(heitere Musik) (Wasser platscht) (schwungvolle Musik) Jonny ist Diplomökonom und übernahm bereits im Jahr 2018 als Head of Sales den Vertrieb der plentySystems AG. Als Vertriebsprofi mit Erfahrung aus den verschiedensten Branchen ist er an vorderster Front bei plenty und in den verschiedensten Projekten mit am Start. Er berät im Sparring mit den Consulting-Teams Kunden strategisch im B2C- und D2C-Bereich. Sein Ziel mit seinen Kollegen und Kolleginnen, jeden Interessenten binnen kurzer, kurzer Zeit zu einem erfolgreichen plenty Seller zu machen. Plenty, plentyMarkets, fragt ihr euch. Was hat es damit auf sich? Vielleicht schon mal gehört, aber irgendwie noch nicht näher, ähm, eingetaucht? plentyMarkets ist tatsächlich eine E-Commerce-ERP-All-in-one-Lösung für den E-Commerce. User und Userinnen können Verkaufsvorgänge smart abwickeln und automatisieren und das auf über fünfzig Marktplätzen weltweit, in Onlineshops und mittels App-basiertem Kassensystem im stationären Handel. Stichwort Marktplätze: Ich habe gerade in der Vorbereitung, in der Pause mal auf die Website von plenty navigiert und habe gesehen, da ist wirklich alles dabei, was man sich nur wünschen kann: Kaufland, Otto, Amazon, Zalando, eBay, Shopify, Check24 und, und, und. Also, da, ähm-- Tatsächlich müsstet ihr mir jetzt einen Marktplatz nennen, der euch dort fehlt an der Stelle. Mit der cloudbasierten Software von plentyMarkets lassen sich alle Prozesse von der Verwaltung und, äh, und von Bestands- und Artikeldaten hin zum Versand und der Rechnungsstellung verbinden und zentral steuern. So, ihr wisst aus den ersten beiden Sessions, ich bin auch immer ein kleiner Fan von, äh, Referenzen. Da kann man ja schon einiges herleiten. Also auch dort habe ich gerade noch mal gestöbert und unter anderem entdeckt, Melitta, LuckyBay, Carlsberg, WMF oder Mein Gartencenter24 waren so, die mir zunächst ins Auge gestochen haben, die ich auf jeden Fall, ähm, schöne Referenzkunden an der Stelle finde. Euch erwartet jetzt ein Vortrag für alle Multichannel-E-Commerce-Interessierten: Multichannel D2C leicht gemacht. Warum Multichannel E-Commerce nicht nur was für Händler*innen ist. Worum geht's? Was bedeutet eigentlich Multichannel E-Commerce selber machen? Wie funktioniert das und was nicht? Freut euch auf spannende Insights aus der Sicht einer der führenden Plattformen, erhaltet Gründe, warum Hersteller*innen heute mit ihren Endkunden sprechen müssen, erfahrt die Vorteile, aber auch die Herausforderungen und Lösungen von D2C. Welcome, Johnny. Bist du mir zugeschaltet? Na, ich hoffe doch. Äh, hallo, grüß dich. Grüß dich. Hi. Spanien, Oldenburg hatten wir heute schon dabei. Von wo grüßt du uns dann heute? (lacht) Ähm, ich grüße euch aus dem schönen verschneiten Bad Arolsen, also nahe Willingen, ähm, im Herzen Deutschlands. Genau in der Mitte fast. Schöne Ecke. Schöne Ecke. Ja. Klasse. Ähm, ich habe gerade schon, ähm, 'ne Rundreise gemacht und, ähm, ähm, über das spannende Thema berichtet, was du uns mitgebracht hast. Von daher will ich auch gar nicht so lange Zeit verschwenden, sondern würde dir gerne das Wort übergeben, damit du uns jetzt mal abholst und mal mit auf die Reise in den Bereich Multichannel D2C nimmst. Wir treffen uns dann gleich wieder- Vielen lieben Dank. -in dreißig Minuten zur Q&A. Ja, super. Ich freue mich drauf. Bis gleich. Bis gleich. Ja, wunderbar. Ähm, schön. Ich freue mich total, heute hier zu sein. Äh, das erste Mal auch bei einem, äh, OMKW und, ähm, ich freue mich drauf, euch, äh, heute ein bisschen mitzunehmen. Was ist plentyMarkets? Was machen wir? Ähm, wir haben jetzt schon ein super Intro gehabt. Also eine All-in-one-Software ist das Ganze. Ähm, das geht aber auch ein bisschen anders für Hersteller und Marken, wenn da große ERPs wie ein SAP hinter hängen und so weiter und so fort. Wie kann man E-Commerce vernünftig umsetzen? Warum ist das nicht nur was für Händler, sondern mittlerweile eben auch für die großen Brands und Hersteller? Ähm, da nehme ich mal ein bisschen hin mit und erzähle ein bisschen was. Ähm, Eingangsfolie mal schön in die richtigen Farben gesetzt. Äh, das, äh, ähm, äh, den Spaß habe ich mir heute erlaubt. Also, was machen wir heute? Wir reden über D2C. Kurz noch zwei Takte zu mir. Ich bin schon super vorgestellt worden. Ähm, bin der Head of Sales, mache das seit, äh, äh, fünf Jahren ungefähr bei plenty und, ähm, ja, habe da, habe da einen Riesenspaß dran. Ähm, habe mal ein paar Zahlen von plentyMarkets mitgebracht, wem das noch nicht so geläufig ist, wer wir sind. Ähm, einfach ein paar Zahlen aus dem letzten Jahr. Also 2022, ähm, das Jahr nach Corona: Wir haben, ähm, ein Umsatzplus von über zehn Prozent gemacht. Ähm, wir, unsere Händler haben mit der Software neun Komma zwo fünf Milliarden Euro im E-Commerce, im deutschen E-Commerce umgesetzt. Das sind fast zehn Prozent. Äh, das heißt, fast zehn Prozent des gesamtdeutschen E-Commerce laufen über ein plentyMarket-System. Sind wir natürlich sehr stolz drauf und froh drüber. Ähm, ja, wir haben Top-Five-Marktplätze: Amazon, eBay, Otto, Kaufland, Zalando selbstverständlich. Äh, aber insgesamt sind es über siebzig digitale Vertriebskanäle, die wir eben an die Software anbinden. Da gehören aber auch Shopsysteme zu, Preisvergleiche et cetera. Ähm, zeige ich gleich noch mal ein bisschen genauer. Ähm, wir sind eine deutsche Software. Äh, unsere Hometown ist Kassel. Äh, wir sind aber seit Corona eine Remote First. Deswegen wohne ich nicht mehr ganz in Kassel, sondern vierzig Minuten von weg. Ähm, ja, und, ähm, wir haben halt, ähm, unsere Top Verticals. Wir sind kein-- nicht branchenspezialisiert, sondern, ähm, Fashion, Home and Garden, Electronics, Do It Yourself, Spielzeug, äh, Nutrition, egal was, wir, wir sind dabei. Ähm, und wir sind eine hundert Prozent Cloud-native Software. Das ist eben auch wichtig, ne? Wir hosten auf AWS-Server in Frankfurt, DSGVO-konform et cetera. Einfach die wichtigen Dinge, die wir abdecken.Was macht plenty? Was ist es eigentlich? plenty ist eine Omnichannel Software. Das heißt, wir haben eine Omnichannel Lösung. Dazu gehören drei Verkaufssäulen sozusagen. Das heißt, wir haben ein eigenes Post System, eine Post App, funktioniert auf allen Android Geräten und kann eben in dem stationären Geschäft eingesetzt werden. Wir haben unser eigenes Shopsystem, den plenty Shop. Wir bearbeiten gerade an unserer PWA Version des Ganzen. Ansonsten steht der Shop schweglar bei die üblichen Verdächtigen. Und klar, die Marktplätze. Dazu kommen dann noch Preisvergleiche et cetera. Also viele digitale Vertriebskanäle, die bidirektional an die Software angeschlossen sind. Das ist immer ganz wichtig zu sagen. Also es geht in alle Richtungen. Das zeige ich aber gleich noch mal ein bisschen, was das bedeutet. Rundherum gehört natürlich noch vieles mehr. Das heißt, wir haben Shop Anbindungen an die Shopsysteme, die es da draußen gibt. Wir sind gerade vor ein paar Wochen recommended ERP von Shopify auch geworden, auch auf deren App Store eben zu finden. Wir haben alles dran, was Payment angeht. Natürlich, wenn man ein eigenes Shopsystem auch anbietet, muss man auch das Payment mit anbieten. Und wir haben Fulfillment Partner dran und das sind sowohl die Last mile Carrier, also man kann im Lager picken und packen mit plenty Markets, auch mit unserer App, auch mit den ganzen MDEs, die es da gibt und dann eben eine DHL Schnittstelle dran haben und die Versandlabel direkt damit erzeugen. Man kann aber auch ein Third Party Logistics sowie den Bird oder 1DL Logistik oder Amazon FBA oder wir haben das Fulfillment mit ebay z.B. gelauncht hier als Tech Partner in Deutschland vor ein paar Jahren. Also das kann man eben auch nutzen. Damit der ganze Kosmos mal ein bisschen erklärt, ein wichtiger Hinweis, ich gehe jetzt nicht direkt irgendwie auf Post oder oder solche Sachen ein. Das Thema sollte hier heute ein bisschen D2C sein. Eine wichtige Folie will ich aber nicht euch vorenthalten. Natürlich ist das Ganze zertifiziert, das ist total wichtig, wenn es dann um Diskussionen geht, wollen wir die Rechnungen alle in unserem SAP haben, für jeden Endkunden auch einen Debitor erstellen, ja, nein. Wäre doch gut, wenn wir eine Software hätten, die das vielleicht selber lösen kann und rechtssicher Rechnungen erstellen kann, die auch noch zertifiziert ist. Und ja, das sind wir natürlich. Das hat viel Blut und Schweiß in der Entwicklung gekostet ein paar Jahre. Das heißt halt, dass jede Rechnung rechtskonform erstellt ist. Das heißt aber auch, dass alle Änderungslogs in der Software auf elf Jahre aufgehoben werden. Und das ist natürlich ein riesen Vorteil, wenn irgendwann mal gefragt wird, wer hat den Preis verändert am Artikel xy vor fünf Jahren im Januar, dann kann man das halt nachweisen mit solchen Logs. Gut, kleine Übersicht, bevor es ans eingemachte geht, über Channels und was dazu gehört, was ist eigentlich unter der Motorhaube bei plenty? Wir haben oben eben den plenty Channel, das sind die Marktplätze, wir haben den plenty Shop, wir haben plenty Post, wir haben aber eben dazwischen den ganzen Bereich Automatisierung, Payment, Ordermanagement System, die Warenwirtschaft natürlich, Fulfillment, CRM ganz wichtig, automatisierte Kommunikation zum Endkunden oder zum Marktplatz, Tracking Nummern, Versand, Rechnung hochladen, Rechnung verschicken etc. Das kann eben alles voll automatisiert werden. Plenty BI zur Auswertung, ganz wichtig, alle wollen ihre Unternehmungen mit KPI steuern. Wo kommen die eigentlich her? Die kann man auch eben abbilden mit plenty. Und last but not least, und da geht es eigentlich immer los und das ist auch der nächste Schritt, den wir kurz besprechen wollen hier, Content. Also Bilder, Beschreibungen, Merkmale, Größen, verschiedene Sprachen etc. Das muss eben auch ins plenty Markets rein und wird von da aus dann ausgespielt. Das Ganze steht auf einer offenen beschriebenen Rest API, die kann sich jeder angucken, developers. Plentymarkets. Com. Und Cloud Hosting habe ich ja eben schon erwähnt, ist halt super wichtig, dass da nichts ruckelt und nichts hakt. Gehen wir kurz in den Content rein. Ja, was heißt das Ganze? Und dann gucken wir uns einfach mal den Standard Ecommerce Prozess an, den man eben abbildet mit so einer Software. Wichtig ist halt immer, dass die Artikel für alle Marktplätze und für alles einmal gepflegt werden irgendwo ja. Und das kann in eurem PIM passieren, das kann dann auch mit einem plenty Markets verbunden werden. Alles in allem muss es eben einmal ins plenty rein. Wir mappen das dann auf die verschiedenen Marktplätze und man kann sich das ungefähr so vorstellen, wie ein Pumpwerk. Also verschiedene Bilder, auch ein anderes Bild zu Otto als zu Amazon, Bullet Points zu Amazon, andere Beschreibungen zu Kaufland. Stichwort duplicated content wird halt vermieden mit verschiedenen Mapping, wie die Sachen ins Plenty reinkommen, ob dann als TSV oder über die REST API oder gar manuell anlegen, macht kein Mensch, aber man kann es natürlich tun. Das ist am Ende des Tages Wurscht. Pflegt den Content, ballert den Content rein, mappt den einmal auf die Marktplätze, die angeschlossen werden sollen. Danach hat man Schema f, wie der neue Content, immer wenn es neue Artikel gibt, haben wir ein Schema f, wie das Insplenty Markets gepflegt wird und dann ist es auch automatisch richtig gemappt für die Marktplätze. Effizienz entsteht durch Automatisierung. Das bedeutet, wir haben einfach viele, viele Möglichkeiten voll zu automatisieren mit dem System. Das bedeutet, Bestandsabgleich natürlich wird immer synchron gehalten von der Software. Wir haben den Produktdatenaustausch, Content auf Marktplätzen spielen, automatisiert, Auftragsimporte natürlich automatisiert. Die ganze Zahlungscheck, das zeige ich auch gleich noch mal, wo an welcher Stelle kann man auch so Sachen wie Vorkasse in Deutschland immer noch beliebt oder Kauf auf Rechnung automatisieren? Was kann man da so machen? Gehe ich gleich noch mal kurz drauf ein. Und dann haben wir natürlich durch das CRM die Kommunikation der Kunden an einem Platz im Backend von plenty.Wie würde denn so ein idealer Prozess eigentlich aussehen im E-Commerce? Zeige ich euch. Wir machen jetzt einmal ein bisschen Ping-Pong hoch und runter, hoch und runter auf unserem beliebten Plenty Flow. Also kurz zur Erklärung: Wir haben einen Zeitstrahl, der geht von links nach rechts. Wir haben alles, was über diesem Zeitstrahl ist, betrifft den Kunden von uns und was unten ist, betrifft uns und die Software. Rote Boxen sind Action-Boxen und damit geht es los mit der Produktverwaltung ganz links unten. Wir müssen also den ganzen Content ins Plenty ballern. Wir müssen die Preise pflegen, pro Channel vielleicht auch ein anderer Preis. Können auch einen Reprice da dran hängen oder solche Sachen. Und die Bestände, also Content, Bestände, Preis müssen ins Plenty rein und dann geht das im Ping-Pong los. Wir haben die Marktplätze verknüpft. Wir machen also oben einen Einkauf, wir haben einen Bestandsabgleich unten, wir haben die Zahlung durch die Kunden, wir haben die eingehende Zahlung, die gecheckt wird. Auch vielleicht über eine EBICS-Schnittstelle mit dem Geschäftskonto, Zahlen auf Vorkasse. Wann ist die Zahlung da? Das erkennt die Software automatisch. Geht dann, ändert den Status im Auftrag dann automatisch in Pick und Pack. Vorher war der in Warten auf Zahlung vielleicht. Bestellbestätigung an den Kunden per Mail oder an den Marktplatz, eine Statusänderung übermitteln, kein Problem. Das alles voll automatisiert und dann würde auch vollautomatisiert im Lager eine Pick-und-Pack-Liste erstellt werden. Man könnte die Rechnung erzeugen, man würde das packen, rote Box, verpacke die Bestellung, irgendjemand muss rumrennen und das holen. Und dann geht es eben in die Paketerstellung, die Paketanmeldung. Wir kriegen ein Label, wir kriegen eine Tracking-Nummer vom Fulfiller. Das wird wieder vollautomatisch übermittelt an den Endkunden per Mail mit der Rechnung zum Beispiel oder an den Marktplatz, wo man auch die Rechnung automatisiert dann hochladen könnte. Lieferung ist klar, wieder eine rote Box und dann haben wir den Happy Customer am Ende. Das Ganze geht natürlich auch retour. Ihr habt gerade gesehen, der erste, der eine Order sieht, ist der Lagermitarbeiter. Bei der Retoure ist es genauso. Der erste, der eine Retoure sieht, ist der Lagermitarbeiter. Also auch vorher lässt sich alles automatisieren. Erstellung des Retourenlabels, Übermittlung des Retourenlabels bis hinten raus, zum Beispiel über die Rückzahlung über eine PayPal-Schnittstelle. Das lässt sich durchautomatisieren und man hat dadurch keine manuellen Aufwände. Das bräuchte jede Buchhaltung und wir wissen, dass das oft eben nicht so ist aus der Erfahrung. Kleines Beispiel habe ich auch mitgebracht, habe ich vor zwei Wochen mit Lukas Seidens erzählt auf der E-Com Expo in Berlin. Die Folie habe ich heute mal kurz mitgebracht, dass man eine Vorstellung hat, wie das in echt aussieht. Hier geht es Josef Seibel, Schuhhersteller aus Haunstein. Die haben plenty in der Mitte, die haben plenty Shop, die nutzen all das Marketing über den plenty Shop, die nutzen verschiedene Shop-Systeme, verschiedene Sprachen, die haben die großen Channels, die wichtig sind, alle über plenty angeschlossen. About You, super schwierig, sich listen zu lassen, selbst als Hersteller direkt auf About You. Also geht es über ein Zwischending wie Hey Connect. Synestie verbindet noch an weitere Middleware. Die kleinen Markplätze sind darüber angeschlossen und das Warehouse ist natürlich dran. Also eine kleine Folie aus der Praxis, wie das ausschaut. Guckt euch das gerne noch mal an, aber das war ein super Vortrag und Lukas Seidens hat da tolle Insights gegeben. Ich habe es heute einmal mitgebracht. Und jetzt steigen wir ins eigentliche Thema ein. Wir haben noch so 20 Minuten ungefähr. D2C. Was machen denn Hersteller heutzutage und was sind die Strategien, die dahinter stehen? Und was sehen wir als Plenty Markets? Und was sehen wir am Markt? Und was funktioniert eigentlich gut und was funktioniert nicht so gut? Und wo sind die Pros und Cons eigentlich bei den einzelnen Strategien? Es gibt externe, interne und hybride. Das sind so die drei Cluster, in die ich die mal aufgeteilt habe und wir fangen mal an mit den Externen. Der klassische Third-Party-Strategie für E-Commerce machen als Hersteller. Das heißt, wir gehen einfach mal von einem Hersteller aus. Wir haben einen Hersteller, der hat sein normales Streckengeschäft, klassischer Vertriebsstufenvertrieb und man möchte jetzt E-Commerce machen. Es gibt eine Entscheidung, wir wollen jetzt selber in den E-Commerce gehen. Das heißt, wir nehmen uns eine Agentur, die baut uns Amazon, die baut uns ein Shopsystem. Und natürlich, wenn wir ein Shopsystem haben, Amazon könnte man vielleicht über FBA abbilden, aber sobald ein Shopsystem da ist, das wollen wir nicht über FBA machen, das ist ein bisschen teuer. Das heißt, wir brauchen irgendeinen Full Film and Logistiker. Und das kann man auch relativ autark betreiben, das Ganze. Vielleicht gibt es noch eBay, aber das Ganze, das Wichtige ist, wir haben eine Grenze zwischen uns und der Agentur. Da merkt das auch keiner so, dass wir das vielleicht selber machen. Das ist relativ anonym, das Ganze. Man kann das relativ schnell machen und wir beschicken dieses Full Filmend wie ein Retailer, wie ein weiteres Streckengeschäft. Wir sind relativ abgekoppelt. Oft ist es auch so, dass die Agenturen ihr eigenes Ding machen. Wir sind dann da relativ abhängig, aber es hat natürlich Vorteile. Wir haben einfach, das lässt sich relativ einfach aufsetzen. Da gibt es einen Haufen Agenturen, die das machen, die das anbieten. Das ist relativ schnell zu machen auch und es kann vor allem total anonym sein. Das kriegt man außen vielleicht gar nicht so mit, dass man da selber unterwegs ist im direkten Consumer-Bereich. Es hat aber auch eine Menge Nachteile.Und da kommen halt immer mehr drauf. Wir sind natürlich abhängig von denen, die das für uns machen. Meistens ist die Marge nicht so toll, weil wir natürlich einen Share abgeben an diese Agenturen. Wir haben keinerlei internen Wissensaufffau. Wir haben keine Mannschaft, die E-Commerce könnte. Also eine Digital Majarity, eine digitale Reife, wird nicht erzeugt dadurch. Ähm, wir haben also keinen Wissensauffbau. Wir könnten kartellrechtliche Schwierigkeiten haben, wenn wir den Vorteilspreise machen et cetera. Da gibt es unschöne Storys. Ähm, wir haben keine Kundenberührung offiziell und wir haben vor allem keine Exit-Strategie als Hersteller in dem Moment. Meistens ist das etwas, was beschlossen wird. Es verlängert sich und da gibt es gar keinen Weg raus und es ist auch kein Weg raus vorgesehen. Denn was wir eigentlich machen wollen als Hersteller und was die Hersteller machen wollen, sind interne Strategien. Ja, also wir wollen B2C selber machen. Das heißt, wir haben das Gleiche. Ähm, wir haben da irgendwie ein ERP hinten dran. Ja, das mag ein Navision sein, das mag ein SAP sein, das mag ein Sage sein, Trend Info, eine AS400, eine alte. All das ist natürlich bei uns gesetzt und wird nicht einfach ausgetauscht. Also fangen wir an, Sachen direkt anzubinden. Und meistens ist hierbei Schluss. Also wir haben einen Shop vielleicht, wir haben Amazon, vielleicht machen wir einen Shop mit einem eigenen Lager, aber vielleicht machen wir den auch schon über ein externes Fulfillment, weil wir das gar nicht abbilden wollen, äh, intern mit dem Lager. Aber das ist eigentlich das Ende der E-Commerce-Strategie bei den meisten Herstellern. Ähm, denn Otto kauft dann eBay, also Otto vielleicht im Vendor, Amazon vielleicht auch im Vendor. Vielleicht machen wir schon ein bisschen Hybridstrategie, weil im Vendor kauft Amazon jetzt nicht mehr alles auf. Die werden da relativ restriktiv auch in den nächsten Monaten werden oder sind schon geworden. Wir kennen Hersteller, in denen sind die Amazon Vendor Accounts schon gekündigt worden. Und, ja, jetzt wird es spannend, ja, weil diese Otto, Kaufland, eBay und alle weiteren Branchenmarkplätze, die es so gibt, die sind dann nicht die richtigen, um sie direkt an unser SAP anzuschließen und meistens funktioniert das dann nicht. Und da kann man sich ne Middleware wünschen, ja, ähm, die das alles verbindet und die dann ans eigene Fulfillment angeschlossen ist. Aber dieser Weg dahin ist meistens sehr holprig und hat halt einiges an Nachteilen. Das heißt, klar, die Vorteile bei der internen Strategie und D2C als Hersteller komplett selber zu machen, sind klar. Wir haben die komplette Ownership, wir haben die volle Wertschöpfung, wir haben die volle Marge, wir haben das höchstmögliche Kontrolle, wir kennen alle Kunden, die gehören alle uns. Muss erst mal lernen, damit was zu machen natürlich mit diesen ganzen Daten. Ähm, aber wir haben ein stetiges Wachstum der internen Kompetenz und digitaler Reife und direkter Kundenkontrakt. Das ist alles das, was man immer will, ja, als Hersteller. Wir lernen was von unseren Kunden, ähm, aber das hat halt auch Hürden und das sehen wir halt auch immer mehr. Erstens Time to Market. So ein Team ist nicht so schnell aufgebaut. Ähm, wir haben sehr schnell interne Kanalkonflikte mit den Retailpartnern. Das heißt, der klassische Vertrieb gegen den E-Commerce, ähm, das haben wir, das kennen wir ja, das haben wir, das haben wir überall. Ähm, dadurch natürlich einen höchstmöglichen internen Stress. Wir, wir kennen Situationen, wo es wirklich vonnöten war, dass die Geschäftsführung drei Jahre lang die schützende Hand über die E-Com, ähm, Sparte gehalten hat, bis das wirklich lief und die was vorweisen konnten. Recruiting und Teamaufbau ist heute total schwierig, ähm, auch wenn's durch die letzten Kündigungswellen natürlich jetzt wieder ein paar gute Leute auf dem Markt gibt, ähm, und, ähm, ja, meistens ist es mit hohen Anlaufkosten. Ja, also so zwei, drei Fails hinzulegen, ist einfach sehr teuer. Ja, und wir kennen auch sehr große Hersteller, amerikanische Hersteller auch, die immer Launches versucht haben, die, ähm, erst mal die falsche Entscheidung getroffen haben, die dann sehr, sehr teuer bezahlt haben dafür. Ähm, und es gibt 'ne Zwischenmöglichkeit und das ist das Dritte, was ich heute mitbringe, ist eben eine Hybrid, ähm, Version. Über, ob das ein Broker-Modell ist, äh, darüber kann man sich ein bisschen streiten, weil das Broker-Modell wird eben auch ganz gerne als die, von mir eben die externe Version bezeichnet. Ähm, wir nennen es mal Broker, aber mit dem Hintergrund, dass der Broker auch wieder rausgeht. Ähm, also, ähm, ein Hybridmodell stell-, stellen wir uns mittlerweile so vor und es wird eben mit großen Herstellern auch so umgesetzt, dass wir das Gleiche haben wie im Modell eins. Wir haben also eine Agentur, die aber ein Plenty-System aufsetzt für den Hersteller und alles das mit Plenty macht, was man mit Plenty machen kann, nämlich ganz viele Marktplätze dran, ähm, und, ähm, eben 'nen Amazon-Shop, vielleicht auch einen Plenty-Shop aufsetzen, B2B-Portale mit Plenty-Shop aufsetzen, sehr schön, ne? Kundeklassen vergeben, verschiedene Rabatte anzeigen, Login et cetera, alles möglich. Ähm, ein externes Fulfillment wird meistens benötigt und da kann man sich überlegen, ob das eine extra Firma sein soll, ob man das direkt eingliedert, ob der, der Hersteller eine neue Firma für E-Commerce gründet, ähm, und das Ganze erst mal draußen lässt. Da gibt's die verschiedensten Spielweisen. Am Ende ist es für den Hersteller auch eine weitere Strecke, die er eben bespielt, ja. Und, ähm, dann wurde eben im Intro gesagt, das All-in-One-Konzept von Plenty Markets, ähm, das ist eben dann nicht mehr All-in-One-Software, denn Aufträge werden von Marktplätzen über in den externen Fulfiller gespielt, die Rechnungsbelege zum Beispiel einmal im Monat oder einmal in der Woche rüber in ein EHP gespielt, ähm, da sie eigentlich in Plenty Markets bleiben können. Buchhalterisch ist das vollkommen in Ordnung.Ähm, da gibt's verschiedenste Spielweisen, wie man das spielen kann. Und, ähm, ja, das macht auf jeden Fall 'ne Menge Spaß, solche Sachen zu sehen. Und der Hintergrund, warum das auch cool ist, äh, das so zu machen, ist natürlich, ähm, dass diese Konstrukte meistens auch zeitgeschlossen werden. Das heißt, hier ist die Möglichkeit auch für die Hersteller, eigenes Personal aufzubauen, eigenes Personal zu schulen, zusammen mit dieser Agentur, diese Hybridstrategie mit einem macht, zwei Jahre lang ein Team aufzuschlauen, auf plenty Markets direkt auf der Software und dann am Ende die Software vielleicht direkt auch ans SAP anzuschließen oder an das, äh, vorherrschende ERP des Konzerns. Ähm, das sind die neuen modernen Wege, wie Hersteller eben selber das Know-how lernen, sich die Zeit geben, das zu lernen, ähm, Fails vermeiden und deswegen, äh, plenty Markets am Ende so einsetzen als eine Middleware. Das heißt, wir haben alle Marktplätze dran. Hier steht noch MyToys drauf. Noch ist MyToys ja da, aber bald nicht mehr. Das haben wir, äh, leider ja mitgekriegt diese Woche. Ähm, ja, wir, ähm, binden halt alles an, was Rang und Namen hat. Ja, und über die REST-API kann man halt noch viel mehr Sachen machen. Ähm, plenty to date, von tags to, äh, die großen bekannten ERPs werden angeschlossen, AS vierhundert kann angeschlossen werden et cetera. Alle Marktplätze für die jeweilige Branche, die relevant sind, äh, können gemacht werden. Und das bringt natürlich 'ne Menge Vorteile, weil wir haben am Ende eben eine Exit-Strategie. Wir haben den Kundenkontakt, wir haben 'ne Kontrolle, wir haben den internen Wissensaufbau und es ist trotzdem einfach, schnell und anonym und das Risiko ist kalkulierbar. Ähm, natürlich hat das Nachteile, die will ich nicht verschweigen. Ähm, die Marge ist nicht so toll. Ähm, kartellrechtliche Schwierigkeiten können passieren und es gibt noch 'nen relativ kleinen Markt an Anbietern, denn nicht alle Agenturen haben verstanden, dass sie Projekte zeitweise machen, dafür vielleicht auch 'n Bonus kriegen am Ende der Zeit, wenn das alles funktioniert hat, wenn die MVPs erreicht wurden, ähm, und dann wieder rausgehen und das nächste Projekt machen. Ja, alles in allem geht's halt, äh, darum, das auch auszuprobieren. Ja, also wer heute hier zuhört und, äh, ich freue mich gleich auf 'ne, auf 'ne angenehme Diskussion, ähm, wer hier heute zuhört, ähm, probiert's aus, ne. Man kann das testen bei uns bei plenty Markets einen Monat komplett kostenfrei. Registriert euch auf unser Homepage. Hier kommen jetzt gleich noch 'n paar QR-Codes, wo die Handys drauf gehalten werden können. Ähm, das mache ich immer ganz gerne, 'n bisschen Interaktion ist natürlich wichtig. Das heißt, äh, am Ende des Tages ist es wichtig, dass ihr's ausprobiert, ähm, dass man vielleicht klein anfängt, dass man mit uns spricht, was man vorhat. Ähm, wir beraten mit 'nem starken Key Account Management Team strategisch. Wir beraten, äh, technisch, wir machen die Umsetzung auch, äh, mit teilweise. Ja, wir können Agenturen mit reinholen, ähm, die das Ganze übernehmen, ähm, und, äh, da noch enger mit dem, äh, äh, Hersteller zusammenfliegen oder auch mit dem Händler. Also, natürlich gibt es auch, äh, die, die großen Händler bei uns. Ähm, ja, und, äh, genau, ähm, gratis testen kommt jetzt gleich. Ähm, vorher noch ein kleines White Paper. Wen's, äh, interessiert, Direct to Consumer, das White Paper ist auf Deutsch. Ähm, das kann man sich hier runterladen, kann sich das durchlesen, ähm, kann mir Fragen stellen, kann, ähm, äh, genau, ähm, kann plenty gratis testen, das hab ich schon gesagt. Geht in Kontakt mit mir und, ähm, ja, kommt, äh, kommt auf mich zu und, äh, verlinkt euch mit-- über LinkedIn bei mir, äh, kommt auf unsere Landing Page, kommt auf die Homepage von plenty Markets, ähm, probiert es aus. Und ich merke gerade, ich bin sehr schnell heute durch meinen Vortrag durchgerammelt. Ähm, das gibt uns fünf Minuten Zeit, äh, für mehr Fragen vielleicht. Ähm, denn, äh, ja, ich bin, ich bin schon, ich bin schon am Ende. Hervorragend, Johnny. Ich weiß gar nicht, ob du so durchgeeilt bist. Wir haben halb zwölf, sind, glaub ich, ziemlich gut in der Zeit. Da ich dir 'n bisschen, äh, von der Zeit im Intro weggenommen habe, hättest du sogar noch 'n paar Minuten gehabt. Das war aber--, passte bis hierhin sehr, sehr gut. Ähm, vielen, vielen lieben Dank, ähm, für deine Reise und, ähm, für das Aufzeigen dieser spannenden Insights. Wir haben einige Fragen reinbekommen und da möchte ich gerne auch mit dir durchgehen. Und zwar, Johnny, warum sollte ich als Hersteller mit unseren Endkunden sprechen? Für mich ist D2C irgendwie nur ein Handelstrend. Ich glaube, das kannst du wahrscheinlich gut widerlegen, oder? Ja, allerdings. Also das Problem ist, bei den meisten Herstellern schwächelt halt der Retail, ne? Und, ähm, grade über die Corona-Zeit ist halt Retail schwach geworden, ähm, und Hersteller gleichen das nicht mehr aus, äh, einfach nach Corona drauf zu vertrauen, dass der Retail sich jetzt wieder erholt. Das tut er nämlich nur teilweise und E-Commerce bleibt weiterhin stark. Also wir haben im letzten Jahr natürlich 'ne Delle gehabt, so bis Mitte des Jahres, ähm, war das Jahr, letztes Jahr sehr schlecht, ähm, weil Corona war plötzlich vorbei. Krieg war da, Inflation kam auch noch da on, on top. Ja, ähm, und so bis Mitte des Jahres hab ich gedacht, au weia, ähm, wir werden das erste Mal in der ganze Geschichte 'nen Rückgang beim E-Commerce erleben. Ähm, das hat das zweite Halbjahr dann aber widerlegt, ähm, denn trotz alledem ist, äh, das Black Friday stärker gewesen als je zuvor. Äh, das Weihnachtsgeschäft ist stärker gewesen als je zuvor. Und das bedeutet, dass der E-Commerce mit, äh, ähm, ich glaube, die, die Zahlen in diesem Jahr, ich schätze mal einfach, dass E-Commerce, äh, steigt, irgendwas zwischen zehn, fünfzehn Prozent, äh, wird es weiterhin zunehmen.Und das ist etwas, wo sich Hersteller nicht mehr vor verschließen können, dass das so funktioniert. Und die Frage ist eben, ob ich als Hersteller jetzt das dem Retail überlassen will oder ob ich anfangen will, da selber mitzumischen. Und die meisten Hersteller sagen: „Wir wollen selber lernen, wie das geht." Ja, macht hochgradig Sinn. Ähm, du hast auch gerade die E-Commerce Expo angesprochen. Ich glaube, wer letzte oder vorletzte Woche da war, hat in der Branche auch eine ähnliche Meinung zu dem ganzen Thema gehört. Also E-Commerce sicherlich aufgrund der Delle vom letzten Jahr sicherlich nicht auf einmal nicht mehr up to date. Ganz im Gegenteil. Ich habe zwei Fragen, die ganz gut zusammenpassen. Und zwar, ähm, einmal: Für welche Unternehmensgrößen ist Plenty Markets eigentlich am sinnvollsten? Und dazu noch die Frage – nette Referenzen: Was ist die Hauptzielgruppe von Plenty? Vielleicht kannst du das gut kombinieren. Ja, das kann ich gut kombinieren. Also als wir, ähm, bei zwei-- ah, 2018 bei Plenty Markets angefangen haben, da war Plenty Markets ein System für die kleinen und mittleren, äh, Unternehmen. Mhm. Ja, das muss man klar sagen. Es gab einen Plenty-Tarif, der hieß Zero, äh, null Euro Grundgebühr, äh, irgendwie null Komma fünf Prozent vom Brutto-Warenkorb ging dann als-- an Plenty Markets. Das ist heute ein bisschen anders. Ähm, damals waren die größten Kunden, auch Kunden, die so dreißigtausend Orders pro Monat gemacht haben. In der Zeit seitdem haben wir uns verändert. Die Software hat sich verändert. Die Software ist besser geworden, schneller geworden. Wir arbeiten mit ungefähr hundertfünfzig, äh, Entwicklern jeden Tag an der Software, sind über zweihundertsiebzig Mann starkes Unternehmen. Ähm, und die Software ist heutzutage eine Software für mittlere bis große Unternehmen. So positionieren wir uns auch strategisch. Wir haben mittlerweile Enterprise-Kunden, das heißt, wir bieten nicht nur SaaS an, Software-as-a-Service, ganz klassisch mit einer Grundgebühr und einer Transaktionsgebühr, sondern wir bieten auch für die großen Hersteller PaaS an, also Platform-as-a-Service. Die bekommen ihre eigene Infrastruktur, ihr eigenes Cluster auf AWS in Frankfurt, sind dann komplett unabhängig. Das kann man beliebig, ähm, machen. Wir haben mittlerweile Plenty One Million ausgerufen. Das bedeutet, dass wir, äh, eine Million Orders pro Monat über ein System fahren können mit der Software- -ähm, und haben große Kunden, die, ähm, weit über eine halbe Million Orders pro Monat, ähm, eben fahren über die Software. Krass. Vielleicht eine anknüpfende Frage dazu, jetzt die gar nicht aus Audience gekommen ist, sondern von mir: Wie ist es so ums Ökosystem rund um Plenty bestellt? Ähm, also was, ähm, Fachagenturen und Co. angeht? Kannst du uns da mal abholen? Ja. Ja, klar. Also wir haben über, ähm, achtzig Agenturen, die im, im, äh, deutschsprachigen Raum für uns unterwegs sind. Wir haben auch ein paar in England und ein paar in den Niederlanden. Ähm, und es geht immer weiter raus. Noch sind wir super stark im DACH-Vertrieb nur, strategisch geht es irgendwann auch ein bisschen weiter. Aber, ähm, äh, das sind eben nicht-- Es gibt nicht nur Agenturen, es gibt eben auch ganz viele Fulfillment-Anbieter, Shop-Anbieter, ähm, Payment-Anbieter, ja, alles drumherum, was man so braucht, bis hin zu Agenturen, die, ähm, Plugins schreiben. Wir haben einen eigenen Marketplace mit über zweihundert zertifizierten Plugins. Da sind so kleine Sachen drin wie ein Adresscheck zum Beispiel, ne? Jede Adresse, die im System läuft, automatisch korrigiert aufgrund der DHL-Datenbank, kosten 'n Zehner im Monat, weißt du? So, die ganzen-- Oder Repricer, solche Sachen, ne? Also es gibt ganz viele tolle Sachen, kann man sich auch auf unserer Homepage angucken, auf dem Marketplace, ähm, was es da, äh, an Environment gibt und da ist auch eine Liste der Agenturen. Spannend. Du hast gerade, ähm, den, ähm, den Gratistest angesprochen in deinem Vortrag. Gerade hattest du auch von so einem Tarif gesprochen. Hier fragt ein anonymer User: Wie sieht denn der kostenfreie Test konkret aus? Wie starte ich mit euch eigentlich durch? Also, ähm, kostenfreier Test bedeutet, ihr geht auf unsere Homepage und holt euch ein Testsystem. Ähm, dazu braucht ihr einen Namen, eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer, weil-- unter der wir euch dann erreichen können. Ihr kriegt sofort Zugang zu 'nem System. Ist ein Cloud-System. Ihr braucht 'nen Chrome-Browser, das war's. Dann könnt ihr sofort einsteigen, habt die volle Software, ähm, vollumfänglich vor euch und, ähm, dann ist die Gefahr, dass ihr ein bisschen erschlagen werdet, weil man sehr viel machen kann. Und, äh, meine freundlichen, ähm, Kolleginnen aus dem Pre-Sales werden euch dann connectieren, werden euch anrufen, werden mit euch sprechen. Wir kommen in Kontakt mit euch, im Vertrieb. Wir haben zwei verschiedene Vertriebsteam, einmal ein Sales-Team für die kleineren Kunden, einmal ein Senior-Sales-Team für die größeren und Enterprise-Kunden und Hersteller. Ähm, da werdet ihr dann quasi eingeklastert, wo ihr hingehört und dann geht es für die kleineren Kunden, geht's relativ schnell los. Ich sage immer, ein Start mit Plenty Markets innerhalb von zwei Wochen möglich. Krasse Zeit. Ein paar Stunden Support drauf, äh, dann verabredet ihr euch mit 'nem Setup-Supporter von uns und los geht das. Die größeren Kunden kriegen einen Workshop von uns in der Regel vorher angeboten, dass man sich ein bisschen beschnuppert, ein bisschen abschätzen kann: Wie tickt der denn, ja? Und was hat der für ein Team? Und wie müssen wir schulen? Und dann sind die Onboardings auch ausführlicher, äh, von unserer Seite a-aus natürlich und da geht ein Key Account Manager drauf und so weiter und so fort. Perfekt. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, ähm, ich habe mich das erste Mal plenty-- mich erschlagen gefühlt. Es ist intuitiv, aber wie du gerade sagst, es ist mächtig auf jeden Fall. Deswegen sollte man auf jeden Fall, ähm, diesen Support eurerseits in Anspruch nehmen. Das kann ich auch jedem empfehlen. Äh, ich hab's damals für ein Kundenprojekt, ähm, aus Performance-Marketing-Sicht begleitet und durfte das eine oder andere Mal ins Shopsystem rein, um ein paar Sachen um- und einzustellen. Sooo, ähm, ja, es kommt einmal die typische Frage nach den Aufzeichnungen. Ab Montag oder Montag werden wir euch eine Mail schicken, ähm, kann ich hier schon mal erwähnen. Es wird die Aufzeichnung geben, es wird Slides geben. Es gibt auch noch ein paar Follow-up-Links von unserem After-Mailing. Sooo, kann ich Plenty Markets auch in meine bestehende IT-Landschaft integrieren, Johnny?Ja, genau, ganz wichtig. Das ist gerade das, was ich eben am Ende gezeigt habe. Auch dafür brauchen wir halt einen Workshop. Wir müssen uns angucken: Was hast du denn für ein ERP? Was hast du für ein Shopsystem? Wo hängen wir uns dazwischen? Wie soll der Prozess laufen? Was für ein Fulfillment ist da? Wie sollen da Prozesse laufen? Das analysieren wir super gerne mit euch zusammen. Da kann man auch einfach hier an sales at plentymarkets eine Mail schreiben. Wir gehen in Kontakt, wir schauen uns das zusammen an und dann geht das los. Super. So, weitere operative Fragen hier: Wie werden die Bestellbestätigungen versteckt? Benötige ich ein eigenes E-Mail-System? Nein, brauchst du nicht. Es geht über mailbox. Org, glaube ich, ist einer der Provider, die wir da nutzen. Die werden dann eben ans System dran gedockt. Man kann da verschiedene E-Mails ins System pflegen. Wir empfehlen natürlich immer einmal Amazon @kundenname, ebay @kundenname. Dann kann man die Tickets auch ein bisschen besser filtern und auseinanderhalten. Und solche Systeme können wir aufbauen. Wir haben ein eigenes Ticketsystem eben intern. Das wird gerade von einem Messenger ersetzt. Fentimarkets, wie gesagt, entwickelt sich ständig. Dadurch haben wir auch manchmal Dinge, die ... Wir haben jetzt zum Beispiel im Moment, wenn ihr euch ein Testsystem holt, könnt ihr sehen bei den Artikeln, es gibt eine Artikel-Test-Phase und es gibt die normalen Artikel. Das eine sieht alt aus, das andere sieht sehr neu und modern aus. Wir entwickeln ständig weiter auf die neuesten Technologien. Deswegen gibt es auch mal alt und neu parallel. Das ist bei BI so. Da haben wir noch ein Statistik-Tool und das neue BI läuft parallel. Das ist bei den Tickets, also Mailversand, sind es Tickets und der Messenger, wobei die Einrichter mittlerweile lieber den Messenger nehmen, das neue System, weil das einfach auch viel intuitiver einzurichten ist, viel schneller geht. Wir helfen euch da gerne bei. Hervorragend. Thema Produktdatenfeedmanagement habe ich hier eine Frage, und zwar: Wie sieht es mit dem Produktdatenfeedmanagement bei Plenti aus, gerade gegenüber Tools wie Channel Pilot? Ersetzt Plenti das? Ich kenne es jetzt selber aus Channel Pilot. Man kann ja mit den wildesten Formeln da Sachen machen und seine Feats entsprechend für die Marktplätze aufbereiten. Nimm uns da doch mal mit, wie das in Kombination mit Plenti läuft. Ja, muss man klar sagen, wir ersetzen dann Channel Pilot oder Channel Bill oder wie sie alle heißen. Weil durch die Katalogfunktion im Plenti Market ist es so, dass der Content, den du da reinspielst, ins Plenti, der wird dann durch diese Kataloge einmal gemapt auf die Marktplätze. Da kannst du wirklich genau sagen, welches Feld soll wo bei dem Marktplatz erscheinen. Und das macht auch Sinn, das zu mischen und eben Stichwort Duplicated Content, nicht überall das gleich zu machen. Das kann ein bisschen gehen, dass du andere Bilder bei Zalando zeigst als auf Amazon. Zalando möchte das auch ein bisschen anders haben, zum Beispiel. Ja, wir ersetzen diese Systeme dann und ja, das Mapping wird dann eben im Plenty Markets komplett angelegt. Super, okay. Hier scheint ein User noch ein bisschen später zugeschaltet zu haben. Er fragt: Baue ich meinen kompletten Shop mit Plenty oder ist Plenty die Schnittstelle zu den Marktplätzen? Vielleicht machst du noch mal kurz den Ein-Minuten-Elevator-Pitch an der Stelle. Genau. Also sowohl als auch. Ihr könnt einen Plenty Shop nutzen. Das Shopsystem wird immer mitgeliefert. Auch im Testsystem ist ein Shopsystem mit dabei. Das könnt ihr euch auch angucken. Ihr könnt die Plugins aktivieren, ihr könnt in den Shop Builder euch angucken, per Drag and Drop das Ding verändern und so. Das geht relativ einfach und intuitiv. Ihr könnt aber auch euer System mitbringen. Also wenn ihr einen Shopify habt, immer gerne, immer her damit. Gibt es einen Konnektor, Shopware 6, Magento, Wocommerce. Da gibt es eben überall Connectoren zu. Hervorragend. Letzte Frage. Und auch zu allen Marktplätzen. Ach so, ganz wichtig. Die Frage waren Marktplätze. Ja, genau. Alle Marktplätze. Alle Marktplätze, genau. Da hatte ich auch im Intro ... Gut, der Kollege war nicht dabei im Intro, aber ich habe es ja gesagt, eigentlich keine Wünsche offen, glaube ich zumindest. Letzte Frage, die wir hier noch haben: Was bedeutet E-Commerce-Anbindung via Middleware? Du hast schon das Intro gemacht, Plenti, sodass all in one a magical tool ist. Wir sehen aber, dass wir gerade bei den Herstellern und bei großen Accounts nicht das All-in-one werden. Es wird jetzt keiner sagen, ich schmeiße mein SAP raus und nehme jetzt hier Plenti für alle Prozesse, die ich habe. Das wird nicht passieren. Wir sind ehrlich gesagt auch nicht ein ERP, was Montagelisten könnte oder was mit Produktion zu tun hat oder wo du deine Logo und deine komplette Fibu drüber machst. Das sind wir nicht, sondern wir sind ein sehr vertriebsgetriebenes ERP. Das heißt, Rechnungserstellung ja, aber Rechnung einlesen, ganze Logo draus machen, ganze Fibu draus machen, eben nicht. Man wird immer einen Datef hinten rausbrauchen oder so was. Und das bringt uns dazu, dass wir gerade bei den großen Accounts, die mittlerweile immer mehr nachgefragt im Middleware werden, weil wir so viele Prozesse sowieso können und weil der Kunde entscheiden kann: Lasse ich die Rechnungserstellung in dem Plenty Markets oder nehme ich die in mein SAP? Da gibt es dann tolle Partner wie Proclaim zum Beispiel, die die SAPs anbinden und dann kann der ganze Prozess aber auch aus dem SOP raus gesteuert werden, bis hin zur initialen Artikelanlage, noch ein PIM mit randoggen und dann den Content so ins Plenty Markets automatisiert reinzuspielen und dann gemapped zu haben auf die Marktplätze. Auch das geht eben alles. Und dadurch wird dann Plenty Markets, weil es auch grenzenlos skalierbar ist durch AWS und das, was man dann an Serverclustern drunter hängt, wird es einfach zu einer präferierten Lösung bei vielen Herstellern. Hervorragend. Johnny, vielen, vielen lieben Dank an dieser Stelle für deinen Vortrag und die anschließende Q&A. Du hast auf jeden Fall die Fragen alle sehr gut beantworten können, dass alle was für sich mitnehmen konnten. Ich wünsche dir noch einen erfolgreichen Tag beziehungsweise eine erfolgreiche Restwoche, darf man, glaube ich, jetzt auch schon sagen, mittags am Donnerstag und freue mich auf ganz, ganz bald. Ja, wunderbar. Danke dir auf jeden Fall. Danke, dass ich hier sein durfte. Und wie gesagt, wenn noch Fragen sind, pingt mich einfach an, holt mich auf LinkedIn rein oder schreibt uns eine Mail an sales at plentymarkets oder holt euch ein Testsystem. Es ist ganz einfach, mit uns in Kontakt zu kommen. Hervorragend. Johnny, bis bald. Super. Danke dir. Bis bald. Mach's gut. Ciao. Ciao, ciao.
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