Wir trauen uns tatsächlich bei einer Online-Marketing-Messe zum Thema Print Mailing zu sprechen. Warum tun wir das? Weil sie wahrscheinlich digitaler und effizienter sind, als ihr denkt. Und Wir hoffen, euch da zumindest zum Ende des Vortrags entsprechend mal einen Einblick gegeben zu haben. Wir verstehen uns so ein bisschen als Printfluenzer an dieser Stelle und wir wollen mit zwei Vorurteilen auch aufräumen, nämlich dass Printmailings viel zu teuer sind und dass Printmailings kompliziert sind. Ich denke, das können wir auflösen, aber vorher verrät euch Alexander noch ein bisschen mehr über seine Mutter. Genau. Also ihr seht ja, deine Mutter schreibt noch E-Mails und tatsächlich muss ich da immer an meine Mama denken. Meine Mama ist 66. Die schreibt tatsächlich eifrig E-Mails. Die ist super dabei. Digitale Kommunikation funktioniert total gut, also sei es WhatsApp, sei es der Facebook-Messenger. Die ist auch im Onlineshopping wahnsinnig groß. Das funktioniert alles. Aber ihr seht, wenn ihr die Dame hier anschaut, auch so einen Gesichtsausdruck, der so ein bisschen sagt: „Oh mein Gott, was habe ich getan? Und diesen Gesichtsausdruck kenne ich von meiner Mama nur zu gut. Immer wenn es darum geht, auf dem Tablet ist ein Update oder Cookies zulassen, dann ist direkt: „Was muss ich da machen? Ich will nichts Falsches anklicken, also lässt es komplett sein. Und dann gibt es aber noch eine zweite Stufe nach diesem Gesichtsausdruck und das ist, wenn meine Mama mich anruft. Denn ich muss sagen, ich bin Wirtschaftswissenschaftler. Ich habe nichts mit IT am Hut, aber bin bei uns in der Familie so ein bisschen der IT-Experte. Und jetzt mal eine Frage in die Runde: Wer kennt das von euch? Die Eltern rufen einen an und ihr seid die IT-Experten, die irgendwo für helfen müssen. Ich sehe schon, die Hände gehen hoch. Ja, es ist so, wo ich mir dann auch denke: Alles klar, was soll ich jetzt tun? Und die größte Frage, die da kommt, ist: Ich meine, ich habe euch ja gesagt, Mama shoppt gerne online, die kriegt wahnsinnig viele Werbe-E-Mails. Und ein jeder von uns, als wir klein waren, hieß es: „Steig niemals in das Auto von irgendwem ein, mach bloß nichts, geh nicht mit Fremden mit. Und jetzt müssen wir unseren Eltern sagen: „Hör zu, klick bitte nicht auf irgendwelche Links in irgendwelchen E-Mails, weil du nicht weißt, was dann passiert. Und das ist so eingetrichtert, dass meine Mama direkt sagt: „Kann ich da draufklicken? Das ist ein Shop, den kenne ich nicht. Was muss ich tun? Kann ich die löschen? Und die macht dann einfach erst mal gar nichts, bis ich dann sage: „Kannst du löschen? Ist gar kein Problem. Ist es ein Shop, wo du schon mal bestellt hast? Da klickt er drauf. Vielleicht gibt es einen Gutschein, kriegst du was günstiger. Auf jeden Fall dachte ich mir dann, wenn es meiner Mama so geht, geht es wahrscheinlich ganz vielen so. Und dann habe ich mir überlegt, wie viele Werbe-E-Mails oder Spam-E-Mails gehen eigentlich so raus? Und da haben wir eine ganz interessante Studie gefunden von MediaMail aus 2021 und haben gesehen, dass tagtäglich 150 Spam-beziehungsweise Werbe-E-Mails in deutschen E-Mail-Postfächern landen. Da dachte ich mir so: „150 ist ganz schön viel. Ich meine, wie kann man das runterbrechen? Und dann habe ich mir gedacht, ich mache mal so eine kleine Selbststudie, gerade in Vorbereitung auf diesen Vortrag, um zu schauen, wie viele Spam-E-Mails bekomme ich denn? Ich habe mir eine Woche einfach mal in mein Postfach geschaut und dann gibt es diesen Ordner Junk Mails oder Spam-E-Mails und habe tagtäglich durchgezählt und bin da durchgegangen und dachte mir: „Na ja, was kommt denn dabei rum? Und im Durchschnitt bekomme ich pro Tag elf Spam-E-Mails. Und dann habe ich mal so in meinen Freundeskreis gefragt. Ich meine, meine Mama, habe ich euch ja gerade erzählt, die ruft mich erst mal an und fragt: „Was kann ich damit machen? Dann sage ich: „Kannst du mal draufklicken oder lässt du sein und löscht es? Ich bin der Typ, der dann einfach nach links swiped in meinem Postfach und ich packe es direkt ins Archiv oder in den Löschordner, weil mich irgendwie der Betreff nicht catcht, weil ich mir denke: „Wer ist das? Ich habe da gar keinen Bock drauf. Und dann ist es direkt im Papierkorb und nach 30 Tagen wird es automatisch gelöscht. Jetzt habe ich noch ein bisschen herumgefragt und tatsächlich ist es in meinem Freundeskreis genau so, dass die meisten das Wegswipen – so ist es richtig, aber heute, als ich hier gerade auch in der Purple Stage saß, heute Morgen, haben wir unsere Kollegin, die Franzi. Wenn wir nachher fertig sind, könnt ihr auch gerne zu unserem Stand kommen. Da steht nämlich die Franzi, die ist bei uns eine Dialogmarketing-Spezialistin und die ist eine Sammlerin von Spam-E-Mails. Die hat mir ihren Ordner gezeigt, da stehen fast 16.000 Spam-E-Mails dran, wo ich mir dachte: „Oh mein Gott, es gibt Leute, die lassen es einfach reinfließen und machen damit einfach gar nichts weiter. Das steckt da einfach drin bis ultimo, bis es irgendwann automatisch gelöscht wird. Jetzt sind wir aber die Deutsche Post. Was haben wir mit E-Mails zu tun? Wir setzen natürlich den Vergleich und wollten mal gucken: Wie sieht es denn bei uns aus? Wie viele Briefe landen eigentlich tagtäglich in unseren Briefkästen? Und das haben wir uns angeschaut und ihr seht es hier unten: 1,28 Briefe am Tag. Ist jetzt nicht so viel, wenn man sich überlegt in meiner eigenen Studie – und ihr könnt das gerne einfach mal machen – zählt mal die Briefe, die ihr pro Woche bekommt, setzt einen Durchschnittswert und zählt auch mal die Spam-E-mails, die ihr bekommt. Welcher Kanal ist frequenzierter? Wo kommt mehr Werbung rein? Und bei diesen 1,28 Briefen ... Ich meine, Yvonne und ich stehen heute hier, euch genau was zu Print Mailings zu erzählen, zu Werbeformaten. Wir unterscheiden bei uns bei der Post, es gibt halt die normalen Briefe und es gibt die Werbebriefe und das ist tatsächlich die Summe von beiden. Das heißt, da ist noch ein Anteil drin, der ist kleiner für die Werbebriefe, die wir eigentlich haben. Jetzt wollen wir natürlich die E-Mail nicht bashen, denn wir haben tatsächlich eine Studie, die auch zeigt, aber da gehen wir heute nicht drauf ein. Deswegen vielleicht gerne zu uns an den Stand, dann kann euch Franzi was erzählen oder auch bei uns Marius oder Marie, wie genau E-Mail und Print Mailing miteinander spielen können. Das, was wir uns aber fragten, beziehungsweise was wir als Post auch haben – und ich meine, jeder von uns hat schon mal online was bestellt, DHL kommt, die Post kommt, wir stellen wirklich zu jeder Adresse zu. Das heißt, wir haben eine riesen Reichweite. Wir erreichen wirklich jeden einzelnen Haushalt. Und wenn man sich jetzt überlegt, na ja, kann ich auch an jeden einzelnen Haushalt ein Werbemailing schicken, also ein Printmailing, können wir sagen: „Ja, denn das Coole ist, dadurch dass ein Werbeinteresse besteht, brauchen wir kein Opt-in. Wir brauchen gar kein Double Opt-in.Das, was wir bei der Post tatsächlich brauchen oder was eure Kunden euch sagen müssen, wenn ihr einen Onlineshop habt, ist ein Opt-out. Das müssen sie aktiv geben. Ansonsten sind wir von Natur aus vom Print Mailing einfach frei. Wir brauchen kein Double Opt-in und sind datenschutzkonform. Dafür haben wir euch jetzt mal ein Rechenbeispiel mitgebracht, um aufzuzeigen: Wenn ich meine Marketing-E-Mail-Kampagne habe und ich schaue mir die Durchschnittswerte an, auch als Erfahrungswerte, die wir von unseren Kunden mitbekommen haben, dann liegt die durchschnittliche Rate für das gegebene Double Up bei dreißig Prozent meiner E-Mail-Adressen, die ich habe. Heißt, siebzig Prozent sind weg. Die kann ich schon mal rausstreichen. Wenn wir uns jetzt die Öffnungsrate anschauen, sind wir noch mal bei dreißig Prozent. Das heißt, am Ende des Tages erreiche ich von all meinen Kunden, von denen ich die E-Mail habe, neun Prozent. Das klingt erst mal ganz gut, bis man solche Werte in den Vergleich setzt. Und wir haben mal geschaut, wie ist es bei uns? Wir haben grundsätzlich eine Erreichbarkeit von achtundneunzig Prozent, also quasi hundert Prozent. Immer gibt es mal irgendwo neue Gebäude, neue Straßen. Da sind wir natürlich ähm ein bisschen mit Verzug, bis es natürlich begehbar ist. Aber wenn wir uns die Öffnungsrate anschauen mit achtzig Prozent, da könnt ihr euch selber auch mal fragen: Wenn ihr eine Werbesendung bekommt, die in einem Briefumschlag ist und da steht euer Vollname drin, euer Vorname und Zuname, macht ihr die auf oder schmeißt ihr die direkt weg? Also die meisten machen die tatsächlich auf, sodass wir eine Öffnungsrate von achtzig Prozent haben. Und wenn man das mal in den Vergleich setzt, erreichen wir achtundsiebzig Prozent der Bestandskunden. Das sind siebenhundertssechsundsechzig Prozent mehr als bei einer E-Mail-Kampagne. Und das wirklich interessante, wenn das aufgemacht wurde, das erzählt euch jetzt Yvonne. Genau, was wir ähm auch feststellen können, wenn wir ein Printmailing haben: Printmailings überleben sehr, sehr lange im Haushalt. Also, Äh, E-Mails sind es vielleicht vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden, ja, dann ist der Drops gelutscht. Bei Mailings kann man tatsächlich sagen, dass sie sogar über Wochen im Haushalt liegen. Also wenn ihr euch das mal anschaut, ihr seht entsprechend unten die Tage abgetragen, dann haben wir rund vierzig Prozent ähm der Bestellungen in den ersten vierzehn Tagen erhalten und die anderen sechzig Prozent sind im weiteren Verlauf erfolgt. Ähm Das heißt ähm, wir haben ähm hier auch ähm eine sehr, sehr lange Verweildauer im Haushalt, die nicht nur zum Kauf aktiviert, sondern die natürlich auch zu entsprechenden Mehrfachkontakten im Haushalt führt ähm oder aber auch, ähm die an der Stelle natürlich auch Einfluss auf die Markenbildung, auf das Branding nimmt. Ja, ähm bei mir zu Hause ist es irgendwie so eine Schale, wo das Mailing dann liegt, bei anderen ist es der Kühlschrank. Ähm Man muss natürlich auch immer schauen, welches Produkt bewerbe ich gerade? Kaffeekapseln habe ich vielleicht mal schneller in den Warenkorb gelegt, als wenn ich mich mit einer Reise befasse. Und deshalb können wir auch immer nur empfehlen: Ähm ja, haltet tatsächlich auch ähm zum Beispiel Gutscheincodes auf Mailings möglichst lange haltbar, ja ähm weil der Entscheidungsprozess ist jedem Alten entsprechender. Das behaupten wir jetzt nicht einfach nur so, sondern wir haben gemeinsam mit einer Agentur, mit CMC hier aus Berlin, haben wir ähm eine Studie umgesetzt. Mittlerweile machen wir das ähm im fünften ah Jahr und ähm diese Studie hat uns noch weitere KPIs ähm geliefert. Eine sehr, sehr starke, das ist die aus dem letzten Jahr, da haben wir eine Conversion Rate von sechs Komma acht Prozent erzielt. Wir geben zu, da ist durchaus so ein bisschen E-Commerce-Corona-Effekt drin, ja weil wenn man zum Lockdown-Mailing rausschickt, dann hat nun mal auch gar keine andere Chance, als äh online einzukaufen. Ähm Aber ihr seht ja auch in zwanzig zwanzig noch einen sehr beeindruckenden Wert äh mit vier Komma neun Prozent und Alexander hat es vorhin auch schon gesagt: Ähm Wir haben unsere Conversion Rate von zwanzig zwanzig noch mal steigern können, weil wir Pre-und Reminder per E-Mail versendet haben. Also auch wir beide ähm sind natürlich nicht vollkommen äh physisch nur unterwegs, ja, ähm sondern wir glauben halt an ein gutes Zusammenspiel von online und offline. Und ähm wie leicht ist es, einfach noch mal an so eine E-Mail-Kampagne noch mal einen kurzen Reminder irgendwie nach, nach, ja, ihr habt es gesehen, vielleicht auch erst nach vierzehn Tagen hinterher zu schicken und noch mal an den Gutschein ah zu erinnern. Ähm Darüber hinaus hat die Studie uns auch verraten, dass wir höhere Warenkörbe erzielen, und zwar plus zweiundzwanzig Prozent. Also wir haben uns angeschaut, bei dieser Studie haben wir mit ähm Unternehmen zusammengearbeitet, die aus dem E-Commerce kommen und die keine Erfahrung mit Printmailings haben. Das heißt, ähm die Einkäufe, die vorher stattgefunden haben, waren halt eben in der Regel ähm online angestoßen und mit dem Printmailing haben wir für entsprechend höhere Warenkörbe sorgen können. Und ähm das in Kombination sorgt halt eben dafür, dass wir einen sehr, sehr guten ROAS erzielt haben. Also wir haben einen ROAS von eintausendeinhundertneunzig Prozent. Ich weiß nicht, ähm ne, welche Erfahrung ihr habt, ähm vielleicht dann eher drei, vier, fünfhundert Euro. Ähm Und damit, glaube ich, können wir das Vorurteil auflösen, dass Printmailings zu teuer sind. Natürlich sind sie teurer als E-Mails, aber mit der höheren Aktivierungsleistung und den höheren Warenkorbwerten schaffen sie es am Ende des Tages dann doch, unterm Strich halt ja ein sehr, sehr gutes Ergebnis zu erzielen. Dieses Jahr haben wir uns übrigens in der Studie, ähm haben wir uns ähm die Gutscheine angeschaut, die Gutschein-Höhen, welchen Einfluss die auf die Response nehmen. Ist es eher von Vorteil, wenn man mit Eurowerten arbeitet? Ist es von Vorteil, wenn man mit Prozentwerten arbeitet? Wie setzt man da auch die Ranges? Das wird eine der nächsten Veranstaltungen sein, (kichern) wo wir dann die Ergebnisse präsentieren können. Da sind wir, da sind wir noch mal einen Monat weiter, aber da können wir gerne auch schon mal so ein bisschen anteasern. Ähm Darüber hinaus ähm haben wir nicht nur gute Erfahrungen mit Printmailings in der Studie gemacht, sondern ähm gibt es auch Unternehmen, die das ähm auch noch für sich entdeckt haben. Das hier ist ein Kunde, Dr. Johanna Budwig aus dem Nahrungsmittelbereich. Ähm Die verkaufen, vertreiben Öle und entsprechend gesunde Fette. Und ähm die haben auch zum ersten Mal ihre Bestandskunden angeschrieben, nicht weil sie gesagt haben, dass es total toll ist, Bestandskunden anzuschreiben. Ehrlich gesagt kommen in der Regel immer alle auf uns zu und wollen Neukunden gewinnen und dann erinnern wir sie da mal daran, dass sie ein tolles Pfund haben an Bestandskunden, die sie per E-Mail halt eben nicht zu hundert Prozent erreichen können und dass dort auch das Printmailing ein gutes Medium ist.Dr. Johanna Budwig hat hier ein zweiseitiges, ganz klassisches Mailing eingesetzt. Das ist übrigens auch das Format, was in der Studie, haben wir auch mal einen Test gemacht, sehr, sehr gut funktioniert hat, in einem klassischen weißen Kuvert. Ähm, eben auch die Öffnungsraten habt ihr schon gesehen und ihr seht hier auch sehr hohe Aktivierungsleistungen. Wir haben sechs Prozent, ähm, Bestellungen am Ende des Tages und das, obwohl auch noch ein Abo-Modell in Teilen damit verbunden war. Da weiß man, da fällt die Kaufentscheidung vielleicht noch mal etwas, äh, etwas zögerlicher, weil man sich natürlich dann auch für einen gewissen Zeitraum oder für einen gewissen, ähm, Wert dann auch entsprechend committet. Mittlerweile macht das Unternehmen das regelmäßig mit uns und, ähm, steigt jetzt auch in die Neukundengewinnung ein. Wir haben eine Möglichkeit eines Lookalike Modelings und darüber dann halt, ich sage mal, die Zwillinge der Bestandskunden von Dr. Johanna Budwig zu identifizieren und, ähm, entsprechend, ähm, die Briefkästen anzuschreiben. So, und jetzt haben wir gesagt, wir haben ja noch ein zweites Vorurteil, was wir auflösen wollen, nämlich dass das Printmailings zu kompliziert sind. Und da wird Alexander jetzt noch mal ein bisschen drauf eingehen. Genau. Also gerade bei dem Thema ist es zu kompliziert, wie ich es umsetzen möchte, haben wir uns gesagt: Na ja, auch hier im Raum haben wir sicherlich den Kontrast zwischen Personen unter euch, die es zum ersten Mal machen würden und welche, die schon ein bisschen erfahrener sind. Und wir haben wirklich für jede Zielgruppe, für jedes Bedürfnis genau die richtigen Personen beziehungsweise genau die richtige Lösung. Und das, was bei Yvonne auf der Seite steht, da seht ihr erst mal selbst ausprobieren. Wir haben einen Online-Service, das ist der Print Mailing Planner und da kann man sich einfach mal ein bisschen ausprobieren. Das heißt, man muss noch mit niemandem von der Post sprechen. Man kann sich da einfach reinklicken und dann auswählen: Na ja, wie soll meine Kampagne aussehen? Welches Layout möchte ich hochladen? Welche Adressen habe ich? Was soll überhaupt mein Format sein? Wie teuer wird das Ganze? Man bekommt also einen ersten Eindruck, wie teuer kann eine Kampagne sein? Wie viele Adressen kann ich hochladen? Wie viele Sendungen schicke ich, ah, schicke ich raus, um mal ein bisschen damit rumzuspielen. Dort sind auch Vorlagen, dass wir einfach mal gucken können, wie kann so ein Mailing ausschauen, wenn man noch gar keine Idee hat. Total legitim. Da gehen wir auch gleich noch mal ein bisschen intensiver rein, beziehungsweise gucken uns an, wie das genau ausschauen könnte, beziehungsweise wie der Print Mailing Planner ausschaut. In der Mitte seht ihr das, wenn ihr schon ein bisschen weiter seid und sagt: „Ey, Printmailings habe ich schon mal ausprobiert, das funktioniert. Ich finde es cool, aber ich möchte verschiedene Kundengruppen bei mir ansprechen. Die haben verschiedene Bedürfnisse. Ich möchte hoch individualisiert. Ich möchte gucken, welchen Anlass ich habe. Das heißt, habe ich einen Triggerpunkt da? Ist es vielleicht ein Geburtstag oder ist es ein Customer-Loyalty-Programm? Habe ich Personen neu bei mir im Kundenstamm aufgenommen und nach drei Monaten sollen die vielleicht noch mal angeschrieben werden?" Dafür haben wir die Print Mailing Automation. Die lässt sich dann im Marketing-Automation-System integrieren und darauf geht Yvonne gleich noch mal näher ein. Ganz zum Schluss haben wir noch den Part, wo man sagt: „Na ja, ich möchte gerne vielleicht mal was Neues ausprobieren. Ich hätte aber ganz gerne jemanden an meiner Seite, der das Ganze für mich ein bisschen mitmanagt, also so einen Managed Service, um wirklich in die einzelnen Prozessschritte zu gehen, noch mal als Sparringspartner da zu sein und zu diskutieren: „Was macht Sinn? Was macht nicht Sinn? Was sieht vielleicht auch gut aus auf so einem Mailing? Ähm, wir haben den Blickverlauf. Wo geht das Auge als erstes hin? Wo catche ich dann wirklich, sage ich mal, den Gutscheincode oder das, was eigentlich der Benefit ist für den Empfangenden? Jetzt würde ich einmal mit euch in den Print Mailing Planner reingehen und ihr seht auch oben als kleiner Reminder, da steht immer deutschepost.de/werben. Da kommt ihr genau auf diese Landing Page und könnt euch die Sachen auch noch mal anschauen, ein bisschen durchklicken, wenn ihr eine ruhige Minute habt. Aber wenn wir jetzt einmal in den Print Mailing Planner sehen, dann sehen wir da, das ist die Startpage. Ihr wählt dann zum Beispiel aus Postcard Maxi als das erste Format. Guckt euch dann an, in welchem Zustellzeitraum möchte ich einfach mein Print Mailing raushauen? Das wird dann noch angegeben, welche Produktionszeiten ihr berücksichtigen müsst. Dann gibt es dem Ganzen noch einen Namen, damit ich auch meine Kampagne wiederfinde und kann dann mein eigenes Design hochladen oder einfach auswählen: Habe ich eine Formatvorlage, die ganz cool ist, arbeite da rein und lade das hoch. Zum Schluss packe ich noch meine Adressdaten da rein, damit ich auch weiß, wen ich überhaupt anschreiben möchte und kann das Ganze abschließen, komme noch mal in eine Übersicht: Was habe ich denn jetzt genau für mich kreiert? Kann auch noch mal gucken: Wie sieht die Vorschau aus? Ist es genau das, was ich brauche? Das heißt, in wenigen kleinen Schritten kommen wir eigentlich zu einem, zu einem ersten Mailing, um wirklich zu gucken: Ist das Design richtig? Habe ich die richtige Zielgruppe angeschrieben? Möchte ich irgendwas ausprobieren? Gerade mit der Kampagnenbenennung möchte ich vielleicht zwei Kampagnen oder zwei Zielgruppen, ähm, die ich für mich identifiziert habe, gegeneinander laufen lassen oder auch einfach mal testen. Und dieses A/B-Testing – und jetzt bringe ich euch den nächsten Case mit – hat ein Berliner Start-up gemacht, Ooya, und die machen Menstruationsunterwäsche. Jetzt ist die weibliche Menstruation kein Thema, was in der deutschen Gesellschaft, sag ich mal, hoch gerankt wird, wo alle drüber sprechen möchten. Deswegen war es für Ouya total wichtig, als Start-up zu sagen: „Wir wollen unsere bestehenden Kundinnen und Kunden gerne noch mal aktivieren, anschreiben. Kommt noch mal vorbei, shoppt noch mal mit uns." Ähm, "Wir möchten das Ganze aber relativ schnell machen, weil gerade in einem Start-up ist Zeit und auch Invest, Geld, was ich investiere, immer zwei wichtige Punkte und wir brauchen eine Transparenz." Das heißt, sie sind da reingegangen, haben den Print Mailing Planner angemacht und sich ein bisschen durchgeklickt, hatten aber auch an der ein oder anderen Stelle eine kleine Beratung. Ähm, der Kollege Andy, der sitzt hier vorne, der könnte dann notfalls noch ein bisschen mehr dazu erzählen. Das noch mal kurz als Erwähnung. (lacht) Und die von Ouya haben es dann einfach mal ausprobiert, haben die Sachen hochgeladen, Adressdaten hochgeladen, haben sich ein cooles Design ausgesucht, haben das auch bereitgestellt und haben dann ein A/B-Testing gestartet, um zu schauen, wir haben individuelle Gutscheincodes und wir lassen diese beiden Kundengruppen mal gegeneinander laufen beziehungsweise gucken, was performt besser? Vom Design, vom Angebot, welcher Gutscheincode ist der richtige? Wie kriege ich meine Kundinnen wieder reaktiviert? Und die waren total begeistert davon, dass es wirklich mit wenigen Klicks zu so einem tollen Ergebnis kam, dass sie wirklich sagten: „Ey, das, was wir als Start-up brauchen, eine Kostentransparenz. Wir brauchen es einfach zum Durchklicken in wenigen Schritten und wir wollten immer gucken, dass wir keinen Fehler machen in der Vorschau mit dem Design. Was wollen wir überhaupt rausschicken?" Und das war alles gegeben, sodass sie total happy damit waren, was am Ende dabei herumgekommen ist.Jetzt ist das natürlich ein super Beispiel für den Printmailing Planner, für den Online Service. Aber es geht natürlich weiter mit der Printmailing Automation, wie angekündigt. Genau, wenn ihr dann auf den Geschmack gekommen seid und regelmäßig Printmailings, ähm, versenden wollt, dann könnt ihr das sehr einfach und komfortabel, zum Beispiel über das Marketing Automation System tun, über CRM Software, ähm, über andere, ähm, E-Mail Software, wo wir mittlerweile in ganz, ganz vielen, ähm, Systemen integriert sind und Schnittstellen, ähm, für eine Printaussteuerung entsprechend integriert haben. Ihr seht hier beispielhaft mal eine Kampagne, ähm, die durchaus eben mit dem Versand einer E Mail beginnt. Wenn aber dann zum Beispiel E Mails nach einer gewissen Zeit nicht geöffnet werden, es aber euch wichtig ist, dass diese Kundengruppe angeschrieben wird, dann könnt ihr entscheiden, dass halt eben mit einer entsprechenden Regel, ähm, oder für eine bestimmte Kundengruppe ein Mailing ausgesteuert wird. Das kann jetzt hier in diesem Falle, ne, ich glaube, das haben wir gewählt, genau, entsprechenden Geschenkideen, die man promoten will. Ähm, man kann sich aber auch vorstellen, zum Beispiel das Thema Erstbesteller, ja, so eine Art Begrüßung ist ja immer ein großes Thema, Erstbesteller zu, ähm, ja, Wiederholungskunden, ähm, zu bringen. Ähm, oder auch, ähm, vorhin hatten wir hier, hier (...) und Pets Deli. Wenn man zum Beispiel mal eine schlechte Bewertung erfahren hat, warum nicht einfach mal dann in dem Falle mit einem Printmailing entschuldigen, ja. Irgendwas ist schiefgelaufen. Hier fünf Prozent auf deine nächste Bestellung. Das ist ja durchaus ein sehr emotionaler Moment und mit einem Mailing in der Hand kann man auch entsprechend, ähm, eine gute Antwort darauf geben. Oder auch wirklich so ein Klassiker wie der Geburtstag. Emotionaler Anlass, äh, vielleicht gibt es auch noch mal so eine finanzielle Spritze, ja, ähm, die man dann halt gleich wieder entsprechend bei einem Unternehmen einsetzen kann. Und, ähm, das Ganze funktioniert halt, wie ich gerade schon sagte, durch die, ähm, Integration in die Systeme, ähm, ganz automatisiert, ähm, und, ähm, in Kombination können wir das Ganze auch noch sehr individualisiert aussteuern, ja. Also, ähm, schönes Beispiel hier an dieser Stelle natürlich für mich mit den Schuhen. Ähm, ja, ihr seht hier also unterschiedliche Produkte, die wir entsprechend gemäß der Kaufistheorie des Kundenverhaltens halt entsprechend berücksichtigen können. Ihr seht auch, dass die Prozente, äh, individuell mitlaufen und das sind alles Parameter, die ich so wie ihr es aus E-Mail Kampagnen kennt, auch individuell einstellen kann für Printmailing Kampagnen. Wie schaut das am Ende des Tages aus? Ähm, also in der Regel beginnt ihr überhaupt mal eben mit der Definition einer Kampagne. Ähm, wenn zum Beispiel ein Kunde zum ersten Mal bestellt hat, ähm, ja, in einem sehr hochwertigen Segment tatsächlich irgendwie ein bisschen, äh, Begrüßungsmails, ähm, oder später mal im weiteren Verlauf Cross Selling, Upselling, ähm, dann definiert ihr als erstes also diese Kampagne und dann habt ihr entsprechend eine Layoutvorlage. Da könnt ihr entscheiden, welche Aspekte wollt ihr in dem Layout individualisieren, ähm, was muss dann entsprechend hinterlegt werden und, ähm, das Ganze wird dann natürlich noch mit den Adressen gematcht, die ihr entsprechend in das System hochladet. Und grundsätzlich geht es halt ganz einfach. Ihr müsst nur einmal initial, ähm, die Kampagne anlegen und, ähm, dann läuft alles im Hintergrund automatisiert zusammen. Also wir haben auch wiederum Schnittstellen, hanalt das Ganze gedruckt wird, dass das so, ähm, auch, ich sag mal, aufbereitet wird, dass wir es postalisch, ähm, weiter befördern können, bis es dann am Ende des Tages im Briefkasten ist. Und gerade hier, ähm, diese Variante bietet sich natürlich auch dafür an, entsprechende Tests zu fahren. Dafür können wir auch immer nur plädieren. Also, ähm, probiert, ähm, Dinge aus, splittet Auflagen, ähm, ne, spielt mit den entsprechenden, ja, individuellen Parametern, die ihr hier einsetzen könnt, um halt, ähm, die bestmögliche, ähm, Response und, ähm, ja, höchstmögliche Optimierung eurer Kampagnen zu erfahren. Wir haben auch an der Stelle, ähm, noch mal eine kleine Übersicht für euch, mit wem wir heute schon zusammenarbeiten. Da wird der Alexander noch mal ein bisschen drauf eingehen. Genau. Also gerade bei der Frage, ne, Printmanaging Automation finde ich cool. Wie mache ich es jetzt als erstes? Was kann ich tun? Da sind wir natürlich als Deutsche Post immer da, um euch bei den Steps zu helfen. Aber wie ihr seht, das ist ein Auszug von verschiedenen Partnern, die wir haben. Und da sind neben klassischen CRM Softwareanbietern auch E Mail Software oder die klassische Marketing Automation. Das heißt, wir haben verschiedene Anbindungen, an die ihr euch schon richten könnt. Wenn ihr da irgendwie schon verknüpft seid, dann ist es gar kein Problem mehr, die Printmailing Automation bei euch reinzusetzen, dass ihr dann auch regelbasiert beziehungsweise triggerbasiert, so wie Yvonne es eigentlich gerade erklärt hat, genau mit euren ersten Mailings starten könnt, damit die vollautomatisiert, individualisiert, triggerbasiert ausgesteuert werden. Ähm, wie gesagt, wenn der nächste Geburtstag kommt und die Finanzspritze da war, vielleicht so als erster Anlass zum Testen. Wir haben dazu aber auch einen kleinen Case mitgebracht, ähm, und da war der Anlass ein Customer Loyalty Programm bei Podo. Und gestern beim Speakers Dinner, ähm, habe ich schon erfahren, da war ein Kollege aus Münster. Ich bin Westmünsterländer oder wie habe ich gestern so schön gesagt, im Herzen ein Potti, im Kopf ein Westmünsterländer, komme aus dem Westmünsterland und der ist in einem Mofa-Club. Ähm, ist jetzt Polo die richtige Zielgruppe? Wahrscheinlich nicht. Aber bei Polo war es tatsächlich so: Customer Loyalty Programm. Da kann man Punkte sammeln, indem man dort einkauft und hat man eine gewisse Punkteanzahl und wenn man nicht noch mal gekauft hat, hatte Polo die Idee: „Ey, wir schreiben unsere Kunden sowieso schon per Newsletter an." Die bekommen von uns einen hochindividualisierten Newsletter, wo auch individualisierte Angebote drin sind, aber das fruchtet noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Deswegen fänden wir es ganz cool, wenn wir mit der Print Mailing Automation triggerbasiert auch hochindividualisierte, automatisierte Mailings raushauen. Das haben die getan, indem sie einfach geschaut haben, wer hat wie viele Punkte und wann haben die Personen zum letzten Mal bestellt, haben das rausgehauen, die Kampagne für sich analysiert und kommen auf eine Conversion Rate von fünf Komma eins Prozent. Damit waren die mega zufrieden, weil es genau dem entsprach, was deren Erwartung war, zu sagen: „Ey, ich möchte genau die reaktivieren, die eigentlich bei uns schon lange kaufen und jetzt einen hohen Punktestand haben und den sollen die einfach mal einlösen.Und wie das Ganze für euch ausschauen kann beziehungsweise um euch da abzuholen, wo ihr heute schon steht, sagen wir einfach: „Kommt zu uns an den Stand, trifft uns da, wir quatschen mit euch. Ähm, wir haben euch noch mal ein paar QR-Codes mitgebracht. Wenn ihr auf deutschepost.de/werben geht, scannt euch das gerne einfach mal ab. Dann könnt ihr euch noch mal angucken: Wo stehe ich heute? Was kann ich genau gebrauchen? Was sind meine nächsten Steps? Ihr könnt Kontakt zu uns aufnehmen, ähm, oder auch einfach gerne auf LinkedIn vorbeischauen. Dort posten wir regelmäßig was zu Dialogmarketing. Was sind auch neue Partner? Wenn ihr euren Partner gerade auf unserer Marketing Automation System Seite beziehungsweise auf der Partnerseite noch nicht gefunden habt, dort verkünden wir die regelmäßig oder einfach in unseren Podcast schauen. Da ist jetzt, glaube ich, heute kommt eine neue Folge, oder? Ja, ich glaube, heute oder morgen. Genau. Unsere zweite Staffel vom Ein-Mail-eins-Podcast, ähm, ist gestartet. Yvonne ist der erste Gast gewesen mit dem Raul Fischer. Für die zweite Runde, genau. Es ist ja schon die zweite Staffel. Also ihr könnt noch ein bisschen was (lachen) aufholen und, ähm, genau, dann mit den neuen Folgen einsteigen. Genau. Prima. Danke schön. Zeit für Applaus. Ja, erst mal herzlichen Dank euch beiden. Wir wissen jetzt auch, was wir auf der Rückfahrt gleich, ähm, in den Pott hören könnten, nämlich euren Podcast. Es gibt drei Fragen aktuell in Slido. Wir fangen mal direkt mit der ersten an, wenn es für euch passt. Dank des UWG-Paragraph sieben, Absatz drei. So geht es los. (kichern) Okay. Deine Antwort. (lachen) „ist auch für E-Mail-Marketing kein DOi notwendig?" Kennst du das, Toy? Ja. Ja, okay. Ich ja nicht. „Habt ihr das in eurer Kalkulation nicht berücksichtigt?" Also wir haben tatsächlich auf Erfahrungswerte zurückgegriffen, die wir auch aus Kundengesprächen kennen. Ähm, von daher, Paragraf gucken wir uns sehr gerne an. Ich weiß nicht, Yvonne, bist du da tiefer im Thema, gerade bei dem Paragrafen-Thema? Also meines Wissens nach braucht es ein doppeltes Update. Also kennt man ja auch aus der eigenen Praxis. Man meldet sich irgendwo im Newsletter an, es gibt wieder eine entsprechende Antwort. Ähm, manchmal gibt es ja so einen Graubereich, aber ich glaube, in dem Falle Datenschutz, äh, gibt's meist wenig Graubereiche. Okay. Ja. Das wird nachgearbeitet. Wie gut funktioniert Print-Mailing zu Zeiten des Homeoffices? Wie funktioniert eine Auswertung bei Interessenten, in Klammern, ohne Kontaktinformation, nur Adresse plus Name? Also vielleicht mal die erste Frage: Man kann tatsächlich sagen, dass, dass insgesamt in Homeoffice-Zeiten grundsätzlich im B2C-Bereich definitiv der Briefkasten noch mal relevanter geworden ist. Ich kenne das von mir selber. Ich gehe einmal am Tag da runter. Sonst wohne ich unter der Woche nicht bei mir zu Hause am Standort, sondern, ne, ähm, leer dann irgendwann freitags vielleicht den Briefkasten. Also das können wir auch definitiv bestätigen. Ähm, das haben wir uns auch mal angeschaut, dass das zugenommen hat, auch da entsprechend die Auseinandersetzung. Ähm, und, ähm, ja, grundsätzlich empfehlen wir immer in Printmailings halt entsprechend mit Gutscheincodes zum Beispiel zu arbeiten, um halt nachzuvollziehen, ne, über die Einlösungen, ähm, wie ist die Response ausgefallen. Ansonsten können wir auch immer noch mal einen Check machen. Ich weiß nicht, es kam jetzt zumindest, dass wir Name und Adresse haben. (...) Ich kann natürlich immer dann die Besteller matchen, auch noch mal, ne, die ich in einem bestimmten Verlauf habe und dann können wir darüber nachvollziehen, waren die in der Mailkampagne enthalten, weil man muss dazu sagen, ähm, die Einlösequote von Gutschein ist gar nicht unbedingt so hoch. Also es gibt darüber hinaus eine hohe Dunkelziffer an Personen, die auf das Mailing reagieren, aber gar nicht unbedingt den Gutschein einlösen, weil er vielleicht erst ab einem gewissen Warenkorb greift, weil man es doch verlegt hat und dann im Büro irgendwie schnell bestellt oder so, ne. Also da haben wir aber auch Möglichkeiten, das im Nachhinein dann noch mal abzugleichen. Danke dir. Die letzte Frage, zumindest von Slido: „Inwiefern beeinflussen die extrem steigenden Papierpreise das Printmailing aktuell? Findet hier ein Umdenken statt?" Ihr werdet ganz schön geärgert, ne? Es ist diese Frage. Hashtag Nachhaltigkeit. Gutes. Also ob ich das jetzt in der Frage direkt zusammenbringe, aber wir können gerne auf beide Aspekte eingehen. Ja, das macht uns keinen Spaß, äh, dass die Preise für Papier steigen oder dass die Beschaffung eigentlich einfach schwieriger wird. Das müssen wir schon sagen. Das ist natürlich im Handling ein Stück weit aufwendiger. Wir haben da gute Partner und sind da gut aufgestellt, sodass wir nicht leerlaufen. Das können wir schon mal sagen. Und auf der anderen Seite ist natürlich auch das Thema Nachhaltigkeit für uns als Deutsche Post, insgesamt als Konzern sehr wichtig. Also, ne, jetzt mal unabhängig von der Logistikleistung, ähm, aber auch bei der Produktion. Also wir können ein Go-Green-Druck und GoGreen-Porto-Produkt anbieten. Das heißt, ne, weil das ist ganz klar, auf der grünen Welle, sage ich mal, reiten wir mit. Ne, es gibt bestimmte Farben, die man einsetzt. Es gibt bestimmte Papiere, Herstellungsverfahren. Wir gleichen das Ganze auch wieder durch Programme aus, also sodass man dann auch guten Gewissens ein Printmailing verschicken kann, weil wir sprechen jetzt auch nicht irgendwie, ähm, wenn ich E-Mails verschicke und Server irgendwo stehen habe, ist das ja auch nicht die rein umweltfreundliche Variante. Das stimmt. Gut, dass die Bitcoins in Island geschürft werden. Ähm, gibt es noch Fragen aus dem Publikum spontan? Bitte. (Stimme wird nicht gesprochen) Das können wir ein Stück weit auflösen, weil wir haben tatsächlich auch eine Haushaltsdatenbank, also unsere Tochter, die Post direkt. Über die können wir schon entsprechende Merkmale selektieren und darüber sind wir dann nicht nur rein regional, ne, sondern, ähm, können entsprechende Interessensgebieten, äh, Wohnsituationen, äh, was auch immer durchaus nachvollziehen. Also was ich gerade sagte, auch dieser Ansatz des Look-alike Modelings, ne, dass wir dann die Zielgruppe einmal identifizieren und, ähm, entsprechend übertragen. Das gelingt uns schon. Also da können wir dann durchaus auch, ähm, entsprechend spezifisch werden. Wir haben Daten aus Online-Shops, ähm, ne, wo wir durchaus sagen können, der ist ein Heavy-Abnehmer – bleiben wir mal beim Vortrag zuvor – von Tierfutter. Ja, und das ist durchaus eine sehr spannende Information, weil wie sieht jemand aus, der ein Haustier hat? Wie du, wie du, wie du, ne? Also, ähm, wenn da Interesse ist, können wir da gerne auch noch mal tiefer einsteigen. (... ) Danke für die Frage. Ähm, meine persönliche Meinung, so das erste Feedback von dem, was ihr gesagt habt – ihr habt's zuerst mal richtig gut vorgetragen, danke dafür – ist, ich wusste gar nicht, dass die Deutsche Post so was macht. Ich finde es krass, welches Potenzial ihr, glaube ich, habt und was ich sehr gut fand, das ist jetzt so meine Experience, einfach ganz spontan: Ähm, das Kampagnenmanagement. Also das hat mich so ein bisschen an meine Zeit beim Abi If On Click bei JavaScript in Informatik erinnert und auch so ein bisschen, wie das dieser Printmailing-Planner, wie einfach der ist. Also, ähm, schaut da gerne mal vorbei. Ich mache ein bisschen Werbung für euch und ihr für mich, weil liegt hier-- (lachen) Ne, ganz, ganz herzlichen Dank an Yvonne und Alexander. Danke schön. Danke.
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