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Zoom geht global – erstmals eigener Mediaetat für die Welt

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OMKI Redaktion

Autor im OMKI Magazin

12. Juni 2026 4 Min. Lesezeit
Schahab Hosseiny Herausgegeben von Schahab Hosseiny Herausgeber von OMKI · Founder & CEO bei Think11

Die Medienlandschaft im Marketing wird fragmentierter, spezialisierter – und damit wichtiger für den Erfolg. Während Unternehmen ihre Technologie-Stacks verdichten, stellt sich parallel die Frage nach echter Mediaexpertise. Ein Signal aus dem Software-Sektor zeigt jetzt: Selbst große Tech-Player erkennen, dass externe Kompetenz hier unbezahlbar ist.

Zoom baut Mediaetat aus – und vertraut auf externe Fachleute

Zoom hat sich erstmals einen globalen Mediaetat vergeben und verabschiedet sich damit von einer reinen Inhouse-Lösung. Das Videokonferenz-Unternehmen setzt für seine weltweite Mediastrategie künftig auf externe Agenturpartner – ein Schritt, der mehr aussagt als eine bloße organisatorische Umstrukturierung.

Für deutschsprachige Marketer ist diese Nachricht relevant, weil sie einen Trend unterstreicht: Auch etablierte Softwareanbieter mit eigenen Marketingkapazitäten erkennen, dass spezialisierte Mediaagenturen in einem fragmentierten Werbeumfeld die bessere Wahl sind. Ob es um Programmatic Advertising, Channel-Mix-Optimierung oder Cross-Border-Kampagnen geht – die Anforderungen sind zu komplex geworden, um sie nebenbei zu bewältigen. Zoom hat diese Lektion gelernt und handelt danach.

Praktisch bedeutet das für dich: Wenn ein Unternehmen mit globaler Reichweite und solidem internem Marketing die Mediaplanung outsourced, dann signalisiert das, dass echte Mediaexpertise heute ein eigenes Geschäftsfeld ist – nicht ein Add-on zum Marketing-Team. Das hat Konsequenzen für Budget-Prioritäten, für die Bewertung von Agentur-Partnerships und für die Frage, welche Kompetenzen du intern aufbaust und welche du kaufst.

Kurz notiert

Havas übernimmt Eprofessional – Neustrukturierung im deutschsprachigen Markt. Die Kommunikationsagentur Eprofessional ist Teil des Havas-Netzwerks geworden und firmiert künftig unter dem Namen Havas Market. Das zeigt die anhaltende Konsolidierung auf der Agenturseite – große Holdinggruppen bauen ihre Strukturen neu auf, um regionalen Märkten schneller gerecht zu werden. Für Marketer bedeutet das: Mehr Spezialisierung, mehr internationale Ressourcen, aber auch weniger unabhängige Player. Eprofessional

More Onion dreht Contentformat mit prominentem Koch – Influencer-Marketing bleibt Standard. Die Agentur produziert gemeinsam mit Tim Mälzer eine Serie über Wien, bei der Food und Kultur im Fokus stehen. Das ist klassisches Influencer-Marketing mit redaktionellem Anspruch – eine Strategie, die in deutschsprachigen Märkten nach wie vor funktioniert, weil sie echte Storytelling-Qualität mit Reichweite verbindet. More Onion

ConSense EXPO 2026: B2B-Agentur setzt auf Wissenstransfer statt Verkauf. ConSense veranstaltet ein Event mit Fachvorträgen zu QMS und IMS – Themen, die im Enterprise-Umfeld zentral sind. Das ist eine klassische B2B-Strategie: Thought Leadership durch Bildungsinhalte aufbauen. Für dich relevant, wenn du in regulierten Branchen marketest, wo Glaubwürdigkeit durch Kompetenz entsteht. ConSense Communications (GPRA)

LAUTHALS hilft Marken, cool zu sein – Kreativität bleibt ein USP. Eine Berliner Kreativagentur positioniert sich als Spezialist für Coolness-Strategie. Das klingt zugespitzt, beschreibt aber einen realen Bedarf: Marken wollen nicht nur funktional sein, sondern kulturell relevant. Diese Nische zu besetzen ist smart und zeigt, dass echte Kreativität nach wie vor schwer durch Automation zu ersetzen ist. Kreativagentur LAUTHALS

DATEV startet Markenkampagne im Kino und auf YouTube – Offline meets Digital. Der Softwareanbieter kombiniert Kinospot mit YouTubeausspielung – ein klassisches Crossover-Format, das in der Praxis nach wie vor funktioniert, weil es Reichweite mit Aufmerksamkeit verbindet. B2B-Software-Marketing geht auch emotional; DATEV zeigt das deutlich. DATEV

Was das für Marketer bedeutet

  • Externe Expertise ist günstiger als Parallelstrukturen: Zoom outsourct Mediaplanung, weil echte Kompetenz in diesem Bereich heute ein Spezialistenhandwerk ist. Überlege, wo dein Team wirklich einmalig ist – und wo du dich besser auf Partner verlässt.
  • Konsolidierung im Agenturmarkt bedeutet mehr Spezialisierung, nicht weniger: Die großen Holdinggruppen bauen neue Units auf. Das heißt für dich: Agenturauswahl wird differenzierter, nicht einfacher. Achte auf Fachkompetenz statt nur auf Größe.
  • Kreativität und Wissenstransfer bleiben hart umkämpfte Differenzierer: Egal ob B2B oder B2C – Marketer, die echte Stories erzählen oder echte Expertise zeigen, stechen heraus. Content und Positioning brauchen noch immer menschliche Intelligenz.
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Hinweis: Automatisch kuratiertes Branchen-Briefing aus öffentlichen Quellen (Google News). Verlinkte Schlagzeilen stammen von den genannten Medien; OMKI fasst sie redaktionell zusammen und nimmt keine Wertung der genannten Unternehmen vor.

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