inhaber von der Agentur, ähm, Seibold Agentur für Sichtbarkeit. Ich habe mein Unternehmen '98 gegründet, ähm, bin Link-Audit-Experte seit 2014 und, ähm, den einen oder anderen Vortrag von mir habt ihr vielleicht schon mal gehört auf der CAMPIX oder auf, ähm, irgendwelchen anderen Veranstaltungen. Und, ähm, heute unterhalten wir uns zu den Links. Morgen, ein kurzer Hinweis darauf: Hier unten haben wir, ähm, eine Kurz-URL. Gibt's ein Praxiswebinar mit mir, ähm, Live-SEO-Analysen, zwei Stunden lang, ähm, mit SemRush, ein SemRush-Webinar. Falls sich da jemand, ähm, registrieren möchte, dieses Kürzel sybd.de/omkb für die, die sich dort noch, ähm, registrieren wollen. Aber jetzt legen wir los. Prinzipiell, wenn wir Gefährlichkeit von Rankings uns unterhalten, geht's darum, wie kommt eigentlich ein Ranking zustande? Ein Ranking, ein gutes Ranking kommt zustande, indem wir einen ordentlichen, sauberen Content haben, indem wir diesen technisch wirklich einwandfrei aufbereiten. Ähm, und wenn wir diesen technisch aufbereiteten Content haben, ähm, benötigen wir Popularität. Das heißt, wir brauchen Links. Ähm, anhand von Links sieht Google eine entsprechende Popularität da davon und das sind Themen, die in irgendeiner Form entscheiden: Schaffen wir es in die Top zehn? Und wie der Kontext angenommen wird, wie die Inhalte angenommen wird, das ganze Thema UX, das ist es, was dafür, ähm, entscheidend ist: Bleiben wir denn in den Top zehn in den Rankings? Das heißt, wir brauchen Links. Aber wo bekommen wir die her? Jetzt können wir auf der einen Seite natürlich fleißig, ähm, Outreach betreiben und unsere Inhalte anpreisen und mit Journalisten reden, ähm, und versuchen, in irgendeiner Form so zu Links zu kommen, was sehr aufwendig ist, sehr teuer ist und deswegen kaufen sehr viele Links. Aber die Budgets sind manchmal unterschiedlich und deswegen kommt der ein oder andere vielleicht auch mal an einen, ähm, etwas obskureren Linkverkäufer ran und hat da unter Umständen schon, ja, Backlinks, die ihm vielleicht an der Stelle sogar schon, ähm, schädigen oder nicht helfen. Und bei der ganzen Thematik ist immer noch auch noch die These mit im Raum, die wir so häufig hören: „Linkbuilding ist tot und die Welt besteht nur aus On-Page und Content-Marketing." Das hat nicht zuletzt schon Müller vor einer ganzen Reihe, ja, vor bald zwei Jahren gesagt, dass die meisten Websites eigentlich gar nichts tun müssen und wenn irgendein Tool auf dieser Welt überhaupt Links abwerten kann, dann kann Google das mit Sicherheit selber auch. Die Problematik ist, dass sich das sehr viele Unternehmen wünschen und die Tatsache aber aussieht, dass man urplötzlich Impressionen verliert, urplötzlich Klicks verliert, ähm, und sich dann oftmals die Frage stellt: Woran liegt's? Und sehr häufig liegt's einfach daran, dass wir mit schlechten Links bombardiert sind. So ein Beispiel kann so aussehen: Ein Beginn von einer negativen Attacke, äh, zu einem bestimmten Datum auf ein Major Keyword, das, ähm, für locker fünfundsiebzig tausend Besuche im Monat, ähm, ja gut ist und, äh, das Unternehmen eine Position drei hat und innerhalb von relativ kurzer Zeit, von einem knappen Quartal, einfach dann auf die Seite drei durchgereicht wird und man so diese typischen Themen angeht. Ah, es ist ja bestimmt ein On-Page-Problem. Unsere Mitbewerber haben schönere Seiten, haben bessere Inhalte und irgendwann stellt man fest, es ist doch kein On-Page-Problem. Was macht man dann? Wie finde ich diese schlechten Links? Und selbst Google hat dann das auch wieder, ähm, revidiert und hat gesagt: „Na ja, also wenn ihr schlechte Links findet", die wir ja sowieso irgendwann findet, dann schadet es bestimmt nicht, wenn ihr via Disavow-Tool dann diese Links auch loswerden wollt. Und was machen wir jetzt?Also Fakt ist, Links haben Einfluss und Linkbuilding ist definitiv nicht tot. Das bedeutet, wir müssen uns Gedanken darüber machen, was sind eigentlich schlechte Links? Ein schlechter Link ist zunächst mal einer, der keine thematische Relevanz zur eigenen Webseite hat. Zwangsweise ist aber von sich aus nicht jeder Link schlecht. Ich sage mal, eine Porno-, Casino- oder Sportwettenlink, der ist für eine entsprechende Webseite mit Sicherheit kein schlechter Link. Sollte der bei mir im Maschinenbau auftreten, wird's schwieriger. Genauso kann es gute Links geben von schlechten Webseiten, wie es auch schlechte Verlinkungen von guten Webseiten geben kann. Also schauen wir uns doch mal an, wie Google denn das definiert. Die Top zehn Regeln von Links, die Google nicht mag. Nummer eins: Hacking. Eine Webseite wird gehackt. Warum? In der Regel dazu die Robots txt zu manipulieren, um zum Beispiel die Seiten alle als no follow oder no index, äh, zu deklarieren, damit der, äh, Google Spambot an der Stelle es, ähm, etwas schwieriger hat und die Seiten eben vielleicht auch aus dem Index rauskegelt. Das Zweite: Inhalte gezielt zur Weiterleitung auf andere Seiten zu manipulieren, ähm, Malware oder Phishing zu installieren oder Sitemaps für Werbeseiten zu erstellen. Das findet man dann irgendwann in seiner Search Konsole, ähm, dass da urplötzlich jemand 1,7 Millionen Webseiten, ähm, via Sitemaps eingereicht hat, 1,5 Millionen Bilder, 1,5 Millionen Videos und 1,5 Millionen mobile Seiten. Das ist der Moment, wo man in der Regel relativ schnell einen blauen Brief von Google kriegt und sagt: „Hey, bei dir stimmt was nicht. Ähm, diese blauen Briefe werden in der Regel auch ausgeliefert über die Search Konsole. Deswegen sehr wichtig, die Search Konsole auch entsprechend, ähm, entsprechend zu pflegen und dort auch die Kommunikation mit Google, äh, zu wahren. Wenn man dann die Kundenseite, äh, sucht, dann hat Google die so gesehen und, ähm, der Besucher der Seite hat die Seite dann in dem Fall, ähm, hier mit den koreanischen, äh, Zeichen gesehen. Nummer zwei: Spamming aus Linkfarmen und Verzeichnissen. Diese klassischen Verzeichnisse, hier the Globe zum Beispiel, die sind relativ einfach zu beschaffen und zu besorgen und werden sehr häufig einfach auch, ähm, genutzt, ähm, entweder aus dem Punkt, dass man sagt: „Hey, da kaufe ich mir für wenig Geld, ähm, von renommierten Webseiten einfach eine ganze Menge Links auf der anderen Seite, aber teilweise auch von Wettbewerbern oder von teilweise auch von Kollegen, die Negativ-SEO betreiben, äh, fleißig gebucht, um einfach dort 'ne Vielzahl von Verlinkungen, ähm, auf, äh, solche Positionen ja auf, auf Unternehmen zu bringen. Man erkennt die immer sehr schön durch eine Nummer, ein Punkt, ein Leerzeichen und dann die, ähm, die Domain selber. So was kann man relativ einfach buchen, nämlich zehn Seiten schon für hundertneunundsechzig US-Dollar. Es ist also relativ leicht, Schaden zu, ähm, ja, zu verursachen. Nummer drei: Hotlinking. Google mag kein Hotlinking. Reine Weiterleitungsseiten mit Bildern, ähm, und Ressourcen, die kennen wir alle. Seiten, die keinen anderen Zweck haben, als eine große Bildersammlung zu sein oder aber vielleicht auch einfach auf irgendwelche anderen Seiten dann, ähm, weiterzuleiten, anstatt auf die ursprüngliche Seite, die, ähm, die eigentlich die interessante sein sollte. Die Nummer vier ist Content-Diebstahl, sprich gute Inhalte mit negativen Inhalten zu paaren. Das ist ein Thema, das schon seit einigen Jahren häufig an-- ähm, ja, häufig vorkommt und das sind Dinge, dass, ich sag mal, renommierte Seiten oder renommierte Blogs plötzlich, ähm, zusammengestellt werden und, ähm, einfach mit anderen Themen, mit anderen Themen, ja, unterspült werden, wie hier zum Beispiel Partnervermittlung russische Frau Katalog, ähm, Single-Börse in Luxemburg, Reisepartner fünfzig plus gesucht. Und das alles wunderbar unter dem Logo des Mittelstands-, äh, Industrie- und Technologieblogs. Ähm, im Original hätte die Seite so ausgesehen. Und, ähm, da werden teilweise ganz gezielt dann auch bestimmte-- In dem Fall war es eine Attacke gegen uns, wo gezielte Veröffentlichungen, ähm, die im MIT-Blog über uns geschrieben wurden, einfach dazu verwendet wurden, ähm, die Links entsprechend mehr in diesen Dating-Bereich zu bekommen. Dann, ähm, genauso das Impulse Unternehmer-Magazin, dort auch beispielsweise der Fall. Das Original sieht so aus. Die Kopie, ähm, klaut sich wirklich dann die ganzen, die ganzen, das ganze Bildmaterial und, ähm, unterstützt dann halt eben hier mit, ähm, Partnervermittlung Schweiz, Akademiker, Dating, ähm, geht sehr viel in diesem Bereich. Dating oder Casino oder Wettspiele, das, ähm, sind so die Hauptthemen, die dort passieren. Im September 2019 haben wir eine Negativ-SEO-Attacke gegen Ahrefs gefunden und Ahrefs gemeldet. Da ist auf der Website sohang.com, ähm, der komplette Blog und die Webseiten von Ahrefs, ähm, ja, dupliziert worden mit Canonicals auch auf, ähm, Ahrefs und mit der Möglichkeit, sich hier mit seinen eigenen Daten anzumelden bei Ahrefs. Also in dem Fall eben nicht bei Ahrefs, sondern eben bei Sohang, mit dem Ziel, ähm, mit dem Ziel, entsprechend einfach an Nutzerdaten zu kommen.Dann haben wir genauso auch den Bereich Position null Diebstahl. Also wir haben, ähm, persönlich habe ich das noch nicht gesehen, aber ich hab's reported gesehen beim Search Engine Journal, dass es hier tatsächlich schon Fälle gab, wo einfach mit entsprechendem Content die, ähm, Position null, also die über Position eins liegende Position, ähm, geklaut und gekapert wurde. Die Nummer fünf: Presseportale, die mit Follow, ähm, raus, ähm, verlinken. Laut Google Guidelines, da kam die Tage erst wieder ein neues Update dazu. Ähm, ist es einfach so: Presseportale, prinzipiell sollten einfach mit no follow verlinken. Dann die Nummer sechs: Seiten, die generell keinen Wert für den Nutzer haben. Von diesen-- Das sind solche Seiten, wo ich von mir aus schon sage, da will ich eigentlich gar keine Verlinkung haben. Das sind in der Regel Seiten, die nicht im Google Index sind, nicht indizierbar sind, nicht crawlbar sind, ähm, und aber trotzdem Follow-Links haben. In neunundneunzig Prozent der Fälle sind es Seiten, die negativen Trust, ähm, ver-ver-vergeben. Jetzt habe ich hier noch eine Frage. Irgendwas mit, ähm, Maximize Video. Könnt ihr jetzt das Video in ganz sehen? Okay. Also die Anna-Bianca sieht das Video in ganz groß. Jetzt hoffe ich, dass das, ähm, dass das passt. Prima. Und ich bin klein. So, und jetzt ist es hoffentlich ganz groß. Sorry, dass, ähm, wenn ihr das jetzt seid ihr hier in etwas kleiner hattet. Ich hoffe, dass es jetzt, dass es jetzt besser ist und dass ihr es, ähm, besser sehen könnt. Hmm. Okay, ich hab's also vergrößert. Ich hoffe-- ich hoffe, dass das, ähm, so weit geht. Ich, ich mache mal weiter. Ich, ähm, die, die Session wird aufgezeichnet und, ähm, okay, es ist lesbar. Danke schön. So, sorry. Nummer sechs: Seiten ohne Wert, also Seiten, die für den Nutzer keinen Wert haben, von denen wir keine Links haben wollen. Nummer sieben: Verlinkungen aus Spammy-Bereichen. Also, das sind einfach Bereiche, die ganz gezielt mit Pornografie oder mit Casino, Kreditgeschäft et cetera, sehr intensiv werben, ähm, und dann einfach Verlinkungen zu unseren Seiten mithaben. Da kommen wir auch ganz schnell zu dem Punkt, dass es prinzipiell keinen Automatismus gibt bei keinem der Tool-Hersteller, der sagt, ähm: „Die, die Gefahr, die ist niedrig. Ich kann einfach auf diese niedrig gefährlichen, äh, Verlinkungen verzichten, weil hier haben wir potenziell niedrig toxisch bewertete, ähm, bewertete Verlinkungen, die aber sehr wohl ich nicht haben möchte. Ich möchte keine Verlinkung mit Gangbang, Bisex oder ähnliches auf meiner Seite haben. Die Nummer acht sind Forenlinks und Bloglinks. Ähm, wenn man aufschreibt, prinzipiell Forenlinks und Bloglinks sollten in der Regel, ähm, keine-- sollte man in der Regel nicht mit Money Keywords oder mit Brand Keywords, ähm, verlinken, weil das ist das, was Google nicht so sonderlich mag. Und Google mag auch, wenn die Foren- oder Bloglinks zumindest rudimentär für einige Dinge zwischenzeitlich einfach UGC, also User Generated Content und Sponsored, ähm, mit drin haben und mit, ähm, ja, einfach, einfach mit angeben. Die Nummer neun sind diese klassischen Google Bombing-Geschichten. Das sind Kombinationen einfach von Markennamen und Personen, die man in eine Verbindung setzt, mit diskreditierenden Dingen wie Betrug oder Pleite oder, ja, Betrüger, solche Dinge. Gegebenenfalls vielleicht sogar noch unterstützt mit gefälschten Pressemeldungen von irgendwelchen Fake-News-Portalen. Und, ähm, dazu gehören auch eben-- oder diese Manipulationen gehen ganz gezielt auch auf den Auto-Completion, ähm, im Suchschlitz, äh, zu. Die bekannt-- Die erste bekannte Google Bomb war da, ähm, „More evil than Satan, was verlinkt hatte zu Microsoft. Und jeder kennt noch von vor zwei Jahren das Thema in der Bildersuche. Ähm, die Suche nach Idiot gab dort Bilder von Donald Trump, ähm, frei. Und die letzte, ähm, wirklich gar nicht von Google geliebte Seiten, das ist alles, was mit Malware, Phishing und Virenseiten, ähm, in irgendeiner Form, in irgendeiner Form zu tun hat. Das heißt, ähm, wir haben jetzt alle zehn so weit durch und dann wollen wir uns mal anschauen: Was ist denn im Moment ganz besonders beliebt? Was uns auffällt, ist an Nummer vier natürlich diese ganzen Standards, the Globe, Webhost List, Punkt, en. Das sind, ähm, das sind Verlinkungen, die mittlerweile auch fast jeder findet und die sehr, sehr häufig, ähm, vorkommen und die nach wie vor, sagen wir mal, so eine solide Grundbasis haben. An dritter Stelle sehen wir Webseiten-Kopien mit Canonicals aufs Original. Nicht ganz so häufig, wie zum Beispiel, ähm, ganz aktuell, Nutzung von Corona Chatbots, äh, die für Symptomaufklärungen und ähnliches dienen sollen, die zu Mehrfachverlinkungen in PDFs wiederum dazu führen und damit auch meine Rankings nach unten drücken können. Und was-Eigentlich jeder von uns mit Sicherheit, ähm, auf seinen Seiten schon mal erlebt hat, ist einfach, dass Inhalte geklaut werden und dass die wiederum auf anderen, teilweise sehr obskuren Domains sich wiederfinden und als Content-Diebstahl dort genutzt werden in Verbindung mit Gewinnspielen oder Malware oder alternativ eben mit Dating oder Casino-Seiten. So ein Beispiel habe ich aktuell auch, ähm, von einem, ähm, Kunden, mit dem wir in den Top ten unterwegs sind, der auf eins seiner wichtigen Keywords tatsächlich, ähm, solche Attacke, so eine Attacke laufen hat. Begonnen im Juli ungefähr und im Moment wird sie sehr stark, was wir hier mit einem Abfall erlebt haben, einfach so, ich sag mal, seit Mitte September, ähm, wurde noch mal erheblich aufgedreht und wir haben das gesehen, dass das uns die Position eins im Moment gekostet hat. Ähm, eine Suche entsprechend hat dazu geführt, dass wir sehr viel gefunden haben von obskuren Seiten, die ungefähr so aussehen oder die ganz gezielt natürlich auch, ähm, bösartige Seiten sind. Und, ähm, ich sag mal, wenn man sie mobil betrachtet, ganz häufig so dieses, sie sind der milliardenschte, ähm, sie haben die milliardenschte Suche getätigt oder sie haben jetzt ein Handy gewonnen oder einen Fernseher oder ähnliches. Solche Themen können einen richtig lang beschäftigen. Wir haben, ähm, ich glaube, das Längste, wo wir mit so Dingen mal beschäftigt waren, waren tatsächlich sieben Monate, bis wir, ähm, komplett das besiegt haben. Wie gehe ich in so einem Fall vor, wenn ich solche Spam-und Linkattacken bekomme? Ich mach als erstes ein Audit. Das heißt, ich schau mir an, welche schlechten Links gibt es denn überhaupt? Welche schlechten Links sind vorhanden? Ähm, wie kann ich denn diese entsprechend, ähm, auch wieder loswerden? Dann mache ich ein Disavow da davon, immer natürlich auf allen Properties. Ähm, und ich überprüfe in jedem Fall natürlich auch den doppelten Content, ähm, hinsichtlich Spam, indem ich den zum Beispiel in Google suche oder gezielten Tool wie Copyscape oder andere Tools, ähm, verwende. Und die gefundenen Seiten meld ich auf jeden Fall bei Google, zum Beispiel gleich über das Chrome Plugin, dann geht es relativ zügig. Der Nachteil: Ich muss wirklich jede Seite einzeln melden. Die Voraussetzungen, die also da sind, sind: Ich brauche in dem Moment, wo ich mich darum kümmern möchte, ich brauche vollen Admin-Zugriff auf die Google Search Konsole für alle Properties. Ich, äh-- Also mit http, https, mit www, ohne www. Ich brauche die Subdomains natürlich dort mit drin und, ähm, wenn, ähm, zum Beispiel spezielle Folder mit drin, ja, mit angegeben sind in der Search Konsole, dann brauche ich dieses definitiv auch, weil dort möchte ich mein Disavow-File auch platzieren oder muss es dort platzieren. Es ist wichtig, dass der Kunde oder die Partner, die für ihn arbeiten, sofort sämtliche Linkbuilding-Maßnahmen stoppen, dass der Kunde alle bislang aufgebauten Links und genutzten PBNs rausgibt, die er in Auftrag gegeben hat, sodass sie, dass wir es, wenn wir es auditieren, tatsächlich auch diese Links, ähm, finden, welche Links, ähm, denn tatsächlich er dafür bezahlt hat. Ähm, dann die Liste aller Domains, die der Kunde hat. Sehr häufig haben, ähm, die Kunden extrem viele Domains, die sie vielleicht noch im Einsatz haben, die über Redirects, ähm, möglicherweise schlechte Informationen weitergeben. Ich mein, selbst wenn jeder Redirect ungefähr dreißig Prozent Kraft kostet, ähm, sollte man die trotzdem anschauen. Man muss beim Kunden unbedingt eine vernünftige Erwartung wecken. Wir werden keine Lösung über Nacht haben. Wir werden vielleicht relativ zügig entsprechende, wenn ein blauer Brief von Google kam, werden wir innerhalb von einer Woche vielleicht die Rankings wieder zurückhaben. Wenn es keinen blauen Brief gibt, dann, ähm, kann sich sowas schon mal locker über ein Vierteljahr ziehen, bis man wieder in annähernd gute Rankings kommt. Und natürlich, was auch ganz wichtig ist, ähm, das ist eine bezahlte Leistung und dem Kunden muss klar sein, dass, ähm, wir hier für Rettungsmaßnahmen nicht nur die Domain retten, Arbeitsplätze retten, sondern dass so was dann natürlich auch entsprechend Geld kostet. Schlechte Links, wie man das identifiziert, da habe ich zum Beispiel ein Webinar mit SemRush gemacht vor gar nicht vor allzu langer Zeit. Das wäre hier, ähm, ein Link, wenn ihr euch das angucken möchtet, wie man das zum Beispiel mit SemRush schlechte Backlinks auffinden kann, dann, ähm, könnt ihr das anschauen über sybd.de/srvideo, ähm, könnt ihr, könnt ihr die Session anschauen. Wie sieht es denn aus mit dem Recovery von Negativ-SEO? Wenn ich also diese ganzen Maßnahmen gemacht hab, kann ich mich denn dann wieder erholen? Das Beispiel, das ich vorhin, ähm, am Anfang, äh, gezeigt habe, das ist genau so ein Beispiel, wo ich sage ja, wir haben die Möglichkeit, dass wir tatsächlich, ähm, in dem Moment, wo wir dann-- Wir sehen das hier, wir haben hier einundfünfzig Prozent aller Backlinks abgewertet und nach der Abwertung der Backlinks haben wir in sehr kurzer Zeit wieder die Top ten erreicht. Und, ähm, ich sage mal, round about drei Monate später waren wir für das Major Keyword wieder an Position zwei. Natürlich muss man, ähm, ein Disavow, äh, heißt, ein Disavow ist immer abgeschlossen, wenn Google die schädlichen Seiten besucht hat. Insofern ist ein Boost für diese schädlichen Seiten immer sehr sinnvoll. Ähm, und es ist auch sinnvoll, wenn man dann hier seriöse, weitere, vielleicht auch starke Trust- , ähm, Backlinks aufbaut und dafür sorgt, dass einfach die Seite hier, ähm, für dieses Keyword einfach noch mal ein bisschen mehr gestützt wird.Was macht man denn, wenn ein Disavow nicht erfolgreich ist oder vielleicht auch falsch durchgeführt wurde und sich gar nichts tut? In so einem Fall empfehle ich immer, ähm, dass man vielleicht mit uns Kontakt aufnimmt, weil wir das schon seit vielen Jahren machen. Unter saibolt de, Link Risk Management, Link Audit, könnt ihr sehen, wie wir vorgehen, was denn die Kosten sind, et cetera. Und, ähm, wir helfen gerne, wenn's da irgendwo Probleme gibt. So, das war mein, mein Vortrag an der Stelle. Jetzt haben wir, ähm, noch genügend Zeit für ganz viele Fragen und Antworten von euch. Ähm, ich habe bislang noch nichts in den, in den Chats. Wenn ihr noch Fragen habt, bitte schreibt die in den Chat. Ich beantworte euch die direkt gerne, ähm, sodass wir-- sodass, dass ich euch hier noch ein bisschen Rede und Antwort stehen kann. Blogspot-Spam, die Anna Bianca fragt, ob Blogspot-Spam, ähm, gerade beliebt ist, ob ich das feststelle. Also die ganzen, ähm, Webseiten von Blogspot, die kommen nach wie vor teilweise, ähm, mit, äh, ja, sehr merkwürdigen Domains davor. Das wird immerhin immer noch sehr häufig, sehr häufig, ähm, genannt. Links von Unis und Hochschulen, ähm, das ist ein Thema, das mit Sicherheit, äh, immer noch nach wie vor hilfreich ist, ähm, wenn es denn in 'nem gewissen Kontext ist. Also wenn wir im Maschinenbau beispielsweise mit dem Fraunhofer-Institut oder mit 'ner Universität zusammenarbeiten, macht das definitiv Sinn, ähm, hat einen Trust-Faktor. Auf der anderen Seite sehen wir so viele Backlinks, die, ja, ich sag mal, von irgendeiner taiwanesischen Uni angelegt wurden, von irgend 'nem User, die würde ich sicherlich nicht für vieles, für viel Geld, ähm, kaufen wollen. Ähm, der Jürgen Lammers fragt, ob wir denn auch aktiv Links aufbauen, nachdem der Schrott disavowed wurde. Ja, das ist, ähm, das ist notwendig, dass wir dann auch aktiv wieder Backlinks aufbauen und das Linkprofil stärken. Ich bin zum Beispiel, ähm, kein-- Es gibt, es gibt tatsächlich Menschen da draußen, die sagen dann zum Beispiel unter 'nem bestimmten toxischen Wert: „Alles, was da drüber ist, das hauen wir katastrophal weg." Das sehe ich nicht so. Ich würde auch nicht um jeden Preis disavoven. Ich würde, ähm, ich würde bei, ja ich sag mal, wenn ich jetzt sehe, es gibt toxische Links und ich habe keine Veränderungen in den Rankings, dann würde ich ein Disavow-File vorbereiten, aber ich würde das noch nicht zwingend hochladen. Solange die Rankings noch gut sind und nicht abfallen, so why? Ähm, ich würde dann einfach nur mal die alle entsprechend markieren und mir herausarbeiten, sodass ich gerüstet bin, sobald ich dann loslegen muss. Ähm, ein pauschales Abrasieren ist meistens eher schädlich, weil ich zerstör mir damit mein komplettes Linkprofil. Und wir haben vorher in den Slides ja gesehen, dass es sehr wohl auch von niedrigtoxischen, ähm, Webseiten echt mega schlechte, ähm, echt mega schlechte, ja, Verlinkungen geben kann. Ähm, Pressearbeit halte ich nach wie vor für relevant. Die Sandra Spönemann hat hier gefragt, ob ich denn Presse-, ähm, Pressearbeit nach wie vor noch machen würde. Ähm, wenn wir-- Nee, ein ordentlicher Kontakt schon zu 'nem Journalisten, wenn wir diesen haben, der ist natürlich Gold wert. Wenn wir Journalisten mit entsprechenden Informationen dann auch, ähm, ja, mit entsprechenden Informationen befüllen können, das macht Sinn. Diese auf Presseportalen alles mega mäßig zu teilen, wenn die als No-Follow drin sind, dann dient es sicherlich ganz gut dazu, dass man den Domain-IP-Hop, ähm, hier noch ein bisschen erweitert. Ähm, und ansonsten, die, die Problematik sehr häufig ist die, dass man bei, äh, Linkverkäufern sehr häufig diese entsprechenden, ähm, Links von, von auch von guten Presseseiten und Ähnliches, ähm, im Verhältnis günstiger kaufen kann, als wenn ich jetzt hier einen sehr großen Outreach betreibe, wenn ich jetzt hier ganz viel auch tu und mach, um denn tatsächlich, ähm, um tatsächlich mit dem Journalisten erst mal in Kontakt zu kommen. Wenn Kontakte da sind, würde ich sagen, definitiv bitte die auch nutzen. Ähm, das kann man, ähm, das schadet nicht. Outreach werde ich auch immer wieder gefragt: Wie sieht es denn aus mit Outreach von schlechten Links? Also die schlechten Links erst mal wegnehmen lassen. Ähm, da habe ich eine klare Meinung dazu, und zwar: Ich pack alles ins Disavow-File rein ohne Outreach. Ähm, der Outreach fördert unter Umständen einfach nur, dass, ähm, ich so eine Art, ähm, Ransom, ähm, an der Stelle bekomme und, ähm, ich dann die Info kriege: Ja, wenn du so und so viel Geld bezahlst, nehme ich den Link runter. Ähm, oder aber, dass vielleicht auch einfach nur 'ne ganz, ganz, ganz geringe Anzahl von Personen da drauf antwortet. Also wir haben erfahrungsgemäß beim Outreach zum Runternehmen von schlechten Links wirklich kleiner fünf Prozent. Ähm, also nehmen wir sie, nehmen wir einfach die schlechten Links in 'nen Disavow-File. Vor allem, weil wir nicht sicher wissen, wie wirken denn diese Links eventuell in anderen Suchmaschinen wie Bing oder wie Yandex oder Ähnliches? Bing hat auch so was, ähm, wie 'n, 'n, 'n schlechte Links und 'n Disavow, aber wir wissen nicht, welche Links wirken bei wem gut oder welche Links wirken bei wem vielleicht schlecht, weil sie anders bewertet werden. Deswegen lasse ich die drin. Ähm-Dann hab ich hier die Frage von der Katrin: Was sind denn meiner Meinung nach die größten Fehler beim aktiven Linkaufbau? Der größte Fehler beim aktiven Linkaufbau meiner Ansicht nach ist, ich möchte schnell und hektisch möglichst viele Links und kauf mir die bei Fiverr oder ähnlichen Bereichen. Da kann ich unter Umständen vielleicht mal Glück haben und bekomme gute Links, aber in der Regel bekomme ich für dieses wenige Geld eigentlich keine ordentlichen Links. Ähm, das Zweite ist, mit Linkaufbau zu beginnen und dann nicht wirklich einen Plan zu haben, was ich die nächsten sechs, acht, zwölf Monate mache. Wenn wir, äh, mit unseren Kunden Linkaufbau planen, Outreach planen, Content Seeding planen, dann haben wir in der Regel ganz gezielt, ähm, schon-- wissen wir im Prinzip heute schon, wo wir Content platzieren wollen, in welchem Magazin, denn in sechs oder acht Wochen oder in, in vier Monaten oder fünf Monaten. Und, ähm, da finde ich, muss man einfach 'n entsprechenden, 'ne entsprechende, ja, 'ne entsprechende Planung haben, 'ne entsprechende Roadmap haben, dass man, ähm, hier die Links auch aufbauen kann. Ich würde, ähm, an der Stelle auch, ähm, immer so ein bisschen sanfter aufbauen, nicht gleich mit den riesen Hammern aufdrehen und natürlich auch gut verteilen. Das, ähm, Forenlinks, Bloglinks, äh, die gehören dazu. Die müssen dann halt ordentlich, ähm, auch ordentlich bespielt werden und sollten dann halt, halt eben auch nicht mit starken Money Keywords und so weiter, ähm, bedient sein. Und, ähm, ja, manchmal muss man auch die Kunden bremsen, weil sie wieder ein Sponsoring machen mit irgend 'nem Slider auf irgend 'ner Forenseite, ähm, wo sie dann massenhaft Verlinkungen bekommen, ähm, mit dann vielleicht Anchor Texts, die mir dann einfach für meine wichtigen Keywords dann an der Stelle wieder, ähm, wieder schaden. Also von der Seite her, man sollte das behutsam und mit Plan machen und immer im Austausch mit dem Kunden. In der Regel sollte man dann, wenn es eine größere, ähm, Online- oder 'ne größere Marketingabteilung ist, wäre es sehr sinnvoll, auch zu wissen, wann die in Print investieren, wann die irgendwo Banner kaufen und so weiter. Ähm, seriöse Adressportale, gelbe Seiten, GoYellow und so weiter für Linkaufbau relevant? Ja, ich finde, die sind nach wie vor relevant. Wir haben im, äh, Local SEO-- Local SEO geht jeden an, auch wenn er nur einen Onlineshop hat. Wir haben aber im Local SEO eine ganz super Situation, nämlich dass wir hier endlich mal tatsächlich Duplicate Content fabrizieren dürfen, der uns nicht schadet. Und, ähm, das sollte man entsprechend nutzen. Auch seine Google My Business, ähm, Daten, die gehören auch ordentlich gepflegt. Auch da kann ich, äh, entsprechend Informationen reinpacken. Auch da kann ich mit Fragen und Antworten und, ähm, mit entsprechend Hintergrundinformationen einfach auch noch mal ganz gut punkten. Dann hab ich hier vom Joachim noch die Frage, mit welchen Tools man denn das tun kann. Also, ähm, prinzipiell gibt es sehr viele Tools, die unterschiedlich viel an, an Backlinks auch aufdecken können. Ähm, ob wir jetzt-- wir können SemRush einsetzen, so wie in dem Seminar, das ich gezeigt habe. Es gibt aber auch noch viele andere da draußen, wie Ahrefs, mit denen ich auch schlechte Verlinkungen finde. Link-Research-Tools, Cognitive SEO. Ähm, nahezu alle Tools haben mittlerweile die Möglichkeit, schlechte Verlinkungen zu finden, auch Searchmetrics beispielsweise. Ähm, da kann ich schlechte Verlinkungen damit auffinden. Die Frage ist die: Mit was finde ich es bequem? Mit welchem Tool kann ich, ähm, hab ich sehr viel Hilfe, damit ich es auch entsprechend abwerten kann? Und, ähm, da denke ich, muss man sich einfach die einzelnen, die einzelnen Themen mal, ähm, mal anschauen, was-- welche Tools man denn, äh, benutzen möchte. Dann hab ich hier noch von der Ann-christin, da steht noch drin irgendwas mit bezüglich Kontext. Ah, das geht-- Das bezieht sich wahrscheinlich auf die Links von Unis und Hochschulen, denke ich mal. So. Habt ihr denn noch weitere Fragen? Bitte schreibt die fleißig in den Chat. Ich bin da. Wir können die Fragen beantworten. Ansonsten hier noch mal mein, ähm, mein Hinweis an, ähm, mein morgiges, äh, Seminar – nutze ich hier noch mal schnell – mit SemRush zusammen. Ihr könnt euch... Wo haben wir's? Ähm, ihr könnt euch unter sybd.de/omkb anmelden. Das gibt morgen 'ne Live-Site-Klinik, zwei Stunden für einige Domains, die wir, ähm, die wir aufbereiten. Die Vivien Kaiser hat hier noch 'ne Frage: Hast du Linkaufbau-Erfahrung mit Sistrix oder um schlechte Links mit dem Tool zu identifizieren? Ähm, wir nutzen Sistrix nicht. Sistrix hat auch einen Bereich, mit dem ich, ähm, Backlinks mir raussuchen kann. Ähm, ich hab's aber noch nie in der, ähm, Exzessivität getestet, dass ich jetzt hier sagen würde, das, das taugt nichts oder das ist besonders gut. Ähm, Sistrix verwenden, verwenden wir leider nicht inhouse. Wir, wir verwenden inhouse SemRush, Searchmetrics und Link Research Tools als primäre Tools und-- Aber es gibt da draußen jede Menge, jede Menge anderer Tools. Wir haben mal 'ne Erfahrung gemacht, auch mit, mit, ähm, bei einem, aber das ist schon einige Zeit her. Ähm, da hat, haben uns andere Tools gesagt, es ist alles prima und es ist alles in Ordnung mit den Backlinks. Ähm, das war ein, ein, ein-Tool mit vier Buchstaben, ähm, und tatsächlich war-- haben wir aber tatsächlich 'ne dicke Abstrafung, ähm, bei dem Kunden gesehen. In vielen Listen finde ich die Preise für Links unverschämt. Was darf ein guter Link kosten und woran mache ich das fest? KPI. Das ist in der Tat, Christian, ne schwierige Frage. Ähm, was ist 'n guter Preis für Links? Mir, mir, mir geht es da nicht anders als dir auch. In manchen Preislisten, ähm, da sehe ich Links, die teilweise das drei, Vierfache von dem, ähm, Kosten, was wir beim Publisher direkt einkaufen und ich dann denk: „Wow, das sind ganz schöne Margen, die da, ähm, ran genommen werden. Ähm, woran mache ich denn fest, was ein guter Link kosten kann? Also ich sage jetzt mal, ähm, man könnte zum Beispiel hergehen und sich einfach mal anschauen, wenn ich jetzt Sistrix habe, an, ähm, an SI größer eins oder größer zehn, die sind preislich sicherlich deutlich teurer als einer, der kleiner eins ist bei Sistrix. Ähm, ein Backlink, der, wenn ich mit, mit, ähm, mit, mit LRT schaue, zum Beispiel Power Trust nehme und, ähm, ich, ähm, ich, ich teil den Preis, ähm, durch den gesamten Power Trust und ich komme dann irgendwo unter fünfzig Euro für den, also für den Link im Verhältnis zum Power Trust ist der Link sicherlich auch sein Geld in irgendeiner Form wert. Es ist schwierig, das so, ähm, direkt zu sagen. Ähm, ich bin kein Fan von Backlinks, die drei, viertausend Euro kosten, weil ich nicht glaube, dass ein Link überhaupt so viel denn auch dann wert ist. Ähm, ich denke, die gute Mischung macht's. Wir brauchen sicherlich einige Links so zwischen hundert und fünfhundert Euro. Wir brauchen auch 'n paar die tausend bis fünfzehnhundert, äh, Euro, wenn man solche Links hat, aber manche Linkverkäufer überziehen das meiner Ansicht nach tatsächlich auch. Ist 'ne schwierige Frage. Ich hoffe, Christian, ich kann sie dir mit diesem weichen Drumrum reden und trotzdem 'n paar Sachen sagen, ähm, so beantworten. Ähm, muss ich beim Chrome Plugin einfach die URLs, von dem der Spam ankommt, eintragen? Ja, das kann ich machen, oder aber ich kann die Seite oder, ähm, direkt besuchen, beziehungsweise ich kann das sogar melden aus Google direkt. Ich kann, ähm, theoretisch auch bei Google über diese Feedback-Funktionalität, ähm, die wir in der Googlesuche links unten haben. Da gibt es 'n kleines Feld, da steht dran Feedback. Darüber kann ich so was melden. Über dieses Google, ähm, Spam-Plugin kann ich es melden. Nachteil ist, ähm, ich kann immer nur eine URL melden und ich hab, glaub ich, nur zweihundert Zeichen oder knapp zweihundertfünfzig Zeichen oder so was zur Verfügung, um meine Kommentare dort mit einzutragen. Das ist relativ wenig, aber es funktioniert ganz gut. Wir gehen tatsächlich her und, ähm, melden diese, diese Content-Spam-Seiten alle bei Google. Und was, was, äh, unheimlich wichtig ist in dem Moment, wenn ich Content-Spam hab, ist auch, ähm, an der Stelle einfach AdWords auf den Brand name etwas aufzudrehen, ähm, sodass wir mit der Brand auf jeden Fall ganz oben stehen, weil unter Umständen, ich hatte den Fall letztes Jahr bei einem Kunden, da war die komplette Brand weg, weil das keine, ich sag mal, Major Brand war, die überall bekannt ist, sondern 'ne Brand, die man, ähm, ja, die, die Insider vielleicht dann irgendwo kennen und, äh, dann unbedingt ... Ja, uns haben damals die guten Links aus Zeitungen, äh, geholfen und dann natürlich das Aufdrehen über, über Adwords und das Melden, ähm, der entsprechenden Spam-Seiten. Das war, war ganz ordentlich. Ähm, was ist von bezahlten Artikeln inklusive Links auf Subdomains von großen Pressetiteln zu halten, wie zum Beispiel unternehmen.fokus.de oder Handelsblatt oder ähnliches? Ähm, prinzipiell glaube ich, ist es 'ne ganz gute Anreicherung, wenn man-- Weil ich über diese Seiten auch einiges an Power bekommen kann, ähm, die sind nicht ganz günstig. Nur man, man kann solche Seiten auch prima weiter verlinken, um entsprechende Stärke zu kriegen. Also ich find die Seiten prinzipiell nicht schlecht. Ähm, dann hab ich hier den Thomas, der schreibt: Welches Budget benötigen wir ungefähr, um Content-Marketing für einen bestehenden Shop zu ergänzen? Kannst du 'n Richtwert nennen für 'n sinnvollen Start? Aktuell kommt Traffic nur über Anzeigen und PPC. Ähm, ist schwierig, das aus der Hüfte herauszuschießen. Wir machen in der Regel, wenn wir solche Anfragen haben, gehen wir vor, dass wir ein bestimmtes Scoring in-house haben, dass wir ein, ähm, ein technisches Audit uns angucken, die Mitbewerber uns anschauen, wie stark sind die Links, wie potenziell toxisch sind die Links und sich daraus errechnet, wie wir denn im Bereich Content-Marketing zum Beispiel, ähm, dort entsprechend erhöhen. Ähm, bei Shops, sofern ich sag mal, wenn Content, wenn Content-Klau nicht das Thema ist, haben wir ja klassisch auf jeden Fall die Kategorien, die wir, ähm, bedienen wollen und bespielen wollen. Und dort ist das alte Chuck-Norris-Prinzip, wie ich immer sag. Ähm, also: Wie viel Liegestützen schafft Chuck Norris? Nämlich alle. Das ist hier auch der Fall in dieser Kategorie. Möglichst alles zu dem Thema beantworten, was es, ähm, denn an Informationen gibt. Nach wie vor liebt Google solche gesamtheitlichen-- Der Marco Young sagt immer, holistische Seiten, ähm, liebt Google nach wie vor in den, in den Kategorien. Wenn wir Content-Spam bekommen, ähm, dann wird es schwierig, weil wir müssen dann unter Umständen relativ viel Content auch wieder umarbeiten. Wie viel Budget.Das und das ist so eine Geschichte, die kann ich dir nicht pauschal beantworten. Ich kann sie dir mal angucken, wenn du mir die Domain schicken magst, kann ich mal drübergucken und dich kontaktieren. Schreib einfach an ralf@seibold. De, dann kann ich dir da entsprechend antworten, was eventuell ein sinnvolles Budget wäre. Was haben wir noch für Fragen? Nein, keine weiteren Fragen. Wir haben noch ein paar Minuten. Wenn ihr noch was habt, bitte hier unten in den Chat einbinden. Und danke auch für das Lob, Thomas. Und morgen Praxis-Webinar mit SemRush zum Thema SiteClinic oder SiteAudit generell. Und wenn ihr noch irgendwas habt, ich bin noch ein bisschen hier, schreibt es rein. Ansonsten wünsche ich euch allen einen wunderbaren tollen Tag auf der OMKB, in den Sessions oder auch on Stage ein Wahnsinnsprogramm. Danke auch für die tolle Betreuung als Speaker hier im virtuellen Bereich. Ich kann nur größtes Lob hier weitergeben. Das hat mir jetzt sehr viel Spaß gemacht und vielleicht irgendwann dann auch mal wieder live, wenn das denn erlaubt sein wird. Und ansonsten wünsche ich euch ganz viel Spaß und wir sehen uns bestimmt bald wieder. Danke. Bis bald. Ciao.

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Beschreibung

SEO: Wie gefährlich sind schlechte Links und wie erkennt man diese... | Ralf Seybold | OMKB

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