Marketing Automation mit einer CDP: So verwandelst du deine Daten in effektive und personalisierte Multi-Channel-Kampagnen
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Zusammenfassung

Marketing Automation mit einer CDP ermöglicht es dir, Daten aus verschiedenen Quellen zu vereinheitlichen und daraus personalisierte, automatisierte Multi-Channel-Kampagnen zu erstellen. Brevo zeigt, wie du wiederholende Aufgaben automatisierst, höhere Conversion Rates erreichst und komplexe Customer Journeys meistern kannst – ohne manuelle Datenverwaltung.

Marketing Automation: Die Grundlagen

Heutzutage dreht sich im Marketing vieles um Daten. Wenn du deine Daten richtig nutzt, kannst du daraus wertvolle Learnings ziehen, bessere Entscheidungen treffen und echten Business Impact erwirken.

Marketing Automation ist der Prozess, wiederholende Aufgaben automatisiert auszuführen. Statt jedes Mal manuell einzugreifen, legst du einmal die Regeln fest – und das System versendet dann automatisiert die richtige Nachricht zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal. Das führt zu höherer Relevanz und damit zu höheren Conversion Rates.

  • 77 % der Marketer bestätigen höhere Conversion Rates durch Marketing Automation
  • Positiver ROI bereits im ersten Jahr
  • Deutlich bessere Skalierbarkeit gegenüber manuellen Prozessen

Praktische Beispiele: Warenkorb-Abbrecher und Reaktivierung

Ein klassisches Anwendungsbeispiel ist die Warenkorb-Abbrecher-Automation: Ein Kunde legt ein Produkt in den Online-Shop, verlässt die Seite aber ohne zu kaufen. Nach zwei Stunden erhält er automatisch eine E-Mail mit der Aufforderung, seinen Warenkorb zu vollenden. Im Idealfall folgt dann eine Bestellung, eine Auftragsbestätigung und möglicherweise eine Kundenzufriedenheits-Umfrage – alles automatisiert.

Komplexer wird es bei einer Reaktivierungskampagne: Du möchtest Kunden anschreiben, die seit sechs Monaten nichts mehr gekauft haben. Wenn du aber ein mittelgroßes Unternehmen mit Online-Shop und mehreren physischen Filialen bist, scheitert diese Automatisierung häufig: Die Kundendaten aus dem POS-System (Point of Sale) der Offline-Filialen finden ihren Weg nicht in die Marketing-Automation-Plattform. Ohne E-Mail-Adressen oder mit nicht übereinstimmenden Kundendaten bleibt dir nur die manuelle Excel-Arbeit – und diese wird in der Praxis selten durchgeführt.

Die Herausforderungen ohne Customer Data Platform

Marketer stoßen bei komplexeren Automatisierungs-Szenarien regelmäßig an Grenzen. Vieles ist leichter gesagt als getan. Die größten Hürden:

  • Unterschiedliche Datenquellen: Online-Shop, POS, CRM, Web-Tracking – jedes System hat eigene Daten
  • Unterschiedliche Datenformate: Ein Land wird in einem System als "Germany", im anderen als "DE", im dritten als "DE-DE" gespeichert. Das schafft unnötige Komplexität bei der Segmentierung
  • Fehlende E-Mail-Adressen: Viele Datenquellen haben nur Kunden-IDs, nicht die E-Mail als Unique Identifier – und Marketing-Automation-Tools brauchen das für die Kontakt-Identifikation
  • Erfolgsmessung: Die Performance von komplexen, automatisierten Journeys lässt sich oft nicht einfach messen
  • Personalisierung: Die Content-Erstellung für stark personalisierte Customer Journeys bleibt eine große Herausforderung

Warum eine Customer Data Platform die Lösung ist

Eine CDP wie Brevo (ehemals SendinBlue) löst diese Probleme, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen zentralisiert, vereinheitlicht und verfügbar macht. So kannst du:

  • Daten aus Online-Shop, Offline-POS, CRM und anderen Systemen automatisiert synchronisieren
  • Unterschiedliche Datenformate standardisieren und normalisieren
  • Kontakte über mehrere Identifier hinweg matchen (auch ohne E-Mail)
  • Lead Nurturing und Customer Journey Mapping professionell umsetzen
  • Komplexe Lifecycle Marketing Szenarien automatisieren
  • Multi-Channel-Kampagnen über E-Mail, SMS, WhatsApp und weitere Kanäle steuern

Brevo: Eine All-in-One-Lösung für nachhaltige Kundenbeziehungen

Brevo ist eine intuitiv bedienbare CRM-Suite, die Marketing Automation, E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat, digitale Telefonie und Kundenwallets in einer Plattform vereint. Das Unternehmen verfolgt dabei mehrere strategische Ziele:

  • Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienung, auch für kleinere Teams
  • Transparenz & Nachhaltigkeit: Brevo misst und kompensiert seinen CO₂-Footprint und bietet Nutzern einen CO₂-Rechner direkt im Produkt – damit du sehen kannst, welchen Klimaimpact deine E-Mail-Kampagnen haben
  • DSGVO-Konformität: Rechtssichere Nutzung in Deutschland und Europa
  • Mehrsprachiger Support: Deutsche und weitere Sprachen
  • Flexible Preismodelle: Auch eine kostenfreie Variante verfügbar
  • Europäische Alternative: Mit Akquisitionen wie Wonder Push, Octolist und Captain Wallet erweitert Brevo sein Portfolio und bietet eine echte Alternative zu US-amerikanischen Playern wie HubSpot und Salesforce

Nachhaltige Kundenbeziehungen durch Daten

Brevo setzt auch auf Nachhaltigkeit – sowohl im Unternehmen als auch im Produkt. Seit 2018 (damals noch SendinBlue) unterstützt das Unternehmen die "Leaders for Climate Action" Initiative und misst kontinuierlich seinen CO₂-Footprint. Diese Daten wurden mittlerweile ins Produkt integriert: Jeder Nutzer kann sehen, wie viel CO₂ eine Kampagne verursacht, und erhält automatisierte CO₂-Reports. Das schafft Transparenz und ermöglicht es Unternehmen, ihre Marketingentscheidungen nachhaltiger zu gestalten.

Die Evolution von SendinBlue zu Brevo

Das Rebranding von SendinBlue zu Brevo ist kein reines Marketing-Update. Es spiegelt eine echte Produktevolution: Das Unternehmen startete mit "Newsletter2Go", wurde zu "SendinBlue" und ist jetzt "Brevo". Der Grund: Das Wort "Send" beschreibt nur einen kleinen Teil der heutigen Möglichkeiten. Mit einer modernen CRM-Suite kannst du nicht nur E-Mails und SMS verschicken, sondern auch Kontakte verwalten, Meetings planen, digitale Telefonie nutzen und Kundenwallets einsetzen. Der Name "Brevo" steht für eine positive, europäische Alternative zu globalen Tech-Konzernen und signalisiert kurz, prägnant und international verständlich die Modernisierung der Plattform.

Fazit: Von Daten zu echtem Business Impact

Marketing Automation mit einer CDP ist kein Nice-to-Have, sondern ein strategisches Werkzeug für modernes Marketing. Mit den richtigen Daten, der richtigen Technologie und der richtigen Strategie kannst du:

  • Personalisierte Multi-Channel-Kampagnen skalieren
  • Komplexe Customer Journeys automatisieren
  • Conversion Rates erhöhen und ROI nachweisen
  • Manuelle, fehleranfällige Prozesse eliminieren
  • Nachhaltig und DSGVO-konform wachsen

Unternehmen, die ihre Daten richtig nutzen, gewinnen – an Effizienz, an Relevanz und am Ende auch am Markt.

Häufige Fragen

Was ist Marketing Automation?

Marketing Automation ist die Automatisierung von wiederholenden Marketing-Aufgaben. Statt jedes Mal manuell einzugreifen, legst du Regeln fest und das System führt dann automatisiert aus – etwa Willkommens-E-Mails nach Newsletter-Anmeldung oder Warenkorb-Abbrecher-Kampagnen. Das führt zu höheren Conversion Rates und besserem ROI.

Warum scheitert Marketing Automation ohne CDP?

Ohne eine Customer Data Platform (CDP) scheitert Marketing Automation an Daten-Herausforderungen: Unterschiedliche Datenquellen (Online-Shop, POS, CRM) sind nicht miteinander verbunden, Datenformate unterscheiden sich ("Germany" vs. "DE"), E-Mail-Adressen fehlen oft, und manuelle Excel-Prozesse sind nicht skalierbar. Eine CDP vereinheitlicht alle Daten zentral.

Welche Vorteile hat Brevo als CDP?

Brevo vereint in einer Plattform E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat, CRM, Automatisierung und mehr. Es ist intuitiv, DSGVO-konform, deutschsprachig supportet, günstig und nachhaltig. Mit Brevo kannst du Daten aus verschiedenen Systemen zentralisieren und daraus automatisierte, personalisierte Multi-Channel-Kampagnen erstellen.

Wie misst Brevo Nachhaltigkeit?

Brevo berechnet den CO₂-Footprint von E-Mail-Kampagnen und stellt jeden Nutzer einen CO₂-Rechner zur Verfügung. So kannst du sehen, welchen Klimaimpact deine Marketing-Aktivitäten haben. Brevo selbst kompensiert seinen CO₂-Ausstoß und unterstützt die Initiative "Leaders for Climate Action" seit 2018.

Ist Brevo eine Alternative zu HubSpot?

Ja. Brevo positioniert sich als europäische Alternative zu US-amerikanischen Playern wie HubSpot und Salesforce. Durch strategische Akquisitionen (Wonder Push, Octolist, Captain Wallet) erweitert Brevo sein Best-of-Breed-Portfolio und bietet eine umfassende CRM-Suite mit lokalem Support und europäischen Werten.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Welcome back zum OMKB Deep Dive in einer Digital Marketing Edition. Es geht jetzt hier Schlag auf Schlag weiter. Wir haben jetzt die Session Marketing Automation mit einer CDP. So verwandelst du deine Daten in effektive und personalisierte Multichannel-Kampagnen dabei. Freue ich mich sehr stark drauf. Als Speaker mit dabei ist der Maximilian. Er ist CEO Germany bei Breffo, ehemals bekannt als Santemblue. Er leitet die deutsche Geschäftseinheit von Breffo und als ehemaliger CMO von Newsletter2Go nutzt er seine Expertise in digitaler Kommunikation und Marketing und Breffo als benutzerfreundliche, intuitive CRM-Suite erfolgreich zu positionieren und Unternehmen dabei zu helfen, außergewöhnliche Kundenerfahrungen zu schaffen. Maximilian hat in der Vergangenheit auch bereits mehrfach erfolgreich selbst gegründet und begeistert sich zudem sehr für das Thema Nachhaltigkeit, sowohl beruflich als auch privat und dazu werde ich ihn doch gleich direkt mal fragen. Breffo, ich habe es gerade schon gesagt, ist eine All-in-One-Toolbox Dazu gehören E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat, Automatisierung und viel mehr. Ziel von Breffo ist es, die intuitive CRM-Suite für nachhaltige Kundenbeziehungen zu sein. Breffo ist intuitiv, günstig und was ganz, ganz wichtig ist, DSGVO-konform. Breffo bietet einen hervorragenden mehrsprachigen Support und flexible Preismodelle. Es gibt auch eine kostenfreie Variante. Also die Hürde ist jetzt gar nicht so hoch. Breffo hat 200 Millionen US-Dollar, Wahnsinn, in zwei Funding Rounds eingesammelt, 500 Kunden weltweit und 850 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf der ganzen Welt, die sie liebevoll die Breffonauts nennen. Geil. So, so viel der Vorrede und jetzt möchte ich gerne wissen, Maximilian, bist du mir zugeschaltet? Kannst du mich sehen? Kannst du mich hören? Herzlich willkommen zu OMKB. Hallo. Ja, vielen Dank. Ich kann dich wunderbar hören. Hi, freue mich, dich kennen zu dürfen. Super. Max, cool, dass du wieder dabei bist. Ein paar Tage ist es ja tatsächlich her. Das letzte Mal, ich überlege gerade, haben wir uns physisch im Studio getroffen. Das waren so die letzten Corona-Monate gefühlt, wo du mit am Start warst. Also cool, dass du wieder hier mit dabei bist. Ja, vielen Dank für die Einladung. Max, ich habe es gerade in meiner Anmoderation auch kurz hervorgehoben und es ist ja auch hervorhebenswert. Du begeisterst dich besonders auch für das Thema Nachhaltigkeit, sowohl im Unternehmenskontext als auch privat. Und da meine Frage: Wie drückt sich das aus und hast du vielleicht auch einen guten Tipp für die Audience an der Stelle? Ja, also privat, ich bin einfach gerne in der Natur draußen unterwegs, wandern, auch tauchen und so weiter. Und im Business-Kontext, wir haben relativ früh angefangen mit SendinBlue. Damals hießen wir ja noch SendinBlue, den Leaders for Climate Action Act sozusagen zu unterstützen, uns da anzuschließen. Das bedeutet, dass wir schon, ich glaube seit 2018 angefangen haben, den CO₂-Footprint von SendinBlue zu messen. Jetzt ist ja Brevo und das haben wir über die Jahre immer weiter verbessert und den mehr Sophisticated gemacht und das CO₂ dann auch, was wir verbraucht haben, kompensiert. Und ja, wir haben es auch jetzt ins Produkt übernommen. Es gibt auf der Webseite auch so einen CO₂-Rechner, weil die Frage ist ja immer: Was ist mein Klima-Impact, wenn ich jetzt an 100.000 eine E-Mail schicke? Da gibt es so einen CO₂-Rechner, damit die Unternehmen auch Zugang zu diesen Daten haben und sich ausrechnen können, was da der Footprint ist. Und das haben wir mittlerweile sogar auch ins Produkt übernommen, wo es dann so CO₂-Reports gibt, sozusagen für jeden User. Und ja, ich würde mir wünschen, dass das viele von den anderen SaaS-Companies auch machen, damit man da mehr Transparenz schafft, weil eigentlich sind die Daten ja da, man muss sie nur benutzen. Total. Gute Sache. Übrigens, Randnotiz, ohne uns jetzt selbst loben zu wollen, aber wir bei den letzten Konferenzen haben jedes Mal unseren CO₂-Footprint ausgerechnet, weil eine Konferenz physisch ist per se erst mal nicht nachhaltig, aber haben den Footprint ausgerechnet und das dann über Atmosphäre auch ausgeglichen. Und fand ich auch sehr schön. Das war die Initiative von einer Kollegin aus dem Team. Also auch im Bereich Event kann man da was machen. Da noch mal der Hinweis an alle Leute da draußen, an die Audients, die auch Events veranstalten. Max, du hast es gerade angesprochen: Send in Blue hießt ihr vormals. Der Switch ist jetzt ja schon gut ein Jahr her. Viele kennen natürlich noch die Brand Send in Blue. Ihr schreibt es auch noch auf der Website ehemals Send in Blue. Magst du kurz erläutern, warum das Rebranding, warum habt ihr euch dazu entschlossen? Was ist die Geschichte dahinter? Ja, natürlich sehr gerne. Wir haben uns mittlerweile ja doch deutlich weiterentwickelt. Ganz früher hießen wir noch „Newsletter to go, dann „Send in Blue und jetzt eben „Brevo. Wir haben eben festgestellt, wir wollten eigentlich das „Send aus dem Namen rausbekommen, weil wir eben mittlerweile deutlich mehr sind als nur eine Plattform, mit der man E-Mails oder SMS verschicken kann. Man kann auch andere Sachen verschicken, aber man kann eben auch ganz andere Sachen machen, zum Beispiel ein CRM, wo man Kontakte verwalten kann, Meetings, digitale Telefonie, Kundenwallets und so weiter. Also da gibt es so viel mehr, was sozusagen nichts mit Verschicken zu tun hat, dass wir uns einen neuen Namen ausgedacht haben und wir wollten auch einen, der irgendwie ein bisschen positiv aufgeladen ist. Und da ist ja das Bravo hoffentlich eine positive Assoziation und auch kurz ist es einprägsam und so und deswegen ist es dann Privo geworden. Ja, stark. Ich finde, ein gelungenes Rebranding. Ich habe ja auch den einen oder anderen Stand von euch schon gesehen und finde auch das ganze CI, die Farben, das lädt auf jeden Fall ein. Gutes Rebranding an der Stelle. Du hast gerade die verschiedenen Möglichkeiten auch angesprochen, die man mit Revo jetzt hat mittlerweile. Und dazu passt gut meine nächste Frage, denn ihr habt ja auch einige Akquisitionen getätigt. Also wenn ich jetzt schaue, jüngst war Wonder Push dabei, was ich auch noch in der Vergangenheit immer mal wieder im Einsatz hatte, selber auf den verschiedenen Plattformen, die wir betreiben. Octolist, aber es kam in der Vergangenheit auch Captain Wallet dazu oder Meatfox. Also das eingesammelte Kapital, wovon ich auch in der Ammoderation sprach, wurde fleißig investiert. Welche Strategie verfolgt ihr denn hierbei?Ja, wir wollen, ähm, also wir kommen aus dem E-Mail-Bereich und da sind wir wirklich, würde ich sagen, in der Best-of-Breed-Kategorie. Aber wir wollen da schon auch raus und eben weitere Kategorien erschließen und eben in diesen anderen Verticals immer so Best-of-Breed-Lösungen kaufen. Das sind dann kleinere Teams, die einen sehr, sehr starken Fokus haben auf dieses eine Produkt und da wirklich auch richtig gut sind, richtig exzellent sind und das dann eben in unsere Plattform integrieren, das den ganzen Revo-Kunden verfügbar zu machen und da auch ein Stück weit eine Alternative zu HubSpot zu schaffen. Hubspot und Salesforce sind ja zwei riesige Player, beide aus den USA. Was gibt es in Europa? Nicht so viel. Und da wollen wir sozusagen eine europäische Alternative anbieten. Und genau, das ist die Idee dahinter. Starke Mission. Viel Erfolg dabei. Klingt bis hierhin erst einmal sehr, sehr gut und deswegen freuen wir uns jetzt auch insbesondere auf deinen nachfolgenden Talk. Ich würde sagen, an dieser Stelle, lieber Max, übergebe ich dir dann das Zepta. Wir schauen einmal, ob deine Slides am Start sind und dann würde ich sagen, wir treffen uns gleich hier wieder in Roundabout 30 Minuten zur anschließenden Q&A. Viel Spaß. Ja, herzlichen Dank. Danke schön. Gut, dann starte ich einfach mal gleich mit meinem Vortrag. Daten, Daten, Daten. Heutzutage dreht sich vieles nur noch Daten. Aber warum eigentlich? Aber es ist eigentlich auch relativ offensichtlich, weil wenn man die Daten richtig nutzt, dann kann man daraus richtig viele Learnings ziehen und eben richtig gute Entscheidungen treffen und damit mehr Business Impact erwirken. Wir alle kennen wahrscheinlich Marketing Automation und Marketing Automation nutzen schon viele Unternehmen. Noch mal ein kurzer Reminder: Was ist Marketing Automation? Das ist natürlich auch etwas, was auf Daten aufbaut. Und bei Marketing Automation werden eben wiederholende Aufgaben automatisiert. Zum Beispiel wollen wir eine Willkommenskampagne verschicken, wenn sich jemand zum Newsletter angemeldet hat. Da können wir natürlich nicht jedes Mal warten, bis sich jemand zum Newsletter anmeldet und dann Knopf drücken, sondern da legen wir einmal die Regeln fest und danach wird dann eben automatisiert versendet. Damit bekommt dann jeder Empfänger die richtige Nachricht zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal. Und das erwirgt eine höhere Relevanz und diese höhere Relevanz führt dann zu höheren Conversion Rates. Also erst mal super. Und das können wir natürlich auch viel besser skalieren, als wenn wir das dann eben manuell machen würden. Die ganzen Businesses, die im Marketing Automation machen, die berichten auch durchaus positiv davon. 77% der Marketer bestätigen eben, dass man höhere Conversion Rates dadurch erwirken kann und dass man einen positiven ROI hat, bereits im ersten Jahr. Also es lohnt sich wirklich, sozusagen sehr, sehr schnell. Das ist toll und so ein Beispiel ist zum Beispiel ein Warenkorb-Arbrecher-Automation. Das kennen wir wahrscheinlich alle, haben wir schon mal selber als Privatperson bekommen. Viele kennen es aber natürlich auch im Unternehmenskontext, die das vielleicht schon mal selber aufgesetzt haben. Es funktioniert so: Ein Kunde legt ein Produkt in einem Onlineshop in einem Warenkorb, aber lässt den Warenkorb liegen, also er bestellt nicht. Nach zwei Stunden bekommt der Kunde dann automatisch per E-Mail eine Follow-up-E-Mail, wo dann eben drin steht: „Hallo lieber Empfänger, du hast hier deinen Warenkorb liegen gelassen. Möchtest du den vielleicht nicht doch noch kaufen? Dann im Optimalfall kauft der Kunde natürlich und erhält dann noch eine Auftragsbestätigung per E-Mail zum Beispiel und vielleicht danach noch eine Umfrage. Das ist so ein Beispiel für eine Automatisierung von einem Warenkorbabbrecher. Das funktioniert natürlich ganz super. Jetzt wollen wir als Unternehmen, sagen wir mal, noch eine zweite Automatisierung machen, und zwar eine Reaktivierungsautomatisierung. Diese soll so funktionieren, dass ein Kunde eine E-Mail bekommt, wenn er seit sechs Monaten nichts mehr online oder offline gekauft hat. In dem Fall sind wir jetzt zum Beispiel ein größeres Unternehmen oder ein mittelgroßes Unternehmen. Wir haben einen starken Onlineshop oder einen guten Onlineshop und wir haben auch einige Filialen, wo wir was verkaufen und wo wir Kundenloyalitätsprogramme haben. Wir würden diese Kampagne gerne verschicken beziehungsweise das Marketingteam würde diese Kampagne gerne verschicken, aber es geht leider nicht, weil die Daten aus dem POS-System, also aus dem Point of Sales, aus den Offline-Filialen, nicht ihren Weg in die Marketing-Automation-Plattform finden, weil es vielleicht da keine richtigen Kundendaten gibt mit E-Mail-Adressen oder die können nicht richtig gematcht werden, auch wenn da Vorname und Nachname verfügbar ist und auch von einem Onlineshop Vor-und Nachname verfügbar ist, werden die trotzdem nicht richtig gematcht. Das müsste man manuell per Excel machen und dann runterladen und wieder hochladen aus den einzelnen Systemen. Das macht sozusagen niemand und deswegen funktioniert diese ganze Automatisierung nicht mehr. Und das ist natürlich sehr schade und in gewisser Weise auch ein echtes Problem. Insofern ist es häufig so, dass auch wenn man sich überlegt, dass man so eine einfache Automatisierungskampagne macht, die Teams in der Realität häufig an ihre Grenzen stoßen. Es ist vieles häufig einfacher gesagt, als in der Realität dann wirklich getan. Und es stellt Marketer eben vor große Herausforderungen beim Aufsetzen, vor allem auch von komplexeren Automation-Szenarien. Eine große Herausforderung sind viele verschiedene Datenquellen. Wenn man die an eine Marketing-Automation-Plattform anschließen will, wird es häufig schwer und auch vor allem, wenn es unterschiedliche Formate gibt. Stellen wir uns mal vor.In dem Shopsystem wird das Land immer mit Germany als Wert angegeben. In dem Point of Sale Deutschland. In dem CM steht DE, in dem Web Tracking DE-DE und so weiter und so fort. Und dann hat man allein für diesen einen Wert Deutschland oder für dieses eine Feld, für dieses eine Land Deutschland, vier verschiedene Werte. Und das erzeugt natürlich viele Probleme bei der Segmentierung dann und auch Komplexität, unnötige Komplexität. Das Gleiche gilt für zum Beispiel Telefonnummern oder noch andere Werte. Also da gibt es eben viele Probleme mit unterschiedlichen Datenformaten. Was auch ein Problem ist, wenn die Datenquellen keine E-Mail zum Beispiel haben, sondern nur irgendwelche IDs. Klassischerweise haben die Marketing Automation Tools immer eine E-Mail als Unique Identifier, eben einen Kontakt zu identifizieren. Wenn es aber diese E-Mail nicht gibt, sondern nur eine Kunden-ID, findet das häufig nicht richtig seinen Weg in das System. Außerdem ist die Erfolgsmessung von komplexen Automation-Szenarien mit Automation-Tools häufig nicht so einfach möglich und auch die Content-Erstellung von sehr, sehr stark personalisierten Journeys ist eine Herausforderung. Voran wir also scheitern, ist jetzt noch mal, den Beispielen zurückzukommen, im Onlineshop mit einer Filiale, eine einfache Reaktivierungskampagne. Sechs Monate hat ein Kunde lang nichts gekauft. Geht nicht, weil wir die Daten aus dem POS nicht haben. Bei einem B2B-Unternehmen mit einem Abo-Service kann es zum Beispiel sein: Ein Kunde hat zum zweiten Mal einen Downgrade durchgeführt, was ja ein schlechtes Zeichen ist, aber wir sehen jedes Mal in unserem Marketing-Tool nur eine weitere Order und dass der Customer Lifetime Value steigt. Also denken wir, es ist eigentlich alles okay. Aber dass hier eigentlich ein Problem vorliegt, sehen wir gar nicht. Und es gibt auch keine Reports in einem Marketing-Automation-Tool, die das dann zeigen würden. Und wenn wir jetzt nur eine Filiale haben und gar keinen Onlineshop zum Beispiel und wir wollen den Besitzerinnen einer Kundenkarte zunächst eine Push-Nachricht schicken, die die aufs Wallet bekommen und dann noch eine WhatsApp-Nachricht hinterher, dann geht das auch nicht, weil wir diesen Kontakt mit einer E-Mail, dieser Kontakt keine E-Mail-Adresse hat und wir das nur schwer in das Marketing Automation Tool reinbekommen. Es gibt also viele Gründe, da zu scheitern. Und genau das ist natürlich ein großes Problem und das führt mich wieder zurück, was ich am Anfang gesagt habe und auch zu dem Zitat von diesem Herrn Cliff Humby: „Data is the new oil. It's valuable, but if unrefined, it cannot really be used. Also Daten ist sozusagen der neue Treibstoff für uns und das ist unfassbar wertvoll, aber wenn man es nicht richtig verarbeitet oder aufbereitet, dann ist es auch wertlos. Und es ist wirklich so: Wenn die Daten einfach nur auf unserer Festplatte liegen, sind sie absolut wertlos. Nur die Insights oder die Learnings daraus, die sind etwas wert. Und genau das ist es, was wir ändern müssen. Und Daten können da wirklich ein Game Changer sein, weil 87% der Marketing Teams geben an, dass sie häufig von Data Specialists außerhalb ihrer Abteilung abhängig sind und damit natürlich viele Bottlenecks kreiert werden. Die Marketing Teams können nicht so schnell agieren, wie sie gerne möchten. Sie können nicht die Kampagnen machen, die vielleicht einen Impact haben, weil gewisse Daten nicht vorliegen et cetera. Und wenn man dieses Problem löst, lösen kann, dann kann man das Marketing Team wirklich richtig gut enablen, tolle Kampagnen zu machen und einen wirklichen Impact aufs Business zu haben. Und genau das wollen wir lösen, denn wie schön wäre es, wenn alle Daten immer verfügbar sind und das ohne IT-Abhängigkeiten. Das wäre ja ein Traum. Und genau das ist sozusagen unsere Anforderung und unser Angebot. Für eine richtig gute, solide Automation-Strategie braucht man eben ein System, wo immer alle Daten verfügbar sind und aggregiert werden können. Und genau das macht eine CDP, also eine sogenannte Customer Data Platform. In dieser Customer Data Platform kann man Daten aggregieren, verwalten und dann eben auch in andere Tools synchronisieren und hat eben alle Daten an einem Ort. So eine Customer Data Plattform würde ich jetzt gerne noch einmal ganz kurz vorstellen, was die machen kann und wie nützlich die eigentlich sein kann. Wir sehen jetzt auf der linken Seite die ganzen verschiedenen Datenquellen. Das ist jetzt exemplarisch. Das mag von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein, aber häufig gibt es ein Data Warehouse. Es gibt die Kundenserviceabteilung, die ganz viele Daten generiert per E-Mail. Es ist hier in Kontakt oder per Telefon mit den einzelnen Kunden, die wissen, wie happy die Kunden sind oder wo es vielleicht Probleme gibt. Vielleicht haben die Kunden da einen MPS-Score etc. Dann gibt es das Web Tracking. Hier werden auch Unmengen an Daten erstellt, häufig mit irgendwelchen Cookie-IDs oder mit irgendwelchen IDs und gar nicht jetzt an eine E-Mail-Adresse geknüpft häufig. Dann gibt es noch das CM. Auch hier liegen natürlich ganz, ganz viele Kundendaten. Das POS, Point of Sale, wo man dann im Laden was kauft. Auch hier liegen natürlich ganz wertvolle Bestelldaten. Und dann nicht zuletzt noch das Shopsystem. Aber wie gesagt, es können auch noch mehr Systeme sein, ein ERP-System etc. Da gibt es eine Vielzahl an Systeme, wo eben Daten herkommen können.Die CDP ist dann quasi wie so ein kleiner Mittellayer. Man kann jetzt dann eben aus diesen ganzen Datenquellen die Daten erst mal in die CDP stecken und in der CDP dann schön aufbereiten, konsolidieren, organisieren und auch mit den Daten verschiedene Scorings und Berechnungen durchführen. Und wenn diese Daten vereinheitlicht sind und gut aufbereitet sind, Stichwort Länderkennung, es eben nur noch einen Wert für Deutschland gibt und nicht vier unterschiedliche – Deutschland, Germany, de und deU oder so was, sondern dass es nur noch einen Wert gibt – dann kann man diese von der CDP auch wieder in ein weiteres System überspielen und transferieren, um dort dann eben sehr effektiv Marketingkampagnen aufsetzen zu können. Und das kann natürlich dann eine Marketingplattform sein, wie zum Beispiel die von Brevo, wo man dann eben verschiedene Marketingkampagnen empfangen kann. Die Aufgabe so einer CDP ist natürlich erst mal, dass man die Daten in die CDP reinbekommt, also der Import. Das funktioniert häufig per Rest-API ganz einfach. Und innerhalb dieser CDP kann man dann die Daten in verschiedenen Datensets organisieren. Danach kann man – und das ist natürlich auch ganz wichtig – die Dubletten entfernen, weil man möchte natürlich dann bereinigte Daten haben. Die Daten kann man dann eben auch noch weiter bereinigen. Damit meinen wir dann, dass man zum Beispiel diese ganzen unterschiedlichen Namen für das Land Deutschland zum Beispiel, diese unterschiedlichen Werte eben harmonisiert und nur noch einen Wert hat. Dann können auch verschiedene Scorings durchgeführt werden. Ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel, dass man dem Kunden einen sogenannten RFM-Score gibt – dazu komme ich auch gleich noch mal –, einfach noch die Daten anzureichern, mehr Learnings aus diesen Daten haben zu können. Und diese Berechnungen kann man natürlich und Scorings kann man natürlich in einer CDP noch viel besser machen als in einer Marketing-Automation-Plattform. In der Marketing-Automation-Plattform von Brevo kann man auch sogenannte individuelle berechnende Felder erstellen, aber die haben natürlich auch irgendwo Grenzen. Hingegen in der CDP sind sie deutlich mächtiger. Man kann bessere Querverweise mit verschiedenen Tabellen machen et cetera. Also da hat man einfach mehr Möglichkeiten. Und dann schlussendlich können die Daten natürlich raus synchronisiert werden aus der CDP wieder in zum Beispiel die Marketingplattform oder andere Plattformen, auch eine BI-Plattform. Und man kann natürlich noch verschiedene Reports innerhalb der CDP bauen, eben auch schon innerhalb der CDP Reports zu haben und Learnings zu ziehen. Und auch das ist wirklich Allein das ist schon wirklich ein starkes Tool. Ja, jetzt habe ich gerade den RFM-Score erwähnt. An der Stelle vielleicht mal ein ganz kurzes Beispiel zu dem RFM-Score. Wofür steht RFM eigentlich? Rfm steht für Recency, Frequency und Monetary. Und Recency bedeutet Aktualität, also wann hat ein Kunde zum letzten Mal gekauft? Frequency bedeutet, wie häufig häufig hat der Kunde gekauft und Monetary, zu welchem Geldwert hat der Kunde gekauft. Also hat er viel ausgegeben oder hat er eher wenig ausgegeben? Und in diesem Chart sehen wir jetzt einmal links oben die Gruppe Can't Lose, haben wir die genannt. Das sind die, die wir eigentlich wirklich nicht verlieren wollen. Das sind nämlich die, die in der Vergangenheit häufig bestellt haben und auch einen hohen Geldwert haben, aber jetzt schon seit etlicher Zeit eben nicht mehr bestellt haben. Und die sind natürlich ganz wertvoll, die dürfen wir auf gar keinen Fall verlieren. Natürlich sollten wir auch die anderen nicht verlieren, aber wenn jetzt jemand in der Vergangenheit schon länger nicht bestellt hat und auch nur einmal bestellt hat oder zweimal, aber einen niedrigen Geldwert hatte, dann ist der natürlich nicht ganz so wichtig wie dieser Kunde, der eben früher ein richtiger Fan war und viel gekauft hat und häufig gekauft hat. Für die wollen wir eine sogenannte Reaktivierungskampagne machen mit einem aggressiven Gutschein, vielleicht zwanzig Prozent, die wirklich wieder zu aktivieren. Und dieser RFM-Score ist ultimativ letzten Endes ein Score, mit dem man einfach seine Kunden anhand von diesen Metriken segmentieren kann, denen dann eben auch die richtigen Nachrichten zu schicken. Den Gefährdeten, den wollen wir besondere Angebote schicken. Das sind jetzt Kunden, die haben auch nicht mehr ganz vor kurzem was bestellt und hatten aber auch schon eine gute Statistik, haben häufiger was bestellt und auch einen guten Geldwert. Und die wollen wir nicht verlieren. Wir wollen nicht, dass die in die Can't-Lose-Gruppe reinwandern. Von daher sollten wir die jetzt schon mal ein bisschen versuchen zurückzuholen. Da müssen wir noch nicht so aggressiv mit dem Gutschein rangehen, aber da sollten wir schon auf jeden Fall uns noch mal bei denen melden. Und bei den Neukundinnen, die haben natürlich gerade erst bestellt, da tut es eine Willkommensstrecke mit einer Willkommensautomatisierung erst mal. Da muss man jetzt noch nicht vielleicht zu stark mit Angeboten reingehen und dann können wir die erst mal versuchen, zu Fans zu entwickeln. Und anhand dieses RFM-Scores kann man eben mit relativ geringem Aufwand eine ganz starke Wirkung erzielen. Was vielleicht noch besonders ist: Bei der Brevo-CDP ist dieser RFM-Score per default immer da und ihr könnt den mit ein paar Klicks ganz einfach an eure Business Metrics anpassen. Das ist insofern wichtig, weil.Ihr damit einfach noch mehr Möglichkeiten habt als in der Marketing Automation Plattform und natürlich für jedes Business eine andere Aktualität was anderes bedeutet. Also für ein Business ist es ganz normal, dass der Kunde erst in einem halben Jahr wieder kauft. Bei einem anderen würde man einen neuen Kauf schon nach ein, zwei, drei Wochen oder vielleicht sogar erst Monaten erwarten. Und auch was der Geldwert anbelangt, ist natürlich das von Business zu Business sehr, sehr stark unterschiedlich. Ja, wenn man das so hat und alle CDP dann nutzt und wo man auch alle Daten gut reinbringen kann, dann ist jetzt auch unsere Reaktivierungskampagne, die wir uns davor mal ausgedacht haben, auch einfacher möglich. Wir haben jetzt hier wieder diesen Use Case mit 'Wir wollen inaktive Kundinnen reaktivieren.' Seit sechs Monaten haben die keinen Kauf getätigt. Wir haben jetzt die Daten in der CDP und können den Abgleich mit dem Online- und dem Offline-Store sozusagen machen und sehen, okay, dieser Kunde hat wirklich keinen Kauf gemacht, auch nicht offline. Daher können wir dem Kunden jetzt nach sechs Monaten eine E-Mail schicken. Er bekommt eine E-Mail mit einem hohen Rabattcode, 20%. Hierzu gibt es dann noch eine Integration in die Gutscheinsoftware. Auch das ist natürlich mit in einer CDP gar kein Problem. Dann tätigt er seine erste Bestellung wieder seit Monaten. Hurra, das Marketing-Team freut sich. Das wissen wir, weil wir die Bestellungen sowohl aus dem Shop als auch aus dem Point of Sale integriert haben. Danach können wir ein bisschen mit dem Rabatt runterfahren. Er bekommt passende Produktempfehlungen noch mal auf den letzten Kauf. Auch das ist dank der CDP gar kein Problem. Und wir können noch mal ein Geschenk ausgeben für jede Weiterempfehlung. Dann tätigt der Kunde sogar noch mal eine Bestellung und wird bei uns wieder zum Fan. Und daher bekommt er dann noch mal zum Geburtstag ein extra gutes Angebot, vielleicht auch noch mal mit einem speziellen Rabatt. Genau, und das ist so ein klassischer Use Case, den man eben mit einer CDP dann deutlich besser abbilden kann als nur rein mit einer Marketing-Automation-Plattform. Eine Sache, die mir auch noch wichtig ist, ist die Reports in der Brevo-CDP. Die sind eben relativ gut, würde ich sagen. Es gibt auch schon mehrere Dashboards, die wirklich ready to use sind, sozusagen sofort einsatzbereit. Und was eben auch besonders ist, man kann sich sehr einfach individuelle Reports und individuelle Dashboards bauen. Also da sind dann eben auch fortgeschrittene Analysen, wie zum Beispiel Kohortenanalysen, dann eben gar kein Problem mehr. In einer Marketingplattform kriegt man mit Sicherheit auch viele gute Reports hin, aber wenn man jetzt sein Business ganz granular betrachtet und wirklich ganz genau untersucht und vielleicht auch die Besonderheiten in dem eigenen Business besser abbilden will in den Reports, dann stößt man an eine Marketingplattform schon auch wieder an die Grenzen. Klar, in der Marketingplattform hat man die Open Rate, die Click Rate, den Umsatz von dem Mailing, die Anzahl der Bestellungen und so weiter und so fort und auch die Produkte. Aber wenn man da eben noch tiefer reingehen will, da hört es dann eben auch schon mal auf in den Marketing Automation Tools und dafür ist dann aber eben so eine CDP genau das Richtige, wenn man sagt, man will eigentlich noch mehr bessere Reports haben als jetzt in der Marketing Automation Platform. Ja, ein Slide hat sich hier noch reingeschlichen, nämlich zum Thema KI. Das hat jetzt gar nicht so viel mit der eigentlichen CDP zu tun, war mir aber trotzdem wichtig, weil es eine häufige Frage ist bei so Vorträgen, also die werde ich immer wieder gestellt, weil wir eben auch aus der E-Mail-Ecke kommen, werde ich immer wieder gefragt: „Ja, was ist denn eigentlich so der richtige Versandzeitpunkt? Wann soll ich die Nachrichten verschicken? Und da haben wir relativ viel gemacht bei Brevo schon im Bereich KI. Also bei uns gibt es so einen Betreffzahlengenerator. Auch für den ganzen Inhalt von den Mailings gibt es einen Generator, den wir unseren, also quasi TchatchebieT, den wir unseren Kunden zur Verfügung stellen, damit die eben schneller bessere E-Mails erstellen können. Wird auch viel genutzt, spart viel Zeit. Aber dieses Versandzeitproblem zu lösen, haben wir uns was Besonderes ausgedacht, und zwar die Versandzeitoptimierung. Das funktioniert so: Man verschickt eine normale Kampagne zu einer festen Uhrzeit zuerst zwei, drei, vier Mal und in der Zeit lernt dann unser System, wie die Öffnungsgewohnheiten von den individuellen E-Mail-Adressen sind. Also die eine E-Mail-Adresse eröffnet eher immer morgens oder vormittags, die andere immer eher abends oder nachmittags. Und wenn man das System so ein bisschen sozusagen da angelernt hat, dann kann man eben danach auswählen, dass nur noch an einem speziellen Tag verschickt wird. Man wählt dann nur noch den Tag aus und das System entscheidet dann für jede E-Mail-Adresse komplett individuell, wann welche E-Mail-Adresse die E-Mail zugestellt bekommt. Das ist insofern ein riesiger Vorteil, weil man dann immer in der Inbox des Empfängers möglichst weit oben ist und Sie wissen, wie das ist: Die Position eins kriegt 80% von den Klicks, von dem Traffic, Position zwei 15% und dann geht es schon immer weiter runter. Von daher, das ist ein großer Vorteil, den Sie gegenüber vielleicht potenziellen Wettbewerbern haben, wenn Sie da eben die Versandzeitoptimierung nutzen können und zu einem individuellen, perfekten Zeitpunkt dem einzelnen User dann die E-Mails schicken können und nicht eben mit der Gießkanne alle bekommen es 12 Uhr mittags und für manche ist es 12 Uhr einfach nicht der passende Moment.Ja, jetzt noch mal vielleicht ganz kurz zu den, ähm, Key Takeaways. Ähm, also wir haben am Anfang dazu gesprochen, Daten sind nur dann nützlich, wenn man sie auch wirklich in Taten verwandeln kann und man braucht dazu einheitliche und zuverlässige Daten. Mit einer CDP können wir ganz wunderbar eine dreihundertsechzig Grad Sicht auf unsere Kundinnen, ähm, herstellen und damit dann skalierbare und auch umsetzbare Daten schaffen. Und das führt dann auch zu weniger Bottlenecks und ultimativ zu mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Marketingkampagnen. Zwanzig bis fünfzig Prozent schnellere Umsetzungen, ähm, von solchen Kampagnen ist schon wirklich viel. Und ich glaube, ich bin ja selber ein Marketer. Ich habe viele Jahre sehr, ähm, viel Marketing gemacht. Ich spreche da wirklich aus Erfahrung. Ich weiß, wie viel Pain es ist im Marketing, wenn man immer wieder zu den Data Specialists oder der IT gehen muss und sagen kann: „Hey, wie bekommen wir die Daten? Äh, und dann importieren wir die, die funktionieren nicht richtig et cetera." Das ist wirklich frustrierend. Kostet viel Zeit, viel Geld, viel Nerven und daher, wenn man das einmal richtig macht mit einer CDP, ähm, macht man, ähm, die Entwickler glücklich, weil die sind einem dann sozusagen los und das Marketingteam natürlich auch und die Führung auch, die Führungsebene, weil die kriegen dann, ähm, richtig gute, richtig gute Ergebnisse. Stichwort Ergebnisse: Man kann mit einer CDP deutlich besser personalisieren und auch in Echtzeit. Ähm, und Personalisierung schafft natürlich immer viel mehr Relevanz, viel höhere Conversion Rates. Ähm, man kann Preise dynamischer gestalten, Rabatte dynamischer gestalten. Ähm, und es gibt eine Studie von McKinsey, die sagt, dass man ungefähr zehn Prozent Umsatz, ähm, Uplift schafft pro Kunde bei einer Einführung von einer CDP. Und das ist ja schon, ähm, ganz schön enorm. Von daher ist auch das wahrscheinlich sehr relevant. Ähm, ja, und man kann natürlich die Erfolge viel besser messbar und auch sichtbarer machen für interne Stakeholder, indem man eben die IO Marketing perfekt aufeinander abstimmen. Man kann in der CDP schon viele Reports machen, ähm, was dann das Marketingteam auch sehen kann und wonach das Marketingteam dann auch bessere Entscheidungen, ähm, treffen kann. Ja, wer hätte das gedacht? Brevo bietet natürlich so eine CDP auch an. Wir bieten ja mittlerweile deutlich mehr an als nur E-Mail-Marketing, eine Marketing-Automation-Plattform und eine Marketingplattform. Abgesehen davon haben wir eben auch ganz andere Channels, wie zum Beispiel die Messaging-API, Loyalty Engine, also für Kunden, Kundenbindungsprogramme, Kundenkarten, digitale Kundenkarten, ähm, Conversations Plattform, also ein Chat und eine Sales Plattform, ähm, ein CRM mit einem Pipeline Management, Meetings, Phone und so weiter. Und daran angeschlossen eben die ganzen verschiedenen Kommunikationskanäle: E-Mail, SMS, WhatsApp, Mobile Wallet und so weiter. Ähm, und das alles kann man sozusagen in der Brevo CDP, ähm, verbinden diese Daten und man bekommt natürlich auch aus den anderen Datenquellen die Daten in die Brevo CDP rein und hat dann quasi eine sehr, sehr starke, wie nennen es, CRM-Suite, die, ähm, ja, wo man einfach seine komplette Customer Relation, ähm, richtig gut managen kann, also die Kundenbindung, ähm, die Kundenkommunikation richtig gut, ähm, richtig gut managen kann. Ja, ähm, jetzt komme ich zum Ende zu meinem Vortrag. Ähm, erst mal vielen herzlichen Dank, ähm, bis, bis jetzt, ähm, dass ihr so schön zugehört habt. Ich hoffe, es war für euch interessant. Ganz kurz zu mir: Ich bin Maximilian Mode, ähm, CEO von Brevo, Brevo Deutschland. Wer es noch nicht kennt, Brevo, wir hießen ganz früher Newsletter2Go. Das war das Unternehmen, was ich mit aufgebaut habe, lange Jahre lang. Ähm, dann haben wir, ähm, Ende zweitausendachtzehn gemerged mit Sendinblue. Seitdem habe ich das Deutschlandgeschäft übernommen und, ähm, ja, letztes Jahr hatten wir dann gerebranded in Brevo. Wir, ähm, haben mehr als fünfhunderttausend Kunden weltweit und mehr als zweitausendfünfhundert Enterprise-Kunden. Ähm, wir haben viele tolle deutsche Kunden wie Arte, ähm, Flaschenpost, eBay, Huawei, Hyundai Deutschland, Dr. Leap und so weiter und so fort. Es gibt noch viele weitere. Ähm, was uns besonders macht, glaube ich, ist auch, dass wir jetzt nicht mehr ganz ein kleiner Fisch sind, sozusagen, aber trotzdem noch ein europäischer Player sind, der nicht nur die Server in Deutschland hat – das haben sie ja häufig irgendwie alle –, sondern auch bei der CSA zertifiziert ist und eben auch wo der Mutterkonzern in Frankreich sitzt in unserem Fall und wir dann wirklich ein europäischer Player sind und, ähm, sie auf eine europäische Lösung setzen, ähm, die nicht nur heute DSGVO-konform ist, sondern zu einer hohen Wahrscheinlichkeit auch, ähm, in der Zukunft DSGVO-konform ist, weil wir als Europäer gar nicht anders können. Ja, in Zahlen: Wir sind Marktführer in Europa. Ähm, mehr als hundertfünfzig Millionen Euro Jahresumsatz, mehr als achthundert Mitarbeitende, tolle Kolleginnen. Ähm, und, ähm, bis heute sind, ähm, viele der Gründer mit dabei. Und genau, ja, das war es zu uns und jetzt freue ich mich natürlich sehr, ähm, auf die Fragen und falls jemand mit mir oder mit uns einen Termin buchen will, dann natürlich gerne fotografiert einfach diesen QR-Code ab und dann sprechen wir dazu. Ja, wir freuen uns auf spannende Projekte. Perfekt. Vielen lieben Dank, Max. Und du bist wahrscheinlich auch auf LinkedIn zu finden beziehungsweise weiß ich, dass man dich auf LinkedIn findet. Also da ist der kurze Weg auch immer möglich. Ja, sehr, sehr spannend. Gerade eben, als du die Referenzen genannt hast, dachte ich so: „Mensch, Flaschenpost, das ist auch wahrscheinlich ein krasser Case. Da würde ich auch mal gerne mal tiefer reinschauen, was ihr da alles zusammen gezaubert habt. Da muss man ja einiges an Daten nutzen, ähm, und sinnvoll automatisieren. Cool. Schön. Ähm, was ich übrigens auch noch mal erwähnen will, bevor wir in die QA einsteigen: Ihr nennt eure Mitarbeiter, Mitarbeitern, deine Kollegen, Kolleginnen, brevonauts. Wie ist das denn entstanden? Auch super cool.Na ja, wir wollen ja to the moon und das macht man natürlich am besten mit echten Astronauten. Und deswegen heißen wir Bravo Nauts. Ich weiß gar nicht, wie er darauf gekommen ist. War ein Kollege oder Kollegin. Genau, und das haben wir übernommen jetzt. Ja, cool. Finde ich sehr sympathisch. Geiles Vokabular. Max, magst du für all diejenigen, die vielleicht ein bisschen später eingeschaltet haben, noch einmal den Unterschied zwischen einer oder wie sich eine CDP von einem traditionellen CRM-System unterscheidet und welche Welche Szenarien für den Einsatz eines CDPs einfach vorteilhafter sind. Wenn wir mal eben ganz kurz runterbrechen. Ja, sehr gerne. Also eine CDP macht immer dann Sinn, wenn es sehr viele verschiedene Datenquellen gibt, mit der man eigentlich arbeiten muss und es viele verschiedene Verkaufskanäle gibt. Also es gibt den Webshop, es gibt Offline-Filialen, es gibt vielleicht noch dann über andere Channels irgendwelche Verkaufskanäle. Und ein CRM ist eigentlich nur ein Tool, wo man Kundendaten verwaltet, aber jetzt nicht die Kundendaten bereinigen kann, deduplizieren kann, aggregieren kann, scoren kann. Vielleicht kann man ein bisschen scoren, aber ein CRM ist das, wo man dann auch die bereinigten, aufbereiteten Daten reinpusht, da dann weiterzuarbeiten. Für alle Unternehmen, die ein bisschen komplexere Anwendungsfälle haben, braucht man eigentlich schon eine CDP. Wenn man jetzt nur einen Onlineshop hat, dann ist es auch okay. Dann kommt man auch weit ohne eine CDP, würde ich sagen. Ab einem gewissen Punkt wird es dann auch nachspannen, weil dann gibt es vielleicht viele Webchannels wie Webtracking, dann gibt es Facebook oder so. Es gibt ja Unmengen an Datenquellen und je mehr man von diesen Datenquellen integrieren kann, desto besser kann man dann segmentieren und wir alle wissen, je besser man segmentieren kann, desto mehr Relevanz kann man steigern, bringen und desto höher ist die Conversion-Rate. Super, dank dir. Wie stellt die CDP denn sicher, dass die Qualität der integrierten Daten hoch bleibt und welche Mechanismen gibt es gegebenenfalls zur Datenbereinigung auch? Ja, also da gibt es ganz viele Mechanismen. Mit der CDP, das ist ein bisschen technisch jetzt. Am liebsten würde ich es in der Produktdemo sozusagen zeigen. Mache ich auch sehr gerne. Man kann da eben, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, mit Deutschland, Germany, „de und so weiter. Man kann dann einfach für so eine Spalte, nennen wir es jetzt mal, Regeln erstellen, dass Germany immer ersetzt wird mit Deutschland und „de immer ersetzt wird mit Deutschland und so weiter und so fort. Und viele von diesen Regeln gibt es auch schon vordefiniert. Das sind ja quasi immer die gleichen Regeln. Und damit kann man eben Daten sinnvoll und schnell bereinigen. Wir sehen es häufig so bei Unternehmen, dass es ein halb manueller Prozess ist. Da lädt dann einmal im Monat irgendjemand irgendwo die Daten runter, macht da seine paar Tricks in der Excel-Tabelle, hat es schon vorgefertigt und lädt es wieder woanders hoch. Kann man machen, ist ein manueller Prozess. Wenn der Kollege im Monat ist, dann passiert es halt nicht. Dann liegt es brach. Du hast gerade technisch angesprochen: Muss ich einen Softwareentwickler oder Entwicklerin im Team haben, das Produkt zu verwenden oder ist das Tool so ausgerichtet, dass Marketeers es auch eigenständig nutzen können? Ich glaube, einmal fürs Setup ist es schon hilfreich, da jemanden zu haben, der sich mit Technik ein bisschen auskennt. Irgendwie müssen die Daten ja auch rein und das ist dann eine Frage von Schnittstellen sozusagen. Aber wenn die Daten dann erst mal im Tool sind, dann ist es in der Regel so einfach gemacht, dass man das einfach als Nicht-Techie bedienen kann. Dann kannst du es sozusagen auch bedienen. Ich würde mich eher als Marketer bezeichnen als auch als Techie. Von daher, fürs Setup ist es hilfreich. Danach ist es nicht mehr zwingend erforderlich. Und welche Schulungsressourcen sind so erforderlich, das System dann effektiv zu nutzen? Jetzt speziell dann auch auf euch gemünzt, logischerweise. Wir geben allen unseren Kunden ein ziemlich gutes Onboarding bei der CDP. Wir geben denen jetzt nicht einfach so das CDP und sagen: „Hier, have fun, sondern wir erklären das denen richtig und wir schulen die eigentlich auch. Wir machen den mit den Onboarding und so weiter. Und wenn sie dann noch mehr Schulungen wollen, dann geben wir denen auch mehr Schulungen. Das ist dann aber immer auf individueller Basis, je nachdem, wie advanced die sind, wie viel die selber machen wollen und können und so. Perfekt. Ich weiß auch, das Thema Datenschutz, so Compliance, ist auch immer irgendwie so ein bisschen uncool und sowohl du als auch ich, wir sind jetzt keine Rechtsanwälte und können da keine rechtliche Beratung geben, aber wie stellt man sicher, dass die Nutzung einer CDP im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen der DSGVO steht? Kannst du da irgendwie so ein paar Sachen nennen? Ja klar. Ich glaube, einer der fundamentalsten Punkte ist eben, dass man erst mal sicherstellt, dass die Server irgendwie weitestgehend in der EU sind, in Deutschland oder in einem anderen europäischen Land. Und natürlich, dass auch der Mutterkonzern, dem das Ganze gehört, oder der die ganze Software bereitstellt, der auch irgendwo in Deutschland oder in Europa sitzt, innerhalb des Wirkungsraums der DSGVO. Dann hat man schon mal allein von diesem Legal Aspekt so die wichtigsten Sachen gecovert. Und dann ist natürlich noch eine Frage, wie man den Consent und so weiter klärt, aber da muss man natürlich aufpassen, dass man jetzt die Newsletter Subscriptions, also die Opt-ins da auch sinnvoll verwaltet. Das kann man natürlich auch machen.Und wenn es noch irgendwelche anderen Konsens gibt für zum Beispiel Werbeempfang für WhatsApp, dass es da eben auch sinnvoll verwaltet wird, aber das ist in der Regel dann das geringere Problem, ehrlich gesagt. Okay, also klingt jetzt erst mal nicht nach einer Rocket Science, sondern ist erst mal handlebar. Wie sieht das denn überhaupt aus mit den Arten von Datenquellen, die sich in der CDP integrieren lassen? Gibt es da Einschränkungen hinsichtlich der Kompatibilität oder generell die verschiedenen Arten? Wahrscheinlich ist eine Vielzahl an Möglichkeiten möglich. Kannst du ein paar davon benennen oder ein bisschen mehr Fleisch an Knochen geben? Ja, also es ist wie du sagst, man kann alle verschiedenen Datenarten sozusagen integrieren. Es ist jetzt nicht so, dass ... Ich meine, ultimativ sind es halt viele Tabellen in der CDP. Es ist jetzt nicht besonders super sexy, wenn ich jetzt so einen Marketing Automation Workflow vor mir habe, finde ich das deutlich spannender. Aber man kann da alle möglichen Daten integrieren. Es gibt jetzt keine Restriktion und die bevorzugten Schnittstellen sind natürlich immer REST-APIs, die Daten da schnell reinzubekommen. Cool. Ich war jetzt gerade kurz noch bei euch auf eurer Website. Habe es jetzt auch aufgrund dessen, dass ich natürlich auch deiner spannenden Session gefolgt bin, nicht tiefer rein. Aber welchem Package ist die Revo CDP eigentlich enthalten? Also wenn ein Unternehmen jetzt angetan ist von einer Produktvielfalt, kann man das punktuell einsetzen oder ab welchem Package ist das inkludiert? Wie kann ich mir das vorstellen bei euch? Also die CDP bieten wir allen Kunden im Enterprise Bereich an. Wenn man jetzt ein Yogastudio hat sozusagen und dann einen Newsletter einmal im Monat verschickt, dann braucht man keine CDP. Macht keinen Sinn. Und das ist natürlich auch mit ein paar Kosten verbunden. Ich glaube, unser Preis für die CDP ist immer noch sehr, sehr fair, ehrlich gesagt, und sehr, sehr kompetitiv, wenn ich das so mit dem Markt anschaue. Aber das ist im Enterprise-Paket enthalten und am besten macht man es einfach so: Man bucht sich bei uns eine Demo und dann geht es los. Wir schauen uns den News Case an und wir machen dann quasi eine Beratung für den Kunden und evaluieren eben mit dem Kunden: Was sind die Herausforderungen? Wie können wir das lösen? Und was ist auch das Package, was er bei uns wirklich braucht? Manchmal ist ein CDP nicht erforderlich und manchmal ist es eben doch sehr sinnvoll. Okay, perfekt. Also auf jeden Fall mit euch sprechen. Du hattest eine Slide dabei in Bezug auf den Einsatz von KI. Vielleicht kannst du das einmal noch kurz erläutern, was aktuell möglich ist und was gegebenenfalls noch im Rollout im Zuge der Marketing Automation gegebenenfalls noch kommen wird von euch. Ja, also KI ist natürlich sehr spannend gerade und wir machen da schon an vielen Stellen im Produkt einige Initiativen. Was schon jetzt live ist, sind einmal dieser Betreffzeilengenerator, dann Inhalte von E-Mails schreiben mit KI und diese Versandzeitoptimierung, dass man KI-basiert zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Empfänger verschickt. Woran wir noch arbeiten, nur mal so, ein Beispiel zu geben, ist zum Beispiel, wir haben auch eine Chat Plattform, dass diese Chat Plattform eben auch mit KI funktioniert. Das bedeutet, dass man nicht nur mit einem Chatbot vordefinierte Antworten hat, sondern dass es wirklich ein richtiges Gespräch ist, wie mit ChatGBT wir das ja auch kennen und dass sie einfach ChatGBT bei unserem Chat implementiert ist. Und dann, was dann auch der nächste Schritt ist, dass dieser Chat auch auf interne Ressourcen – das ist ja das eigentlich Mächtige – dann auch zugreifen kann und man als Unternehmen diesen Chat dann mit seinen internen Ressourcen füttern kann, mit der Knowledge Base oder was auch immer, damit er dann eben auch die richtigen Antworten geben kann und auch den bestehenden Tickets, damit er da auch lernt, was für Antworten er geben kann. Also im Bereich Chat und Conversations ist es, glaube ich, offensichtlich, dass das einen großen Mehrwert bringen wird. Und das ist einer der Punkte, woran wir arbeiten. Ja, total spannend. Gibt ja auch verschiedene Aussagen, wo davon ausgegangen wird, dass über 90% eigentlich durch eine KI dann auch handelbar ist und der Mensch dann nur punktuell einfach noch ansetzen muss, wenn es vielleicht ein bisschen mehr tricky wird. Spannend. Wenn wir jetzt einmal auf die Zielgeraden gerade einbiegen in unsere Q&A: Welche zukünftigen Trends siehst du im Bereich Marketing, Automation und speziell CDP, die besonders relevant sind, vielleicht für die nächsten drei bis fünf Jahre? Ich glaube, wir werden noch mehr mit Daten zu tun haben. Das wäre noch mal ein Anfangsslide. Es wird viel in Zukunft Standard sein, dass man ganz viele Daten von anderen Systemen integriert, was ja heute noch nicht so wirklich der Fall ist. Oder es gibt so Standardschnittstellen häufig zwischen Marketingplattform und Shopsystem zum Beispiel. Aber wir sehen, dass jedes Business sehr, sehr individuell aufgestellt hat, sehr individuelle Tools gab und sind dann eigentlich am erfolgreichsten, wenn sie wirklich die Daten am besten nutzen. Und wir glauben, dass es da weiterhin geht. Und ich glaube auch, dass mit der KI das auch einfacher einfach sein würde in Zukunft und die viel unterstützen würde, auch zum Beispiel im Bereich der Segmentierung der Daten. Welche Kunden sollte ich jetzt eigentlich schreiben? Was sind relevante Kundengruppen? Und wir machen heute, machen wir das ja noch viel mehr zu Behelfslösungen. Rfm Score war eine davon, was ich jetzt genannt habe, aber vielleicht ist es in der Zukunft so, dass man gar keine Segmente mehr macht, sondern die KI quasi die Automatisierungen aufsetzt und wirklich super hyperpersonalisiert es macht. I don't know. Ist Zukunftsmusik? Wie lange wird es dauern? Weiß ich nicht. Wahrscheinlich kürzer als wir denken. Meistens ist das so. Das kommt dann doch rasanter, als man denkt. Ja, Max, sehr, sehr cool. Dann freuen wir uns sehr, das weiter zu beobachten und auch in der Zukunft das Gespräch dann noch mal fortzusetzen und zu beleuchten, was es da für neue Entwicklungen gibt. Vielen Dank, dass du heute mit dabei warst und dass du die Slides mitgebracht hast mit den Insights und auch zur anschließenden Q&A zur Verfügung standest. Ich glaube, so haben wir es noch mal richtig rund gemacht hier heute für die Audience. Wie ich gerade sagte, bis zum nächsten Mal und ich freue mich drauf. Ja, vielen Dank, Christoph, dass ich hier sein darf. Danke. Ciao. Super. Bleib noch einen Augenblick bei mir. Ich verabschiede die Audience mit dir gemeinsam noch in den kurzen Break. Es geht gleich hier nahtlos mit der nächsten Session weiter in wenigen Minuten. Also bis gleich dranbleiben. Ciao, ciao. Tschüss.

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Beschreibung

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