1:1 Fireside Chat mit Project A Founding Partner Dr. Florian Heinemann
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1:1 Fireside Chat mit Project A Founding Partner Dr. Florian Heinemann

Zusammenfassung

Dr. Florian Heinemann, Founding Partner von Project A Ventures, erklärt im Fireside Chat, wie authentische Kommunikation über Podcasts und andere Medienkanäle gezielt zur Gewinnung von Top-Gründern und Talenten beiträgt – ohne dabei zur reinen Medienmarke zu werden. Podcasts dienen als authentisches Matching-Tool zwischen Investoren und ihrer relevanten Zielgruppe.

Dr. Florian Heinemann: Personality Marketing als strategisches Investment-Tool

Dr. Florian Heinemann ist seit zehn Jahren Founding Partner bei Project A Ventures und verantwortet dort die Bereiche Marketing, CRM und Business Intelligence. Mit über 100 Business-Angel-Investitionen und Positionen in renommierten Aufsichtsräten (Trade Republic, About You, Lampenwelt, Henkel) ist er eine zentrale Figur in der europäischen Venture-Capital-Landschaft. Doch wie wirkt sich seine starke Medienpräsenz tatsächlich auf das Geschäft aus?

Podcasts als Authentizitäts-Kanal für Gründer und Talente

Heinemann betont, dass Podcasts und Video-Formate nicht primär dem Aufbau einer breiten Öffentlichkeitspräsenz dienen, sondern als gezieltes Matching-Tool funktionieren. Gründer können sich durch authentische Inhalte ein klares Bild von den Partnern machen, mit denen sie zusammenarbeiten möchten. Das schafft Transparenz und hilft beiden Seiten, bessere Entscheidungen zu treffen.

"Was wir gemerkt haben, ist, dass Podcasts ein sehr gutes Mittel sind, auch authentisch die eigenen Gedanken zu vermitteln", erklärt Heinemann. Potenzielle Gründer können so einschätzen, ob die Chemie stimmt – bevor sie sich auf eine Partnerschaft einlassen.

Medienkanal als Mittel zum Zweck – nicht als Selbstzweck

Project A setzt bewusst auf einen dezentralisierten Ansatz: Nicht nur Heinemann tritt nach außen auf, sondern auch andere Partner und Mitarbeiter wie Philipp Werner, die CMO oder Stefan Schulze (CTO). Diese Strategie hat mehrere Vorteile:

  • Recruitment-Multiplikator: Kandidaten erhalten authentische Einblicke in die Unternehmenskultur, bevor sie sich bewerben – und selbst wählen dann bewusster, ob sie dazupassen wollen
  • Portfolio-Support: Project A rekrutiert nicht nur für sich selbst, sondern auch aktiv für die über 70 Portfolio-Unternehmen
  • LP-Kommunikation: Auch Investoren und Limited Partners erhalten regelmäßige Insights zu Trends und Strategien
  • Keine breite Celebrity-Kultur: Im Gegensatz zu Formaten wie "Die Höhle der Löwen" fokussiert sich Project A auf relevante Zielgruppen, nicht auf maximale Reichweite

Flache Hierarchien und verteilte Sichtbarkeit

Ein wichtiger Punkt, den Heinemann unterstreicht: Die Tatsache, dass jemand öffentlich sichtbar ist, bedeutet nicht automatisch hierarchische Autorität. "Nur weil man jetzt gewisse Botschaften transportiert, ist man nicht der CEO", verdeutlicht er. Bei Project A sind die Partner vollständig gleichberechtigt – die Sichtbarkeit einzelner Personen entspricht nicht ihrer internen Entscheidungsfindung.

Diese Transparenz merken Gründer und Kandidaten schnell: Sie sprechen mit verschiedenen Ansprechpartnern, nicht nur einer "Chefarztbehandlung" durch Heinemann. Das erlaubt besseres Matching und verhindert künstliche Engpässe.

Das Vorbild Andreessen Horowitz – und die bewusste Abgrenzung

Heinemann erwähnt Andreessen Horowitz als Extrembeispiel: Der US-amerikanische VC-Gigant hat sich bewusst zu einem Medienkonzern mit angeschlossenem Investment-Arm entwickelt. Project A wählt einen anderen Weg – gezielter, fokussierter und authentischer für die spezifischen Zielgruppen.

"Es geht nicht um Medienmarke als Selbstzweck, sondern es geht wirklich um Mittel zum Zweck, um innerhalb der Zielgruppen was zu erreichen", fasst er zusammen. In einer Zeit, in der sich Investoren aktiv um Top-Gründer und Top-Talente bewerben müssen, ist authentische, relevante Kommunikation ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Praktische Erkenntnisse für andere Investoren und Unternehmen

Aus Heinemanns Erfahrung lassen sich mehrere Lektionen ableiten:

  1. Authentizität schlägt Reichweite, wenn es um hochqualifizierte Zielgruppen geht
  2. Dezentralisierte Sichtbarkeit (mehrere Gesichter) schafft besseres Matching als die klassische "Einzeln-Frontperson"
  3. Medienkanäle sollten strategisch zur Talentgewinnung und Gründer-Akquisition genutzt werden
  4. Transparente Hierarchien unterstützen glaubwürdige externe Kommunikation

Für KI-Marketing-Profis ist die Botschaft klar: Podcasts und Video-Content funktionieren am besten, wenn sie echte Expertise und Persönlichkeit zeigen – nicht als Werbekanal, sondern als authentisches Matching-Tool zwischen Institution und relevanter Zielgruppe.

Häufige Fragen

Wie nutzen VCs wie Project A Podcasts für Business-Development?

Project A nutzt Podcasts und Videos gezielt, um potenziellen Gründern und Kandidaten ein authentisches Bild der Partnerschaft zu vermitteln. Gründer können so einschätzen, ob die Chemie stimmt – bevor sie sich einlassen. Das verbessert das Matching erheblich und spart Zeit für beide Seiten.

Warum ist Personality Marketing nicht gleichbedeutend mit CEO-Status?

Bei Project A sind die Partner vollständig gleichberechtigt, unabhängig davon, wer öffentlich sichtbar ist. Die externe Sichtbarkeit hat keine hierarchische Implikation – ähnlich wie ein Pressesprecher nicht automatisch der CEO ist. Das merken Gründer und Kandidaten schnell in der Zusammenarbeit.

Sollten Investoren auch in Formate wie 'Die Höhle der Löwen' gehen?

Heinemann lehnt solche breiten Formate ab, weil sie nicht der spezifischen Zielgruppe entsprechen. Project A fokussiert auf authentische Kommunikation für Gründer und Kandidaten, nicht auf maximale öffentliche Wahrnehmung. Jedes Medium sollte strategisch zur Zielerreichung gewählt werden.

Wie verhindert Florian Heinemann die 'Chefarztbehandlung'-Falle?

Durch dezentralisierte Sichtbarkeit: Nicht nur Heinemann, sondern auch andere Partner und Mitarbeiter treten nach außen auf (CMO, CTO, andere Investoren). So entsteht kein künstlicher Engpass, und Gründer arbeiten mit verschiedenen Ansprechpartnern – was besseres Matching und effizientere Zusammenarbeit ermöglicht.

Was ist der größte Vorteil von Podcast-Präsenz für Investoren?

Authentische Kommunikation verbessert Recruitment sowohl bei Gründern als auch bei Kandidaten. Wer sich vorab intensiv mit den Personen und Werten auseinandergesetzt hat, trifft bewussteren Entscheidungen – und der VC muss sich weniger als 'Chefarztin' zur Verfügung stellen.

Transkript Komplettes Gespräch zum Mitlesen & Durchsuchen

(Musik läuft im hintergrund) Yes, wir freuen uns, ihn zum zweiten Mal bei uns im Rahmen der OMKB begrüßen zu dürfen. Und zwar ist heute wieder zu Gast: Dr. Florian Heinemann, Founding Partner von Project A Ventures und dort seit schon 2012, also mittlerweile zehn Jahren, für die Themen Marketing, KRM und Business Intelligence zuständig. Hallo Florian und ganz herzlich willkommen zur OMKW. Schön, dass du da bist. Moin, moin. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Florian, ich würde dich noch in zwei, drei Sätzen vorstellen und dann gleich einmal an meinen lieben Kollegen Shahab übergeben, der mit dir den heutigen Talk führen wird. Florian, habe es gerade schon erwähnt, bei Project A entsprechend seit zehn Jahren mittlerweile an Bord. Zusätzlich als Board Member in unterschiedlichsten Aufsichtsräten aktiv, beispielsweise bei der Trade Republic seit 2019, bei Lampenwelt schon seit 2017 mit an Bord, Member of Supervisory Board bei About You seit mittlerweile auch schon sechs Jahren oder Member of Digital Advisory Board bei Henkel seit 2018. Du erhältst einen Master of Science in Business Administration und hast seinerzeit deinen Doktortitel an der RWTH Aachen in Business Administration abgelegt und in Summe – das ist schon eine ganz stolze Zahl – kommst du als Business Angel auch. Ich weiß nicht, ob du sie selber alle gezählt hast auf über 100 Investitionen in diverse Start-ups. Project A, ganz kurz, eins der führenden Venture-Capital-Unternehmen in Europa mit dem Sitz hier in Berlin, exklusiv in der operativen Unterstützungsleistung von mehr als 70 Start-ups aktuell aktiv. Das Portfolio umfasst bekannte Marken wie Trade Republic beispielsweise oder auch Striker. Und 2020 wurde Project A als bestes deutsches VC-Unternehmen laut Business Insider ausgezeichnet. Insofern, Florian, eine ganze Menge an Themen, die du mit einbringen kannst. Wir freuen uns sehr, dass du hier heute in der OMKB mit am Start bist und ich würde an dieser Stelle einmal direkt übergeben an dich, lieber Chahab, und wünsche euch, liebe OMKB-Community, ganz viel Spaß jetzt im Talk mit Chahab und Florian. Let's go. Sehr schön. Servus Florian. Ich hoffe, dir geht es gut und wir haben hier einen pickepackevollen Fragenkatalog, den wir versuchen werden, jetzt in den nächsten Minuten gemeinsam mal zu bearbeiten. Ich freue mich da ganz persönlich drauf. Florian, als ich mich für dieses Gespräch vorbereitet habe, habe ich natürlich auch den üblichen Research durchgeführt und konnte diverse Podcasts von dir finden und dabei ist dann bei uns in der Redaktion die Frage aufgekommen: Du bist ja gern gesehener Interviewpartner in zahlreichen Podcasts, Interviews und andere Formate. Als analytisch exzellent denkender Mensch, wofür wir dich ja auch alle schätzen: Welchen Impact hat deine Präsenz direkt oder indirekt auf euer Geschäft bei Project Air, dieses Personality Marketing, was du mit Sicherheit auch in den letzten Jahren vielleicht etwas intensiver hochgefahren hast. Häufig ist dann ja auch die Diskussion: Wer will der Frontrunner sein? Also welches Gesicht steht dann hinter der Company? Also Project A verbinde ich persönlich beispielsweise sehr, sehr stark auch mit dir. Kannst du einschätzen, welchen Impact das Ganze hat auf euer Business? Ja, das ist natürlich nicht einhundertprozentig klar zu beziffern. Aber was man schon sagen kann und das ist, glaube ich, recht eindeutig, der Uwe Horstmann, ich weiß nicht, ob du das wahrgenommen hast, war er auch Partner bei uns, ist da auch recht aktiv seit ein paar Jahren auch auf Project A-Seite. Ich meine, wie Sie, ist natürlich letztendlich schon ein Geschäft, wo du davon abhängig bist, dass die besten Gründer sich an dich wenden, ihm Geld zu bekommen. Natürlich auch Gründerinnen. Wenn ich Gründer sage, meine ich auch immer natürlich Gründerin. Und was wir einfach gemerkt haben, ist, dass Podcasts ein sehr gutes Mittel sind, auch authentisch die eigenen Gedanken zu vermitteln, einen relativ guten Eindruck von dem zu machen: Was ist das für ein Mensch, mit dem ich da jetzt irgendwie eine Verbindung eingehe im VC-Bereich? Und insofern hat das ein riesen Vorteil. Deswegen bin ich auch insbesondere ein großer Podcast-Fan, dass eben Leute, die sich überlegen: „Soll ich jetzt Geld von dem oder dem VC nehmen oder dem und dem Investor? Die können sich ein relativ gutes, authentisches Bild machen. Und das merken wir auch immer wieder, dass halt Leute, mit denen wir im Gespräch sind, dass sie diese Podcasts hören. Und das gilt ja auch nicht nur für mich. Wir machen auch selbst einen Podcast hier bei Project A, wo auch sehr viele Mitarbeiter zum Zug kommen. Da sind auch relativ viele Mitarbeiter von uns hier, zum Beispiel einen Philipp Werner hörst du auch regelmäßig im Marketing-Kontext. Und die PP, die jetzt bei uns die CMO ist, ebenfalls auch der Stefan Schulze, der bei uns CTO ist. Also wir finden den Gedanken nicht schlecht. Also jetzt nicht herumzulaufen und zu sagen: „Project A ist super, sondern wirklich zu sagen: „Ja, primär ist dir vielleicht aufgefallen, über die Inhalte zu reden, mit denen wir uns beschäftigen oder uns eben zu bestimmten Fachthemen zu äußern. Das hat jetzt nicht immer nur zwangsläufig einen Marketingfokus, sondern natürlich auch zu Investmenttrends und so weiter, einfach ein authentisches Bild nach außen zu vermitteln. Und wir merken, dass ein relevanter Teil der Leute, die sich an uns wendet, mit diesen Dingen Kontakt hatte und das auch mehrheitlich positiv auffasst. Und wo es auch natürlich ein riesen Faktor ist: Wir rekrutieren ja sehr aktiv für auch das Portfolio. Wir rekrutieren natürlich für uns. Sind auch relativ viele Leute hier, 130 ungefähr, was von VC ziemlich viele ist, weil wir eben ja einen sehr großen Support-Arm haben. Das heißt, wir rekrutieren sehr regelmäßig und wir rekrutieren aber auch fürs Portfolio. Das heißt, das ist für uns ein großes Ziel.Attraktiver Gesprächspartner für mögliche Kandidaten zu sein. Weil auch da hat sich ja das komplett gedreht. Wenn du qualifizierte Person bist, dann kannst du dir aussuchen, wo du, wo du gerne hin möchtest. Und auch da merken wir, dass viele der Kandidaten, die mit uns ins Gespräch gehen, vorher Kontakt hatten. Mit diesen Themen kann ich dir jetzt sagen, wie viele sich jetzt deshalb bewerben oder auch nicht? Keine Ahnung. Ich weiß nur sozusagen relativ viele von denen, die hier aufschlagen hatten damit Kontakt und haben sich dann auch noch mal bewusster dafür entschieden, mit uns zu sprechen. Und einige werden sicherlich auch sagen, auf Basis dessen, was sie da hören Boah, mit denen will ich eigentlich nichts zu tun haben. Aber man, ich glaube, man man verbessert das Matching, weil du halt natürlich ein authentisches Bild vermittelst nach außen und dann können sich Leute aussuchen, ist das auf der Gründerseite oder auf der Kandidatenseite eine Institution oder eine Firma, mit der ich gerne was oder Menschen, mit denen ich was zu tun haben will. Und deswegen finde ich das eigentlich unabhängig davon, wie viel Reichweite du damit erzeugst ist das ist das auf jeden Fall relevant und und ich glaube sozusagen, das ist ja genau die Zielgruppe, wo wir eben unterwegs sein wollen. Deswegen ist, glaube ich, sozusagen dieses Podcasts oder auch Videos oder wir machen auch eine eigene Konferenz Project Knowledge Konferenz, wo wir eben genau entlang dieser Linie versuchen, die die für uns relevanten Themen zu vermitteln. Also wir glauben da recht stark dran und ohne jetzt das einhundertProzentig zu quantifizieren. Ähm und wenn du natürlich siehst, was auch andere VCS machen in den USA oder sagen ja manche sozusagen. Andreessen Horowitz ist mittlerweile eher ein Medienkonzern mit angeschlossenem Investmentarm als als umgekehrt. Die gehen natürlich noch mal viel konsequenter mit viel mehr Ressourceneinsatz diesen Weg. Aber ich glaube, in der Zeit, wo du dich als VC oder als Investor eher bewerben musst bei Kandidaten, ob es jetzt Gründer sind oder oder Leute, die im Arbeitsmarkt unterwegs sind, ist das, glaube ich, ein sehr probates Mittel. Okay, das heißt zusammengefasst ein kompetitiver Vorteil, den du ganz klar siehst. Das heißt, ihr habt sowohl höheres Netzwerk was, was euch anspricht. Ihr könnt die jeweiligen Zuhörer vielleicht auch schon ein bisschen positiv primen. Darüber hinaus hast du auch einen sehr positiven Effekt in Richtung HR. Was ich ganz spannend finde, Du hast ja gerade in Richtung US USA referenziert und es ist das für dich ein Role Model, dass du sagst okay, Project A wird jetzt keine Medienmarke, aber wir werden zunehmend stärker auch weitere Medienkanäle besetzen und diese dann auch dauerhaft befeuern, um einfach multiple Touchpoints zu unseren etwaigen Target Groups zu haben. Auf jeden Fall also primär Gründer und Kandidaten. Genau. Es ist für uns schon. Ich glaube, das darf man immer nicht. Es ist für uns Mittel zum Zweck. Wir sind ja primär ein Investor. Es ist jetzt nicht für uns sozusagen. Deswegen würde ich jetzt zum Beispiel auch so was wie Höhle der Löwen oder so würde ich jetzt nicht nicht machen, weil es halt zu breit ist in der Zielgruppe. Also ich bin ja nicht interessiert jetzt an breiter öffentlicher Wahrnehmung, das ist jetzt nichts, was für mich jetzt besonders relevant ist, sondern wir wollen ja eben eher sozusagen angenommen werden in einer. Obwohl ich finde das auch ein gute. Gar keine Missverständnisse. Ich finde das ein gutes Format. Es aktiviert viele Leute zum Gründen und und Gründen wird positiver gesehen. Das ist super so Bloß das würde mir jetzt persönlich das ist jetzt also ich strebe jetzt nicht nach Aufmerksamkeit in einer möglichst breiten Zielgruppe, sondern wir streben halt nach sozusagen da danach, authentische, relevante Botschaften für in uns relevanten Zielgruppen zu verbreiten. Und das sind eben primär Gründer und Kandidaten, zum Teil natürlich auch andere Investoren oder auch LPs, die bei uns im Fonds investieren. Aber das ist mittlerweile eigentlich die beiden Zielgruppen, die ich gerade als erst genannt. Das sind die Klaren Zielgruppen. Aber das ist, glaube ich, nochmal ganz wichtig. Es geht nicht um Medienmarke als Selbstzweck, sondern es geht wirklich um Mittel zum Zweck, um innerhalb der Zielgruppen was zu erreichen. Macht für mich, macht für mich total viel Sinn. Ja. Jetzt ist es aber trotzdem so Florian. Mit Sicherheit baut ihr ja auch innerhalb von Project A weitere Persönlichkeiten auf. Du hast gerade gesagt, dass ganz, ganz viele Mitarbeiter von euch auch zur Sprache kommen. Eure Marketingleitung war ja, glaube ich, auch schon mal bei uns auch mit am Start. Wie befreist du dich denn dennoch zeitlich so ein bisschen von dieser Ich nenne das immer Chefarztbehandlung. Ja, wenn du natürlich vorne vorne die die in Anführungsstrichen Rampensau in der Zielgruppe in der Spitzensieg Gruppe bist, will natürlich auch der, der der Partner, euer Mandant oder auch das Unternehmen, gegebenenfalls die Chefarztbehandlung durch dich. Wie versuchst du dich da zeitlich so ein bisschen auch von zu trennen? Weil auch dein Tag hat ja auch nur 24 Stunden. Ja, also ich glaube, dass das gelingt eigentlich relativ gut. Den Leuten, mit denen wir dann zu tun haben. Also deswegen zum einen ist es deswegen, glaube ich, auch wichtig, dass eben auch Mitarbeiter von uns zur Sprache kommen. Das ist, glaube ich, auch wichtig und auch zum Beispiel in Uwe aktiv ist. Aber wir merken eigentlich schon, dass in dem Moment, wenn dann sozusagen Gründer hier aufschlagen und im Prozess sind usw, dann sind sie ja eben mit vielen anderen Leuten auch in Kontakt und merken dann eben okay, klar, da gibt es vielleicht Leute, die ein bisschen mehr da draußen unterwegs sind als als andere. Aber das ist eben sozusagen ein bisschen auch unsere funktionale Aufteilung, auch nach nach Stärken quasi ausgewählt. Aber die anderen Leute, mit denen ich hier zu tun habe, die haben auch ein gewisses Exzellenz und Qualitätsniveau und das klappt eigentlich auch ziemlich gut. Also ich bin jetzt auch niemand, der sozusagen. Jetzt den Anspruch hätte, hier so der klare Chef zu sein. Das wird auch intern nicht so gelebt. Das wird dir hoffentlich auch jeder irgendwie bestätigen, dass wir hier eine ziemlich. Klar, wir sind kein hierarchiefreier Laden, aber wir sind innerhalb der Partnerschaft komplett gleichberechtigt. Und da habe ich jetzt auch keine Sonderrolle, oder? Oder auch Uwe, der jetzt auch eben gewisse Wahrnehmung hat, hat auch keine Sonderrolle, sondern wir sind da wirklich sehr gleichberechtigt. Das machen auch andere VCS sicherlich anders, die quasi.Wo dann die, die Frontperson quasi nach außen dann häufig spricht, gleichbedeutend auch ist mit der Person, die intern so eine Art CEO-Charakter hat. Das ist bei uns sehr authentisch nicht so, ähm, und das werden dir, glaube ich, auch sowohl meine Partnerkollegen bestätigen als auch sozusagen die, die, die Leute, die hier unterwegs sind. Und ich glaube, das merken die Leute auch relativ schnell. Ja, so dass, nur, nur weil man jetzt gewisse Botschaften transportiert. Ich glaube, das ist häufig ein Missverständnis. Was auch, also, was wir-- Man denkt ja sozusagen, jetzt sind da irgendwelche Leute, nur weil die jetzt nach außen irgendwas reden. Ähm, also ich, ich sage jetzt mal, der Pressesprecher ist ja auch nicht der CEO, obwohl er in der, in der Presse ist. Ne, oder Herr Seifert, äh, hat ja auch nicht, äh sozusagen jetzt die Entscheidungsfindung bei Frau Merkel beeinflusst, nur weil er jetzt der Pressesprecher war. So und, und, ähm, so ein bisschen so ist das natürlich hier auch, ne. Also insofern, wir haben halt Leute, die sind, sind da nicht ganz sooo, haben da nicht ganz so eine Affinität zu, mir macht das jetzt, also mir macht das Spaß, ne. Ich, äh, und ich glaube, so in fachspezifischeren Themen liegt mir das auch ein Stück weit und diese Stärke nutzen wir halt, aber es ist eben Teil eines Gesamtgefüges und hat jetzt keine hierarchische Implikation und das vermerken Leute eigentlich recht schnell. Okay, jut, Florian, dann machen wir mal einen thematischen Schwenk. Aktuell gibt es ja keine Expertenrunde, in der nicht auch vielleicht. Vielleicht noch ein, vielleicht noch ein Punkt und das kann man natürlich schon lernen. Was man natürlich schon sagen muss, um Türen zu öffnen, hilft das natürlich schon. Deswegen kann ich eben Gründer oder jedem Gründerteam nur raten, eine Person in diese Rolle zu versetzen, wenn die dafür eine gewisse Affinität hat oder auch mehrere. Ist gar nicht doof, weil natürlich schon eine gewisse Bekanntheit in einer spezifischen Zielgruppe und eine gewisse wahrgenommene Relevanz hilft, um, um sozusagen Türen zu öffnen, die du dann wieder natürlich für die, äh, Gemeinschaft sozusagen oder für, für die gemeinsame Sache einsetzen kannst. Also insofern rate ich auch jedem Gründer, der eine gewisse Affinität hat, das, das zu tun. Wichtig ist nur, und ich glaube, das ist sozusagen die Schwierigkeit, die dann einige haben, daraus darf dann nicht sozusagen eine höhere Relevanz für, für das gesamte, der, der einzelne Person abgeleitet werden. Es ist ja genauso, wenn zum Beispiel das About You Team, ist nämlich genauso war, da hast du einen Tarek Müller, der ist viel bekannter als seine anderen beiden Kollegen. Trotzdem sind sie sehr gleichberechtigt untereinander. Ja, also, und ich glaube, das ist noch mal, das kann man, das glauben dann teilweise Leute nicht, aber ich finde, die kriegen das auch gut hin, ne? Und ich glaube, man darf halt nicht, äh, sozusagen dann diesen Schritt daraus ziehen, nur weil ich jetzt stärker wahrgenommen werde, dass ich dann auf einmal gewichtiger bin in der Entscheidungsfindung intern. Und das ist natürlich etwas, diese Trennung, die muss man natürlich für sich klar haben, weil sonst gibt es natürlich Konflikte. Ja. Und das ist, glaube ich, noch mal wichtig. Sorry, aber das war mir noch, war mir noch ein wichtiger Gedanke zum Schluss. Ich glaube, der Gedanke ist auch richtig, äh, richtig. Äh, Sven, Sven Schmidt hat beim letzten Mal auch noch mal ganz klar darauf differenziert, dass ihm bei deutschen CEOs bisschen dieses, dieses verkäuferische, äh, sich nach vorne stellen fehlt, mit der Begründung, die ich ganz gut fand, dass er sagt, na ja, ähm, du hast heute eben eine sehr, sehr kompetitive Situation, vor allem am Arbeitgebermarkt und du musst auch als Gründer irgendwo jemanden identifizieren innerhalb deines Teams, der sich nach vorne stellt, der eine Begehrlichkeit aufbaut, weil sonst kriegst du die, die Top-People einfach nicht so. Absolut. Wenn Tarek sich dann nach vorne stellt, ja das hat ja auch eine Implikation auf, auf das Thema Recruiting oder wenn du das machst, ja. Absolut. Ich glaube, dass das, äh, dass das- Das hat 'n Riesenwert, wenn Leute das können und gut rüberkommen. Klar. Ist natürlich auch nicht jedem gegeben. Genau, für Tarek sagen, sagen wahrscheinlich relativ viele junge Leute da draußen: „Cooler Typ, für den würde ich gerne arbeiten." Ne, 'n paar wahrscheinlich nicht, ne. Klar, äh, aber er ist, äh-- Aber ich glaube, das ist schon jemand, der jetzt auf die Mehrheit der Leute da draußen sehr positiv wirkt. Ist ja auch ein cooler Typ, hat objektiv viel geleistet. Da sagen sie: „Ach, so, mit dem möchte ich gerne arbeiten." Und, und wenn man das hat, dann ist das natürlich super, wenn man das nutzt. Muss man ganz klar sagen, ne. Definitiv. Was ich ganz interessant finde, ist auch, wenn wir, wenn bei LinkedIn, in den letzten Monaten konnte ich das sehr, sehr gut beobachten, ähm, fangen Gründer tatsächlich an, wirklich reinzuschreiben: „Kommt zu uns und du darfst dann mit mir arbeiten oder du hast die Möglichkeit, dann mit mir zu arbeiten." (Schmunzeln) Also, du merkst, das ist dann schon tatsächlich eine Vorteilsargumentation. Das ist Sales. (Lachen) Absolut. Ja, und das ist auch etwas, ne, das-- Und die gleichen Leute, die das gut können und deswegen ist das für uns auch relevant, sind auch häufig dann gar keine schlechten Leute, wenn es um Investorengespräche geht. Ja. Also, das ist ja eine ähnliche Art von DNA. So. Und, und das ist natürlich, kann man sagen, ja, Substanz wird sich durchsetzen. Jaaa, schon so irgendwo. Aber es ist natürlich schon so, dass die Leute, die mehr Geld raisen können dann da draußen und die besseren Talente an sich binden können, weil sie halt ein gewisses Sales-Talent haben, dass die sich zumindest mal leichter tun, ne, sozusagen, den, den, den, die Ressourcen zu organisieren, weil das sind ja in der Regel schlaue Leute und, äh, eben das Geld. Genau. Dass das schon die Erfolgswahrscheinlichkeit sehr stark steigert. Das ist natürlich 'ne sehr stark aus unserer sozusagen Startup-Bubble, äh, getriebene Argumentation, wo du jetzt sagst, das ist jetzt vielleicht für deutsche Mittelstand nicht immer so. Aber guckt ihr ein Unternehmen wie Viessmann an, ne, die ja wirklich ein traditioneller deutscher Mittelstand sind. Auch dort wird ja die Personenmarke Viessmann, ne, jetzt nicht offensiv und, und so, aber für 'nen Mittelständler relativ offensiv nach vorne gestellt, wie ich finde, in 'ner super authentischen, sympathischen Art und Weise. Und das hilft massiv beim Recruiting, ne. So, also, insofern ist das, glaube ich, schon ein Modell, das auch 'nen Mittelständler, ne, und viele Mittelständler, ne, und viele Mittelständler, ich mein, es gibt ja genug da draußen, da weißt du gar nicht, wie die aussehen und die wollen es auch gar nicht, weil sie Angst haben vor dem Film. Ich glaube, das ist natürlich schon, äh, äh, 'ne fata-- Ich versteh' die, die Privatheitsargumente, also sozusagen die Präferenz für, für Privatheit, verstehe ich, äh, hat auch eine gewisse Sicherheitskomponente, aber man vertut sich natürlich schon was. Und die Frage ist natürlich schon, wenn Elon Musk als reichster Mensch der Welt oder Jeff Bezos relativ stark so herumläuft, muss man sich natürlich schon fragen, warum jetzt man von irgendwelchen deutschen sehr reichen Menschen teilweise seit dreißig Jahren kein aktuelles Foto mehr gesehen hat, ne? Ob das jetzt in Relation steht zu, zu den wirklichen, äh, äh... Ich verstehe, wie gesagt, die Bedürfnisse und jeder kann ja auch machen, was er möchte, ähm, aber das ist schon 'ne vertane, äh...Chance. Und dann sollte man einfach eine bewusste Entscheidung treffen. Ja, Tor, es ist mit Sicherheit auch so ein kulturelles Thema. Du hast das Thema Sicherheit gerade angesprochen und ich glaube, das zahlt alles darauf ein. Florian, lass uns kurz einen kurzen Themenschwenk machen. Ich habe ja eben schon kurz angefügt, keine aktuelle Expertenrunde, in der nicht auch über NFTs debattiert wird, zumindest Stand heute. Vielleicht die Intro-Frage: Bist du in NFTs investiert oder verkaufst du vielleicht sogar Güter? Vielleicht bist du ja irgendwie digitaler Künstler. Nein, ich habe jetzt mal so einen OpenSea-Account. Okay, cool. Ich versuche schon, ich habe auch ein paar Bitcoin und so. Ich mache so was schon immer und ich finde es auch grundsätzlich interessant. Weil ich glaube, der Gedanke, dass du Güter in einer Weise zugänglich machst, in der dezentralen Art und Weise zugänglich machst, das ist schon ein spannender Gedanke. Man muss sicherlich mal gucken, was sich daraus ergibt. Und ich glaube, was halt nicht passieren darf, ist halt das Gleiche, was du in dem ICO-Markt vor ein paar Jahren hattest, was auch ein total charmanter Gedanke ist grundsätzlich, wo du sagst, du gibst Leuten Access zu gewissen Assets, wo sie sonst keinen Access hätten. Man darf halt nur nicht wieder der Versuchung widerstehen. Und es gibt natürlich schon so die ersten Tendenzen. Ich sage jetzt mal, Scheiße in NFT bleibt halt scheiße. Was du natürlich schon zum Teil siehst, ist zu hohe Kosten, die dann zugrunde liegen. Die Mehrheit der Anbieter und Initiatoren von diesen Themen dürfen halt nicht der Versuchung erliegen, jetzt das schnelle Geld zu machen. Weil die ICO-Chance, die letzte, die wir hatten vor ein paar Jahren, die ist ja gnadenlos verhauen worden, weil halt zu viele Leute unseriöse Projekte zu zu hohen Preisen in den Markt geschoben haben und dann ist das Ganze wieder an sich zusammengebrochen. Und jetzt haben wir so eine Renaissance des Ganzen und ich glaube auch, dass da theoretisch eine gewisse Substanz wäre. Bloß, das ist natürlich das Lustige. Man schreit ja, Regulation und zentrale regulierende Instanzen sind böse. Gleichzeitig hast du aber natürlich eine Menge Spieler im Markt, die regulierungswürdige und bedürftige Assets in den Markt schieben, wo eigentlich jemand draufgucken müsste und sagen müsste: „Ist das eigentlich seriös? Und ich glaube, ist das fair? Weil man muss natürlich schon sagen, die Komplexität dessen, was da rausgeschoben wird und die Sachverhalte, die sich dann da drum ranken und wie viel das jetzt wert ist und so weiter, das ist ja vielen Konsumenten ehrlicherweise nicht vollständig klar. Das heißt, man ist schon darauf angewiesen, dort als Konsument, der dann diese Dinge kaufen soll, dass man da fair behandelt wird. Und ich hoffe wirklich, dass die Initiatoren – du hast jetzt auch einige Künstler, die dann da ihre Filme, NFD, das ist alles ein cooler Gedanke, aber letztendlich, du musst gute Assets zu fairen Konditionen in so eine Struktur reingeben, weil die Struktur an sich ist jetzt erst mal nicht böse oder gut oder fair oder unfair, sondern es kommt ja darauf an, wie das im Detail ausgestaltet ist. Und ich hofe wirklich, dass der Anteil der Charlatane dort und der Goldgräber, dass der halt eher klein bleibt. Und ich glaube, ob das so sein wird, werden wir in ein, zwei Jahren sehen. Die Versuchung ist natürlich nun wahnsinnig groß, weil du natürlich als jemand, der das versteht, kannst du jetzt sehr schnell viel Geld verdienen und das wird passieren. Und ich glaube, die Krypto-Community-Krypto-Community-Muster müssen einen Weg finden, dass die guten Projekte und die seriösen Projekte, dass die Aufmerksamkeit kriegen und der Rest eben abgestraft wird. Das regeln normalerweise zentrale Einheiten oder regulatorische Instanzen. Das will man nicht, verstehe ich auch. Das würde natürlich so ein bisschen den regulatorischen Grundgedanken des Ganzen widerstreben, aber da muss man natürlich auch effiziente Mechanismen finden, wie Qualität nach oben gespült wird. Und OpenSea hat natürlich auch was sehr Zentralistisches wieder. Das ist eigentlich ganz lustig, dass sozusagen einer der wertvollsten Spieler in diesem ganzen Kontext auch wieder sehr zentralistische Züge hat, was ja eigentlich schon so ein bisschen lustig ist, dass sozusagen in einer eigentlich dezentral angestrebten Welt, wo man keinen Bock hat auf zentrale Institutionen, dass einer der relevantesten Spieler wieder eigentlich ein sehr zentralisiertes System ist. Und zentralisierte Systeme sind ja nicht schlecht. Airbnb ist ja nicht schlecht, eBay ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Und ich glaube, dieses Vertrauen muss die Branche verdienen. Aber wir werden da, wir werden uns mit dem Thema beschäftigen. Ich werde mich mit dem Thema beschäftigen. Wir glauben schon, dass da eine ernsthafte Substanz hinter ist und man muss es, wie häufig im Leben, man muss es jetzt eben gut machen und dann kann da auf jeden Fall was Nachhaltiges entstehen. Also du sagst, darf auf jeden Fall nicht wieder dieses Quick-Rich-Business/SIO-Business entstehen. Ich habe bei einer SIO auch ein paar ISA verloren, also von daher kann ich dieses Leid sehr gut nachvollziehen. Ja, und auch so dieses Ponzi-Scheme, also sozusagen die letzten Beißen, die ... Jetzt wird dann irgendwas weitergetradet und dann gewinnen immer der Letzte, verliert dann irgendwann. Und das ist halt einfach Mist. Das ist total am ... Man muss halt einfach ... Und das ist egal, ob es jetzt in der Kryptowelt ist oder normal. Du musst halt einfach substanzielle Dinge machen. Und das gilt auch in der NFT-Welt. Du hast das Thema Kryptowährung gerade angesprochen. Ist das nicht ein generelles Mind ...Mind Thema, weil wenn wenn wenn ich in Kryptowährungen investiere, dann bin ich ja fast beleidigt, wenn ich keine hundertProzentige Rendite innerhalb von wenigen Wochen produziere. Wohingehend die Kollegen, die in Aktien investiert sind, mit einer Rendite von 5 % happy sind. Du gehst ja in Kryptowährungen rein, weil du ganz, ganz klar eben auch forcierst maximal hohe Rendite rauszuholen. Ja, das ist glaube ich. Ich weiß nicht, ob das halt die richtige Motivation ist. Also ich glaube also wenn du mit Family Office haben ja auch eine Reihe von Family Offices sind da aktiv. So, das ist nicht nicht unbedingt deren Motivation, sondern die sagen es ist für mich Kryptowährung here to stay. So, es ist ein weiterer. Die sehen das als Store of Value, die sehen das als Goldalternative. So, und das ist wahrscheinlich also kein Asset kann, wenn es keine überlegenen Eigenschaften hat, systematisch über einen längeren Zeitraum solche Renditen erwirtschaften. Es gibt immer Arbitragemöglichkeiten, klar. Und es ist auch schön, wenn man Arbitrage ausnutzt. Aber Arbitrage hat ja sozusagen den Sinn, dann wieder quasi sozusagen werthaltige Wert, also oder sozusagen substanzgemäße Wertrepräsentation zu erzeugen. Das ist ja der Kernsinn von Arbitrage. So und und und. Klar, es ist schön, wenn man Arbitragemöglichkeiten ausnutzt, aber man kann halt nicht davon. Also Arbitrage ist halt per Definition kein Dauerzustand. Das heißt, das, was wir jetzt in den letzten. Letzten fünf Jahren gesehen haben, auch mit diesen wahnsinnigen Renditen am Aktienmarkt im Tech Bereich. Ich glaube weiterhin, dass Tech sich überproportional entwickeln wird. Das hat mir natürlich das letzte Jahr war natürlich ein Desaster für viele Tech Sachen weniger als Big Tech, aber sozusagen eine Ebene darunter. Aber auf fünf Jahresfrist war das ja immer noch ist das immer noch super, was du da an oder zehn Jahresfrist, was du da. Und ich glaube, die positive Techentwicklung wird auch weiter halten. Aber man kann halt nicht seriös davon ausgehen, dass man mit Arbitrage, weil man mehr weiß als andere, dauerhaft 100 % Rendite erzielt. Das wird nicht nicht passieren. Das einzige, was ich kenne, was wirklich systematisch dauerhaft hohe Überrenditen erzielt, ist halt überlegenes operatives Know how. Und das halt umgesetzt und unternehmerische Tätigkeit. Also das ist eigentlich das einzige, was ich zumindest kenne, wo man, wo man wirklich sagenhafte, also wo man wirklich auch dauerhaft Überrenditen erzielen kann, solange eben sozusagen der Wissensvorsprung, den man hat, weiterhin eine monetäre Relevanz hat. Das ist ja eigentlich muss ja der Grundgedanke sein. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, dass man sozusagen die letzten fünf Jahre am Aktienmarkt oder auch im Kryptomarkt, dass man das nicht als normal ansieht. Man kann sich darüber freuen, wenn man daran partizipiert hat, aber es ist kein Kein. Es ist keine Art, darauf sollte man keine Arbeitsbiografie aufbauen, dass man dauerhaft diese Zustände ausnutzt. Also das wird nicht funktionieren. Ja, du hast den Normalzustand gerade angesprochen. Ich habe heute gelesen, dass das Der Tech Aktienmarkt seit 2016 nicht so einen schlechten Start genossen hat wie 2022. Also von daher glaube ich völlig richtig, das ist kein Normalzustand, was wir in den letzten Jahren erlebt haben. Aber fundamental glaube ich, dass ich Tech eher besser entwickeln wird als der Durchschnitt. Ja, und das siehst du ja auch. Die Multiples, die du jetzt siehst, auch bei Big Tech, sind ja attraktiv. So, also jetzt hast du auch wieder eben eine Übertreibung. Das wird sich wieder ausgleichen. Sehr wahrscheinlich. Also ich glaube, bei solchen Themen sollte man eben eher, glaube ich, zumindest sollte man eher fundamentaler agieren, gerade sozusagen als eine Person, die sich jetzt nicht jeden Tag damit beschäftigt. Man würde sagen Das. Du hast gerade schon Family Offices angesprochen, Florian, du sitzt ja beim Family Office Leonards und Co. Im Beirat kannst du ein bisschen was zu dem zu dem Blockchain Fund eins erzählen oder uns ein bisschen daran teilhaben lassen, wie ihr die die gesamte Krypto und dezentrale Web drei Null Welt betrachtet. Ja, also ich glaube generell, wenn man halt sagt, ich möchte an diesen Themen teilhaben und ich habe halt nicht die Zeit, mich damit wirklich im Detail zu beschäftigen, dann ist sicherlich sowas wie ein Fonds und in dem Fall ist das ja ein Fund of Fund, also der sozusagen dann wieder Van der Fund ist ja sozusagen ein Fonds, der dann wieder in andere Fonds investiert, die dann sozusagen in Projekte, sowohl Tokens als auch zum Teil jetzt in dem Fall, ich bin jetzt nicht ganz hundertProzentig bei der Konzeption da auf der Höhe, aber die investieren sowohl in Token Projekte als zum Teil auch in Währungen. Einfach verschiedene Ansätze rund um die Kryptowelt. So, wenn du jetzt kein totaler Experte bist und dich damit sehr, sehr ausführlich auseinandersetzt, würde ich jedem raten, nicht nur im Blockchain Bereich, sondern eben auch in Private Equity oder sonst irgendwelchen Assetklassen immer eher auf auf Fonds zu setzen, weil man muss schon sehr versiert sein und viel Zeit damit verbringen, um bessere Resultate jetzt für sich selbst zu erzielen. Bei das Argument ist ja immer dann hast du natürlich gerade bei der Fund of Fund Struktur hast du dann häufig noch mal doppelte Gebühren. Das ist so das Argument dagegen. Das stimmt natürlich auch. Aber damit du quasi diese diese höheren Gebühren durch eine bessere eigene Performance überkompensieren kannst. Gerade bei komplexen Themen ist es eigentlich erfahrungsgemäß schon so, dass du einfach erstmal nicht auf den Kopf gefallen sein darfst, aber dann auch ein relevanter Teil deiner Zeit damit verbringst. Und wenn du das halt nicht kannst, ist das jetzt sicherlich ein Weg, da an dieser Entwicklung zu partizipieren. Aber die die Natur von einem Pfandempfang ist eben immer Du hast nicht ganz so extreme Entwicklung nach oben, aber du hast natürlich auch ein deutlich reduzierteres Downside und das ist natürlich bei einem Pfand auf Pfand noch mal extremer, als wenn du jetzt in einen einzelnen Fonds investierst, der ja auch schon diversifiziert ist. Das ist ja immer die Logik von einem Fonds, ich bin breiter gestreut, dadurch ist die Volatilität etwas geringer und bei einem Pfand auf Pfand wird dieses Prinzip natürlich noch mal weiter fortgesetzt.Aber du hast natürlich ein paar höhere Kosten. Aber ich glaube, von den Möglichkeiten, da zu partizipieren, auch von der Zugänglichkeit, ist das sicherlich ein Ansatz, den man gut machen kann. Da sitzen Leute, die beschäftigen sich mit dem Thema. Die Fonds, die ausgewählt worden sind, glaube ich, auch da in dem Kontext, sind gute Fonds, ah die das auch nicht sozusagen erst seit zwei Jahren machen, sondern sich damit schon länger beschäftigen. Also es ist sicherlich jetzt ein Thema, ist ein möglicher Ansatz, mit dem man da rangehen kann. Wenn man meint, dass das jetzt Teil der eigenen Asset Allokation sein sollte. Also bei mir ist das jetzt ehrlicherweise nur am Rande der Fall. Ne, also ich habe bei mir selbst jetzt aber, das ist eher sozusagen jetzt keine, äh Ich glaube, es wäre grundsätzlich schon nicht schlecht, einen Teil dieser Themen stärker, äh wenn man jetzt ein gewisses Vermögen hat. Das ist, glaube ich, auch noch mal wichtig. Also ich glaube, wenn man sagt, ich habe zehntausend Euro gespart, dann zu sagen, ich mache da jetzt wahnsinnig viel in dem Bereich, weiß ich jetzt nicht, ob das die schlauste Variante ist oder ob man da nicht erst mal im Bereich Aktien anfängt, ein paar ETFs kauft. Aber wie gesagt, wir wollen ja keine Anlageberatung machen. (kichern) Also es ist schon ein spezielles Produkt ah für Leute, die über etwas mehr Vermögen verfügen und sagen, äh ich möchte daran an dieser Entwicklung partizipieren, auch ein bisschen was lernen, äh aber ich habe eben nicht die Zeit, um mich damit wirklich sehr, sehr intensiv zu beschäftigen. Dann ist das sicherlich ein sehr gutes Produkt. Nachvollziehbar, ja. Florian, dann lass uns mal bei den Trends zwanzig zwanzig zweihundertzwanzig bleiben. Wir haben ja gerade schon über Web dreipunktnull, Dezentralisierung etc. Gesprochen. Sprechen wir mal ein bisschen über das Metaverse. Ah Meta, ehemals Facebook, investiert ja aktuell auch sehr, sehr stark über sein Vehikel Oculus in das gesamte Thema Metaverse. Ähm Wie ist deine persönliche Experience mit dem Metaverse beziehungsweise Virtual Reality? Hast du bei Project, äh Project A gegenüber dieser Technologie schon irgendwie in den Arbeitsalltag mal überführt, um sich ein bisschen damit anzufreunden? Beispielsweise über Horizon Workrooms, was ich persönlich schon mal ausprobiert habe, was ich angenehm finde, bis auf den Umstand, dass diese Brille einfach unheimlich schwer ist und irgendwann nicht mehr angenehm zu tragen ist. Ähm Aber wie, wie versucht ihr euch mit diesen neuen Innovationen auch innerhalb von Project A zu beschäftigen? Du sagst, du bist irgendwie auch immer mit dabei. OpenSea hast du jetzt einen Account, paar Kryptowährungen, dass du einfach mit dabei bist, dass du diese Techniken verstehst. Ähm Da würde mich erst mal interessieren, wie gehst du damit um beziehungsweise Project A? Und dann würde mich natürlich interessieren, wie du das gesamte Thema Metaverse aus VC Aspekten betrachtest. Ja, also wir haben jetzt einen Kollegen bei uns, Jack, der sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, der aus der Gaming-Welt kommt. Ja so, ähm Und ich meine, das ist ja auch sozusagen Epic Games, also der der ähm Publisher hinter Fortnite, ist ja auch ein relevanter Spieler da schon ne. Das ist ja nicht nur ein Thema auf der Facebook-Ebene. Das ist auch immer noch 'n, also ist natürlich ein sehr geschickter Marketing-Scoop von Facebook, sich auch in Meta umzuwendet. Deswegen denkst dir quasi, wenn du jetzt so draufguckst als Unbedarfter, denkst dir: „Metaverse, das ist ja eigentlich hier, das ist ja Facebook. Und das ist ja nicht so. Microsoft ist da aktiv, eine Reihe von Gaming-Firmen sind da aktiv, Nvidia ist da aktiv, also der Chip-Hersteller, die da alle was machen. Also insofern, Metaverse hat sich, Samsung, das stimmt, Samsung hat sich, insofern, das wird auf jeden Fall ein relevantes Thema werden aus meiner Sicht, weil natürlich auch wahnsinnig viel Geld da reinfließt, um eine gute Experience zu erzeugen. Und ich glaube, wenn du jetzt die aktuelle Oculus-Brille vergleichst mit der Oculus-Brille vor zwei, drei Jahren, dann ist das ein riesen Fortschritt. Ne so Ist das jetzt geil so? Also ich fand es nicht nicht persönlich, aber man darf natürlich auch nicht den Fehler machen, von sich auf alle zu spielen. Also meine Kinder zum Beispiel, den hatte ich das auch mal gezeigt. Die fanden das jetzt schon, also weil ich eben so eine Brille da von Oculus auch relativ früh bekommen hatte. Die, also die störte das jetzt eben nicht so, was ich jetzt als störend empfunden hätte und die fanden das schon cool. Und ich glaube, gerade so über die Gaming-Welt ne ist mein Gefühl, wird das schon eindringen und man wird auch noch besser lernen, quasi die Experience beim Nutzer zu verbessern, dass das weniger klobig ist. Es hat sich ja schon deutlich verbessert. Ist so. Ähm Und wenn man die Entwicklung noch mal fünf Jahre, also wann das jetzt kommen wird, ne, ob das jetzt fünf Jahre dauert, drei Jahre, zehn Jahre, who knows? Aber ich glaube grundsätzlich, die Zoom-Experience, die ja auch schon viel besser geworden ist ne. Äh Und das ist natürlich sozusagen das Ganze noch mal zum Quadrat. Also wenn es gut wäre, das kann ich mir schon vorstellen, dass das funktionieren wird. Sind wir jetzt aktuell schon so weit und beschäftigen uns jetzt wahnsinnig akut hier im täglichen Alltag damit, jetzt bei Project E? Nein, machen wir nicht. Muss man auch ganz klar sagen. Machen das die meisten Portfolio-Unternehmen? Puh ja, so ein bisschen so. Aber ich sehe jetzt, außer im Gaming-Bereich ne. Ich glaube, Gaming und Porno sind ja natürlich immer die Pioniere ne in dem Thema, weil es da natürlich auch super passt und da muss man, glaube ich, und ich glaube, da muss man einfach alert sein und gucken: Was passiert dort ähm und wann entstehen Use-Cases, die auch für mich relevant sind, wenn ich sozusagen jetzt in Trade Republic bin oder so ja. So Und ich glaube, mein Gefühl wäre: Dann hast du aber Zeit noch dahin, weil ja auch noch gar nicht so richtig klar ist aus meiner Sicht: Ist das jetzt eigentlich, wird das ein Facebook-Phänomen ne oder ein Facebook-Microsoft-Phänomen oder wird das eigentlich eine sehr offene Geschichte werden, wo ganz viele Spieler ...? Und also wahrscheinlich ja schon. Also Facebook wird natürlich versuchen, da relativ stark das auch in seine Welt zu überführen, aber aus meiner Sicht ist es doch relativ unklar, was eigentlich die relevanten Plattformen dann sein werden und die relevanten Spieler da sein werden. Sehr wahrscheinlich ist es leider natürlich wieder so, dass das wir da mit deutschen Firmen in der Infrastruktur nicht unterwegs sein werden ne. Also das ist jetzt zumindest nicht ab ... Mir ist jetzt zumindest keiner bekannt, weil es natürlich auch ein wahnsinniges Hardware-Invest sein wird und ein wahnsinniges Invest in... Ähm Und das siehst du ja nicht. Ich meine, Samsung wird da, NVIDIA, das sind ja alles vom Grundsatz erst mal Hardwarespieler und auch Oculus ist ja ein Hardwarespieler. Klar muss die Software gut sein. So ähm.Also insofern da sind wir natürlich einfach raus. Wahrscheinlich auch als europäische Firmen so ein Stück weit. Und insofern wird uns dann eigentlich nur die Rolle obliegen, früh zu erkennen, wer werden die relevanten Plattformen sein und was werden auch relevante Use Cases sein. Und da bin ich echt mal gespannt. Das heißt, du sagst also das machen die Amerikaner und Chinesen wieder unter sich aus? Also ich wüsste jetzt nicht sozusagen wer da. Also vielleicht wird es irgendeinen ganz tollen Ansatz geben, aber du wirst natürlich sehr schnell da sehr viel Geld brauchen. Dafür gibt es natürlich mittlerweile die Möglichkeiten. Also ich will das gar nicht ausschließen. Ich meine, es gibt ja auch Business für Firmen gab wie Isa Aerospace konnte sich oder oder oder SpaceX konnte sich auch niemand vorstellen, dass diese staatliche, quasi oder staatlich sehr stark gestützte Unternehmen der Raumfahrt eine Rolle spielen können. Und jetzt siehst du irgendwelche ISA Aerospaces und nur so insofern, es gibt ja auch für solche Sachen Geld. Also ich glaube die Wahrscheinlichkeit, wenn du jetzt einen guten Ansatz hättest, um da jetzt noch mal irgendwas besser zu machen als Oculus, das finanziert zu kriegen, das ist wahrscheinlich höher als je zuvor. Jetzt für für deutsche und europäische Firmen, weil es eben mittlerweile Leute gibt, die auch für sowas eben bereit wären. Lilium Siehst du ja klar, da waren also auch relativ schnell Asiaten. Ich glaube Tencent ist da mit drin und auch Amerikaner. Aber da hast du eben auch ein paar Europäer, da hast du Atomico, so die bereit sind, dort große Summen zu investieren. Also ich glaube, die Voraussetzungen dafür sind relativ gut. Wenn du da eine Idee hast, glaubst. Du denn, dass es so ein geopolitisches Thema, also sagst du? Ja, Die Voraussetzungen sind da oder sagst du vielmehr Na ja, eigentlich müssen wir. Müssen wir da mitspielen? Weil, wenn das Thema wieder an uns vorbeiläuft, dann sind wir hier in Europa erneut bei diesem relevanten Thema. Was sehr groß werden kann, ist ja auch nur eine Hypothese wieder abgehängt. Ja, also das ist natürlich eine gewisse Grundsatzentscheidung. Wir haben uns wir haben uns ja sozusagen in der Luftfahrt geeinigt, sozusagen, dass wir gerne einen Spieler haben wollen mit Airbus. Und da sind wir halt dann auch. Das klappt ja dann auch. Oder im GPS Netz haben wir uns dafür entschieden, dass es kritische Infrastruktur so ich ich bin ehrlicherweise ich komme eher. Ich bin eher so ein Bottom up Typ. Ich bin nicht so ein Top Down Typ. Also was jetzt irgendwie Geopolitik. So Insofern habe ich da ehrlicherweise gar nicht so eine wahnsinnig qualifizierte Meinung zu muss ich, muss ich sagen, wo ich mich jetzt trauen würde zu sagen Oh, ich bin mir sicher, Europa braucht da irgendwas. Na. Ich. Ich glaube, solange es. Ja. Also ich meine, da hätte man wahrscheinlich schon früher anfangen müssen. Also. Also ob man also ob da, ob da nicht sozusagen die Google Infrastruktur, ob die nicht deutlich, sozusagen systemrelevanter ist als das jetzt? Also aktuell ist sie das natürlich. Oder oder eine Google Cloud, AWS oder Microsoft. Ja, also das, das. Ich meine, da entscheiden wir uns auch so ein bisschen, dass es eigentlich eine europäische Cloud geben müsste, dass das halte ich jetzt für wahrscheinlich relevanter. Aber müsste ich ehrlicherweise mal drüber nachdenken, um mir da wirklich sicher zu sein. Ich versuche auch nicht immer, mich zu allem zu äußern. Alles gut, deswegen habe ich da ehrlicherweise noch nicht so richtig drüber nachgedacht, ob das jetzt auch unter kritische Infrastruktur fällt. Aber vermutlich sind andere Digitalthemen da relevanter. Ja, also wäre jetzt zumindest aktuell noch. Aber das kann sich natürlich, das kann sich natürlich ändern. Und wie du schon sagst, wenn es dann relevant wird, sich dann zu überlegen, jetzt will ich was eigenes machen, das ist dann natürlich Mist, aber das müsste wahrscheinlich, wie das ja in den USA ist, ist es ja auch keine staatliche Initiative, sondern es sind halt private Unternehmen. Das heißt, man müsste sich dann halt bewusst entscheiden, wir nehmen ein sehr, sehr gutes Start up und und da investieren wir dann halt als Bundesregierung. Also wie das jetzt bei BioNTech war, wo ja auch die Bundesregierung gesagt hat, da investieren wir jetzt halt Geld so oder bei Cure vac. Das war jetzt im Nachhinein natürlich nicht so eine gute Idee, aber das konnte ja keiner wissen. So BioNTech war ja super und zu sagen, da will ich mir halt einen gewissen Zugriff drauf sichern und dann investiere ich da so, da würde ich jetzt sagen, dass das bei BioNTech passiert oder bei Curevac ist jetzt erstmal naheliegender, als dass es jetzt in dem Bereich passiert, was wahrscheinlich keine gute Idee wäre, wenn man jetzt als staatliche Initiative sagt, wir wollen das jetzt aufsetzen, so, sondern man müsste wahrscheinlich, wenn eben ein Wettbewerb machen von Unternehmen, wie das so eine Sprint auch machen würde, wahrscheinlich also wie die Agentur für Innovationen und dann sagen, ich will jetzt die besten Ansätze, die man da technologisch gehen kann, die machen, glaube ich, sogar gerade ein Projekt, wo es darum geht, nochmal so eine Art Google Glass besser zu machen. Also es geht dann sogar genau in diese Richtung. Und wenn man halt sagt, das ist systemrelevant, dann investiere ich halt da als als Europa oder da müssen wir halt Initiativen schaffen oder Fonds schaffen, wie man das ja auch im Venture Capital Bereich gemacht hat, wo man sich auch entschieden hat, wir wollen das, das ist für uns wichtig als Europa. Und dann schafft man eben eine Art Agentur, die das dann eben die Mittel verteilt nach, nach welchen Kriterien auch immer, um das dann eben entsprechend zu fördern. Das finde ich jetzt zumindest mal keinen komplett abwegigen Gedanken. Ich habe Programmpfehlung für morgen Da haben wir den Vorstand von von Ionos eins und eins hier Stichwort Hyperscaler und EU Cloud. Ja, das ist auch genau. Ich glaube, das wird auch noch mal eine ganz spannende Diskussion werden. Der hat, der hat da vermutlich eine deutlich fundiertere Meinung zu, als ich das habe. Genau. Virtual Reality Machen wir einen kleinen Themensprung. Virtual Reality ist natürlich auch zu Zeiten von Homeoffice nochmal eine Anwendungsdichte gewachsen. Sprechen wir ein bisschen über Workplace Flexibility, die Flexibilität am Workspace hat durch die Pandemie einen Effekt auf jeden Fall weiter beschleunigt. Und zwar, dass wir als Konsumenten immer mehr Bewegtbildcontent, aber auch Audiocontent konsumiert haben oder konsumieren. Wir sehen auch, dass das der Trend weggeht von von Prime Time Spots, dass über den gesamten Tag über viel, viel mehr konsumiert wird, statt sich auf gewisse Spots zu konzentrieren. Eingangsfrage Vielleicht Konsumierst du während deiner Arbeit während deiner Focus Time Podcasts?Nein. Das Einzige, was ich mache, ist eigentlich Musik ohne Text. Musik ohne Text, ja. Ich finde, in dem Moment, wenn du ... Das können vielleicht andere besser nicht. Während der Fokuszeit höre ich maximal Musik, aber eben wirklich nur instrumentelle Musik, weil ich merke, dass alles andere mich ablenkt. Instrumentelle Musik fokussiert mich eher. Das heißt, wenn ich jetzt anfangen würde, irgendwelchen Podcast ... Also ich höre beim Autofahren mache ich das oder wenn ich Taxi fahre oder Reisezeit habe oder wenn ich die Küche aufräume zu Hause, dann höre ich Podcasts. Also ich nutze schon ... Oder als ich noch einkaufen war im Supermarkt und so, das macht man in Berlin eigentlich nicht mehr, da habe ich Podcasts gemacht. Das ist schon Und in der Regel eben auch wirklich Podcast, aber nicht beim Arbeiten. Aber was für ein Potenzial siehst du daran? Wir hatten eben kurz vor dir, war Spotify hier auf der Bühne, auch zum Potenzial von Audio. Du sagst ja auch, für euch funktioniert Audio sehr, sehr gut als Project A. Da ist mit Sicherheit auch noch nicht ein Plateau erreicht. Das ist ja weiterhin ein sehr, sehr starkes Wachstum. Welche Chancen ergeben sich hier? Wir haben ja in der Audience auch sehr, sehr viele Unternehmen, Enterprise-Unternehmen, aber auch viele mittelständische Unternehmen. Welche Chancen ergeben sich hier im Bereich Audio? Willst du sagen, okay, das Thema Podcasting ist im Segment Audio sehr, sehr spannend oder würdest du sagen, beschäftigt ihr euch viel mehr eher mit Smart Speakern? Wie bezachtest du dieses gesamte Thema Audio-only? Ich meine, das Gute bei Audio, und das ist natürlich schon cool, du kannst es schon nebenher machen. Ich würde es jetzt nicht neben der Arbeit machen, aber es gibt sicherlich auch viele, die können das neben der Arbeit machen. Wenn du jetzt eher eine manuelle Tätigkeit machst, Handwerk oder so, dann musst du dich natürlich trotzdem konzentrieren, aber du bist nicht ab. Insofern, ich glaube, da ist ein enormes Potenzial, für die Advertiser-Seite. Was man sicherlich noch braucht, ist bessere Tracking-, Erfassungs-, Aussteuerungsmöglichkeiten. Da passiert ja auch eine ganze Menge. Bloß ist es natürlich eigentlich ein Witz, dass wir ähnlich schlechte Statistiken haben, was jetzt Podcast-Reichweite angeht, wie in der Offline-Welt, wo du auf irgendwelche komischen Panels hast und dann daraus die Reichweiten hochrechtest. Das täte ja eigentlich nicht not. Die Podcast-Industrie müsste eigentlich eine bessere Messbarkeit und Trackbarkeit ermöglichen und natürlich auch eine bessere Aussteuerungsmöglichkeit. Klar, das ist natürlich immer schwierig, wenn du dein eigenes Silo da erzeugst. Du hast ja auch den Versuch, Spotify will ja dann auch seinen World Garden und Apple will seinen World Garden. Das heißt, da ist natürlich jetzt wenig Interesse, aber eigentlich müssten die natürlich, wenn sie mehr Werbegelder aktivieren wollen – es gibt ja teilweise Podcasts in den USA, die zweistelligen Millionenbeträge an Werbelösen erzielen. Da wäre das natürlich schön, wenn das einfach besser buchbar wäre und auch Plattform übergreifende Standards der Fall wären. Aber ansonsten finde ich, dass als Werbemedium hat ein Riesenpotenzial. Und was ich auch glaube, noch mal das Stichwort authentische Kommunikation: Ich glaube, was total unterschätzt wird, ist auch die Bedeutung, die das haben könnte für interne Kommunikation, also in Unternehmen, also auch Sales-Mitarbeiter zu schulen. Theoretisch könnte der CEO jeden Tag oder einmal pro Woche ein Interview führen, wie wir das jetzt tun. Die Mitarbeiter könnten sich 45 Minuten oder eine Stunde oder wie lange auch immer vom CEO direkt die Gedanken dazu kriegen. Sonst lesen die irgendwas in der FAZ oder in der internen Mitarbeit. Da lesen die irgendwas, irgendwelche zusammengestückelten Statements, die die PR-Abteilung noch dreimal drüber geschliffen hat, wo du eigentlich nichts mehr verstehst. Das wäre, glaube ich, eine riesen Chance für authentische interne Mitarbeiterkommunikation, die wirklich die Möglichkeit gäbe, da eben auch einen gemeinsamen Spirit zu erzeugen, der auch viel schwieriger zu erzeugen ist im Rahmen von Remote Work und wir sitzen zu Hause und es ist eigentlich egal, ob du in Stockholm wohnst oder in Berlin. Ich glaube, das ist auch noch mal eine große Chance für Audio. Geringe Eintrittsbarrieren auch. Genau. Sehr geringe Eintrittsbarrieren. Produktionskosten viel geringer als bei Video. Damit das gut funktioniert und erträglich zu hören ist oder zu konsumieren ist, da hast du viel geringere Eintrittsbarrieren. Du kannst im Schlafanzug das machen, kannst im Prinzip zu Hause, brauchst ein vernünftiges Mikro, wie das hier, und dann hört sich das okay an. Wenn ich jetzt mit dem Alexander Graf zum Beispiel, wenn wir Podcasts aufnehmen, dann sprechen wir beide das eine Stunde lang ein und 20 Minuten später lädt Alex das hoch. Ja, da ist nicht immer alles perfekt, aber es ist natürlich was ganz anderes, als wenn du jetzt noch da drei Wochen an dem Video remasterst. Nehme ich bei dir. Insofern, ich glaube, das ... Das macht auch so authentisch und wahrscheinlich auch so beliebt. Florian, mit Blick auf die Uhr. Wir haben noch einiges an Fragen vor uns. Das werden wir nicht mehr schaffen, aber eine Frage ... Sorry, ich rede immer so lang. Nein, das ist ja sehr werthaltig, was du von mir gibst. Von daher hören wir dir sehr gerne auch zu. Eine Frage habe ich aber dennoch und da können wir gerne auch bei dem Thema Wachstum bleiben. Nicht nur Podcasts wachsen, sondern vor allem ein ganz, ganz zentraler, mittlerweile zentraler Social-Media-Player wächst, und zwar TikTok. Ich habe mir heute die Statistik noch mal ganz, ganz frisch angeschaut. Die sind ja mittlerweile im App Store, muss man fast sagen. Weltweit sind die irgendwo zwischen Platz eins und drei häufig wirklich auf Platz eins zu finden. Laut Cloudflare wurde die Webseite von TikTok letztes Jahr – das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen – häufiger besucht als Google. Das heißt, sie haben Google nach 15 Jahren vom Thron gestoßen. Wahnsinn. Das ist ja Wahnsinn, was da gerade passiert. Ich weiß ja, dass du auch einen sehr, sehr starken Marketing-Scope hast. Wir sehen auch über BuildTwist, dass die Implementierungsraten des TikTok-Pixels sehr, sehr viel schneller vonstattengehen als Pinterest und Twitter. Die legen da ein richtig, richtig rasantes Niveau hin.Glaubst du, dass TikTok dieses gesamte Advertising-Game gerade massiv verändert, weil TikTok Organic und Paid sehr, sehr stark miteinander versucht zu pairen und dann damit einhergehend die Frage und du kannst dann gerne zwei, drei Minuten hierzu ausführen: Verändert sich das Bild des typischen Campaign-Managers, der heute sehr, sehr stark, zumindest im Performance-Marketing-Bereich, zahlen, daten, faktenorientiert ist? Ja, ich meine, das hat sich ja schon so ein Stück weit mit Instagram irgendwie angedeutet und klar, jetzt Instagram Reels als Kopie dann noch mal von TikTok letztendlich als Reaktion drauf, aber letztendlich auch sozusagen videobasiertes Advertising – hat ja auch schon, was du ja auf Social Plattformen vorher schon ein Stück weit hattest – hat natürlich so ein bisschen schon so diese Entwicklung dahin geebnet, dass die Kreation halt wieder deutlich wichtiger geworden ist. Also ich glaube, sozusagen die kreative Freiheit, gerade bei einer Seheranzeige, wenn es mal das Gegenteil, oder bei so einer Twitter-Text-Ad, wobei Twitter jetzt auch nie so eine Relevanz hatte jetzt als Werbemedium. Na klar, also absolute Zahlen schon groß, aber jetzt im Vergleich zu Google. Also sprich, die Rolle von Kreativität und einer geilen Story, weil halt Engagement so wichtig ist, weil sich eben Engagement eins zu eins übersetzt in mehr Reichweite oder günstigere CPCs. Das ist ja letztendlich die Logik. Das treibt TikTok natürlich mit dem Ansatz noch mal auf die Spitze. Und das bringt natürlich schon sozusagen so ein Stück weit die Renaissance der Kreativen in dem ganzen digitalen Marketing-Spiel sehr stark rein. Aber, und ich glaube, das ist noch mal ganz wichtig: Es zählt ja auch hier nicht sozusagen die eine brillante Idee des Kreativen und dann kann er sich wieder sozusagen ein halbes Jahr hinlegen, bis der nächste Fernsehspot kommt, sondern du musst halt jeden Tag oder jeden zweiten Tag da irgendwas raushauen, was halt kreativ ist. Und das ist natürlich schon eine andere Anforderung. Das heißt, du musst eigentlich serielle, systematische Kreativität erzeugen. Und ich glaube, das ist ja so ein bisschen die Schwierigkeit, die du lösen musst als Marketingabteilung. Weil du hattest ja schon eine Zeit lang das booking. Com-lager, sage ich jetzt mal, also quantitativ, die Seite sah scheiße aus, aber super konvertiert. So war dann auch die Anzeige. Das war irgendwie die Marketing-DNA von einer Reihe von Marketingabteilungen, auch in Zalando eine Zeit lang, so ein bisschen so. Und dann hattest du sozusagen die Kreativen, die LVMAsches, die FMCGs, wo ich dann teilweise auch dachte: „Okay, so kreativ ist das jetzt ehrlich gesagt nicht mehr, aber egal. Und jetzt musst du das irgendwie beides zusammenbringen, weil nur dann bist du eigentlich erfolgreich, weil ein reiner Quantansatz reicht nicht. Du brauchst beides. Du brauchst Kreation, richtig gute Kreation, aber du musst sie in Serie liefern und du musst die Faktoren dahinter verstehen. Warum sind die jetzt erfolgreich und warum sorgt das jetzt für Engagement und sorgt das nicht nur für Engagement, sondern funktioniert auch in der gesamten Kette mit der Conversion raus, was du ja gerade mit dem Pixel angeschrieben hast. Deswegen machen die Leute das ja, damit sie eben sehen, was kommt da hinten über raus? Und das ist natürlich sozusagen, das argumentiere ich ehrlicherweise schon seit ein paar Jahren, weil die gleiche Kreativität brauchst du ja auch für die Datengewinnung, damit Leute dir First-Party-Data geben oder Zero-Party-Data, je nachdem. Ich hatte ehrlicherweise immer bisher Zero-Party unter First-Party subsummiert. Mir war dieser Unterschied bis zum Aufkommen des Begriffs gar nicht klar, aber wie dem auch sei. Also auf jeden Fall Nutzer zu bewegen, Daten bei dir zu lassen, ob jetzt aktiv oder zumindest akzeptieren, unterliegt alles der gleichen Thematik: Schaffst du es, mit kreativen Ansätzen Nutzer zu überzeugen und Engagement zu erzielen? Und gleichzeitig müssen diese kreativen Ansätze natürlich noch einen starken Bezug zum eigenen Produkt oder Service haben. Weil Engagement zu erzeugen, ist relativ leicht. Wenn du Kylie Jenner irgendwo hinpackst und die hat wenig an, dann hast du Engagement. Das hat aber natürlich noch nicht viel mit deinem Produkt zu tun. Und ich glaube, das wird die Schwierigkeit sein. Das wird mit Sicherheit eine Herausforderung. Und nicht jeder hat ja auch eine Kylie Jenner irgendwo bei sich im Portfolio. Okay, Florian, herzlichen Dank. Das war sehr, sehr kurz, weil ich ja wieder total viel lernen dürfen. Ich hoffe, die OMKB-Community auch. Vielen Dank für deine Zeit und ich gehe fest davon aus, das ist nicht das letzte Mal gewesen. Hoffen wir zumindest, dass du unser Gast gewesen bist. Es gibt dieses Jahr bei uns keine Speaker-Geschenke. Wir werden in deinem Namen an eine NGO, die wir dir gerne im Nachgang auch noch mal nennen, eine Spende ausschütten und dann sage ich erst mal vielen, vielen herzlichen Dank in deine Richtung und weiterhin dir eine gute Zeit. Euch auch. Macht's gut. Ciao, ciao. Danke. Ciao.

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PA

Project A Ventures

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Beschreibung

Im Fireside Chat mit Dr. Florian Heinemann von Project A Ventures geht es um einen möglichen Impact von Personality Marketing auf Brands und spezifisch auf Project A Ventures, könnte Project A Ventures eine Medienmarke werden, was hat es mit der Chefarztbehandlung auf sich, Sales DNA, Kryptowährung/NFT, Blockchain Fund, Web 3.0, die Trends 2022 (u.a. Metaverse), VR insb. in Bezug auf den Workplace.

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