(hörbares Einatmen) Ansonsten wollen wir heute darauf eingehen, wie dieses Jahr der Muttertag gerettet wurde. (lacht) Ein wenig überspitzt, aber okay. (lacht leise) Also wollen wir, äh, wollten-- lasst uns starten, Heiko. Also genau. Guten Morgen, ähm, an, äh, an alle, die jetzt dabei sind. Äh, guten Morgen, Heiko. Ähm, willkommen zu dieser She-- Session „datengetriebenes Marketing", (hörbares Einatmen) ähm, wie wir den Muttertag gerettet haben beziehungsweise, (hörbares Einatmen) äh, etwas nüchterner, wie der Blumenversand Valentins seine anlassgetriebenen Käufe optimiert. (hörbares Einatmen) Ja, ich freue mich sehr, Heiko Voss von Valentins heute, ähm, (hörbares Einatmen) ich will gar nicht sagen, dabei zu haben, ganz im Gegenteil, weil, Heiko, es ist deine Session. So, ähm, ne? Es ist eigentlich andersrum. Ich habe die Ehre, heute, äh, mit dir das ein bisschen mehr im Gespräch quasi durchzugehen, die Themen, (hörbares Einatmen) ähm, aber es geht um Valentins und darum, wie, äh, Valentins, ähm, hier den Muttertag, ähm, für sich anders oder ich sage mal, äh, effizienter gestaltet hat. Super spannendes Thema, ähm, und ich würde mich sehr freuen. Äh, genau, wenn wir jetzt einsteigen, ähm, sollen wir auf die erste Folie gehen, Heiko, dass du da- Genau, dass du da mal, ähm, insbesondere dann von dir jetzt mal 'n bisschen berichten kannst- und vorstellen kannst und dass wir alle mal, ähm, verstehen, was du bei Valentins machst. Mhm. Ja, Heiko Voss, mein Name. Ich bin verantwortlich für Marketing und Vertrieb bei Valentins. Ähm, ich hoffe, die meisten von Ihnen und euch kennen uns schon. Ähm, wir sind ein Online-only-Player-Blumenversand, ähm, ja, bundesweit vertreten. Und Björn, du kannst ja mal auf die zweite Folie gehen. Und dann erzähle ich noch ein bisschen kurz und knapp, was wir machen. Habe ich schon angedeutet. Also Online-Versand von frischen Blumen und Geschenken. (hörbares Einatmen) Ähm, ja Schwerpunkt sind die Blumen, aber wir haben zum Beispiel auch, ähm, Sekt, Wein, Helium-Ballons, kleine Geschenke, (hörbares Einatmen) ähm, im Sortiment. (hörbares Einatmen) Das ist sehr saisonal angepasst. Also wie man sich's vorstellen kann, ist natürlich, sind die Blumen zu Weihnachten, sehen die ganz anders aus mit Christbaumkugeln und Amaryllis-Tanne als jetzt im Frühling mit Tulpen, Narzissen und so weiter. (hörbares Einatmen) Genau, wir richten uns, ähm, an Privat- und Firmenkunden, der Onlineshop vorwiegend an Privatkunden. Ansonsten auch gibt's immer mal wieder Firmenkunden, die auch Großaufträge bei uns platzieren, sei es Geschäftspartnern Blumensträuße schicken, Tulpen zum Frühlingsanfang schicken (Klopfgeräusch) oder auch, ähm, ja. (klopft auf das Podest) Muss ich hier gerade... War ja klar, dass irgendjemand reinkretscht. Na ja. Ähm, genauso auch, da die Blumen einfach ein wahnsinnig sympathisches Thema sind, ähm, sind wir auch gerne bei Kooperationen, ähm, Partner für viele Unternehmen, sei es für Couponing, Vouchers, in deren CRM-Möglichkeiten. Da sind wir sehr, sehr umtriebig und unterwegs in dem Bereich. Ähm, ja, eigentlich ein relativ kleines Unternehmen, fünfundfünfzig feste Mitarbeiter. (hörbares Einatmen) Ähm, seit neunzehnhundertneunundneunzig gibt es uns schon. Also quasi einer, ich würde mal sagen, der ersten Online-Shops zu Urzeiten des Internets. (lacht) Das musst du echt mal betonen, weil ich finde, das ist wirklich bemerkenswert und wirklich toll. Also auf so eine Historie zurückblicken zu können, finde ich echt fantastisch. (Lippenschmatzen) Finden wir auch super. (hörbares Einatmen) Genau. Und, ähm, das Geschäft ist (Lippenschmatzen) hm, gegen so normale Retail- und Online-, ähm, -Shops schon sehr abweichend. Wir haben extrem wenige Selbstversorger. Also wir sind wirklich, (hörbares Einatmen) ähm, das Ziel ist, den Leuten zu helfen, Freude zu schenken. Und so sind wir auch meistens 'n geschenkt. Die Leute bestellen nicht für sich selbst als Selbstversorger, sondern als Geschenk für jemand andere. (hörbares Einatmen) Ähm, sei es für Familie, beste Freundin, Geschäftspartner. Es gibt ja diverse (hörbares Einatmen) ähm, Leute, die man mit Blumen bedenken möchte. Ist auch 'n sehr, sehr angenehmes, sympathisches Geschenk. Man muss überlegen, okay, man schenkt jetzt auch kein Ferrari-Wochenende, sondern, ähm, und auch nicht nur 'ne Postkarte, sondern es ist einfach so eine ganz sympathische, nicht zu groß, nicht zu klein. Man kann da 'n ganz tolle-- 'n tolles Geschenk für jede Person und jeden Anlass finden. (hörbares Einatmen) Und, ähm, ja, die Anlässe sind auch das Entscheidende, weil tatsächlich bestellen die meisten Leute nur aufgrund eines, ähm, (klingelton) Anlasses, der ansteht. (hörbares Einatmen) Und, ähm, das ist zum Beispiel ganz große Themen: Valentinstag im Februar, Muttertag im B2B-Umfeld, auch der Weltfrauentag ist ganz groß, Ostern, Advent, Weihnachten, Nikolaus. Das sind so die großen Anlässe, die so ganz saisonal punktuell auftreten (hörbares Einatmen) und, ähm, übers Gesamtjahr gesehen, gibt es natürlich den Geburtstag. Also da sind wir auch, glaube ich, Blumen sind da extrem naheliegend als Geschenk. Und, ähm, das ist auch einer der Gründe, warum wir angefangen haben, mit CrossEngage zusammenzuarbeiten, weil für uns 'ne große Herausforderung ist, okay, wie kriegen wir denn jetzt jemanden, der einfach nur jedes Jahr zu Muttertag bestellt, dazu, auch für Geburtstage oder als Dankeschön zu bestellen. (hörbares Einatmen) Und ja, da kommen wir dann später zu. (hörbares Einatmen) Klasse. Genau, vielen Dank. Genau. Wer mich noch nicht kennt, mein Name ist Björn Görke. Ich bin einer der Gründer und einer der Geschäftsführer von, äh, CrossEngage, unser Softwareanbieter. (hörbares Einatmen) Ähm, wir wollen aber hier gar nicht im Vordergrund stehen. Ähm, das nur ganz, äh, kurz zu mir zum Hintergrund. Kontaktdaten von Heiko und von mir gibt es noch mal am Ende. (hörbares Einatmen) Ähm, genau. Und damit würde ich sagen, Heiko, lass gerne mal direkt in das Thema reingehen. (hörbares Einatmen) Ähm, schauen wir mal auf die nächste Folie. Genau, Beginn der Zusammenarbeit. (hörbares Einatmen)Und da gehe ich gleich noch mal einen weiter. Ja, genau. Also wir hatten unseren ersten ähm quasi Anwendungsfall mit Cross Engage. (hustet) Da ging es um die Optimierung von Printmailings. Ähm, ja, man kann ja zu den Printmailings, ähm, da waren wir, muss man historisch sagen, wir haben das früher schon gemacht, also haben Reaktivierungsmailings, Aktivierungsmailings gemacht mit Kunden, die eine gewisse Zeit inaktiv waren oder halt auch eben genau diese Anlasskäufer, Muttertag letztes Jahr, Muttertag dieses Jahr, die Leute zu finden, die dann Impuls brauchen, zu bestellen. Newsletter haben wir natürlich auch, aber wir glauben schon daran, den Leuten noch mal 'n Impuls per Print ins Haus zu schicken. Quasi auch, man sieht das, sie werden bei uns teilweise noch nach Jahren eingelöst. Also die liegen bei den Kunden, die haben da 'n Wert und ähm die Leute heben die auf, bis sie eben einen Anlass haben. Wenn's der Muttertag jetzt doch nicht sein sollte. Mhm. Ähm, ja, was gibt's dazu zu sagen? Natürlich Printmailing, wir haben Porto, wir haben Druck, da sind die Kosten in der Regel ja deutlich höher als das jetzt bei E-Mail-Marketing zum Beispiel der Fall ist. Und so hinterfragen wir regelmäßig, okay, sind die CPOs für uns noch in Ordnung? Gibt's da ja Möglichkeiten, das anders, besser zu machen? Die Gestaltung der Mailings werden regelmäßig überprüft und so hatten wir auch mal eine Phase, wo wir gar kein Rundmailing verschickt haben. Gut, ja. Haben wir aber wieder angefangen. So ungefähr seit zwei Jahren machen wir das wieder. Und dann ähm gibt's natürlich auch 'n Punkt, okay, kann man das irgendwie noch verbessern? Verschiedene Stellschrauben? Ich hab schon erwähnt, also ja vielleicht auch die Optik des Mailings, das Incentive des Mailings und das Ganze in AB Tests festzuzurren. Und ein Thema war natürlich auch der Verteiler. Also wen schreib ich überhaupt an? Ähm, ja, da haben wir natürlich selber auch nicht einfach nur irgendwelche Kunden selektiert, sondern haben uns natürlich auch schon unsere Gedanken gemacht. Mhm. Und ja, zum Beispiel sind das Dinge, wann war der letzte Kauf des Kunden? Wie viel kauft der grundsätzlich? Wie oft hat der schon bestellt? Ähm, ja, Geschlecht zum Beispiel auch. Zum Valentinstag ist das 'n riesen Thema, weil die Herren doch ganz anders bestellen als jetzt Frauen. Und ähm ja, deshalb äh das ist auch durchaus 'n wichtiges Kriterium. Und genau. Und so kamen wir über eine Empfehlung aus dem Netzwerk, die sehr zufrieden mit CrossEngage waren, auf ah die Idee, okay, können wir auch ausprobieren, haben dann Kontakt aufgenommen und ja, und dann geh doch mal eine Folie weiter, Björn. Ja, gerne. Genau. Und dann ähm ja, war das natürlich bei uns mit dem anlassgetriebenen Geschäft ähm doch 'ne recht sportliche Geschichte geworden. Also wir hatten Gespräche mit ah euch und haben dann am ersten April stand dann fest, okay, hey, wir machen das. Passt alles, Verträge stehen. Und ähm um rechtzeitig zum Muttertag, der war ja dieses Jahr am neunten Mai, ähm im Briefkasten zu sein. Wir wollen natürlich auch nicht erst in der Woche vor Muttertag im Briefkasten sein, sondern auch gewisse Zeit vorher, also einundzwanzigste April. Das war ähm eins, zwei, also zweieinhalb Wochen vor Muttertag. Das ist schon relativ spät eigentlich. Wir wären sonst früher gewesen. Ähm aber da gibt's natürlich viele Parameter, die dann da in der Abstimmung ah reingefallen sind. Also wir hatten noch einundzwanzig Tage Zeit bis zum Briefkasten. Eine Besonderheit dann war nämlich auch noch genau an dem Wochenende nach der ähm dem Vertragsabschluss war dann noch Ostern, was jetzt bei uns im Blumengeschäft natürlich auch 'n riesen Thema ist. Es lenkte etwas ab. (lacht) Und genau. Wie wichtig ist Ostern bei euch? Also- Also ich muss sagen- Einer sehr großen Anlässe? Ja, also man muss ja sagen, ähm ist natürlich bei weitem nicht so groß wie Weihnachten, aber gerade seit der Pandemie, also jetzt seit seit zwei Jahren ist Ostern ein riesen Thema geworden. Also auch vor letztes Jahr ging es richtig los mit den Kontaktbeschränkungen und die Leute konnten sich nicht besuchen. Ich glaub, Ostern ist auch sone klassisches Familienbesuchsthema. Und natürlich, ich kann nicht hinfahren. Dann ja, schick ich doch wenigstens 'n Blumenstrauß oder 'n kleines Gesteck oder 'n Türkranz. Und ja, es ist auf jeden Fall, also grade seit ah Corona schon 'n richtiges Thema geworden. Spannend. Okay. (räuspert sich) Genau, ja. Darüber, wir wollen uns ja nicht über die Pandemie unterhalten. Und ah genau, also wie gesagt, Startschuss war sozusagen am sechsten April und dann hieß es natürlich, okay, wir müssen jetzt unsere Daten, die ja bei CrossEngage ähm bewertet werden, ähm übertragen. Wir hatten da ja schon Vorüberlegungen mit den Dokumentationen bei unserer Technik. Wir haben da das große Glück, auch 'n sehr engagierten ähm IT-Chef zu haben, der sich da schnell reinfuchst. Und wir haben ja Datenfeeds von anderen Projekten, da konnten wir super ähm von profitieren und ja, stimmten das mit euch ab, haben die Daten übertragen. Dann gab's noch mal zwei, drei Runden mit Optimierung. Hey, das muss noch 'n bisschen angepasst werden und gerade auch so Dinge, die da mit in die Bewertung fließen, zum Beispiel wenn's mal eine Rückerstattung gab im im Kundenverlauf oder ähnliches. Das sind so Dinge, die kamen auch noch mit rein. Das hatten wir jetzt in den anderen Feats zum Beispiel nicht. Und ähm genau, das wurde auch übermittelt und dann gab's ähm so am ja, quasi kurz später, ein, zwei Tage später hatten wir dann den den das Go, okay, die Daten passen. Und normalerweise hätten wir dann mit Schulungen angefangen, dass ähm ihr uns beibringt, wie würden wir denn jetzt das Tool selbst bedienen? Wie können wir 'n Modell aufbauen ähm mit der Plattform und dann sozusagen den perfekten Verteiler für unser Muttertagsmailing finden?Da haben wir gesagt: „Okay, Schulung, das kriegen wir jetzt in den zwei Wochen, drei Wochen, die da sind, nicht mehr hin. Ähm, helft uns da, was ihr auch anbietet, ähm, und macht da bitte mit uns diesen Case, ähm, und bereitet das für uns vor. Und so hatten wir eine tolle Data-Analystin von euch, die Lisa, die hat das, ähm, vorbereitet und, ähm, ja, konnte, hat uns auch noch erklärt und gezeigt, wie es geht, aber grundsätzlich hat sie es gemacht und wir haben dann ein, ähm, ja... Wir hatten noch die Daten, da müssen wir noch draufgehen. Björn, geh mal eine weiter, weil das Tolle war, als die Daten dann im Tool waren, gab es so ein erstes Aha-Erlebnis, weil wir eine Visualisierung von den Transaktions-und Kundendaten bekommen konnten. Man muss sagen, wir haben auch schon mit anderen Tools gearbeitet und wollten genau so eine Übersicht aufbauen. Man muss sich vorstellen, man sieht jetzt hier, ähm, relativ klein, ähm, die Bestellungen innerhalb der letzten Wochen und, ähm, die Häufigkeit der Bestellung und kann dann auch noch alle möglichen anderen Kriterien, die es gibt, dort reinfallen. Also, ich sagte ja schon Geschlecht, zum Beispiel jetzt so als Klassiker, oder, ähm, auch ein Postleitzahlengebiet oder 'n Email-Ähm-Endung ist man jetzt bei Gmail oder web.de. Das sind ja ganz, ähm, teilweise ganz unterschiedliche Menschen, die da unterwegs sind. Und das sind Dinge, die kann man hier auswählen. Sobald man die anklickt, färben, also ändern sich alle anderen Graphen. Also man kann quasi in der Optik filtern. Ja, und das hatten wir schon mal mit einem anderen Tool versucht nachzubilden, aber, äh, hier haben wir es quasi von Haus aus mitbekommen. Das war schon toll, ähm, dass es so was bei euch gibt. Ja, und wenn du noch mal weitergehst, zu unserem Zeitspann zurück. Genau, also wie gesagt, die Data Analystin von euch hatte uns das Modell gebaut. Wir haben, ähm, ja, dann auch schon nur noch vierzehn Tage gehabt bis zum Druck. Parallel natürlich lief die Gestaltung vom Mailing und, ähm, das Setup von dem AB-Test. Ich glaube, der kommt jetzt. Genau, also wir hatten uns, wir hatten uns, ähm, entschieden, wir wollen vierzigtausend Kunden anschreiben, ähm, für das Modell der Bewertung Customer Lifetime Value. Ähm, ja und halt, ähm, von CrossEngage bekommen wir quasi eine Reihenfolge mit einem Kontaktwert. Ähm, wir haben gesagt, okay, nur Kunden, die schon einen Kauf haben, also nicht einfach nur Interessenten. Ähm, Auswertungszeitraum war dann ab der Postauslieferung bis zum Muttertag. Also wenn jetzt jemand nachher bestellt, das passiert zwar, aber die wollten wir jetzt für die Auswertung des Tests nicht, äh, berücksichtigen. Und genau, am Ende kommen dann zwanzigtausend, ähm, Kunden jeweils raus von einmal der ursprünglichen Erhebungsart und mit den Cross-Engaged-Scores. Und Björn, dann geh doch noch mal eine weiter. Genau, hier sieht man das noch mal. Also man sieht links das gesamte Potenzial, wen wir hätten anschreiben können. Das wären auch noch erheblich mehr gewesen. Ähm, haben dann 'nen fifty fifty Split gemacht mit den Potenzialen und aus diesen, äh, Potenzialen haben wir dann unsere, ja, frühere Selektionsart genutzt und CrossEngage hat das mit seinem NoCode Model Builder umgesetzt, ähm, da diese Kundenreihenfolge zu ermitteln. Eine Einschränkung gab's: Kunden, die nicht am Newsletter angemeldet sind, die haben wir ausgeschlossen, haben wir einfach gesagt: „Okay, die möchten in der Regel nicht unbedingt Werbung haben, die lassen wir ja komplett weg. Und das machen wir in der Regel immer so. Von daher war das jetzt auch gegen die früheren Mailings jetzt keine große Änderung. Ja, das sind dann unsere vierzigtausend Empfänger. Spannend, vielleicht so zwei, drei Worte, wenn das okay ist, noch mal zu dem No-Code-Model-Bilder. Also das ist letztendlich so eins unserer Kernfeatures, mit dem ja, du hast es eben beschrieben, die, ähm, ich sage mal, Predictive Models, ja, oder andere Begriffe, künstliche Intelligenz, äh, Machine Learning, was auch immer da genau dann, äh, gerade das ist, was einen am meisten anspricht eigentlich als Begriff. Aber was halt passiert in der Software, es werden Muster erkannt, automatisiert und diese Muster werden halt genutzt, um die Kunden zu erkennen, die halt eine bessere Wahrscheinlichkeit haben als andere, auf einen bestimmten Anstoß, ähm, mit einem Kauf oder was auch immer das Ziel ist, zu reagieren. In diesem Fall natürlich der Kauf. Und, das, ähm, das verbirgt sich hinter diesem No-Code-Model-Builder und No-Code ist gerade in der Technik, äh, so 'n, äh, ich würde sagen, so ein bisschen gerade so, so 'n Hype-Begriff. Es bedeutet, für die Nutzung dieser, ähm, der Data Science, die dahinter steht, ähm, ist es nicht notwendig, ähm, selbst zu programmieren oder Codes zu entwickeln, sondern es ist alles in der Oberfläche dieser, äh, dieser Software integriert. Man kann, ähm, mit einem guten Verständnis für seine Kunden, für seine Kundendaten, ähm, hier definieren, was zu tun ist und, ähm, mit wenig Aufwand. Und das genau steht halt hinter diesem No-Code-Model-Builder. Das so vielleicht als kurzer, ähm, Einwurf an der Stelle. Genau. Weil das sonst-- Das ist, glaube ich, ein bisschen-- Der Begriff ist sonst, äh, der bleibt sonst sehr abstrakt. Es zielt halt auch darauf ab, dass wir später diese Modelle selber erstellen können mit dem, mit dem Web-Tool. Genau, richtig. Ohne Programmierkenntnisse, im Idealfall. Das ist das Versprechen. Genau, also der No-Code-Model-Builder. Es gibt, das muss man fairerweise sagen, auch ein Low-Code-Teil. Der ist dann für, ähm, ich sag mal, für, äh, für Personen gedacht, die, äh, die dann in bestimmte, ähm, ich sag mal, äh, Konfigurationsbereiche noch reingehen wollen. Auch das, äh, erfordert keine Programmierkenntnisse. Ähm, aber da würde man im Zweifel, äh, mal, äh, ein SQL zum Beispiel einfügen. So, das wären Dinge, die dann-Under low code fallen ja dass man ein bisschen ich sag mal skriptartig das ein oder andere mal einfügt, ja. Ja es gibt halt manchmal so Spezialanforderungen, die bildet man jetzt so standardmäßig nicht ab, aber ist alles genau denk und machbar. Exakt. Okay, sehr spannend. Also das heißt, hier gehen jetzt zwei Selektionen ins Rennen, klassischer A/B-Test. Genau. Wollen wir mal schauen, was eigentlich an Vielleicht finde ich das noch mal so wie damals so die Grundstimmung zu dem Ganzen war. Wir hatten ja die Erfahrung von dem Geschäftspartner und dann so: „Ja, okay, aber eigentlich ist ja unsere Selektion auch schon toll. Wir machen das ja auch nicht so einfach. Wir nehmen ja nicht irgendwelche, sondern wir machen uns ja auch unsere Gedanken. X-Bestellungen, einen gewissen Umsatz, eine Frequenz, eine Neuheit des Kunden. Und ja, also wir waren da eigentlich gar nicht so optimistisch, dass das Tool jetzt so wahnsinnig viel besser ist. Weil wie gesagt, unser Verteiler, den fanden wir ja auch schon gut. Ja, aber deshalb haben wir es nicht ausprobiert Das ist übrigens ein ganz wichtiger Punkt, Halko. Ich meine, das, was ihr da an Erfahrungswissen aufgebaut habt in den Jahren, war ja auch – das muss man echt mal betonen – war ja auch so gut, dass Printmailings trotz der erhöhten Kosten sich gelohnt haben. Also das ist ja keine Selbstverständlichkeit, sondern dafür genau muss man halt diese Erfahrungen, von denen du gesprochen hast, zu schauen, was sind bestimmte Signale, so was wie wann ist der letzte Kauf gewesen und so weiter. Die muss man ja auch verstanden haben, weil man einfach mit einer Aussendung völlig, ich sage mal, völlig zufällig höchstwahrscheinlich kein Glück hätte mit so einem, ich sage mal, in Anführungsstrichen teuren Mailing. Insofern ein ganz wichtiger Punkt, ja. Genau. Ich glaube, jetzt zeigen wir es mal visuell, wie das Ganze aussah. Genau. Ja, also wie es im Print dann auch bei uns häufiger ist, dass wir einen relativ hohen Gutscheinwert, 20%, das ist schon so die oberste Riege, die wir da machen. Zum Beispiel auch die Möglichkeit, werden wir mit euch angehen, da eine Incentive-Optimierung umzusetzen. Wie kann man denn jetzt einen Kunden schon gewinnen, der auch schon bestellt, ohne überhaupt einen Rabatt oder nur mit einem Impuls, mit einem 10% Gutschein, 20%, 15%. Also da gibt es ja alle möglichen Varianten oder auch vielleicht monetäre Rabatte, 5-Euro-Gutscheine. Das wird auch kommen. Also wir haben es jetzt in diesem Fall natürlich dann nicht noch zusätzlich A/B getestet. Dafür wäre die Gruppe zu klein gewesen, aber die 20% haben wir verschickt. So sieht das aus. Produkte drauf, Vorteile drauf. Also ich glaube, wir haben so zumindest das Einmaleins des Print Mailings, was man so machen sollte, haben wir da abgedeckt. Bin ich jetzt auch kein Spezialist für, aber ich habe natürlich auch schon viele gesehen und tatsächlich mein Eindruck auch tatsächlich so. Und muss man auch noch mal sagen, auch das ist ein ganz eigener Kompetenzbereich noch mal. Wenn das hier nicht stimmt, dann funktioniert das Mailing auch nicht. Also auch wirklich wichtig, diese Dinge ... Weil das gilt ja für alle Kanäle, beim Newsletter genauso, aber die haben ja natürlich alle ihre eigenen Besonderheiten. Insofern, ja. Faszinierend. So, also das ist dann in die Leute gegangen. 40.000 Personen haben diesen Brief bekommen. Ja, und wie gesagt, wir haben ja vorher schon Mailings gemacht. Also die Werte sind grundsätzlich wie erwartet, aber wenn du mal eine weitergehst, konnten wir mit dem Verteiler von Cross Engage tatsächlich einen deutlichen Uplift bekommen, 13%. Also das ist schon was. Und wenn man das jetzt auf die Testgruppe hochrechnet, ist das ein Umsatz von 34.000 Euro. Und das ist ja bei einem Verteiler von 40.000 ist das schon eine ganze Latte. Ja, so konnte wir uns tatsächlich davon überzeugen, „Okay, CrossEngage funktioniert. Der Verteiler ist besser. Wir werden das jetzt auch bei zukünftigen Mailings natürlich dann den Gesamtverteiler über CrossEngage ermitteln und den dann nutzen und sind da sehr froh, dass wir unsere Printmailings in dem Bereich quasi dauerhaft verbessern konnten können. Toll. Ja, das ist schön. Das muss man sagen, vielleicht wirklich echt erster Durchlauf, also das unter Druck. In vier Wochen. Cool. Die Frage ist, die ich hier noch mal spannend finde: Wie häufig könnt ihr denn solche Mailings machen? Wir haben quasi ein Jahreskontingent. Es gibt ja immer so eine Mindestmenge an Mailings, die wir verschicken müssen, weil sonst der Druck einfach keinen Sinn macht. Und quasi können wir, ich sage jetzt mal, wirklich viele Mailings verschicken. Machen wir in der Regel nicht, weil einfach der Sommer für uns nicht so relevant ist. Die Leute sind im Urlaub, die haben anderes im Sinn. Ich könnte mir sogar vorstellen, ich hatte das jetzt in einem anderen Thema, ob im Sommer weniger Leute Geburtstag haben als im Winter schon? Ich weiß es nicht. Nein, ich werde es aber noch rausfinden. Spannende Frage. Ja. Aus einem anderen Kontext. Aber wie gesagt, der Sommer ist für uns nicht so ein Thema, wo wir auch super Tests machen können. Deshalb war es auch gerade so wichtig: „Hey.Ja. Der Muttertag ist da. Wir müssen das jetzt machen, sonst können wir eigentlich bis zum Herbst nicht wirklich tolle Erkenntnisse gewinnen. Da haben wir die Sportlichkeit dahinter. Und ja, zu jedem großen Anlass, Blumenschenkanlass, ähm, schicken wir auf jeden Fall ein Mailing. Also Valentinstag, Muttertag, Ostern, Weihnachten. Und dann sonst gibt es in der Regel noch ein Sommermailing und wir haben jetzt erste Tests gemacht, eben mit Kleinstgruppen, Neukundenbegrüßung. Ja. Okay. (räuspert sich) Hier kommt gerade über den Chat, glaube ich, die Antwort zu der Frage. Ähm, von dem her sozusagen, äh... Das ist ja nett. Ja, das ist faszinierend. Ja, okay. Also weniger Geburtstage im Sommer? Nein, (lacht) schreibt Bettina Schmidt. Vielen Dank für die Antwort. Genau, Geburtstage im Sommer sind hoch. Also, ähm, ja, das ist, ähm, ja, vielen Dank. Echt faszinierend. Ganz toll, ähm, hier schon mal das zu erfahren. Äh, vielleicht auch für andere echt spannend. Tatsächlich, ich habe mir die Frage auch noch nie gestellt, obwohl diese Information in die Predictive Models natürlich häufig eingehen. Ähm, aber, ähm, angeguckt habe ich mir die Verteilung auch noch nicht. Insofern faszinierend, ähm. Ja, und tatsächlich ist auch noch Luft nach oben, was unser Modell angeht, weil in unseren Daten aktuell die Kaufanlässe selbst noch nicht drin sind. Man muss sich vorstellen, ich meine, es gibt ja, ich sage mal, bestimmt fünfzehn Kriterien, warum jetzt ein Kunde bestellt. Entweder er macht über eine Umfrage, sagt er es uns, warum er bestellt hat. Also ich sage jetzt mal Geburtstag oder Danke schön oder auch anhand der Grußkarte, die jemand auswählt. Das könnte ja eine Happy-Birthday-Karte sein, das ist auch klar. Wenn es jetzt aber eine Herzlichen-Glückwunsch-Karte ist, dann könnte das auch schon alles mögliche andere sein. Ich sage jetzt mal eine bestandene Prüfung oder, ähm, ja, weiß ich nicht, ein Jubiläum, Hochzeitstag. Das ist dann schon ganz ungenau und da sind wir nämlich noch in der Findung – konsultieren wir auch eure Experten: „Hey, wie können wir da vorgehen, um herauszufinden, warum hat der Kunde bestellt, mit einer Wahrscheinlichkeit, um das wieder an unser Datenmodell dran zu hängen. Dann eben genau diese Punkte auch zu finden. Also einerseits ist es sicherlich ein riesen Hebel noch mal, wenn es jetzt darum geht, okay, wer bestellt zum Muttertag? Wer könnte zum Muttertag bestellen? Und aber auch: Wie bekomme ich denn jetzt jemanden dazu, der Geburtstagsgeschenke verschickt, auch zum Muttertag zu bestellen? Mhm. Ja. Okay, spannend. Ja, ähm, damit kommen wir, glaube ich, auch noch mal zu einer, äh, zu einer Ausblickthematik, weil wir müssen so langsam ja auch uns dem Ende nähern. Äh, du hattest eben schon, äh, diesen Bereich hier, ähm, schon mal implizit angesprochen. Mhm. Ähm, möchtest du hier jetzt noch was zu sagen oder sollen wir direkt schon auf die Ausblickfolie gehen? Weil die sind, glaube ich, miteinander eng verwandt. Ähm, ganz kurz sage ich da was zu. Wir haben halt auch erkannt anhand der Daten und der Erfahrungen, die wir haben, ein Kunde, der dreimal gekauft hat, ist viel treuer. Der bestellt perspektivisch auch acht-oder zehn-oder zwanzigmal. Und deshalb ist es für uns natürlich auch super wichtig, wie bekommen wir einen Kunden zum zweiten Kauf? Wie bekommen wir ihn zum dritten Kauf? Und dann wollen wir mit euch so ein Modell aufbauen, wo die Kunden immer passend zu dem Zyklus, wo sie gerade sind, einen Impuls von uns bekommen. Und da ist auch Print durchaus ein Thema. Ansonsten E-Mail. Und das, ähm, genau, bauen wir gerade mit euch auf. Sind wir noch am Anfang. Und wenn du mal weitergehst, das ist auch noch ein sehr spannendes Thema, gerade bei unserem anlassgetriebenen Geschäft. Und das wird wahrscheinlich ein relativ langer Test. Also wir haben einen relativ großen Newsletter-Verteiler, ähm, und bespielen den aktuell eigentlich einheitlich. Also man kann durchaus auswählen, wie oft möchte ich einen Newsletter bekommen, aber wenn der Kunde das erst mal nicht tut, dann bekommt er halt die Standardfrequenz. Dann ist immer so ein Thema, hm, okay, es gibt so ein paar Anlässe. Also Muttertag kann es sein, aber zum Beispiel Vatertag ist auch so ein Klassiker. Da interessieren sich viele auch vielleicht einfach gar nicht für. Vielleicht ist der Vater schon verstorben oder es gibt auch einen Omntag im Oktober. Der ist für heute irgendwie keine Großeltern mehr, haben natürlich einen gar nicht mehr relevant. Hingegen zum Beispiel den Muttertag, da gibt es ganz viele Leute, die schenken ihrer Frau, ähm, die Kinder für sie geboren hat, ähm, dann Blumen oder der Schwester oder der Schwiegermutter, Mutter. Da gibt es, ähm, schon viele Leute, quasi, also viele Empfängerinnen, die man da bedenken kann. Aber beim Vatertag ist es, ähm, deutlich spitzer und das interessiert viele nicht. Und da wollen wir halt auch zu einem Punkt kommen mit euch, zu sagen: „Okay, der Kunde braucht jetzt einen Impuls und wenn er keinen braucht, dann bekommt er auch keine Mails. Oder zu erkennen: „Hey, der braucht jetzt gerade einen Impuls und der interessiert sich für ein Thema. Also gerade die Kaufwahrscheinlichkeit anhand der anstehenden Anlässe mit euch zu ermitteln und daraus so einen Langzeittest zu machen und den Newsletter-Verteiler zu optimieren. Das hat dann auch zwei große Vorteile. Einerseits, ähm, angenehm wir die Frequenz reduziert sich dadurch, dann werden unsere Zustellquoten besser. Nicht dass sie schlecht werden, aber sie werden eben noch besser, hoffentlich. Und, ähm, natürlich auch, ähm, gibt es weniger Abmeldungen. Das wird relevanter für die Empfänger und dadurch erhoffen wir uns einfach einen langfristig gesunden, großen Newsletter-Verteiler und Umsatzsteigerung. Mhm.Ja, super spannend. Also das, äh, ich kann das von anderen, ähm, Kundenbeziehungen auch bestätigen. Ähm, das ist echt, wie du sagst, das ist ein langfristiges Thema. Mega relevant tatsächlich, weil, ähm, ja, also dieses-- der Wert, ähm, dieses, sagen wir mal dieses Kundenzugangs, den kann man eigentlich gar nicht hoch genug ansetzen, ja? Und wenn man den, ähm, wenn man den besser schonen kann, schützen kann, ähm, das ist wirklich, ähm, das zahlt sich aus. Also das, äh, kann ich nur bestätigen, was du sagtest, Abmeldung oder ich sage mal auch einfach eine Unaufmerksamkeit, was Newsletter angeht, ähm, das ist, ähm, das tut weh und, ähm, insofern, ja, Relevanz zählt. Spannend, super Thema. Genau. Ähm. Heiko, vielen Dank. Ja, sehr gerne. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Hier sind noch einmal unsere Kontaktdaten. Schauen Sie gerne drauf, schaut gerne drauf. Ja, (übersprechen 00:04:32) auch immer gerne, wer möchte. Genau, wenn Fragen noch im Nachgang irgendwie aufkommen, ähm, wir sind bestens zu erreichen über Link, über unsere E-Mail-Adressen. Ähm, ansonsten sage ich vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Heiko, hast du noch eine letzte Nachricht, eine letzte Botschaft, oder, ähm? Ja, auch wer für seine CRM-Maßnahmen Interesse an Blumenaktionen oder ähnlichem hat, soll mir unbedingt schreiben. Können wir uns mal unverbindlich austauschen. Da freue ich mich auch über jegliche Kontakte und ja, sehr gerne. Fantastisch. Dann sage ich noch mal vielen Dank. Ich wünsche allen noch einen wunderbaren Tag hier auf der Konferenz. Äh, tolle Sessions, viele gute Insights, viele Learnings und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Ja, danke auch. Danke. Ciao. Tschüss.
Automatisch erstellt & redaktionell aufbereitet — kann vereinzelt Fehler enthalten.