(Musik) Willkommen zurück zur OMKW Mainstage hier am Nachmittag. Immer bekanntlich direkt die ersten Schritte etwas schwer nach der Mittagspause. Ich hoffe, ihr habt alle einige gute Gespräche führen können und habt die Zeit genutzt, euch verpflegt und den einen oder anderen Schnack gehalten. Jetzt starten wir in das Nachmittagsprogramm fulminant durch. Wir haben jetzt einen Speaker mit bei uns hier auf der Mainstage, der schon, ja, gewissermaßen ein alter Bekannter ist. Er war 2020 bei der ersten virtuellen OMKW am Start, die damals noch als Ersatzveranstaltung für, ja, das coronabedingt ausgefallene physische Event am Start war. Und, ähm, mittlerweile macht er auch seinen Hattrick voll. Wir müssen gleich mal fragen. Wer es ist, erfahrt ihr jetzt in einem kurzen Speaker-Trailer. (Musik) Jawohl, jetzt bei uns live on stage, Jonas Rashidi. Jonas, Hattrick? Ich glaube schon, ne? Ja, komme gerne wieder zu euch, ja. Und das erste Mal jetzt on side. Richtig klasse, dass du am Start bist, dass du den Weg auf dich genommen hast und heute hier bei uns mit dabei bist. Cool. Lass mich dich kurz introducen. Du bist ganz frisch in neuer Position seit vier Wochen als Chief Data Officer bei Funke Medien, einem der größten Medienhäuser Deutschlands. Macht's Bock die ersten Tage und Wochen? Ja, ja, es ist, äh-- Ich beschreibe es immer so, das kennt man doch aus den Zeitschriftenbildern vorne, mal den Kopf auflegen und die ganzen Informationen rein und einer steht noch obendrauf und, äh, macht's rein, aber ich denke, es wird gut, ja. Ja, sehr, sehr cool. Wie im Schwarm alle Informationen aufsaugen, ja. Sauber. Du warst vorher ja viele Jahre bei Douglas unterwegs, hast dort zuletzt sieben Data Teams geleitet, hast aber weitaus mehr aufgebaut. Fünfzehn? Ist das eine richtige Zahl? Ne, ne. Also, wir haben mit vier Leuten gestartet, mit nicht mal, sozusagen einem kleinen Team und sind am Ende damit über sieben Teams, bin ich dann raus, genau. Wir haben gestartet mit, ähm, noch mal, die Zahlen zu haben, was total spannend war, dreihundertvierzig Millionen Euro Umsatz, ähm, als ich gekommen bin und am Ende hatten wir im E-Commerce eins Komma zwei Milliarden. Also wir haben es fast vervierfacht. Nicht nur wir aus dem Data-Bereich, der Marketing hilft ja auch mit, aber, äh... Generell eine sehr krasse Story, die du dort mit begleiten durftest und jetzt deinen Weg bei Funke weiter fortsetzt. Du arbeitest zudem als Berater und unterstützt Unternehmen in wichtigen Entwicklungs- und Expansionsphasen. In Summe hast du bereits über seizen Jahre Erfahrung im Data-Bereich. Du hostest, das als Tipp an alle, die richtig Bock auf Data haben, den erfolgreichen Data Podcast „My Data is better than yours". Übrigens Props für das coole CI. Gestern hattest du ja auch ein T-Shirt an. Hat mir auch sehr gut gefallen. Jeden Freitag ist immer noch so, kommt die neue Folge raus. Ja. Und auf LinkedIn habe ich gelernt, du hast es gepostet, mehr als zwanzig tausend Abonnenten mittlerweile. Das glaube ich auch für so ein Data-Thema schon sehr anständig, ne? Ja. Mehr als anständig. Ich saß vorhin noch mal ganz ruhig und habe versucht, einen Kaffee zu trinken in der Stadt und plötzlich läuft jemand an mir vorbei und sagt so: „Jonas?" Ich gucke ihn an. „Ja, ich höre deinen Podcast. Da wird mir immer aktuell noch ganz anders und ich werde total rot, weil es ist ja wie auf der Bühne, man sieht nicht so sehr, wer in der Menge sitzt und wenn sich dann die einzelnen Leute aus der Menge rausgeben. Das ist schon ein sehr tolles Gefühl, aber mir geht es noch mal gar nicht darum, sozusagen mich hier nach vorne zu stellen, sondern Data müssen wir nach weiter pushen. Hervorragend. Gute Worte. Du bist zudem beliebter Speaker, nicht nur im Rahmen der UNKW, sondern auch auf diversen anderen Events. Auf den wichtigsten Bühnen dieses Landes trifft man dich an. Und Ende 2022 erscheint dein drittes Buch zum Thema Customer Data Platform, was du heute auch als Thema mitgebracht hast. Ähm, ein Buch habe ich von dir auf jeden Fall bei uns im Office liegen. Das war noch, ähm, datengetriebenes ... Marketing. Marketing, genau. Sehr cool. Also demnächst kommt dann endlich das dritte Buch von dir. Jonas, eine Frage: Du optimierst ja nicht nur gerne im Business-Kontext, sondern auch deinen Alltag, wie ich gelernt habe. (kichern) Welchen heißen aktuellen Tipp hast du denn eigentlich für mich und die Ordiens? Irgendwas, was du frisch entdeckt hast oder irgendwas Altbewertes? Ähm, ich finde es immer wieder erschreckend, was Alkohol mit dem Körper macht und es zeigt eigentlich, dass wenn ich-- ich habe eine Whoop und wenn ich abends nur ein Bier trinke, ist mein Recovery Level, der setzt sich aus verschiedenen Themen zusammen, immer so bescheiden. Das heißt, ich weiß, wenn ich ein Bier trinke, muss ich eigentlich acht Stunden schlafen. Ich schlafe sonst nur fünf oder sechs Stunden. Und das ist so mein Tipp, zu wissen, was macht eigentlich Alkohol? Ich trinke sehr gerne Alkohol, ab und zu mal ein bisschen mehr, aber, ähm, einfach nur der Tipp, dass man daran denkt. Also maßvoll und mit Genuss ist das Stichwort. Ja, ja, ja. Okay. Eine Flasche pro Abend reicht. Sehr gut. Also du hast uns heute mitgebracht: Drei Schritte zur Customer Data Plattform. CTP ist ja ein Thema, was generell in aller Munde ist. Deswegen freuen wir uns jetzt, dass du mehr Licht ins Dunkel bringst und du hast mir ja gestern auch schon die Slides kurz auf deinem Handy gezeigt. (lachen) Deswegen sage ich an der Stelle nur, die Macht möge mit dir sein. Und dann bis gleich zur Q&A, dann aber mit Charb hier. Ja, vielen Dank. Sehr cool. Viel Spaß. Bis gleich. Danke. Ja, ich habe jetzt irgendwie hier dreißig Minuten Zeit, das Thema Customer Data Plattform näherzubringen. Und, ähm, als ich bei Douglas noch gearbeitet habe, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Ich weiß nicht, wer beschäftigt sich mit dem Thema Customer Data Plattform? Nicht so viele Hände. Ähm, wer glaubt zu wissen, was eine Customer Data Plattform ist? Okay, weniger Hände. Ähm, und mein Gefühl, als ich mit dem Thema gestartet bin, ist so, ich bin ein großer Freund von Konzeptpapieren. Wir wissen ja alle, die Berater können wunderschöne Slides bauen, aber wenn man wunderschöne Slides baut, ähm, dann stellt man plötzlich irgendwie fest, dass da gar nicht so viel Inhalt mit drin ist. Deswegen kann man eine Customer Data Plattform dann auch toll beschreiben. Und ich hab mir dann Gedanken gemacht, okay, ich schreibe ein Konzeptpaper und habe dann angefangen zu schreiben und habe festgestellt, nach zwanzig Seiten, ey, das kann es jetzt echt nicht sein. Wir müssen da noch mal ein bisschen detaillierter reingehen. Am Ende sind wir jetzt bei hundertsiebzig Seiten gelandet, ähm, und das ganze Thema ist wirklich meiner Ansicht nach.Hoffentlich rund um das Thema zu erklären. Seht's mir also nach, wenn wir jetzt eine halbe Stunde haben, irgendwie hundertsiebzig Seiten aggregiert hier vorne vorzustellen, dass es dann ein bisschen schwer wird. Ich hab noch überlegt gehabt, starte ich den den Vortrag mit irgendeinem Witz, dann war ich letztens auf 'ner Data Konferenz und stand vorne und hab gesagt, jetzt erstmal wieder Konferenzen, wo man eine Hose anziehen muss. Da hab ich in Menge reingeguckt, keiner hat gelacht, dachte so, okay, den kannst Du vergessen, den bringe ich heute nicht. Ja, ich dachte, welcher Witz könnte denn sonst noch Witze sein, wichtig sein? Google aufgemacht, IT Flachwitze. Ich fand den saulustig, deswegen muss ich ihn erzählen. Wenn sozusagen, wenn man am Computer arbeitet oder im U-Boot, ist beides das gleiche, weil sobald man Fenster aufmacht, fangen die Probleme an. Ich fand den eigentlich ganz lustig, aber okay, es lachen paar. Dann dachte ich, wir können mit dem mal 'n bisschen einsteigen. So, jetzt wird's aber ernst. Das Thema Customer Data Plattform. Ich nutze immer sehr, sehr gerne Analogien, obwohl es mir nichts ansieht. Ich fahr Fahrrad und Fahrrad ist total spannend. Und beim Thema Fahrrad kommt das Thema zum Beispiel Rennrad auf. Ich fahr sehr, sehr gerne Rennrad. Ich hatte mir erst überlegt, Triathlon zu machen, hab dann mit Triathlon gestartet, hab dann festgestellt, für den Blödsinn muss man ja auch noch schwimmen. Bei drei Komma acht Kilometer beim Ironman Schwimmen hat man dann so festgestellt, man darf nicht mit Boje schwimmen. Also habe ich mich dann dazu entschieden, nicht zu schwimmen und bin jetzt eher der Rennradtyp. So, jetzt habe ich festgestellt, genauso wie es beim Thema Customer Data Plattform son bisschen ist, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, stellt man plötzlich fest, damit kann man fahren, damit hat man 'n bisschen Spaß, man hat irgendwas in in der Garage stehen, fährt damit und plötzlich wird man immer besser und wird besser und stellt plötzlich fest, hm, ist es die richtige Wahl, guckt sich seine Freunde so an und will dann mit seinen Freunden auch 'n bisschen Spaß haben und die haben dann plötzlich alle Mountainbikes. Mitm Rennrad kann man nicht auf 'ne Mountainbikestrategie gehen. Jetzt hat sich das Thema Gravel plötzlich entwickelt zweitausendachtzehn. Wer kennt Gravel? Noch mehr, sehr gut. Gravel ist sozusagen die Alternative zwischen Mountainbike und Rennrad, damit kannst Du beides machen. Ist also 'n cooles Thema. Meiner Ansicht nach auch 'n sinnhaftes Thema, weil man schneller Mountainbike fahren kann sozusagen, nicht sehr gefedert, aber es funktioniert. So, jetzt sind wir im Customer Data Plattform bei einem ähnlichen Thema. Ich glaube, wir haben schon ganz viele coole Themen. Vorne hat Schaf gesagt, er macht Marketing Technology, die Agentur, das macht auch total Sinn. Ich glaube, Marketing ist total technisch geworden und jetzt haben wir aber im Unternehmen schon ultra viele technische Tools. So, was sind denn die richtigen Tools und wie kann man diese Tools einsetzen? Wenn wir uns überlegen, was wir als Marketier denn eigentlich machen wollen, wie sieht denn wirklich die perfekte Welt aus, wie wir uns mit Kunden beschäftigen? Als ich mich jetzt weiter zum Thema Gravel informiert habe, habe ich auf 'ner Webseite geguckt und hab ich mir bei der Webseite über Gravel Bikes und ja informiert. Ich fahr schon Carbon Rennraten etwas teureres, von daher war sozusagen die die einfache Kiste nicht die Wahl, hat mich dann da auch bei 'nem Newsletter angemeldet, bin immer wieder auf die Seite gewesen, war auch eingeloggt und bin dann danach irgendwann in ein lokales Geschäft gekommen. In dem lokalen Geschäft hat der gleiche Beratungsprozess mehr oder weniger angefangen, der online war. Die hatten keine Informationen, welches Fahrrad ich mir angeguckt hab. Ich musste noch mal genau die gleichen Informationen so 'n bisschen zu erzählen. Ja, ich fahr schon Rennrad. Ja, ich weiß, was 'ne Schaltung ist. Ja, ich weiß, was der Unterschied zwischen Carbon ist. Ja, ich beschäftige mich auch so 'n bisschen länger damit. Und man hat so das Gefühl gehabt, eigentlich das, was wir wollten, die Transformation, die richtige Nachricht zur richtigen Zeit an den richtigen Ort, jetzt auch über das richtige Device, ist einfach noch nicht da. Also für mich ist es die perfekte Welt, wo wir einfach irgendwo hinkommen müssen. Und für mich ist das auch 'n total spannendes Thema, sich zu sagen, okay, in die Richtung müssen wir ja auch mit CDP, das ist es eigentlich. Wenn wir uns mit Leuten bei Douglas unterhalten haben, also Douglas mit anderen Unternehmen, haben wir festgestellt, dass wenn Leute mit uns gesprochen haben und gesagt haben, sie führen jetzt eine Customer Data Plattform ein, sie möchten von uns gerne wissen, wie wir damit Neukunden gewinnen, hab ich gedacht, okay, vielleicht haben sie das Thema noch gar nicht verstanden, weil da geht's ja nicht zwangsweise die Bestandskunden, die ordentlich zu bespielen. Was ist denn aber die Situation? Guckt man sich das Thema vor vor zehn Jahren an, dann hätte man, glaub ich, gesagt, dass wenn man in der CRM Abteilung gefragt hätte, nutzt ihr, habt ihr alle Kundendaten, wäre die Antwort ja gewesen, weil's vielleicht irgendwie Telefonsupport gegeben hätte, das meiste wär irgendwie über Brief gegangen und über E-Mail gegangen und es hätte zum gewissen Teil funktioniert. Wenn man aber heute in die Marketingabteilung geht oder in die CRM Abteilung die Frage stellt, habt ihr alle relevanten Daten zum Kunden, wird die Antwort nein sein meiner Ansicht nach. Warum? Wir haben plötzlich, draußen steht TikTok, wir haben TikTok, wir haben Onlinekanäle, wir haben Offlinekanäle, wir wollen eine Webseite bespielen, wir wollen E-Mail Marketing bespielen, wir wollen plötzlich eine Push Notification bespielen und die müssen wir auch einfach gewährleisten, dass das gemeinsam die richtige Nachricht zur richtigen Zeit zur richtigen Ort funktioniert. Und das Spannende ist, es geht ja nicht nur irgendwie Fahrradfahren, es geht auch nicht irgendwelche anderen Sportarten, sondern es geht darum, dass wir unser komplettes Marketing für und Kundenkontakt für die gesamten eigenen Kunden so umstellen, dass der Kunde das Gefühl hat, wenn er in den Laden kommt oder wenn er online auf die Seite geht, der Kunde versteht mich. So, letztens wieder passiert, ich hab Telekommunikationsanbieter online angerufen, war danach im Store, die Verbindung war überhaupt gar nicht da. Gleiches Problem wiederbeschrieben, gleich noch mal die Situation, ich hab doch schon online angerufen, ja, die sind andere Abteilungen, die wissen gar nicht, was sie was sie machen, wir wissen nicht, was die machen. Und von daher ist es das, wo wir eigentlich auch hinkommen müssen.So, wer bin ich? Jonas Raschedi, ich bin, ähm, Autor jetzt von insgesamt vier Büchern. Ich hab bisschen getrickst. Das erste und das zweite Buch habe ich zusammengelegt und als englische Variante gemacht, damits dann vier werden. Ich hab jetzt übers Thema Customer Data Platform geschrieben. Das ist ein total spannendes Thema. Wie komme ich zum Thema Buch? Warum mache ich den Podcast? Ich bin sehr, sehr, sehr neugierig bei Themen. Und wenn ich Themen verstehen will, muss ich Themen immer runterschreiben. Und damit ich Themen runterschreibe, muss ich sie sozusagen auch auf einem längeren Papier schreiben und nicht zwangsweise nur mit Skizzen. Ich bin ein sehr visueller Mensch, ich arbeite auch gerne dann viel mit Skizzen, aber deswegen habe ich mich zum Thema Customer Data Plattform informiert und das mal runtergeschrieben. Es gibt aktuell noch gar nicht so viel zu dem Thema. Wenn man sich so ein bisschen den Markt anguckt, wie viele CDPs sind vielleicht schon implementiert, wer meint, er hat eine CDP und nutzt die, dann stellt man plötzlich fest, dass es gefühlt nur eine Handvoll in Deutschland ist, die das effektiv einsetzt. Genau, mein Podcast, ähm, Christoph hat es uns schon gesagt, zwanzigtausend Abonnenten, jede Freit-- jede Freitag eine Folge. Da gehtts gar nicht so sehr darum, ähm, wie gesagt, zu erzählen, was ich alles toll mache, sondern da habe ich total spannende, sind auch hier einige Podcast-Kollegen, ähm, sozusagen mit dabei, was die so erzählen, wie sie das mit dem Thema Daten machen, vor welchen Herausforderungen die stehen, damit man das Leid so ein bisschen teilt. Weil ich glaube, was gut funktioniert, ist Marketing gut im Unternehmen zu pushen, aber was nicht so gut funktioniert, ist Data. Und wenn man sich vor zehn Jahren so ein bisschen angeguckt hat, da saß IT noch nicht mit am Entscheidungstisch. Wenn man sich die E-Commerce-Unternehmen anguckt, sitzt plötzlich IT mit am Tisch und ich hoffe, dass wir in zwei oder drei Jahren den Fall haben, dass Leute mit am Tisch sitzen, die sich mit Daten beschäftigen oder die Analysen, die Reports lesen, um das Business besser zu machen. So, ihr seht Fahrräder, Star Wars. Ich fand's geil. Ich hoffe, die Formulierungen von Yoda sind richtig. Da haben wir noch viel so philosophiert, ob die Formulierungen richtig sind. Ähm, jetzt immer zum Thema Channel. Wann macht denn überhaupt eine Customer-Data-Plattform Sinn? Ich glaube, es gibt gewisse Themen, dann macht überhaupt nur eine Customer-Data-Plattform Sinn. Wann macht eine Customer-Data-Plattform Sinn? Wer meint, er macht Single Communication aktuell? Single-Channel-Communication? Also mindestens Single. Es kommen noch ein paar mehr. Wer macht Single? Keiner, okay. Also Single ist wirklich übertrieben. Vorstellen kann man sich das eigentlich gar nicht mehr. Meiner Ansicht nach irgendeinen lokalen Store, der nicht mal eine Webseite hat, nicht mal in Google Maps auftritt. Also eine Kommunikationslinie gegenüber den Kunden, dort die Kommunikation, wie zum Beispiel jetzt Kaffee, ähm, zum halben Preis anzubieten, sind die meisten Unternehmen schon draußen. Die Unternehmen sind meistens eher schon im Multichannel-Bereich. Wer meint, er macht Multichannel? Multis, also zwei. Ich glaube, die meisten haben mindestens eine Webseite und einen Laden, ein Lokal oder eine Webseite und vielleicht ein E-Mail-Marketing. Und man stellt dann plötzlich fest, dass, ähm, man vielleicht auch über zwei Kanäle die richtige Nachricht zur richtigen Zeit spielen sollte. Und dann wird es schon ein bisschen schwer. Kennt man so ein bisschen aus dem E-Commerce, dass Start-ups versuchen, vielleicht mit eher mit Facebook und mit Google Ads zu skalieren, aber man stellt auch fest, auch da die richtige Nachricht zu spielen, über zwei Kanäle, dass der Kunde, der da war, auch wieder die dreißig Prozent in beiden Kanälen sieht und nicht vielleicht in dem einen die dreißig Prozent, in dem anderen irgendwie ein GWP, also irgendein Produkt, was mit verkauft wird. Das ist schon jeden unterschiedlich. Wer meint, er macht Cross-Channel? Cross-Channel ist also wirklich über mehrere, nicht nur zwei Kanäle hinweg, die funktionieren. Und ich glaube, dass ehrlich gesagt da schon die meisten Kunden oder Unternehmen aussteigen, weil wenn man wirklich davon spricht, dass man nicht nur unterschiedliche Kanäle hat, sondern diese unterschiedlichen Kanäle auch richtig mit der gleichen Nachricht zu bespielen, wirds, glaube ich, schon sehr schwer. Die Königsklasse – und das sollte man im Unternehmen auch ausrufen, wenn man dahin wollen würde – ist das Thema Omnichannel: die richtige Nachricht zur richtigen Zeit an den richtigen Nutzer über das richtige Device. Dann kann man sich damit beschäftigen, das Thema Customer Data Platform einzuführen. Vorher bin ich davon überzeugt, dass das ganze Thema keinen Sinn macht, weil wenn man nicht schafft, die Organisation dafür aufzubrechen – ich glaube, Technik haben wir ja jetzt mittlerweile alle genug und die ist auch reif genug, die dafür einzusetzen – muss man eben auch die Kultur aufbrechen. So, was ist denn jetzt nun eine Customer Data Platform? Was erzählt ihr da vorne? Meiner Auffassung nach – ich habe hier so einen ganz, ganz langen Text – ähm, geht es eigentlich darum, alle Daten, die im Unternehmen existieren, strukturiert, halb strukturiert, unstrukturiert, für die Kunden über die Kanäle, über die die kommen – sei es Webanalytic, E-Mail, Telefon, Support Center – alle zentral abzulegen, zu analysieren, wie 'ne große Datenbank, zu automatisieren, um diese Kanäle dann wieder zu orchestrieren und zu bespielen. Also wirklich wie große Blackbox, alle Daten rein, dann startet der Würfel wie so eine Salatschüssel, wenn sie trocken wird, und dann prozessieren wir die Daten, um sie nach vorne zu schieben. Um das noch mal ein bisschen anders zu visualisieren und auch wieder ein bisschen Star-Wars-Charakter reinzubekommen: Auf der linken Seite alle Daten. Wer glaubt, dass er alle Daten im Unternehmen kennt? Ist krass, gar keine Hand. Ähm, diese Daten dann auch zu integrieren, diese in die zentrale Datenplattform abzulegen, Customer Data Plattform jetzt als Beispiel hier, und die dann zu orchestrieren und zu sagen, dass man wirklich diese Daten nutzt, um sie, um den Nutzer, die Daten wieder zur Verfügung zu stellen und die richtige Nachricht zur richtigen Zeit zu spielen. Jetzt kann man sich unterhalten und sagen: „Ja, jetzt warte mal. Customer Data Platform macht doch wenig Sinn. Ich glaube, wir haben schon was Cooles im Einsatz. Und zwar gibt es so eine BI-Abteilung, die hat so ein Business-Intelligence-System. Da liegen ja schon ganz, ganz, ganz, ganz viele Daten drin. Dann nehmen wir das doch einfach und machen mit dem, dieses Customer Data Platform Ding.Wenn man sich das ein bisschen anschaut, liegt der Schwerpunkt aber vom BI eher auf Reporting. Was bedeutet Reporting? Aggregierte Daten, tagesaktuell, wochenaktuell, monatsaktuell. Und der Fokus ist wirklich nicht auf die Aktivierung oder auf den einzelnen Nutzer, wenn man sich das in Tabellen, in Excel-Tabellen sozusagen vorstellen möchte, sondern es geht ja wirklich die Aggregation der unterschiedlichen Daten, weil sie meistens strukturiert zur Verfügung stehen müssen, dass es funktioniert. Ich war vor einigen Jahren auf dem Projekt, das war ganz spannend, da haben wir uns überlegt, wie wir Daten aktivieren können. Da hatten wir uns die Gedanken gemacht über DMP und wollen wir eine DMP einsetzen? Dann sagte der Herr aus dem BI: „Wir können das mit einem BI-System machen. Da haben wir alle Daten drin, sage ich: „Das ist doch cool. Wie oft können wir denn die Daten abgreifen? Dann kam die Antwort: „Na ja, das BI öffnet, also das Data Warehouse öffneten neun, es schließt 18 Uhr. Zwischendrin könnt ihr die Daten verarbeiten für das Marketing. Da sage ich: Ja, aber was heißt das denn? Vorher können wir uns damit nicht beschäftigen. Das sind die Prozesse, die wir hier etabliert haben. Da gibt es ja sogar Unternehmen, die eher in den Finance-Bereich gehen, die haben Monatsreportings, die haben Quartalsreportings, wo die BI-Systeme nur drüber laufen. Wenn man sich die Historie vom BI-System anguckt, kommt das eben so ein bisschen aus dem Finance-Bereich. Wer nutzt eine Data Management Plattform? Zwei, drei, ein paar. Customer Data oder Data Management Plattform ist eher die Situation, dass wir jetzt vor allem in die Richtung mit Cookie-less Future die Situation haben, dass wir dort Daten nutzen, die eher cookiebasiert sind. Also Customer Data Plattform kann man sich so vorstellen, dass dort die Daten reingeladen werden, die Kundendaten reingeladen werden, eine Verbindung zu einem Cookie hergestellt werden muss, durch einen Login zum Beispiel, und diese Daten dann an Systeme wieder weitergegeben werden, die auch wiederum nur die Cookies nutzen können. Wenn man sich das vorstellt, E-Mail-Marketing funktioniert nicht über Cookies, sondern es ist eben device-getrieben oder beziehungsweise logingetrieben und damit hat man schon mal die Möglichkeit, da die Daten nicht hinzuschieben. Das heißt, eine Data Management Plattform sind meistens die Themen, die, wenn man sich jetzt für eine Customer Data Platform entscheidet, sollte man sich nicht in Data Management Platform einkaufen und denkt, man kann es dann daraus skalieren. Haben wir nämlich festgestellt, als wir uns mit einigen oder ich mich mit einigen auch unterhalten haben, die gesagt haben, sie haben eine Customer Data Platform und ich würde jetzt gerne den Prozess verstehen, dann haben sie meistens Themen gebracht, wie können Sie Ihre Themen online personalisieren auf der Webseite, auf Basis von Cookies? Jetzt wissen wir alle, 2024 sind alle Cookies höchstwahrscheinlich zum großen Teil weg. Das heißt, wir brauchen uns nicht mehr darauf fokussieren, das mit Cookies zu machen. Wer weiß, dass sie Cookies sterben und glaubt, das ist auch so? Geht doch. Wer noch nicht daran glaubt und Zugriff auf Webanalyse-Tool hat, geht einfach mal rein, guckt sich den Anteil von Safari-Nutzern an und guckt mal über den Zeitverlauf, wie viele Touchpoints die noch haben und wird feststellen, dass vor nicht allzu langer Zeit es angefangen hat, dass der Touchpoint von Safari-Nutzern sich nur noch auf einen beschränkt, auf einen einzigen. Wer glaubt, damit kann man noch Attribution betreiben? Sehr gut. Keiner. Und ich glaube, das ist ein No-Brainer. Eine Customer Data Platform ist auch kein CRM, weil was wir festgestellt haben, CRM funktioniert meistens so, dass da die Kundendaten drin liegen, dass man die Kundendaten irgendwie ablegen kann, aber dass es eher von Nutzern getrieben genutzt wird und es nicht dafür da ist, die Daten nach vorne zu aktivieren, also die Marketing Insights, die Marketingkommunikation wirklich nach außen zu treiben. Wenn man sich das reinguckt, wird man hier wahrscheinlich eher feststellen, dass man da die E-Mail-Kommunikation feststellt, dass man die Postkommunikation feststellt, aber eben nicht das andere Thema. So, zusammengefasst: Ich liebe meinen Prozess Collect, Understand, Decide, Automate, Execute. Ich glaube, den kennen schon viele, der ist nicht neu. Um die kurzen Themen zu erklären, der obere Kreis ist sozusagen, es funktioniert, der Strich ist eher so halb und ich glaube, das rote X steht dafür, dass es nicht funktioniert. Crm Collect, die Daten kann man teilweise ordentlich anbinden. Natürlich die Online-Marketing-Daten eher weniger, Google Analytics eher weniger. Man kann teilweise Sachen da drin analysieren und verstehen. Die Site wird schon schwer. Wenn das CRM-Tool dafür entscheiden soll, die richtige Nachricht zu spielen, stellt man völlig fest, man kann so ein bisschen „und dann aufbauen, aber es ist nicht wirklich eine Entscheidungsmacht, die in dem Tool drin liegt. Automatisieren ist eher weniger. Es wird sehr, sehr manuell getrieben, genutzt und auf der anderen Seite execute, also die Sachen wirklich nach vorne auszuspielen, funktioniert nicht. Dmp collect ist eigentlich meistens weniger. Die erheben maximal die Daten von den Cookies. Da kannst du dann noch die Login-ID reinspielen, damit die das ein bisschen zusammenfügen können. Understand entsteht nicht. Wer eine DMP schon mal aufgemacht hat, sieht man meistens eher so Segmente, sieht vielleicht noch eine Cookie-Matching-Rate, die meistens sehr bescheiden ist in letzter Zeit. Und was darauf entscheidend funktioniert auch nicht, weil ich mit dem DMP meistens irgendwie in Richtung DSP, SSP die Daten durchschiebe, sie dahin zu aktivieren. Automat zum Teil, in dem Sinne, dass man ein Pixel installiert und dann ein Segment aufbaut, was vielleicht hinten schon automatisch in eine Richtung spielt und execute dann eben schon, aber eben nur in die exklusiven Kanäle. Thema BI-System – wir müssen auf die Zeit achten – ist eher, dass die Daten kaum reinkriegen. Wer kennt aufwendige ETL-oder ELT-Prozesse vom BI-System? Das ist nicht innerhalb mal von einer Woche für ein System gemacht, sondern es dauert immer ein bisschen länger. Da muss man das auch noch betreuen. Also recht schwer. Understand: Man hat natürlich eine große Analysierungsthematik oder Analysethematik da drin. Man kann Entscheidungen treffen, aber eher auf Algorithmen, schafft die aber nicht zu automatisieren beziehungsweise zu exekutieren in die jeweiligen Kanäle.So, das ganze Thema soll wirklich so sein. Ich glaube, ihr kriegt die Präsentation auch, aber ihr dürft gerne Fotos machen, ähm, dass das Ziel ist, mit 'ner Customer Data Plattform alle diese Themen ordentlich zu bespielen. Ich will alle Daten im Unternehmen generieren, ich will die Daten verstehen, ich will Entscheidungen maximal automatisiert darauf treffen und sie dann hinten auszuspielen. Damit könnt ihr mit einzelnen Themen anfangen. Also nicht immer denken, das ist hier der große, wie am Anfang gesprochen, der Todesstern, der kommt. Man kann das auch mit einem kleinen Punkt anfangen, das nach und nach aufbauen. Aber eins ist mir auch noch mal ganz wichtig: Fangt nicht an, eure Kunden gleich zu behandeln und gleich zu bespielen. Wenn man sich früher vor drei oder vier oder fünf Jahren sich mal angeguckt hat, wie A/B Tests funktioniert haben, was immer so neunzig zehn Kontrollgruppe: Hat's funktioniert? Hat's nicht funktioniert? In den meisten Projekten, die ich jetzt sehe, stellt man fest, dass wenn ein Test zum Beispiel nicht funktioniert oder gut funktioniert hat, dass es Mikrosegmente gibt, wo das Thema noch viel, viel besser funktioniert oder viel, viel schlechter funktioniert. Ich glaube, die Technik ist so weit, dass wir mit Mikrosegmenten arbeiten können und dass wir nicht mehr anfangen, die gleiche, auf soziodemografischen Daten zu gehen und zu sagen, es sind beide männlich, es sind beide so Anfang zwanzig, vielleicht bin ich, ähm, Anfang zwanzig und fahren Rennräder, ja? Sondern es gibt andere Thematiken, auf die wir achten müssen, wie sich der Nutzer auf der Webseite verhält, wie, ähm, welche Interessen er hat über die unterschiedlichen Kanäle, die ich bespiele und aktuell auch, ja, wir haben das Thema Consent, gibt es genug Möglichkeiten, diese Daten ordentlich zu erheben. So, jetzt haben wir wieder den Yoda. Der Yoda sagt: „Okay, jetzt wissen wir eigentlich, was 'ne Customer Data Plattform ist zum Groben. Jetzt wissen wir uns, was wir uns eigentlich beschäftigen müssen. Jetzt ist es aber ehrlich gesagt so, wer hat ein BI-System im Einsatz im Unternehmen? Okay. Wer hat 'ne CDP im Einsatz, äh, DMP im Einsatz? Wer hat 'n CRM im Einsatz? Okay. Dass die Systeme ja meistens schon vorhanden sind. Und wie wir wissen, Legacy-Systeme abbauen funktioniert nicht innerhalb von zwei Wochen, sondern da muss man sich Gedanken machen. Da sitzen auch Stakeholder drauf, die haben damit ihre Daseinsberechtigung und wir könnten jetzt anfangen, denen den Job wegzunehmen und dann wird Angst, dann entsteht Politik, dann entsteht die Situation, dass das Thema nicht schnell genug geht. Es gibt meiner Ansicht nach drei grobe Richtungen für eine Customer Data Platform. Man hat den Schwerpunkt Data. Daten, CDPs sind wirklich die CDPs, die extrem viele Daten sammeln, also den Schwerpunkt und die Funktionalität wirklich darauf legen, dass die Daten gesammelt werden. Als Beispiel eigene Skripte und eigene APIs gegen die Quellsysteme, ähm, Pixel, die man online einbinden kann. Ähm, ja, meistens, meistens so auch vielleicht auch 'n ETL-ELT-Prozess, dass man sozusagen die Daten auch selbst verarbeiten kann in der CDP und eben nicht sozusagen schon sehr strukturiert darein gehen muss. Es gibt 'ne Analytics, ähm, CDP, das ist eher der Schwerpunkt darauf, dass zum Beispiel und jetzt, ihr versteht, glaub ich, wo ich hinwill, wenn man 'ne, 'ne, ähm, 'n BI-System, schon starkes BI-System schon in Einsatz hat, braucht man keinen Schwerpunkt einer Daten CDP, weil man schon die Daten vorhanden hat und den Großteil der Daten höchstwahrscheinlich aus dem BI-System dann strukturiert beziehungsweise unstrukturiert da reinleiten kann. Wenn man aber die Situation hat, dass man nicht wirklich 'ne, 'ne BI-System vorhanden hat, muss man eben den Schwerpunkt darauf legen. Wenn man feststellt, dass die BI-Logik, die Daten, die dann vorhanden sind, eben nicht so aufbereitet sind oder die Analyseverfahren, die da drin sind, geht man eher auf den Schwerpunkt einer Analytics CDU, also sich wirklich darüber Gedanken machen: „Okay, kann man dadrin Kundensegmente bilden? Kann man dadurch, ähm, kleine Kundensegmente bauen? Kann man da vielleicht schon durch die tollen Buzzwords wie AI und ML wirklich die Daten analysieren, die vorhanden sind, also die unstrukturierten und wirklich Erkenntnisse rausziehen? Und am Ende gibt's die Campaign CDP, da, wo ja eigentlich auch die CDP herkommen soll, den Schwerpunkt darauf zu legen, die Daten, die vielleicht schon analytisch vorhanden sind. Man möchte den Schwerpunkt nicht eben auf die beiden vorigen Themen legen, sondern eher was braucht, wo die CDP die Daten wirklich in die unterschiedlichen Kanäle aktiviert. Vorstellen kann man sich das so'n bisschen wie eine Marketing Cloud. Bei der Marketing Cloud muss man sich auch zwei Entscheidungen treffen. Möchte ich sozusagen eine Marketing Cloud einsetzen, die vielleicht schon ein Content System für Webseite, Webshop und E-Mail mitbietet, also dann schon automatisch dort personalisiert? Oder will man eher in die Richtung gegen, dass Aktionen empfohlen abgeleitet werden, die dann eher API haben, um dann mein E-Mail-System anzupingen, mein Personalisierungssystem oder beziehungsweise eine API zur Verfügung stellen, dass ich die Daten auf der Webseite selbst personalisieren kann. So. Wie kann man's noch mal unterscheiden? Was wir uns angeschaut haben, ähm, ist das Thema Funktionalität. Welche Funktionalitäten möchte ich denn gerne in das System ha-, äh, im System haben einer CDP? Ähm, welche Systemarchitektur liegt überhaupt da? Kann ich in meine aktuelle bestehende, ähm, Systemarchitektur auch eine CDP einbauen? Welchen Scope verfolge ich wirklich in den nächsten Jahren? Wo will ich hin? Dem Thema Multichannel, Cross Channel und dann auch Omnichannel. Ähm, welchen Grad von Automatisierung traue ich mir zu, ja? Möchte ich wirklich 'nen hohen Grad an Automatisierung? Dadurch gibt man so'n bisschen die Situation der Kontrolle ab. Ist in Deutschland manchmal so'n bisschen schwer, weil man will doch immer noch die Kontrolle dadrüber haben. Und dann auch noch mal den Schwerpunkt, ich glaube, viele ... Kommt jemand aus dem Finance-Bereich? Öffentliche? Keiner. Keiner traut sich, das zuzugeben. Ähm, die haben natürlich die Situation, dass sie auch gewisse Regularien haben und da muss die CDP auch in die Richtung funktionieren. So.Ich habe-- Ich finde die deutsche Mentalität immer gut. Bild oder Buy ist meistens immer: „Wir bauen das selber, das kriegen wir doch so hin." Was die da gebaut haben, das machen wir doch auch. Da werden BI-Systeme aufgebaut. Eins der wichtigsten Themen ist wirklich zu überlegen: Traue ich mir das zu, das zu machen? Ich habe mit Leuten gesprochen und ich habe mir ja von anderen, ähm, großen Beratungscompanies mal das angeguckt. So eine komplett eigenentwickelte CDP, das haben die erklärt auf 170 Seiten. Da weiß man schon, in welche Richtung es geht, dass es eher komplex ist. Und jetzt mal die Frage: Wer hat im Marketing Tech, je nachdem, wie man das natürlich schneidet, mehr als zehn Mitarbeiter im Unternehmen? Mehr als zwanzig? Mehr als dreißig? Aha. Wer glaubt, dass er-- Wer hat mehr als dreißig Entwickler im Unternehmen? Bei wem sitzen Entwickler rum und die haben total wenig zu tun? Gut. Also kann man sich noch mal darüber Gedanken machen: Kauft man recht schnell 'ne, 'ne, 'ne DMP, CDP ein oder eben nicht. Ich war total fasziniert. Ich durfte einen Tag bei Otto vor Ort sein und habe zwei Podcasts aufgenommen und ich bin immer stolz, dass ich sagen durfte, ich habe sieben Teams geleitet. Dann hatte ich die erste Frage, die ich Otto gestellt habe: „Wie viel Leute habt ihr eigentlich im Data-Bereich?" Ich dachte, ich war in dem gesamten Gebäude und wir waren mal alle da. Und dann sagt die Saskia, die mir gegenüber saß: „Na ja, wir sind so 430." Sage ich: „Wie? In der gesamten Organisation?" „Nein, nein, im Data-Bereich." Sag ich: „Ah ja, okay, cool." Also, ähm, die entwickeln sich in die Richtung hin. Die machen wirklich tolle Sachen und machen viele Eigenentwicklungen. Aber wenn man die Situation hat, dass man sich das selber nicht zutraut, dass man nicht die Entwicklungsressourcen hat, dass man nicht 'n Knowledge hat, dass man vielleicht auch nicht selbst die Infrastruktur zur Verfügung stellen kann, aufbauen kann, dann sollte man das lassen. Weiterer Schritt ist: Das Teil muss auch betrieben werden. Und da fängt es eigentlich meistens an, dass es extrem schwer wird, das zu betreiben. Deswegen bin ich heute ein bisschen mehr auf das Thema Buy eingegangen. Beim Thema Buy ist die Situation, dass wir uns gewisse Themen angucken müssen. Einmal generell lieferantenseitig: Wie groß ist die Company überhaupt? Was für Servicestandards haben die? Kriege ich die überhaupt zur Verfügung gestellt? Ähm, in Richtung auch: Wie weit ist die, ähm, Solution? Welche-- Was ist die Roadmap? Auf was muss ich mich hier eigentlich konzentrieren? Ähm, also so Basics meiner Ansicht nach, die in jedem RFP, also Request for Proposal, aufkommen sollten und auf der anderen Seite dann wirklich das Thema Software-related-Kriterien, also was ist wirklich an der Software dran? Und da wirklich noch mal das Thema: Überlegt euch diese drei Themen Data CDP, Analytics CDP und eine Campaign CDP. Wo sollte der Schwerpunkt liegen? Und, ähm, so geht man dann auch durch die Themen durch und sagt: „Okay, was brauche ich an Thema Collect? Also wie muss ich die Daten überhaupt annehmen können? Wie müssen überhaupt die Daten analysiert werden können beziehungsweise verstanden werden können und darauf Entscheidungen getroffen werden? Und wie automatisiert soll das Thema sein? Und auch wirklich, brauche ich eine CDP, die wirklich die Kanäle mitbespielt oder brauche ich eine CDP, die meinen Kanälen die Sachen zur Verfügung stellt? Dann das gleiche Thema wie vorhin, wie bei allen Start-ups: Ihr braucht das richtige Team. Ihr braucht Leute, die motiviert sind, die das Thema verstehen und die sich auch beim Thema Marketing Technology extrem reinfressen. Und wie man dann wirklich eine CDP im Detail implementiert, ist genauso wie beim Thema, beziehungsweise auch betreibt, beim Thema, ähm, eines A/B Tests. Man stellt eine Hypothese auf: „Ich würde drei, zwei oder drei Kanäle gleichzeitig bespielen. Dadurch entsteht Folgendes." Ähm, dann überlege ich, ob das überhaupt möglich ist, das zu tun. Wir überlegen uns danach auch immer: Hat's funktioniert? Hat's nicht funktioniert? Auf welcher Basis möchte ich überhaupt auswerten, dass es funktioniert hat? Ähm, und dann danach stelle ich wirklich den Schalter um und aktiviere es und implementiere diesen Prozess, wie zum Beispiel: Kunde kommt auf die Webseite. Ich weiß, der Kunde möchte immer Prozente haben, aber ich weiß auch, dass der Nutzer immer über die App kommt. Deswegen spiele ich ihn aktuell in der– den Push aus. Ich nehme den nicht ins Retargeting rein, um eben die Situation zu haben, dass ich auch Kosten einsparen kann und über den richtigen Kanal spiele. So, Yoda hat noch einen wichtigen und sinnvollen Spruch: „Ich brauche auf die Rechte dazu, DSGVO, E-Privacy." Denkt daran, ihr müsst jetzt schon anfangen, wenn ihr eine CDP einführen wollt, dass ihr überhaupt die Rechte dafür habt, dass ihr die Daten irgendwo ablegen könnt, dass ihr sie analysieren könnt und dass ihr die dann auch aktivieren könnt. Das sollte nicht passieren. Also die richtige Nachricht zur richtigen Zeit immer auch sinnvoll spielen und nicht die Autoversicherung dann erst anzeigen, wenn es eben nicht funktioniert oder eben sich Gedanken darüber machen, dass man ein Gravel Bike braucht, wenn man mit dem Rennrad irgendwie versucht, so eine Trail-Strecke runterzufahren. Für mich die spannendsten Use Cases ist wirklich das Thema Segmentierung der einzelnen Nutzer. Spielt wirklich nicht wie 'ne Gießkanne das ganze Thema aus, sondern fangt an, kleine Segmente aufzubauen, die auch total sinnvoll sind. Ich weiß, es ist schwer, das über die Daten selbst zu analysieren, aber ich bin dafür überzeugt, dass es mit dem Thema CDP funktioniert. Und dann noch ein weiterer spannender Punkt ist das Thema richtiger Service. Ich hatte vorhin vom Telekommunikationsanbieter gesprochen. Da geht es eher in die Richtung zu sagen: „Okay, wie kann ich den Service optimieren?" Viele denken immer nur ans Marketing, sondern wirklich dazu hinzugehen und zu sagen: „Wenn der Nutzer auf der Webseite war, wenn er sich für Themen interessiert hat, wenn er vielleicht Interesse hat, seinen Vertrag zu kündigen oder irgendwie eine Retoure hat, dass die Daten auch dafür vorliegen, dass sie über die unterschiedlichen Kanäle auch das Richtige ausspielt. So, ich glaube, ich bin just in time und perfekt, hoffentlich. Jetzt noch mal die Möglichkeit, bisschen Eigenwerbung. Wer meinen Podcast haben will, darf das untere Teil scannen. Wer gar keinen Bock hat, muss gar nichts scannen und das obere Teil ist, gebe ich immer die Möglichkeit, bei allen, mit denen ich spreche, ähm, die Bücher zu bekommen. Wer Bock hat und sich zutraut, die, das halbe Stunde Gelaber sich noch mal auf 170 Seiten anzulesen, der soll gerne oben den Link nutzen und der bekommt von mir kostenlos, wenn das Buch erscheint, das Thema CDP und, ähm, dann würde ich mich sehr freuen auf weiteres Feedback.So, Jonas, komm mit mir bitte hier einmal- Ja, absolut, sehr gut im Zeitplan und wir haben auch einige Fragen mitgebracht. Jonas, steigen wir direkt ein. CDP, ja, da kommen wir ja ganz durcheinander, weil die ganzen Abkürzungen, versus DMP. Wenn wir uns dieses Vendor-Battle mal anschauen. Was glaubst du, wird da gerade jetzt am Markt passieren? Das heißt, wo siehst du einen höheren Demand? Bei CDP oder DNP? Und glaubst du, dass eine Koexistenz möglich ist? Oder wirst du am Markt, wenn du dir die Vendoren anschaust, 'ne stärkere Konsolidierung wahrnehmen? Ich glaube, es wird eine Konsolidierung. Ich habe festgestellt, dass wenn man auch mit großen Anbietern spricht, die eine DMP haben, dass sie im Hintergrund schnell eine Customer-Data-Plattform aufbauen und der Shift dazu hingeht, weil sie verstanden haben, dass wenn man das Thema Cookie-Loss ernst nimmt, es nicht mehr klassisch mit einer DMP funktioniert. Bei einer, bei der Zukunft brauchst du Log-ins oder Identifier und die bekommst du eher bei Kunden mit einer CDP. Und wenn wir jetzt mal das ganze überspitzen, du hast es ja gerade in deiner Präsentation auch dargestellt, würdest du sagen, DMPs sind in einer Cookie-less-Future eigentlich nicht mehr notwendig, sondern, äh, da, da würdest du tatsächlich eher primär auf eine CDP setzen? Na ja, also wenn das Unternehmen nicht für sinnvoll erachtet, seine Online-Kanäle so zu alignen, dass die richtige Nachricht über alle Kanäle gespielt wird, ja, also über Display, über, über alle anderen weiteren Kanäle, die nicht ohne Cookies funktionieren, dann muss man nicht zwangsläufig auf eine CDP setzen. Aber wenn man davon überzeugt ist, das komplett zu alignen, müsste man sich Gedanken über eine CDP setzen und dann vor allen Dingen auch mit einer, der irgendwie mit, ähm, LiveRamp oder NetID oder so was zusammenarbeitet, dass man dann auch die Nutzer online wieder, wieder identifizieren kann. Wenn man sagt, man hat den Schwerpunkt-- Es gibt ja auch, ich glaube, Westwing und Co. sind ja alles Kanäle, die maximal krass über E-Mail-Marketing skaliert haben. Muss man sich Gedanken machen, ob da überhaupt eine CDP Sinn macht, wenn man sagt, man hat wirklich diesen einen Fokuskanal, wo man den meisten Traffic sieht. Okay, das heißt, du sagst, man, man muss erst mal die Kanäle ganz, ganz klar sortieren und sich dann noch mal 'ne, äh, sehr klare Überlegung, äh, anstellen. Okay. Ähm, du hast eben auch einige Branchen angesprochen zum, zum späteren Verlauf, äh, deiner Präsentation. Wenn jetzt, äh, ja, unsere Audience die Entscheidung trifft, okay, ich möchte jetzt eine CDP einsetzen. Du hast ja auch gerade einige Unternehmen genannt. Ähm, gibt es branchenübergreifende Out-of-the-box-Lösungen oder sagst du, es etablieren sich vor allem am Markt auch ganz, ganz klar fokussierte CDPs für spezifische Branchen, wie Banking, hast du gerade angesprochen, oder Medizin? Wie ist da, äh, deine Position? Das ist immer ein-- auch schwer, irgendwie so Richtung Anbieter empfehlen, aber ich glaube, dass es eher die Situation entsteht, dass der Markt verstanden hat, dass DSGVO ePrivacy wichtig ist, auch jetzt, äh, mit den kalifornischen Rechten. Und von daher bin ich überzeugt, dass die meisten CDPs für den großen Markt funktionieren. Wenn man aber eine Situation hat wie Banking oder Finance oder Pharma, sollte man sich schon noch mal im Detail auseinandersetzen, weil die ja spezielle Regularien hat, ob der Anbieter das wirklich mit sich bringt. Was sind deine Erfahrungswerte? Wenn ich, äh, eine CDP am Markt kaufe, wird die wahrscheinlich in vielen Fällen, aber da würde mich dein, dein Feedback zu interessieren, out of the box funktionieren. Aber muss ich da auch noch Softwareentwicklungsmaßnahmen investieren, um das Ganze auf mich zu customizen? Wie sind da deine Erfahrungswerte, wenn Unternehmen anfangen, sich mit dem Thema CDP zu beschäftigen? Muss ich da auch direkt Ressourcen im Bereich Software-Development allokieren? Definitiv, ja. Das ist wie, wenn du, wie wenn du WordPress kaufst oder Gimondo und meinst, nur weil du es jetzt gekauft hast, funktioniert die Webseite. Also, du musst natürlich – sehr gute Frage – sehr viele Leute auch in dem Bereich sozusagen zur Verfügung stellen, die dann schaffen, das zu betreiben. Was sind denn sehr viele Leute? Äh, ja, ja, danke, danke. Also Otto, Otto kann sich hier wahrscheinlich jeder leisten, ja. (lachen) Ähm, na ja, es kommt darauf an, wie, wie, wie, wie der Einsatz ist, aber ich glaube, dass man schon, ähm, sich Gedanken machen sollte, vielleicht mal den Kundentisch zu, ähm, zu etablieren und mal alle Marketingteams hinterzusetzen. Es geht ja nicht immer darum, neue Leute einzustellen und zu sagen: Na ja, vielleicht ist Google Ads und Co., Facebook, vielleicht müssen die umdenken und nicht mehr diesen einzelnen Kanal bespielen, sondern mit in das CDP-Team gehen und ihr Knowledge da mit reingeben. Also, lass uns nicht so formulieren, neue Leute einstellen, sondern lass uns so formulieren, die Kultur so zu etablieren, dass alle Leute mit bei dem CDP-Projekt arbeiten und vielleicht eher von ihren aktuellen Themen runtergehen und mehr auf das Thema CDP shiften und dann aber auch, höchstwahrscheinlich, wenn du jetzt ein Prozent haben willst, so dreißig, vierzig Prozent mindestens und dann eben immer weiter. Okay. Jetzt haben wir ja sehr viel über CRM, CDP, DNP gesprochen. Ich würde jetzt noch mal hier was reinwerfen, worüber wir, glaube ich, heute noch nicht gesprochen haben. EDP, Engagement Data Platformen, ah, wo, wo eher tendenziell ja ein holistischer Blick gegeben wird mit Actions, ja, also was, was ich dann tatsächlich auch umsetzen sollte. Glaubst du, dass es, ähm, wie ich so schön sage, Marketing die nächste Sau, die einfach durch Store aufgetrieben wird? Oder steckt hinter, äh, EDP dann auch irgendwo Substanz? Ja, was, was sagst du als Experte? Oder gibt es demnächst auch ein Buch zum Thema EDP? (lachen) Sollen wir eins gemeinsam schreiben? Wir können das gerne zusammen tun, ja. Ähm, ja, ich glaube, wir sollten uns mal, noch mal auf die, auf die Kernmessage fokussieren, die richtige Nachricht zur richtigen Zeit – ich weiß, das hängt schon jedem raus – aber über das richtige Device spielen und mir ist doch eigentlich wurst, welche Software es am Ende ist und was für ein toller Name da drauf steht. Ähm, ich glaube, dass wir jetzt mit dem tollen Buzzword Customer Data Platform was gefunden haben, das ausreichen sollte, um die nächsten Jahre zu überbrücken, weil mein Gefühl ist-- Ich glaube, hier ist auch irgendwie so die Frage: Deutsche-- Sind deutsche Companies reif genug? Ich glaube, viele hängen noch, ohne jetzt bös zu judgen, weiter hinten dran und sollten sich nicht verschlucken und das Thema Customer Data Platform erst mal angehen. Okay, sehr schön. Du hast gerade auch schon auf unsere Slideoff-Fragen referenziert. Ich würde das noch mal gerne aufgreifen, auch wenn du die Frage gerade, ähm, schon grob beantwortet hast: Sind deutsche Companies reif genug für eine CDP? Du hast heute vor allem das Thema Privacy sehr, sehr stark auch noch mal immer wieder erwähnt, DSGVO, was in Deutschland ja auch einfach ein sehr, sehr stark umtriebenes Thema ist. Ähm-Hast du das Gefühl, dass sich deutsche Companies damit zu wenig beschäftigen und hier auch wieder ein Wettbewerbsnachteil gegenüber den anderen ausländischen Marktakteuren sich ergeben? Oder sagst Du nee, also wenn ich so den deutschen Markt beobachte und Du hast ja auch einen Podcast und und bist in der Szene sehr verwurzelt. Ich hab schon das Gefühl, das Thema hat hat hat Geschwindigkeit, demand natürlich immer unter DSGVO Aspekten, aber ich hab nicht das Gefühl, dass das Thema hier in Deutschland grade zu wenig diskutiert wird. Ich find es total spannend, weil dadurch, dass er in Kalifornien ist das Gesetz kommt, was genauso scharf ist eigentlich mehr oder weniger wie die DSGVO, wenn ich's als nicht Jurist bezeichnen würde, ist, dass wir doch jetzt mal endlich in Deutschland 'n Vorteil haben, den wir ausnutzen können, uns gegen amerikanische Unternehmen stark zu positionieren, ja. Also wir haben da 'n Vorlauf und den sollten wir nutzen. Also es wird meiner Ansicht nach bei manchen Firmen zu wenig genutzt, aber ich glaube, einige, die sich jetzt schon damit beschäftigt haben und es gibt genug, die echt auf 'nem guten Stand sind, die werden Wettbewerbsvorteil haben zu amerikanischen Firmen, die eher aus Amerika versuchen rüberzukommen, weil die verstanden haben, wie sie es nutzen sollen. Okay, spannender Punkt, wenn wenn wenn jetzt hier in der Ordnance junger Start upler sitzt, ja, was was würdst Du raten? Womit sollte ich mich vom Themenkomplex im Rahmen von CDPs heute beschäftigen, bei denen Du sagst, da glaube ich, das das wird in den nächsten Monaten noch richtig stark an an demand aufnehmen, ja. Da haben wir eine sehr, sehr hohe Nachfrage. Gibt's da irgendwie eine Empfehlung, sich mit 'nem spezifischen Thema im Segment CDB zu beschäftigen? Weil Du gerade gesagt hast, jetzt gibt es die Opportunity, dass wir in Deutschland auch 'n Wettbewerbsvorteil haben. Ja. Du ich glaub, Du bist Experte. Wie viel sind die Google Ads Kosten vom letzten Jahr auf dieses Jahr gestiegen? Dreißig Prozent, zwanzig, dreißig Prozent? You name it, ja. Ja, ja. Also ich glaube, das Wichtigste ist, dass sich Startups damit beschäftigen, irgendwie kostenkosteneffizient Werbung zu schalten. Und das ist wirklich der, das kann man in der CDP zu sagen, ich schalte hier den User in der im Retargeting aus, weil er wird nicht wiederkommen. Ich schalt den Nutzer im Retargeting aus, weil ich kann ihn über die App bespielen, das ist kostenlos. Und ich glaub, das wird vor allem hoffentlich nicht nächstes Jahr da die Situation sein, dass alle viel, viel intensiver noch mal auf die Kosten achten müssen. Okay, sehr gut, machen wir weiter. CDP und Consents, wie bringen wir diese beiden Themen zusammen? Ja, das ist eine spannende Frage. Ich glaube, Consent, ohne Consent funktioniert das ganze Business nicht. Man muss sich darüber Gedanken machen, wo hab ich meinen Kundenkontakt? Wie hab ich ihn vertraglich? Hab ich ihn über'n Cookie Banner? Was mach ich im Cookie Banner? Und da muss ich eigentlich schon gewährleisten, dass ich die Einwilligung dafür abhole, nicht alles zu machen, so. Hätte sonst hätte ich Herr der Ringe irgendwie als Beispiel genommen mit mit, irgendwie so in Richtung zu sagen, okay, ich brauch die Einwilligung, die Daten überhaupt in die CDP zu verarbeiten über alle Kanäle hinweg. Das heißt, Content steht vor CDP. Wenn ich nicht Content ordentlich aufgesetzt hab, wird auch Customer Data Plattform nicht funktionieren, weil sonst wirst Du eine E-Mail rausschicken, die personalisiert ist, wo sich drüber jemand beschweren wird und sagt, warum hast Du mich personalisiert und auf welchen Daten? Das heißt, ist mein erster Anstrichpartner bei dem Thema tatsächlich der Datenschutzbeauftragte? Ich ich glaube, die haben eine andere Aufgabe. Ich glaube, die haben die Aufgabe, auch 'n bisschen mal die Bedenken zu äußern. Ich glaube, man sollte sie mit mit involvieren und die mit an den runden Kreis, ihn oder sie mit in den runden Kreis. Kannst Du uns eine Insight geben? Du bist bei der Funke aktiv. Ja. Wie geht ihr mit dem Thema des Datenschutzbeauftragten oder der Datenschutzbeauftragten, ja? Wahrscheinlich habt ihr mehrere. Ja. Geht ihr damit um? Wir involvieren die Personen so intensiv wie möglich, ja. Also ich ohne die funktioniert's nicht mehr. Das heißt, die sind auch wirklich Bestandteil eurer regelmäßigen Jour Fixes oder ist das Ja, ich bin jetzt vier Wochen da, also davon gehe ich aus, ja. Ich hab hab die Leute schon kennengelernt. Ja, genau. Du hast ja auch Douglas vergangen. Ja, ja, ja, genau. Da haben wir auf jeden Fall mit mit Douglas haben wir wöchentlich schon fixe gehabt. Okay, doch. Doch so intensive Abstimmung, ja. Intensives Sparring. Sehr schön, okay. Da machen wir weiter. Welchen CDP Anbieter kannst Du empfehlen? Du hast grade gesagt, wenn Du empfehlen, immer 'n bisschen schwierig, aber vielleicht kannst Du sone erste Tendenz, ja. Mit Sicherheit ist das auch abhängig von von Branche und kostet Spiegel. Gar nichts? Nee. Gut, aber ich hab's versucht, ja. Jetzt kommt kommt noch eine Frage, hat das Thema tatsächlich Zukunft? Ich glaube, das das können wir fast skippen. Ich würd annehmen, das hat Zukunft, ja. Sonst würden wir beide oder vor allem Du hier nicht stehen, ja. Ist eine CDP einfach eine große Anzahl an Datenbanken, die sehr strukturiert ist mit vielen verschiedenen Inputs? Nee, weil dann würde der die Komponente der Aktivierung, also der der Anschlüsse oder der möglichen Anschlüsse Richtung Kanäle fehlen. Okay. Dann haben wir noch eine Frage bekommen. Wie stehst Du zu CIP und ist das der nächste Schritt nach einer CDP oder eher eine Alternative deiner Meinung nach? Ja. Jetzt weiß ich, was 'n CRM ist. Ich weiß, was 'n BI ist. Ich weiß, was 'n CDP ist. Du musst mir helfen. EDP haben wir auch drüber gesprochen. Ja, ja, ja, aber was 'ne CIP ist, musst Du mir helfen. Kann ich dir ad hoc auch nicht beantworten. Vielleicht weiß jemand der, also ich würde sagen Customer Interaction Platform, ja, würde vielleicht gut passen. Sind wir bei deinem Thema. Dann sind wir wieder bei IDP. Ja, Engagement. Genau. Ich muss ehrlich sagen, ich weiß auch nicht, wofürs VIP steht. Mittlerweile bin ich auch ganz sicher nicht an der anderen. Vielleicht sollten wir beide so scharf zum nächsten OBKB so 'n Pixibuch über geile Buzzwords und Das fände ich sehr gut. Wie stehst Du zu Smart oder da gab's gab's grad eine Hand, oder? Okay, ach so, ja gut. Wie stehst Du zu Smart Hub CDPs? Sollte ins Pixibuch. Ich Sollte auch ins Pixibuch? Ja, ich weiß nicht, was, sorry, ich weiß nicht, sonst geh ich jetzt so random in irgendeine Richtung. Ich weiß nicht, was unter Smart hab verstanden. Okay, vielleicht vielleicht kriegen wir da im Nachgang noch mal eine Information. Und warum kannst Du keinen CDP Anbieter empfehlen? Ich kann's mir denken, aber vielleicht kannst Du's noch mal hier einmal verbalisieren. Na, ich find, als Berater sollte man unabhängig sein. Ich bin, ja, ich glaube, man sollte nicht maximal irgendwie mit einem Anbieter zusammenarbeiten und von daher ist die Situation, dass es wirklich drauf ankommt. Ich weiß, das ist ätzend und es will niemand hören und jemand will beste Entscheidung treffen, aber dann nutzt es und schreib mich per LinkedIn an und dann können wir son bisschen drüber sprechen. Und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich in meinem Buch geschafft habe, jedenfalls so zu sagen, da ist son kompletter RFP mit drin, einen Rahmen zu geben, dass man das, wenn man das an alle, ich glaub, es gibt über hundertsiebzig CDP Richtungen schon,Das dahinschickt, dass man ein Gefühl für sich selbst bekommt, wo man die Mehrwerte Vielleicht können wir die Frage aber noch mal so ein bisschen ummodellieren, wenn wir uns das Ganze geopolitisch mal anschauen. Aus welchem Land ist das wieder die USA, die bei diesem Thema sehr, sehr weit vorne ist? Oder siehst du auch, dass deutsche Anbieter mit am Start sind, europäische Anbieter mit am Start sind? Also wo siehst du da die stärksten Tendenzen? Ich bin fasziniert, dass ich mit einigen Enterprise Unternehmen gesprochen habe und die deutsche Hidden Champion CDPs einsetzen, die ich vorher nicht gekannt habe. Und von daher bin ich überzeugt, dass es vielleicht sogar dazu führt, dass spannende deutsche Firmen da einen großen mit auf den Zug aufgesprungen sind, obwohl wir es gar nicht mitbekommen haben und die jetzt langsam an den Vorschein kommen. Ich glaube, das können amerikanische Firmen viel besser Marketing betreiben. Ich glaube, da gibt es in Deutschland auch genug Firmen, die existieren, die jetzt vielleicht ein bisschen mehr an die an die Luft kommen. Vielleicht schaffen wir nächstes Jahr oder wenn ihr wenn ihr die nächste Konferenz habt, vielleicht mal mit einem gemeinsam oder mit einem Panel gemeinsam darüber zu diskutieren, wie die dieses Thema sehen. Sehr schön. Das heißt, du sagst, der Zug ist noch nicht abgefahren. In Deutschland gibt es auch tolle CDP Anbieter und das ist jetzt kein geopolitisches Thema, was die Amerikaner und vielleicht sogar Chinesen unter sich ausmachen. Sehr schön, Jonas. Ich sage herzlichen Dank für diese Q&A und würde dann den lieben Christoph auf die Bühne bitten, weil es jetzt ja auch noch ein obligatorisches Geschenk von unserer Seite. Absolut. Ich bedanke mich bei euch beiden Schab und jonas, auch in deinem Namen spenden wir in Richtung der Integrationslotsen im Rahmen unserer Initiative. Vielen, vielen Dank, dass du als Speaker heute mit am Start warst und die OMKB bereichert hast und wir freuen uns dann aufs nächste Mal. Ich weiß gerne wieder. Ich weiß, du musst auch gleich direkt weiter. Wo geht es noch weiter hin für dich heute? London. London geht schlechter, oder? Ja, es wird auf jeden Fall. Du weißt ja, es wird nur. Also gehen wir ja nicht nur zum Essen und zum Trinken hin. Aber gut, mit ein bisschen brauche ich noch. Vielleicht später. Ich schaue mal, aber Berlin kommt man glaube ich schwer weg. Ja gut, danke. Vielen lieben dank, euch beiden. Gerne. Danke schön.
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