Und wir haben hier das Vergnügen, man kann es so sagen, eine Deep Dive Session, und zwar ist Evgeni dabei von SemRush und Christian, Christoper Schmidt, den man auch kennt aus seinem Podcast/Video-Cast. Also alle mal rüber zu YouTube und folgen. Ihr seid mir zugeschaltet, ihr beiden? Ja. Hervorragend. Geht es euch gut? So weit, so gut. Wunderbar. Dann lasst mich noch mal kurz ein Intro machen. Evgeni, du bist seit 2016 oder verantwortest seit 2016 bei SemRush, das Marketing für die DACH-Region. SemRush ist die internationale SaaS-Plattform für, jetzt muss ich schauen, SEO-Content-Marketing, Wettbewerbsanalyse, Social Media und PPC. Also mittlerweile eine All-in-One-Lösung, die wir selber auch bei der OMKB/ThinkEleven sehr gerne tagtäglich im Einsatz haben. Darüber hinaus bist du leidenschaftlicher SEO und gewissermaßen Bestandteil der Szene, gern gesehener Speaker, auch auf allen möglichen Konferenzen und auch als Teilnehmer immer wieder in der Audience zu finden. Schön, dass du mit dabei bist, Evgeni. Danke, dir vielmals. Christian, du bist auch- Entschuldigung, jetzt spreche ich noch mal kurz dazwischen, dass ich jetzt bei meinem Intro wenigstens zu sehen bin. Ja, ja, ja. Christian, du bist ein echtes Urgestein, heute auch nicht das erste Mal bei der OMKB mit dabei und auch vielen ohnehin ein Begriff. Ich habe es gerade schon gesagt: Du machst einen regelmäßigen Videocast und Podcast mit Gästen wie Norman war gerade hier bei uns im Studio, Norman Nielsen, Dominik Schwarz war gestern bei uns im Studio, Markus Tandler. Also alle Leute, die in der Szene Rang und Namen haben, alle Brands, die was auf sich halten, kehren bei dir ein und sind vor deiner Mikro und vor deiner Kamera mit dabei. Und ich habe es gerade der Audience auch empfohlen: Echter Hör-und Sehtipp an der Stelle. Du optimierst seit 1998 in der Tat Websites. Ich überlege gerade, 1998, da war ich dreizehn. Dort ging es gerade mit Internet los, aber ich habe wahrscheinlich irgendwie eher geste Wöche zugespamt. Du hast aber hier schon Websites optimiert und berätst seit einige Jahre später Unternehmen und davon viele namhafte. Wenn man auf die Website eurer Agentur, deiner Agentur, schaut, sieht man Namen, Brands wie Duden, TUI, Tarifcheck, Sixt, Vattenfall, also die richtig angesagten Unternehmen oder die, die richtig Strahlkraft haben, viele große und kleine. Und dein Motto ist auch, das weiß ich von Instagram: Always be closing. Also du hast auch einen starken Sales-Approach an der Stelle. Ganz jüngst dazugekommen bei dir privat in der Familie ist euer Bully, und zwar Frida, euer VW T61 California Ocean Edition. Und auch hier ein Tipp an alle bei Instagram, die da ein Interesse daran haben. Euer Instagram-Account ist „Familie mit Bully. Also hier gerne mal reinschauen. Und ihr beiden habt heute mitgebracht „Search Insights, E-Commerce-SEO-Studie. Ich glaube, das bringt die Audience richtig zum Schwingen und ich habe schon richtig Lust darauf, die exklusiven Einblicke hier zu erfahren. Herzlich willkommen, ihr beiden. Dann würde ich sagen, übergebe ich euch doch auch einmal hier den Lead und ich würde sagen, wir sehen uns dann gleich wieder. Evgeni, du sagtest, ihr braucht vierzig Minuten roundabout, dann treffen wir uns wieder zu einer kleinen Q&A? Ja, Pi mal Daumen schon. Wir versuchen, das Ganze möglichst kurz zu halten, damit auch mal die Fragen beantwortet werden können, falls welche Fragen kommen. Ganz entspannt, zieht mal durch. So wie ich euch kenne, werdet ihr dort richtig rocken. Cool. Bis später. Bis später. Ja, wie gesagt, wir stellen heute hier die E-Commerce-SEO-Studie vor. Wir haben hier mit SemRush zusammengearbeitet, also meine Agentur Digital Effects. Und wir sind aus Berlin insgesamt neun Experten. Einer davon bin ich, Gründer und Geschäftsführer, neben dem Andreas und der Katrin, die auch meine Frau ist, (lacht) also auch bei dem Bulli mitfährt. Wir machen nur SEO, aber in SEO alles, was man braucht, zum Beispiel hier den Umsatz von dreieinhalb auf sechzehn Millionen Euro zu steigern in zwei Jahren. Und jetzt will ich erst mal aber das Wort übergeben an den Evgeni, der uns ein paar Insights von SemRush mitgebracht hat. Ja, vielen herzlichen Dank, dass ihr alle dabei seid. Christian, ich freue mich sehr auf diese gemeinsame Präsentation. Ich habe das noch nie mit dir gemacht. Das ist das erste Mal, dass es mit uns so läuft. Ich freue mich schon sehr. Ja, ich gebe ein paar Worte zu SemRush. Christoper hat schon ein bisschen zu SemRush erzählt, aber da fehlen leider noch ein paar Sachen. Und zwar, SemRush ist zwar eine SAS-Plattform für mittlerweile, also wirklich für alles, von Influencer-Marketing, vom Content-Marketing, wirklich alles. Wir haben ja auch einen eigenen App-Bereich, aber wir wollen natürlich uns weiterentwickeln und wir wollen mehr oder weniger zu einem intelligenten Helfer werden in eurem Team, also zu euren richtigen Member und wir sind ganz, ganz sicher, dass es auch möglich ist. Jetzt noch ein paar Worte zu dieser Studie. Und zwar, wir haben eigentlich zwei Studien miteinander kombiniert. Ich werde den ersten Teil vorstellen. Die bezieht sich auf die Jahre 2020/2021 und Christian macht den zweiten Teil. Übrigens mal zum zweiten Teil: Ohne Christian wäre auch diese Studie ja nie zustande gekommen. Er hat auch eine ganze Menge Arbeit gemacht. Wir haben eigentlich mehr oder weniger die Daten geliefert dazu und der zweite Teil bezieht sich dann schon auf 2022. Wir haben das mal uns so ausgedacht: Ihr könnt ja auch die erste Studie downloaden, die zweite Studie wahrscheinlich auch. Da muss man den Christian fragen. Und ja, am Ende gibt es noch den Promo-Code zu SemRush und natürlich überall noch die nächste. Wird ihr alle in den Slides finden. Weiter bitte. Ja, zunächst mal zum Sucht und Traffic 2021. Weil sieht man hier, man sieht den Gesamtmaß, den gesamten Suchtraffic im Commerce-Bereich, man sieht auch den Amazon, man sieht aber auch die Veränderung bis in den Trend, und zwar der Traffic geht nach unten, also zumindest von 2022 auf 2023.Einundzwanzig, man sieht das, der der sich um circa zehn Prozent... Ja, der, der, der ist um sechs Prozent gefallen. Was heißt das eigentlich für euch? Also wenn ihr euch, ähm, mir aus dem Suchtraffic erhöht, ähm, erhobt, das heißt eigentlich, dass es mehr Konkurrenz gibt. Doch wie sieht es eigentlich in puncto Marktanteile aus? Weiter bitte. Ja, schauen uns mal die Marktanteile an. Da wird's umso interessanter. Und zwar, man sieht, der, ähm, Anteil von der Marktkanteil von Amazon geht nach unten, genauso von dem Marktanteil von eBay. Dazu steigt der Marktanteil von idealo und der Marktanteil von, ähm, Otto.de, also von den Big Playern im E-Commerce-Bereich, von den deutschen Unternehmen hier zumindest mal, der steigt. Das ist schon mal eine sehr, sehr interessante Entwicklung. Wir sehen auch quasi, sozusagen in Anführungszeichen, die neuen Player wie Kaufland, wir sehen auch die Ladenzeile. Und ich würde mal hier, sage ich mal, behaupten, dass der Markt sich schon ein bisschen verändert. Wir sehen ja auch 2022, da gibt es ja noch mehr Insights dazu. Aber die Entwicklung hat sich von 2020 zu 2021 so, ähm, verändert oder es ist, sie ist so, dass Amazon ein bisschen an Marktanteilen verliert und dazu auch, oder die Marktanteile werden immer mehr von den deutschen Big Playern dementsprechend übernommen. Aber schauen uns mal ein bisschen mehr im Detail an, wie sich das in den ganzen Ziffern, in den Prozenten aussieht. Weiter bitte. Und zwar, wir sehen hier, dass Kaufland diese vierhundertzweiundzwanzig Prozent mehr Zuwachs zugelegt hat. Der Grund ist ganz, ganz, ähm, oder liegt ganz, ähm, einfach darin, weil Kaufland ja die Aldi gekauft hat. Und das heißt, wir haben ja auch den Redirect von Realde auf Kauflandde gemacht. Deswegen sehe ich auch, sehe ich mir diese zu, diese unglaublichen Zuwachsraten. Wir müssen ja den Typen noch weiter beobachten, wie sich Kaufland dann im Endeffekt in den nächsten Jahren entwickelt, aber zumindest mal hier sind, ähm, diese Zeilen durch diesen Sprung zu erklären. Otto und idealo de haben um circa, ja, um dieses, Otto hat dreißig Prozent zugelegt, idealo damals schon fünfundzwanzig Prozent zugelegt. Das sind eigentlich schon mal sehr, sehr gute Zahlen und ich finde es, und das unterstützt mich auch in meiner Meinung, dass die deutschen Unternehmen, zumindest auf dem deutschen Markt, jetzt mehr Marktanteile gewinnen werden. Und die amerikanischen Unternehmen, wie eBay oder Amazon, verlieren Marktanteile. Sehr interessant bei ebay.de, ich habe hier mehr oder weniger, ähm, auch einen subjektiven Eindruck, dass eBay, ähm, sich in ihrer Entwicklung schon in den absoluten Höhepunkt erreicht hat und hier immer mehr so ein bisschen an Marktanteilen verliert. Ähm, ich kann mich noch sehr, sehr gut an eBay erinnern, wo ich dort damals noch meine erste Festplatte gekauft habt, habe und jetzt besuche ich die Seite auch nicht mehr. Aber mal schauen, wie ich das doch in, in 2022 oder was die Daten von 2022 zeigen. Auf jeden Fall, ich sehe hier eine schon sehr positive Entwicklung auf dem Markt. Es wird zwar mehr Konkurrenz geben oder es gibt weniger Suchtraffic. Da konkurrieren mehr Unternehmen diesen Suchtraffic. Der Platzhirsch Amazon verliert Marktanteile und Auto und Idealo werden immer mehr zu den wichtigsten Playern auf dem Markt. Weiter bitte. (holt Luft) Ähm, mehr Insights zu, ähm, SEO, zu E-Commerce und so weiter könnt ihr aus dieser Studie euch kostenlos beziehen. Hier ist der Link State of Search 2022. Da könnt ihr über diesen Link diese Studie euch kostenlos runterladen, mehr Insights gewinnen und noch mehr Insights, die ganz, ganz aktuellen, die gibt es jetzt gleich von Christian B. Schmidt. Christian, du bist an der Reihe. Ja, danke schon mal für den Überblick und die Entwicklung in den letzten beiden Jahren. Das war ja durch auch die Corona-Pandemie besondere Jahre für den E-Commerce. Wir haben Folgendes gemacht: Wir haben uns mal überlegt, wie können wir denn eine möglichst repräsentative Liste an E-Commerce-Websites in Deutschland erheben? Ähm, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine vollständige Liste hat wahrscheinlich niemand, aller Online-Shops und E-Commerce-Plattformen in Deutschland, aber wir haben uns hier mal an, ähm, ja, einem der größten Verbände orientiert, den BEVH. Der hat vierhundertzwanzig Mitglieder veröffentlicht und diese Domains haben wir entsprechend untersucht. Und zu jeder dieser Domains haben wir mithilfe der SemRush-Daten zwei Kennzahlen erhoben. Einmal die Anzahl der Keywords. Insgesamt alle diese vierhundertzwanzig Seiten, ähm, ja, haben zum Zeitpunkt der Erhebung bei knapp einundvierzig Millionen Keywords in Google Deutschland quasi eine Sichtbarkeit gehabt und, ähm, SemRush hat hier über fünfhundertsiebzig Millionen Klicks für den Monat der Untersuchung, ähm, ermittelt. Das war Anfang April. Diese Zahlen haben wir dann entsprechend ausgewertet und, ähm, ja, Anteile und Marktanteile daraus berechnet. Was man als erstes feststellen kann, ist, dass die Marktplätze im E-Commerce-SEO dominieren. Das hat natürlich nachvollziehbare Gründe. Einerseits, auch wenn der Marktanteil von Amazon in den letzten Jahren vielleicht sogar zurückgegangen ist, haben natürlich Marktplätze ein sehr großes Portfolio, ein sehr großes Sortiment und auch eine sehr hohe Verfügbarkeit. Dementsprechend können sie bei vielen Begriffen in den Suchmaschinen erscheinen und wenn sie eine bekannte Marke haben, auch viele Klicks natürlich anziehen. Und das sieht man hier bei Amazon ganz stark, denn wenn man sozusagen den Anteil, den die Domain amazon.de an diesen, wenn wir noch mal zurückspringen, vierzig oder einundvierzig Millionen Keywords, ähm, hat und an den fünfhunderteinundsiebzig Millionen Klicks, dann kommen wir hier sozusagen auf einen gemeinsamen Anteil von knapp siebenunddreißig Prozent. Auch der zweite, eBay, wurde ja eben schon von Evgeni angesprochen. Auch, ähm, ein Marktplatz, ein klassischer sogar eigentlich, ähm, mit dreizehn Prozent immer noch relativ weit vorne. Idealo ist dann auch schon zur Sprache gekommen, eben auch einer der Gewinner, auch der letzten, ähm, des letzten Google Core Updates.Das hier in die Ermittlung noch nicht eingeflossen ist, aber ganz grob kann man sagen, ähm, haben viele E-Commerce-Anbieter gewonnen, bis auf eine Ausnahme. Da komme ich gleich noch mal zu. Aber Idealo zählen wir hier auch zu den Marktplätzen dazu, denn Idealo ist zwar ursprünglich ein Preisvergleich gewesen, aber man kann mittlerweile auch bei vielen Händlern direkt auf Idealo bestellen. Also auch diese gehen in die Richtung, dem Nutzer direkt die Kaufmöglichkeit zu geben. Otto kennt jeder wahrscheinlich in Deutschland. Ich glaube, Markenbekanntheit, äh, weit über neunzig Prozent. Ähm, ist mittlerweile auch nicht nur Händler, sondern auch großer Marktplatz. Weiß vielleicht auch noch gar nicht jeder Endkunde. In der Branche ist es natürlich viel diskutiert und Kaufland, dazu hat Evgeni ja auch eben schon gesagt, der nächste Marktplatz, ähm, ist ja quasi eine Übernahme von Real, was vorher auch noch mal was ganz anderes war. Da komme ich gleich auch noch mal in die Details dazu. Das heißt, die ersten eins, zwei, drei, vier, fünf in unserem Ranking sind alles Marktplätze. Danach kommt dann die erste D2C-Brand mit IKEA, ein, ähm, ja, Medienversender mit Thalia. Ähm, MyToys gehört auch zu Otto und verkauft auch nicht nur selbst, sondern auch wiederum mit dieser Marktplatzlogik. Weltbild ist vergleichbar mit Thalia. Die beiden schauen wir uns auch noch mal im Detail an. Und Alibaba ist eben auch ein Marktplatz und auch noch ein ganz spezieller. Dazu auch gleich noch mal mehr. Wenn wir uns dann die Klicks mal anschauen, also wirklich nur von diesen, ja, was hatten wir da? (lacht leise) Ich muss immer noch mal nachschauen. Fünfhundertsiebzig Millionen Klicks, ähm, in den vergangenen, äh, Monat vor der Erhebung hat Amazon tatsächlich fast fünfundvierzig Prozent einverleibt. Also fünfundvierzig Prozent aller Klicks, die die vierhundertzwanzig Domains im Betrachtungszeitraum, ähm, über SEO, über Google Deutschland erhalten haben, hat hier schätzungsweise Amazon bekommen. Das ist natürlich eine, ja-- Und irgendwo erwartet ein stückweit, aber auch für mich in dieser Extremheit und in dieser Klarheit doch noch mal eine Überraschung gewesen. eBay immerhin noch mit knapp elf Prozent. Dann kommen quasi die deutsch-europäischen Player mit Otto, Idealo, IKEA und Kaufland mit um die vier, fünf Prozent. Und dann gibt es noch mal eine Treppe quasi nach unten gefolgt, dann wird das ganze von Thalia, MyToys, H&M als Modehändler und Rossmann als Drogerie, die jeweils noch zwischen 1,2 und 1,6 % der gesamten Klicks hier, äh, für sich vereinnahmen konnten. Wenn wir uns das Ganze aus der Perspektive der Keywords anschauen, also wir hatten ja gesagt, wir haben hier Millionen von Keywords, zu denen diese Seiten in Google erscheinen, dann haben wir hier, ähm, wieder die beiden Amerikaner vorne, aber eben Idealo ist das größte deutsche Shoppingportal mit eben acht Komma drei Prozent aller Keywords, zu denen diese vierhundertzwanzig Seiten in Google, äh, gelistet sind. Ähm, gefolgt dann von Otto, Kaufland, Thalia, den Chinesen mit Alibaba. Auch eigentlich eine Überraschung, dass sie hier in so einem Top-Ten-Ranking schon auftauchen. Gucken wir gleich auch noch mal genauer rein. Wir haben ja eben gesehen, bei dem Traffic waren sie nicht in den Top Ten, ähm, aber sie ranken eben zu sehr vielen Begriffen gerade dann, ähm, gucken wir uns das gleich noch mal an. Genau, Weltbild, JPC und IKEA vervollständigen dann die Top Ten nach Organic Keyword Share. Also noch mal der jeweilige Anteil der, ähm, Gesamtzahl der Keywords, zu denen die vierhundertzwanzig Seiten erscheinen. Um das Ganze noch mal ein bisschen in eine andere Perspektive zu rücken, ähm, find-- finde ich hier die Darstellung von so einem Magic Quadrant ganz interessant. Äh, wer mal, äh, so ein bisschen in der Unternehmensberatung war oder sich dort Studien anschaut, findet den immer wieder. Wir mussten hier natürlich eine logarithmische Skalierung anwenden. Ansonsten wäre einfach nur Amazon oben rechts gewesen, wie jetzt auch und alle anderen unten links, quasi wie die Fliegen auf der, äh, Nulllinie. Ähm, so wurde das etwas entzerrt und wir sehen tatsächlich, dass eben Amazon, aber auch immer noch eBay, ähm, alle abhängen. Und wir sehen auf der Y-Achse quasi den Organic Traffic Share. Also Amazon hat den meisten Traffic – das haben wir eben schon gesehen – und auf der X-Achse den Organic Keyword Share. Amazon rankt auch zu den meisten Keywords in Google Deutschland und eBay dann dementsprechend die zweiten. Also die beiden sind hier aus dieser Sicht die klaren, äh, ja, Marktführer. Dann gibt es dieses Verfolgerfeld der deutschen Marktplätze mit Idealo, Otto, Kaufland. Und dann gibt es hier, äh, quasi Spezialisten mit IKEA, MyToys, Weltbild und Thalia, die eben alle ihre eigene Nische haben und Alibaba quasi robbt sich hier so langsam ran, hat aber insgesamt noch nicht so viel, äh, Traffic. Wenn wir uns jetzt die Dominanz von Amazon in Deutschland noch mal genauer anschauen, haben wir mal geschaut, wie viel hat denn, äh, quasi an Keywords und an Klicks aus Google der durchschnittliche oder die durchschnittliche E-Commerce-Websites von den vierhundertzwanzig, die wir da angeschaut haben? Und da liegen wir hier bei knapp, äh, siebenundsiebzig tausend Keywords. Amazon rankt, wie wir so schön als SEOs sagen, zu hundertzwanzig mal so vielen Keywords wie der durchschnittliche, äh, Onlinehändler oder die durchschnittliche E-Commerce-Seite und kann sogar, äh, über hundertachtzig mal so viel, fast hundertneunzig mal so viele Klicks, äh, im Monat wie der durchschnittliche E-Commerce-Seite darüber generieren. Wirklich grandiose oder fast schon erschreckende zweihundertsiebenundfünfzig Millionen Klicks, wohl gesagt, nur über SEO, nur in einem Monat.Das wünschen sich manche im ganzen Jahr oder manch einer muss auch zehn Jahre (kichern) daran knabbern, quasi an so einer Traffic, äh, Zahl. Wenn wir uns eBay noch mal, äh, anschauen, auch die sind schwer einzuholen. Auch hier fünfundsechzig Mal so viel Keywords wieder Durchschnitt, allerdings etwas weniger effizient. Also die holen nicht ganz so viele Klicks daraus. Das heißt, hier wahrscheinlich noch mehr im Long Tail, nicht bei so stark besuchten, äh, Keywords, besonders gute Positionen also entsprechend immerhin aber noch, äh, ja, auch erschlagende einundsechzig Millionen Klicks allein über SEO schätzungsweise. Wenn wir uns dann die beiden amerikanischen Player noch mal direkt vergleichen, dann ist Amazon nach Keywords immerhin noch fast zweimal so groß, also erscheint zu doppelt so vielen Keywords beinahe wie eBay, kann daraus aber mehr als viermal so viele Klicks rausholen. Also auch das zeigt noch mal die Dominanz von Amazon, ähm, wie viel größer Amazon gegenüber eBay ist und Amazon hat tatsächlich eBay auch an vielen Stellen kannibalisiert, was wir hier sehr schön sehen können. Auch eine tolle Auswertung, die SemRush ermöglicht, das sogenannte Keyword Gap Tool. Damit arbeiten wir sehr viel, gerade in der Wettbewerbs-, ähm, betrachtung wie hier, wo man eben sehen kann, die Überschneidungen der beiden sind relativ groß. Amazon schafft es aber noch zu sehr viel mehr Keywords Rankings zu erreichen, wobei eBay nur noch einen kleinen Vorteil hat, quasi bei Rankings oder bei Keywords, bei denen Amazon gar nicht erscheint. Also man kann hier wirklich sagen, der Todesstern Amazon frisst sich immer weiter hier in den Planeten eBay rein und, äh, wird eBay vielleicht sogar, so wie es, äh, Evgeni ja auch schon so ein bisschen prognostiziert hat, weiter, ähm, hier quasi Probleme machen. Wenn wir uns angucken, wo liegen denn die Überschneidungen? Also wo kommt denn so dieser Traffic her, den sich die beiden auch teilen? Dann sehen wir hier viele bei sogenannten Brand Keywords, also überall da, wo irgendwie eine Marke genannt wird. Das muss nicht die eigene Marke sein. Äh, darüber generieren die beiden natürlich auch viel Traffic, aber haben natürlich keine gemeinsamen Rankings. Aber bei Amazon fällt schon auf, dass sie eben auch zu einigen, ja, ähm, Marken wie Asos oder auch Rebuy oder Dena oder auch Baby Walz zum Beispiel sehr gute Rankings haben, was im Prinzip eigentlich andere Händlermarken sind, ähm, aber natürlich auch zu vielen Produktmarken, wie eben entsprechend Engelbert und Strauss, was ein Hersteller ist, auch mit eigenen Onlineshops, soweit ich weiß. Nintendo Switch, Apple Watch, Apple natürlich auch mit eigenem Onlineshop und dann auch noch so ein paar Kategorien wie E-Scooter zum Beispiel. Und auch die Toni-Box und die Toni-Figuren werden uns hier auf den Slides noch weiter verfolgen. Alle Eltern im Publikum werden sie kennen, lieben oder hassen. (kichern) Bei, äh, eBay sehen wir ein ähnliches Bild. Also auch hier natürlich, eBay ist ja auch dafür bekannt, dass natürlich die Händler dort alle ihre Produkte einliefern müssen. eBay verkauft ja nicht selbst. Aber auch hier Dänisches Bettenlager, Medi-Mops, Pandora, ähm, Huawei, Peter Hahn, ähm, alles Marken, ähm, zu denen eben eBay dann tatsächlich auch noch die Nase vorn hat gegenüber Amazon. Wenn wir uns da anschauen, auch eine sehr wichtige Betrachtung, ähm, in der Suchmaschinenoptimierung, gerade für E-Commerce-Websites, zu verstehen, was ist denn die Intention, die der Suchende hat, wenn er einen Suchbegriff eingibt. Auch dazu, ähm, stellt SemRush zu allen Domains, äh, spannende Informationen zur Verfügung. Wir sehen hier, dass bei beiden der informationsorientierte Anteil der Keywords bei über der Hälfte liegt, knapp oder rund fünfundfünfzig Prozent aller Keywords sind informationsorientiert und ungefähr dreißig, neunundzwanzig, dreißig sind transaktionsorientiert. Das heißt, ja, mehr als die Hälfte Keywords ziehen oder geben eigentlich nur Leute an, die erst mal Informationen suchen und nur ungefähr, äh, dreißig Prozent der Keywords sind eben wirklich solche, wo der Nutzer dann auch, ähm, in der Sitzung vielleicht sogar direkt was kaufen möchte. Ähm, unterschieden wird dann noch in kommerziell, was auch sehr spannend ist, weil es natürlich auch Suchanfragen gibt, wo noch nicht ganz klar ist, was möchte der Nutzer jetzt kaufen, wo er sich vielleicht eher auch noch informiert. Da sind oftmals die Publisher-und Testberichte-Portale oder auch Preisvergleiche und so was sehr, sehr stark die beiden hier nicht so sehr in der Verteilung. Und navigationsorientiert ist eben alles, was entsprechend zur Website oder zu einer speziellen Marke führt. Auch hier entsprechend ein, äh, durchaus nennenswerter Anteil mit vier Komma fünf und fast acht Prozent. Gucken wir uns jetzt noch mal die drei führenden deutschen Marktplätze an, genauer im Detail. Dann sehen wir hier, dass Idealo nach Keywords führt. Das haben wir eben auch schon festgestellt. Idealo, quasi das größte Portal im Sinne von Such, äh, begriffen, bei denen sie gefunden werden können. Das hängt natürlich auch mit dem Sortiment sozusagen zusammen beziehungsweise mit den Produkten, die verglichen werden können. Also hier ein sehr hoher Anteil an Keywords, zu denen Idealo gefunden werden kann. Äh, der Traffic daraus ist allerdings nicht gleich hoch. Also auch hier gibt es eine Diskrepanz zwischen Keyword Share und Traffic Share. Bei Otto gleicht sich das Ganze ganz gut aus und bei Kaufland haben wir auch wieder eher das klassische, äh, ja, Marktplatz Syndrom, sozusagen, dass man auch sehr viele Long Tail Keywords hat, was ja auch eine gute Sache sein kann, aber man insgesamt nicht ganz so effizient aus jedem Keyword gleich viel Traffic, äh, rausholen kann.Wenn wir uns hier die Überschneidungen anschauen, dann gibt es durchaus gemeinsame Keywords, aber jedes Portal hat so seine eigene Alleinstellung. Gerade Idealo hat doch einen sehr großen Überhang an Keywords, wo die anderen beiden nicht erscheinen. Auch Kaufland hat hier immer noch einen ganz guten Anteil und Otto auch, aber Idealo hat sicherlich hier gegenüber den anderen beiden den größten USP, kann man so sagen, an Keywords. Die ranken ja auch zu den meisten Keywords insofern nicht ganz zu überraschen. Und jedes Portal hat ja auch so ein bisschen seine Spezialisierung. Ich sage mal, ideal mit den Preisvergleichen ist natürlich besonders im Elektronik-und Computerbereich bekannt. Otto, mehr in Home und Fashion und Kaufland ist so ein bisschen das Sammelsurium an Sachen, gerade jetzt in der Pandemie auch viel mit Masken und Schnelltests und so weiter aufgefallen. Wenn wir uns hier die Überschneidung anschauen zwischen den drei Marktplätzen, dann haben wir hier ein bisschen anderes Bild. Diese erscheint vor allem bei Kategorie-Keywords. Und da zähle ich jetzt durchaus auch mal solche Kategorie-Leading-Brands dazu. Also so was wie eine PlayStation ist ja fast schon eine Kategorie für sich, genauso wie AirPods oder ein iPad oder ein iPhone. Aber eben, das sind auch viele Keywords, wie wieder die E-Scooter, die Kaffee-Vollautomaten, die Kühlschränke, die Winterjacken für Damen, Briefkästen, auch Tupperware, auch so ein Kategorien-Kategorie Begriff, der ja fast schon für mehr steht, als wirklich nur die von Tupperware hergestellten Plastikdosen. Also insofern sehr viele Kategoriebegriffe oder kategoriedominierende Marken, zu denen beide erscheinen. Und wir sehen hier auch im Prinzip das beschriebene Bild. Idealo hat die Nase vorhin eher bei den technischen Themen, also PlayStation, AirPods und so weiter. Otto ist hier sehr stark im Home-und Fashion-Bereich, also Kühlschrank, Kaffeefeuerautomat, aber auch die Winterjacke und der Briefkasten. Laptop ist ein bisschen eine Ausnahme. Und Kaufland ist mal beim Hula-Hoop-Reifen auf Platz eins, aber auch bei der Tupperware und auch mal bei den E-Scootern. Die sind so ein bisschen, wie gesagt, der Gemischtwarenladen, aber kann man hier eigentlich schon sehr schön ablesen, wieder die Stärken und Schwächen eigentlich sind. Auch hier noch mal der Vergleich zum Durchschnitt. Idealo ist immerhin von den Keywords immer noch 35-mal so groß wie die durchschnittliche E-Commerce-Seite in Deutschland, kann daraus immer noch fast 30 Millionen Klicks im Monat rausziehen, 22-mal so viel wie die durchschnittliche E-Commerce-Seite. Bei Otto sind es immerhin noch 23-mal. An beiden Stellen haben wir ja gesehen, das war ja ungefähr ausgeglichen. Also mit 2,2 Millionen Keywords oder Rankings können Sie fast über oder sogar über 31 Millionen Klicks rausholen. Bei Kaufland schwächt sich das wieder so ein bisschen ab. Wie gesagt, da haben wir 22-mal so viele Keywords, also auch 2,1 Millionen rund und immerhin noch 24,3 Millionen Klicks. Kaufland ist tatsächlich eine besondere Story. Die haben leider jetzt bei dem letzten Core-Update etwas Federn gelassen, aber insgesamt eine absolute Erfolgsgeschichte, die sehr viele Jahre zurückgeht. Wir haben hier mal bis 2012 zurückschaut, denn bevor aus Real Kaufland wurde, hatte Real nämlich Hitmeister übernommen, ein Start-up aus Köln, was unter anderem von André Alpa mitgegründet wurde. Der war ja hier auch auf der UMKB sehr präsent. Also da sieht man auch mal wieder, was aus solchen Start-ups mit SEO-Kompetenz alles werden kann. Dazu habe ich auch einen tollen Podcast. Haben wir den Hinweis schon zu Beginn gehört. Wer mal wissen will, was wurde denn alles bedacht, was wurde alles gemacht, eben aus real sehr erfolgreich Kaufland. De zu machen und ohne Verluste, vom Feld zu gehen, vielmehr sehr große Erfolge noch mitzunehmen. Die Summe aus Kaufland. De und real. De ist sehr viel mehr jetzt unter kaufland. De an Sichtbarkeit, Traffic und so weiter dabei rauskommt. Der kann einfach mal hier den Podcast googeln, bei Google zum Beispiel, da eben einfach mal „seo driven und Kaufland eingeben, dann findet man das relativ schnell. Gucken wir uns mal die beiden auffälligen Ausreißer an. Da fällt natürlich hier IKEA auf, die einen sehr hohen Traffic-Share-Anteil haben mit fast 5%, und Alibaba, die immerhin mit fast 2% oder etwas über 2% hier einen sehr hohen Organic-Keyword-Share haben. Bei IKEA ist es so, dass IKEA mit rund 572.000 Keywords ganze 25 Millionen Klicks aus SEO rausholen kann. Immerhin noch fast sechsmal so viele Keywords wie der Durchschnitt, aber eben 18 Mal so viele Klicks wie der Durchschnitt. Also hier sehr effizient. Die holen sehr viele Klicks pro Keyword, zu dem sie ranken, raus. Gucken wir uns gleich auch noch mal an, woran das liegt. Der eine oder andere kann es sich vielleicht auch schon denken. Bei Alibaba ist es ein bisschen andersherum. Die erscheinen zwar bei mehr als neunmal so vielen Klicks, also die 900.000 Keywords, aber können da nur nicht mal so viel wie der Durchschnitt rausholen, nämlich nur 60% in etwa des Durchschnitts und landen hier bei weniger Klicks als Keywords. Also nicht mal ein Klick pro Monat pro Keyword, zu dem sie erscheinen. Und da können wir gleich auch mal überlegen, woran das liegen kann. Werden wir uns jetzt angucken, wo kommen die Klicks denn her bei den beiden? Bei IKEA kann man es sich fast denken. Ikea ist natürlich sehr, sehr stark mit der eigenen Marke. Also selbst wenn man nach einem Schreibtisch sucht und man will ihn von IKEA haben, dann sucht man eben nach „Ikea Schreibtisch. Das machen immerhin 110.000 Leute im Durchschnitt in Deutschland pro Monat. Das ist schon mal ein Brett. Und nach Ikea selber, was hier auch schätzungsweise fast 20% des Gesamttraffics aus Search.Organic Search ausmacht, suchen über sechs Millionen Leute. Also die Marke IKEA sehr, sehr bekannt und auch all die Produkte und Kategoriebegriffe werden eben in Kombination mit IKEA gesucht und da holt halt IKEA sehr viel raus und hat natürlich auch eine besonders hohe Klickrate, weil wenn jemand nach IKEA Schreibtisch sucht, dann wird er auf IKEA klicken. Anders als wenn jemand einfach nur nach einem Schreibtisch sucht. Auch da ist die Wahrscheinlichkeit für eine starke Marke natürlich sehr hoch, aber er könnte sich vielleicht auch noch für einen von Otto entscheiden. Auch bei Alibaba schätzungsweise fast fünfundzwanzig Prozent des Organic Search Traffics kommt über die Suchanfrage Alibaba. Wir sehen hier auch noch dadurch, dass der Name natürlich jetzt für den Deutschen nicht ganz so geläufig ist, verschiedenste Schreibweisen, aber es sind sehr viele eben quasi auch Navigationssuchen. Also da möchte jemand zu Alibaba hin und dann gibt es ebenso wie schon so ein bisschen erwähnt, entsprechend des Sortiments von Alibaba, einige merkwürdige Sachen wie MP3-Vogel, Sexy Teen, Dinge, die ich hier gar nicht aussprechen kann oder mag. Also sehr viel Longtail, wo dann Alibaba vielleicht gute Positionen hat, aber wonach eben am Ende des Tages gar nicht so häufig gesucht wird und dementsprechend auch nicht viel geklickt. Dann auch ein Klassiker in diesem Magic Quadrant sind ja die Nische Player, also die, die sich hier unten links positioniert haben. Die sind natürlich besonders stark in ihrer jeweiligen Nische. Da gucken wir uns jetzt mal diese drei an, eben MyToys, Thalia und Weltbild. Zwei davon kommen ja sogar aus der gleichen Kategorie. Thalia hat immerhin zehnmal so viele Keywords und holt da sechskommafünfmal so viele Klicks raus. Auch noch sehr stattlich. Weltbild immerhin noch achtkommanddreimal so viele Keywords und doppelt so viele Klicks wieder durchschnitt. Und wenn wir uns hier die Überschneidungen anschauen, war ich aber persönlich überrascht, weil ich habe erst mal beide in die gleiche Kategorie gepackt und gedacht: „Ja, beide machen irgendwas mit CDs, DVDs, Büchern, also die Medien aus der Vergangenheit. Und die Überschneidungen sind aber gar nicht so stark, wie ich das jetzt gedacht hätte, sondern die haben beide schon ihre eigenen Felder. Gucken wir uns doch mal an, was das ist. Bei Thalia sind das die Toni-Boxen, die Eltern, wie gesagt, werden sie kennen und auch sehr viel Bücher. Bei Weltbild sind es eher Kalender und Geschenke. Jetzt mal ganz grob gesagt, wenn man sich jetzt die Überschneidung anschaut, wo der jeweilige eben die Nase vorne hat. Wie gesagt, hier so was wie Perfect Girl ist ein Buch, Toni-Figuren, das sind eben diese Hörspiele, die man auf die Toni-Box draufsetzt. Auch Thalia macht Kalender und ist da auch gut unterwegs, aber bei Weltbild haben wir eben mehr spezifische Sachen, wie Kalender zwanzig zweiundzwanzig, wo sie die Nase vorne haben gegenüber Thalia. Adventskalender. Adventskalender zwanzig einundzwanzig. Das wird jetzt natürlich durch das neue Jahr ersetzt dann irgendwann, aber eben auch Deko und Geschenke sind hier zum Beispiel Geschenke für Männer und auch die Höhle der Löwen findet sich hier wieder. Also auch wieder ganz spannend, dass hier die Vermarktung der Produkte scheinbar auch sehr stark über Welt läuft. Gucken wir uns MyToys mal an als Spielzeug, aber auch Kinderkleidung und auch Babybedarf und Mütterbedarf, sage ich mal, an. Die haben immerhin noch fünfmal so viele Keywords und auch Klicks in etwa. Und wir haben auch noch zwei Wettbewerber zu MyToys in unserer Studio untersucht, nämlich BabyVials und Jacoo. Das hat sich also angeboten, hier auch noch mal den Vergleich zu ziehen. Und da sieht man ganz klar, Jacoo und BabyVials können überhaupt nicht mithalten. Also BabyVials ist immerhin etwa dreißig Prozent größer als Jacoo, was die Keywords anbelangt, holt da aber fast dreimal so viele Klicks raus. Also auch wieder sehr spannend. BabyVials, eben bei besonders häufig gesuchten Keywords dann auch die Nase vorne gegenüber. Jacoo. Aber MyToys ist eben noch mal fünfmal so groß, was das Keyword-Portfolio anbelangt und kann da auch viermal so viele Klicks rausholen. Das hängt natürlich alles sehr stark mit den Sortimenten zusammen. Baby Viles, den Eltern wahrscheinlich sehr bekannt, so für die Baby-Erstausstattung, den Kinderwagen, Babystrampler und solche Geschichten. Jacoo hat eher so auch eine eigene Fashion und so mehr so Holzspielzeug und so was habe ich da in der Erinnerung. Also die beiden sind eher spezialisiert aufgestellt und das zeigt sich auch in den Keyword-Überschneidungen. Also sehr viel kleiner als jetzt zum Beispiel bei eBay und Amazon, die ja sonst gar nicht unbedingt so auf den ersten Blick gleich sind. Das hätte ich hier viel stärker erwartet. Die gemeinsamen Keywords gehen aber fast unter. MyToys, wie gesagt, sieht man hier sehr viel größer von Keyword Portfolio her und auch die Überschneidungen zwischen BabyVials und Jacoo, wenn man mal MyToys abzieht, sind nur sehr klein. Gucken wir uns also hier auch wieder die Keywords im Detail an. MyToys und BabyVials, die punkten vor allen Dingen bei Produktsuchen, also wieder die Toni-Figuren oder die Kinderwagen oder das BobbyCar, Lego Friends, Spielzeug allgemein, Bibi Blocksberg, Lego Duplo und so weiter. Also wirklich Sachen, wo man sagen kann, okay, das sind produktbezogene Suchen. Wir sehen es hier auch schon teilweise kommerziell, transaktional. Also Leute, die nach Kinderwagen suchen, die haben zwar sich noch nicht entschieden, welchen, aber wollen eben jetzt eine Liste von Kinderwagen sehen und sich vielleicht dort auch online beraten lassen. Jacco hat hier eine ganz andere Strategie, vielleicht auch durch Zufall, aber sie haben eben die Nase vorn bei Informationssuchen, wo es eher die Zielgruppe geht, die Eltern, die mit ihren Kindern was basteln wollen. Basteln mit Kindern, Kerzen selber machen, Rätsel für Kinder. Auch mal hier so ein Kinderwagen, der Jules-Kinderwagen, den scheinen die anderen beiden gar nicht zu haben. Vielleicht auch eine Eigenmarke, bin ich mir nicht ganz sicher. Aber hier ein Vatertagsgeschenk schenken, Zahnfee. Die haben die Strategie vielleicht gewählt, weil sie gegen die anderen beiden Großen keine Chance haben, online vielleicht mehr diesen informationsgetriebenen Ansatz zu fahren und die Zielgruppe darüber mit der Marke in Kontakt zu bringen. Das kann auch eine Guerilla-Strategie sein oder auch eine zusätzlich, zu wachsen, auch für die anderen beiden, weil man im kommerziellen und transaktionalen Bereich schon alles abgefischt hat, dass man dann sagt: „Okay, im Funnel gehe ich noch weiter hoch und versuche, die Zielgruppe auch an anderen Stellen zu erreichen.Wie das aufgehen kann und ein ganz spannender Case dazu habe ich auch wieder im Podcast, äh, den Head of SEO hier von DM gehabt. Also da mal reinschauen, wie die mit, äh, ja 4,2 Millionen, äh, User pro Monat ohne Kaufaufsicht quasi, äh, über SEO auf die Seite kriegen und dann am Ende aber ihnen trotzdem auch Dinge natürlich versuchen zu verkaufen. Also sehr, sehr spannend. Einfach mal SEO-driven DM googeln. Ja, wer jetzt noch mehr erfahren will über die weiteren Details der Studie, wer das Ganze vielleicht auch noch mal ganz konkret zu dem eigenen Online-Shop oder zur eigenen Website analysiert haben will, kann jetzt gerne unter digitaleffects.de slash omkb den Online-Shop oder die Website einreichen und wir machen, äh, dann, ah, ja bereiten da was vor, machen Termin oder senden euch entsprechend unsere Auswertung zu. Und natürlich, wir haben ja hier ausschließlich mit Semrush gearbeitet. Ich habe viele Möglichkeiten und Tools vorgestellt. Jeder, der jetzt Semrush auch mal kostenlos testen will, um vielleicht auch mal selber, ähm, 'ne vergleichbare Analyse für den eigenen Bereich zu machen, der kann jetzt hier unter bit Punkt ly slash omkb zwanzig zweiundzwanzig auch Semrush kostenlos testen. Ja, ich werde es noch mal ganz kurz ergänzen, ähm, zum Christian, und zwar für zwei Wochen bekommt man ein Guru-Account, absolut kostenlos, unverbindlich. Man muss sich dann nirgendwo abmelden, man muss auch nichts, äh, uns irgendwie anschreiben. Es wird einem automatisch sozusagen gekündigt. Absolut gefahrlos kann man das ja auch ganze testen. Sehr schön. Dann wären wir so weit durch und wären bereit, äh, für die Fragen. Wunderbar. Vielen lieben Dank, Christian. Vielen lieben Dank, Evgeni. Das war doch ein toller Überblick in die E-Com-- , in die deutschsprachige oder die deutsche E-Commerce-Landschaft. Ähm, starke Insights, die ihr dort, ja, mit Semrush genau-- äh, gewonnen habt an der Stelle. Ich gehe einmal die Fragen durch. Ähm, ihr habt gerade schon über einen, ähm, Trial gesprochen für Semrush, da passt die Frage ganz gut. Ähm, und zwar fragten User: „Wie gelingt mir überhaupt der Einstieg in ein so mächtiges Tool wie Semrush?" Evgeni, vielleicht möchtest du, äh, hier kurz einhaken, weil ich weiß, ähm, um das nicht vorwegzunehmen, ihr habt einen ganz tollen, äh, Bereich mit Informationen, sowohl Schulungsunterlagen, Webinare und Co., richtig? Ja, das haben wir allerdings. Wir haben ja auch unseren Semrush YouTube Channel. Da kannst du ja den Channel abonnieren. Du siehst auch ein paar Videos von mir. Äh, das erste Video geht komplett über die Navigation. Sonst kannst du unsere Academy nutzen, du kannst our Blog einlesen, du kannst uns auch direkt fragen in Social Media, ähm, du kannst uns anrufen, du kannst uns anschreiben. Also wir helfen dir auf jeden Fall schon weiter. Ich weiß, es ist auch nicht leicht, wenn man da jetzt plötzlich fünfundfünfzig plus Tools sieht, dann auch noch die Apps, dann fühlt man sich ein bisschen verloren, sage ich mal so, aber wir helfen dir schon weiter. Und du kannst mich auch direkt anschreiben. Ja, hervorragend. Und, ähm, Evgeni, vielleicht knipst du noch mal an: „Semrush, ab wann lohnt sich das für mich?" Lohnt sich das für jedes Unternehmen, SMB, groß, klein, ähm, sowohl als auch? Ab wann ist eine, eine der besten Fragen. Es geht immer darum, was sind deine Ziele? Ja, sorry, wenn ich das, äh, vielleicht mal das wiederhole, was schon jeder weiß, aber es geht immer darum: Wenn du, sagen wir mal so, wenn du, mal angenommen, Kleinunternehmer bist, du willst zum Beispiel im Online-Marketing erfolgreich werden – da sind wir auch schon beim ersten Punkt –, dann stellt sich auch mal die Frage: Brauchst du zum Beispiel SEO oder nicht? Brauchst du Paid Marketing oder nicht? Oder sollst du zunächst mal ganz normal mit Google My Business an-- Sorry, mit Google Unternehmensprofil anfangen? Das ist eigentlich erst mal neu. Ja, und erst mal langsam dich da jetzt einzuarbeiten. Da brauchst du ja auch kein Tool dazu, ja. Aber wenn du weißt, okay, ich brauche jetzt neue Kunden, ich habe jetzt auch Budget und möchte auch in SEO einstellen, dann brauchst du ein Tool. Du brauchst aber genauso gut, ähm, eine Einführung. Du kannst es wieder dir selbst beibringen oder du kannst dich an eine Agentur wenden, die dir dabei hilft. Aber was Semrush anbetrifft, es ist sehr stark mit deinen eigenen Zielen verbunden. Wenn du ganz, ganz neu bist, bitte lerne zunächst einmal überhaupt die Grundlagen von Online-Marketing, dann können wir schon weitersprechen. Wenn du von einer Agentur kommst, dann sind vielleicht mal die ganzen araohmigen Daten interessant, genauso wie die für die Inhouse-SEOs sind zum Beispiel interessant. Was sind die Paying Points von Inhouse-SEO? Wie pitche ich etwas an meinen Chef? Dann können wir dir weiterhelfen. Für Small Businesses haben wir ja zum Beispiel Local SEO und Listing Management. Also das wird sich schon sehr lohnen. Die Frage ist: Was ist dein Budget? Was sind deine Ziele? Ja. Übrigens, ich weiß, dass Christian Beschnitter auch einen Podcast hat, ähm, genau, ähm, genau für die, für die Small Business, also für Kleinunternehmer, und er bietet auch Side-Kliniken an. Da bin ich mir ganz, ganz sicher. Ab und zu bieten wir das auch bei uns auf dem Channel, aber Christian Beschnitt bietet das generell an. Christian hat für alles eine Lösung parat. Tipptopp. Ja, der ist überall präsent. Ja, ja, Wahnsinn. Sehr, sehr cool. Ähm, die Frage: Woher halte ich die Studie? Ich glaube, Evgeni, du hattest hier in Zoom einen Link gepostet. Ähm, wir bilden, ähm, den Stream über eine Plattform ab. Ich würde sagen, wir schicken den Link dann noch mal rein, schicken ihn auch noch mal rum, ähm, per Newsletter, im Follow-up. Ihr stellt uns das zur Verfügung. Ja, ich muss hier aber noch mal ergänzen: Das ist die State-of-Search-Studie, die ist wirklich sehr, sehr groß. Das sind ja fast hundert Seiten. Von allem, was, äh-- Ja, sind halt hundert Seiten. Das sagt schon einiges. Was die Studie jetzt mal, ähm, anbetrifft, was Christian Geschmidt gezeigt hat, da muss er den Link ja auch mal posten und ich habe der-- der hat das auch hier gleich gepostet. Hervorragend. Super. Ähm, ihr habt, ähm, hier ist eine Frage im Hinblick auf Amazon, weil ihr habt ja so ein bisschen aufgezeigt, dass Amazon Marktanteile verliert, laut eurer Analyse. Und wie ist eure persönliche Meinung? Ähm, setzt sich dieser beobachtete Trend wirklich fort und verliert Amazon in Deutschland, ähm, Marktanteile gegenüber den anderen deutschen Marktplätzen wie Otto, Idealo und Co?Das ist meine Sichtweise. Die ist natürlich sehr begrenzt auf eben den Suchtraffic-Trend. Wir haben jetzt noch nicht die ganzen Traffic-Quellen analysiert. Das werden wir vielleicht noch machen, je nachdem, ob Christian B. Schmitt auch die Zeit dazu hat. Ja, das werden wir auch mal noch sehen. Und da wird es ja noch spannender werden. Aber was den Suchtraffic anbetrifft, die Einsicht, die ich da jetzt gewonnen habe, dass die Konkurrenz steigt, weil Suchtraffic fällt wegen Corona-Zeit, ist schon längst vorbei. Diese Peak-Zeiten Die Zeiten sind längst vorbei. Es wird mehr Konkurrenz geben und Amazon ist immer noch Platz vier, Nummer eins, aber es gibt wirklich gute deutsche Alternativen, was mich auch persönlich sehr, sehr freut. Idealo, hat der Christian Burschmidt auch gezeigt. Idealo, OTO, Kaufland ist sehr, sehr interessant und ich denke, diese Entwicklung könnte sich so weiter fortsetzen. Aber schauen wir mal. Christian, was sagst du dazu? Ja, ist ja sozusagen fallen aus dem Elfenbeinturm sozusagen. Die müssen noch sehr, sehr lange fallen. Aber natürlich, die deutschen Player schlafen auch nicht und versuchen alles, sich dagegen irgendwie aufzubeugen. Und es gibt ja auch Bereiche, in denen Amazon nicht so stark ist. Wir schauen uns an, Zalando, About You, die hier Segmente belegt haben in Deutschland, bei denen Amazon quasi nur im Basics-Bereich irgendwie mitspielt. Also es gibt viele Bereiche, wo es spezialisierte Händler gibt, auch Thoman ist da immer ein tolles Beispiel, die in dem Audio, hier für uns Audio-Freaks, die Podcasts und Videos und so weiter machen, sehr, sehr stark sind. Also es gibt schon viele Segmente, wo sich spezialisierte Anbieter positionieren können. Man muss aber natürlich trotzdem quasi die Hürden von Amazon mit reißen, sozusagen. Man kann dann nicht drei Wochen für die Lieferung brauchen, sondern die Sachen müssen auch von Thomas dann am besten am nächsten Tag kommen und die sind da auch sehr, sehr gut. Also wer das schafft, sich wirklich in der Nische zu spezialisieren und dort ein richtig gutes Sortiment zu haben, kompetitive Preise, einen guten Kundenservice und Beratung, der ja jetzt bei Amazon gar nicht stattfindet und am Ende des Tages eben all diese Hygienefaktoren, die Amazon zum Standard gemacht hat, auch noch quasi leisten kann, der kann tatsächlich auch sehr erfolgreich in der Nische sein. Das haben wir ja auch an den Nischenplayern gesehen, selbst in MyToys und so weiter. Ja, absolut. Hervorragend. Jungs, dann gibt es noch eine Frage nach Aufzeichnung Slides. Das kann ich vielleicht aber auch beantworten. Also die Aufzeichnung, wir zeichnen hier alles mit, gehen morgen in die Postproduction und allerspätestens Anfang kommender Woche wird es die komplette Session auch on demand geben. Slides tauschen wir sicherlich auch aus, Evgenij und Christian, und stellen das der Audience entsprechend zur Verfügung. Und dann ... Na klar, gerne. Cool. Dann bedanke ich mich für euch, für diesen starken Einblick oder diese starken Einblicke. Freue mich sehr aufs nächste Mal und wünsche euch einen erfolgreichen Nachmittag. Danke. Gleichfalls. Viel Spaß noch bei der Rundgebete. Danke schön. Ciao. Bis zum nächsten Mal.
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