Tracking in a cookieless world
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Zusammenfassung

In einer cookielosen Zukunft müssen Marketer umdenken: Third-Party-Cookies verschwinden, doch ohne saubere Einwilligung und Datenschutz funktioniert modernes Marketing nicht. Usercentrics-Expertin Hanna Waldemeier zeigt, wie du dich jetzt schon mit First-Party-Data, Identity-Lösungen und DSGVO-konformen Consent-Prozessen vorbereiten kannst.

Marketing Analytics in der cookielosen Zukunft: Wie du dich jetzt vorbereiten solltest

Die Welt des Digital Marketing und der Web Analytics steht vor einer grundlegenden Veränderung. Third-Party-Cookies, lange Zeit das Standard-Werkzeug für Tracking und Zielgruppenerkennung, werden verschwinden – und damit ändern sich auch die Spielregeln für datengetriebenes Marketing. Doch anstatt in Panik zu verfallen, gibt es konkrete Schritte, die du heute schon unternehmen kannst.

Was ist eine cookielose Zukunft – und warum kommt sie?

Cookies sind eigentlich harmlose Textbausteine, die im Browser gespeichert werden und dem User ein besseres Erlebnis ermöglichen sollen. Sie speichern Informationen über Browserverhalten und Interessen, um relevante Inhalte und Werbung anzuzeigen.

Das Problem: In den letzten Jahren wurde dieser Mechanismus missbraucht. Immer mehr Daten wurden gesammelt, weitergegeben und monetarisiert – ohne dass der Nutzer wirklich die Kontrolle über seine Daten hatte. Besonders im Publishing-Segment zeigt sich ein undurchsichtiges Netzwerk aus tausenden Third-Party-Anbietern, denen deine Besucherdaten automatisch fließen.

Genau deshalb steigt Google und andere aus Third-Party-Cookies aus. Es geht um:

  • Mehr Datenhoheit und Datenkontrolle für den Endnutzer
  • Transparenz darüber, wo personenbezogene Daten weitergegeben werden
  • Regulatorische Anforderungen (DSGVO, Privacy-Gesetze weltweit)
  • Wiederherstellung von Vertrauen zwischen Marken und Nutzern

Ursprünglich sollte das Ende schon früher kommen, wurde aber verschoben. Inzwischen ist klar: Bis Ende 2024 sollen konkrete Alternativen am Markt sein.

Wie bereitest du dein Marketing jetzt vor?

Schritt 1: Proaktiv handeln – nicht warten

Die meisten Unternehmen wissen zwar, dass Cookies verschwinden, aber nur wenige setzen sich hin und entwickeln konkrete Tracking- und Attribution-Strategien dafür. Das ist ein Fehler. Die Prozesse und neuen Tools lassen sich nicht über Nacht umsetzen – du musst jetzt anfangen.

Schritt 2: Alternativen zu Third-Party-Cookies evaluieren

Es gibt mehrere Ansätze, die du prüfen solltest:

  • Browser-basierte Lösungen: Google und andere bieten Privacy Sandbox-Technologien an
  • Kontextuelle Werbung: Anzeigen basieren auf dem Content, nicht auf Nutzerdaten
  • Identity- und Login-Lösungen: Nutzer authentifizieren sich freiwillig, du erhältst First-Party-Daten
  • First-Party-Data-Strategien: Du sammelst Daten direkt von deinen Besuchern – das ist oft leichter umzusetzen und rechtssicherer

Welche Alternative passt zu deinem Business, hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Wichtig: First-Party-Data ist nicht nur eine gute Backup-Strategie, sondern wird zum Kern deiner zukünftigen Analytics.

Das unterschätzte Thema: Datenschutz und Einwilligung

Ohne saubere Einwilligung funktioniert keine Alternative – und das ist der Punkt, an dem viele Websites scheitern. Usercentrics sieht Websites als das größte Compliance-Risiko überhaupt. Warum? Weil Verstöße für jeden sichtbar sind – innerhalb von Sekunden kann ein Außenstehender dokumentieren, dass deine Seite die DSGVO nicht einhält, und dich abmahnen.

Die 7 gesetzlichen Anforderungen für Consent

Wenn du Tracking-Tools (Cookies, Pixel, Tag Manager) einsetzt, sammeln diese personenbezogene Daten (IP-Adresse, Nutzerverhalten etc.). Diese Verarbeitung benötigt eine Rechtsgrundlage – und das ist in den meisten Fällen informierte Einwilligung:

  1. Freiwilligkeit: Der Nutzer muss die Website auch ohne Zustimmung nutzen können
  2. Informiertheit: Der User muss wissen, welche Daten von wem und für welchen Zweck verarbeitet werden
  3. Granularität: Er muss einzeln ablehnen können (z.B. Facebook ja, Google nein)
  4. Explizitheit: Ein Klick auf einen Button, nicht automatisches Scrollen oder Zeitcountdowns
  5. Vor dem Tracking: Die Einwilligung muss VORAB eingeholt werden, bevor du eine Session-ID oder andere Daten sammelst – das ist oft nicht erfüllt!
  6. Widerrufbarkeit: Ein Link oder Button im Footer muss es dem User erlauben, die Einstellung später zu ändern
  7. Dokumentation und Weitergabe: Die Einwilligung muss dokumentiert sein, sodass du sie abrufen und an Dritte (z.B. Analytics-Tools) weitergeben kannst – sonst weißt du nicht, welche Daten du wo verarbeiten darfst

Der letzte Punkt ist entscheidend und oft unterschätzt. Viele Unternehmen bauen consent-Banner selbst, scheitern aber daran, die Einwilligung so zu dokumentieren und zu propagieren, dass jedes Backend-System weiß, was erlaubt ist. Genau hier wird die Spreu vom Weizen getrennt.

Deine Action Points für heute

  • Audit starten: Prüfe, ob dein aktuelles Tracking überhaupt rechtssicher ist (Einwilligung vor dem Tracking?)
  • First-Party-Data aufbauen: Starte damit, Daten direkt von deinen Nutzern zu sammeln (CRM, Newsletter, Login-Systeme)
  • Analytics-Strategie überdenken: Wie funktioniert deine Google Analytics-Messung ohne Third-Party-Cookies? GA4 wird wichtiger denn je
  • Consent-Lösung implementieren: Nicht selbst bauen – nutze etablierte Tools wie Usercentrics, die Einwilligung, Dokumentation und Weitergabe ans Backend regeln
  • Dein Team schulen: Marketing, Legal, IT – alle müssen verstehen, dass Datenschutz nicht lästig ist, sondern die Zukunft von datengetriebenes Marketing

Die cookielose Welt ist keine Bedrohung, sondern eine Chance. Unternehmen, die jetzt in saubere First-Party-Data, intelligente Attribution und rechtssichere Consent-Prozesse investieren, werden einen enormen Vorteil haben – weil sie schneller agile sind und das Vertrauen ihrer Kunden gewinnen.

Häufige Fragen

Wann verschwinden Third-Party-Cookies endgültig?

Google hat das Abschaltdatum mehrfach verschoben. Aktuell ist geplant, dass zum Ende dieses Jahres konkrete Alternativen und Lösungen auf dem Markt sein sollen. Bis dahin solltest du dich vorbereiten.

Brauche ich für alle Cookies Einwilligung?

Nein – nur für solche, die personenbezogene Daten sammeln (IP-Adresse, Nutzerverhalten, etc.). Rein technisch notwendige Cookies (z.B. Session-Cookies) brauchten keine Einwilligung. Aber die meisten Tracking-Cookies fallen unter die Einwilligungspflicht.

Was ist First-Party-Data und warum ist das die Zukunft?

First-Party-Data sind Informationen, die du direkt von deinen Nutzern sammelst (CRM, Newsletter, Logins). Sie sind nicht an Cookies gebunden, meist rechtssicherer und geben dir echte Kontrolle. Das ist die beste Alternative zu Third-Party-Cookies.

Kann ich den Consent-Banner selbst bauen?

Theoretisch ja – aber in der Praxis scheitern viele Unternehmen beim letzten Punkt: Die Einwilligung muss dokumentiert und an alle Backend-Systeme (Analytics, CRM, etc.) weitergegeben werden, damit jedes System weiß, was erlaubt ist. Etablierte Consent-Lösungen regeln das automatisch.

Wie ändert sich meine Google Analytics-Messung ohne Cookies?

GA4 unterstützt bereits cookielose Messung besser als die alte UA. Du solltest auf GA4 migrieren und parallel First-Party-Data-Strategien aufbauen (Server-Side-Tracking, User IDs, Customer Data Platform). Das wird immer wichtiger.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

Guten Morgen auch von meiner Seite. Ich habe gerade schon gesagt, das ist irgendwie gerade so ein bisschen so Kaffeepausenzeit. Also ich hoffe, jeder hatte doch die Möglichkeit, sich vielleicht doch noch mal einen Kaffee zu holen. Ähm, ich freue mich, heute hier zu sein, ähm, und bedanke mich jetzt schon mal für eure Zeit. Äh, in den nächsten, ich sage jetzt mal dreißig bis fünfundvierzig Minuten geht es tatsächlich um Tracking in einer cookie-losen Welt, ähm, wie man sich als Marketer am besten vorbereiten kann. Und, ähm, wie die meisten oder viele ja vielleicht wissen, ähm, komme ich von Usercentrics. Mein Name ist Hanna Waldemeier, bin verantwortlich für unsere globalen Partnerschaften, ähm, in dem Bereich. Bin tatsächlich von Stunde null in der Firma mit dabei, damals mit den Gründern eingestiegen, äh, kam initial, ähm, von Salesforce und bin dann sozusagen auf die gute Seite gewechselt, ähm, in Richtung Datenschutz und wie wir eben saubere Daten sammeln und tracken können. Und jetzt stehen wir natürlich vor gewissen, ähm, Challenges sozusagen, ähm, wenn es darum geht, was passiert denn eigentlich jetzt in dieser cookie-losen Welt? Und da möchte ich so ein paar Eindrücke, ähm, in den folgenden Minuten geben. Ganz kurz zu Usercentrix, ähm, ich habe es gerade bei meiner eigenen Einleitung schon gesagt, also Datenschutz und datengetriebenes Business liegen in unserer DNA. Also alle unsere Gründer und auch Manager kommen so ein bisschen aus dieser Datenwelt, aus der Marketingbranche. Ähm, und deswegen ist es letztendlich auch unsere Mission und unser Anliegen, ähm, Case APIs als eine Software zur Verfügung zu stellen, ähm, die die Einwilligung der Daten mit den Daten selbst letztendlich verknüpft, ähm, das in Einklang bringt, um somit eben zukunftssicheres Marketing auch gewährleisten zu können. Ganz kurz zur Agenda: Was ist eine cookie-lose Zukunft und was geht eigentlich? Ich denke, ich habe es hier auch mit ein paar Experten zu tun. Das heißt, das sollte, äh, jetzt nicht News sein. Ähm, aber wie machen sie ihr Marketing zukunftssicher? Also was kann man jetzt schon machen? Und dann vor allem auch so ein paar Action Points, so ein paar Tipps und Tricks, ähm, wie man sich jetzt eben vorbereiten kann und wie das Ganze eben auch zum Erfolg führen wird. Ähm, Sie haben hier oder ihr habt hier, äh, an der Seitenleiste die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wir gucken mal, wie weit wir kommen, welche Fragen wir im Anschluss dann direkt beantworten. Ansonsten machen wir das auch gerne im Anschluss, also nicht scheuen. Ich sehe auch, dass immer wieder Leute dazuhüpfen. Also auch herzlich willkommen an die, die jetzt gerade noch mit reinhüpfen. Wir starten direkt, ähm, in das Thema cookie-lose Zukunft. Ähm, sind Cookies tatsächlich der nächste Tech-Dinosaurier? Ist die große Frage. Ähm, ganz kurz: Ich habe es gerade schon gesagt: Ich glaube, ähm, jeder in diesem, in dieser Audience weiß, was Cookies sind. Deswegen nur ganz, ganz kurz. Ähm, das sind eben wie einfache Textbausteine, die eben im Browser des Users, ähm, festgeschrieben sind. Und Cookies an sich sind erst mal eigentlich eine gute Sache, weil die bestimmte Informationen über mein Browserverhalten, über meine Interessen eben speichern, um somit eben wirklich relevanten Content, relevante Werbung, relevante Informationen für mich anzuzeigen. Jetzt, warum gibt es diese ganzen Diskussionen über cookie-lose Zukunft? Und wieso spricht ein Google eben von dem .......................... Cookies? Der Grund hierfür ist letztendlich, dass dieses Nutzen der Cookies so ein bisschen ein Stück weit missbraucht wurde in den letzten Jahren, sage ich mal. Also es ging in den letzten Jahren eigentlich nur darum, wie kann ich noch mehr Informationen, mehr Informationen generieren und mehr Informationen weitergeben, aus diesen Informationen letztendlich auch Geld machen, logischerweise. Und das Ganze wurde eben so weit getrieben, dass eben der Endkonsument oder der, der Webseitenbesucher eben absolut keine Kontrolle mehr darüber hat, wo die personenbezogenen Daten oder die eigene ... Weitergereicht werden. Da gibt es ganz interessante Schaubilder, ähm, gerade im Bereich, ähm, vom Publishing-Segment, wo man dann sieht, wie eben diese Datenströme weitergehen, tausend verschiedene Third Partys. Und, und dann wird es tatsächlich schon fast gruselig. Und genau deswegen steigen wir jetzt eben ein in diese Diskussion. Deswegen gibt es diese Diskussion, dass eben Cookies, ähm, ab einem bestimmten Grad natürlich irgendwo auch schlecht sein können beziehungsweise halt diese gewisse Intransparenz für den User darstellen. Und was relativ klar ist, dass das Ende der Third-Party-Cookies naht. Ähm, ursprünglich wurde das Ganze ja schon früher angekündigt. Das heißt, damals als Google dann gesagt hat: „Okay, wir, ähm, stampfen Third-Party-Cookies ein, dann gab es erst mal eine riesengroße Panik. Das Ganze wurde ja jetzt noch mal auf 2023 verschoben. Momentan ist es so, dass gesagt wurde, dass zum Ende dieses Jahres eben Alternativen und konkrete Lösungen auch auf dem Markt sein sollen, sodass sich jeder auch vorbereiten kann. Ja, und da geht es letztendlich irgendwo im weitesten Sinne halt darum, diese Datenhoheit und die Datenkontrolle wieder an den, an den Kunden zurückzugeben und einfach so ein bisschen wieder, ähm, Kontrolle über das Ganze zu gewinnen. Jetzt: Wie kann man sich am besten darauf vorbereiten? Ähm, wichtig ist, dass man sich überhaupt darauf vorbereitet. Interessant, wie viele Studien es gibt, die eben besagen, dass viele Unternehmen überhaupt noch nicht gerüstet sind. Ähm, ich denke, jeder hat's zumindest jetzt mal gehört, aber da ist natürlich ein großer Unterschied zwischen „Ich habe das mal gehört zu „Ich setzte mich jetzt hin und überlege mir Initiativen und konkrete Action Points, wie ich das Ganze jetzt für mich eben umsetze. Ähm, das ist auch kein, kein einfacher Prozess. Das heißt, da gilt es, sich letztendlich einfach nur, ähm, hinzusetzen, die Alternativen zu evaluieren und dann letztendlich halt auch aber rechtzeitig umzusetzen.Das Wichtigste von allem ist letztendlich, proaktiv zu sein. Ähm, dieses, dieses Giphy auf der Webseit-- auf der Slide hier, ähm, soll letztendlich aufzeigen, wie schwierig es ist momentan, wirklich, ähm, Schritt zu halten mit all den Änderungen, die sich momentan am Markt eben ergeben. Deswegen auch das Zitat, ähm, „Mit den neuesten Änderungen Schritt zu halten, kann wie ein Sprung auf ein Laufband sein, wenn es bereits läuft. Rote Schnipsel, da ist übrigens kein Blut, das ist irgendwie so ein Papierschnipsel. Aber das soll letztendlich einfach nur zeigen, dass es sich eben, dass es gilt, sich jetzt damit zu beschäftigen, auch wenn man das Gefühl hat, das ist ja noch ein Jahr hin, ähm, weil die Prozesse und die Tools eben nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Jetzt setzt man sich um. Wie setzt man das Ganze um? Sich mit Lösungen auseinandersetzen, die Third-Party-Cookies ersetzen. Und, ähm, ich habe jetzt hier einfach mal vier gängige Alternativen ausgezeigt. Ich werde jetzt in dieser Präsentation heute nicht ins Detail gehe. Ähm, ich gehe davon aus, dass Sie sich gegebenenfalls auch schon mit der einen oder anderen Alternative auseinandergesetzt haben. Das kommt so ein bisschen auf das Businessmodell drauf an, wie man da aufgestellt ist. Aber es gibt eben Browser basierte, ähm, oder Browser-basierte Lösungen, die wir ja auch, äh, von Google direkt schon kennen, diese Alternativen. Ähm, es gibt kontextbezogene Werbung, die sich eben auf den Inhalt und auf den Content, auf den Kontext, ähm, bezieht. Identity-und Login-Lösungen, die auch ganz heiß im Rennen sind, wo es immer mehr auch, ähm, Regeln gibt, die hier eben Alternativen aufzeigen. Und ganz klar das Thema First-Party-Lösungen, ja, wo wir der Meinung sind, dass es, ähm, im Vergleich gegebenenfalls ein bisschen leichter ist sogar, die umzusetzen, aber hier eben auch wichtig, diesen Datenschatz wirklich aufzubauen und das Ganze passiert eben auch nicht. Aber das sind eben hier meine, meine Liste von Alternativen, mit denen man sich eben auseinandersetzen kann, um eben diesen Death of the Third Party Cookie, ähm, sauber, sag ich mal, stemmen zu können. Eine Sache ist wichtig und jetzt komme ich zu dem, äh, interessanten, spannenden Thema, wo wir ja irgendwo auch herkommen. Egal, wie oder was, ohne Einwilligung geht es nicht. Und ich hab's am Anfang schon erwähnt: Ich hoffe, der eine oder andere hat sich noch einen Kaffee geholt. Es geht hier und es wird hier auch so ein Stück weit Datenschutz geben. Es ist nicht the most sexy Thema, aber wir versuchen es immer, so interessant wie möglich zu gestalten und es ist leider Gottes ein Bestandteil, ähm, des Marketings, ähm, ein Bestandteil der Zukunft und deswegen, ähm, ist es ein Thema, mit dem man sich befassen muss und sollte, ??? sicher aufgestellt zu sein. Wir sind der Meinung, die Webseite ist das Compliance-Risiko Nummer eins. Und warum glauben wir, dass das so ist? Es ist letztendlich ganz einfach, weil jeder Außenstehende Verstöße in wenigen Sekunden feststellen, dokumentieren und abmahnen kann. Es ist weitaus einfacher, das online zu tun oder das auf 'ner Webseite festzustellen, wenn irgendwas nicht sauber ist. Jetzt im Vergleich irgendwelche Dokumente, die in Ordnern abgelegt sind, wo man, ähm, ja, als Endverbraucher gar nicht genau weiß, ob das jetzt richtig abgelegt wurde oder nicht. Das heißt, das ist so ein bisschen das Aushängeschild, das, was wirklich jeder auch relativ einfach feststellen kann, ohne jetzt ????? zu sein. Und deswegen gilt es eben, dieses Aushängeschild wirklich in-- mit dem Thema, sag ich mal, Datenschutz und DSGVO, äh, zu tacklen und, und, ähm, zu lösen. Jetzt ist es so, dass die Nutzung von Webtechnologien ???? unterliegt. Das heißt, Webtechnologien, wie zum Beispiel Cookies, sammeln personenbezogene Daten, wie zum Beispiel die IP-Adresse, Nutzerverhalten und weitere Informationen. Diese personenbezogenen Daten oder dieses Verarbeiten von personenbezogenen Daten benötigt eine Rechtsgrundlage und das ist in der Regel Konsent. Der eine oder andere kennt aus der Vergangenheit vielleicht noch das berechtigte Interesse. Das war initial, als die DSGVO in Kraft getreten ist, ähm, noch recht verbreitet. Ähm, heutzutage ist es tatsächlich so, dass zumindest sobald personenbezogene Daten wirklich im Spiel sind, die Einwilligung wirklich, wirklich wichtig ist. So, wenn ich jetzt weiß, okay, ich habe da Cookies im Einsatz, die sammeln auch personenbezogene Daten und ich verarbeite diese Daten für meine Zwecke. Das heißt, ich brauche Konsent. Jetzt wird es aber tatsächlich noch einen Schritt komplexer, leider Gottes. Und zwar, um den Konsent sauber einzuholen, gibt es bestimmte gesetzliche Anforderungen. Und die sind hier auf der Slide einfach noch mal aufgezeigt. Ähm, das ist tatsächlich mit eine meiner Lieblingsslides, ähm, weil die recht deutlich darstellt, was alles beachtet werden muss und die ganz klar macht, dass es halt leider auch nicht ganz so trivial ist. Jetzt ist es so, dass die Einwilligung freiwillig erfolgen muss. Das heißt, der Nutzer oder der Endkonsument muss die Möglichkeit haben, die Webseite trotzdem weiternutzen, auch wenn er abgelehnt hat. Die Einwilligung muss informiert erfolgen. Sprich, der User muss die Möglichkeit haben, ähm, Informationen, ähm, zu bekommen, welche Informationen werden von wem und für welchen Zweck hier gerade verarbeitet. Das heißt wirklich, die Informationen zu den einzelnen Webtechnologien. Die Einwilligung muss granular erfolgen. Das bedeutet letztendlich, dass ich als User die Möglichkeit haben muss, zu Facebook zum Beispiel zuzustimmen, während ich zu Google ablehne. Die Einwilligung muss explizit erfolgen, das heißt durch einen, durch eine Aktion des Users, sei es ein Klick, ähm, auf einen Button und eben nicht nur eine implizierte Handlung, ähm, auf der Website, irgendwie ein Zeitcountdown oder ein Scrollen auf der Webseite. Ähm, das gilt eben nicht als expliziter Consent.Ein ganz wichtiges Kriterium und was wir in unseren Studien und und Analysen, die wir fahren, ähm, mit eben tatsächlich weltweiten Webseiten, ist, dass die Einwilligung vorab passieren muss. Und das ist eben eine Anforderung, die ganz oft nicht erfüllt ist. Das heißt, ein User kommt auf die Website, öffnet diese und wird sofort getrackt. Die Tracker gehen los, die Informationen werden gesammelt und irgendwann zu 'nem späteren Zeitpunkt wird er dann nach der Einwilligung gefragt. Das ist nicht konform. Das heißt, bevor ich Informationen dieses Users sammle, sei es eine Session, äh, ID, nach der Einwilligung fragen. Das heißt, die Einwilligung muss vorab passieren. Sie muss einfach widerrufbar sein. Das ist so 'n Stück weit Definitionssache. Was bedeutet jetzt einfach widerrufbar? In der Regel ist es so 'n Widget oder so 'n Button oder 'n Link im Footer, über den der User eben die Möglichkeit hat, die Präferenz und die Einstellungen zu 'nem späteren Zeitpunkt noch mal wieder zu ändern. Last but not least (...) und da trennt sich tatsächlich auch die Spreu vom Weizen. Ähm, jetzt ist es so ganz nett, ich hab 'n schicken Banner und der User gibt dann seine Einwilligung, die ersten sechs Kriterien sind erfüllt. So, jetzt geht's darum, diese Einwilligung ja auch so zu dokumentieren, dass ich sie zu 'nem späteren Zeitpunkt wieder abrufen kann oder potentially diese Einwilligung weitergebe an Drittsysteme, ne? Dass eben jeder Datenpunkt im besten Fall auch eine Einwilligung mit dabei hat und ich so eben weiß, welche Daten darf ich wie in welchem System weiterverarbeiten. Interessanterweise jetzt in dieser ganzen Historie von Usercentrics und der DSGVO ganz oft mitbekommen, dass viele Kunden gesagt haben, ich baue das selber, das ist so 'n heißes Thema, ähm, das muss intern entwickelt werden. Dann würde das alles gemacht und tatsächlich bei dem letzten Punkt, ähm, kam's dann eben zu gewissen Schwierigkeiten, äh, wo die Kunden dann eben teilweise zurückkamen und gesagt haben, hm, wir würden uns jetzt doch gerne, ähm, an Usercentrix bedienen und aus einem Guss haben. Ähm, warum braucht man das Ganze? Ich hab's grade schon, äh, vorhin erwähnt, also DSGVO klar, die rechtliche Anforderung. Ähm, jetzt ist es so, dass das eben die globalen gesetzlichen Regelungen sind. Mittlerweile ist es ja tatsächlich auch nicht nur noch mehr die DSGVO, sondern die USA, Brasilien, Japan, China, alle möglichen Länder folgen, ähm, dem Trend, basieren ihre regionalen und lokalen Datenschutzgesetze auch sehr stark, die hier halt auch als Vorreiter gilt. Aber eben auch die Behörden und Ad Tech- und MarTech-Anbieter, die eben immer mehr diese Einwilligung, ähm, ja, voraussetzen und, ähm, so gewiss, ja, als Voraussetzung letztendlich, ähm, anfordern. Und es ist ganz lustig, oder ich weiß jetzt nicht, ob's lustig ist, aber es ist ganz interessant, dass eben eine Gesetzgebung alleine teilweise noch nicht so 'nen Riesenschwung, ähm, in den Markt gibt oder in die Industrie gibt. Und als dann oder wenn dann aber Facebook oder Google, eben die großen MarTech- und Ad Tech-Player, wirklich kommunizieren und öffentlich machen, dass die Einwilligung eine Voraussetzung ist und dass ohne Einwilligung Tracking nicht mehr sauber funktioniert kann, ähm, dann kommt es auf einmal wieder zu dieser Welle, ähm, weil das Ganze sich dann natürlich direkt auch auf den Revenue, ähm, sag ich mal, beeinflusst. Und deswegen, ähm, ist es eben interessant zu sehen, wie hier am Markt, äh, eben diese Einwilligung einfordern. Und das zeigt dann noch mal, wie wichtig das Ganze ist. Hier einfach so 'n paar Schlagzeilen. Ähm, Fakt ist oder die Message hier ist letztendlich, es ist ein globaler Trend, was ich ja auch schon gesagt habe. Es geht auch nicht mehr nur Deutschland, es geht nicht mehr nur die USA. Dieser Trend von Privatsphäre, Privacy, äh, Security eben sichtbar. Was passiert denn jetzt eigentlich, wenn ich die Einwilligung nicht konform einhole? Oder vielleicht sogar gar nicht einhole? Ich hab's zwischen den Zeilen jetzt auch schon 'n paarmal gesagt, ähm, die möglichen Folgen einer fehlenden Einwilligung können tatsächlich enorm sein. Ähm, das eine ist die Strafe von vier Prozent des weltweiten Jahresumsatz, die eben gemäß der DSGVO festgeschrieben ist. Das hat der ein oder andere sicherlich auch schon gehört. Das andere ist aber der sinkende Umsatz. Das heißt, wie ich's grade auch schon erwähnt habe, wenn die Einwilligung nicht eingeholt wurde und ich somit die Daten beziehungsweise saubere Daten nicht mehr weiterverwenden, mir Datenpunkte fehlen in meinen Analysen, in meinen Individualisierungs- und, und Personalisierungstools, dann wird sich das früher oder später eben auch auf eine sinkende App Performance, ähm, ausspielen, was wiederum in einem sinkenden Umsatz endet. Und der Punkt oder die Konsequenz, wo eben viele Kunden dann aufhören und sagen, hm, es betrifft mich tatsächlich auch. Ähm, es war nämlich ganz interessant, weil 'n paar andere Kunden uns auch gesagt haben, na ja, diese Strafen, da haben wir Rückstellungen gebildet, das ist kein Problem. Also wenn das kommt, dann sind wir drauf vorbereitet. Nur dieser langfristige Umsatzeinbruch, wenn ich eben nicht mehr die Möglichkeit hab, die Daten sauber zu verwenden, kann teilweise viel höhere, ähm, oder gravierende Konsequenz haben. Last but not least Image-Schaden, beziehungsweise, ähm-Eins, mangelndes Kundenvertrauen, ähm, welches aufgrund von mangelnder Transparenz und mangelndem Datenschutz eben, ähm, passieren kann. Und das ist ein Thema, was ich persönlich extrem wichtig finde. Ähm, da bin ich aber tatsächlich nicht mehr alleine, ähm, sondern wir sehen auch da einen tatsächlich weltweiten Trend zum Thema Trust und Transparency, der in Bezug auf Datenschutz, Content Management etc. immer, immer, immer wichtiger wird. Wir haben damals, und das ist jetzt auch fast zwei Jahre her, zu Beginn der Pandemie eine Umfrage gemacht bei Usercentrics, die letztendlich einfach mal gefragt hat, personenbezogene Daten sind Kunden oder Endkonsumenten eigentlich bereit preiszugeben, eine Pandemie zu bekämpfen. Und es war erstaunlich und sehen, wie wenige Leute tatsächlich bereit werden, personenbezogene Daten preiszugeben. Und klar, das Ganze hat sich jetzt in den letzten zwei Jahren auch alles wieder geändert. Wir haben alle, ähm, die Tracking- und Tracing-App-Diskussion verfolgt und mitbekommen. Fakt ist aber, wenn man den Bogen spannt und sich überlegt, „Okay, da geht es dann eine Pandemie, es geht die Gesundheit und selbst da schrecken Leute zurück, wie dann aus, wenn es Marketing geht, wenn es Werbung geht, wenn es individualisierten Content geht. Und das Ganze muss letztendlich einfach mal in Betracht gezogen werden. Und dazu gibt es letztendlich auch viele interessante Studien. Ähm, bestimmt fangen jetzt alle schon an zu lesen. Die Slides teilen wir im Nachgang auch. Das heißt auch nicht unbedingt, der need jetzt hier diese, diese Text, äh durchzulesen. Äh, ich starte oder ich nehme vielleicht einfach nur eins mal als Beispiel, die, die mittlere obere Box, die McKinsey-Studie, die eben besagt, dass einundsiebzig Prozent der Beauftragten angeben, dass sie keine Geschäfte mehr mit Unternehmen machen würden, wenn sensible Daten ohne Erlaubnis gegeben werden. Und wie gesagt, das ist nur eine von vielen, vielen Studien, die das eben belegen, dass Datenschutz und Transparenz und diese Fragen der Einwilligung tatsächlich etwas ist, was die Kunden verlangen und auch sehen möchten. Da hat sich tatsächlich das Bild so ein Stück weit geändert. Dazu passend, ich habe jetzt ganz viele Dinge schon genannt. Also warum brauchen wir Consent Management überhaupt und warum ist das letztendlich irgendwo der Key und die Basis, um eben zukunftssicher aufgestellt zu sein, auch in einer cookielosen Welt? Ähm, weil wir die Interessen unserer Webseiten, ähm, Besucher eben hier wirklich, ähm, erfüllen müssen. Das heißt, zum einen geht es aber auch darum, der rechtlichen Situation gerecht zu werden. Es ist faktisch einfach ein Gesetz einholen zu müssen. Zweitens, wie schon gesagt, die Datenmenge, der Datenschatz, saubere Daten zusammen, die letztendlich dann auch einen direkten Einfluss auf, auf Revenue und Umsatz haben. Und, ähm, last but not least – und wie gesagt, das zählt mit dem der Datenmenge irgendwo auch mit rein, ja. Also optimierte Marketingaktivitäten sind eben dann auch nur möglich, wenn ich eine bestimmte Datenmenge, ähm, geschaffen und gesammelt habe. Und deswegen sind wir der Meinung, dass Datenschutz einen Return on Investment hat und dass die Opt-in-Rate, Akzeptanzrate, wie man es nennen möchte, tatsächlich eigentlich eine KPI im Marketing-Dashboard sein müsste, weil das letztendlich die, die Key-Zahl ist, die auch bestimmt und aufzeigt, wie viel, wie viele Daten und welche Daten darf ich tatsächlich weiter verarbeiten? Und darauf basierend kann ich dann sehen, okay, wie erfolgreich sind meine Kampagnen denn wirklich? Das ist ein ganz nettes, ähm, Bild und ein ganz nettes, ähm, Statement, was wir erst letztens jetzt auf Twitter, ähm, tatsächlich gesehen haben. Wir haben das Ganze so ein Stück weit anonymisiert, obwohl das ein öffentlicher Post ist, aber ich fand es ganz interessant und wollte das hier einfach mitbringen. Äh, ein typischer Website-Visit in 2022. Ich lese es einfach mal vor, aber ich denke, das ist recht einfach zu verstehen. Ähm, first of all, you need to figure out how to decline all but essential cookies. Wie kann ich Cookies tatsächlich ablehnen? Zweitens: Close the support widget, asking if you need help. Kennen wir alle, diese Chat, äh, Buttons. Drittens: Stop the auto playing video. Ertappen wir uns vielleicht auch oder kennen wir auch, wenn auf einmal irgendwo die Musik angeht und keiner weiß mehr genau, wo das eigentlich herkommt. Viertens: „Close to subscribe to our newsletter pop-up, was dann auch noch irgendwie danach aufpoppt, wenn ich irgendwie den Sound zumindest kontrolliert habe. Und dann last not least sollte ich mich erinnern: Warum bin ich eigentlich noch mal auf die Webseite gekommen? Warum bringe ich das mit? Weil ich der Meinung bin, dass die User Experience und wie wir mit all diesen, ich sage jetzt mal schon zum Teil irgendwie Erfahrungen auf der Webseite umgehen, enorm wichtig ist. Was wollen wir im Endeffekt? Wir wollen, dass der User engaged ist. Wir wollen, dass der User im besten Fall auf der Webseite irgendwas kauft und deswegen ist es umso wichtiger, dieser als irgendeine Anzahl in irgendeinem Marketing-Dashboard zu sehen, sondern in irgendeiner Form persönlich anzusprechen. Und das ist das, wo User Centrics halt auch irgendwo das, wo Consent Management tatsächlich auch wichtig ist. Ähm, und Consent Management eben nicht nur irgendein Placebo-Banner ist, wo drauf steht: „Wir sammeln Cookies und buy, sondern es gilt schon irgendwo auch, es geht darum, den Banner so zu gestalten, dass es auch hier sozusagen die Entry Door, den ersten Eindruck der Webseite widerspiegelt.Und das führt mich jetzt eben zum tatsächlichen Punkt, zu der eigentlichen Lösung oder zu einem Weg, zukunftssicher aufgestellt zu sein, nämlich dem Thema Content Management. Das Ganze sieht vereinfacht so aus: Ja, es ist sehr vereinfacht, vor allem, wenn ihr euch zurückerinnert zu dem Anfang, wo ich eben erklärt habe, was die ganzen Anforderungen sind und was alles beachtet werden muss. Fakt ist aber: User besucht die Website und die Einwilligung muss vorab freiwillig, informiert, explizit, einfach widerrufbar und dokumentiert erfolgen. Der Banner ist im Westen des Landes des Seins und auch der Text des Banner so beschrieben, dass der User sich angesprochen fühlt. Personalisiert zu einem gewissen Grad eben auch diese Education, dieses „Was passiert hier denn eigentlich? Warum poppt dieser Banner auf? Warum ist es nicht? Weil sie sich die Daten ihrer Nutzer kümmern. You care. Und all das kann man eben irgendwo gewissermaßen auch in diesen Text packen. Jetzt billigt der User ein und auch hier noch mal den Bogen zu spannen, auch für alle Alternativen. Da geht es jetzt nicht nur third-party Cookies, auch first-party-Alternativen, die wir haben, benötigt es die Einwilligung. Diese Einwilligung wird dann sauber dokumentiert und kann dann möglicherweise an Data-Management-Plattformen weitergegeben werden oder direkt an eben diese Third-Party-Player weitergegeben werden, so eben rechtskonform und sauber die Daten weitergeben können. Wichtig, wenn man sich jetzt vorbereitet, proaktiv sich mit dem Thema beschäftigt, sich von einer zukunftssicheren Technologie. Ihr erinnert euch vielleicht an das Laufband, Giphy. Es ist einfach so, dass sich rechtliche Anforderungen, aber auch technische Anforderungen sehr, sehr dynamisch ändern. Neue rechtliche Anforderungen, die auf den Markt kommen, nicht nur jetzt in Deutschland oder Europa, sondern eben Länder, die da eben mit nachziehen, gerade wenn sie ein internationales Business betreiben. Und dann aber auch technologische Anforderungen. Wenn sie jetzt Publisher sind, dann haben sie sicherlich vom IAB, also dem Transparency and Content Framework, TCF-Framework, gehört. Andere technologische Anforderungen, die die Content-Management-Plattformen out of the box unterstützen. Und dass beides zusammengefasst, führt mich eigentlich zu dem Punkt, dass es eine Technologie sein muss, also eine Concept-Management-Plattform sein muss, die agil ist und den Job übernimmt, diesen Anforderungen gerecht zu werden, sodass ihr euch auf euer Core Business konzentrieren könnt und die Themen zum Datenschutz und Themen Consent Management letztendlich abgebt und da den Experten am Markt vertraut. Wir kommen zur Zusammenfassung: Was müssen Sie jetzt tun? Vier Punkte für den Erfolg, vier Tipps, die wir Ihnen gerne mitgeben. Das eine ist: Bleiben Sie auf dem Laufenden. Informieren Sie sich über die neuen Entwicklungen im Bereich Datenschutz, aber auch branchenspezifischen Entwicklungen. Das heißt, das eine ist eben Datenschutz, das andere sind Themen wie Death of the Cookie, die alternativen Lösungen, die auf den Markt kommen. Es gibt extrem viele neue Dinge, die sich da gerade tun und es gilt sich da einfach kontinuierlich weiterzuentwickeln und gegebenenfalls auch in der Firma ein Core Team zu ernennen, welches sich konkret darum kümmert und sich proaktiv zu den Themen beschäftigt. Zweitens: Prüfen Sie, welche Webtechnologien verwendet werden und überlegen Sie mal, ob diese Technologien tatsächlich der Datenstrategie dienen. Es ist extrem interessant zu sehen, jedes Mal, wenn wir neu integrieren mit Kunden, nämlich was passiert ist, man sitzt am Tisch mit einer großen Stakeholdergruppe, meistens Datenanalysten, meistens Kollegen aus der LI, auch aus dem Marketing, also ganz gemischtes Stakeholder. Und was wir dann machen mit unserem Scan, ist, wir geben praktisch Informationen über welche Technologien und welche auf der Webseite. Und dann wird in der Runde diskutiert: Für was nutzen wir diese Technologien eigentlich? Für was sammeln wir eigentlich diese konkreten Daten? Und es ist interessant zu sehen, wie oft sich die Leute dann gegenseitig anschauen und die Antwort hat. Das heißt, versuchen Sie nicht, Daten für die Sake of Daten zu sammeln, sondern versuchen Sie, Daten zu sammeln, wenn Sie wirklich die Daten brauchen, letztendlich glauben, die Daten zu einem erfolgreichen Outcome führen können und die Informationen oder die Daten, die Sie sammeln, die gar nicht weiterverwendet werden, die völlig unrelevant sind, die gerne auch einfach mal rausnehmen. Beginnt mit der Einholung der Einwilligungen. Auch das „Warum jetzt schon beginnen?, auch wenn man eben den Switch zu First Party Data oder Kohorten basierten Marketing macht. Wichtig ist, sich jetzt diesen Datenschatz aufzubauen. Ich habe es vorhin schon gesagt: Je mehr consented oder eingewilligte Datenpunkte ich habe, die ich weiterverarbeiten und weiterschicken kann, desto besser ist meine Datenmenge und desto besser kann ich meine Marketingkampagnen und Aktivitäten optimieren. Das heißt Tracking, Retargeting, Personalisierung. Und je früher ich damit anfange, desto eher kann ich meine Consent Management Strategie auch optimieren. Das wäre jetzt ein anderes Fass, noch ein anderes Thema: Wie kann ich meine Akzeptanzrate und Opt-in-Rate optimieren?Gerne dazu im Nachgang noch mehr. Ähm, aber so kann ich mir eben den Wettbewerbsvorteil erschaffen. Und last but not least, ähm, sehen Sie die Entwicklung als Chance. Es geht wirklich darum, das Thema ernst zu nehmen und diese Customer Experience zu verbessern. Ich hab's vorhin, ähm, kurz auch angesprochen, das Thema Trust, das Thema Transparency, ähm, die alternativen Lösungen, die wirklich ein Wettbewerbsvorteil sein können gegenüber dem direkten, gegenüber, ähm, dem Markt. Und da gilt es, sich einfach jetzt, ähm, diese Entwicklungen und dieses Change Management wirklich als, als Chance zu sehen. Und wir unterstützen extrem gerne, äh, wir haben 'n großes Partnernetzwerk, was da auch gerne unterstützt. Das heißt, äh, wenn's da Fragen gibt oder Unterstützung, ähm, gewollt oder gebraucht wird, dann gerne jederzeit melden. Noch mal zusammengefasst, bleiben Sie auf dem Laufenden, bleiben Sie proaktiv. Investieren Sie die Technologien, ähm, die Sie nutzen und überdenken Sie die Datenstrategie. Holen Sie die Einwilligung jetzt ein, um eben diesen Datenschatz aufzubauen und nutzen Sie diesen Change als Chance, um sich eben jetzt den Wettbewerbsvorteil zu erschaffen. Und damit, ähm, bedanke ich mich erst mal fürs Zuhören. Und hier noch mal der QR Code, auch das Angebot für einen kostenlosen Scan, um einfach mal eine Analyse zu fahren, wie sieht's eigentlich aus bei mir auf der Webseite? Welche Daten werden hier tatsächlich gesammelt? Und wie kann ich mich jetzt eben Zukunft (sprachunverständlich). Ja, und damit gebe ich ab. Ich schaue gerade noch mal so 'n bisschen in den, ähm, in den Chat, ob's vielleicht doch noch ein oder zwei Fragen gibt. Ähm, ich wart einfach noch so 'n paar Minuten hier drin und ansonsten, ähm,, wünsche ich weiterhin ganz viel Spaß auf dem Event, äh, weitere tolle Vorträge und, ähm, bleiben Sie gesund, passen Sie auf sich auf und wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Sehr gut, ich schau grade mal rein. Wir haben hier so 'n paar Fragen. Hallo Hannah, hast du ein Beispiel, wie so eine gültige Einwilligung zukünftig für Website aussehen könnte, wenn es keine Cookies mehr gibt und wo sie auf den Webseiten ausgespielt werden sollte? Äh, danke erst mal für die Frage. Wenn es keine Cookies mehr gibt, gibt es ja aber trotzdem Alternativen, ähm, die personenbezogene Daten sammeln. Das können Technologien sein, das können Prozesse sein, ähm, das können First Party Cookies oder Daten sein. Und für all diese, ich sag jetzt mal übergreifenden Technologien, die personenbezogene Daten sammeln, braucht es eben Consent. Das heißt, der Banner oder die Art und Weise, wie nach Consent gefragt wird, wird grundsätzlich erst mal so bleiben. Klar, immer mit den neuesten Änderungen, äh, und auch das muss vorab erfolgen, also auch beim Aufschlagen der Webseite. Ähm, das heißt, auch da sollte eben der Banner auf der Webseite ausgespielt werden. Ich hoffe, das beantwortet, äh, mehr oder weniger die Frage. Ähm, genau, dann gibt es eine konkrete Frage zu dem, äh, zu dem (Ton fehlt) und Consent Mode und inwiefern das Ganze eben, äh, konform ist, weil's bei dem Urteil geht es ja auch ganz konkret den Datentransfer (Ton fehlt). Ähm, das ist tatsächlich eine sehr komplexe und sehr allgemeine Frage. Ich kann einfach nur auch ganz grundsätzlich da 'n Kommentar abgeben, der da ist, dass dieses Urteil und all das, was da grade passiert, letztendlich fast schon ein politisches Thema ist. Es ist 'n globales Thema und, und, ähm, wie der Zuhörer es ja auch geschrieben hat, es geht grundsätzlich den Datentransfer oder der Datenverarbeitung in die USA. Das haben wir damals beim Schremms zwei Urteil ja auch schon, ähm, gesehen und (Ton fehlt). Was wir aus unserer Sicht da machen, ist das Ganze ganz eng zu beobachten. Ähm, wir sehen uns hier auch in der Verantwortung, eben diesen Trends und diesen, hm, Änderungen am Markt eben zu folgen und dementsprechend unsere Technologie so aufzustellen, dass wir weiterhin in der Industrie, in dem Markt der Player sind, der für Datenschutz plädiert. Ein Kommentar dazu, dass das eine ist eben die rechtliche Sicht, die Legal Sicht und das andere ist die technische Sicht. Es gibt eben so 'n paar Dinge und grade Legal und Tech clashen eben teilweise auch. Ähm, das heißt, das Internet funktioniert eben in einer gewissen Art und Weise. Und sollte es dazu kommen, dass, ähm, die Verarbeitung von Daten oder die, die Weiterverarbeitung von Daten in, in Drittländern, wie zum Beispiel die (Ton fehlt) sein wird, dann haben wir, glaube ich, 'n ganz anderes Thema. Das betrifft dann tatsächlich jeden. Wir haben mal geguckt, wie viele, ähm, Kunden oder Webseiten von uns circa Google Analytics auch nutzen. Das sind, ähm, über fünfundneunzig Prozent. Das heißt, es ist interessant und wir sind dran und verfolgen das Ganze und, ähm, ja, werden unsere Lösung so auf (Ton fehlt) zukünftig eben in den Datenschutz und, äh, die Privatsphäre einspielt und unseren Kunden und zukünftigen Kunden die Möglichkeit gibt, hier sauber aufgestellt zu sein. Dann hatten wir eine Frage, ist es (Ton fehlt) problematisch, den Annehmenbutton farblich größentechnisch zum Ablehenbutton, ähm, abzuheben, um so die Rate der Zustimmung zu erhöhen? Ähm, das ist auch eine sehr gute Frage. Da geht's ja konkret, also der offizielle Begriff bedeutet Nudging. Also es geht darum, den Kunden so 'n bisschen in eine, ähm, in diese explizite (Ton fehlt) Abfrage zu kommen.–zu drängen. Ähm, auch da, man fragt drei Anwälte und bekommt vier Antworten. Äh, selbst innerhalb Deutschlands, ähm, unterscheiden sich da die Meinungen innerhalb der verschiedenen Länder. Also Bayern sagt das, Baden-Württemberg sagt das. Grundsätzlich muss man da aber vorsichtig sein. Wir bei Usercentrics geben keine Rechtsberatung. Das heißt, die Antwort auf die Frage ist tatsächlich leider Gottes, es kommt drauf an. Und es gilt, in solchen Fällen letztendlich mit der, ähm, eigenen Rechtsabteilung abzuklären und abzustimmen, was ist möglich und mit was sind wir ... (räuspert sich) mit was können wir nachts ruhig schlafen? Ähm, und gleichzeitig, das hatte ich vorhin im Vortrag ja schon gesagt, sich von einer Software oder einer CMP Gebrauch zu machen, die flexibel anpassbar ist. Sprich, sollte ich den Button farblich anheben und ich bekomme eine Abmahnung nach der anderen, weil das meinen Endkunden nicht gefällt oder womöglich eine Abmahnung von, ähm, einem Gericht, einem, ähm, einer Anwaltskanzlei, (Mikrofongeräusch) Möglichkeit, innerhalb von Sekunden diesen Banner eben von Grün wieder auf Grau umzustellen, um da eben einfach schnell zu reagieren. Und deswegen sagen wir auch immer, dieser Einklang zwischen rechtlichen Anforderungen und der Datenstrategie, und das gibt es letztendlich irgendwo zu kombinieren. Es ist aber halt da intern abgestimmt zu sein und auch mit der internen Rechtsabteilung, ähm, da in, in, ja, sich einig zu sein. Gut, ich hatte gerade noch mal die Frage, den Code noch mal anzuzeigen. Das mache ich natürlich sehr, sehr gerne. Äh, der QR-Code auch hier, ähm, die Folien schicken wir, glaube ich, zumindest im Nachgang auch gerne a-alles, an alle Zuschauer, äh, durch. Es gibt auch eine Aufzeichnung dieses Vortrags. Und wenn es im Nachgang doch noch Fragen gibt, dann, ähm, wie gesagt, gerne per Mail, ähm, oder einfach mit uns in Kontakt treten. Wenn Sie sagen, Sie haben den Vortrag an der UMKB gehört, ähm, dann schicken wir dir da gerne auch noch mal alle Informationen zu. Gut, ich glaube und hoffe, dass ich alle Fragen beantwortet habe. Ähm. Da kam gerade noch mal was rein. Ahm. Wie wird die Datenschutzanwendungen mit dem Risikobericht... Die Frage vielleicht auch gerne (Mikrofongeräusch) mitschicken, können wir da direkt drauf eingehen. Ich glaube, das ist einfacher, aber supergerne gehen wir da drauf ein, äh, Frau Wessels. Ähm, ansonsten würde ich mich jetzt noch mal bedanken für alle, die auch bis jetzt noch drin geblieben sind. Weiterhin viel Spaß. Bleiben Sie gesund und wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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Beschreibung

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