NO COOKIE, NO PROBLEM - Umfragen als Targeting der Zukunft
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Vielen Dank. Hi. (Applaus) No Cookie, no problem ist so ein bisschen die Agenda. Oh, hallo. Hi. Ähm, ist die Agenda, äh, dieser Veranstaltung und ich weiß, das erste Thema so ein bisschen vorweg: Der Cookie per se, mir ist schon klar, der stirbt nicht, ne? First-party Cookies wird es ja weiterhin geben. Das Thema ist aber so ein bisschen: Wie werden wir in Zukunft weiterhin Zielgruppen identifizieren, ähm, Zielgruppen ansprechen und die eben auch in der Zukunft markieren? Und da gibt es so ein bisschen unterschiedliche Lösungen, die gerade im Markt kursieren. Wo ist Manuel, mein Freund? Von Data Clean Rooms über unterschiedliche Publisher-ID-Lösungen oder Google mit seiner Privacy Sandbox. Ähm, da stehen wir aber mit vielen Lösungen total am Anfang. Ähm, und ich vergleiche das so ein bisschen mit dem Thema Klimakrise aktuell. Also ich finde, ähm, da gibt es ein paar Parallelen. Wir alle wissen, das Thema ist unmittelbar, steht unmittelbar vor uns, aber wir alle sind irgendwie noch nicht so zu hundert Prozent ready. Also wenn man sich sogar anguckt, dass-- Ich weiß nicht, wer das so ein bisschen verfolgt. Darüber können wir auch gerne im Nachgang sprechen. Aber dass selbst Google erst letzte Woche mit seiner Privacy Sandbox ins Testing gegangen ist, zeigt so ein bisschen, wie viel Zeit wir echt ins Land gehen lassen, um im Open Web, ähm, die nächste Lösung zu etablieren. Und das soll hier keine Werbeveranstaltung sein, sondern ich möchte euch so ein bisschen mitnehmen und inspirieren, ähm, dahingehend, wie man über Fragestellungen Zielgruppen kennenlernen kann. Und da fangen wir tatsächlich auch direkt bei mir an. Ich bin Dajana und ich bin für irgendjemanden da draußen, für irgendeine Marke, für irgendwelche Produkte, bin ich eine Zielgruppe. Und jetzt alle Smartphones raus, ähm, und einmal den QR-Code scannen, bitte. Denn ich möchte euch fragen, wie ihr mich als Zielgruppe einkategorisieren würdet und ich helfe euch auch ein bisschen dabei. Ähm, es gibt so was wie das Geschlechter Targeting, so das ist vielleicht eine Annahme, die man über mich treffen kann. Ähm, ja, ich, ähm, zähle mich dem weiblichen Geschlecht (lacht) zu. Es gibt das Alters Targeting. Auch da kann man jetzt Annahmen treffen. (Lachen) Ich kann mir vorstellen, wo das herkommt. Vielen Dank von da drüben. Ähm, weiblich, stylisch, blond, Boomer, Digital Native. Schon einige Sachen vorweg (lacht) gebildet. Oh wow. Weiblich, jung. Oh, vielen Dank, äh, dass ich in die Kategorie jung zähle mit der Ankündigung: zehn Jahre Erfahrung in der digitalen Werbebranche. Da habe ich ein bisschen Angst, dass ich jetzt hier als alter Hase abgestempelt werde. Dann gibt's vielleicht, ähm, noch Sachen-- Also ich bin ja eure Datengrundlage gerade, ne. Also schaut mich an. Was könnt ihr vielleicht noch annehmen? Ich habe eine Körpergröße, ich habe eine Kleidergröße. Seid ruhig mutig, ähm, da Sachen reinzuschreiben. Ich nehme das nicht persönlich. Dann gibt es Interessens-Targeting, nennt man das. Ich habe Interessen und es gibt Themen, die mich mehr oder weniger interessieren. Das ist jetzt schon ein Thema, das ein bisschen schwieriger ist zu targeten. Ähm, aber auch hier möchte ich euch helfen. Uns alle auf dieser Konferenz verbindet so ein Thema. Ja, vielleicht habe ich da irgendwie ein Interesse dafür. Wow, jetzt kommt-- Das ist ganz schön voll. Kaffeeliebhaberin, stimmt. Hat mich jemand schon gesehen? Opinary Boss, oh Gott. (lacht) Von wem kommt das? Was haben wir noch? Modeaffin, oh. Pferdeliebhaberin. Wer hat Pferdeliebhaberin? Sweet Pferdeliebhaberin. Wo kommt das her? Wo habt ihr das her? Was ist deine Annahme? Weil ich blond bin? Ich habe tatsächlich kein Pferd und ich kann nicht reiten. Ähm, Urban-Schuhgröße siebenunddreißig ist eine achtunddreißig. Shopping-affin, ja, obwohl ich meine Ohrringe abnehmen musste für das Mikro. Ähm, was mich ein bisschen traurig gemacht hat. Ähm, musikunabhängig, sweet, oh, lieb Tiere. Okay, also wie man sieht, ihr habt schon einige Annahmen über mich getroffen und ich möchte euch jetzt ein bisschen in das Kennenlernen meiner Persönlichkeit mitnehmen und das machen wir über Fragestellungen. Vielleicht einen Schritt zurück noch mal dazu Zielgruppenmerkmale. Was gibt es da eigentlich so? Ähm, die ersten Annahmen sind natürlich easy, ja? Demografische Merkmale von irgendwie Geschlecht, Alter, Familienstand. Darüber hat jetzt zum Beispiel keiner was gesagt. Ähm, dann gibt es sozioökonomische Merkmale. Stehe ich eigentlich da vorne hin, ne? Ähm, sozioökonomische Merkmale. Mein Beruf. Gut, das wurde jetzt angekündigt. Ähm, mein Einkommen. Ähm, ich bin froh, dass sich mein Chef, äh, Cornelius, zurückgehalten hat, ähm, das nicht zu platzieren. Ähm, mein Bildungsgrad, auch was, was jetzt hier nicht, äh, platziert wurde. Aber all das sind natürlich Faktoren, die wir einbeziehen, wenn wir eine bestimmte Buying-Persona aufsetzen. Psychographische Merkmale. Ähm, das ist schon richtig interessant. Also das geht dann so in die Richtung: Was sind meine Interessen? Das habe ich so ein bisschen versucht zu pushen. Aber auch: Was motiviert mich? Was treibt mich an? Was sind meine-- Mit welchen Wertevorstellungen bin ich groß geworden? Und das sind natürlich super relevante Themen und Annahmen, die wir da treffen, unsere Zielgruppen zu erreichen. Und das Letzte, das ist schon richtig, äh, schwer im Open Web. Ich weiß, alle, die irgendwie auf Social Media, ähm, unterwegs sind, wie hieß es, was ich heute gelernt habe? Auf Facebook, ähm, wäre ich die Engaged-- ähEngaged Buyer oder so? Ja, nee, ich hab's versaut. Ich weiß es nicht. Sorry. Das sind Sachen, die sind im Open Web vielleicht ein bisschen schwieriger zu targeten. Also alles, was so das Thema Produktpräferenzen angeht, Preissensibilitäten. Und ich möchte euch zeigen, dass man all diese Sachen tatsächlich im Open Web identifizieren kann. Und ich weiß, dass die Annahme gerade ist, hey, geht nicht, aber ihr wisst auch, ich will euch zeigen, wie es geht. Und das war inspiriert vom OMR-Newsletter. Ich finde das super witzig, wie die da immer den Zwinker einbauen. Hat bei mir nicht ganz so gut funktioniert, aber I tried. Demografische Merkmale. Thema Familienstand. Wie kann man im Open Web jemanden targeten, irgendwie Eltern targeten, die, und jetzt wird es noch eine Nummer komplexer, die vielleicht ein Baby haben im im Alter von ein Jahr bis zwei Jahre. Ich weiß nicht, wie lange man eine Flasche gibt. Sherif, wie lange gibt man so eine Flasche? Ich habe keine Ahnung, weil ich nicht die Zielgruppe bin. Aber hier jetzt mal ein Beispiel darüber, wie bebar. Alle kennen die bebar-Folgemilch. Die haben natürlich ein Interesse daran, Eltern zu targeten, die ein Kind im Flaschenalter haben. Und hier ist die Idee, eine Frage zu stellen, wie: Wer gibt bei euch das Fläschchen? Die Mama oder der Papa? Und jetzt kann man auf diesem Tool interagieren. 45% sagen: „Es ist echt die Mama. Und wir haben jetzt mal auf der Papa-Seite abgestimmt und ich bekomme im nächsten Schritt ein Werbemittel ausgespielt. Ganz süß. Baby content klickt immer richtig gut. Deswegen mussten wir das auch mit reinnehmen. Genau, jetzt ist so ein bisschen die Frage, jetzt habe ich es schon ein bisschen vorweggenommen, aber ich bin keine Mama. Mein Familienstand sieht eher so aus: Das ist Philipp zur Rechten, das ist mein Partner. Familienstand immer noch nicht engaged und immer noch nicht verheiratet, obwohl ich sehenssüchtig darauf warte. Ja, no pressure. Und das süße Baby auf der anderen Seite, das ist mein Patenkind Jossi. Wie gesagt, nicht mein eigener, aber ein süßes Baby. Genau, not mine und das ist mein Partner in Crime. So viel zu meinem Familienstart. Wie targete ich die Zielgruppe „Katzenbesitzer? Bei Facebook kannst du dir vielleicht eine Audience einkaufen. Im Open Web wüsste ich nicht, wie man das macht, aber man kann sie fragen: „Achten Sie bei Ihrer Katze auf eine ausgewogene Ernährung, Maria? „ja. „ja, sie soll ja auch gesund bleiben. Fühle ich mich natürlich ganz klar davon angesprochen, weil ich Katzenbesitzerin bin und das ist natürlich noch mal ein schöner Momentum, wirklich sicherzustellen für eine Marke wie Animonda, die Katzenfutter vertreiben, wirklich zielgruppengetreu ihr Katzenfutter zu platzieren. Und weil es so schön war, die erste Katze, die ich euch gezeigt habe, das war doch meine. Eigentlich habe ich zwei davon. Das sind sie, Sammy und Lina. Sammy. Siehst du, ne? Katzencontent klickt auch richtig gut. Sozioökonomische Merkmale. Jetzt wird es schon ein bisschen schwieriger. Ich bin bei dem Thema Auto hängengeblieben und Audi hier mit der Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Ihr nächstes Auto ein E-Auto wird? Nein, zu Hause laden ist noch viel zu kompliziert. Ja, klar, mein Nächster wird elektrisch. Das ist natürlich für Audi mega interessant, genau zu verstehen: Wer ist die Zielgruppe, die plant, sich ein E-Auto zu holen, dann auch wirklich den nächsten Audi e-tron zu platzieren oder auch zu verstehen, was sind noch die Beweggründe der Zielgruppe, die davon abhalten, auf ein E-Auto umzustellen. Und jetzt wieder die Magic: Nein, zu Hause Laden ist noch viel zu kompliziert. Es ist wirklich. Wir haben ein hybrides Auto und es ist gar nicht so einfach, mit unserer Hausgesellschaft im Nachgang jetzt noch Ladesollen bei uns zu installieren. Und jetzt auch mal ein bisschen Video-Content. Genau, der neue Audio, die E-Tron und ganz klar die Werbebotschaft hier: „Zu Hause laden ist super einfach, aber da wollen wir jetzt gar nicht drüber sprechen. Ich habe vorher recherchiert. Ich habe meinen Freund heute Morgen gefragt: „Was für ein Auto fahren wir gerade? Ich wollte Audi nur reinnehmen, weil wir ein Audi fahren. Current Fleet, das ist ein Audi A6 Hybrid. Das fahren wir. Und das ist ein Mercedes, also zu meinem Thema Wünsche und Kaufverhalten, das ist mein Traumauto, der Mercedes GLE, den sehe ich eher für mich. Also wenn irgendjemand hier gute Verhältnisse zu Mercedes hat, Call me. Psychographische Merkmale. Okay, jetzt mache ich mich ein bisschen blank für euch, denn wir sprechen jetzt über ein Thema, zu dem man sich online vielleicht nicht so gerne committet. Und das ist das Thema Rauchen und Rauchentwöhnung. Ich habe mega spät angefangen zu rauchen. Das war richtig dumm, weil die Jugendzeit habe ich super durchgehalten und bin erst spät süchtig geworden. Und wie jeder Raucher gibt es die Phasen, in denen man davon spricht, dass man bald aufhören wird. Auch diese Phase habe ich mitgemacht und fühle mich deswegen umso mehr von der Frage angesprochen: Wie viele Male hast du schon versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, auf einer Skala von null bis zehn? Also auch hier seht ihr, man muss nicht immer die Tacho-Frage stellen, die man irgendwie über uns kennt. Es gibt auch noch ein paar andere Tools, je nachdem, wie man.Die Frage formulieren will. Davon fühle ich mich mega angesprochen. Ich glaube, zweimal habe ich so richtig ernsthaft versucht aufzuhören, aber ich erzähle es irgendwie öfter. Mein Team kann das bestätigen. Es gibt so zweimal im Jahr: „Ich mache jetzt gesund, ich mache jetzt auf zu rauchen. Und das ist natürlich ein sehr charmanter Weg, wirklich eine Zielgruppe anzusprechen, die raucht und potenziell eben sich damit beschäftigt, damit aufzuhören. Dann, wie gesagt, Gesundheit. (kichern) Yay, Sport. Den habe ich eigentlich eingebaut für Martin von John Reed, der heute aufgrund von Corona leider nicht dabei sein kann. Aber egal, wo die Kamera gerade ist, er wird zum Nachgang gucken. Liebe Grüße, Martin. Ich habe deine Kampagne mit reingenommen. Ähm, und Martin und John Reed fragen: Was motiviert dich beim Fitnesstraining am meisten? Jetzt hier eine Multiple Choice-Frage. Ähm, ihr seht auch, da kann man so ein bisschen mit Bildelementen auch schon auf der Tool-Ebene arbeiten. Also das ist die Community, das Trainingsangebot, die Atmosphäre und das Design oder sind es die Trainingserfolge. Und auch hier relativ charmant eingebaut, finde ich, weil sie genau hier in den Antwortmöglichkeiten mit ihren Werten und USPs spielen und damit eben genau die Community ansprechen, ähm, die sie haben wollen. Jetzt gehen wir mal hier auf Trainingsangebot und Überraschung. Ihr wisst schon, was passiert. Ich kriege ein ganz individuelles Werbemittel ausgespielt auf Basis dessen, was ich gesagt habe. Jetzt kommen wir zu meinem Fitnessgrad. Ich bin nicht konvertiert zur John Reed Community, auch wenn ich Martin ganz gerne mag, ähm, denn ich bin Team Homeworkout. Oh mein Gott, ich kann nicht glauben, dass ich das mache. Ähm, ja, ich habe ein Homeworkout installiert und zu den Anfängen der Corona-Zeit, wirklich, ich denke nicht, ich filme mich dabei wirklich jedes Mal ab, aber meine Freundinnen und ich, wir hatten am Anfang der Corona-Zeit, ähm, ja, so eine Idee, uns bei Sachen influencermäßig abzufilmen und ich dachte, ich werde die neue Kayla oder so, ähm, und habe mich auch dabei gefilmt, (kichern) wie ich Workouts mache. Und ich weiß nicht, ob Anke hier ist von Peloton. Ist Anke hier? Leider nicht, ne? Ähm, ich habe heute Morgen auf meinem Peloton gesessen. Ja, ich bin die Zielgruppe Peloton, ähm, und wollte extra noch mal abfotografieren. Dienstag, der Fünfte, das ist nicht gephotoshopt. Ich war heute schon auf dem Peloton. Ähm, also auch hier seht ihr, wie ihr über Fragestellungen mehr über eure Zielgruppe erreichen könnt. Und wer auch Peloton-Community ist, mein Name ist Van der Gurden und ich bin mega scharf darauf, Follower zu bekommen. Ja? Speichert euch das ab. Merkmale des Kaufverhaltens. Kommen wir zu einem Thema, das ich versuche zu enttabuisieren. Und das sind so Themen, über die spricht man nicht so gerne online und das ist das Schönste, wenn du irgendwie aggregierte Daten hast, ähm, und nicht per-- personifiziert solche Themen teilst. Ähm, als Frau, ja, hat man so diesen monatlichen Zyklus und, ähm, da gibt es natürlich Produkte, ähm, ja, die unterstützen. Und O.B. stellt hier die Frage: Welches Produkt bevorzugst du während deiner Periode? Darauf würde ja kein Mann antworten. So, ist ganz klar. Sind das eben, ist das eine Frage, die sich eben an junge Frauen in meinem Alter richten? Tampons versus Binden. Ähm, und O.B. macht ganz gezielt, äh, das Thema auf. Binden sind auch eine Option, obwohl Binden natürlich nicht das Produktportfolio von O.B. ist, um eben diese Zielgruppe noch mal auf einem anderen Level in der Customer Journey abzuholen und davon zu überzeugen, wie komfortabel der O.B. Comfort ist. Und genau. Ähm, ein weiteres Thema: Produktpräferenzen, ähm, beziehungsweise eher Markenpräferenzen, würde ich viel eher sagen, ist das Thema: Auf welchen Devices sind wir unterwegs? Ziemlich cool, wenn du irgendwie über eine Zielgruppe, wenn nicht nur die Zielgruppe Apple und Samsung wissen, wer sind meine User, sondern wenn ich auch als O2 oder Vodafone verstehe, in welchem Club ich bin. Ich bekenne mich ganz klar zu Team Apple in jeder Hinsicht, auch wenn man überall die Adapter mit schleppen muss, weil niemand einen HDMI-, weil Apple keinen HD-HDMI-Anschluss hat. Und ja, Apple, nichts geht über ein iPhone und O2 kann hier das nächste iPhone zwölf Pro Max bewerben. Hätte ich jetzt auf Samsung geklickt, wäre da ein anderes Package, ähm, angezeigt worden. Genau. Und, äh, hello. Und ich sehe in all euren Gesichtern, ich habe auch eine Zielgruppe und die Sachen da so zu sehen, ähm, die machen mega, mega Sinn für diese Zielgruppe, die da benannt wird. Für meine eigene kann ich mir nicht vorstellen, welche Fragen ich stelle, aber es gibt wirklich keine Zielgruppe, der man, die man nicht über Fragen vorqualifizieren kann. Und dementsprechend möchte ich euch ganz herzlich dazu einladen, ähm, den QR-Code zu scannen, ähm, und mir wirklich blank eure Zielgruppe zuzuschicken. Ich werde euch davon überzeugen, dass es Fragen gibt, die ihr stellen könnt. Genau. Vielen Dank. (klatschen) Das war's auch schon. (klatschen)Ja, vielen Dank, Diana. Ähm, gibt es Fragen noch? Doch, da vorne. Eine leichte Frage habe ich tatsächlich. Vielleicht habe ich mich auch mit meinem Verständnis etwas zutieflich angestellt, aber ich finde den (unverständliches) ziemlich cool, dass es sowohl einfach quasi als (unverständliches) verwendet werden kann, wenn der User engaged da, oder durch (unverständliches) mit der Questionnaire, als auch ein App place, der gleich mit deinem Handy platziert werden kann. Das ist mir aufgefallen, weil wir, wo es ums Thema Audi ging, wo die Abstimmung ins Negative kam, danach halt trotzdem eine Audiwerbung über ein E-Fahrzeug, obwohl der User in dem Fall negativ abgestimmt hat. Kommt so oder so immer das App-Plating, was (unverständliches) dazu oder könntet ihr quasi, wenn ihr jetzt, äh, B2B seid, könntet ihr quasi zwei Kunden mit einem einzigen Questionnaire abfrühstücken, quasi, ich sag jetzt mal, wie wir es jetzt (unverständliches) für München oder für Hamburg. Das wäre quasi mein Interesse. Also grundsätzlich ist die Idee, jedes Engagement auch für einen, für eine Ad Impression, die danach ausgelöst wird, auch zu verwenden, sonst hast du irgendwie ein Engagement verschenkt. Ähm, aber die Idee ist quasi, dass du auf Basis der Antwortmöglichkeit den User auch individuell abholst. Das bedeutet, die User, die sagen: „Nein, für mich, äh, kommt Elektromobilität nicht infrage, weil die Ladeinfrastruktur ist einfach immer noch nicht gegeben. Die gibt es für mich nicht her", dann ist die Message, die Audi machen will: „Hey, ich helfe dir quasi bei dir zu Hause, die Ladeinfrastruktur zu, zu, zu installieren", versus die User, die sagen: „Ja, kommt für mich total infrage. Da wird schon gleich das Auto gepusht." Also das ist genau die Idee, da wirklich personalisiert reinzugehen. Ja? Was ist denn jetzt vielleicht noch mal, um auf diesen Katzen-Case zurückzukommen? (lacht) (unverständliches) Mich interessiert es eigentlich jetzt wenig, dass meine Katze endler als Mutter (unverständliches). Ja, dann klickt jetzt leider an und was weiß ich dann als Hersteller? Da weiß ich ja, (unverständliches) interessiert das nicht mehr. Was fange ich dann mit dem Wissen an? Weil ja, dann habt ihr die App platziert. Ja, okay, weil meine Katze, die ist jetzt das Futter doch gut, (unverständliches) aber wenn man (unverständliches) welches Wissen habt ihr jetzt daraus generiert? Also zum einen, ähm, würden wir Fragen von vornherein konzipieren wir die Fragen so, dass es eigentlich keine, dass wir immer die Zielgruppe abfrühstücken können, dass es nicht so ein ganzes schwarz versus weiß Portfolio ist. Ähm, dahingehend versuchen wir quasi schon über das, über das Creative der Fragestellung, die Zielgruppe schon entsprechend zu segmentieren, sodass es eigentlich keine Negativantwort geben kann. Ähm, aber ich verstehe deine Frage. Ähm, das ist auch tatsächlich die Herausforderung in unserem Thema im Hinblick auf die Skalierbarkeit, denn irgendjemand muss ja diese Fragen sich auch ausdenken und das ist halt wirklich ein, das ist ein kreativer Prozess. Wir haben wirklich ein Kreationsteam, die machen den ganzen Tag nichts anderes, als sich wirklich zu überlegen: „Wie kann ich smart die Fragen formulieren?" Wow, okay. (lacht) Daneben vielleicht erst ... Ich habe eine Frage, die ich direkt daran auch gestellt habe. Ähm, das ist ja jetzt ein cooles Thema und freut mich (unverständliches), aber ich habe ja trotzdem am Anfang, wenn wir jetzt nur das Marketing anschauen, einen riesigen vorgelagerten Stolperverlust, der dadurch entsteht, dass ja auch Plattformen wie Spiegel Online oder die Portale oder das (unverständliches) erst mal einen richtigen Bereich der Zielgruppe ansprechen und wieder erst wiederum durch die Fragen, ähm, ja runtergefiltert wird. Aber es ist ja nicht so, dass schon davor irgendwie (unverständliches). Die Vorsegmentierung ist ein kontextuelles Targeting. Ähm, den Schirm will ich nicht immer so breit aufmachen, weil jetzt irgendwie jeder Werbevermarkter, ähm, auf das Thema Kontextue springt. Ähm, das ist die Grundvoraussetzung, dass wir schon so vorsegmentieren, dass es zum Kontext passt und sich die User dementsprechend schon dahingehend vorqualifiziert sind. Ähm, aber ja, das gehört mit dazu. Ja, meine Frage ist: Ich finde, das ist ein wirklich guten Ansatz, um in der Sekunde, wo der User sozusagen kurz davor ist, das zu sehen, ähm, zu steuern, wie das Creative aussehen kann. Im Rahmen unserer User-Journey, ähm, kann man auch über die Fragestellungen, äh, nachhaltig auch Daten erheben, die man dann in Zukunft noch mal nutzen kann, auch jetzt ohne Cookies? Oder ist das wirklich mehr gedacht auf (unverständliches)? Nee, ist absolut darauf ausgerichtet. Das ist auch tatsächlich das, was passiert. Wir vertaggen die Tools. Aktuell funktioniert die Technologie cookiebasiert. Ähm, den Cookie müssen wir noch weitergeben. Ähm, da können wir nicht drum rum. Aber parallel arbeiten wir an Lösungen, unsere First-Party-Daten weiterhin auch verfügbar zu machen. Nur da sind wir wieder beim Thema der Markt und worauf werden wir uns einigen? Wir sind so ein bisschen davon abhängig, dass unser gesamtes Publisher-Netzwerk sich auf eine Lösung committet. Dann können wir die auch bauen und werden das sicherstellen. Aber da sind die Verhandlungen am Laufen, sage ich mal. Es ist nicht entschieden, ja. Die Verbindung mit den Publishern, wer ist sowas wie Spiegel? Wir haben ja auch Login. Ist ja schon mal ganz gut. Genau und das ist der Clou. Dadurch, dass wir direkt integriert sind in den Publishern, weil es ist auch in erster Linie ein Publisher-Produkt. Das ist eigentlich ein redaktionell genutztes Produkt. Und dadurch, dass wir integriert in den Artikeln sind, machen wir deren Daten auch zu unseren First-Party-Daten. Das ist so ein bisschen der Clou dabei. Und kann ich die Lösung auch auf unsere eigenen oder meinen eigenen (unverständliches)? Weil dann bin ich ja nicht mehr so abhängig von ... Genau, dann, dann hast du quasi weniger Media Spend da drauf, sondern nutzt halt deinen eigenen Traffic. Wir helfen dann quasi nicht, dir Traffic zu liefern, ähm, aber ja, das kannst du auch bei dir platzieren. Hmmm. Sehr gut. Gab es noch weitere? Ich glaube, hier vorne war noch eine Wortmeldung, aber die hat sich anscheinend erledigt. Äh, eine Frage war noch per Slido, aber die hattest du schon indirekt eigentlich beantwortet und war die Frage, wie ich die Möglichkeit habe, schon vorzuselektieren. Du hast gesagt, kontextuelles Targeting. Das ist die Lösung. Also zumindest der Ansatz, um das so ein bisschen vorzuselektieren. Ähm, insofern, das war noch mal die Frage, die reingekommen ist. Ähm, wenn du natürlich noch gerne was ergänzen möchtest zu den Möglichkeiten, die ich als Advertiser habe, um so ein bisschen die Zielgruppe am Anfang noch ein bisschen spitzer einzukreisen. Ist es nur das Kontextuelle oder geht ja auch noch andere Wege oder andere Möglichkeiten, ähm, dass ich so versuche, ja, die Streuverluste vielleicht am Anfang schon zu minimieren? Genau, das eine ist Thema kontextuelles Targeting, das andere, Streuverluste minimieren. Es entstehen bei uns keine Kosten über die reine Tool-Impression. Abgerechnet wird quasi erst dann, wenn die Zielgruppe sich auch zur Zielgruppe vorqualifiziert hat. Und das ist ein bisschen das Charmante. Und da gehen wir quasi ins Risiko und sagen, wir geben, wir machen die Reichweite auf, aber die Impressionen, die nicht interagieren, die, die zahlen wir. Okay. Ja. Sehr schön. Gut, dann danke ich dir- -dass du heute hier warst.
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Beschreibung
Mit der Post-Cookie-Ära ist es ähnlich wie mit der Klimakrise. Sie steht unmittelbar bevor, doch die wenigsten sind darauf vorbereitet. Dajana Manthey gibt einen Einblick darüber, wie Marketer Online Umfragen zur Erreichung von Zielgruppen nutzen und wie die Technologie zukunftsfähig bleibt.
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